CH537371A - Verfahren zur Herstellung neuer Guanidin-Derivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Guanidin-Derivate

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CH537371A
CH537371A CH1767770A CH1767770A CH537371A CH 537371 A CH537371 A CH 537371A CH 1767770 A CH1767770 A CH 1767770A CH 1767770 A CH1767770 A CH 1767770A CH 537371 A CH537371 A CH 537371A
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CH
Switzerland
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compounds
formula
addition salts
acid addition
hydroxyguanidine
Prior art date
Application number
CH1767770A
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English (en)
Inventor
Joseph Houlihan William
Everett Manning Robert
Original Assignee
Sandoz Ag
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C281/00Derivatives of carbonic acid containing functional groups covered by groups C07C269/00 - C07C279/00 in which at least one nitrogen atom of these functional groups is further bound to another nitrogen atom not being part of a nitro or nitroso group
    • C07C281/16Compounds containing any of the groups, e.g. aminoguanidine
    • C07C281/18Compounds containing any of the groups, e.g. aminoguanidine the other nitrogen atom being further doubly-bound to a carbon atom, e.g. guanylhydrazones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Guanidin-Derivate der Formel I, worin   Rz    und R2 gleich oder verschieden sind und jeweils für Wasserstoff, Chlor oder Fluor stehen, mit der Einschränkung, dass zumindest einer der Substituenten R1 und   R    eine andere Bedeutung als Wasserstoff besitzt, und ihrer Tautomeren sowie ihrer Säureadditionssalze.



   Die Tautomere der Verbindungen der Formel I können durch die Formeln   It'    und   It"    wiedergegeben werden. Die vorliegende Erfindung betrifft die Verbindungen der Formeln   It'    und   It",    genauso wie die Verbindungen der Formel   I.    Zweckmässigerweise werden in der vorliegenden Patentschrift die Verbindungen der Formel I, die Verbindungen der Formel   It'    und die Verbindungen der Formel   It"    als Verbindungen der For   mel 1    bezeichnet.



   Erfindungsgemäss gelangt man zu Verbindungen der Formel I und ihren Tautomeren sowie ihren Säureadditionssalzen, indem man Verbindungen der Formel III, worin   R    für eine Alkylgruppe mit 1-4   Kdhlenstoffato-    men steht, mit Hydroxylamin oder einem seiner Säureadditionssalze in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten Lösungsmittel umsetzt und die Verbindungen der Formel I bzw. deren Tautomere in Form der freien Basen oder der Säureadditionssalze gewinnt.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann bei Temperaturen zwischen 100 und Siedetemperatur des entsprechenden Reaktionsgemisches durchgeführt werden, vorzugsweise verwendet man jedoch Temperaturen zwischen 20 und 500, wobei als unter den Reaktionsbedingungen inertes Lösungsmittel ein Wasser-Alkohol-Gemisch, wobei der Alkohol 1-4 Kohlenstoffatome besitzt, z.B. Methanol oder Äthanol oder ein Wasser-Tetrahydrofuran Gemisch, verwendet wird. Falls Säureadditionssalze des   Hydroxylamins,    beispielsweise das Hydrochlorid, als Reaktionspartner verwendet werden, erhält man erfindungsgemäss Säureadditionssalze von Verbindungen der Formel   1.    woraus die Verbindungen der Formel I auf an sich bekannte Weise, beispielsweise durch Behandlung   mit    wässrigen Ammoniumhydroxid- oder Natriumcarbonatlösungen freigesetzt werden können.



   Die im obigen Abschnitt angeführten Temperaturen und Lösungsmittel sind für den Erfolg des Verfahrens nicht kritisch. Die hierbei erhaltenen Verbindungen der Formel I können aus den entsprechenden Reaktionsgemischen auf an sich bekannte Weise, beispielsweise durch Verdampfen des Lösungsmittels, Abfiltrieren usw., isoliert, auf an sich bekannte Weise, beispielsweise Umkristallisation. gereinigt und gegebenenfalls anschliessend in   lehre    Säureadditionssalze übergeführt werden.



   Die als   Aussverbindii.ngen    verwendeten Verbindungen der Formel III sind neu und können wie nachfolgend beschrieben hergestellt werden.



   Zu Verbindungen der Formel III und ihren Säureadditionssalzen kann man gelangen, indem man entweder a) Verbindungen der Formel V mit einem Alkylhalo    genid    mit 1-4 Kohlenstoffatomen umsetzt oder   -bl    Verbindungen der Formel II mit Verbindungen der
Formel VI bzw. deren Säureadditionssalzen in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen
Lösungsmittel umsetzt, aus hierbei erhaltenen Säureadditionssalzen von Verbindungen der Formel III   gegebenenfalls    die Verbindungen der Formel III freisetzt und die so erhaltenen Verbindungen der Formel III gegebenenfalls anschliessend in ihre Säureadditionssalze   iiberführt.   



   Bei der Herstellung von Verbindungen der Formel III und ihren Säureadditionssalzen nach dem unter a) angegebenen Verfahren verwendet man als Alkylhalogenide vorzugsweise   Alkyibromide    oder Alkyljodide, beispielsweise Methyljodid oder -bromid oder Äthyljodid. Die Umsetzung kann entweder in einem unter den Reaktionisbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Methylenchlorid, Tetrahydrofuran, Benzol, niederen Alkoholen, wie Methanol, Äthanol und Isopropanol bzw. einem Gemisch dieser Lösungsmittel oder in einem   Überschuss    des verwendeten Alkylhalogenids, durchgeführt werden. Die Reaktionstemperaturen sollen sich zweckmässigerweise zwischen Raumtemperatur (ca. 200) und Siedetemperatur des entsprechenden Reaktionsgemisches bewegen, vorzugsweise verwendet man jedoch Temperaturen zwischen 50 und 800.

  Bei diesem Verfahren gelangt man zu Säureadditionssalzen von Verbindungen der Formel III, wobei die Säure dem Halogenidanteil des Alkylhalogenids entspricht.



   Bei der Herstellung von Verbindungen der Formel III und ihrer Säureadditionssalze nach dem unter b) beschriebenen Verfahren werden Verbindungen der Formel VI oder ihre Säureaditionssalze, beispielsweise ihre Hydrohalogenide, Sulfate oder Nitrate, verwendet. Die Umsetzung wird bei Temperaturen zwischen 20 und 1000, vorzugsweise jedoch zwischen 50 und 700 durchgeführt. Als unter den Reaktionsbedingungen inerte organische Lösungsmittel können niedere Alkohole, wie Methanol, Äthanol oder Isopropanol, verwendet werden.



  Falls man Säureadditionssalze von Verbindungen der Formel VI als Ausgangsverbindungen verwendet, erhält man Säureadditionssalze von Verbindungen der Formel   IIT,    wobei die Säure dem Säurebestandteil der für die Reaktion verwendeten Säureadditionssalze von Verbindungen der Formel VI entspricht. Diese Säureadditionssalze von Verbindungen der Formel III werden anschliessend, beispielsweise durch Filtration, isoliert und auf an sich bekannte Weise gereinigt.



   Aus den nach den Verfahren a) und b) erhaltenen Säureadditionssalzen können die Verbindungen der Formel III auf an sich bekannte Weise, beispielsweise durch Behandlung mit wässrigen bzw. wässrig-alkoholischen Lösungen von Natriumcarbonat bei Temperaturen zwischen 0 und 500, vorzugsweise bei Raumtemperatur, freigesetzt werden. Die so erhaltenen Verbindungen der Formel III können gegebenenfalls anschliessend in ihre Säureadditionssalze übergeführt werden.



   'Einige der als Ausgangsverbindungen verwendeten   Verbindungen    der Formel V sind bekannt. Bisher nicht bekannte Verbindungen der Formel V können nach bekannten Verfahren durch Behandlung entsprechend substituierter Benzaldehyde mit Thiosemicarbaziden in Äthanol bei Siedetemperatur des Reaktionsgemisches hergestellt werden.

 

   Viele der als Ausgangsverbindungen verwendeten Verbindungen der Formel II bzw. ihre Herstellung sind bekannt. Noch nicht bekannte Verbindungen der Formel II können aus bekannten Ausgangsverbindungen nach bekannten Verfahren hergestellt werden. Ebenfalls bekannt sind die Verbindungen der Formel VI.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen der Formel I sind Basen, die durch Umsetzung mit geeigneten organischen oder anorganischen Säuren in ihre gut kristallisierenden Säureadditionssalze übergeführt werden können. Als geeignete organische Säuren kom  men die   Bemsteinsäure,    Benzoesäure, Essigsäure, p-Toluolsulfonsäure und Benzolsulfonsäure und als geeignete anorganische Säuren die Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure in Betracht. Letztgenannte Säuren können auch zur Salzbildung der Verbindungen der Formel III verwendet werden.



   Die Verbindungen der Formel I und ihre Säureadditionssalze besitzen günstige pharmakodynamische Eigenschaften, die sich insbesondere in einer guten   tblut-    drucksenkenden Wirkung äussern. Diese Wirkung kann bei anästhesierten Hunden, denen die Verbindung intravenös verabreicht wurde, mit Hilfe eines Quecksilbermanometers oder mittels eines in die Hals- oder Oberschenkelarterie eingeführten Blutdruckmessgerätes (transducer) gemessen werden. Die Verbindungen der Formel I sollen in täglichen Dosen von 0,1 mg bis   40mg,    vorzugsweise in mehreren kleineren Dosen von 0,025 bis 20 mg   2-4mal    täglich oder in Retardform verabreicht werden.



   Vom pharmakodynamischen Standpunkt bevorzugte Verbindungen der Formel I sind diejenigen, die in S'tellung 2 und 6 des Benzolringes substituiert sind. Insbesondere besitzt das   1 -(2,6-Dichlorbenzylidenamino)-3-    -hydroxyguanidin von allen Verbindungen der Formel I die beste Wirkung.



   Die Verbindungen der Formel I sowie ihre Salze können zusammen mit geeigneten festen oder flüssigen Trägerstoffen in eine für orale Verabreichung geeignete Form, beispielsweise Tabletten, Kapseln, Elixiere, Suspensionen oder Emulsionen, oder in eine für die parenterale Verabreichung geeignete Form, beispielsweise Injektionslösungen, Suspensionen oder Emulsionen, gebracht werden.



   Eine bevorzugte Tablettenzusammensetzung besteht aus 10g   1 -(2,6-Dichlorbenzylidenamino)-3-hydroxyguani-    din-hydrochlorid, 2 g Tragacanth, 79,5 g Lactose, 5 g Maisstärke, 3 g Talk und 0,5g Magnesiumstearat. Das Gewicht der hergestellten Tabletten hängt von der zu verabreichenden Menge an Wirkstoff ab.



   In den nachfolgenden Beispielen, welche die Ausführung des Verfahrens erläutern, die Erfindung aber in keiner Weise einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind korrigiert.
EMI2.1     

EMI2.2     




   Beispiel I    1-(2,6-Dichlorbenzylidenamino)-3-hydroxyguandin    a)   2,6-Dichlorbenzaldehyd-thiosemicarbazon   
Ein Gemisch, bestehend aus 87,5 g 2,6-Dichlorbenzaldehyd, 45,5g Thiosemicarbazid und   400ml    Äthanol, wird unter Rühren während 2 Stunden am Rückflusskühler zum Sieden erhitzt. Anschliessend wird das Re  aktionsgemisch abgekühlt und das hierbei ausgefallene 2,6-Dichlorbenzaldehyd-thiosemicarbazon abfiltriert. Die Verbindung schmilzt zwischen 236 und 2370 (unter Zersetzung).



  b)   2,6-Dichlorbenzaldehyd-methylisothiosemicarbazon     (1) Ein Gemisch, bestehend aus   118,5 g      2,6-Dichlor-    benzaldehyd-thiosemicarbazon, 70 g Methyljodid und 500 ml Äthanol, wird unter Rühren während
3 Stunden am Rückflusskühler zum Sieden er hitzt. Anschliessend wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und das hierbei ausgefallene 2,6-Di chlorbenzaldehyd - methylisothiosemicarbazon-hy  drojodid abfiltriert. Die Verbindung schmilzt zwi schen 209 und 2110 (unter Zersetzung).



   (2) Ein Gemisch, bestehend aus 4 g 2,6-Dichlorbenz aldehyd, 4,6 g S-Methyl-isothiosemicarbazid-hy drojodid und 50 ml Äthanol, wird während 3
Stunden am Rückflusskühler zum Sieden erhitzt.



   Anschliessend wird abgekühlt und das dabei aus gefallene 2,6- Dichlorbenzaldehyd - methylisothio semicarbazon-hydrojodid abfiltriert. Die Verbin dung schmilzt zwischen 209 und 2110 (unter Zer setzung).



   Ein Gemisch, bestehend aus   214 g    2,6-Dichlorbenzaldehyd-methylisothiosemicarbazon-hydrojodid und 1000 ml einer 2 N wässrigen Natriumcarbonatlösung, wird während einer Stunde gerührt. Der hierbei gebildete Niederschlag wird abfiltriert und mit 800 ml Wasser gewaschen. Das so erhaltene   2,6-Dichlorbenzaldehyd-me-    thylisothiosemicarbazon schmilzt zwischen 77 und   790.   



  c)   1-(2,6-Dichiorbenzylldenaiiiino)-3-hydrnxyguanidin-    hydrochlorid
Zu einer Lösung von 62,8 g Hydroxylaminhydrochlorid in   150ml    Wasser und   1000 mol    Äthanol werden
119 g festes 2,6-Dichlorbenzaldehyd-methylisothiosemicarbazon zugefügt und das erhaltene Gemisch während
18 Stunden bei Raumtemperatur (250) gerührt. Danach wird im Vakuum zur Trockne verdampft und der Rück stand in einem Gemisch von   1500ml    Wasser,   200ml    einer   2 N    Chlorwasserstoffsäure und 1500 ml Äther aufgenommen. Die wässrige Phase wird abgetrennt und mit   200ml    einer konz. wässrigen Ammoniumhydroxid lösung alkalisch gestellt. Danach wird während 1/2 Std.



  bei Raumtemperatur gerührt, der gebildete Niederschlag abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Die erhaltene Verbindung ist das   1 -(2.6-Dichlorbenzyliden-    amino)-3-hydroxyguanidin vom Smp.   125 - 1270    (unter Zersetzung,.



   Hydrochlorid
Das nach obigem Verfahren erhaltene   1-(2,6-Dichlor-      benzylidenamino)-3-hydroxyguanidin    wird in 800 ml Me thanol suspendiert und durch die Suspension Chlorwas    serstoffgas    geleitet. Danach wird im Vakuum zur Trock ne verdampft und der Rückstand aus Isopropanol/Äther (1:2) umkristallisiert, wobei das rohe Salz erhalten wird.



   Nach weiterem Umkristallisieren aus Isopropanol/Äther  (1:1) erhält man das reine   1 -(2,6-Dichlorbenzylidenami-       no)-3-hydroxyguanidin-hydrochlorid,    das zwischen 173 und 1760 schmilzt.



   d) 1-(2   ,6-Dichlorbenzylldenamino)-3-hydrnxyguarndin   
Das im Abschnitt c) erhaltene   1 (2.6-Dichlorbenzyl-      idenamino)-3-hydroxyguanidin-hydrochlorid    wird in Wasser gelöst und die erhaltene Lösung mit Natriumcarbonat behandelt. Das hierbei erhaltene 1-(2,6-Dichlorbenzylidenamino)-3-hydroxyguanidin schmilzt zwischen 125 und 1270 (unter Zersetzung).



   Beispiel 2    I -(2-Chlorbenzyliderwnino)-3-hydroxyguanidin   
Unter Verwendung des im Beispiel 1 beschriebenen Verfahrens, jedoch unter Ersatz des dort im Abschnitt a) verwendeten 2,6-Dichlorbenzaldehyds durch äquivalente Mengen o-Chlorbenzaldehyd, erhält man nach dessen Umsetzung mit Thiosemicarbazid das 2-Chlor-benzaldehyd-thiosemicarbazon, daraus durch Umsetzung mit Methyljodid [Verfahren 1 des Abschnitts b)] das 2 -Chlorbenzaldehyd - methylisothiosemicarbazon - hydrojodid, das nach Behandlung mit Basen das 2-Chlorbenzaldehyd-methylisothiosemicarbazon ergibt, woraus man nach Umsetzung mit Hydroxylaminhydrochlorid und Behandlung des Reaktionsproduktes mit einer Base zum   1 -(2-Chlorbenzylidenamino)-3-hydroxyguanidin    gelangt.



   Hydrochlorid
Das entsprechend dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren erhaltene   1 -(2-Chlorbenzylidenamino)-3-hy-    droxyguanidin-hydrochlorid schmilzt bei 2160 (unter Zersetzung).



   Beispiel 3    1-(2 ,4-Dichlorbenzylidenamino)-3-hydroxyguan   
Unter Verwendung des im Beispiel 1 beschriebenen Verfahrens, jedoch unter Ersatz des dort im Abschnitt a) verwendeten 2,6-Dichlorbenzaldehyds durch äquivalente Mengen 2,4-Dichlorbenzaldehyd, erhält man nach dessen Umsetzung mit Thiosemicarbazid das 2,4-Dichlor   benzaldehyd-thiosemicarbazon.    daraus durch Umsetzung mit Methyljodid [Verfahren 1 des Abschnitts b)] das 2,4  -Dichlorbenzaldehyd - methylisothiosemicarbazon - hydrojodid, das nach Behandlung mit Basen das 2,4-Dichlor   vbenzaldehyd-methylisothiosemicarbazon    ergibt, woraus man durch Umsetzung mit Hydroxylamin-hydrochlorid und Behandlung des Reaktionsproduktes mit einer Base zum   1-      (2,4-Dichlorbenzy]idenamino)-3-hydroxyguanidin    gelangt.

 

   Hydrochlorid
Das entsprechend dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren erhaltene   1 -(2,4-Dichlorbenzylidenamino)-3-     -hydroxyguanidin-hydrochlorid schmilzt bei 2250 (unter
Zersetzung). 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung neuer Guanidin-Derivate der Formel I EMI3.1 worin R1 und R2 gleich oder verschieden sind und jeweils für Wasserstoff, Chlor oder Fluor stehen, mit der Einschränkung, dass zumindest einer der Substituenten von R1 und R2 eine andere Bedeutung als Wasserstoff besitzt, und ihrer Tautomeren sowie ihrer Säureadditionssalze dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel III EMI4.1 worin R3 für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht, mit Hydroxylamin oder einem seiner Säureadditionssalze in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten Lösungsmittel umsetzt und die Verbindungen der Formel I bzw. deren Tautomere in Form der freien Basen oder der Säureadditionssalze gewinnt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel III mit Hydroxylamin oder seinen Säureadditionssalzen in einem Wasser/Alkohol- oder einem Wasser/Tetrahydrofuran Gemisch zwischen 20 und 5( > 0 umsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Verwendung von Säureadditions- salzen des Hydroxylamins zu Säureadditionssalzen von Verbindungen der Formel I gelangt.
CH1767770A 1968-07-10 1968-12-17 Verfahren zur Herstellung neuer Guanidin-Derivate CH537371A (de)

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