CH533265A - Mischbatterie - Google Patents

Mischbatterie

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Publication number
CH533265A
CH533265A CH1282671A CH1282671A CH533265A CH 533265 A CH533265 A CH 533265A CH 1282671 A CH1282671 A CH 1282671A CH 1282671 A CH1282671 A CH 1282671A CH 533265 A CH533265 A CH 533265A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
connecting pipe
mixer tap
housing
screwed
sleeve
Prior art date
Application number
CH1282671A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Kurt
Original Assignee
Nussbaum & Co Ag Metallgiesser
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nussbaum & Co Ag Metallgiesser filed Critical Nussbaum & Co Ag Metallgiesser
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Publication of CH533265A publication Critical patent/CH533265A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K19/00Arrangements of valves and flow lines specially adapted for mixing fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description


  
 



  Mischbatterie
Die Erfindung betrifft eine Mischbatterie mit zwei Zuleitungsanschlüssen und mindestens einem Regulierorgan, dessen Ausgang mit einem zur Spindel des Regulierorgans parallelen Anschlussrohr eines Auslaufbogens verbunden ist.



   Bisherige Mischbatterien wurden entweder in der Wand unter deren Putzschicht oder bei dünnen Wänden bzw. zur Vermeidung der Kosten einer Unterputzmontage an der Vorderseite der Montagewand montiert. Bei der Unterputzmontage war die Mischbatterie von den ebenfalls unter Putz montierten Leitungen getragen. Dabei waren die Leitungen starr, durch Schraubverbindungen an die Mischbatterie angeschlossen, vertikal und horizontal und mit Winkelstücken massgerecht verlegt. Diese Montage war kostspielig und nur durch handwerklich ausgebildetes Personal durchführbar.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mischbatterie zu schaffen, die preisgünstig herstellbar und in einfacher Weise von handwerklich nicht geschultem Personal montiert werden kann, wobei biegsame Rohre oder Schläuche, die von der montierten Mischbatterie gehalten sind, als an der Rückseite der Montagewand'verlaufende Zuleitungen verwendet werden können.



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der die Zuleitungsanschlüsse aufweisende Gehäuseteil des Regulierorgans, das Anschlussrohr und die Verbindung zwischen diesem und dem Regulierorgan aus einem einstückigen Körper bestehen oder unlösbar, dicht miteinander verbunden sind, dass das Anschlussrohr und das Gehäuse des Regulierorgans je einen Flansch aufweisen, die in einer gemeinsamen Ebene liegen und dazu bestimmt sind, an der Rückseite der Montagewand anzuliegen, und dass der auf das Anschlussrohr geschraubte Auslaufbogen und eine an das Gehäuse des Regulierorgans geschraubte, die Ventilspindel umschliessende Hülse eine Stufe aufweisen, in welcher der innere Rand einer axial federnden Rosette sitzt, die dazu bestimmt ist, an der Aussenseite der Montagewand anzuliegen.



   Zur Montage dieser preisgünstig herstellbaren Mischbatterie werden im Falle eines einzigen Regulierorgans zwei Löcher, die vorzugsweise gleiche Durchmesser haben, durch die Wand gebohrt. Die Mischbatterie wird ohne den Auslaufbogen und ohne den Betätigungsgriff des Regulierorgans an der Rückseite der Montagewand so angesetzt, dass das Anschlussrohr und die Hülse in je eines der Löcher hineinragen und die Flansche an der Montagewand anliegen. Dann wird der Auslaufbogen auf das Anschlussrohr geschraubt, wobei die federnde Rosette es ermöglicht, die Verschraubung so anzuziehen, dass sie bei nach unten gerichtetem Auslaufbogen fest hält, ohne   überspannt    zu sein, und es wird die Hülse aufgeschraubt und deren Rosette bzw. Rosetten an die Aussenseite der Wand   gepresst    und schliesslich der Betätigungsgriff aufgesetzt.



   Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnung als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Mischbatterie mit zwei Niederschraubventilen näher beschrieben. Die einzige Figur zeigt einen Längsschnitt durch diese in einer Wand montierte Mischbatterie.



   In der Zeichnung bezeichnen 1 die Montagewand, 2 und 3 die Niederschraubventile mit ihren senkrecht zur Zeichen bene angeordneten Zuleitungsanschlüssen 4 und 5, Ventilausgängen 6 und 7, und Spindeln 8 und 9. 10 bezeichnet den Auslaufbogen und 11 dessen parallel zu den Spindeln 8 und 9 verlaufendes Anschlussrohrstück.



   Die je den Zuleitungsanschluss 4 bzw. 5 und Ausgang 6 bzw. 7 aufweisenden Gehäuseteile 12 und 13 der Ventile 2 und 3 sowie das Anschlussrohrstück 11 und dessen Verbindung 14 mit den Ausgängen 6 und 7 bestehen aus einem einstückigen Körper. Dieser Körper kann in einem Stück gegos   sein,    aber auch aus fabrikatorischen Gründen (wie gezeichnet) beispielsweise aus drei an den Ventilausgängen 6 und 7 hart miteinander verlöteten Teilen bestehen. In die Ventilgehäuseteile 12 und 13 ist je ein Ring 15 bzw. 16 geschraubt, an dem der Ventilsitz gebildet ist, und deren Ringöffnung z. B. vierekkig oder sechseckig geformt ist, so dass dieser Ring mittels eines Steckschlüssels ausgewechselt werden kann, nachdem die in der Zeichnung oberhalb des Ringes befindlichen Ventilteile abgenommen wurden.

  Die den Ventilteller 17 bzw. 18 tragende Ventilspindel 8 bzw. 9 ist in einem zweiten Ventilgehäu   steil    19 bzw. 20 geführt, der in den Gehäuseteil 12 bzw. 13 geschraubt, abgedichtet und an seinem freien Ende zum Ansetzen eines Steckschlüssels geformt ist.



   Die Ventilgehäuseteile 12 und 13 und das Anschlussrohrstück 11 weisen je einen Flansch 21, 22, 23 auf, die in einer   Ebene liegen und einstückig mit dem genannten einstückigen Körper gebildet sind. Auf jedem Flansch liegt ein Ring 24, 25 bzw. 26 aus schalldämpfendem Material, der an seiner dem Flansch abgewandten Seite aussen eine Stufe 27, 28 bzw. 29 aufweist, in welcher der Rand eines durch die Montagewand hindurchgehenden Loches 30, 31 bzw. 32 an deren Rückseite 33 hineingreift.



   Auf die Ventilgehäuseteile 19 und 20 ist je eine Hülse 34 bzw. 35 geschraubt, die nahe ihrem freien Ende eine Stufe 36 bzw. 37 aufweist, die über den inneren Rand einer axial federnden Rosette 38 bzw. 39 greift, diese an die Aussenseite 40 der Montagewand 1 drückt, und am an der Wand herausragenden Ende zum Ansetzen eines Schlüssels geformt ist. Die Spindeln 8 und 9 verschieben sich beim Drehen der Griffe 41 und 42 axial in der Mitnehmervorrichtung der Griffe. Die Griffe 41 und 42 sind durch eine Rastvorrichtung 43 bzw. 44 drehbar mit der Hülse 34 bzw. 35 verbunden, so dass sie nach Überwindung der Rastkraft von den Spindeln und Hülsen abgezogen werden können.



   Der Auslaufbogen 10 ist in ein Innengewinde 45 des Anschlussrohrstückes 11 geschraubt und hat einen Bund 46 mit einer Stufe 47, in welcher der innere Rand einer Rosette 48 sitzt, die an der Aussenseite 40 der Montagewand 1 anliegt.



  Die Rosette 48 ist derart axial elastisch und das Gewinde 45 hat eine solche Steigung, dass der Auslaufbogen 11, nachdem er so weit in das Anschlussrohrstück 11 geschraubt wurde, dass die Rosette 48 mit dem minimal zum Festhalten der Mischbatterie an der Montagewand 1 erforderlichen Druck an diese gedrückt ist, noch bis in seine nach unten gerichtete Stellung weiter angezogen werden kann, ohne dass der maximal erwünschte Anpressdruck der Rosette 48 überschritten wird.



   Die Flansche 21 und 22 sind mit Löchern für Holzschrauben 49 versehen, durch welche die Mischbatterie auch dann an   dei    Rückseite 33 der Montagewand 1 festgehalten werden kann, wenn sowohl die Hülsen 34, 35 als auch der Auslaufbogen 10 abgeschraubt sind.



   Zwischen die Hülsen 34, 35 und die Ventilgehäuseteile 19, 20 wird bei der Montage ein Dichtungsmittel angebracht, damit kein Wasser an die Innenseite der Löcher 30, 32 gelangt, wenn die   Spindeldichtung    nachlässt. In diesem Falle fliesst Wasser durch die undichte Stelle und durch die Hülse und tropft dann aussen an der Rosette herab. Die Hülsen können auch abweichend vom gezeichneten Beispiel auf den Gehäuseteil 12 bzw. 13 geschraubt sein, damit auch dann kein Wasser an die Innenwand der Bohrungen gelangt, wenn die Dichtung zwischen den Gehäuseteilen 12 und 19 bzw. 13 und 20 nachlässt.

  Zur Reparatur der Ventile 2 und 3 können die Hülsen 34, 35, die Gehäuseteile 19, 20 mit den Spindeln 8, 9 und Ventiltellern 17, 18 sowie die Ringe   15, 16,    welche die Ventilsitze aufweisen, von der Vorderseite der Wand 1 mit Hilfe von Steckschlüsseln abgeschraubt werden, nachdem die Griffe 41, 42 abgezogen wurden.

 

   Die Länge der Gewinde, durch welche die Hülsen 34, 35 auf die Ventilgehäuse 19, 20 und der Auslaufbogen 10 auf das Anschlussrohrstück 11 geschraubt sind sowie die Länge der formflüssig miteinander verbundenen Teile der Ventilgriffe 41, 42 und Spindeln 8 und 9 können verhältnismässig lang ausgebildet sein, damit die Entfernung zwischen den Rosetten 38, 39, 48 und den Flanschen 21, 22, 23 zwecks Anpassung an verschieden dicke Montagewände in einem grossen Bereich verstellbar ist.



   Die beschriebene Mischbatterie eignet sich insbesondere in Installationsanlagen nach dem Patent   461197.    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Mischbatterie mit zwei Zuleitungsanschlüssen und mindestens einem Regulierorgan, dessen Ausgang mit einem zur Spindel des Regulierorgans parallelen Anschlussrohr eines Auslaufbogens verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die Zuleitungsanschlüsse (4, 5) aufweisende Gehäuseteil (12, 13) des Regulierorgans (2, 3), das Anschlussrohr (11) und die Verbindung (14) zwischen diesem (11) und dem Regulierorgan (2, 3) aus einem einstückigen Körper bestehen oder unlösbar, dicht miteinander verbunden sind, dass das Anschlussrohr (11) und das Gehäuse (12, 13) des Regulierorgans (2, 3) je einen Flansch (21, 22, 23) aufweisen, die in einer gemeinsamen Ebene liegen und dazu bestimmt sind, an der Rückseite (33) der Montagewand (1) anzuliegen, und dass der auf das Anschlussrohr (11) geschraubte (45) Auslaufbogen (10) und eine an das Gehäuse (19,
    20) des Regulierorgans (2, 3) geschraubte, die Ventilspindel (8, 9) umschliessende Hülse eine Stufe (47, 36, 37) aufweisen, in welcher der innere Rand einer axial federnden Rosette (48, 38, 39) sitzt, die dazu bestimmt ist, an der Aussenseite (40) der Montagewand (1) anzuliegen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (21, 22, 23) je in einem Stück mit dem Anschlussrohr (11) bzw. Gehäuse (12, 13) des Regulierorgans (2, 3) gebildet sind.
    2. Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (21, 22) mit Bohrungen für Befestigungsschrauben (49) versehen sind.
    3. Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Flansch (21, 22, 23) ein aus schalldämpfendem Material bestehender Ring (24, 25, 26) anliegt, der an seiner dem Flansch (21, 22, 23) abgewandten Seite aussen eine Stufe (27, 28, 29) aufweist, die dazu bestimmt ist, einen Rand eines durch die Montagewand (1) hindurchgehenden Loches (30, 31, 32) aufzunehmen.
    4. Mischbatterie nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Dichtungsmittel zwischen der Hülse (34, 35) und dem Ventilgehäuse (19, 20).
    5. Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Gewinde, durch welche die Hülse (34, 35) auf das Ventilgehäuse (19, 20) und der Auslaufbogen (10) auf das Anschlussrohr (11) geschraubt ist, zur Anpassung des Abstandes zwischen den Flanschen (21, 22, 23) und den Rosetten (38, 39, 48) an Montagewände (1) verschiedener Stärke bemessen ist.
    6. Mischbatterie nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Zylinderfläche, die einen Schenkel der Stufe (27, 28, 29) der Ringe (24, 25, 26) bildet, bei allen Ringen gleich ist, und dass dieser Durchmesser grösser ist, als der Aussendurchmesser der Hülse (34, 35), des Anschlussrohres (11) und des mit diesem verschraubten Endes des Auslaufbogens (10).
CH1282671A 1971-09-01 1971-09-01 Mischbatterie CH533265A (de)

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