CH536529A - Einrichtung zur Erfassung des Nutzeffektes von Arbeitsprozessen, insbesondere desjenigen von Verarbeitungsmaschinen der Textilindustrie - Google Patents

Einrichtung zur Erfassung des Nutzeffektes von Arbeitsprozessen, insbesondere desjenigen von Verarbeitungsmaschinen der Textilindustrie

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CH536529A
CH536529A CH883371A CH883371A CH536529A CH 536529 A CH536529 A CH 536529A CH 883371 A CH883371 A CH 883371A CH 883371 A CH883371 A CH 883371A CH 536529 A CH536529 A CH 536529A
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CH
Switzerland
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pulse
counter
gates
pulses
assignment
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Application number
CH883371A
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English (en)
Inventor
Bolton Robert
Eder Heinrich
Original Assignee
Zellweger Uster Ag
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/02Registering or indicating working or idle time only
    • G07C3/04Registering or indicating working or idle time only using counting means or digital clocks
    • G07C3/045Mechanical counters or clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  
 



   Im Patentanspruch des Hauptpatentes ist eine Einrichtung zur Erfassung des Nutzeffektes von Arbeitsprozessen, insbesondere desjenigen von Verarbeitungsmaschinen der
Textilindustrie, offenbart, wobei die Informationen über Lauf oder Stillstand einer Anzahl von Arbeitsstellen in der Form von
Impulsketten ansteht und jede laufende Arbeitsstelle durch einen Impuls, jede stillstehende Arbeitsstelle durch eine    Impulslücke    dargestellt sind, welche sich dadurch auszeichnet, dass einerseits die Impulse der Impulsketten laufend auf   einen    ersten Zähler gegeben werden, andererseits in einen zweiten
Zähler dauernd Impulse entsprechend der total möglichen
Laufzeit summiert werden,

   worauf die   Ziihlwerle    des ersten
Zählers durch den jeweiligen Zählwert des zweiten   Zähler    geteilt und der daraus resultierende Quotient nach Umformung in einen ablesbaren und/oder druckbaren Wert zur Anzeige gelangt.



   Bei dieser reinen Bestimmung des Nutzeffektes interessie ren den   Betriebsfachnna ln    auch die Gründe   fiir    die zur Anzeige gelangenden Nutzeffekte, insbesondere ob alle an der Bildung des   Nutzeffektes    beteiligten Arbeitsstellen, beispielsweise alle 2
Spulspindeln bei Spulmaschinen, gleichmässig zu diesem
Nutzeffekt beigetragen haben, oder ob einzelne schlecht arbeitende Spindeln und andere normal arbeitende Spindeln den erhaltenen Nutzeffekt gebildet haben.



   Die Aufgabe besteht   somit    darin, jeden Impuls der von den
Arbeitsstellen abgefragten Impulsketten auf einen dieser
Arbeitsstelle zugeordneten Speicher mit Anzeigeorgan   zti    leiten, wobei dafür zu sorgen   ist@    dass immer derselbe
Impulsplatz durch dasselbe Anzeigeorgan charakterisiert wird.



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erfassung des Nutzeffektes   von    Arbeitsprozessen, insbesondere desjenigen    -on    Verarbeitungsmasehinen der Textilindustrie. nach dem
Patentanspruch des Hauptpatentes. die dadurch   gekenozeieh    net ist, dass die Impulsketten über UND-Tore geführt werden, die von einer von einem Zähler gesteuerten   Dekodierschaliung    angesteuert werden, so dass jeder Einzelimpuls der Impulskette einem Speicher mit Anzeigeorgan zugeordnet wird, indem jede Impulskette spätestens beim Eintreffen ihres ersten Impulses mit der Ansteuerung des ersten Speichers synchronisiert wird.



   Mit der Identifizierung jeder einzelnen Arbeitsstelle mit einem Anzeigeorgan wird weiter die Möglichkeit geboten, zusätzliche Informationen ebenfalls jedem dieser Anzeigeorgane und damit einer bestimmten Arbeitsstelle zuzuordnen.



   Für die Ausrüstung mit der erfindungsgemässen Einrichtung sind vor allem Spulmaschinen geeignet. Solche Spulmaschinen weisen Zusatzaggregate auf, die die automatische Arbeitsweise erst ermöglichen. Solche Zusatzaggregate bilden beispielsweise Knotenvorrichtung, die die Fadenenden - sei es nach einem   Reinigerschnitt    oder bei einem Copswechsel- wieder verknüpfen, und ferner Copswechseleinrichtungen, die bei Auslauf des Fadenvorrates auf einer Copshülse diese ausstossen und eine volle Copshülse aufstecken.



   Die Überwachung der Arbeitsweise der Spulmaschine legt nun auch Wert darauf, zu ermitteln, wie gross die Zahl der auf den einzelnen Spulstellen erfolgten Knotungen bzw.



  Copswechseln in dem überwachten Zeitintervall gewesen ist.



  Hierfür sind die Knotvorrichtungen und die Copswechselvorrichtungen je mit einem Kontakt versehen, der beim Ansprechen des betreffenden Aggregates einen kurzen Impuls an die Auswerteeinrichtung liefert. Dieser Impuls kann durch die erfindungsgemässe Synchronisierung einer bestimmten Arbeitsstelle zugeordnet werden.



   Anhand der Beschreibung und der Figuren wird ein
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Impulskette für einen bestimmten Betriebszu stand;
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild für die Zuordnung der einzelnen Impulse zu den die Arbeitsstellen charakterisierenden Speichern;
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild einer Gesamtauswertung, ohne Zuordnung der Knotungen und Copswechsel:
Fig. 4 ein Prinzipschaltbild einer   Gesamtauswertung    mit Zuordnung der Knotungen und Copswechsel.



   In Fig. 1 ist eine Impulskette in Funktion der Zeit dargestellt, wie sie beispielsweise durch   Ahfrage    der Betriebszustände einzelner Arbeitsstellen von   Verarbeitungs      maschinen    der Textilindustrie gewonnen wird. Diese Impulskette weist die Eigenschaft auf, dass immer nur ein Teil der möglichen Impulsplätze - zum Beispiel 10 von 30 - besetzt sind. Lücken in den Impulsplätzen 1 his 10 stellen entsprechen- de stillstehende Arbeitsstellen dar. Bei jedem   Abfragezykltls-    der sich beispielsweise alle 5 Sekunden wiederholt - kann die Zahl der besetzten und unbesetzten Impulsplätze 1-10   ändern,    dagegen sind die Impulsplätze 11-30 immer unbesetzt.



   Fig. 2 zeigt   niin    ein Prinzipschaltbild, wie die Impulskette gemäss Fig. 1 so aufgeschlüsselt werden kann, dass jedem Impulsplatz   1-10    ein entsprechender Speicher   151...160    zugeordnet wird.



   Die   SynchronisierurIgselllrichtung    40 besteht aus dem Zähler 44, Dekodierer 46 und UND-Tor 42. Am Zähler 44 wird zunächst ein Signal   43    mit der gleichen Frequenz   wie      die    ankommenden Impulsketten angelegt, so dass an seinem Ausgang 45 entsprechende Zählimpulse   auftreten.    Diese   Zählinipulse    sind einerseits an eine Dekodierstufe 50 geführt.



  die jeden Zählimpuls über einen ihrer Ausgänge 131...140 auf ein UND-Tor 51 schaltet. Die   @etzteten    sind mit individuellen Speichern 151...160 verbunden. Dekodierstufe 50 und UND Tor 51 bilden eine Zuordnungsschaltung 53. Der Ausgang 45 des Zählers 44 ist auf einen weiteren Dekodierer 46 geführt, der so aufgebautist, dass er nur während der 10 besetzten Impulsplätze 1...10 ein Signal abgibt, hingegen während der unbesetzten Impulsplätze 11...30 kein Signal abgibt. Es sperrt deshalb während der besetzten Impulsplätze das UND-Tor 42 und   giht    es während der unbesetzten Impulsplätze frei.



   Die zu erfassende Impulskette liegt am Eingang 41 1 des UND-Tores   -12,    sowie an dem UND-Tor 51 einer Zuordnungs-schaltung 53. Falls nun die ankommende Impulskette zunächst nicht synchronisiert ist, so bedeutet dies, dass   während    der unbesetzten Impulsplätze 11...30 Impulse fälschlicherweise an den Eingang 41 gelangen. Da   das    UND-Tor 42 4 2 zu dieser Zeit   geöffnet    ist, entsteht an seinem   Ausgaiig    ein Rückstellimpuls, weicher den Zähler 44 in seine Ausgangsstellung bringt.



   Dagegen wird jeder Impuls, der im Zeitraum der Impulsplätze   1... 10    eintrifft, infolge des dann gesperrten UND Tores 42 keinen Rückstellimpuls auslösen. Dagegen werden diese Impulse die UND-Tore 51   iiber    einen deren Eingänge freigeben und entsprechend dem in der Dekodierschaltung 50 aus dem Zählerstand des Zählers 44 in jedem Impulsintervall ausgesteuerten UND-Tor 51 einem der Speicher 151...160 zugeordnet.

 

   Unter der Voraussetzung. dass die erste Spindel läuft, d.h.



  der erste der besetzten Impulsplätze 1. .10 also einen Impuls sendet, wird nach spätestens zwei Abläufen die Schaltung synchronisiert sein. In diesem Fall wird der erste Impuls 1 der Impulskette über die   Zuordnungsschaltung    53 dem ersten Speicher 151 und damit der ersten Anzeigeeinheit zugeführt.



  Mit fortschreitender Zählung werden die weiteren Impulse 2...10 den entsprechenden Speichern bzw. Anzeigeeinheiten   152...160    zugeordnet.



   Falls nun die Spindel 1 stehen bleibt und daher keinen Impuls mehr sendet, stört dies die weiterhin richtige Zuordnung der Impulse nicht mehr. Die statistische Stillstandhäufigkeit und Stillstandsdauer bestimmen also die Zeitdauer für die Einleitung der richtigen Synchronisation. Für Zwecke der Fehlersuche ist das jedoch ausreichend.  



   Die Rückstellung des Zählers 44 kann als erste Variante auch dadurch ausgelöst werden, dass unmittelbar vor dem Auftreten   jeder Impulskette      1-1û    ein Fremdimpuls auf die Leitung 43 auf   gedrückt    wird, und somit derZähler44 immer beim Beginn einer Impulskette startbereit ist.



   Als weitere Variante kann auch die Rückstellung des Zählers 44 in seine Ausgangslage dadurch erfolgen, dass der erste Impuls 1 der Impulskette 1-10 ein Impuls mit umgekehr   ter    Polarität   gegenübei    den weiteren Impulsen 2-10 ist - sofern mit Gleichstromimpulsen gearbeitet wird. Hierzu wäre das Tor 51 entsprechend zu modifizieren.



   Im Prinzipschaltbild einer teilweisen   Gesamtauswertung    aller die Arbeitsweise der   Maschine    charakterisierenden Parameter gemäss   Fig. 3    stellt 60 schematisch die Maschine dar.



  Sie enthält den Multiplexer 61 zur Bildung der Impulsketten 1-10, ferner einen ersten Impulsgeber 62 zur Abgabe eines Impulses bei jedem Knotvorgang und einen zweiten Impulsgeber 63 zur Abgabe eines Impulses bei jedem Copswechsel. Diese Informationen gelangen über Leitungen   64, 65, 66    in den   Computer    70, wo sie einerseits an Speicher 71,   72, 73    geführt sind. Die Impulse des Multiplexers gelangen gleichzeitig an den Eingang 41 der Auswerteeinheit 80, in welcher die Synchronisiereinrichtung 40, die Zuordnungsschaltung 53 und der Speicher 52 von den Impulsen gemäss der in   Fig. 2    beschriebenen Anordnung enthalten sind.



   Die Zahl der Knotvorgänge und die Anzahl der   Copswech-    sel   werden    hier nicht in aufgeschlüsselter Form registriert.



   Die Variante einer vollständigen   Gesamtauswertung    aller die Arbeitsweise der Maschine charakterisierenden Parameter stellt Fig. 4 dar. Die Maschine   60    enthält wiederum den Multiplexer 61 , von dessen   Zählerausgang    68 jedoch auch die Multiplexer 111 und 112 angesteuert werden, welche somit synchron zum Multiplexer 61 laufen.



   Die Impulsgeber der   Knotvorrichtungen    62 und der Copswechselvorrichtung 63 werden hier zunächst an die Kippstufen 91, 92, 93 bzw. 101, 102, 103...geführt, welche die Information für die Abfrage durch die Multiplexer 111 bzw.

 

  112 bereithalten. Nach jedem   Abfragezyklus    werden die Kippstufen 91, 92, 93 bzw. 101, 102, 103...durch den  Reset  Ausgang 67 des Steuerzählers im Multiplexer 61 wieder zurückgesetzt und sind für neue Impulseingabe bereit.



   Die von den Multiplexern 111 und 112 abgegebenen Impulse werden über die Leitungen 65 und 66 an die Speicher 72 und 73 übertragen. Diese Impulse laufen synchron mit den Impulsen auf der Leitung 64 und können somit durch die zusätzlich in der Zentraleinheit befindlichen Auswerteeinheiten 82 und 83 bearbeitet werden. Dies geschieht entsprechend Fig.



   2 und Fig. 3, indem diesen Auswerteeinheiten 82 und 83 ebenfalls Zuordnungsschaltungen 54, 56 und Speicher 55, 57 beigeordnet sind. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Einrichtung zur Erfassung des Nutzeffektes von Arbeitsprozessen, insbesondere desjenigen von Verarbeitungsmaschinen der Textilindustrie. nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsketten (1-10) über UND-Tore (518 geführt werden, die von einer von einem Zähler (44) gesteuerten Dekodierschaltung (50) angesteuert werden, so dass jeder Einzelimpuls der Impulskette einem Anzeigeorgan zugeordnet wird, indem jede Impulskette spätestens beim eintreffen ihres ersten Impulses mit der Ansteuerung des ersten Speichers (151) synchronisiert wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich -.55 eln von einem Signal (43) mit fester Frequenz be @nflusster zähler (44) eine Dekodierstufe (46) ansteuert, weiche während der Impulspause ( 30) ein UND-Tor (42) Isonditionieri, so dass durch einen in diesem Zeitabschnitt am Eingang (41 des Zählers (44) eintreffenden Impuls dieser Zähler (44) auf Null gestellt wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zähler (44) die Dekodierschaltung (50) ansteuert, deren Ausgänge (131-140) mit den UND-Toren (51) verbunden sind und dass die anderen Eingänge dieser UND-Tore (.51) mit dem Impulseingang (41) verbunden sind, wodurch die Zuordnung der ankommenden Impulse zu den an den UND-Toren (51) angeschlossenen Speicherplätzen (151-160) erfolgt.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an sich zeitlich zufällig eintreffende Impulse von den weiteren Arbeitsstellen (62, 63) dadurch den Arbeitsstellen zugeordneten Speicherplätzen (55, 57) und nachgeschalteten Anzeigeorganen zugeführt werden, dass diese Impulse in einem Zwischenspeicher (72, 73) festgehalten werden und hierauf durch zusätzliche Multiplexer (111. 112), welche mit einem ersten Multiplexer (61) synchronisiert sind, abgefragt werden, worauf die Zuordnung der zufällig eintreffenden Impulse zu den Speicherplätzen durch Auswerteeinheiten (82, 83) und Zuordnungsschaltungen (54, 56) vorgenommen werden.
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