CH534514A - Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere flüssige Medikamente - Google Patents

Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere flüssige Medikamente

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CH534514A
CH534514A CH942072A CH942072A CH534514A CH 534514 A CH534514 A CH 534514A CH 942072 A CH942072 A CH 942072A CH 942072 A CH942072 A CH 942072A CH 534514 A CH534514 A CH 534514A
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CH
Switzerland
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container
liquid
dosing device
liquids
gas
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CH942072A
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Wagner Albert
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Wagner Albert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M11/00Sprayers or atomisers specially adapted for therapeutic purposes
    • A61M11/02Sprayers or atomisers specially adapted for therapeutic purposes operated by air or other gas pressure applied to the liquid or other product to be sprayed or atomised
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/06Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump
    • B05B11/061Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump characterised by the means producing the gas or vapour pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere flüssige Medikamente.



   Es sind Dosiervorrichtungen für flüssige Medikamente bekannt. Beispielsweise verwendet man zur Dosierung von Augentropfen Kanülen, die in einem Flüssigkeitsbehälter eingeführt werden und in die die Flüssigkeit eingesaugt wird.



  Durch Drücken auf einen Gummiball wird dann die in der Kanüle befindliche Flüssigkeit herausgedrückt.



   Derartige Dosiervorrichtungen haben aber den Nachteil, dass unter Umständen Keime in das flüssige Medikament gelangen können, weil zur Förderung des in der Kanüle befindlichen Medikamentes die Umgebungsluft dient, die solche Keime enthalten kann.



   Es sind auch Kunststofffläschchen bekannt, bei denen durch Drücken auf die Wand eine Förderung des Behälterinhaltes stattfindet. Auch hier erfolgt nach dem Aufhören des Druckes auf den Behälter ein Rücksaugen von Luft in den Behälter hinein, so dass auch hierbei Keime in das Medikament gelangen können.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dosiervorrichtung für flüssige Medikamente zu schaffen, bei der eine absolut keimfreie Abgabe des flüssigen Medikaments ermöglicht wird.



   Das wird dadurch erreicht, dass dem Flüssigkeitsbehälter, z. B. mit einem flüssigen Medikament, ein Gasbehälter zugeordnet ist, der über eine Leitung mit dem Behälter in Verbindung steht, wobei der Gasbehälterboden als verschiebbarer Kolben ausgebildet ist. Der Flüssigkeitsbehälter kann aus Glas bestehen.



   Die Verwendung eines Behälters für flüssige Medikamente aus Glas stellt sicher, dass eine im Medikament befindliche aggressive Komponente die Behälterwand nicht beschädigt.



  Hinzu kommt, dass es Glassorten gibt, die für Flüssigkeiten undurchlässig sind, was bei einem Behälter aus Kunststoff nicht immer der   Fall    ist.



   Wird auf den Glasbehälterboden gedrückt, dann verschiebt sich der Behälterboden, der zugleich der Kolben ist, entsprechend, und drückt eine gewisse Menge Gas, z. B. Luft, über die Leitung in den Behälter mit dem flüssigen Medikament, wodurch das Medikament aus der Kanüle gedrückt wird.



   Selbst wenn der Druck auf den Boden des Gasbehälters nachlässt, wird keine Luft in den Flüssigkeitsbehälter zurückgesaugt. Damit ist mit Sicherheit vermieden, dass in der Luft befindliche Keime in das flüssige Medikament gelangen können.



   Der Gasbehälter kann entweder mit steriler Luft oder einem anderen sterilen Gas oder einem inerten Gas gefüllt sein.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt, die im Schnitt die erfindungsgemässe Dosiervorrichtung zeigt.



   Die Dosiervorrichtung besteht aus dem Flüssigkeitsbehälter 1, der das flüssige Medikament enthält. Diesem Flüssigkeitsbehälter 1 ist ein Gasbehälter 2 zugeordnet, der über eine Leitung 3 mit dem Flüssigkeitsbehälter 1 in Verbindung steht. Der Boden des Gasbehälters 2 ist als Kolben 7 ausgebildet und kann in dem Gasbehälter verschoben werden. Der Flüssigkeitsbehälter 1 besitzt in an sich bekannter Weise die Entnahmekanüle 4, die durch eine Kappe 5 abgedeckt sein kann. Beide Behälter 1 und 2 können durch eine gemeinsame Ummantelung 6 miteinander vereinigt sein. Der Flüssigkeitsbehälter besteht zweckmässig aus Glas, damit eine eventuell in dem flüssigen Medikament enthaltene aggressive Komponente die Behälterwand nicht angreifen kann.



   Wird auf den Kolben 7 gedrückt, dann gelangt die darin befindliche sterile Luft oder ein anderes inertes Gas über die Leitung 3 in den Flüssigkeitsbehälter 1 und drückt die dort befindliche Flüssigkeit über die Kanüle 4 heraus.



   Ein Rücksaugen von Luft, die Keime enthalten könnte, kann nicht stattfinden, da der Kolben 7 seine Stellung beibehält.



   Die Kanüle 4 endet zweckmässig im Bereiche der Öffnung des Behälters 1, hingegen reicht die Leitung 3 bis in die Nähe des Bodens des Behälters 1.



   Dadurch ist erreicht, dass beim Einträufeln von Tropfen aus der Vorrichtung in einer Stellung, die der gezeichneten entgegengesetzt ist, keine Reste im Behälter bleiben. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere für flüssige Medikamente, mit einem Flüssigkeitsbehälter und daran angesetzter Entnahmekanüle, dadurch gekennzeichnet, dass dem Flüssigkeitsbehälter (1) ein Gasbehälter (2) zugeordnet ist, der über eine Leitung (3) mit dem Flüssigkeitsbehälter in Verbindung steht, wobei der Gasbehälterboden als verschiebbarer Kolben (7) ausgebildet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Dosiervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (1) und der Gasbehälter (2) miteinander vereinigt sind.
    2. Dosiervorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (1) und der Gasbehälter (2) durch eine Umhüllung vereinigt sind.
CH942072A 1972-06-23 1972-06-23 Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere flüssige Medikamente CH534514A (de)

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