CH535628A - Halbautomatische Schweissmaschine zum Schweissen von Blechen - Google Patents

Halbautomatische Schweissmaschine zum Schweissen von Blechen

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Publication number
CH535628A
CH535628A CH468271A CH468271A CH535628A CH 535628 A CH535628 A CH 535628A CH 468271 A CH468271 A CH 468271A CH 468271 A CH468271 A CH 468271A CH 535628 A CH535628 A CH 535628A
Authority
CH
Switzerland
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welding machine
wire
welding
piston
sheet metal
Prior art date
Application number
CH468271A
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English (en)
Inventor
Opprecht Paul
Original Assignee
Opprecht Paul
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Publication date
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Priority to DE19722213726 priority patent/DE2213726A1/de
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Publication of CH535628A publication Critical patent/CH535628A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/309Wire electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description


  Die vorliegende Erfindung stellt eine Weiterentwicklung  der im     Patentanspruch    des Hauptpatentes Nr. 462 979 de  finierten Schweissmaschine zum Schweissen von Blechen mit  einem annähernd punktförmig auf dem Schweissgut und  flächenförmig auf Elektrodenrollen aufliegenden, einadrigen,  mechanisch angetriebenen Elektrodendraht dar, bei welcher  Maschine bezüglich der Laufrichtung des Elektrodendrahtes  Mittel nach der ersten und vor der zweiten Elektrodenrolle  sowie Mittel nach der zweiten Elektrodenrolle vorgesehen  sind, welche Mittel die während des Schweissens und nach  dem Schweissen entstehenden Elektrodendrahtschlaufen  nachspannen.  



  Es hat sich herausgestellt, dass für eine gute     Schweiss-          naht    z. B. von Weissblechzargenrümpfen für die Fabrikation  von Dosen unter Verwendung einer Drahtelektrode, welche  über Elektrodenträgerrollen läuft, die Anwendung einer  Zwischenwalzung zwischen der unteren (Drahteinlauf) und  oberen Elektrodendrahtträgerrolle (Drahtauslauf), vorteil  haft ist. Da durch den Schweissvorgang eine teilweise     Um-          bzw.    Verformung des Drahtes durch den angewandten  Schweissdruck auftritt (Auswalzung), ist es vorteilhaft, den  Draht nach dem ersten Durchlauf nachzuwalzen.  



  Bei der Verwendung weichen, fast reinen Kupferdrahtes  als Elektrodendraht tritt nun infolge des ersten Drahtdurch  laufes zwischen den Schweisselektrodenträgerrollen eine  Längung des Drahtes auf, so dass sich zwischen den beiden  Trägerrollen eine Schlaufe bildet.  



  Bei der im Hauptpatent Nr. 462 979 beschriebenen  Schweissmaschine wird diese Schlaufe z. B. bei drucklosen,  also angehobenem Oberarm der Schweissmaschine durch  entsprechend bemessene Zugfedern des oberen bzw.     Endauf-          wickelsystems    über einen Freilauf des Antriebes für den  Elektrodendraht nachgezogen.  



  Bei zwischengeschalteter Nachwalzung ist der dafür not  wenige Nachzug aber so gross, dass er nicht     mehr    sinnvoll  mittels einer Feder durchgeführt werden kann.  



  Die diesem Umstand rechnungtragende     erfindungsge-          mässe    Schweissmaschine zeichnet sich dadurch aus, dass die  Mittel nach der zweiten Elektrodenrolle einen pneumatisch  oder hydraulisch betätigten Kolben umfassen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  wird anschliessend anhand von Figuren erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 eine schematische Darstellung einer elektrischen  Widerstands-Rollennahtschweissmaschine mit einem Luft  zylinder zum Nachziehen des Elektrodendrahtes,  Fig. 2 eine vergrösserte Darstellung des Luftzylinders und  der von diesem betätigten Freilaufkupplung.  



  Fig. 1 entspricht der im Hauptpatent beschriebenen  Figur. Funktionsgleiche Teile sind mit den gleichen Über  weisungszeichen versehen.  



  Die in Fig. 1 dargestellte Schweissmaschine ist insofern  von derjenigen im Hauptpatent beschriebenen verschieden,  als der Schweisselektrodendraht 19, nach dem Überlaufen  der unteren Elektrodendrahtführungsrolle 15 zwischen zwei  Walzrollen 73 und 74 einläuft, wo er einem Walzvorgang  zur genauen Formgebung des Drahtquerschnittes unterworfen  wird. Hernach läuft er über die obere Elektrodendrahtfüh  rungsrolle 17, um anschliessend auf die Transportrolle 39  mit der Freilaufkupplung 34 zu gelangen, wie dies im Haupt  patent im einzelnen dargelegt ist.  



  Durch das Anbringen der beiden     Walzrollen    73 und 74  genügt jedoch die Kraft der Feder 49, welche, am Hebel 45  befestigt, zum Nachziehen der Schlaufe dient, nicht mehr,  da der Nachziehwiderstand, auch bei abgehobener oberer  Elektrodendrahtführungsrolle 17, bedingt durch die beiden       Walzrollen    73 und 74, erheblich grösser ist. Es ist daher vor  gesehen, am Aussenring 66 der Rolle 39 mittels eines Stiftes  65 eine Lasche 64 zu befestigen, die ihrerseits, wie in Fig. 2    ersichtlich, mit der Kolbenstange     eines    Kolbens 61 verbun  den ist. Dieser Kolben 61 ist verschiebbar in einem Zylinder  62 angeordnet, der um einen Bolzen 63 schwenkbar ist. Vorn  und hinten am Zylinder 62 ist je ein Pressluftanschluss 67  bzw. 68 sichtbar.  



  Die Transportrolle 39 und die Freilaufkupplung 34 sitzen  auf einer Antriebswelle 70. Das Ganze ist in einem Gehäuse  71 untergebracht.  



  Der Kolben 61 im Zylinder 62 wird so gesteuert, dass  nach dem Schweissen und Abheben der oberen Elektroden  drahtführungsrolle 17 der Kolben 61, bedingt durch die  Beaufschlagung des Anschlusses 68 mit Pressluft     ausgestos-          sen        wird    und die Lasche 64 über den     Stift    65 den Aussen  ring 66 der Rolle 39, und mithin diese Rolle auf der Frei  laufkupplung 34 dreht. Diese Bewegung wird durch den Zug  der Feder 49     unterstützt.    Es ist auf diese Weise möglich, die  Nachziehkraft für den Elektrodendraht 19 bedeutend kräfti  ger zu gestalten, und den     zusätzlichen,    durch die     Walzrollen     73 und 74 bedingten Widerstand zu überwinden.

   Diese zu  sätzliche, mit     Pressluft    oder einem andern Medium betrie  bene Kolbenkonstruktion ist sehr einfach an die Betriebs  bedingungen anpassbar und kann sehr hohe zusätzliche  Widerstände überwinden. Die totale, auf den Elektroden  draht wirkende Nachzugkraft muss so bemessen sein, dass  der Drahtnachzug durch die Quetschvorrichtung der     Walz-          rollen    73 und 74 und die übrige Rollenreibung der Draht  führung, eingeschlossen die Reibung der oberen Elektroden  trägerrolle 17, überwunden wird.

   Die Länge der sich     während     des Schweissvorganges bildenden Schlaufe hängt von der  Zargenlänge, dem Schweissdruck bzw. dem Auswalzgrad im  Schweissbereich, der Drahtqualität und dem     allfälligen    Grad  der Walzung des Drahtes vor dem Einlauf in die erste Elek  trodendrahtträgerrolle ab.  



  Da die Freilaufkupplung 34 einen begrenzten Aussen  radius und eine begrenzte Möglichkeit der Drehung aufweist,  kann, wo sich dies als nötig erweist, eine Zahnradübersetzung  zwischen dem Kolben 61 und der Freilaufkupplung 34 vorge  sehen werden.  



  Die Auslösung der Betätigung eines Elektrosteuerventils  für den Nachzugzylinder 61, 62 ist mit der Betätigung des  Abhebens des obern Armes 5 der Schweissmaschine parallel  geschaltet. Der Rückzug des     Kolbens    61 erfolgt sinngemäss  beim Absenken des Oberarmes 5 in seine Schweisslage. Ein  gemeinsames, nicht dargestelltes Ventil besorgt beide Kolben  bewegungen.  



  Wie aus Fig. 1 ersichtlich, findet nach dem Abzug des  Elektrodendrahtes von der Spule 21 durch Walzrollen 76 und  78 eine Vorwalzung statt.  



  Die beschriebene Konstruktion der Vorrichtung zum  Nachziehen der infolge     Walzung    gebildeten     Elektrodendraht-          schlaufe,    ermöglicht eine einfache und sehr genaue Anpas  sung an die Verhältnisse. Sie ergibt, trotz kleiner Abmessun  gen, sehr wesentliche Kräfte, welche erlauben, den     Elektro-          dendraht,    wie erläutert, durch die Walzrollen nachzuziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Halbautomatische Schweissmaschine zum Schweissen von Blechen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel nach der zweiten Elektrodenrolle (17) einen pneumatisch oder hydraulisch betätigten Kolben (61) umfassen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kolben (61) mit einer Freilaufkupp- lung (34) wirkverbunden ist, z. B. über eine Zahnradüber setzung. 2. Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass nach der ersten (15) und vor der zweiten Elektrodenrolle (17) Walzrollen (73, 74) angeordnet sind. 3.
    Schweissmaschine nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine Steuerung angeordnet ist, welche beim Abheben eines vorzugsweise oberen Schweissarmes (5) den Kolben (61) zum Nachziehen der Drahtschlaufe in Bewegung setzt.
CH468271A 1966-09-12 1971-03-30 Halbautomatische Schweissmaschine zum Schweissen von Blechen CH535628A (de)

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CH468271A CH535628A (de) 1966-09-12 1971-03-30 Halbautomatische Schweissmaschine zum Schweissen von Blechen
DE19722213726 DE2213726A1 (de) 1971-03-30 1972-03-21 Halbautomatische Schweißmaschine zum Schweißen von Blechen
IT2253872A IT950865B (it) 1971-03-30 1972-03-29 Macchina saldatrice semiautomatica per la saldatura di lamiere
FR7210981A FR2132166A2 (en) 1971-03-30 1972-03-29 Semi automatic sheet metal welding machine - with electrode wire tensioning devices
JP3128172A JPS4861348A (de) 1971-03-30 1972-03-30

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CH1315166A CH462979A (de) 1966-09-12 1966-09-12 Halbautomatische Schweissmaschine zum Schweissen von Blechen
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