CH533569A - Haltevorrichtung, die in vorfabrizierte Bauelemente zu verlegen bestimmt ist und zur Befestigung von Stützen, Füllwänden, oder Zubehör dient - Google Patents
Haltevorrichtung, die in vorfabrizierte Bauelemente zu verlegen bestimmt ist und zur Befestigung von Stützen, Füllwänden, oder Zubehör dientInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung, die in vorfabrizierte Bauelemente zu verlegen bestimmt ist und zur Befestigung von Stützen, Füllwänden oder Zubehör dient. Es ist bereits bekannt, dass man Metallteile in Konstruktionsplatten einbaut, welche vorwiegend zur Befestigung an eine Hebevorrichtung, wie z.B. an eine Kranschlinge dienen. Diese Teile dienen zugleich zur Befestigung von Wänden an Stützen auf dem Montageplatz. Die Bauelemente, die man bis heute kennt, weisen eine gewisse Zahl von Unannehmlichkeiten auf, sei es aus ästhetischen Gründen, aus Gründen der Montage oder aus Sicherheitsgründen. Die bekannten Metallteile bestehen im allgemeinen aus einer Metallhülse, welche mit einer Spannvorrichtung nach Art einer Schraube zusammenwirkt. Man hat bemerkt, dass diese Art von Hülse und Spannvorrichtung Gegenstand von Korrosion war und Rostspuren an den Baukonstruktionen, nach Befestigung der Wände, hinterliessen, die nicht verhindert werden konnten. Die Montage von solchen Hülsen gestaltete sich manchmal schwierig wegen des Betons, der in die Bohrung eindrang, manchmal so stark, dass es schwierig wurde, das Gewinde in der Tiefe der Hülse zu erreichen. Darüber hinaus ist das Metallstück in der Hülse nicht geführt, was zu weiteren Schwierigkeiten in der Zentrierung des Spannvorgangs führt. Die hauptsächlichste Unannehmlichkeit besteht bei den bis heute bekannten Haltvorrichtungen für Wandelemente im Fehlen der primärsten Sicherheit, was sich dadurch erklärt, dass ihre Handhabung eine gewisse Routine erfordert. Einerseits soll die Metallhülse gut in der Wand verankert sein und anderseits muss eine gute Fassung der bearbeiteten Elemente der Hülse wie auch der Spannorgane gewährleistet sein. Trotz Kenntnis dieser Tatsachen hat man auf den Bauplätzen die zu einer einwandfreien Befestigung erforderlichen Massnahmen missachtet, was immer wieder zu schweren und tödlichen Unfällen geführt hat. Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, diese unangenehmen Erscheinungen zu beseitigen. Gegenstand der Erfindung ist eine Haltevorrichtung, die in vorfabrizierte Bauelemente zu verlegen bestimmt ist und zur Befestigung von Stützen, Füllwänden oder Zubehör dient, wobei die Haltevorrichtung aus einer röhrenförmigen Büchse aus Plastik besteht, die mindestens an einem Ende offen ist und auf der Aussenseite mit einem Verankerungselement versehen ist, das die Büchse versteift und ihre Lage im Bauelement zu fixieren bestimmt ist, und dass die Büchse im Innern eine herausziehbare Spannvorrichtung enthält, die aus einer Metallhülse besteht, deren eines Ende ausserhalb der Büchse mit einer Stützplatte kraftschlüssig verbunden ist und deren anderes im Innern der Büchse liegende Ende radial elastisch deformierbar ist und mit einem in die Metallhülse eindringenden Konus versehen ist, der mit einer Stange in Verbindung steht, die aus der Metallhülse herausragt, wobei das herausragende Ende der Stange eine Spannschraubenmutter trägt, die zum Anziehen und Lösen des Konus dient. Die Erfindung umfasst gleichermassen Füllwände oder Konstruktionsplatten, welche mit dieser Haltevorrichtung ausgerüstet sind. Ausführungsbeispiele von Haltevorrichtungen gemäss der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Teilschnitt eines vorfabrizierten Elementes, in welchem die Haltevorrichtung gemäss der Erfindung eingebaut ist. Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt von einer anderen Art des Einbaues. Fig. 3 zeigt wieder eine andere Art des Einbaues. Fig. 4 zeigt den Einbau der Haltevorrichtung in einer Sandwich-Mauer. Fig. 5 ist ein Teilschnitt, der den Einbau in einer vertikal gegossenen Betonwand zeigt. Gemäss Fig. 1 setzt sich die Haltevorrichtung zusammen aus einer Plastikbüchse 1, die man im Gussbeton eines Konstruktionselementes 2, wie z.B. einer Mauer, fixiert, sei es während oder nach dem Giessen, solange der Beton noch nicht abgebunden hat. Die Plastikbüchse stellt für eine Spannvorrichtung, die später beschrieben wird, einen Schutz dar. An der Plastikbüchse ist aussen ein Verankerungselement vorgesehen. Es ist dazu bestimmt, einerseits die Büchse in der Betonmasse zu fixieren und andererseits der Büchse Halt zu geben und sie zu versteifen, besonders in der Zone, in der die Spreizkräfte wirken. Die Plastikbüchse enthält in ihrem Innern eine metallische Hülse 3, die an ihrem Ende in der Plastikbüchse 1 mit einer Stützplatte 4 kraftschlüssig verbunden ist. Das andere Ende der Hülse 3 ist mit Schlitzen 3, versehen, so dass Sektoren entstehen, die sich radial ausdehnen können. Die Sektoren müssen elastisch deformierbar sein, damit sie sich an die Plastikbüchse 1 und die Zwinge des Verankerungselementes anlegen können. Im vorliegenden Beispiel besteht das Verankerungselement 5, das eine Zwinge bildet, aus einer Stahlfeder mit verschiedenen Windungen, die um die Plastikbüchse gewickelt sind. Diese Feder zeigt zwei Enden 51 und 52, die radial zur Längsachse der Plastikbüchse 1 angeordnet sind. Die radiale Verformung oder Rückbildung des deformierbaren Endes 31 der Metallhülse 3 wird durch einen Doppelkonus bewirkt, der in der Metallhülse 3 axial bewegt werden kann. Der Doppelkonus wird aus zwei Konusteilen 6, 7 gebildet, die miteinander an der grossen Basis verbunden sind, derart, dass die kleine Basis des Konus 6 in die innere Bohrung des deformierbaren Endes 31 der Metallhülse 3 eindringen kann, während die kleine Basis des Konus 7 gegen das Ende der Plastikbüchse gerichtet ist, die durch einen Zapfen 8 verschlossen ist. Der Doppelkonus ist mit einer Stange 9 durch einen Bolzen verbunden, um ihn axial verschieben zu können. Das andere, äussere Ende der Stange besteht aus einem Kopf 10 mit wesentlich grösserem Durchmesser als die Stange 9 und trägt ein Gewinde. Stange 9 mit dem Kopf 10, der ein Aussengewinde trägt, ist durch eine Spannschraubenmutter 11 gehalten, die sich auf ein Stück 12, z.B. eine Strebe, derart abstützt, dass beim Anziehen der Spannschraubenmutter Stange und Kopf sich in Richtung F1 verschieben und das Eindringen des Konus 6 in das verformbare Ende der Metallhülse 3 gewährleistet. Die Metallhülse wird dann radial an die Plastikbüchse 1 gedrückt, die ihrerseits infolge des Verankerungselementes nicht nachgeben kann. Man kann die Klemmvorrichtung der Plastikbüchse wegnehmen, indem man die Spannschraubenmutter 11 löst und z.B. das Ende 101 des Kopfes einschlägt, was zur Lösung des Konus 6 am deformierbaren Ende 31 der Metallhülse 3 führt, so dass sich letztere etwas zusammenzieht und folglich in der Plastikbüchse 1 leicht gleitet. Das Spannen der Vorrichtung geschieht sehr schnell, weil die Teile, die an der Verformung (Spreizung) des deformierbaren Endes 31 der Metallhülse 3 beteiligt sind, in ständigem Kontakt mit der Hülse stehen. Die Haltevorrichtung gemäss der Erfindung kann auf verschiedene Weise montiert werden. In Fig. 2 ist die Plastikbüchse 1 vor dem Giessen des Betons eingelegt worden, und zwar auf den unteren Teil der Gussform, sei es mit Hilfe eines Zapfens 13, der mit einer Spitze 14 verlängert ist oder auch durch einen magnetischen Saugnapf gehalten wird. Das andere Ende der Plastikbüchse ist durch einen aufgeklebten Zapfen 81 verschlossen. Man verfährt derart, dass nach dem Abbinden des Betons 2 der Zapfen 13 aus der Plastikbüchse 1 herausgezogen wird, wobei das Einführen der Spannvorrichtung in die Innenbohrung der Büchse möglich wird. Bei der Ausführung gemäss Fig. 3 bringt man die Plastikbüchse 1 an, indem man sie in den Gussbeton 2 eindrückt wird, ist mit einer Schutzkappe, z.B. einem konischen Plastikzapfen 15, versehen. Das andere Ende der Plastikbüchse wird unter das Niveau 2l des Betons eingedrückt. Damit der Beton nicht unter das Innere der Büchse fliesst, ist es angezeigt, in die Büchse eine röhrenartige Verlängerung 16 einzuführen, die nach der Erhärtung des Betons wieder entfernt werden kann. Im Beispiel gemäss Fig. 4 ist die Plastikbüchse 1 durchgehend, so dass ihr Ende eine Schicht 17 aus Polystyrol durchstossen kann, das bei der Fabrikation von Schichtwänden gebraucht wird. Das Stück Polystyrol 171, das durchstossen wird, stellt den Zapfen dar. Bei dieser Art der Ausführung wird der Beton 2 gleicherweise gestossen wie im Beispiel Fig. 3. Bei der Ausführung gemäss Fig. 5 ist die Plastikbüchse 1 in vertikal gegossene Wände montiert worden. In diesem Falle wird die Büchse an beiden Enden durch Plastikzapfen 19 verschlossen, die sich gegen die Verschalungswände 20 stützen. Vor dem Verschliessen wird die Röhre mit Hilfe des Verankerungsstückes 21 positioniert, von dem mindestens ein Ende 211 einen Haken aufweist, der zur Aufhängung an einem Armierungseisen 22 des Betons dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHHaltevorrichtung, die in vorfabrizierte Bauelemente zu verlegen bestimmt ist und zur Befestigung von Stützen, Füllwänden oder Zubehör dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung aus einer röhrenförmigen Büchse (1) aus Plastik besteht, die mindestens an einem Ende offen ist und auf der Aussenseite mit einem Verankerungselement (5) versehen ist, das die Büchse (1) versteift und ihre Lage im Bauelement (2) zu fixieren bestimmt ist, und dass die Büchse (1) im Inneren eine herausziehbare Spannvorrichtung enthält, die aus einer Metallhülse (3) besteht, deren eines Ende ausserhalb der Büchse (1) mit einer Stützplatte (4) kraftschlüssig verbunden ist und deren anderes im Innern der Büchse liegende Ende radial elastisch deformierbar ist und mit einem in die Metallhülse eindringenden Konus (6) versehen ist, der mit einer Stange (9) in Verbindung steht,die aus der Metallhülse (3) herausragt, wobei das herausragende Ende der Stange eine Spannschraubenmutter (11) trägt, die zum Anziehen und Lösen des Konus (6) dient.UNTERANSPRÜCHE 1. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (5) aus einer Schraubenfeder besteht, die in mehreren Windungen um die Büchse gewickelt ist, wobei die Enden (51, 52) dieser Feder sich radial zur Achse der Büchse (1) ausbreiten, um eine Verankerung nach dem Giessen und Abbinden des Betons zu bilden.2. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Konus, der die Metallhülse dehnt, ein doppelter Konus (6, 7) ist bei dem die erste kleine Basis (6) in die Innenbohrung des verformbaren Endes der Metallhülse (3) eindringt und die andere kleine Basis des Konus (7) gegen das Ende der Plastikbüchse (1) gerichtet ist.3. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Metallhülse (3) herausragende Ende der mit dem Konus (6) in Verbindung stehenden Stange (9) einen grösseren Durchmesser als die Innebohrung der Metallhülse (3) aufweist.4. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das im Bauelement zu liegen bestimmte Ende der Büchse (1) durch einen Zapfen (8) geschlossen ist.
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| CH1546271A CH533569A (de) | 1971-10-22 | 1971-10-22 | Haltevorrichtung, die in vorfabrizierte Bauelemente zu verlegen bestimmt ist und zur Befestigung von Stützen, Füllwänden, oder Zubehör dient |
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| CH533569A true CH533569A (de) | 1973-02-15 |
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| CN107237405A (zh) * | 2017-08-07 | 2017-10-10 | 济宁新创化工科技有限公司 | 钢架结构连接组件及其施工方法 |
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1971
- 1971-10-22 CH CH1546271A patent/CH533569A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
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