CH534011A - Vorrichtung zur kontinuierlichen und im wesentlichen spannungsfreien Nassbehandlung von Textilbahnen - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen und im wesentlichen spannungsfreien Nassbehandlung von Textilbahnen

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CH534011A
CH534011A CH662572A CH662572A CH534011A CH 534011 A CH534011 A CH 534011A CH 662572 A CH662572 A CH 662572A CH 662572 A CH662572 A CH 662572A CH 534011 A CH534011 A CH 534011A
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Marshall Willis David
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Logan Inc Jonathan
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    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • D06B3/16Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in superimposed, i.e. stack-packed, form

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Description


  Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung zur kontinuier  lichen und im wesentlichen spannungsfreien     Nassbehand-          lung    von Textilbahnen.  



  Bei der Endbehandlung von textilen Flächengebilden, und  insbesondere gewisser Typen von Stoffen, ist es üblich, sie  einer Behandlung durch ein Strömungsmittel zu unterwerfen,  z. B. einem Spülen und einem Waschen im Wasser und/oder  einer Trockenreinigung, bei welcher ein organisches Lösungs  mittel angewendet wird, um Fette und ähnliche Materialien  aus dem Stoff zu entfernen. Anschliessend wird dann das  textile Flächengebilde einem     Trocknungsvorgang    unterwor  fen, bei welchem die im Stoff verbleibenden Flüssigkeiten  aus diesem entfernt werden.  



  Es ist bekannt, dass bei derartigen Endbehandlungen die  meisten Stoffe schrumpfen, und zwar als Folge des     Einflusses     verschiedener Faktoren, unter anderem auch durch Nachge  ben der Spannung, welche dem Stoff während der Herstellung  desselben erteilt wurde.  



  Bekannte Vorrichtungen zur Nassbehandlung und ins  besondere jene, in welchen der Stoff in einem Zustand mit  offener Breite mit einer Flüssigkeit behandelt wird, wirken  fast immer unerwünschte Zugkräfte während der     Nassbehand-          lung    auf den Stoff ein. Diese Zugkräfte sind unerwünscht,  da sie oft eine Streckung des Stoffes herbeiführen oder da sie  zumindest die Fähigkeit des Stoffes zu einem     Schrumpfen     während der Nassbehandlung wesentlich vermindern, wo  durch die Wahrscheinlichkeit vergrössert wird, dass der Stoff  erst zu einem späteren Zeitpunkt     schrumpfen    wird, z. B. wenn  ein Kleidungsstück oder ein anderer aus dem Stoff hergestell  ter Gegenstand gewaschen oder gereinigt wird.

   Dieses nach  trägliche Schrumpfen wird zu einem besonderen Problem bei  Stoffen, welche in nassem Zustand stark dehnbar sind, wie  z. B. Gewirke.  



  Die     Erfindung    hat die Schaffung einer Vorrichtung zur  kontinuierlichen Nassbehandlung von Textilbahnen durch ein  Strömungsmittel zum Ziel, wobei eine im wesentlichen konti  nuierliche oder sehr grosse laufende Länge des Stoffes der  Behandlung durch das Strömungsmittel in einem im wesent  lichen spannungsfreien Zustand ausgesetzt wird und wobei  der Stoff in seinem im wesentlichen spannungsfreien Zustand  während der ganzen Behandlung durch das Strömungsmittel  gehalten wird, so dass keine wesentlichen Zugkräfte auf den  Stoff während der Behandlung einwirken und der Stoff daher  nicht gestreckt wird und frei schrumpfen kann.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung, durch welche dieses  Ziel erreicht wird, ist gekennzeichnet durch ein mit einer  Ein- und Austrittsöffnung für das Behandlungsgut versehenes  Gehäuse, enthaltend mindestens ein     antreibbares,    horizontal  angeordnetes poröses, endloses Förderorgan, insbesondere  Gliederbahn, mit unterhalb und oberhalb von dessen oberem       Trum    bzw.

   oberen     Trümern    angeordneten, mit Sprührohren  verbundenen, auf die     Behandlungsgutdurchlaufebene    gerich  teten Düsen zur     Beaufschlagung    beider Oberflächen des  Behandlungsgutes mit einer Flüssigkeit, und durch eine     aus-          serhalb    des Gehäuses befindliche Walze zur praktisch span  nungsfreien Anlieferung von Behandlungsgut auf das obere       Trum    des bzw. des ersten Förderorgans.  



  Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der  folgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch  dargestellten     Ausführungsbeispielen.    Es zeigt:       Fig.    1 eine seitliche Ansicht einer ersten Ausführung  einer erfindungsgemässen Vorrichtung,       Fig.    2 eine der     Fig.    1 ähnliche seitliche Ansicht einer zwei  ten Ausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung,       Fig.    3 einen Schnitt der Vorrichtung aus der     Fig.    1,       Fig.    4 einen der     Fig.    3 entsprechenden Schnitt der Vor  richtung aus der     Fig.    2,

         Fig.    5 einen Grundriss mit zum Teil weggebrochenen Be-    reichen mit Teilschnitt der ersten Ausführung der     Erfindung     im wesentlichen nach der Linie 5-5 in der     Fig.    3,       Fig.    6 einen Schnitt der Vorrichtung aus der     Fig.    5, im  wesentlichen nach der Linie     6-6    in der     Fig.    5, und       Fig.    7 ein Detail einer bei den Vorrichtungen aus den  Figuren 5 und 6 verwendeten     Sprühdüse.     



  In der Zeichnung ist in den     Fig.    1, 3 und 5 bis 7 eine  erste Ausführung der Erfindung dargestellt, während eine  zweite Ausführung der Erfindung in den     Fig.    2 und 4 darge  stellt ist. Im folgenden wird zuerst die Vorrichtung 10 aus  den     Fig.    1, 3 und 5 bis 7 beschrieben, worauf die Unter  schiede der Vorrichtung 20 aus den     Fig.    2 und 4 hervor  gehoben werden.  



  Die Vorrichtung 10 nach der ersten Ausführung, die zur  Behandlung einer bewegten Länge eines biegsamen     bahn-          förmigen    Textilmaterials in einem im wesentlichen spannungs  freien Zustand bestimmt ist, enthält ein Gehäuse 11 mit  einem schwenkbar befestigten Deckel 12, welcher die obere  Seite des Gehäuses 11 verschliesst und einen Zugang zum  Innenraum des Gehäuses gestattet, falls dies erwünscht ist.  Das Gehäuse 11 umschliesst einen Bereich zur Behandlung  durch ein Strömungsmittel, durch welches eine biegsame  Bahn eines textilen Stoffes F     (Fig.    1 und 3) bewegt wird,  während der Stoff einer Behandlung durch das Strömungs  mittel unterzogen wird.

   Um eine Einführung des Stoffes in  den Innenraum des Gehäuses 11 und seine Entfernung aus  dem Gehäuse zu gestatten, sind schlitzförmige Ein- und Aus  trittsöffnungen 14 und 15 im Gehäuse 11 ausgebildet, welche  als Eingang sowie als Ausgang     für    den Stoff F dienen.  



  Zur Bewegung des bahnförmigen Materials, wie z. B. des  Stoffes F in die Vorrichtung 10 und aus dieser heraus ist ein  Behandlungsorgan vorhanden, welches ein Paar von     Zuführ-          walzen    17 und 18 enthält, die auf Stützen 19 und 20 gela  gert sind, welche sich an der Eingangsseite des Gehäuses 11  über das Gehäuse erstrecken. Die     Zuführwalzen    17 und 18  werden mit einer Drehzahl angetrieben, welche später näher  erläutert wird. Die Bahn des Materials ist zwischen den Wal  zen 17 und 18 und darauf durch die Eingangsöffnung 14 in  den Innenraum des Gehäuses 11     geführt.     



  Das Material F, welches in den Innenraum des Gehäuses  11 geführt wird, wird im Gehäuse 11 durch ein Förderorgan  aufgenommen und durch die Behandlungszone mit dem Strö  mungsmittel geführt. Das Förderorgan ist ein angetriebenes,  horizontal angeordnetes poröses, endloses Förderband 21       (Fig.    3 und 5). Förderband 21 ist über ein Paar von     Walzen     22 und 23 entlang einer geschlossenen Bahn geführt, wobei  die Walzen 22 und 23 im Gehäuse 11 um parallele vonein  ander entfernte     horizontale    Achsen drehbar sind. Während  das endlose Band 21 über die Walze 22 und 23 geführt wird,  bewegt es sich durch eine Behandlungszone mit Flüssigkeit,  wie dies später erläutert wird.  



  Das Material, aus welchem das Förderband 21 hergestellt  ist, ist vorzugsweise gleichzeitig biegsam und porös oder per  foriert, wie z. B. ein     Drahtgeflecht.    Da das Förderband 21  biegsam ist, ist es entlang seiner Bahn durch eine Mehrzahl  von Stützwalzen 25, 26 und 27 gestützt, die innerhalb der  geschlossenen Bewegungsbahn des Bandes 21 angeordnet  sind, während dieses die Hauptwalzen 22 und 23 umschliesst.  Vorzugsweise dienen zwei der Stützwalzen 25 und 27 einem  Stützen des oberen Bereiches der geschlossenen Bewegungs  bahn des Förderbandes 21, damit dieses eine     horizontal    be  wegliche poröse     Stützfläche    bildet.

   Das Förderband 21 wird  durch ein geeignetes Antriebsorgan, welches später beschrie  ben wird, mit einer Geschwindigkeit bewegt, welche kleiner  ist als die Umfangsgeschwindigkeit der     Zuführwalzen    17 und  18, so dass das Material F in seinem losen, im wesentlichen  spannungsfreien Zustand zugeführt wird.  



  Um das Material F beim Durchgang durch den Innen-           raum    des Gehäuses 11 einer Behandlung durch ein Strö  mungsmittel zu unterziehen, während es in einem im wesent  lichen spannungsfreien Zustand gehalten wird, ist ein Be  handlungsorgan vorgesehen, welches eine Mehrzahl von  Sprühdüsen 30 enthält, welche an Sprührohren 31 befestigt  sind und durch die Rohre mit Strömungsmittel unter Druck  versorgt werden. Die Düsen 30 sind mit schlitzförmigen       Öffnungen    32     (Fig.    7) versehen, aus welchen das Strömungs  mittel fächerförmig austritt. Jede der Düsen 30 ist in ihrem  Sprührohr 31 gegenüber dem Rohr durch Drehung einstell  bar, wie dies durch den doppelten Pfeil auf der Düse 5 in  der     Fig.    7 dargestellt ist.

   Dadurch ist eine Einstellung des  Fächerwinkels des aus der Düse 30 austretenden Strömungs  mittels gegenüber dem Rohr 31 möglich bzw. eine Einstel  lung jeder der Düsen gegenüber den anderen Düsen einer  Gruppe. Ausserdem sind die Rohre 31 im Gehäuse 11 der  Vorrichtung 10 mindestens in einem begrenzten Masse dreh  bar, wie dies durch den doppelten Pfeil am Rohr 31 in der       Fig.    7 angedeutet ist. Dadurch ist eine gemeinsame Einstel  lung der Strahlung jeder Gruppe von Düsen 30 gegenüber  den Strahlen der anderen Gruppen möglich.  



  Die Sprührohre und die Düsen sind in eine erste und  eine zweite Gruppe unterteilt, die sich an beiden Seiten der  porösen     Stützfläche    befinden, welche durch den oberen  horizontalen Bereich der Bewegungsbahn des Förderbandes  21 gebildet wird.  



  Bei dieser Anordnung ist die erste     Gruppe    der Sprüh  düsen 30 über dem porösen Förderorgan angeordnet, das  durch das Förderband 21 gebildet ist. Die Düsen sind so  angeordnet, dass sie Strahlen der zur Behandlung bestimmten  Flüssigkeit nach unten auf die obere Fläche des Stoffes F  richten, welcher unter ihnen geführt wird. Die zweite     Gruppe     der Sprühdüsen 30 ist unterhalb der durch das Band 21 ge  bildeten     Stützfläche    angeordnet und richtet die Strahlen des  Strömungsmittels nach oben durch das poröse Band, so dass  diese gegen die untere Fläche des     Stoffes    F stossen, wel  cher über den Düsen bewegt wird.  



  Um das bahnförmige Textilmaterial einer Behandlung  durch das Strömungsmittel zu unterziehen, während es sich  in einem im wesentlichen spannungsfreien Zustand befindet,  sind die Strömungen des auf die obere und die untere Fläche  des Materials F gerichteten Strömungsmittels so ausgeglichen,  dass das Material F in Schwebe gehalten wird und über dem  Förderorgan 21 schwebt, ohne dass es einer wesentlichen  Zugkraft ausgesetzt wird. Die Kraft des gegen die untere  Fläche des Materials stossenden Strömungsmittels reicht min  destens zum Ausgleich der nach unten gerichteten Schwer  kraft und der Kraft des auf die obere Fläche stossenden Strö  mungsmittels aus, so dass eine     Auflage    des Materials auf dem  Förderband verhindert wird.

   Wenn das Material F auf diese  Weise schwebt, ist die Zusammenwirkung zwischen dem be  wegten Band 21 und dem bahnförmigen Material nur so  klein, dass sie ausreicht, das Material F durch die Behand  lungszone zu bewegen, in welcher die Strahlen des Strö  mungsmittels gegen das Material stossen. Bei jedem Längen  teil der Bahn des Materials F ist die Zusammenwirkung mit  dem Förderorgan nur     intermittierend    anstatt kontinuierlich,  wobei bei der     intermittierenden    Zusammenwirkung diese vor  übergehender Art ist, so dass der gesamte Behandlungsablauf  trotzdem als kontinuierlich zu bezeichnen ist.

   Das Strömungs  mittel wird vorzugsweise gegen die untere Fläche des Mate  rials mit einer Kraft gesprüht, welche ausreicht, um begrenzte  Bereiche des Materials ausserhalb einer Zusammenwirkung  mit dem Förderband zu bewegen, so dass das Material einer  wellenförmigen Bewegungsbahn durch die Behandlungszone  folgt.  



  Für die Zufuhr des Strömungsmittels unter Druck der er  sten und der zweiten     Gruppe    von Düsen 30 sind die Sprüh-         rohre    30 an ein     Pumpsystem    für die Umwälzung eines Strö  mungsmittels zur Behandlung, z. B. einer Flüssigkeit ange  schlossen. Die gegen das Material F durch die Düsen 30 ge  sprühte Flüssigkeit     fliesst    in den unteren Bereich des Ge  häuses 11 und wird aus dem Gehäuse 11 durch eine     Abfluss-          leitung    38 mittels einer Pumpe 39 gepumpt. Die Pumpe 39  liefert die Flüssigkeit einem Behälter 40, welcher dazu dient,  eine ausreichende Zufuhr der Flüssigkeit einer Sprühpumpe  41 zu gewährleisten.

   Es versteht sich, dass die Zubringe  pumpe 39 und die Sprühpumpe 41 auf eine geeignete Weise  z. B. durch unabhängige Elektromotoren angetrieben sind und  dass zusätzliche Vorrichtungen in der Leitung 42 zwischen  der     Zubringepumpe    39 und dem Behälter 40 angeordnet sein  können. So kann sich z. B. in der Leitung 42 ein Filter befin  den, wenn es erforderlich sein sollte, die Flüssigkeit vor ihrem  Versprühen auf das     Textilmaterial    F zu filtrieren. Die Sprüh  pumpe 41 liefert die Flüssigkeit unter Druck einer Haupt  leitung 44     (Fig.    6), aus welcher die Flüssigkeit den Sprüh  rohren 31 für eine Ausströmung durch die Düsen 30 zuge  führt wird.

   Zwischen der Hauptleitung 44 und den Sprüh  rohren 31 können     Druckregelventile    45 und 46 angeordnet  sein, welche einer Steuerung der Kraft dienen, mit welcher  die Flüssigkeit gegen die obere und die untere Fläche des  Materials gesprüht wird.  



  Zur Wärmebehandlung der Flüssigkeit, welche zur Be  handlung des Materials F verwendet wird, sind Heizkörper  48 im Gehäuse 11 unterhalb des Flüssigkeitsspiegels der im  Gehäuse 11 befindlichen Flüssigkeit angeordnet. Die Heiz  körper können in einer beliebigen geeigneten Weise ausgebil  det sein, und z. B. Rohre sein, welchen von einer geeigneten  Quelle ein Heizmittel zugeführt wird. Bei der schematisch  dargestellten Ausführung ist das Heizmittel Dampf von einer  geeigneten Dampfquelle, wie z. B. einem Kessel.  



  Nach dem Durchgang des bahnförmigen Materials durch  die Behandlungszone, welche durch die entgegengesetzt an  geordnete erste und zweite Gruppe von Sprühdüsen 30 ge  bildet wird, wird das Material von dem Förderorgan 21 ent  fernt, Die Entfernung des Textilmaterials aus der Behand  lungszone erfolgt durch die Ausgangsöffnung 15 über einen  Satz von Hubwalzen 34, 35 und 36. Ähnlich wie die     Zuführ-          walzen    17 und 18 sind die Hubwalzen 34, 35 und 36 an ent  sprechenden Stützen gelagert, die sich über das Gehäuse 11  erheben. Nach dem Verlassen der Vorrichtung kann der     Stoff     einem weiteren Arbeitsgang zugeführt werden.  



  Wie bereits erwähnt, ist die Zusammenwirkung der einzel  nen Längenteile der bewegten Länge des Textilmaterials F  mit dem Förderorgan quasi     intermittierend,    wobei bei dieser       intermittierenden    Zusammenwirkung dieselbe nur vorüber  gehend ist. Dies rührt daher, dass das bahnförmige Material  dem porösen Förderband 21 mit einer Geschwindigkeit zuge  führt wird, welche mindestens dazu ausreicht, jedes Schrump  fen auszugleichen, welches bei der Behandlung durch das  Strömungsmittel im Material entsteht. So ist die lineare Ge  schwindigkeit, mit welcher das Material durch die Walzen 17  und 18 zugeführt wird, grösser als die lineare Geschwindigkeit  der Bewegung des Förderbandes 21.

   Um einen derart ab  gestimmten Antrieb der Walzen 17 und 18, des Förderorgans  21 sowie der Hubwalzen 34, 35 und 36 zu erhalten, ist ein  Antrieb der drehbaren Elemente der Vorrichtung 10 von  einer gemeinsamen Antriebsquelle abgeleitet, wie z. B. einem  Elektromotor 50     (Fig.    1). Die Drehbewegung des Motors 50  wird den     einzelnen    drehbaren Teilen durch eine Antriebs  anordnung übermittelt, welche die einzelnen drehbaren Ele  mente miteinander verbindet. Im ganzen gesehen muss das  Verfahren zum Betrieb der beanspruchten Vorrichtung als  kontinuierlich bezeichnet werden.  



  Bei der dargestellten Ausführung enthält der Antrieb eine  Mehrzahl von endlosen biegsamen Gliedern 51, 52, 53 und      54, von denen jedes entlang einer geschlossenen Bewegungs  bahn beweglich ist und eine Verbindung zwischen zwei oder  mehreren Rädern, z. B.     Kettenrädern    schafft. In diesem An  trieb ist eine Mehrzahl von veränderlichen Getrieben 56, 57  und 58 angeordnet. Durch die Getriebe können die Dreh  zahlen der verschiedenen drehbaren Teile der Vorrichtung  10 in einer gewünschten Weise eingestellt werden.

   Vorzugs  weise ist die Geschwindigkeit der     Zufuhr    des Materials durch  die Walzen 17 und 18 auf das poröse Band 21 mindestens so       gross,    dass sie zum Ausgleich des grössten     Schrumpfens    aus  reicht, welches beim betreffenden Stoff angenommen wer  den kann. Das wird dadurch erreicht, dass die Walzen 17 und  18 mit einer höheren Umfangsgeschwindigkeit bewegt wer  den als die Geschwindigkeit des Bandes 21 ist.  



  In Fällen, wo die Zeit, welche zur Beendigung der Be  handlung durch das Strömungsmittel bei einem gegebenen  Material F nicht in der Vorrichtung 10 nach den     Fig.    1, 3, 5,  6 und 7 ausreicht, kann eine längere Verweildauer durch die  Verwendung einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung  erzielt werden, die mit 20 bezeichnet und in den     Fig.    2 und 4  dargestellt ist. Der ersten Vorrichtung entsprechende Teile  sind dabei durch die Beifügung eines Striches den Bezugs  zeichen der Vorrichtung 10 bezeichnet. Der Hauptunterschied  zwischen der ersten Vorrichtung 10 und der zweiten Vorrich  tung 20 liegt darin, dass im Gehäuse 11' der Vorrichtung 20  ein Paar von endlosen biegsamen porösen Bändern 21'A  und 21'B vorgesehen ist.

   Durch die Anordnung von zwei  Bändern 21'A und 21'B in einem gemeinsamen Gehäuse  11' wird das mögliche Schrumpfen des Materials F dadurch  berücksichtigt, dass die Ränder mit vorbestimmten Geschwin  digkeiten bewegt werden. Es wird dabei das Material F nicht  nur mit einem Überschuss an Geschwindigkeit der Fläche des  ersten Bandes 21'A zugeführt, sondern mit einem     Über-          schuss    auch vom ersten Band 21'A auf die Oberfläche des  nachfolgenden Bandes 21'B gebracht. Bei einer Bewegung  mit dem zweiten Band 21'B wird das Material F in der be  schriebenen Weise einer Behandlung mit dem Strömungs  mittel unterzogen.

   Bei der dargestellten besonderen Ausfüh  rung ist das Strömungsmittel, welches im zweiten Bereich zu  geführt wird, das gleiche wie das, welches in der ersten Zone  zugeführt wird, durch welche das Material geleitet wird.  Durch eine Anpassung der einzelnen Geschwindigkeiten kann  jede Grösse von Schrumpfen, welche während der Behand  lung durch das Strömungsmittel entsteht, voll berücksichtigt  werden.  



  Bei der Verwendung der ersten und der zweiten Aus  führung der Vorrichtung kann das Material von einer Vorrich  tung der ersten     Ausführung,    und zwar einer     Vorrichtung    10,  einer Vorrichtung der zweiten Ausführung, und zwar einer  Vorrichtung 20, zugeführt werden. Auf diese Weise kann eine  Folge von verschiedenen     Nassbehandlungsverfahren    mit  Strömungsmitteln nacheinander auf der gleichen bewegten  Länge des Materials ausgeführt werden. Es ist dadurch mög  lich, die ganze Folge von Behandlungen durch Strömungs  mittel, die zu einer Endbehandlung von Stoffen erforderlich    ist, durch einen Durchgang der Länge des     Stoffes    durch eine  Folge der beschriebenen Vorrichtungen auszuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur kontinuierlichen und im wesentlichen spannungsfreien Nassbehandlung von Textilbahnen, gekenn zeichnet durch ein mit einer Ein- und Austrittsöffnung für das Behandlungsgut versehenes Gehäuse (11, 11'), enthal tend mindestens ein antreibbares, horizontal angeordnetes poröses, endloses Förderorgan (21, 21'A/21'B), insbeson dere Gliederband (53, 53'A/53'B), mit unterhalb und ober halb von dessen oberem Trum bzw.
    oberen Trümern ange ordneten, mit Sprührohren (31, 31') verbundenen, auf die Behandlungsgutdurchlaufebene gerichteten Düsen (30, 30') zur Beaufschlagung beider Oberflächen des Behandlungsgutes mit einer Flüssigkeit, und durch eine ausserhalb des Gehäuses befindliche Walze (17, 17') zur praktisch spannungsfreien Anlieferung von Behandlungsgut auf das obere Trum des bzw. des ersten Förderorgans. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Pumpe (41), welche mit dem Gehäuse (11) und den Düsen (30) verbunden ist und der Rückführung der im Gehäuse (11) gesammelten Flüssigkeit zwecks neuerlicher Verwendung zur Beaufschlagung des Behandlungsgutes dient. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Antrieb, welcher einen Motor (50) enthält, an den das Förderorgan (21) sowie die Walze (17) angeschlos sen sind, wobei der Antrieb mindestens ein veränderliches Getriebe aufweist, durch welches das Verhältnis der Ge schwindigkeit des Förderorgans (21) und dem bewegten Material einstellbar ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sie zwei endlose Förderorgane (21'A, 21'B) enthält, von welchen sich jedes durch eine entsprechende Behandlungszone erstreckt, und dass das erste Förderorgan (21'A), welches als Zuführorgan für das Behandlungsgut zum zweiten Förderorgan (21'B) dient, mit einer gegenüber dem zweiten Förderorgan erhöhten Geschwindigkeit an- treibbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Düsen in zwei Gruppen unterteilt sind, von denen die erste Gruppe über dem Förderorgan (21) und die zweite Gruppe unterhalb des Förderorgans (21) an geordnet ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Pumpe (41) über das Sprührohr (31) an die Gruppen von Sprühdüsen (30) angeschlossen ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Düse derart ausgeführt ist, dass sie gegen über den anderen Düsen derselben Gruppe einstellbar ist und dass ausserdem eine gemeinsame Einstellung der Düsen einer Gruppe gegenüber den Düsen der anderen Gruppen möglich ist.
CH662572A 1968-12-10 1969-12-10 Vorrichtung zur kontinuierlichen und im wesentlichen spannungsfreien Nassbehandlung von Textilbahnen CH534011A (de)

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