CH535420A - Gerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Rundung - Google Patents
Gerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer RundungInfo
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Description
Das Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Kantenrundung in der bisher üblichen Weise lieferte nur ungenaue Resultate. Dieses Problem soll nun durch die vorliegende Erfindung in befriedigender Weise gelöst werden. Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Rundung, welches sich auszeichnet durch einen Führungskörper, an dessen unterem Ende eine winklige Ausnehmung vorgesehen ist, die als Anschlag für das Werkstück dient, und durch einen im Führungskörper verschiebbaren, am unteren Ende abgeschrägten und am oberen Ende in Wirkungsverbindung mit einer Messuhr stehenden Taster, der beim Aufsetzen des Gerätes auf das Werkstück entgegen der Wirkung einer Feder verschoben wird und diese Einschiebbewegung auf die Messuhr überträgt. In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des Messgerätes mit Teilschnitt durch den Führungskörper, Fig. 2 und 3 zwei Beispiele der zu messenden Kanten, Fig. 4 eine Teilansicht des auf einer Kante in Anschlag gebrachten Messgerätes im Schnitt, Fig. 5 und 6 eine Einstell-Lehre für das Messgerät in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 7 eine Teilansicht des auf einer Welle in Anschlag gebrachten Messgerätes im Schnitt. Das dargestellte Gerät zum Messen eines Kantenbruches oder des Radius einer Kantenrundung an einem Werkstück (Fig. 4) weist nach Fig. 1 eine Führungshülse 1 auf, welche mittels einer rechtwinkligen Ausnehmung 2 ihres Vorderendes in Umschliessung der zu messenden Kante K am Werkstück W in Anschlag bringbar ist, wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist. In der Führungshülse 1 ist ein als Rundteil ausgebildeter Tastbolzen 3 verschiebbar gelagert, dessen in der rechtwinkligen Ausnehmung 2 liegendes Ende eine im Winkel von 450 zur Schieberichtung des Tastbolzens 3 verlaufende Tastfläche 4 aufweist. Das innere Ende des Tastbolzens 3 trägt einen Bund 5, der in der Grundstellung des Tastbolzens 3 auf einer in der Bolzenführung 1 gebildeten Ringschulter 6 aufsitzt. Auf dem Tastbolzen 3 stützt sich der Messbolzen 7 einer Messuhr 8 ab, welche mit einem auf dem Führungszylinder 9 des Messbolzens 7 festsitzenden konischen Gewindezapfen 10 eine an die Tastbolzenführung 1' anschliessende zylindrische Bohrung 11 der Führungshülse 1 abschliesst. Eine sich einerseits gegen den Tastbolzen 3 und andererseits gegen den Gewindezapfen 10 abstützende Druckfeder 12 hält den Tastbolzen 3 in seiner Grundstellung bereit, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Für die genaue Einstellung des Gerätes dient eine Einstell-Lehre 13, die eine im Winkel von 450 angelegte und 5 mm breite Kantenbruchfläche K' aufweist, wie dies in Fig. 5 und 6 ersichtlich ist. Das beschriebene Gerät wird mit seiner rechtwinkligen Ausnehmung 2 auf der zu messenden Kante des Werkstückes W in Anschlag gebracht. Je nach Breite der Fläche des Kantenbruches K oder Grösse des Radius der Kantenrundung K (Fig. 2 bzw. 3) wird der Tastbolzen 3 durch die zu messende Kante mehr oder weniger in die Führungshülse 1 entgegen der Wirkung der Feder 3 zurückgeschoben und dadurch eine entsprechende Betätigung der Messuhr 8 bewirkt, so dass an dieser der Kantenbruch oder Radius der Kantenrundung ablesbar ist. Durch die Ubersetzung von 1 1 bei 450 kann also direkt auf 0.01 Toleranz die Kantenbreite oder der Kantenradius von 0-10 mm gemessen werden. Das Gerät kann auch für grössere Messbereiche und andere Winkel, beispielsweise 600 gebaut werden. Die Messauflagen sind gehärtet und geschliffen. Ebenfalls lässt sich das Gerät zum Messen von drehenden Wellen W 1-20 mm verwenden, wie Fig. 7 zeigt. Zum Beispiel beim Drehen und Schleifen ist zum Messen der Welle W kein Abstellen der Drehbewegung notwendig. Die Einstellung kann durch runde Messbolzen erfolgen. PATENTANSPRUCH Gerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Rundung, gekennzeichnet durch einen Führungskörper (1), an dessen unterem Ende eine winklige Ausnehmung (2) vorgesehen ist, die als Anschlag für das Werkstück dient, und durch einen im Führungskörper verschiebbaren, am unteren Ende abgeschrägten und am oberen Ende in Wirkungsverbindung mit einer Messuhr (8) stehenden Taster (3), der beim Aufsetzen des Gerätes auf das Werkstück entgegen der Wirkung einer Feder (12) verschoben wird und diese Einschiebbewegung auf die Messuhr (8) überträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastfläche (4) des Tasters unter einem Winkel von 450 zur Schieberichtung des Tasters (3) abgeschrägt ist. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Messbolzen (7) der Messuhr (8) auf den Taster (3) abstützt. 3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastfläche (4) des Tasters (3) unter einem Winkel von 600 zur Schieberichtung des letzteren abgeschrägt ist. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (3) ein runder Bolzen ist und sich in seiner Grundstellung mittels eines Bundes (5) auf einer Schulter (6) im Führungskörper (1) abstützt. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Das Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Kantenrundung in der bisher üblichen Weise lieferte nur ungenaue Resultate. Dieses Problem soll nun durch die vorliegende Erfindung in befriedigender Weise gelöst werden.Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Rundung, welches sich auszeichnet durch einen Führungskörper, an dessen unterem Ende eine winklige Ausnehmung vorgesehen ist, die als Anschlag für das Werkstück dient, und durch einen im Führungskörper verschiebbaren, am unteren Ende abgeschrägten und am oberen Ende in Wirkungsverbindung mit einer Messuhr stehenden Taster, der beim Aufsetzen des Gerätes auf das Werkstück entgegen der Wirkung einer Feder verschoben wird und diese Einschiebbewegung auf die Messuhr überträgt.In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des Messgerätes mit Teilschnitt durch den Führungskörper, Fig. 2 und 3 zwei Beispiele der zu messenden Kanten, Fig. 4 eine Teilansicht des auf einer Kante in Anschlag gebrachten Messgerätes im Schnitt, Fig. 5 und 6 eine Einstell-Lehre für das Messgerät in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 7 eine Teilansicht des auf einer Welle in Anschlag gebrachten Messgerätes im Schnitt.Das dargestellte Gerät zum Messen eines Kantenbruches oder des Radius einer Kantenrundung an einem Werkstück (Fig. 4) weist nach Fig. 1 eine Führungshülse 1 auf, welche mittels einer rechtwinkligen Ausnehmung 2 ihres Vorderendes in Umschliessung der zu messenden Kante K am Werkstück W in Anschlag bringbar ist, wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist. In der Führungshülse 1 ist ein als Rundteil ausgebildeter Tastbolzen 3 verschiebbar gelagert, dessen in der rechtwinkligen Ausnehmung 2 liegendes Ende eine im Winkel von 450 zur Schieberichtung des Tastbolzens 3 verlaufende Tastfläche 4 aufweist. Das innere Ende des Tastbolzens 3 trägt einen Bund 5, der in der Grundstellung des Tastbolzens 3 auf einer in der Bolzenführung 1 gebildeten Ringschulter 6 aufsitzt.Auf dem Tastbolzen 3 stützt sich der Messbolzen 7 einer Messuhr 8 ab, welche mit einem auf dem Führungszylinder 9 des Messbolzens 7 festsitzenden konischen Gewindezapfen 10 eine an die Tastbolzenführung 1' anschliessende zylindrische Bohrung 11 der Führungshülse 1 abschliesst. Eine sich einerseits gegen den Tastbolzen 3 und andererseits gegen den Gewindezapfen 10 abstützende Druckfeder 12 hält den Tastbolzen 3 in seiner Grundstellung bereit, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.Für die genaue Einstellung des Gerätes dient eine Einstell-Lehre 13, die eine im Winkel von 450 angelegte und 5 mm breite Kantenbruchfläche K' aufweist, wie dies in Fig. 5 und 6 ersichtlich ist.Das beschriebene Gerät wird mit seiner rechtwinkligen Ausnehmung 2 auf der zu messenden Kante des Werkstückes W in Anschlag gebracht. Je nach Breite der Fläche des Kantenbruches K oder Grösse des Radius der Kantenrundung K (Fig. 2 bzw. 3) wird der Tastbolzen 3 durch die zu messende Kante mehr oder weniger in die Führungshülse 1 entgegen der Wirkung der Feder 3 zurückgeschoben und dadurch eine entsprechende Betätigung der Messuhr 8 bewirkt, so dass an dieser der Kantenbruch oder Radius der Kantenrundung ablesbar ist. Durch die Ubersetzung von 1 1 bei 450 kann also direkt auf 0.01 Toleranz die Kantenbreite oder der Kantenradius von 0-10 mm gemessen werden.Das Gerät kann auch für grössere Messbereiche und andere Winkel, beispielsweise 600 gebaut werden. Die Messauflagen sind gehärtet und geschliffen.Ebenfalls lässt sich das Gerät zum Messen von drehenden Wellen W 1-20 mm verwenden, wie Fig. 7 zeigt. Zum Beispiel beim Drehen und Schleifen ist zum Messen der Welle W kein Abstellen der Drehbewegung notwendig. Die Einstellung kann durch runde Messbolzen erfolgen.PATENTANSPRUCHGerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Rundung, gekennzeichnet durch einen Führungskörper (1), an dessen unterem Ende eine winklige Ausnehmung (2) vorgesehen ist, die als Anschlag für das Werkstück dient, und durch einen im Führungskörper verschiebbaren, am unteren Ende abgeschrägten und am oberen Ende in Wirkungsverbindung mit einer Messuhr (8) stehenden Taster (3), der beim Aufsetzen des Gerätes auf das Werkstück entgegen der Wirkung einer Feder (12) verschoben wird und diese Einschiebbewegung auf die Messuhr (8) überträgt.UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastfläche (4) des Tasters unter einem Winkel von 450 zur Schieberichtung des Tasters (3) abgeschrägt ist.2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Messbolzen (7) der Messuhr (8) auf den Taster (3) abstützt.3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastfläche (4) des Tasters (3) unter einem Winkel von 600 zur Schieberichtung des letzteren abgeschrägt ist.4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (3) ein runder Bolzen ist und sich in seiner Grundstellung mittels eines Bundes (5) auf einer Schulter (6) im Führungskörper (1) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH316971A CH535420A (de) | 1971-03-04 | 1971-03-04 | Gerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Rundung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH316971A CH535420A (de) | 1971-03-04 | 1971-03-04 | Gerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Rundung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH535420A true CH535420A (de) | 1973-03-31 |
Family
ID=4250110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH316971A CH535420A (de) | 1971-03-04 | 1971-03-04 | Gerät zum Messen der Breite eines Kantenbruches oder des Radius einer Rundung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH535420A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1197724A1 (de) * | 2000-10-11 | 2002-04-17 | Hans-Peter Kappler | Fasenlängen-Messvorrichtung |
-
1971
- 1971-03-04 CH CH316971A patent/CH535420A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1197724A1 (de) * | 2000-10-11 | 2002-04-17 | Hans-Peter Kappler | Fasenlängen-Messvorrichtung |
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