CH538909A - Elektromotorisch angetriebener Schlagbohrhammer - Google Patents

Elektromotorisch angetriebener Schlagbohrhammer

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Publication number
CH538909A
CH538909A CH1180772A CH1180772A CH538909A CH 538909 A CH538909 A CH 538909A CH 1180772 A CH1180772 A CH 1180772A CH 1180772 A CH1180772 A CH 1180772A CH 538909 A CH538909 A CH 538909A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
handle
rotary
housing
switch
gear
Prior art date
Application number
CH1180772A
Other languages
English (en)
Inventor
Studer Rudolf
Original Assignee
Studer Rudolf
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/04Handles; Handle mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description


  
 



   Das Hauptpatent betrifft einen motorisch, insbesondere elektromotorisch, angetriebenen Bohrhammer, bei welchem die ein Zahnritzel aufweisende Motorwelle senkrecht zur Werkzeugachse liegt und dem Zahnritzel ein Zahnradgetriebe nachgeordnet ist, das einerseits auf eine Kurbelwelle wirkt, die über einen Pleuel, einen Plungerkolben und einen Schlagkolben dem Werkzeug eine Schlagbewegung erteilt und das anderseits auf ein Kegelzahnrad wirkt, das über den Kolbenzylinder und den Werkzeughalter dem Werkzeug eine Drehbewegung erteilt.

  Dier Bohrhammer ist dadurch gekennzeichnet, dass auf einer ersten Getriebewelle, die zugleich die Kurbelwelle bildet und die zwischen der Motorwelle und dem Hammergriff liegt, zwei Stirnzahnräder drehfest lagern, wobei das von dem Antriebsmotor entferntere Zahnrad mit dem Zahnritzel und das andere mit einem auf der Motorwelle frei drehbaren, ein Zwischenrad bildenden Stirnzahnrad kämmt, und dass auf der der Kurbelwelle in bezug auf die Motorwelle gegenüberliegenden Seite eine zweite Getriebewelle liegt, die auf ihrem vom Motor entfernteren Ende ein drehfest angebrachtes Kegelzahnrad und auf der dem Motor zugerichteten Seite ein ebenfalls drehfest angeordnetes Stirnzahnrad trägt, wobei letzteres mit dem Zwischenrad und das Kegelzahnrad mit einem auf dem Kolbenzylinder frei drehbar, jedoch axial unverschiebbar gelagerten Kegelzahnrad kämmt,

   und dass auf dem Kolbenzylinder ein Kupplungsteil axial verschiebbar, jedoch drehfest gelagert ist, wobei dieser Kupplungsteil so ausgebildet ist, dass er mit einem am Kolbenzylinderkegelzahnrad angeordneten Kupplungsteil form- und kraftschlüssig zusammenwirkt, derart, dass bei Überlastung die Kupplung entgegen Federdruck gelöst wird und Mittel zum willkürlichen Auskuppeln des Drehantriebes für das Werkzeug vorhanden sind und dass das Gehäuse für den Kolbenzylinder und das Getriebe aus einem einzigen Teil besteht, an dem das Motorgehäuse und der Handgriffteil angebracht sind.



   Bekannte, elektromotorisch betriebene Bohrhämmer haben im Handgriff einen Schalter eingebaut, der durch eine Fingerbewegung betätigt wird. Bei längerem Arbeiten mit der Maschine ist es möglich, dass sich dieser Finger verkrampft, womit das Arbeiten unnötig erschwert wird. Ausserdem ist es sehr schwierig, den beweglichen Schalthebel gegen das Griffinnere genügend abzudichten, ohne seine Beweglichkeit allzusehr einzuschränken. Bei ungenügender Abdichtung verstaubt jedoch der im Griffinnern angeordnete Schalter sehr schnell und funktioniert nicht mehr.



   Der Zweck der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben und den im Hauptpatent erläuterten Bohrhammer weiter zu entwickeln.



   In der Zeichnung sind, als Ausführungsbeispiele der Erfindung, zwei Schalteranordnungen dargestellt, wobei
Fig. 1 den Handgriff des Bohrhammers (Schnitt A-A Fig. 2),
Fig. 2 eine Ansicht von B nach Fig. 1,
Fig. 3 eine erste Schalteranordnung (Ansicht von C nach Fig. 1),
Fig. 4 eine zweite Schalteranordnung zeigen.



   Am hinteren Ende des Maschinengehäuses 1 ist der Handgriffteil 30 drehbeweglich gelagert. Im einen Griffteil des Gehäuses 1 ist eine Zugfeder 4 untergebracht, wobei diese einerseits an einem im Griffteil des Gehäuses fest angeordneten Bolzen 4 und anderseits an einem im Drehgriff 30 befestigten Bolzen 4 befestigt ist. Der Bolzen 4 durchgreift eine wesentlich grössere Bohrung 4 in der Wandung des Gehäusegriffteiles. Die Feder 4 hat nun das Bestreben, den Bolzen 4 in Anlage an der dem Bolzen 4 zugerichteten Wandung der Bohrung 4 zu halten und damit den Bohrhammer in ausgeschaltetem Zustand zu sichern.



   Im anderen Griffteil des Gehäuses ist der Mikroschalter 4 auf der Stirnseite des Drehgriffes 30 befestigt.



   Der Drehgriff 30 ragt durch eine Ausnehmung in der Wandung des Griffteiles des Gehäuses, derart, dass der   Mikro-    schalter 4 im Hohlraum des Griffteiles angeordnet ist. An der Seiten-Wandung des Griffteiles ist nun ein Nocken 4 angeformt oder befestigt, derart, dass bei einem Drehen des Handgriffes 30 im Gegenuhrzeigersinn, entgegen der Kraft der Feder 4, der Schaltstift des Mikroschalters gegen diesen Nocken 4 stösst und damit den Schalter in Einschaltstellung bringt.



   Fig. 4 zeigt eine Variante, bei der der Mikroschalter 4 im Hohlraum des einen Griffteiles des Gehäuses unbeweglich befestigt ist, während an dem in diesem Hohlraum vorstehenden Teil des Drehgriffes 30 ein Nocken angebracht ist. Bei dieser Anordnung wird bei der Drehbewegung des Drehgriffes 30 der Nocken 4 gegen den Schaltstift des Mikroschalters bewegt und damit der Mikroschalter in Einschaltstellung gebracht.



   PATENTANSPRUCH



   Elektromotorisch angetriebener Bohrhammer nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriffteil (30) als Drehgriff ausgebildet ist, derart, dass beim Drehen dieses Drehgriffes ein Schalter (47) zum Öffnen oder Schliessen des Stromkreises betätigt wird.

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Bohrhammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zugfeder (43) vorhanden ist, die bestrebt ist, den Drehgriff (30) und damit den Schalter (47) in ausgeschalteter Lage zu halten.



   2. Bohrhammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (47) am Drehgriff befestigt ist und durch die Drehbewegung des Handgriffes, entgegen der Kraft der Zugfeder (43), zum Schliessen des Stromkreises, zur Anlage an einen Nocken (48) im Griffteil des Gehäuses (1) bringbar ist.



   3. Bohrhammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (47) im Griffteil des Gehäuses (1) fest angebracht ist und am Drehgriff (30) ein Nocken (49) angeordnet ist, der zur Betätigung des Schalters (47) dient.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Das Hauptpatent betrifft einen motorisch, insbesondere elektromotorisch, angetriebenen Bohrhammer, bei welchem die ein Zahnritzel aufweisende Motorwelle senkrecht zur Werkzeugachse liegt und dem Zahnritzel ein Zahnradgetriebe nachgeordnet ist, das einerseits auf eine Kurbelwelle wirkt, die über einen Pleuel, einen Plungerkolben und einen Schlagkolben dem Werkzeug eine Schlagbewegung erteilt und das anderseits auf ein Kegelzahnrad wirkt, das über den Kolbenzylinder und den Werkzeughalter dem Werkzeug eine Drehbewegung erteilt.
    Dier Bohrhammer ist dadurch gekennzeichnet, dass auf einer ersten Getriebewelle, die zugleich die Kurbelwelle bildet und die zwischen der Motorwelle und dem Hammergriff liegt, zwei Stirnzahnräder drehfest lagern, wobei das von dem Antriebsmotor entferntere Zahnrad mit dem Zahnritzel und das andere mit einem auf der Motorwelle frei drehbaren, ein Zwischenrad bildenden Stirnzahnrad kämmt, und dass auf der der Kurbelwelle in bezug auf die Motorwelle gegenüberliegenden Seite eine zweite Getriebewelle liegt, die auf ihrem vom Motor entfernteren Ende ein drehfest angebrachtes Kegelzahnrad und auf der dem Motor zugerichteten Seite ein ebenfalls drehfest angeordnetes Stirnzahnrad trägt, wobei letzteres mit dem Zwischenrad und das Kegelzahnrad mit einem auf dem Kolbenzylinder frei drehbar, jedoch axial unverschiebbar gelagerten Kegelzahnrad kämmt,
    und dass auf dem Kolbenzylinder ein Kupplungsteil axial verschiebbar, jedoch drehfest gelagert ist, wobei dieser Kupplungsteil so ausgebildet ist, dass er mit einem am Kolbenzylinderkegelzahnrad angeordneten Kupplungsteil form- und kraftschlüssig zusammenwirkt, derart, dass bei Überlastung die Kupplung entgegen Federdruck gelöst wird und Mittel zum willkürlichen Auskuppeln des Drehantriebes für das Werkzeug vorhanden sind und dass das Gehäuse für den Kolbenzylinder und das Getriebe aus einem einzigen Teil besteht, an dem das Motorgehäuse und der Handgriffteil angebracht sind.
    Bekannte, elektromotorisch betriebene Bohrhämmer haben im Handgriff einen Schalter eingebaut, der durch eine Fingerbewegung betätigt wird. Bei längerem Arbeiten mit der Maschine ist es möglich, dass sich dieser Finger verkrampft, womit das Arbeiten unnötig erschwert wird. Ausserdem ist es sehr schwierig, den beweglichen Schalthebel gegen das Griffinnere genügend abzudichten, ohne seine Beweglichkeit allzusehr einzuschränken. Bei ungenügender Abdichtung verstaubt jedoch der im Griffinnern angeordnete Schalter sehr schnell und funktioniert nicht mehr.
    Der Zweck der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben und den im Hauptpatent erläuterten Bohrhammer weiter zu entwickeln.
    In der Zeichnung sind, als Ausführungsbeispiele der Erfindung, zwei Schalteranordnungen dargestellt, wobei Fig. 1 den Handgriff des Bohrhammers (Schnitt A-A Fig. 2), Fig. 2 eine Ansicht von B nach Fig. 1, Fig. 3 eine erste Schalteranordnung (Ansicht von C nach Fig. 1), Fig. 4 eine zweite Schalteranordnung zeigen.
    Am hinteren Ende des Maschinengehäuses 1 ist der Handgriffteil 30 drehbeweglich gelagert. Im einen Griffteil des Gehäuses 1 ist eine Zugfeder 4 untergebracht, wobei diese einerseits an einem im Griffteil des Gehäuses fest angeordneten Bolzen 4 und anderseits an einem im Drehgriff 30 befestigten Bolzen 4 befestigt ist. Der Bolzen 4 durchgreift eine wesentlich grössere Bohrung 4 in der Wandung des Gehäusegriffteiles. Die Feder 4 hat nun das Bestreben, den Bolzen 4 in Anlage an der dem Bolzen 4 zugerichteten Wandung der Bohrung 4 zu halten und damit den Bohrhammer in ausgeschaltetem Zustand zu sichern.
    Im anderen Griffteil des Gehäuses ist der Mikroschalter 4 auf der Stirnseite des Drehgriffes 30 befestigt.
    Der Drehgriff 30 ragt durch eine Ausnehmung in der Wandung des Griffteiles des Gehäuses, derart, dass der Mikro- schalter 4 im Hohlraum des Griffteiles angeordnet ist. An der Seiten-Wandung des Griffteiles ist nun ein Nocken 4 angeformt oder befestigt, derart, dass bei einem Drehen des Handgriffes 30 im Gegenuhrzeigersinn, entgegen der Kraft der Feder 4, der Schaltstift des Mikroschalters gegen diesen Nocken 4 stösst und damit den Schalter in Einschaltstellung bringt.
    Fig. 4 zeigt eine Variante, bei der der Mikroschalter 4 im Hohlraum des einen Griffteiles des Gehäuses unbeweglich befestigt ist, während an dem in diesem Hohlraum vorstehenden Teil des Drehgriffes 30 ein Nocken angebracht ist. Bei dieser Anordnung wird bei der Drehbewegung des Drehgriffes 30 der Nocken 4 gegen den Schaltstift des Mikroschalters bewegt und damit der Mikroschalter in Einschaltstellung gebracht.
    PATENTANSPRUCH
    Elektromotorisch angetriebener Bohrhammer nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriffteil (30) als Drehgriff ausgebildet ist, derart, dass beim Drehen dieses Drehgriffes ein Schalter (47) zum Öffnen oder Schliessen des Stromkreises betätigt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bohrhammer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zugfeder (43) vorhanden ist, die bestrebt ist, den Drehgriff (30) und damit den Schalter (47) in ausgeschalteter Lage zu halten.
    2. Bohrhammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (47) am Drehgriff befestigt ist und durch die Drehbewegung des Handgriffes, entgegen der Kraft der Zugfeder (43), zum Schliessen des Stromkreises, zur Anlage an einen Nocken (48) im Griffteil des Gehäuses (1) bringbar ist.
    3. Bohrhammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (47) im Griffteil des Gehäuses (1) fest angebracht ist und am Drehgriff (30) ein Nocken (49) angeordnet ist, der zur Betätigung des Schalters (47) dient.
CH1180772A 1972-04-18 1972-08-10 Elektromotorisch angetriebener Schlagbohrhammer CH538909A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1180772A CH538909A (de) 1972-04-18 1972-08-10 Elektromotorisch angetriebener Schlagbohrhammer

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH566472A CH534036A (de) 1972-04-18 1972-04-18 Motorisch, insbesondere durch Elektromotor, angetriebener Schlagbohrhammer
CH1180772A CH538909A (de) 1972-04-18 1972-08-10 Elektromotorisch angetriebener Schlagbohrhammer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH538909A true CH538909A (de) 1973-07-15

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ID=25698159

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CH1180772A CH538909A (de) 1972-04-18 1972-08-10 Elektromotorisch angetriebener Schlagbohrhammer

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