CH535026A - Bürstenartiges Reinigungsgerät - Google Patents

Bürstenartiges Reinigungsgerät

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Publication number
CH535026A
CH535026A CH1769970A CH1769970A CH535026A CH 535026 A CH535026 A CH 535026A CH 1769970 A CH1769970 A CH 1769970A CH 1769970 A CH1769970 A CH 1769970A CH 535026 A CH535026 A CH 535026A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rods
cleaning device
brush
bristle
projections
Prior art date
Application number
CH1769970A
Other languages
English (en)
Inventor
Arne Erkers Nils
Original Assignee
Arne Erkers Nils
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Publication date
Priority claimed from GB4979670A external-priority patent/GB1320380A/en
Application filed by Arne Erkers Nils filed Critical Arne Erkers Nils
Publication of CH535026A publication Critical patent/CH535026A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B5/00Brush bodies; Handles integral with brushware
    • A46B5/002Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions
    • A46B5/0033Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions bending or stretching or collapsing
    • A46B5/0037Flexible resilience by plastic deformation of the material
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A46B5/0033Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions bending or stretching or collapsing

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  • Brushes (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein bürstenartiges Reinigungsgerät aus Kunststoff mit einem Borstenteil und einem Schaftteil, welcher mindestens zwei sich in seiner Längsrichtung erstreckende Stäbe aufweist.



   Früher bekannte Geräte dieser Art sind in der Regel wie eine vereinfachte Zahnbürste ausgeführt. Diese Art der Vorrichtung hat viele Nachteile aus dem Gesichtspunkt der Herstellung, da die Bürste in Formen gegossen werden muss, wo jedes Bürstenhaar in einem sich konisch verjüngenden Formloch gebildet wird. Die Herstellung wird daher teuer und zeitraubend, und das praktische Resultat war nicht zufriedenstellend. Ausserdem ist es schwer, derartige Zahnbürstenvorrichtungen in kleinen Verpackungen unterzubringen, die sich beispielsweise für Warenautomaten eignen. Um eine Zahnbürste in einer dünnen Verpackung verpacken zu können, ist es ausserdem erforderlich, dass sie in der Verpackung eine verhältnismässig platte Form aufweist.



   Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, die obengenannten Nachteile zu vermeiden und ein bürstenartiges Reinigungsgerät zu schaffen, das sich zur Verpackung auf kleinstem Raum sowie auch zur Massenherstellung eignet.



   Das erfindungsgemässe Reinigungsgerät ist dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenfaltbaren Stäbe durch als Scharniergelenk dienende Verbindungsstreifen, welche im Vergleich zu den Stäben eine geringere Materialstärke aufweisen, miteinander verbunden sind, wobei die Stäbe mit seitlich wegragenden, borstenartigen Vorsprüngen versehen sind, die im zusammengefalteten Zustand der Stäbe den Borstenteil bilden.



   Der Erfindungsgegenstand wird beispielsweise näher beschrieben im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 ein Reinigungsgerät von oben in seinem Zustand unmittelbar nach der Herstellung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 das Reinigungsgerät nach den Fig. 1 bis 3 von der Unterseite,
Fig. 5 das Reinigungsgerät nach der Fig. 1 in der Anwendungslage von der Seite gesehen,
Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 5,
Fig. 8 das Reinigungsgerät nach den Fig. 1 bis 7 in verpacktem Zustand,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8,
Fig. 10 das Reinigungsgerät nach der Fig. 1 mit einer anderen Ausführungsform der Borsten,
Fig. 11 einen Schnitt einer Borstenreihe der Ausführungsform gemäss der Fig.

   10 nach der Linie X-X in grösserem Massstab und
Fig. 12 und 13 Schnitte von anderen Ausführungsformen der Borsten des Gerätes nach der Fig. 10 im grösseren Massstab.



   Das gezeigte Reinigungsgerät wird vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt und in der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Form spritzgegossen. Das Gerät hat einen Schaftteil bestehend aus vier im Querschnitt U-förmigen Stäbe 1, 2, 3, 4.



  Die Stäbe 1, 2 sind miteinander durch ein Scharniergelenk 5 verbunden, das durch ein geschwächtes Verbindungsstück zwischen den Aussenkanten aneinander angrenzender längsgehender Schenkel gebildet ist; vergleiche Fig. 2.



   Die Stäbe 3 und 4 sind gleichfalls durch ein in ähnlicher Weise gebildetes Scharniergelenk 6 verbunden. Die Stäbe 1 und 3 sind miteinander durch ein   Schamiergelenk    7 und die Stäbe 2 und 4 durch ein Scharniergelenk 8 verbunden, wobei die letztgenannten Scharniergelenke in ähnlicher Weise wie die Scharniergelenke 5 und 6 ausgeführt sind, auch wenn sie nur die Stegteile der Stäbe verbinden. Bei den Scharniergelenken 7 und 8 sind die Schenkelteile der erwähnten Stäbe aufgeschlitzt, wobei auch ein kleiner Zwischenraum 9 zwischen den Scharniergelenken 5 und 6 vorkommt. An den freien Enden der Stäbe 1 und 2 strecken sich von der Aussenseite borstenartige Vorsprünge 10, 11 heraus, die in den Fig. 1, 2, 4, 5, 6, 8, 9 in Blattform gezeigt sind.

  In gewissen Fällen können die Vorsprünge so angeordnet sein, dass jeder zweite Vorsprung 10 bzw. 11 abwechselnd relativ zu einer Mittelebene für die Reihen von Vorsprüngen schräggestellt ist
Eine andere Ausführungsform der Borsten wird in Fig. 10 bis 13 gezeigt, wobei eine Borstenreihe 15, 16 ähnlich wie bei der Vorrichtung gemäss der Fig. 1 als Vorsprünge von den Aussenseiten der freien Ende der Stäbe 1 und 2 herausragen. Jede einzelne Borste hat die Form eines winkelgebogenen, nach aussen sich verjüngenden Blattes 17, das in einer Spitze 18 ausläuft; Fig. 13. Ausführungsform ein Zickzackprofil 19. Diese Ausführungsform der Borsten macht sie fester und weniger nachgiebig und erhöht die Bürst- und Reinigungswirkung in allen Fällen, wo dies wünschenswert ist.



   Es ist bei dieser Ausführungsform auch möglich, die gegenseitigen Lagen der beiden Borstenreihen 15, 16 in der in Fig. 12 und 13 gezeigten Weise abzuwandeln, wie dies nachstehend näher erklärt werden soll.



   Beim Gebrauch wird das Gerät um die Scharniergelenke 5 und 6 so gefaltet, dass die Schenkel der Rippen in der in den Fig. 5, 6 und 7 gezeigten Weise gegeneinander kommen.



  Die Vorsprünge 10 und 11 bilden zusammen zwei nebeneinanderliegende Borsteinreihen. Es kann in gewissen Fällen zweckmässig sein, die Aussenschenkel der beim Falten gegeneinander anliegenden Stäbe so zu formen, dass sie durch Haken oder ähnliche Organe in sperrenden Eingriff miteinander kommen, wodurch die Stäbe in der in Fig. 5 gezeigten gefalteten Lage festgehalten werden.



   Bei der Zusammenfaltung des Gerätes mit der in der Fig. 10 gezeigten Ausführungsform der Borsten, liegen die Borstenreihen so aneinander, wie es in den beiden alternativen Fällen nach Fig. 12 und 13 gezeigt ist. In Fig. 12 haben die Borsten eine solche Schrägstellung, dass die beiden Borstenreihen 15, 16 nach der Zusammenfaltung des Gerätes mit im wesentlichen schmalen und ebenen Borstenkanten 20 aneinander anliegen. In der Fig. 13 wird gezeigt, dass die Rükkenkanten 17 der Borstenreihen sich im wesentlichen parallel zu der   Symmetriebene    der Zusammenfaltung erstrecken. Die Borsten kanten 20 laufen dabei von innen her nach aussen auseinander und die Borstenspitzen 18 liegen im gewissen Abstand voneinander.

  Dadurch dass schon bei der Herstellung sowohl die Form der einzelnen Borsten als auch deren Richtung im Verhältnis zu einander im Hinblick auf eine gewünschte Reinigungs- und Bürstwirkung abgepasst werden, kann man ohne Schwierigkeiten verschiedene Grade der Härte der Borsten je nach Wunsch und Bedarf erzielen.

 

   Zur Verpackung des beschriebenen Gerätes in Verpackungen, die sich für Warenautomaten eignen, beispielsweise in der Form von an den Kanten verschlossenen Behältern, faltet man die Stäbe 3, 4 des in dem Zustand gemäss Fig. 1 befindlichen Gerätes um die Scharniergelenke 7, 8, so dass die Stegteile der Stäbe gegeneinanderliegen. Ein in dieser Weise gefaltetes Gerät ist in der Fig. 8 gezeigt. Die Verpackung kann, wie erwähnt, zweckmässigerweise eine kissenartige Verpackung sein, die aus zwei Kunststoffscheiben 12, 13 besteht, die um das Gerät herum entlang den Kanten so zusammengeschweisst sind, dass ein Rahmen 14 gebildet wird. Zweckmässigerweise können die borstenartigen Vorsprünge 10, 11 mit einer geeigneten Zahnpaste für einmaligen Gebrauch und unmittelbare Anwendung belegt werden. 

  Möglichenveise kann der Innenhohlraum der Verpak  kung oder ein besonderer Teil der Verpackung mit Mundwasser gefüllt sein. Bei der Anwendung des Gerätes wird die Verpackung aufgerissen und die Bürstenvorrichtung herausgenommen, wobei das Gerät die in Fig. 1 bis 4 gezeigte Lage aufweist. Die Stäbe 1, 2, 3, 4 werden darauf um die Scharniergelenke 5, 6 so zusammengefaltet, dass das Gerät die in der Fig. 5 gezeigte Gebrauchslage erhält.



   Es sind natürlich mehrere Ausführungsformen des Gerätes denkbar. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Bürstenartiges Reinigungsgerät aus Kunststoff mit einem Borstenteil und einem Schaftteil, welcher mindestens zwei sich in seiner Längsrichtung erstreckende Stäbe aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenfaltbaren Stäbe (1, 2) durch als Scharniergelenk dienende Verbindungsstreifen (5, 6), welche im Vergleich zu den Stäben eine geringere Materialstärke aufweisen, miteinander verbunden sind, wobei die Stäbe (1, 2) mit seitlich wegragenden, borstenartigen Vorsprüngen (10, 11, 15, 16) versehen sind, die im zusammengefalteten Zustand der Stäbe den Borstenteil bilden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bürstenartiges Reinigungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (1, 2) je einen Uförmigen Querschnitt besitzen und längsgerichtete Schenkelbilden, wobei Aussenkanten der Schenkel mit dem Verbindungsstreifen verbunden sind.
    2. Bürstenartiges Reinigungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschenkel (1', 2') der Stäbe (1, 2) an dem einen Ende der Stäbe mit seitlich herausragenden borstenartigen Vorsprüngen (10, 11, 15, 16) versehen sind.
    3. Bürstenartiges Reinigungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftteil aus zwei Paar Stäben (1, 2, 3, 4) besteht und jedes Paar durch längsgerichtete Verbindungsstreifen (5, 6) zusammengehalten ist, wobei die beiden Stabpaare (1, 2; 3, 4) durch quer zu den längsgerichteten Verbindungsstreifen (5, 6) angeordnete, als Scharniergelenk dienende Verbindungsstreifen (7, 8) an zwei aneinandergrenzenden Endflächen der Stege der Stäbe zusammengehalten sind, derart, dass sich die beiden Stabpaare (1, 2, 3, 4) nach Verschwenken um die Verbindungsstreifen (7, 8) berühren.
    4. Bürstenartiges Reinigungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschenkel (1', 2', 3', 4') der Stäbe (1, 2, 3, 4) mit Haken versehen sind, welche die Stäbe (1, 2, 3, 4) in der Verwendungslage des Gerätes im zusammengefalteten Zustand arretieren.
    5. Bürstenartiges Reinigungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die borsten artigen Vorsprünge (10, 11) eine im wesentlichen dreieckige Blattform aufweisen, wobei die äusserste Spitze jedes Vorsprungs vorzugsweise eine abgerundete Form besitzt.
    6. Bürstenartiges Reinigungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die borstenartigen Vorsprünge (10, 11) in der Verwendungslage des Gerätes zwei aneinanderliegende Borstenreihen bilden.
    7. Reinigungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vorsprung (10, 11) einer Borstenreihe geneigt zur Aussenschenkelseite eines Stabes herausragt.
    8. Bürstenartiges Reinigungsgerät nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die borstenartigen Vorsprünge (10, 11) bezüglich ihres Querschnittes die Form eines Winkels besitzen, dessen Winkelschenkel sich nach aussen verjüngen und in einer Spitze (18, Fig. 13) enden.
    9. Bürstenartiges Reinigungsgerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die borstenartigen Vorsprünge (15, 16) derart zueinander angeordnet sind, dass sie nach dem Zusammenfalten des Gerätes mit ihren Kantenflächen (20, Fig. 12) aneinanderliegen oder dass die Kantenflächen (20, Fig. 13) nach aussen hin divergieren, so dass die Spitzen (18) der borstenartigen Vorsprünge im Abstand voneinander angeordnet sind.
CH1769970A 1970-10-20 1970-11-30 Bürstenartiges Reinigungsgerät CH535026A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4979670A GB1320380A (en) 1969-10-24 1970-10-20 Cleaning utensils

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH535026A true CH535026A (de) 1973-03-31

Family

ID=10453561

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1769970A CH535026A (de) 1970-10-20 1970-11-30 Bürstenartiges Reinigungsgerät

Country Status (2)

Country Link
AU (1) AU2419171A (de)
CH (1) CH535026A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993013691A1 (en) * 1992-01-06 1993-07-22 Angelika Yuk Bing Chung A toothbrush

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993013691A1 (en) * 1992-01-06 1993-07-22 Angelika Yuk Bing Chung A toothbrush

Also Published As

Publication number Publication date
AU2419171A (en) 1972-07-13

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