CH535893A - Rolladen mit einem Rolladenkasten - Google Patents

Rolladen mit einem Rolladenkasten

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Publication number
CH535893A
CH535893A CH1072971A CH1072971A CH535893A CH 535893 A CH535893 A CH 535893A CH 1072971 A CH1072971 A CH 1072971A CH 1072971 A CH1072971 A CH 1072971A CH 535893 A CH535893 A CH 535893A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller shutter
deflector
inlet
shutter according
dependent
Prior art date
Application number
CH1072971A
Other languages
English (en)
Inventor
Aeberli Kurt
Original Assignee
Aeberli Kurt
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Publication date
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Publication of CH535893A publication Critical patent/CH535893A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft einen Rolladen mit einem Rolladenkasten, der eine an einer seiner Endzonen mit einer Gurtscheibe versehene Rolladenwelle mit waagerechter Drehachse aufnimmt, und der für den aus einzelnen, nebeneinander angeordneten Profilstäben zusammengesetzten Rolladenpanzer Führungseinrichtungen aufweist, die mindestens an der mit der Gurtscheibe versehenen Seite, angeordnet sind und wenigstens einen in Verlängerung einer Laufschiene angeordneten Einlaufteil aufweisen.



   Im einzelnen wird das Problem der Einführung der Rolladenstäbe beim Aufziehen bzw. Herablassen des Rolladenpanzers behandelt, und zwar insbesondere wie es sich stellt beim Aufwickeln des Rolladenpanzers auf die Rolladenwelle, die im Rolladenkasten oberhalb des vom Rolladen zu verschliessenden Fensters oder einer Tür angebracht ist.

  Der Erfindung liegt dabei die Aufgabe zugrunde, eine Führungseinrichtung zu schaffen, mit welcher sichergestellt wird, dass beim Aufwickeln des Rolladenpanzers die einzelnen Profilstäbe sich im Wickel auf der Rolladenwelle derart anordnen, dass sie wenigstens annähernd in einer gemeinsamen senkrecht zur Rolladenachse verlaufenden Ebene miteinander abschliessen und beim Herablassen des Rolladenpanzers gleichmässig in ihre Führungsleisten, welche zu beiden Seiten der abzuschliessenden Öffnung angeordnet sind, einfinden können, ohne dass es dabei zu Störungen kommt.



   Um bei Rolladenkästen der eingangs beschriebenen Art einen störungsfreien Ein- und Auslauf der Profilstäbe beim Aufwickeln und Herablassen des Rolladenpanzers zu erzielen, ist erfindungsgemäss im Bereich des auf der Gurtscheibenseite angeordneten Einlaufteiles ein gegen die andere Laufschiene vorspringender Abweiser angeordnet. Die Zuordnung des Abweisers zu dem genannten Einlaufteil kann entweder baulich fest oder lösbar gestaltet sein. Als besonders zweckmässig hat es sich erwiesen, wenn der Abweiser in weiterer Ausgestaltung der Erfindung als Einsteckteil ausgebildet ist. Vorteilhafterweise können am Grunde des trichterförmigen oberen Endabschnittes des Einlaufteiles Aussparungen vorgesehen sein, in welche der als Einsteckteil ausgebildete Abweiser beispielsweise mit seinen hakenförmigen Endabschnitten eingreift.

  Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Abweiser eine Verbreiterung an seinem Kopfteil auf, mit welchem er fest im Einlauftrichter des Einlaufteiles eingesetzt ist.



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform kann jedoch der Abweiser mit dem Einlauftrichter des Einlaufteiles fest als eine bauliche Einheit verbunden sein. Unabhängig von der jeweiligen Ausbildung des Abweisers hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn in weiterer Ausgestaltung unterhalb des Abweisers eine rampenförmige Auflaufschräge vorgesehen ist, durch welche die Funktion des Abweisers unterstützt oder vorbereitet wird. Bei den vorstehend genannten Ausführungsformen kann zunächst davon ausgegangen werden, dass der Abweiser und gegebenenfalls die in der Aufwickelrichtung des Rolladens vor ihm liegende Auflaufschräge jeweils nur einmal vorhanden sind, und zwar vorzugsweise auf derjenigen Seite des Rolladens, an welcher sich die Gurtscheibe befindet.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil des Rolladens und des Rolladenkastens in teilweise schematischer Darstellung und in der Ansicht in herabgelassenem Zustand, des nur auf einen Teil seiner Gesamtlänge wiedergegebenen Rolladenpanzers und
Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles F in Fig. 1 auf eine der beiden seitlichen Führungsschienen, mit einer erfindungsgemässen Führungseinrichtung.



   Der nur schematisch angedeutete Rolladenkasten 10 ist im Sturz oder unterhalb des Sturzes einer nicht dargestellten Fensteröffnung angebracht, welche durch den aus mehreren Profilstäben 11 zusammengesetzten Rolladenpanzer 12 verschliessbar ist. Zum Aufwickeln und Herablassen des Rolladenpanzers ist im Rolladenkasten 10 eine Rolladenwelle 14 mit waagerechter Drehachse 15 angeordnet. Die Rolladenwelle ist an ihren beiden Enden durch nicht dargestellte Mittel im Rolladenkasten drehbar gelagert und trägt an ihrem linken Endabschnitt eine Gurtscheibe 16, auf welcher in der dargestellten, herabgelassenen Stellung des Rolladenpanzers ein nicht wiedergegebenes Gurtband in zahlreichen Windungen aufgewickelt ist.



   Um den Rolladenpanzer gegen senkrecht zu seiner dargestellten Strecklage gerichtete Ausschwenkbewegungen zu sichern, sind die Profilstäbe 11 beiderseits in zwei Führungsschienen geführt, nämlich in einer linken Führungsschiene 17 und in einer rechten Führungsschiene 18. Die beiden Führungsschienen haben in ihren waagerecht verlaufenden Querschnitten U-förmiges Profil. Wie die in Fig. 2 dargestellte Seitenansicht der linken Führungsschiene 17 erkennen lässt, ist in deren oberen Endabschnitt ein Einlaufstück 20 eingesetzt.



  Dieses hat ein zur rechten Führungsschiene 18 gehörendes, spiegelbildlich ausgebildetes Gegenstück 21. Beide Einlaufstücke sind mit einer in bezug auf die Drehachse 15 der Welle 14 konvex gekrümmten, bogenförmigen Führungswand 22 versehen, welche zusammen mit einer zweiten in entgegengesetzter Richtung gekrümmten Führungswand 23 einen Einführtrichter 24 für den Rolladenpanzer beim Herablassen und Auslaufen aus dem Rolladenkasten 10 bildet.



   Die Einlaufstücke 20 und 21 sind erfindungsgemäss mit einem Abweiser 25 versehen, der bügelförmig und in seinem dargestellten Längsschnitt trapezförmig ausgebildet ist. Er hat zwei gegeneinander gerichtete, abgewinkelte Schenkelenden, welche hakenförmig hinter die Längswand 28 des Einlaufstükkes greifen. Der als Einsteckteil ausgebildete Abweiser 25 ist von oben in die Trichteröffnung 24 eingesetzt und sitzt mit seinem verbreiterten Kopfstück fest im Einlauftrichter.



   Bei einer abgewandelten Ausführungsform kann der Abweiser als einstückiges Formteil mit dem Einlaufstück 20 bzw. 21 verbunden sein.



   Der Abweiser 25 hat die Aufgabe, beim Auf- und Abwikkeln die Profilstäbe 11 des Rolladenpanzers 12 in genauem Abstand von derjenigen Laufschiene zu halten, in welcher der Abweiser 25 eingebaut ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 werden demgemäss die Rolladenstäbe 11, welche sich in der Horizontalrichtung gegeneinander versetzen können, beim Auf- und Abwickeln entsprechend den schräg verlaufenden Schenkeln A und B nach rechts auf die gegen überliegende Führungsschiene 18 hin längs verschoben, und zwar derart, dass nach dem Passieren des Abweisers 25 die Stirnflächen der Profilstäbe 11 wenigstens annähernd in einer senkrechten Ebene miteinander liegen.



   Zur Unterstützung der Wirkungsweise des Abweisers 25 ist unterhalb desselben eine Auflaufschräge 30 angeordnet, die von unten nach oben schwach keilförmig ansteigend, sich vom Grund der linken Führungsschiene 17 erhebt. Diese Auflaufschräge 30 unterstützt die Funktion des Abweisers 25 bzw.



   bereitet dessen Wirkungsweise vor, wenn die Führungsschiene 17 keine zu ihrem Nutgrund sich parallel erstreckende, in der Zeichnung mit unterbrochenen Linien angedeutete zweite Führungsfläche 33 enthält. In diesem Falle wird beim Aufwärtsbewegen der Profilstäbe 11, wie in Fig. 1 angedeutet, schon durch die Auflaufschräge 30 eine Vororientierung der Profilstäbe erzielt, wobei diese nach rechts in Richtung auf die gegenüberliegende Laufschiene 18 verschoben werden. Die endgültige feste Lage und Zentrierung erfahren die Profilstäbe 11 dann durch den oberhalb der Auflaufschräge 30 angeordneten Abweiser 25.



  Wenn die Rolladenwelle 14 eine genügend grosse axiale Länge  aufweist, ist es in vielen Anwendungsfällen bereits ausreichend, wenn ein Abweiser und eine Auflaufschräge der bei 25 bzw. 30 angedeuteten Art an derjenigen Laufschiene angebracht wird, die sich auf der Gurtscheibenseite befindet. In manchen Fällen bringt es jedoch zusätzliche Vorteile mit sich, wenn diese beschriebene Führungseinrichtung auch auf der anderen Seite des Rolladenkastens bzw. des Rolladenpanzers und seiner Führungsschiene angebracht wird.



   Das Einlaufstück 20 bzw. 21 kann vorteilhaft als ein mit dem Kopfstück des Rolladenkastens zusammenhängender, vorzugsweise homogener Formteil aus Kunststoff oder dgl.



  ausgebildet sein. Er kann dann mit dem Deckel und den Wandungsansätzen der Kopfteile einen einstückigen Bauteil bilden.



  Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die in Fig. 2 wiedergegebenen Wandungsteile 32 und 33, die sich an die bogenförmigen Führungswände 22 und 23 anschliessen, an die Kopfteile angeformt sind und parallel zueinander so weit nach unten reichen, dass sie als Führungen für die aufzusteckenden Laufschienen dienen können.



   In der Zeichnung ist ein Arretierungsmittel 36 angedeutet, das zweckmässig als ein mit den Längswänden 32 oder 33 verbundener Zentriersteg ausgebildet ist.



   Ein solcher Zentriersteg kann aber auch auf beiden Seiten mit den Längswänden 32 und 33 verbunden sein. Bei der dargestellten Arretierungseinrichtung lässt sich der Zentriersteg 36 in eine entsprechend ausgebildete Ausnehmung am oberen Ende der Laufschiene 18 einfügen, wobei diese Ausnehmung 38 eine schlitzförmige Erweiterung hat, durch welche die Führungsschiene 18 und das mit dem Rolladenkasten 10 verbundene Einlaufstück 20 bzw. 21 aufeinander beim Einfahren beider Teile genau zentriert werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Rolladen mit einem Rolladenkasten, der eine an einer seiner Endzonen mit einer Gurtscheibe versehene Rolladenwelle mit waagerechter Drehachse aufnimmt, und der für den aus einzelnen, nebeneinander angeordneten Profilstäben zusammengesetzten Rolladenpanzer Führungseinrichtungen aufweist, die mindestens an der mit der Gurtscheibe versehenen Seite angeordnet sind und wenigstens einen in Verlängerung einer Laufschiene angeordneten Einlaufteil aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des auf der Gurtscheibenseite angeordneten Einlaufteiles (20) ein gegen die andere Laufschiene vorspringender Abweiser (25) angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rolladen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abweiser (25) baulich fest mit dem Einlaufteil (20) vereinigt ist.
    2. Rolladen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abweiser (25) lösbar mit dem Einlaufteil (20) verbunden ist.
    3. Rolladen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abweiser (25) als Einsteckteil ausgebildet ist.
    4. Rolladen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abweiser (25) in die trichterförmige Öffnung (24) des Einlaufteils (20, 21) eingesetzt ist.
    5. Rolladen nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abweiser (25) einen verbreiterten Kopfteil aufweist, mit welchem er im Einlauftrichter (24) des Einlaufstücks (20, 21) festsitzt.
    6. Rolladen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abweiser (25) einstückig mit dem Einlaufstück verbunden ist.
    7. Rolladen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Abweisers (25) eine Auflaufschräge (30) angeordnet ist.
    8. Rolladen nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufschräge (30) schwach keilförmig von unten nach oben gegen die andere Längsseite des Rolladenpanzers (12) in einer Führungsschiene (17, 18) vorspringt.
    9. Rolladen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die linke Führungsschiene (17) als auch die rechte Führungsschiene (18) mit einem Abweiser (25) und/oder einer Auflaufschräge (30) versehen ist.
    10. Rolladen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Einlaufstück (20, 21) eine Arretierung (36), vorzugsweise in Form eines Zentriersteges, angeordnet ist, mit welcher eine der Führungsschienen (17, 18) in Verlängerung des Einlaufstücks befestigt ist.
CH1072971A 1971-07-21 1971-07-21 Rolladen mit einem Rolladenkasten CH535893A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2467943A1 (fr) * 1979-10-16 1981-04-30 Rhein Bayern Fahrzeugbau Gmbh Couvercle pour fosses de montage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2467943A1 (fr) * 1979-10-16 1981-04-30 Rhein Bayern Fahrzeugbau Gmbh Couvercle pour fosses de montage

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