CH537107A - Funkenstrecke - Google Patents
FunkenstreckeInfo
- Publication number
- CH537107A CH537107A CH113072A CH113072A CH537107A CH 537107 A CH537107 A CH 537107A CH 113072 A CH113072 A CH 113072A CH 113072 A CH113072 A CH 113072A CH 537107 A CH537107 A CH 537107A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- spark gap
- channels
- socket
- electrodes
- discharge
- Prior art date
Links
- 230000008033 biological extinction Effects 0.000 claims description 12
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 8
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 8
- 239000012777 electrically insulating material Substances 0.000 claims description 4
- 229910000833 kovar Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 229910052756 noble gas Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 150000002835 noble gases Chemical class 0.000 claims description 4
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 claims description 2
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 2
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 claims description 2
- 229910052734 helium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000001307 helium Substances 0.000 claims description 2
- SWQJXJOGLNCZEY-UHFFFAOYSA-N helium atom Chemical compound [He] SWQJXJOGLNCZEY-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 claims description 2
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 229910052754 neon Inorganic materials 0.000 claims description 2
- GKAOGPIIYCISHV-UHFFFAOYSA-N neon atom Chemical compound [Ne] GKAOGPIIYCISHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 2
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 2
- WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N tungsten Chemical compound [W] WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910052721 tungsten Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010937 tungsten Substances 0.000 claims description 2
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T4/00—Overvoltage arresters using spark gaps
- H01T4/10—Overvoltage arresters using spark gaps having a single gap or a plurality of gaps in parallel
- H01T4/12—Overvoltage arresters using spark gaps having a single gap or a plurality of gaps in parallel hermetically sealed
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T1/00—Details of spark gaps
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T1/00—Details of spark gaps
- H01T1/20—Means for starting arc or facilitating ignition of spark gap
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T2/00—Spark gaps comprising auxiliary triggering means
- H01T2/02—Spark gaps comprising auxiliary triggering means comprising a trigger electrode or an auxiliary spark gap
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T4/00—Overvoltage arresters using spark gaps
- H01T4/04—Housings
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T4/00—Overvoltage arresters using spark gaps
- H01T4/08—Overvoltage arresters using spark gaps structurally associated with protected apparatus
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T4/00—Overvoltage arresters using spark gaps
- H01T4/10—Overvoltage arresters using spark gaps having a single gap or a plurality of gaps in parallel
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T4/00—Overvoltage arresters using spark gaps
- H01T4/16—Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkenstrecke die in einem mit Gas gefüllten Gefäss befestigte Elektroden besitzt, zwischen denen eine Funkenentladung entsteht und in deren Zwischenelektroden eine aus einem elektrischen Isoliermaterial hergestellte und an einer der Elektroden befestigte Buchse untergebracht ist. Derartige Funkenstrecken werden zum Überspannungsschutz von Apparaturen in elektrischen Fernmeldeleitungen verwendet. Eine bekannte Funkenstrecke dieser Art besteht aus einem mit Gas gefüllten Gefäss, in das zwei Elektroden nämlich Kathode und Anode, zwischen denen eine Entladung entsteht, eingeschmolzen sind. Im Zwischenelektrodenraum ist eine Buchse aus elektrisch isolierendem Material, die an einer der Elektroden befestigt ist, untergebracht (siehe z. B. die US-Patentschrift Nr. 2 828 436). Die geringe Löschspannung der genannten Funkenstrecke (in Grössenordnung von 200 V lässt nicht zu, sie zum Schutz gegen Überspannung von Apparaturen in elektrischen Fernmeldeleitungen mit der Fernstromspeisung einzusetzen, da die Energie für die allfällige Entladung in derartigen Funkenstrecken bis von der fernen Speisequelle zugeführt werden kann. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, den oben erwähnten Nachteil zu beseitigen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Funkstrecke zu schaffen, bei welcher die Ausbildung der Buchse aus isolierendem Material derart ist, dass eine Löschspannung der Funkenstrecke von 450 V erreicht wird. Erfindungsgemäss wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass die Buchse mindestens einen Kanal aufweist, der innerhalb der Buchse so ausgeführt ist, dass durch ihn die Funkenentladung zwischen den Elektroden hindurchgeht. Die Ausführung der aus einem isolierenden Material gefertigten Buchse der erfindungsgemässen Funkenstrecke mit Kanälen gestattet es, die Löschspannung der Funkenstrecke bis zu 450 V zu steigern und ihre Abmessungen und Masse herabzusetzen. Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und einer beigefügten Zeichnung, in der die Gesamtansicht der vorgeschlagenen Funkenstrecke (ein Längsschnitt) dargestellt ist, näher erläutert. Die Funkenstrecke besitzt ein Gefäss 1, ausgeführt in Form eines Glaszylinders, in dessen Stirnseiten Kovarschalen 2 verlötet sind. Innerhalb des Gefässes 1 befinden sich zwei Wolframelektroden, Kathode 3 und Anode 4, die mit den in Kovarschalen 2 eingeschmolzenen Kupferzuführungen 5 und 6 zusammengelötet sind. Im Raum zwischen den Elektroden der Kathode 3 und der Anode 4 ist eine Buchse 7 aus elektrisch isolierendem Material (im beschriebenen Fall aus Keramik) untergebracht, die an der Kathodenzuführung 5 der kathode 3 durch Lötung so befestigt ist, dass zwischen der Kathode 3 und der Buchse 7 ein Spalt gebildet wird. Die Buchse 7 ist mit fünf Kanälen 8 versehen, die in der dem Zwischenelektrodenraum zugewendeten Stirnseite der Buchse 7 ausgebildet sind. Einer der Kanäle 8 befindet sich in der Mitte der Buchse und die restlichen vier Kanäle 8 liegen gleichmässig im Umfang der Buchsenstirnseite. Die Grösse und die Anordnung der Kanäle 8 werden so gewählt, dass die Entladung zwischen den Elektroden nur durch die oben genannten Kanäle 8 möglich ist. Bekanntlich hängt die Löschspannung der Funkenstrecke von der Leistungsbilanz, die der Funkenstrecke von der Energiequelle zugeführt wird, sowie von der Leistung, die durch die Wärmeleitfähigkeit der Entladungsstrahlung verlorengeht, ab. Je grösser die Leistungsverluste sind, bei desto grösserer Spannung in der Funkenstrecke bei der eine Leistungsbilanz geschaffen wird, d. h. desto grösser die Löschspannung der Funkenstrecke ist. Die Verluste nehmen infolge der Wärmeableitung von dem Entladungsrumpf stark zu, wenn die Entladung die Wandung der Kanäle 8, durch die sie hindurchgeht, berührt. Dar über hinaus ist das Verhältnis der Entladungsrumpffläche zu dem Umfang des Entladungsrumpfes in engen Kanälen 8 grösser als in breiten Kanälen, was zur Steigerung der Rolle der Wärmeableitung führt. Da die relativen Energieverluste an den Wänden der Ka näle 8 bei der Verkleinerung des Kanaldurchmessers zunehmen, muss die Löschspannung der Funkenstrecke mit Kanälen kleinen Durchmessers grösser sein als die der Funkenstrecke mit breiten Kanälen. Bei der Änderung der Länge und des Durchmessers der Kanäle kann man die gewünschte Löschspannungsgrösse der Funkenstrecke erhalten. Es ist zweckmässig, den Durchmesser der Kanäle im Bereich von 0,1 bis 1,5 mm zu wählen. Ist der Durchmesser des Kanals von über 1,5 mm, so wird die Löschspannung der Funkenstrecke fast nicht beeinflusst. Falls der Durchmesser des Kanals von unter 0,1 mm beträgt, steigt die Plasmatemperatur im Kanal bei der Entladung so hoch, dass das Material der Buchse 7 zerstört wird. Die Länge der Kanäle wird von 0,5 bis 10 mm und dar über gewählt, da die Löschspannung der Funkenstrecke der Länge von Kanälen proportional ist. Als Füllgas der Funkenstrecke werden entweder Edelgase oder Wasserstoff verwendet. Von den Edelgasen sind dafür Helium und Neon am besten geeignet. Die Funkenstrecke arbeitet wie folgt: Die Funkenstrecke wird zwischen zwei elektrischen Fernmeldeleitungen mit einer Fernspeisung von 450 V geschaltet, d. h. an ihre Elektroden ist stets eine Spannung von 450 V angelegt. Bei einer Überspannung in der Leitung entsteht in der Funkenstrecke eine Funkenentladung, die zum starken Abfall der Spannung an den Elektroden führt. Nach dem Unterbrechen der Entladung werden die elektrisch isolierenden Eigenschaften der Funkenstrecke wieder hergestellt, da die Entladung darin durch die Fernspeisungsquelle von 450 V nicht aufrechterhalten werden kann, weil die Löschspannung der Funkenstrecke über 450 V beträgt. Die vorgeschlagene Funkenstrecke ist in der Lage, mehrere Tausend von Durchschlägen beim maximalen Impulsstrom von 5000 A zu halten. Die Funkenstrecke gewährleistet einen sicheren Schutz der Apparatur der Fernmeldeleitungen mit einer Fernspei sung von 450 V gegen gefährliche Uberspannungen. Die Funkenstrecke zeichnet sich ausserdem durch kleine Abmessungen und Masse aus. PATENTANSPRUCH Funkenstrecke, die in einem mit Gas gefüllten Gefäss be festigte Elektroden besitzt, zwischen denen eine Funkenentla dung entsteht und in deren Zwischenelektroden eine aus einem elektrischen Isoliermaterial hergestellte und an einer der Elektroden befestigte Buchse untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (7) mindestens einen Kanal (8) aufweist, der innerhalb der Buchse (7) so ausgeführt ist, dass durch ihn die Funkenentladung zwischen den Elektro den (3 und 4) hindurchgeht. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkenstrecke die in einem mit Gas gefüllten Gefäss befestigte Elektroden besitzt, zwischen denen eine Funkenentladung entsteht und in deren Zwischenelektroden eine aus einem elektrischen Isoliermaterial hergestellte und an einer der Elektroden befestigte Buchse untergebracht ist. Derartige Funkenstrecken werden zum Überspannungsschutz von Apparaturen in elektrischen Fernmeldeleitungen verwendet.Eine bekannte Funkenstrecke dieser Art besteht aus einem mit Gas gefüllten Gefäss, in das zwei Elektroden nämlich Kathode und Anode, zwischen denen eine Entladung entsteht, eingeschmolzen sind. Im Zwischenelektrodenraum ist eine Buchse aus elektrisch isolierendem Material, die an einer der Elektroden befestigt ist, untergebracht (siehe z. B.die US-Patentschrift Nr. 2 828 436).Die geringe Löschspannung der genannten Funkenstrecke (in Grössenordnung von 200 V lässt nicht zu, sie zum Schutz gegen Überspannung von Apparaturen in elektrischen Fernmeldeleitungen mit der Fernstromspeisung einzusetzen, da die Energie für die allfällige Entladung in derartigen Funkenstrecken bis von der fernen Speisequelle zugeführt werden kann.Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, den oben erwähnten Nachteil zu beseitigen.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Funkstrecke zu schaffen, bei welcher die Ausbildung der Buchse aus isolierendem Material derart ist, dass eine Löschspannung der Funkenstrecke von 450 V erreicht wird.Erfindungsgemäss wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass die Buchse mindestens einen Kanal aufweist, der innerhalb der Buchse so ausgeführt ist, dass durch ihn die Funkenentladung zwischen den Elektroden hindurchgeht.Die Ausführung der aus einem isolierenden Material gefertigten Buchse der erfindungsgemässen Funkenstrecke mit Kanälen gestattet es, die Löschspannung der Funkenstrecke bis zu 450 V zu steigern und ihre Abmessungen und Masse herabzusetzen.Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und einer beigefügten Zeichnung, in der die Gesamtansicht der vorgeschlagenen Funkenstrecke (ein Längsschnitt) dargestellt ist, näher erläutert.Die Funkenstrecke besitzt ein Gefäss 1, ausgeführt in Form eines Glaszylinders, in dessen Stirnseiten Kovarschalen 2 verlötet sind. Innerhalb des Gefässes 1 befinden sich zwei Wolframelektroden, Kathode 3 und Anode 4, die mit den in Kovarschalen 2 eingeschmolzenen Kupferzuführungen 5 und 6 zusammengelötet sind.Im Raum zwischen den Elektroden der Kathode 3 und der Anode 4 ist eine Buchse 7 aus elektrisch isolierendem Material (im beschriebenen Fall aus Keramik) untergebracht, die an der Kathodenzuführung 5 der kathode 3 durch Lötung so befestigt ist, dass zwischen der Kathode 3 und der Buchse 7 ein Spalt gebildet wird. Die Buchse 7 ist mit fünf Kanälen 8 versehen, die in der dem Zwischenelektrodenraum zugewendeten Stirnseite der Buchse 7 ausgebildet sind. Einer der Kanäle 8 befindet sich in der Mitte der Buchse und die restlichen vier Kanäle 8 liegen gleichmässig im Umfang der Buchsenstirnseite.Die Grösse und die Anordnung der Kanäle 8 werden so gewählt, dass die Entladung zwischen den Elektroden nur durch die oben genannten Kanäle 8 möglich ist.Bekanntlich hängt die Löschspannung der Funkenstrecke von der Leistungsbilanz, die der Funkenstrecke von der Energiequelle zugeführt wird, sowie von der Leistung, die durch die Wärmeleitfähigkeit der Entladungsstrahlung verlorengeht, ab. Je grösser die Leistungsverluste sind, bei desto grösserer Spannung in der Funkenstrecke bei der eine Leistungsbilanz geschaffen wird, d. h. desto grösser die Löschspannung der Funkenstrecke ist.Die Verluste nehmen infolge der Wärmeableitung von dem Entladungsrumpf stark zu, wenn die Entladung die Wandung der Kanäle 8, durch die sie hindurchgeht, berührt. Dar über hinaus ist das Verhältnis der Entladungsrumpffläche zu dem Umfang des Entladungsrumpfes in engen Kanälen 8 grösser als in breiten Kanälen, was zur Steigerung der Rolle der Wärmeableitung führt.Da die relativen Energieverluste an den Wänden der Ka näle 8 bei der Verkleinerung des Kanaldurchmessers zunehmen, muss die Löschspannung der Funkenstrecke mit Kanälen kleinen Durchmessers grösser sein als die der Funkenstrecke mit breiten Kanälen.Bei der Änderung der Länge und des Durchmessers der Kanäle kann man die gewünschte Löschspannungsgrösse der Funkenstrecke erhalten. Es ist zweckmässig, den Durchmesser der Kanäle im Bereich von 0,1 bis 1,5 mm zu wählen.Ist der Durchmesser des Kanals von über 1,5 mm, so wird die Löschspannung der Funkenstrecke fast nicht beeinflusst. Falls der Durchmesser des Kanals von unter 0,1 mm beträgt, steigt die Plasmatemperatur im Kanal bei der Entladung so hoch, dass das Material der Buchse 7 zerstört wird.Die Länge der Kanäle wird von 0,5 bis 10 mm und dar über gewählt, da die Löschspannung der Funkenstrecke der Länge von Kanälen proportional ist.Als Füllgas der Funkenstrecke werden entweder Edelgase oder Wasserstoff verwendet. Von den Edelgasen sind dafür Helium und Neon am besten geeignet.Die Funkenstrecke arbeitet wie folgt: Die Funkenstrecke wird zwischen zwei elektrischen Fernmeldeleitungen mit einer Fernspeisung von 450 V geschaltet, d. h. an ihre Elektroden ist stets eine Spannung von 450 V angelegt. Bei einer Überspannung in der Leitung entsteht in der Funkenstrecke eine Funkenentladung, die zum starken Abfall der Spannung an den Elektroden führt.Nach dem Unterbrechen der Entladung werden die elektrisch isolierenden Eigenschaften der Funkenstrecke wieder hergestellt, da die Entladung darin durch die Fernspeisungsquelle von 450 V nicht aufrechterhalten werden kann, weil die Löschspannung der Funkenstrecke über 450 V beträgt.Die vorgeschlagene Funkenstrecke ist in der Lage, mehrere Tausend von Durchschlägen beim maximalen Impulsstrom von 5000 A zu halten.Die Funkenstrecke gewährleistet einen sicheren Schutz der Apparatur der Fernmeldeleitungen mit einer Fernspei sung von 450 V gegen gefährliche Uberspannungen.Die Funkenstrecke zeichnet sich ausserdem durch kleine Abmessungen und Masse aus.PATENTANSPRUCHFunkenstrecke, die in einem mit Gas gefüllten Gefäss be festigte Elektroden besitzt, zwischen denen eine Funkenentla dung entsteht und in deren Zwischenelektroden eine aus einem elektrischen Isoliermaterial hergestellte und an einer der Elektroden befestigte Buchse untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (7) mindestens einen Kanal (8) aufweist, der innerhalb der Buchse (7) so ausgeführt ist, dass durch ihn die Funkenentladung zwischen den Elektro den (3 und 4) hindurchgeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH113072A CH537107A (de) | 1972-01-26 | 1972-01-26 | Funkenstrecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH113072A CH537107A (de) | 1972-01-26 | 1972-01-26 | Funkenstrecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH537107A true CH537107A (de) | 1973-05-15 |
Family
ID=4203188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH113072A CH537107A (de) | 1972-01-26 | 1972-01-26 | Funkenstrecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH537107A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2207684C1 (ru) * | 2001-12-24 | 2003-06-27 | Открытое акционерное общество Златоустовский ремонтно-механический завод | Искровой разрядник |
| RU2426209C1 (ru) * | 2010-02-17 | 2011-08-10 | Учреждение Российской академии наук Физический институт им. П.Н. Лебедева РАН (ФИАН) | Разрядник, имеющий объемный разряд |
-
1972
- 1972-01-26 CH CH113072A patent/CH537107A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2207684C1 (ru) * | 2001-12-24 | 2003-06-27 | Открытое акционерное общество Златоустовский ремонтно-механический завод | Искровой разрядник |
| RU2426209C1 (ru) * | 2010-02-17 | 2011-08-10 | Учреждение Российской академии наук Физический институт им. П.Н. Лебедева РАН (ФИАН) | Разрядник, имеющий объемный разряд |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2832060A1 (de) | Schutzvorrichtung fuer insbesondere telefonleitungen gegen ueberspannung | |
| DE1905904A1 (de) | Blitzableiter und Vorrichtung zu seiner Ausloesung | |
| DE2934237A1 (de) | Ueberspannungsableiter | |
| US3538382A (en) | Triggered vacuum gap overvoltage protective device | |
| DE2636177C3 (de) | Hochenergielaser | |
| CH537107A (de) | Funkenstrecke | |
| DE2704434A1 (de) | Elektronenstrahlgesteuerte entladungsschaltvorrichtung niedriger impedanz | |
| DE1909642C3 (de) | Druckgasisolierte Hochspannungschaltanlage | |
| DE2204988A1 (de) | Entlader | |
| DE2364034A1 (de) | Ueberspannungsableiterbaueinheit | |
| AT312084B (de) | Überspannungsableiter | |
| DE2334420A1 (de) | Ueberspannungsableiter mit funkenstrecken und spannungsabhaengigen widerstaenden | |
| EP1858129A2 (de) | Schaltfunkenstrecke mit einer Koronaelektrode | |
| DE1487252B2 (de) | Gasgefüllter Überspannungsableiter für Fernmeldeanlagen | |
| DE1463264C (de) | Überspannungsableiter fur ein Gleichstromnetz | |
| DE1947046A1 (de) | UEberspannungsableiter fuer hohe Spannungen | |
| DE102014015610B4 (de) | Überspannungsableiter | |
| DE640012C (de) | Vorrichtung zum Schutze gegen UEberspannungen | |
| DE2364033C3 (de) | Überspannungsableiter | |
| DE2552086B2 (de) | Überspannungsableiter für eine gasisolierte Schaltanlage | |
| CH637503A5 (de) | Verfahren zur gleichstromunterbrechung und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens. | |
| DE19522652C1 (de) | Überspannungsschutz für leistungsführende HF-Koaxialleitungen | |
| AT157057B (de) | Überspannungsschutzeinrichtung. | |
| EP0229303A1 (de) | Funkenstrecke, insbesondere zur Verwendung als Vorfunkenstrecke einer Zündkerze eines Verbrennungsmotors | |
| DE1487252C (de) | Gasgefüllter Überspannungsableiter fur Fernmeldeanlagen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |