CH535963A - Verfahren zur Erzeugung und Vereinigung mehrerer Teilstrahlenbündel zu einem einzigen Strahlenbündel - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung und Vereinigung mehrerer Teilstrahlenbündel zu einem einzigen Strahlenbündel

Info

Publication number
CH535963A
CH535963A CH1601671A CH1601671A CH535963A CH 535963 A CH535963 A CH 535963A CH 1601671 A CH1601671 A CH 1601671A CH 1601671 A CH1601671 A CH 1601671A CH 535963 A CH535963 A CH 535963A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bundle
bundles
coupler
angle
holographic
Prior art date
Application number
CH1601671A
Other languages
English (en)
Inventor
Patrick Russell John
Original Assignee
Rca Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rca Corp filed Critical Rca Corp
Priority claimed from CH427370A external-priority patent/CH522233A/de
Publication of CH535963A publication Critical patent/CH535963A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/32Holograms used as optical elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Holo Graphy (AREA)

Description


  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Erzeugung und Vereinigung mehrerer Teilstrahlenbündel zu  einem einzigen Strahlenbündel.  



  Der Begriff  Strahlung  soll hier alle Arten von Schwin  gungsenergie, wie elektromagnetische Schwingungen aller  Wellenlängen, akustische Schwingungen usw. umfassen, mit  denen Interferenzfiguren erzeugt werden können. Die  Erfindung wird im folgenden am     Beispiel    von Lichtstrahlung  erläutert. Der Begriff  Licht  soll dabei elektromagnetische  Schwingungen im infraroten, sichtbaren und ultravioletten  Spektralbereich umfassen.  



  Häufig sollen mehrere Strahlungsbündel einzeln verarbeitet  und dann zu einem einzigen zusammengesetzten Strahlungs  bündel vereinigt werden. Dies ist z.B. bei Nachrichtensystemen  der Fall, die mit phasenmoduliertem Licht arbeiten und bei  denen ein Referenz-Lichtbündel einer vorgegebenen Wellen  länge mit einem anderen Lichtbündel dieser Wellenlänge,  dessen Phase bezüglich der des Referenzbündels als Funktion  der Zeit entsprechend einem Modulationssignal geändert wird,  zu vereinigen ist.

   Die beiden kombinierten Lichtbündel können  dann in Form eines einzigen zusammengesetzten Bündels  übertragen werden, so dass etwaige Phasenverschiebungen, die  auf der Übertragungsstrecke zwischen dem Sendeort und dem  Empfangsort auftreten, beide Teilbündel des zusammenge  setzten Bündels in gleicher Weise beeinflussen und dementspre  chend keine Verzerrung der am Empfangsort empfangenen  Signale verursachen. Ein anderes Beispiel ist der Fall, bei dem  eines oder mehrere von einer Anzahl von Lichtbündeln  dadurch, dass man es durch ein Transparentbild fallen lässt,  räumlich in der Intensität moduliert wird, bevor es oder sie  mit den anderen Bündeln zu einem einzigen zusammenge  setzten Bündel vereinigt werden.

   In diesem Falle können sich  wenigstens einige Teilbündel hinsichtlich der Lichtwellenlänge  voneinander unterscheiden und z.B. verschiedene Grundfarben  darstellen, die in dem einzigen resultierenden zusammenge  setzten Bündel gemischt werden.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren besteht darin, dass  gleichzeitig mehrere Strahlenbündel erzeugt und unter  verschiedenen Einfallswinkeln auf einen holographischen  Bündelkoppler gerichtet werden, wobei der holographische  Bündelkoppler die Strahlenbündel derart beugt, dass sie alle  unter demselben Austrittswinkel den Bündelkoppler verlassen.  



  Eine Anwendung des     erfindungsgemässen    Verfahrens zur  Erzeugung eines einzigen Lichtbündels, das sowohl die     Farb-          information    als auch die Leuchtdichteinformation einer Szene  enthält, unter Verwendung dreier getrennter     Schwarzweiss-          Transparentbilder,    die die jeweiligen Farbauszüge einer Szene  darstellen, ist dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig  getrennte farbige Lichtbündel erzeugt werden, dass die  Intensität jedes dieser farbigen Lichtbündel räumlich dadurch  moduliert wird, dass man die Lichtbündel jeweils durch das die  entsprechende Farbinformation enthaltende Transparentbild  fallen lässt,

   dass man ein erstes der räumlich modulierten  Bündel auf den holographischen Bündelkoppler unter einem  ersten Einfallswinkel fallen lässt, dass man gleichzeitig ein  zweites der räumlich modulierten Bündel unter einem zweiten  Einfallswinkel, der vom ersten Winkel verschieden ist, auf den  holographischen Bündelkoppler richtet, und dass gleichzeitig  das dritte der räumlich modulierten Bündel auf den holographi  schen Bündelkoppler unter einem dritten Einfallswinkel  geworfen wird, welcher dritte Einfallswinkel sowohl vom ersten  als auch vom zweiten Winkel verschieden ist.

      Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs  beispielen in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert; es  zeigen:  Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform  einer Einrichtung zur Herstellung eines holographischen  Bündelkopplers;    Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Einrichtung, die  mit einem holographischen Bündelkoppler arbeitet und ähnlich  wie die Einrichtung gemäss Fig. 1 aufgebaut ist;  Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Einrichtung mit  einem holographischen Farbbündelkoppler; und  Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Einrichtung, die  mit einem holographischen Farbbündelkoppler gemäss Fig. 3  arbeitet.  



  In Fig. 1 ist schematisch eine Quelle für kohärente  Strahlungsbündel' zum aufeinanderfolgenden Aufzeichnen von  Hologrammfiguren dargestellt. Die Quelle, die einen oder  mehrere Laser zusammen mit einer üblichen Bündelteileroptik  enthalten kann, ist insbesondere imstande, ein erstes Paar  kohärenter Lichtbündel einer vorgegebenen ersten Wellenlänge  zu liefern, von denen das eine mit einem Referenzbündel B,  und das andere mit einem Bündel B1 in Fig. 1 zusammenfällt.  Wie Fig. 1 zeigt, ist das Bündel B, senkrecht und das Bündel B,  in einem Winkel O, vom Bündel     B,    nach oben bezüglich eines       Aufzeichnungsträgers    102 orientiert.

   Im allgemeinen Fall ist  der Einfallswinkel des Bündels     B,    bezüglich des Aufzeichnungs  trägers 102 beliebig und der Einfallswinkel des Bündels B,  bezüglich des Aufzeichnungsträgers 102 ist vom Einfallswinkel  des Bündels B@ wesentlich verschieden.  



  Durch die Beleuchtung des Aufzeichnungsträgers 102 mit  den kohärenten Strahlungsbündeln des ersten Paares wird eine  erste Teil-Interferenzfigur auf dem Aufzeichnungsträger 102  aufgezeichnet. Die Eigenschaften dieser ersten Teil  Interferenzfigur werden durch die Wellenlänge der kohärenten  Strahlungsbündel des ersten Paares und durch die jeweiligen  Einfallswinkel der beiden Bündel dieses Paares bezüglich des  Aufzeichnungsträgers 102 bestimmt.  



  Nachdem die erste Teil-Interferenzfigur auf dem Auf  zeichnungsträger 102 aufgezeichnet worden ist, werden dieser  noch eine oder mehrere zusätzliche Teil-Interferenzfiguren  überlagert und nacheinander auf dem Aufzeichnungsträger 102  aufgezeichnet, so dass man eine einzige Interferenzfigur erhält.  Insbesondere kann die Lichtquelle 100, wie es in Fig. 1  dargestellt ist, nachdem sie das erste Paar kohärenter  Strahlungsbündel der vorgegebenen ersten Wellenlänge in der  oben     erläuterten    Weise erzeugt hat, nacheinander ein oder  mehrere weitere Paare kohärenter Strahlungsbündel, wie ein  Paar kohärenter Strahlungsbündel einer vorgegebenen zweiten  Wellenlänge liefern, welches aus einem Bündel, das in der  Richtung des Bündels Br verläuft und einem Bündel, das in der  Richtung des Bündels B" verläuft, besteht.

   Wie Fig. 1 zeigt, ist  das Bündel     B,    des zweiten Paares kohärenter Strahlungsbündel  senkrecht zum Aufzeichnungsträger 102 und das Bündel     B"    in  einen Winkel O", dervomBündelBr nach unten geht, bezüglich  des Aufzeichnungsträgers 102 orientiert. Im allgemeinen sind  die auf den Aufzeichnungsträger 102 bezogenen Einfallswinkel  des einen Bündels     B,    aller nacheinander zum     Aufzeichnen     verwendeten Paare kohärenter Strahlungsbündel untereinander  gleich, während die Einfallswinkel der anderen Bündel B, ...     B"     bezüglich des Aufzeichnungsträgers 102 voneinander und von  dem des ersterwähnten Bündels wesentlich verschieden sind.

    Die Wellenlängen der kohärenten Strahlungsbündel der  Strahlungsbündelpaare können von Paar zu Paar gleich oder  verschieden sein.    Auf alle Fälle ist auf dem Aufzeichnungsträger 102  schliesslich eine zusammengesetzte     Interferenzfigur    aufgezeich  net, die aus einer Anzahl überlagerter     Teilinterferenzfiguren     besteht, die jeweils durch Aufzeichnen mit verschiedenen  Paaren kohärenter Strahlungsbündel erzeugt wurden. Diese  zusammengesetzte     Interferenzfigur    stellt ein Hologramm dar.

    Das aufgezeichnete Hologramm kann entweder ein sogenann  tes Oberflächen- oder     Dünnschicht-Hologramm    sein, wobei  dann die verschiedenen     Teil-Interferenzfiguren    alle im  wesentlichen in der gleichen Ebene liegen, oder es kann ein      sogenanntes Volumen- oder Dickschicht-Hologramm sein,  wobei dann die Tiefe der Ebenen, in denen die verschiedenen  Teil-Interferenzfiguren aufgezeichnet sind, Funktionen der den  verschiedenen Teil-Interferenzfiguren entsprechenden Winkel  O, ... O" sind. Ein Dickschicht-Aufzeichnungsträger wird  bevorzugt, da bei diesem etwaige unerwünschte, durch eine  Kreuzmodulation der verschiedenen, die zusammengesetzte  Interferenzfigur bildenden Teil-Interferenzfiguren hervorgeru  fenen Effekte zweiter Ordnung weitestgehend vermieden  werden.  



  In Fig. 1 sind die Bündel B, ... B" und das Bündel B, alle als  Bündel paralleler Strahlen mit ebenen Wellenfronten  dargestellt. Dies ist jedoch nicht wesentlich. Wenn es der  vorgesehene Verwendungszweck erfordert, können eines oder  mehrere Bündel konvergente oder divergente Bündel sein, wie  noch näher erläutert wird. Ausserdem kann in dem speziellen  Falle, dass die Wellenlänge aller Bündelpaare die gleiche ist,  eine einzige kohärente Strahlungsquelle zum Erzeugen aller  Bündel verwendet werden und die Aufzeichnung kann mit allen  Paaren gleichzeitig anstatt nacheinander erfolgen.  



  Die in Fig. 2 gezeigte Einrichtung enthält eine nachfolgend  als holographischer Bündelkoppler bezeichnete Vorrichtung  202, die nach dem in Verbindung mit Fig. 1 erläuterten  Verfahren hergestellt worden ist. Die dargestellte Einrichtung  enthält eine Quelle 200 zum gleichzeitigen Erzeugen von  Strahlungsbündeln, die zu koppeln sind. Die Quelle 200 kann  eine oder mehrere monochromatische Lichtquellen, wie Laser,  und übliche optische Elemente enthalten und liefert gleichzeitig  eine Anzahl von im Winkel zueinander verlaufender Abfrage  bündel b, ... b", die den Bündeln B, ... B" in Fig. 1 entsprechen.  Die Bündel b, .. . b" sind auf das auf dem holographischen  Bündelkoppler 202 aufgezeichnete Hologramm gerichtet,  dessen Herstellung oben in Verbindung mit Fig. 1 erläutert  wurde.

   Insbesondere verläuft das Abfragebündel b, in einem  Winkel 0, oberhalb der Normalen zum holographischen  Bündelkoppler 202 und das Abfragebündel b" verläuft in einem  Winkel     KP"    unterhalb der Normalen zum holographischen  Bündelkoppler 202.  



  Die Abfragebündel b, ... bn können entweder gleiche oder  verschiedene Wellenlängen haben. Ferner können die Abfrage  bündel b, ... bn jeweils die gleiche Wellenlänge wie oder eine  andere Wellenlänge als das entsprechende Bündel B,<B>...</B>     B"    in  Fig. 1 haben. In allen Fällen muss jedoch das Verhältnis der  Wellenlänge jedes speziellen Abfragebündels b, ... bn zur  Wellenlänge des entsprechenden der Bündel B, ... B" in Fig. 1  im wesentlichen gleich dem Verhältnis des Sinus des Winkels     (P,     den das betreffende Abfragebündel mit der Normalen zum  Bündelkoppler 202 bildet, zum Sinus des Winkels O, den das  entsprechende Bündel B, ... B" in Fig. 1 mit der Normalen zum  Aufzeichnungsträger 102 bildet, sein.  



  Das Verhältnis der Wellenlänge des Abfragebündels b, zur  Wellenlänge des Bündels B, wird also im wesentlichen gleich  dem Verhältnis sin 01/sin O, gemacht. In entsprechender Weise  wird das Verhältnis der Wellenlänge des Abfragebündels b" zur  Wellenlänge von B" im wesentlichen gleich dem Verhältnis von  sin  n/sin O" gemacht. Im speziellen Falle, dass die Wellenlänge  des Abfragebündels b, gleich der Wellenlänge des entsprechen  den Aufzeichnungsbündels B, ist, wird dann also 0, in Fig. 2  gleich O, in Fig. 1 sein.  



  Die Quelle 200 zum gleichzeitigen Erzeugen der zu  koppelnden Strahlungsbündel kann eine Anordnung enthalten,  die eines oder mehrere der zu koppelnden Bündel mit einer  Nachricht zu modulieren gestattet. Die Abfragebündel b, und  b" können z.B. von einer einzigen kohärenten Quelle gewonnen  werden, so dass sie gleiche Wellenlänge haben, und die Quelle  200 für die zu koppelnden, gleichzeitig erzeugten Strahlungs  bündel kann einen Phasenmodulator, z.B. einen elektro  optischen Modulator, enthalten, um die Phase eines der Ab-    fragebündel b, und b" als Funktion der Zeit entsprechend  einem Nachrichtensignal bezüglich der Phase des anderen  Bündels zu modulieren. Anstelle der Phasenmodulation können  auch eines oder mehrere der Abfragebündel b, ... b" mit einem  Nachrichtensignal amplituden- und/oder frequenzmoduliert  werden.

   Eine andere     zweckmässige    Form der Modulation ist die  räumliche Modulation eines oder mehrerer Bündel. In diesem  Falle ändert sich die Intensität von Punkt zu Punkt über den  Querschnitt des Bündels entsprechend einem Nachrichten  signal. Dies kann durch ein in der Quelle 200 vorgesehenes  Transparentbild bewirkt werden, das von einem Bündel  durchsetzt wird.  



  Bei der Adressierung des Hologramms des holographischen  Bündelkopplers 202 mit dem Abfragebündel b,, das die oben  erwähnte Wellenlänge und Winkelorientierung hat, entsteht  eine Beugungskomponente erster Ordnung, die einen Teil eines  gekoppelten Ausgangsbündels 204 darstellt und senkrecht zum  Bündelkoppler 202 aus diesem austritt. In entsprechender  Weise wird bei der Adressierung des Hologramms des  holographischen Bündelkopplers 202 mit dem Abfragebündel       b",    das die oben angegebene Wellenlänge und Winkel  orientierung hat, ebenfalls eine Beugungskomponente erster  Ordnung erzeugt, die einen Teil des gekoppelten Ausgangs  bündels 204 bildet und senkrecht zum Bündelkoppler 202 aus  diesem austritt.

   Bei der gleichzeitigen Beleuchtung des     Bündel-          kopplers    202 mit den Abfragebündel b,... b" entsteht also eine  Anzahl aus dem Bündelkoppler 202 austretender, den  verschiedenen Abfragebündeln entsprechender Beugungs  komponenten erster Ordnung, die zusammenfallen und ein  einziges zusammengesetztes und gekoppeltes Ausgangsbündel,  nämlich das Bündel 204, bilden. Der Grund hierfür liegt darin,  dass die Paare kohärenter Bündel, die bei der Aufzeichnung des  holographischen Bündelkopplers 202 nacheinander verwendet  worden waren, Referenzbündel enthielten, die alle die gleiche  Orientierung bezüglich des Bündelkopplers hatten.

   Der Aus  trittswinkel des gekoppelten Ausgangsbündels 204 bezüglich  des holographischen Bündelkopplers 202 wird nämlich durch  den Einfallswinkel der jeweiligen Referenzbündel B, (Fig. 1)  der verschiedenen Paare kohärenter Bündel, die bei der  Aufzeichnung des Hologramms des holographischen     Bündel-          kopplers    202 verwendet werden, bestimmt.  



  Fig. 3 zeigt die Herstellung eines holographischen     Farb-          bündelkopplers.    Die Einrichtung gemäss Fig. 3 weist eine  Quelle 300 für Paare kohärenter Lichtbündel zur aufeinander  folgenden Aufzeichnung von Interferenzfiguren auf. Die Quelle  300 enthält einen oder mehrere Laser und übliche optische  Elemente zum Erzeugen eines ersten Paares kohärenter  Bündel, die eine Wellenlänge im roten Spektralbereich haben  und aus einem Bündel paralleler Strahlen 302, das auf einen  Aufzeichnungsträger 304 unter einem Winkel 0a oberhalb der  Normalen zum Aufzeichnungsträger gerichtet ist, und einem  divergenten Bündel, das symmetrisch zur Normalen des Auf  zeichnungsmediums 304 verläuft, bestehen.

   Auf dem  holographischen Aufzeichnungsträger 304 wird auf diese Weise  eine erste Teil-Interferenzfigur aufgezeichnet. Nachdem die  erste     Teil-Interferenzfigur    aufgezeichnet worden ist, wird der  Aufzeichnungsträger 304 mit einem zweiten Paar kohärenter  Bündel, deren Wellenlänge im grünen     Spektralbereich    liegt,  belichtet. Das zweite Paar kohärenter Bündel setzt sich aus  einem parallelen Bündel 306, das unter einem unterhalb der    Normalen zum Aufzeichnungsträger 304 liegenden Winkel OG  auf den Aufzeichnungsträger 304 gerichtet ist, und einem  divergenten     Referenzbündel,    dessen Orientierung mit dem       Referenzbündel    des ersten Paares kohärenter roter Bündel  zusammenfällt, zusammen.

   Hierdurch wird auf dem Auf  zeichnungsträger 304 eine überlagerte zweite     Teil-Interferenz-          figur    aufgezeichnet. In entsprechender Weise wird der Auf  Izeichnungsträger 304 dann mit einem dritten Paar kohärenter      Bündel, deren Wellenlänge im blauen Spektralbereich liegt,  belichtet. Das dritte Paar kohärenter Bündel besteht aus einem  parallelen Bündel 308, das unter einem Winkel Ob unterhalb der  Normalen zum Aufzeichnungsträger     30-1    auf dieses gerichtet ist,  und einem divergenten Referenzbündel, das die gleiche  Orientierung hat wie die Referenzbündel der ersten beiden  Paare kohärenter Bündel. Hierdurch wird eine dritte Teil  Interferenzfigur aufgezeichnet, die den vorher aufgezeichneten  beiden Teil-Interferenzfiguren überlagert ist.

   Die drei     Teil-          Interferenzfiguren    bilden zusammen eine einzige zusammenge  setzte Interferenzfigur in Form eines Hologramms.  



  Die Einrichtung gemäss Fig. 4 weist eine Quelle 400 zum  gleichzeitigen Erzeugen von zu koppelnden, räumlich  modulierten Lichtbündeln auf. Die Quelle 400 enthält Licht  quellen für Licht mit Wellenlängen im roten, grünen und blauen  Spektralbereich, die im wesentlichen gleich denen sind, die  beim Aufzeichnen des holographischen Bündelkopplers 402  verwendet wurden. Die Quelle 400 enthält ferner ein erstes  Transparentbild mit der Rotinformation einer Szene, das zur  räumlichen Modulation des roten Bündels in dessen Weg  angeordnet ist, so dass ein räumlich moduliertes rotes Bündel  404 entsteht.

   Das rote Bündel 404 ist ein Bündel, das unter  demselben, sich von der Normalen zum holographischen  Bündelkoppler nach oben erstreckenden Winkel 0R auf den  Bündelkoppler gerichtet ist wie das rote Bündel 302, das beim  Aufzeichnen des Hologramms auf den Bündelkoppler  verwendet worden war. In entsprechender Weise wird ein  räumlich moduliertes grünes Bündel 406, das unter demselben  Winkel     OG    wie das grüne Bündel 106 einfällt, mittels eines  zweiten Transparentbildes innerhalb der     Quelle    400, das die  grüne Information der Szene enthält, erzeugt. Der holographi  sche Bündelkoppler 402 wird gleichzeitig mit dem roten Bündel       -10.1    und dem grünen Bündel 406 belichtet.

   Ferner wird auf den  Bündelkoppler 402 ein räumlich moduliertes blaues Bündel  408 gerichtet, das mittels eines die blaue Information der Szene  enthaltenden dritten Transparentbildes in der Quelle 400  erzeugt und auf den Bündelkoppler mit der gleichen Winkel  orientierung OB fällt wie das blaue Bündel 408. Das blaue  Bündel -108 beleuchtet den Bündelkoppler 402 gleichzeitig mit  dem roten Bündel     -104    und dem grünen Bündel 406.  



  Man beachte, dass der holographische Bündelkoppler 402  bei der Einrichtung gemäss Fig. 4 von hinten beleuchtet wird,  d.h. dass sich das aufgezeichnete Hologramm auf der rechten  Seite des holographischen Bündelkopplers 402 befindet,  während die beleuchtenden Bündel 404, 406 und 408 von der  in Fig. 4 linken Seite her einfallen. Dies hat zur Folge, dass ein  einziges, konvergentes, räumlich moduliertes weisses Bündel  410 rekonstruiert wird, das die ganze Farb- und     Leuchtdichte-          information    der Szene aus den drei getrennten Transparent  bildern in der Quelle 400 enthält. Die Ausbreitungsrichtung  und der Konvergenzgrad des Bündels 410 werden durch die  Richtung und die Divergenz der bei der Aufzeichnung des  Hologramms auf dem holographischen Bündelkoppler 402  verwendeten Referenzbündel bestimmt.

   Das konvergente  Bündel 410 erzeugt ein reelles Bild der durch die drei  Transparentbilder dargestellten Szene in voller Farbe in einer  Bildebene 412. Wenn das Hologramm des Bündelkopfes 402  nicht von hinten, wie es bei Fig. 4 der Fall ist, sondern von  vorne beleuchtet würde, wäre das gekoppelte Bündel ein  divergentes Bündel, und es würde anstelle des reellen Bildes ein  virtuelles Bild entstehen.  



  Die oben beschriebenen holographischen Bündelkoppler  stellen Hologramme vom Transmissionstyp dar; selbstver-    ständlich könnten wegen der bekannten Aequivalenz von  Hologrammen des Transmissionstyps und Reflexionstyps als  holographische Bündelkoppler auch Hologramme des  Reflexionstyps verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Erzeugung und Vereinigung mehrerer Teil strahlenbündel zu einem einzigen Strahlenbündel, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mehrere Strahlenbündel erzeugt und unter verschiedenen Einfallswinkeln auf einen holographischen Bündelkoppler gerichtet werden, wobei der holographische Bündelkoppler die Strahlenbündel derart beugt, dass sie alle unter demselben Austrittswinkel den Bündel- koppler verlassen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwei Strahlenbündel miteinander vereinigt werden. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das erste Bündel ein Lichtbündel einer ersten Farbe und das zweite Bündel ein Lichtbündel einer zweiten, von der ersten Farbe verschiedenen Farbe ist. ' 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Verfahrensschritt der Erzeugung des ersten und zweiten Strahlungsbündels eine zeitliche Phasenmodulation eines der Bündel bezüglich des anderen Bündels umfasst. 4. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Intensität mindestens eines der Strahlungsbündel von Punkt zu Punkt über den Bündelquerschnitt entsprechend einer räumlich verteilten Information ändert.
    PATENTANSPRUCH II Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I zur Erzeugung eines einzigen Lichtbündels, das sowohl die Farb- information als auch die Leuchtdichteinformation einer Szene enthält, unier Verwendung dreier getrennter Schwarzweiss- Transparentbilder, die die jeweiligen Farbauszüge einer Szene darstellen, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig getrennte farbige Lichtbündel erzeugt werden, dass die Intensität jedes dieser farbigen Lichtbündel räumlich dadurch moduliert wird, dass man die Lichtbündel jeweils durch das die entsprechende Farbinformation enthaltende Transparentbild fallen lässt,
    dass man ein erstes der räumlich modulierten Bündel auf den holographischen Bündelkoppler unter einem ersten Einfalls winkel fallen lässt, dass man gleichzeitig ein zweites der räumlich modulierten Bündel unter einem zweiten Einfalls winkel, der vom ersten Winkel verschieden ist, auf den holographischen Bündelkoppler richtet, und dass gleichzeitig das dritte der räumlich modulierten Bündel auf den holographi schen Bündelkoppler unter einem dritten Einfallswinkel geworfen wird, welcher dritte Einfallswinkel sowohl vom ersten als auch vom zweiten Winkel verschieden ist. UNTERANSPRÜCHE 5.
    Anwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekenn zeichnet, dass alle drei den Bündelkoppler verlassenden Beugungskomponenten konvergieren und in derselben Bild ebene ein einziges reelles Bild der kombinierten Information, die in den drei Transparentbildern enthalten ist, erzeugen. 6. Anwendung nach Patentanspruch 1I oder Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbe der Farbauszüge rot, grün und blau ist.
CH1601671A 1969-03-26 1970-03-20 Verfahren zur Erzeugung und Vereinigung mehrerer Teilstrahlenbündel zu einem einzigen Strahlenbündel CH535963A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1595669 1969-03-26
CH427370A CH522233A (de) 1969-03-26 1970-03-20 Verfahren zur Herstellung eines Hologramms

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH535963A true CH535963A (de) 1973-04-15

Family

ID=25695103

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1601671A CH535963A (de) 1969-03-26 1970-03-20 Verfahren zur Erzeugung und Vereinigung mehrerer Teilstrahlenbündel zu einem einzigen Strahlenbündel

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH535963A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69211683T2 (de) Lichtprojektionsvorrichtung
DE1572600C3 (de) Verfahren zum Kopieren eines Außer-Achse-Hologramms
DE69730282T2 (de) Projektionsgerät mit Mitteln zur Farbtrennung/-synthese
DE69631095T2 (de) Holographisches Farbfilter und sein Herstellungsverfahren
DE69131418T2 (de) Projektor mit Hologramm
DE19833132B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Vereinigung von Lichtstrahlen mit Hilfe zweier flacher Platten mit einem dazwischenliegenden Luftspalt
DE3853717T2 (de) Übertragungssystem für holographische bilder.
DE1772011B1 (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen herstellung und wiedergabe eines hologrammes
DE2242470A1 (de) Einrichtung zur rekonstruktion eines hologrammes durch breitbandige schwingungsenergie
DE60026824T2 (de) Projektionssystem
DE2253413A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur aufnahme uebereinander angeordneter hologramme
DE2013512A1 (de)
DE2012191B2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von projektionsflaechen beliebiger indicatrix
DE69320025T2 (de) Verfahren und gerät zur informationsaufzeichnung
DE2104277A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Filmen
EP0007627B1 (de) Optisches Empfangssystem
CH535963A (de) Verfahren zur Erzeugung und Vereinigung mehrerer Teilstrahlenbündel zu einem einzigen Strahlenbündel
DE68922574T2 (de) Anzeige-Sichtsystem.
DE2541924A1 (de) Verfahren zum verbessern des wirkungsgrades bei der rekonstruktion eines fokussierbildhologrammes
DE3035684A1 (de) Verfahren zur erzeugung eines regenbogenhologramms
DE2146391A1 (de) Verfahren zum aufnehmen und rekonstruieren einer eine information tragenden kohaerenten strahlungswellenfront
DE2201180C3 (de) Optische Anordnung zur granulationsfreien Rekonstruktion von Hologrammen
DE1772218C3 (de) Holographisches Verfahren zur Herstellung von Farbbildern
DE2213133A1 (de) Verfahren zur Herstellung und Rekonstruktion eines Farbhologramms
DE2241334A1 (de) Vorrichtung zum rekonstruieren eines in holographischer form festgelegten bildes eines gegenstandes

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased