CH533514A - Mehrschichtige Folie und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Mehrschichtige Folie und Verfahren zu ihrer Herstellung

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CH533514A
CH533514A CH529472A CH529472A CH533514A CH 533514 A CH533514 A CH 533514A CH 529472 A CH529472 A CH 529472A CH 529472 A CH529472 A CH 529472A CH 533514 A CH533514 A CH 533514A
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft eine mehrschichtige Folie, bestehend aus einem Träger, einem an diesem anliegenden Gitter   gewebe    und einer auf der vom Träger abgewendeten Seite des Gittergewebes aufgebrachten Schicht sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung. bei welchem ein Kunststoff mittels wenigstens einer heizbaren Walze in plastifiziertem Zustand auf das Gittergewebe und teilweise durch die Maschen desselben hindurch auf den Träger aufgewalzt wird.



   Mehrschichtige Folien sind in verschiedenen Ausführungsformen bekanntgeworden. Neben den zweischichtigen Folien.



  die lediglich aus einem Träger und einer darauf aufgebrachten Kunststoffschicht bestehen. sind auch schon Folien vorgeschlagen   vorden.    bei   welchen    Gewebe zwischen dem Träger und der Kunststoffschicht angeordnet sind. Solche mehrschichtigen Folien weisen gegenüber den zweischichtigen verbesserte Eigenschaften auf. namentlich in bezug auf Dauerhaftigkeit und Biegsamkeit.



   Eine solche mehrschichtige Folie weist wenigstens zwei dünne Schichten. vorzugsweise aus Polyester oder einem ähnlichen   Materiat    wie Polyvinylfluorid oder Polytetraäthylenfluorid, auf. zwischen denen eine Zwischenschicht angeordnet ist, die mit den beiden Aussenschichten mittels Klebstoff verbunden ist. Die Zwischenschicht ist für den Klebstoff durchlässig, so dass dieser hindurchtreten kann und die äusseren Schichten unter sich sowie mit der Zwischenschicht verbindet. Anderseits sind schon mehrschichtige Folien vorgeschlagen worden. bei welchen zwei Trägerbahnen mittels einer   Kunststoffschicht    verbunden sind. welche direkt   aufgetragen    (aufkaschiert) ist.

  Die zu diesem Zweck verwendeten Kunststoffe weisen jedoch den Nachteil auf, dass ihre Haftfähigkeit gering ist. namentlich gegenüber dem Gittergewebe. so dass die einzelnen Schichten der mehrschichtigen Folie sich schlecht untereinander verbinden und sich nach einiger Zeit sogar wieder voneinander lösen können.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt eine mehrschichtige Folie der eingangs erwähnten Art zu schaffen. bei welcher eine innige. dauerhafte Verbindung zwischen Träger. Gittergewebe und   aufkaschierter    Kunststoffschicht entsteht.



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht. dass die Schicht aus einem   Schmelzhaftkleberkunststoff    besteht, mittels welchem sie mit dem Gittergewebe und das Gittergewebe mit dem Träger verklebt ist.



   Diese mehrschichtige Folie wird nach dem bekannten   Walzenschmelzverfahren    hergestellt. bei welchem der Kunststoff mittels wenigstens einer heizbaren Walze in plastifiziertem Zustand auf das Gittergewebe und teilweise durch die Maschen desselben hindurch auf den Träger aufgewalzt wird.



  Erfindungsgemäss wird anstelle eines gewöhnlichen Kunststoffes ein Schmelzhaftkleber   aufgewalzt,    der während des Aufwalzens sowohl eine mit dem Gittergewebe und dem Träger sich verbindende Schicht bildet, als auch eine Verklebung zwischen dem   Gittergewebe    und dem Träger bewirkt.



     Ausführungsbeispiele    der erfindungsgemässen Folie sind in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine dreischichtige Folie mit teilweise entfernter oberster Schicht und
Fig.   t    eine vierschichtige mit zwei   Trägerbahnen.   



   Die Folie weist einen Träger 1 auf. Dieser besteht vorzugsweise aus einem biegsamen Material. Als solches kommen einerseits Textilbahnen und anderseits gewisse Kunststoffe in Frage. Am geeignetsten haben sich bei den letzteren Polyester und Polyvinylfluorid erwiesen. Beide Materialien können entweder in rohem Zustand. mit Aluminium bedampft, gefärbt und/oder bedruckt verwendet werden. Auch    Polytetrafluoräthylen    (bekannt unter dem Markennamen     Teflon )      lässt    sich als Trägermaterial verwenden. Auf den Träger 1 folgt ein Gittergewebe   '.    Dieses ist vorzugsweise ein grobmaschiges Textilgewebe, kann jedoch auch ein Glasfasergewebe sein.

  Wesentlich ist, dass beim anschliessenden Walzenschmelzverfahren der   aufkaschierte    Kunststoff durch das Gewebe hindurchtreten kann. so dass er den Träger 1 erreicht. Das   Gittergewebe      2    wird nun durch eine Schicht 3 abgedeckt, die aus dem soeben genannten Kunststoff besteht, welcher mittels wenigstens einer heizbaren Walze aufgetragen (aufkaschiert) wird   (sog.      Walzenschmelzverfahren).    Der Kunststoff hat somit eine doppelte Funktion:

  Einerseits muss er sich zu der genannten Schicht 3 ausbilden. anderseits muss er als Klebemittel wirken. welches   sowohl    die sich bildende Schicht   3    mit dem Gittergewebe   2    und dem Träger 1 als auch das Gittergewebe   2    mit dem Träger 1 unter sich verbindet, wobei das Gittergewebe   2    vollständig im Kunststoff eingebettet wird bzw. unter der sich bildenden Schicht 3 verschwindet.



   Die   Oberfläche    der Folie kann rauh oder glatt sein. je nach dem man beim Walzenschmelzverfahren zusätzlich noch eine Walze mit einer rauhen Oberfläche verwendet, welche die Schicht 3 entsprechend aufrauht. oder eine Walze mit einer glatten   Oberfläche    anordnet. Das Aufrauhen kann beispielsweise so erfolgen. dass, wie in der Fig. 1 dargestellt. die Schicht sich dem Gittergewebe   2    bzw. den Erhöhungen, die durch die einzelnen Fäden des Gewebes gebildet werden.



  vollständig anpasst, so dass also das Gittergewebe 2 sich unter der Schicht 3 abzeichnet. Man erhält dadurch eine sog.



  strukturierte mehrschichtige Folie.



   In   gewissen    Fällen mag es wünschenswert sein. eine Folie herzustellen, die keine   Kunststoffoberfläche    aufweist oder die eine zusätzliche Verstärkung aufweisen soll. Zu diesem Zweck wird unmittelbar nach dem Aufbringen der Schicht 3 eine weitere Trägerbahn ebenfalls mittels Walzen aufkaschiert. Der noch plastifizierte   Schmelzhaftl;leber    verbindet sich auch mit dieser Trägerbahn   4.    Auf diese Weise   lässt    sich beispielsweise eine mehrschichtige Folie herstellen. die beidseitig wie ein   Textilprodukt    aussieht. aber diesem gegenüber wesentlich bessere Eigenschaften aufweist.



      PATENTANSPRUCH I   
Mehrschichtige Folie. bestehend aus einem Träger. einem an diesem anliegenden Gittergewebe und einer auf der vom   Träger    abgewendeten   Seite    des   Gittergewebes    aufgebrachten Schicht. dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus einem   Schmelzhaftkleberkunststoff    besteht, mittels welchem sie mit dem Gittergewebe und das   Gittergewebe    mit dem Träger verklebt ist.



      UNTERANSPRÜCHE   
1. Mehrschichtige Folie nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass auf der Schicht ein weiterer Träger aufgebracht ist.



     2.    Mehrschichtige Folie nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger und/oder das Gittergewebe aus einer Textilbahn oder einer Glasfaserschicht bestehen.

 

   3. Mehrschichtige Folie nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Träger aus Polyester oder   Polyvinylfluorid    besteht.



     4.      Mehrschichtige    Folie nach Unteranspruch 3. dadurch   gekennzeichnet,    dass der Träger aus rohem oder mit Aluminium bedampftem oder   gefärbtem    und/oder bedrucktem Polyester oder Polyvinylfluorid besteht.



   5. Mehrschichtige Folie nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass das   Gittergewebe    grobmaschig ist.



   PATENTANSPRUCH II
Verfahren zur Herstellung einer mehrschichtigen Folie nach Patentanspruch I, bei welchem ein Kunststoff mittels wenigstens einer heizbaren Walze in plastifiziertem Zustand 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Erfindung betrifft eine mehrschichtige Folie, bestehend aus einem Träger, einem an diesem anliegenden Gitter gewebe und einer auf der vom Träger abgewendeten Seite des Gittergewebes aufgebrachten Schicht sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung. bei welchem ein Kunststoff mittels wenigstens einer heizbaren Walze in plastifiziertem Zustand auf das Gittergewebe und teilweise durch die Maschen desselben hindurch auf den Träger aufgewalzt wird.
    Mehrschichtige Folien sind in verschiedenen Ausführungsformen bekanntgeworden. Neben den zweischichtigen Folien.
    die lediglich aus einem Träger und einer darauf aufgebrachten Kunststoffschicht bestehen. sind auch schon Folien vorgeschlagen vorden. bei welchen Gewebe zwischen dem Träger und der Kunststoffschicht angeordnet sind. Solche mehrschichtigen Folien weisen gegenüber den zweischichtigen verbesserte Eigenschaften auf. namentlich in bezug auf Dauerhaftigkeit und Biegsamkeit.
    Eine solche mehrschichtige Folie weist wenigstens zwei dünne Schichten. vorzugsweise aus Polyester oder einem ähnlichen Materiat wie Polyvinylfluorid oder Polytetraäthylenfluorid, auf. zwischen denen eine Zwischenschicht angeordnet ist, die mit den beiden Aussenschichten mittels Klebstoff verbunden ist. Die Zwischenschicht ist für den Klebstoff durchlässig, so dass dieser hindurchtreten kann und die äusseren Schichten unter sich sowie mit der Zwischenschicht verbindet. Anderseits sind schon mehrschichtige Folien vorgeschlagen worden. bei welchen zwei Trägerbahnen mittels einer Kunststoffschicht verbunden sind. welche direkt aufgetragen (aufkaschiert) ist.
    Die zu diesem Zweck verwendeten Kunststoffe weisen jedoch den Nachteil auf, dass ihre Haftfähigkeit gering ist. namentlich gegenüber dem Gittergewebe. so dass die einzelnen Schichten der mehrschichtigen Folie sich schlecht untereinander verbinden und sich nach einiger Zeit sogar wieder voneinander lösen können.
    Die vorliegende Erfindung bezweckt eine mehrschichtige Folie der eingangs erwähnten Art zu schaffen. bei welcher eine innige. dauerhafte Verbindung zwischen Träger. Gittergewebe und aufkaschierter Kunststoffschicht entsteht.
    Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht. dass die Schicht aus einem Schmelzhaftkleberkunststoff besteht, mittels welchem sie mit dem Gittergewebe und das Gittergewebe mit dem Träger verklebt ist.
    Diese mehrschichtige Folie wird nach dem bekannten Walzenschmelzverfahren hergestellt. bei welchem der Kunststoff mittels wenigstens einer heizbaren Walze in plastifiziertem Zustand auf das Gittergewebe und teilweise durch die Maschen desselben hindurch auf den Träger aufgewalzt wird.
    Erfindungsgemäss wird anstelle eines gewöhnlichen Kunststoffes ein Schmelzhaftkleber aufgewalzt, der während des Aufwalzens sowohl eine mit dem Gittergewebe und dem Träger sich verbindende Schicht bildet, als auch eine Verklebung zwischen dem Gittergewebe und dem Träger bewirkt.
    Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Folie sind in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine dreischichtige Folie mit teilweise entfernter oberster Schicht und Fig. t eine vierschichtige mit zwei Trägerbahnen.
    Die Folie weist einen Träger 1 auf. Dieser besteht vorzugsweise aus einem biegsamen Material. Als solches kommen einerseits Textilbahnen und anderseits gewisse Kunststoffe in Frage. Am geeignetsten haben sich bei den letzteren Polyester und Polyvinylfluorid erwiesen. Beide Materialien können entweder in rohem Zustand. mit Aluminium bedampft, gefärbt und/oder bedruckt verwendet werden. Auch Polytetrafluoräthylen (bekannt unter dem Markennamen Teflon ) lässt sich als Trägermaterial verwenden. Auf den Träger 1 folgt ein Gittergewebe '. Dieses ist vorzugsweise ein grobmaschiges Textilgewebe, kann jedoch auch ein Glasfasergewebe sein.
    Wesentlich ist, dass beim anschliessenden Walzenschmelzverfahren der aufkaschierte Kunststoff durch das Gewebe hindurchtreten kann. so dass er den Träger 1 erreicht. Das Gittergewebe 2 wird nun durch eine Schicht 3 abgedeckt, die aus dem soeben genannten Kunststoff besteht, welcher mittels wenigstens einer heizbaren Walze aufgetragen (aufkaschiert) wird (sog. Walzenschmelzverfahren). Der Kunststoff hat somit eine doppelte Funktion:
    Einerseits muss er sich zu der genannten Schicht 3 ausbilden. anderseits muss er als Klebemittel wirken. welches sowohl die sich bildende Schicht 3 mit dem Gittergewebe 2 und dem Träger 1 als auch das Gittergewebe 2 mit dem Träger 1 unter sich verbindet, wobei das Gittergewebe 2 vollständig im Kunststoff eingebettet wird bzw. unter der sich bildenden Schicht 3 verschwindet.
    Die Oberfläche der Folie kann rauh oder glatt sein. je nach dem man beim Walzenschmelzverfahren zusätzlich noch eine Walze mit einer rauhen Oberfläche verwendet, welche die Schicht 3 entsprechend aufrauht. oder eine Walze mit einer glatten Oberfläche anordnet. Das Aufrauhen kann beispielsweise so erfolgen. dass, wie in der Fig. 1 dargestellt. die Schicht sich dem Gittergewebe 2 bzw. den Erhöhungen, die durch die einzelnen Fäden des Gewebes gebildet werden.
    vollständig anpasst, so dass also das Gittergewebe 2 sich unter der Schicht 3 abzeichnet. Man erhält dadurch eine sog.
    strukturierte mehrschichtige Folie.
    In gewissen Fällen mag es wünschenswert sein. eine Folie herzustellen, die keine Kunststoffoberfläche aufweist oder die eine zusätzliche Verstärkung aufweisen soll. Zu diesem Zweck wird unmittelbar nach dem Aufbringen der Schicht 3 eine weitere Trägerbahn ebenfalls mittels Walzen aufkaschiert. Der noch plastifizierte Schmelzhaftl;leber verbindet sich auch mit dieser Trägerbahn 4. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise eine mehrschichtige Folie herstellen. die beidseitig wie ein Textilprodukt aussieht. aber diesem gegenüber wesentlich bessere Eigenschaften aufweist.
    PATENTANSPRUCH I Mehrschichtige Folie. bestehend aus einem Träger. einem an diesem anliegenden Gittergewebe und einer auf der vom Träger abgewendeten Seite des Gittergewebes aufgebrachten Schicht. dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus einem Schmelzhaftkleberkunststoff besteht, mittels welchem sie mit dem Gittergewebe und das Gittergewebe mit dem Träger verklebt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mehrschichtige Folie nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass auf der Schicht ein weiterer Träger aufgebracht ist.
    2. Mehrschichtige Folie nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger und/oder das Gittergewebe aus einer Textilbahn oder einer Glasfaserschicht bestehen.
    3. Mehrschichtige Folie nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Träger aus Polyester oder Polyvinylfluorid besteht.
    4. Mehrschichtige Folie nach Unteranspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus rohem oder mit Aluminium bedampftem oder gefärbtem und/oder bedrucktem Polyester oder Polyvinylfluorid besteht.
    5. Mehrschichtige Folie nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass das Gittergewebe grobmaschig ist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung einer mehrschichtigen Folie nach Patentanspruch I, bei welchem ein Kunststoff mittels wenigstens einer heizbaren Walze in plastifiziertem Zustand
    auf das Gittergewebe und teilweise durch die Maschen desselben hindurch auf den Träger aufgewalzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff ein Schmelzhaftkleber aufgewalzt wird, der während des Aufwalzens sowohl eine mit dem Gittergewebe sich verbindende Schicht bildet als auch eine Verklebung zwischen dem Gittergewebe und dem Träger bewirkt.
    UNTERANSPRUCH 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufwalzen des Schmelzhaftklebers ein weiterer Träger auf die von diesem gebildete Schicht aufgewalzt wird, welcher sich mit dem noch plastifizierten Schmelzhaftkleber verbindet.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2442006A1 (fr) * 1978-11-23 1980-06-20 Coureur Raymond Ecran de climatisation, notamment pour l'agriculture
DE3447702A1 (de) * 1984-12-28 1986-07-10 Planatolwerk Willy Hesselmann Chemische und Maschinenfabrik für Klebetechnik GmbH & Co KG, 8201 Rohrdorf Thermoplastisch wirkendes klebeelement und verfahren zu seiner herstellung und verwendung
WO1995019883A3 (en) * 1994-01-24 1995-09-14 Chemfab Corp Composites of fluoropolymers with thermally non-adherent non-fluoropolymers and methods for producing the same

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WO1995019883A3 (en) * 1994-01-24 1995-09-14 Chemfab Corp Composites of fluoropolymers with thermally non-adherent non-fluoropolymers and methods for producing the same

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