CH536402A - Verfahren zum Abdichten von ungleichmässig belasteten Teilen eines Bauwerkes und nach diesem Verfahren abgedichtetes Fundament - Google Patents
Verfahren zum Abdichten von ungleichmässig belasteten Teilen eines Bauwerkes und nach diesem Verfahren abgedichtetes FundamentInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/66—Sealings
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D27/00—Foundations as substructures
- E02D27/32—Foundations for special purposes
- E02D27/38—Foundations for large tanks, e.g. oil tanks
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten von ungleichmässig belasteten Teilen eines Bauwerkes, insbesondere eines Fundamentes für Flüssigkeitsbehälter, bei welchem Verfahren hochdehnbare Dichtungsfolien verwendet werden, sowie ein nach diesem Verfahren abgedichtetes Fundament für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Mineral öltankwannen, mit einer das ganze Fundament gegen den Untergrund abdichtenden hochdehnbaren Folie. Für das Abdichten von Fundamenten für Flüssigkeitsbehälter, z.B. von Tankfundamenten bei Grosstankanlagen, sind schon verschiedentlich Folienbahnen mit hoher Dehnbarkeit zur Überbrückung von Rissen im Bauwerk angewendet worden, jedoch nur für Fundamentpartien, die sich annähernd gleichmässig setzen. Das Abdichten von Bauwerken mit Teilen, die zum Beispiel weniger belastet sind als andere, wie bei Tankanlagen die eigentliche Tankwanne, erfolgt herkömmlicherweise mit Hilfe eines anderen Materials, welches den speziellen Ansprüchen dieser Partie genügt. Sind bei Belastung im Gesamtbauwerk keine unterschiedlichen Setzungen zu erwarten, so bietet die Abdichtung zwischen den einzelnen Fundamentteilen keine grossen Schwierigkeiten. Bei Anlagen in stark setzungsempfindlichem Baugrund jedoch bietet das gegenseitige Abdichten unterschiedlich belasteter Fundamentpartien mit unterschiedlichen Setzungen grosse Schwierigkeiten. Insbesondere vermögen die heute bekannten Fugendichtungen keine übermässig grossen Bewegungen aufzunehmen. Zudem ist die Beurteilung der bei Belastung zu erwartenden Setzungen bei schlechtem Baugrund erfahrungsgemäss äusserst schwierig und nicht mit Sicherheit vorausbestimmbar. Trotz den erwähnten Schwierigkeiten muss eine einwandfreie Dichtung solcher Anlagen, z.B. zum Schutze des Grundwassers, gewährleistet sein. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten zu beheben. Dies wird dadurch erreicht, dass man die Dichtungsfolie unter Bildung mindestens einer Dilatationsschlaufe verlegt, um ein Reissen der Dichtungsfolie bei ungleichmässigem Senken der Bauwerksteile zu verhüten. Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise anhand einer Figur erläutert. Diese zeigt einen Querschnitt durch ein Tankfundament. Eine Fundamentplatte 1 steht auf einer Anzahl Pfählen 3, die in den Untergrund 5 eingerammt sind. Die obere Fläche der Fundamentplatte 1 ist leicht geneigt und weist auf der Seite einen überhöhten Rand 7 auf. Die Fundamentplatte 1 ist auf allen Seiten von einer Tankwanne 8 umgeben. Diese besteht im wesentlichen aus einer Sandschicht 9 und einer darüberliegenden Sand- und Kiesschicht 10.- Eine Dichtungsschicht 11 überzieht die ganze obere Seite der Fundamentplatte 1, einschliesslich des Randes 7, verläuft anschliessend den Seitenflächen der Fundamentplatte 1 entlang nach unten, ist dann in eine Schlaufe 12 gelegt und verläuft weiter in der Sandschicht 9 der Tankwanne 8 bis zu deren Abschluss. Hier wird sie dichtend an den Tankwannenrändern befestigt (nicht dargestellt). Im gezeigten Beispiel ist die Dichtungsschicht in Form einer Folienbahn 11 als homogener, schrumpffester Folien-Flächenbelag, z.B. aus Sarnafil (eingetragene Schutzmarke), ausgebildet. Es ist jedoch durchaus möglich, nur diejenigen Bauwerksabschnitte mit Folie, und damit beweglich, zu überziehen, die an den Fundamentplattenrändern umgeschlauft sind. Die Fundamentplatte 1 ist mit einem Gefällsbeton 2 versehen, dessen Neigung von der Tankmitte gegen den Rand 7 verläuft. Auf diesen Gefällsbeton 2 ist die Folienabdichtung 11 verlegt. In der Mitte einer Sickerbetonschicht 13 befindet sich eine Schlammtasse 14. Die Sickerbetonschicht 13 ist ihrerseits mit einer Schicht Makadam 15 überzogen und bildet so die eigentliche Unterlage für einen Tankboden 16. Es ist offensichtlich, dass im hier angeführten Beispiel die Tankwanne 8 bei auslaufendem Füllgut einer weit grösseren Belastung unterworfen ist, als die Fundamentplatte 1. Besonders bei schlechtem Untergrund 5 und beim Auslaufen des Tankinhalts in die Wanne kann dies zur Folge haben, dass die Tankwanne 8 sich um einiges mehr senkt als die Fundamentplatte 1. Dank der in Schlaufen gelegten dichtenden Folienbahn 11 und ihrer Beweglichkeit in der Sandschicht 9 der Tankwanne 8 werden keine grossen Beanspruchungen, z.B. durch Scherung in den Randzonen, auf die Folienbahn 11 wirken. Die Tankwanne 8 ist mit anderen Worten entsprechend der in Schlaufen 12 gelegten Zusatzfläche der Folienbahn 11 auf und ab beweglich, ohne die Dichtungseigenschaften des ganzen Aufbaues zu beeinflussen. Allfällige langsam auslaufende Öle aus dem Tank (nicht dargestellt) sickern durch den Sickerbeton bis auf die dichtende Folienbahn 11, von der sie jedoch aufgehalten werden. In der Umrandung 7 sind Kontrollrohre 17 angeordnet. Die Folienabdichtung 11 wird bei diesen Kontrollrohren 17 unterbrochen und an diese angeschweisst. Durch den Tankboden 16 ausfliessendes Öl gelangt durch diese Kontrollrohre 17 nach aussen. Damit können Lecks im Tank sofort festgestellt werden. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Abdichten von ungleichmässig belasteten Teilen eines Bauwerkes, insbesondere eines Fundamentes für Flüssigkeitsbehälter, bei welchem Verfahren hochdehnbare Dichtungsfolien verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass man die Dichtungsfolie unter Bildung mindestens einer Dilatations-Schlaufe verlegt, um ein Reissen der Dichtungsfolie bei ungleichmässigem Senken der Bauwerksteile zu verhüten. II. Nach dem Verfahren nach Patentanspruch I abgedichtetes Fundament für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Mineral öltankwannen mit einer das ganze Fundament gegen den Untergrund abdichtenden hochdehnbaren Folie, dadurch gekennzeichnet, dass diese Folie (11) grösser ist als die abzudichtende Fläche und mindestens eine Dilatationsschlaufe bildet, und dass diese Dilatationsschlaufe so gelagert ist, dass allfällige sich an der Berührungsstelle unterschiedlich setzende Bauteile (1, 8) in der Folie (11) auftretende Spannungen durch Nachziehen von Folienmaterial aus der Dilatationsschlaufe reduziert werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Fundament nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsfolie (11) homogen ist. 2. Fundament nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsfolie (11) aus einem schrumpffesten Material besteht. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten von ungleichmässig belasteten Teilen eines Bauwerkes, insbesondere eines Fundamentes für Flüssigkeitsbehälter, bei welchem Verfahren hochdehnbare Dichtungsfolien verwendet werden, sowie ein nach diesem Verfahren abgedichtetes Fundament für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Mineral öltankwannen, mit einer das ganze Fundament gegen den Untergrund abdichtenden hochdehnbaren Folie.Für das Abdichten von Fundamenten für Flüssigkeitsbehälter, z.B. von Tankfundamenten bei Grosstankanlagen, sind schon verschiedentlich Folienbahnen mit hoher Dehnbarkeit zur Überbrückung von Rissen im Bauwerk angewendet worden, jedoch nur für Fundamentpartien, die sich annähernd gleichmässig setzen. Das Abdichten von Bauwerken mit Teilen, die zum Beispiel weniger belastet sind als andere, wie bei Tankanlagen die eigentliche Tankwanne, erfolgt herkömmlicherweise mit Hilfe eines anderen Materials, welches den speziellen Ansprüchen dieser Partie genügt. Sind bei Belastung im Gesamtbauwerk keine unterschiedlichen Setzungen zu erwarten, so bietet die Abdichtung zwischen den einzelnen Fundamentteilen keine grossen Schwierigkeiten.Bei Anlagen in stark setzungsempfindlichem Baugrund jedoch bietet das gegenseitige Abdichten unterschiedlich belasteter Fundamentpartien mit unterschiedlichen Setzungen grosse Schwierigkeiten. Insbesondere vermögen die heute bekannten Fugendichtungen keine übermässig grossen Bewegungen aufzunehmen. Zudem ist die Beurteilung der bei Belastung zu erwartenden Setzungen bei schlechtem Baugrund erfahrungsgemäss äusserst schwierig und nicht mit Sicherheit vorausbestimmbar. Trotz den erwähnten Schwierigkeiten muss eine einwandfreie Dichtung solcher Anlagen, z.B. zum Schutze des Grundwassers, gewährleistet sein.Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten zu beheben. Dies wird dadurch erreicht, dass man die Dichtungsfolie unter Bildung mindestens einer Dilatationsschlaufe verlegt, um ein Reissen der Dichtungsfolie bei ungleichmässigem Senken der Bauwerksteile zu verhüten.Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise anhand einer Figur erläutert. Diese zeigt einen Querschnitt durch ein Tankfundament.Eine Fundamentplatte 1 steht auf einer Anzahl Pfählen 3, die in den Untergrund 5 eingerammt sind. Die obere Fläche der Fundamentplatte 1 ist leicht geneigt und weist auf der Seite einen überhöhten Rand 7 auf. Die Fundamentplatte 1 ist auf allen Seiten von einer Tankwanne 8 umgeben. Diese besteht im wesentlichen aus einer Sandschicht 9 und einer darüberliegenden Sand- und Kiesschicht 10.- Eine Dichtungsschicht 11 überzieht die ganze obere Seite der Fundamentplatte 1, einschliesslich des Randes 7, verläuft anschliessend den Seitenflächen der Fundamentplatte 1 entlang nach unten, ist dann in eine Schlaufe 12 gelegt und verläuft weiter in der Sandschicht 9 der Tankwanne 8 bis zu deren Abschluss. Hier wird sie dichtend an den Tankwannenrändern befestigt (nicht dargestellt).Im gezeigten Beispiel ist die Dichtungsschicht in Form einer Folienbahn 11 als homogener, schrumpffester Folien-Flächenbelag, z.B. aus Sarnafil (eingetragene Schutzmarke), ausgebildet. Es ist jedoch durchaus möglich, nur diejenigen Bauwerksabschnitte mit Folie, und damit beweglich, zu überziehen, die an den Fundamentplattenrändern umgeschlauft sind. Die Fundamentplatte 1 ist mit einem Gefällsbeton 2 versehen, dessen Neigung von der Tankmitte gegen den Rand 7 verläuft. Auf diesen Gefällsbeton 2 ist die Folienabdichtung 11 verlegt. In der Mitte einer Sickerbetonschicht 13 befindet sich eine Schlammtasse 14. Die Sickerbetonschicht 13 ist ihrerseits mit einer Schicht Makadam 15 überzogen und bildet so die eigentliche Unterlage für einen Tankboden 16.Es ist offensichtlich, dass im hier angeführten Beispiel die Tankwanne 8 bei auslaufendem Füllgut einer weit grösseren Belastung unterworfen ist, als die Fundamentplatte 1. Besonders bei schlechtem Untergrund 5 und beim Auslaufen des Tankinhalts in die Wanne kann dies zur Folge haben, dass die Tankwanne 8 sich um einiges mehr senkt als die Fundamentplatte 1. Dank der in Schlaufen gelegten dichtenden Folienbahn 11 und ihrer Beweglichkeit in der Sandschicht 9 der Tankwanne 8 werden keine grossen Beanspruchungen, z.B.durch Scherung in den Randzonen, auf die Folienbahn 11 wirken. Die Tankwanne 8 ist mit anderen Worten entsprechend der in Schlaufen 12 gelegten Zusatzfläche der Folienbahn 11 auf und ab beweglich, ohne die Dichtungseigenschaften des ganzen Aufbaues zu beeinflussen. Allfällige langsam auslaufende Öle aus dem Tank (nicht dargestellt) sickern durch den Sickerbeton bis auf die dichtende Folienbahn 11, von der sie jedoch aufgehalten werden. In der Umrandung 7 sind Kontrollrohre 17 angeordnet. Die Folienabdichtung 11 wird bei diesen Kontrollrohren 17 unterbrochen und an diese angeschweisst. Durch den Tankboden 16 ausfliessendes Öl gelangt durch diese Kontrollrohre 17 nach aussen. Damit können Lecks im Tank sofort festgestellt werden.PATENTANSPRÜCHEI. Verfahren zum Abdichten von ungleichmässig belasteten Teilen eines Bauwerkes, insbesondere eines Fundamentes für Flüssigkeitsbehälter, bei welchem Verfahren hochdehnbare Dichtungsfolien verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass man die Dichtungsfolie unter Bildung mindestens einer Dilatations-Schlaufe verlegt, um ein Reissen der Dichtungsfolie bei ungleichmässigem Senken der Bauwerksteile zu verhüten.II. Nach dem Verfahren nach Patentanspruch I abgedichtetes Fundament für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Mineral öltankwannen mit einer das ganze Fundament gegen den Untergrund abdichtenden hochdehnbaren Folie, dadurch gekennzeichnet, dass diese Folie (11) grösser ist als die abzudichtende Fläche und mindestens eine Dilatationsschlaufe bildet, und dass diese Dilatationsschlaufe so gelagert ist, dass allfällige sich an der Berührungsstelle unterschiedlich setzende Bauteile (1, 8) in der Folie (11) auftretende Spannungen durch Nachziehen von Folienmaterial aus der Dilatationsschlaufe reduziert werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Fundament nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsfolie (11) homogen ist.2. Fundament nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsfolie (11) aus einem schrumpffesten Material besteht.
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