CH539074A - Neues Verfahren zur Herstellung von Ampicillin - Google Patents

Neues Verfahren zur Herstellung von Ampicillin

Info

Publication number
CH539074A
CH539074A CH1025170A CH1025170A CH539074A CH 539074 A CH539074 A CH 539074A CH 1025170 A CH1025170 A CH 1025170A CH 1025170 A CH1025170 A CH 1025170A CH 539074 A CH539074 A CH 539074A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
tert
mixture
butyl
reacted
Prior art date
Application number
CH1025170A
Other languages
English (en)
Inventor
Murakami Masuo
Isaka Ichiro
Takahashi Kozo
Kashiwagi Teruya
Kawahara Norio
Nakano Kohzi
Koda Akio
Murakami Keisuke
Numasaki Yosoh
Original Assignee
Yamanouchi Pharma Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yamanouchi Pharma Co Ltd filed Critical Yamanouchi Pharma Co Ltd
Publication of CH539074A publication Critical patent/CH539074A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D499/00Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von Ampicillin.



   Ampicillin ist ein sogenanntes synthetisches Penicillin und stellt ein für die orale Verabreichung geeignetes Antibiotikum dar.



   Bisher hat man zur industriellen Herstellung von Ampicillin ganz allgemein ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die Acylgruppe, die an die Aminogruppe in der 6-Stellung eines natürlichen Penicillins gebunden ist, erst biologisch abgespalten wurde, um 6-Aminopenicillansäure zu erhalten. Die Penicillansäure wurde dann mit einem reaktiven Derivat des Phenylglycins wie   Phenylglycylchlorid-Hydrochlorid    umgesetzt, wie dies beispielsweise in der französischen Patentschrift 1 332 557 angegeben ist. Ein derartiges Verfahren ist jedoch mit verschiedenen Nachteilen verbunden, die auf der Verwendung von 6-Aminopenicillansäure als Zwischenprodukt beruhen und daher handelt es sich nicht um ein industriell ausbeutbares Verfahren.

  Da der Umgang mit 6-Amino   penicillinsäure    mühevoll ist und ausserdem in organischen Lösungsmitteln unlöslich ist, kann deren Acylierung nicht unter milden Bedingungen durchgeführt werden. Falls unreagierte 6-Aminopenicillansäure nach der Umsetzung vorhanden ist, ist deren Abtrennung vom Umsetzungsprodukt schwierig.



   Danach sind verschiedene Verfahren bekannt geworden, um verschiedene synthetische Penicilline durch biologische oder chemische Deacylierung von natürlichen Penicillinestern herzustellen, bei denen die Carboxylgruppe durch eine Schutzgruppe geschützt worden ist, die unter milden Bedingungen entfernt werden kann, ohne den ss-Lactamring des Penicillins zu öffnen, indem man eine Phenylglycylgruppe  (Acylierung) eingeführt hat und dann die Esterbindung biologisch oder chemisch aufgespalten hat, wie dies in den belgischen Patentschriften 634 374,   684288    und 710 202 und in der französischen Patentschrift 1 576 027 angegeben ist.



   Diese Verfahren sind nicht mit den zuvor angegebenen herkömmlichen Nachteilen verbunden, da keine 6-Aminopenicillansäure dabei als Zwischenprodukt auftritt. Falls jedoch die Deacylierung des natürlichen Penicillins biologisch durchgeführt wird, ist dies unausweichlich mit solchen Nachteilen durch die Verwendung eines Enzyms verbunden, da  (1) Penicillinase, die das Öffnen des ss-Lactams verursacht, anwesend ist;  (2) die Aufrechterhaltung der Aktivität des Enzyms erforderlich ist;  (3) die Umsetzung in verdünnten wässerigen Lösungen durchgeführt werden muss;  (4) längere Zeit erforderlich ist, um die Reaktion zu vervollständigen.



   Weiterhin bestehen noch Schwierigkeiten, wenn man den Ester der   6-Aminopenicillansäure    acyliert hat und die Esterbindung chemisch oder biologisch öffnet, um synthetisches Penicillin zu erhalten, da es nicht immer einfach ist, im industriellen Massstab die Schutzgruppe zu entfernen, die die Carboxylgruppe der acylierten Verbindung schützt, und wenn die Freisetzungsbedingungen nicht richtig sind, ist das Öffnen der Esterbindung mit dem Öffnen des ss-Lactamringes begleitet.



   Als Schutzgruppe der Carboxylgruppe sind beispielsweise bekannt eine Alkylgruppe wie Methylgruppe, welche bei einem biologischen Verfahren freigesetzt wird; eine Cyanomethylgruppe, eine Benzylgruppe, oder eine Diphenylmethylgruppe kann mittels eines biologischen Verfahrens freigesetzt werden. Eine Phenacylgruppe, eine Arylsulfonyläthylgruppe, eine Halogenobenzylgruppe, eine p-Nitrobenzylgruppe und dergleichen kann durch ein Alkalimetallsalz eines Thiophenols gemäss den Angaben in den belgischen Patentschriften 634 474,   684288    und 710 202 und der französischen Patentschrift 1 576 027 abgespalten werden.



   Wie vorstehend angegeben,   sind verschiedene Schutzgrup-    pen für Carboxylgruppen bekannt gewesen, aber alle diese Schutzgruppen tragen nicht immer zur Herstellung von Ampicillin aus natürlichem Penicillin durch ein reines chemisches Verfahren bei.



   Auf Grund der Ergebnisse von Untersuchungen durch die Erfinder ist gefunden worden, dass bei der chemischen Deacylierung des Esters von natürlichem Penicillin durch eine Phosphorhalidbehandlung solche Schutzgruppen, die nicht umfangreich sind, wie eine Methylgruppe, eine Phenacylgruppe, eine Halogenbenzylgruppe, eine p-Nitrobenzylgruppe und dergleichen, welche eine geringere sterische Hinderung besitzen, nicht geeignet sind. Jedoch sind nicht alle umfangreichen Gruppen verwendbar, z. B. da das Freisetzen der Diphenylmethylgruppe schwierig ist, ist sie als   Schutz-    gruppe für die Carboxylgruppe ungeeignet.



   Bisher ist es noch nicht bekannt geworden, industriell Ampicillin aus natürlichem Penicillin auf rein chemischem Wege herzustellen. Dies beruht darauf, dass eine geeignete Schutzgruppe für die Carboxylgruppe für die chemische Herstellung von Ampicillin bisher nicht bekannt geworden ist.



   Die Erfinder haben nun ein Verfahren studiert, um wirtschaftlich und industriell Ampicillin aus natürlichem Penicillin durch ein rein chemisches Verfahren zu erhalten. Die Erfinder haben gefunden, dass die 3,5-di-tert.-Butyl-4-hydroxybenzylgruppe sich ganz besonders als Schutzgruppe für die Carboxylgruppe auszeichnet. Dies beruht darauf, dass die Schutzgruppe umfangreich ist, dass sie genügend beiträgt, um den ss-Lactamring zu schützen und die Freisetzung sehr leicht durchgeführt werden kann, wobei hochreines Ampicillin in einer hohen Ausbeute aus natürlichem Penicillin erhalten werden kann.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Ampicillin, dadurch gekennzeichnet, dass der 3,5-ditert.-Butyl-4-hydroxybenzylester eines natürlichen Penicillins mit einem Phosphorhalid oder Phosphoroxyhalid in einem inerten Lösungsmittel unter Kühlen in Gegenwart eines tertiären Amins umgesetzt wird, die erhaltene Iminohalidverbindung mit einem niederen Alkohol unter Kühlen umgesetzt wird, die erhaltene   lmidoätherverbindung    mit D(-)-Phenylglycylchlorid-hydrochlorid oder   D(-)-4-Phenyl-2,5-oxazo-    lidindion umgesetzt wird und nach Solvolyse der erhaltene 6   [D(-)-a-Aminophenylacetamidojpenicillansäure-3',5'-di-tert.   



     butyl-4'-hydroxybenzylester    mit einem schwach basischen Material umgesetzt wird.



   Das neue Zwischenprodukt, nämlich a-Aminobenzylpe   nicillin.3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxybenzylester    wird durch Umsetzen eines Phosphorhalids mit einem 3,5-di-tert.-Butyl4-hydroxybenzylester von natürlichem Penicillin erhalten, welcher durch die Umsetzung von natürlichem Penicillin und   3 ,5-di-tert.-Butyl-4-hydroxybenzylhalid    hergestellt wird und die so erhaltene Iminohalidverbindung mit einem niederen Alkohol umsetzt, um eine Iminoätherverbindung zu erhalten. Dann wird die Iminoätherverbindung mit Phenylglycylchlorid-Hydrochlorid oder 4-Phenyl-2,5-oxazolidindion umgesetzt.

 

   Diese neue Verbindung ist als wertvolles therapeutisches Mittel verwendet worden und Ampicillin kann durch Aufspalten der Esterbindung des Zwischenproduktes durch einfache Behandlung mit einem schwach basischen Material unter nichtwässerigen Bedingungen erhalten werden.



   Die Reaktion zur Herstellung von   Ampiciffin    über das neue Zwischenprodukt dieser Erfindung aus natürlichem Penicillin, z. B. dem Kaliumsalz von Benzylpenicillin (Penicillin G) wird wie folgend angenommen:  
EMI2.1     


<tb>  <SEP> OH
<tb>  <SEP> t <SEP> CH2coH0E3 <SEP> (I)
<tb>  <SEP> . <  <SEP> ¯ <SEP> COOK
<tb>  <SEP> QCOOK
<tb>  <SEP> j.

  <SEP> x, <SEP> CH24OH
<tb>  <SEP> b(OH3)3
<tb>  <SEP> CE2- <SEP> CONES <SEP> 3 <SEP> O(OH)
<tb>  <SEP> ,OH2 <SEP> g <SEP> lt <SEP> 3
<tb>  <SEP> 0 <SEP> - <SEP> C  CH2 <SEP> (11)
<tb>  <SEP> I <SEP> OB
<tb>  <SEP> Phosphorhalid
<tb>  <SEP> \ <SEP> t
<tb>  <SEP> F
<tb>  <SEP> ,CHg
<tb>  <SEP> -1; <SEP> OH3
<tb>  <SEP> Cf <SEP> N <SEP> COOCH2- <SEP> OH
<tb>  <SEP> L <SEP> C.(CH3)3
<tb>  <SEP> ROH <SEP> (III)
<tb>  <SEP> 8 <SEP> t
<tb> ¯¯¯ <SEP> c(OH3) <SEP> 
<tb>  <SEP> Y1H'3
<tb>  <SEP> ROH
<tb>  <SEP> O <SEP> c
<tb> O(OH3)3 <SEP> )
<tb>  <SEP> (1v)
<tb>  <SEP>  >  <SEP> f
<tb>   
EMI3.1     


<tb>  <SEP>  <  <SEP> H <SEP> COOl <SEP> HC1
<tb>  <SEP> 5H3
<tb>  <SEP> oder
<tb>  <SEP> T
<tb>  <SEP> )fJ'f, <SEP> O
<tb>  <SEP> rs
<tb>  <SEP> CH
<tb>  <SEP> WOONH <SEP> - <SEP> )
<tb> ¯¯¯ <SEP> 1 <SEP> 'GH,

   <SEP> y\""sjl
<tb>  <SEP> N <SEP> OWz <SEP> ¹000oH2 <SEP> -OH <SEP> (V)
<tb>  <SEP> C(CH3)3
<tb>  <SEP> Sj
<tb>  <SEP> schwach <SEP> basisches <SEP> Material
<tb>  <SEP> \ <SEP> t
<tb>  <SEP> c',ONH <SEP> r <SEP> ss
<tb>  <SEP> 2 <SEP> j/ <SEP> sCooH
<tb>  <SEP> 2 <SEP> OOOH
<tb>  <SEP> 0
<tb>  <SEP> o
<tb>  worin X ein Halogenatom und R eine niedere Alkylgruppe darstellt.



   Die vorstehend schon genannte 3,5-di-tert.-Butyl-4-hydroxybenzylgruppe stellt eine neue Schutzgruppe für die Carboxylgruppe dar und ist bisher niemals auf dem Gebiet der Aminosäuren und der Peptidchemie verwendet worden.



   Es wird angenommen, dass die Freisetzung der Schutzgruppe sich wie folgend vollzieht, wobei der Mechanismus sich von dem der sonst bekannten Schutzgruppen unterscheidet.  
EMI4.1     




  worin B ein schwach basisches Material bedeutet.



   Der   a-Aminobenzylpenicillin.3,5'-di-tert.-butyl-4'-hydro-    xybenzylester (V) der vorliegenden Erfindung wird, wie folgend angegeben, hergestellt. Um den Ausgangsstoff des erfindungsgemässen Verfahrens herzustellen und ein Alkalimetallsalz eines natürlichen Penicillins wie Penicillin G, Penicillin V, Penicillin F, Penicillin K, Penicillin X oder Dihydropenicillin F, beispielsweise ein Kaliumsalz (I) des Benzylpenicillins (Penicillin G) mit 3,5-di-tert.-Butyl-4-hydroxybenzylhalid z. B.

  Bromid umgesetzt und der so hergestellte 3,5-di-tert.-Butyl-4-hydroxybenzylester (II) des Penicillins G wird mit Phosphorhalid in einem inerten Lösungsmittel wie Chloroform, Toluol, Dichloräthan, Dichlormethan, Trichlor äthylen unter Kühlen oder vorzugsweise bei Temperaturen von   0     C bis - 250 C in Gegenwart eines tertiären Amins wie Pyridin, N,N-Dimethylanilin und dergleichen umgesetzt.



   Als Phosphorhalid kann in der vorstehend erläuterten Reaktion Phosphorpentachlorid, Phosphorpentabromid, Phosphoroxychlorid, Phosphortrichlorid und dergleichen verwendet werden. Jedoch ist von diesen Phosphorpentachlorid am meisten bevorzugt und ebenfalls bevorzugt wird das Phosphorhalid in leicht überschüssiger Menge eingesetzt.



   Die so erhaltene Iminohalidverbindung (III) wird mit einem niederen Alkohol unter Kühlen umgesetzt, vorzugsweise bei Temperaturen bei von   0     C bis   -      250    C ohne aus dem Reaktionsgemisch isoliert zu werden. Als bei der Umsetzung verwendbarer niederer Alkohol seien Methanol, Äthanol, n-Propylalkohol und dergleichen genannt. Es wird bevorzugt, dass die Zugabenmenge im Molverhältnis überschüssig in bezug auf das Ausgangsmaterial verwendet wird.



   Weiterhin kann der   a-Aminobenzylpenicillin 3',5'-di-tert.-    Butyl-4'-hydroxybenzylester (V) durch Umsetzen der so erhaltenen Iminoätherverbindung   (IV)    erhalten werden, ohne dass diese aus dem Reaktionsgemisch isoliert wird, direkt mit Phenylglycylchlorid-Hydrochlorid oder 4-Phenyl-2,5-oxazolidindion unter Kühlen oder bei Temperaturen von   0     C bis - 250 C in einem inerten organischen Lösungsmittel wie Chloroform, Toluol, Chloräthan, Trichloräthan, Dichlormethan, Tetrahydrofuran und dergleichen umgesetzt werden.



   Der so erhaltene   a-Aminobenzylpenicillin 3',5'-di-tert.-bu-    tyl-4'-hydroxybenzylester (V) kann nach bekannten chemischen Methoden abgetrennt und gereinigt werden, wie Extraktion, Konzentration, Umfällung, Umkristallisation und dergleichen.



   Bei Behandlung der neuen Verbindung (V) mit mindestens einem Äquivalent eines schwach basischen Materials in einem organischen Lösungsmittel wie Dimethylformamid, Aceton, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dichlormethan, Dichloräthan, Trichloräthylen, Chloroform, Toluol und dergleichen unter Kühlung, vorzugsweise unter Eiskühlung unter wasserfreien Bedingungen, kann Ampicillin gebildet werden. Als schwach basisches Material, welches bei der Behandlung eingesetzt wird, können sicher solche Alkalimetallsalze wie das Natriumoder Kaliumsalz des Thiophenols, primäre Amine wie Methylamin, ethylamin, n-Propylamin, Isopropylamin, n-Butylamin, tert.-Butylamin, Cyclohexylamin,   4-Methylcyclohexyl-    amin und Cyclopropylamin; sekundäre Amine wie Dimethylamin, Diäthylamin, Dibutylamin, Diisopropylamin, Dicyclohexylamin und Bis-(4-methylcyclohexyl)amin verwendet werden.



   Um Ampicillin aus dem Reaktionsgemisch zu isolieren, wird Wasser zu dem Reaktionsgemisch zugegeben. Die so gebildete wässerige Phase wird abgetrennt, der pH der wässerigen Lösung wird auf den isoelektrischen Punkt (pH 5-6) eingestellt und die Lösung eingeengt, wodurch sich das gewünschte Produkt abscheidet.



   Nachstehend folgen die Beispiele der vorliegenden Erfindung.



   Beispiel 1 a) In 930 ml Dimethylformamid wurden 93 g Kaliumbenzylpenicillin suspendiert und dann zu der Suspension 10 g 2,6-di-tert.-Butylphenol und 25 g Kaliumbicarbonat zugefügt.



   Die Suspension wurde auf - 100 C bis - 150 C abge  kühlt und unter Rühren der Suspension wurde 100 g 3,5-di   tert.-Butyl-4-hydroxybenzylbromid    in Anteilen im Verlaufe von fünf Stunden zugegeben.



   Nach weiterem Rühren des Gemisches für eine Stunde bei der gleichen Temperatur wurde das Reaktionsgemisch in etwa 2 kg Eiswasser dispergiert und nach Zugabe von einem Liter Äther zu dem Gemisch und Durchschütteln, wurde die Ätherschicht abgetrennt. Die wässerige Schicht wurde noch zweimal mit je 300 ml Äther extrahiert.



   Die Extrakte wurden vereinigt und nach dem Waschen der   Ätherlösung    mit 500 ml   10/obiger    wässeriger Natriumbicarbonatlösung und danach mit 500 ml Wasser gewaschen und dann wurde die Lösung über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Die   Ätherlösung    wurde auf etwa 300 ml eingeengt. Wenn 400 ml Petroläther zu dem Konzentrat zugefügt wurden und das Gemisch unter Eiskühlung gerührt wurde, wurden Kristalle abgeschieden. Nach Stehenlassen des Gemisches, um für einige Stunden abzukühlen, wurden die Kristalle durch Filtration abgetrennt.

  Wenn die Kristalle mit einer kleinen Menge Petroläther gewaschen und getrocknet wurden, wurden 127 g   Benzylpenicillin.3',5'-di-tert.-butyl-    4'-hydroxybenzylester mit einem Schmelzpunkt von 100 bis
1020 C in einer Ausbeute von 91,5   o/o    als weisse nadelförmige Kristalle erhalten.



       [a] 20 = + 2130 (K = 1, Äthanol)
D   
Elementaranalyse als   CS1H4005N2S:       C ( /o) H(o/0) N ( /0) S ( /o)    berechnet 67,36 7,29 5,07 5,80 gefunden 67,12 7,35 5,02 5,72 b) In 55 ml Dichloräthan wurde 5,53 g   Benzylpenicillin.-   
3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxybenzylester aufgelöst und nach
Zugabe von 4,12 ml N,N-Dimethylanilin zu der Lösung, wurde das Gemisch auf - 250 C + 50 C abgekühlt. Dann wurde 2,3 g Phosphorpentachlorid zu dem Gemisch zugefügt und das erhaltene Gemisch wurde eine Stunde bei 250 C +
50 C gerührt. Dann wurde, unter Halten des Gemisches auf  - 250 C + 50 C, 40 ml Methanol tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde für 1,5 Stunden weitergerührt.

  Das
Reaktionsgemisch wurde mit 6,86 ml N,N-Dimethylanilin ge    mischt und unter Kühlen des Gemisches auf 2500 C + 50 C    wurde unter Rühren 2,5 g   D(-)-Phenylglycylchlorid-Hydro-    chlorid anteilweise im Verlaufe einer Stunde zugegeben.



   Danach wurde das Gemisch 2 Stunden bei der gleichen Tem peratur gerührt. Das Gemisch wurde zu etwa 200 g Eiswasser mit Chlorwasserstoffsäure (pH 2-3) angesäuert zugegeben und nach ausreichendem Durchschütteln liess man das Gemisch stehen. Danach wurde die dabei gebildete wässerige
Schicht von der Dichloräthanschicht abgetrennt. Die wässe rige Schicht wurde zweimal mit je 20 ml Dichloräthan extra hiert. Ein Gemisch der Dichloräthanschicht und der Extrakte wurde je dreimal mit 50 ml wässeriger Chlorwasserstoffsäure lösung mit einem pH von 3 gewaschen und dann über was serfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die Dichloräthanlö sung wurde auf   0     C abgekühlt, 3 ml Diäthylamin wurde zu der Lösung unter Rühren zugegeben und das Gemisch wurde
1,5 Stunden bei   0     C gerührt.

  Danach wurde 20 ml Wasser zu dem Gemisch zugefügt und der pH der wässerigen Schicht wurde auf etwa 2 durch Rühren und Zugabe von verdünnter Chlorwassersäure eingestellt. Die wässrige Schicht wurde von der Dichloräthanschicht abgetrennt. Die abgetrennte Dichloräthanschicht wurde zweimal mit je 10 ml Was ser extrahiert. Ein Gemisch der Extrakte und der wässerigen
Schicht wurde zweimal mit je 20 ml Methylisobutylketon gewaschen. Das Gesamtvolumen des Gemisches wurde auf 50 ml aufgefüllt.



   Wenn die so erhaltene wässerige Lösung der Hochspannungsfilterpapierelektrophorese unterworfen wurde, wurde nur ein bei der Ninhydrinreaktion positiver Fleck bestimmt und zwar an der Stelle, die dem Ampicillin entspricht. Auch die Resultate von quantitativen Analysen durch Plattenteste unter Verwendung von Bakterium subtilis ergaben, dass die wässerige Lösung 2,8 g Ampicillin (Ausbeute 80,5    /0)    enthielt.



   Nach Einstellung des pH in der so erhaltenen wässerigen Lösung auf 5 durch Zugabe von verdünntem Ammoniak, wurde die Lösung unter vermindertem Druck und niedriger Temperatur auf etwa 10 ml eingeengt. Die eingeengte Lösung wurde im Kühlschrank aufbewahrt, um Kristalle abzuscheiden, welche durch Filtration abgetrennt wurden. Diese wurden mit einer kleinen Menge kaltem Wasser gewaschen.



  Nach dem Trocknen wurde 2,1 g Ampicillin-Trihydrat als weisse nadelförmige Kristalle mit einer Ausbeute von 52   o/o    erhalten. Der Schmelzpunkt des Produktes lag bei   200-2030    C (unter Zersetzung).



   [a]   2D    = + 2560 (K = 1, Wasser)
Die Resultate von biologischen quantitativen Analysen ergaben, dass die Reinheit des Produktes 960 mcg/mg betrug.



   Beispiel 2
In 80 ml Dichloräthan wurde 5,53 g   Benzylpenicillin-3'-   
5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxybenzylester aufgelöst und 3,6 ml
Pyridin zu der Lösung gegeben. Das Gemisch wurde auf    100    C abgekühlt. Dann wurde 2,5 g Phosphorpentachlo rid zugefügt und das Gemisch wurde 1,5 Stunden bei   0     C bis - 50 C gerührt. Danach wurde die Temperatur zwischen - 200 C   l    50 C eingestellt und 36 g Methanol wurde tropfenweise zu dem Gemisch zugegeben und das erhaltene Gemisch wurde weiter eine Stunde bei - 100 C bis - 150 C gerührt.



   Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde mit 4,4 ml Tri  äthylamin gemischt und nach Abkühlen des Gemisches auf    250    C   +    50 C wurde im Verlaufe einer Stunde in Anteilen
2,1 g   D (-) -Phenylglycylchlorid-Hydrochlorid    zugegeben.



   Dann wurde zwei Stunden im gleichen Temperaturbereich weitergerührt. Dann wurde das Gemisch in etwa 200 g Eis wasser, mit Chlorwasserstoffsäure auf pH 2-3 angesäuert, gegeben. Darauf wurde das Gemisch genügend durchgeschüt telt und stehen gelassen. Die danach gebildete Dichloräthan schicht wurde von der wässerigen Schicht abgetrennt. Die abgetrennte wässerige Schicht wurde zweimal mit je 15 ml Dichloräthan extrahiert. Ein Gemisch der Extrakte und der darüber abgeschiedenen Dichloräthanschicht wurde jeweils dreimal mit je 50 ml wässriger Chlorwasserstoffsäure mit einem pH 3 gewaschen und über wasserfreiem Magnesium sulfat getrocknet. Die Dichloräthanlösung wurde auf   0     C gekühlt und dann 3,5 ml Cyclohexylamin unter Rühren zu gegeben und noch eine weitere Stunde bei   0     C gerührt.

 

   Durch Behandlung des Gemisches, wie im Beispiel 1 be schrieben, wurde 2,3 g Ampicillin-Trihydrat mit einem
Schmelzpunkt bei   200-2030    C (unter Zersetzung) in einer
Ausbeute von 57   o/o    erhalten.



   [a]   2D    = + 2560 (K = 1, Wasser)
Die Ergebnisse von biologischen quantitativen Analysen zeigten, dass die Reinheit des Produktes 970 mcg/mg betrug.



   Zusätzlich sei bemerkt, dass das Zwischenprodukt, näm lich   6-[D(-) -a-Amino-phenylacetamidol-penicillinsäur 3',5'-    di-tert.-butyl-4'-hydroxybenzylester, wie nachstehend be schrieben, isoliert werden konnte:  
Nach Umsetzen von   DX)-Phenylglycylchlorid-Hydro-    chlorid in der Art wie im Beispiel 1 angegeben, wurde das Reaktionsgemisch zu etwa 200 g Eiswasser, angesäuert auf pH 2-3 mit Chlorwasserstoffsäure, gegeben und nach aus   reichendes    Durchschütteln wurde das Gemisch stehen gelassen. Eine darauf gebildete Dichloräthanschicht wurde von der wässerigen Schicht abgetrennt. Die wässerige Schicht wurde zweimal mit je 50 ml Dichloräthan extrahiert.

  Ein Gemisch der Extrakte und der oben abgeschiedenen Dichlor äthanschicht wurde dreimal mit je 50 ml Wasser mit einem pH 3 gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die Dichloräthanlösung wurde unter vermindertem Druck und niederer Temperatur eingeengt und der erhaltene ölige Rückstand wurde in 30 ml Toluol aufgelöst.



  Wenn zu der Toluollösung allmählich 30 ml n-Hexan unter Rühren und Kühlen zugegeben wurde, wurden Kristalle abgeschieden. Nach Stehenlassen in einem Kühlschrank über Nacht wurden die Kristalle durch Filtration abgetrennt und mit einer kleinen Menge n-Hexan gewaschen. Nach dem Trocknen wurden 5,6 g   6-[D(-)-a-Aminophenylacetamidoj-      penicillinsäure-3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxybenzylester-    Hydrochlorid in einer Ausbeute von 83   o/o    erhalten. Durch Umkristallisation des Produktes aus einem Lösungsmittelgemisch Toluol/Ligroin wurden weisse pulvrige Kristalle mit einem Schmelzpunkt von   145-1470    C erhalten.



     [a]D=    +144,30 (K = 0,2, Äthanol) Elementaranalyse als   C3rH42N30sSCl:       C      (O/o)    H   (O/o)    N   (O/o)      s      (ovo)    berechnet 61,62 7,01 6,95 5,31 gefunden 61,37 7,29 6,88 5,45
Beispiel 3 a) In 930 ml Dimethylformamid wurde 93 g Kaliumbenzylpenicillin und dann 10 g 2,6-Di-tert.-butylphenol und 25 g Kaliumbicarbonat zu der Suspension zugegeben. Nach dem Kühlen der Suspension auf 100 C bis - 150 C wurde 88 g   3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzylchlorid    tropfenweise im Verlaufe von 5 Stunden unter Rühren zugefügt. Nach der Zugabe wurde das Gemisch eine Stunde bei - 100 C bis - 150 C gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde dann, wie im Beispiel 4 beschrieben, weiterbehandelt.

  Es wurde 118 g (Ausbeute 85   0/o)      Benzylpenicillin.3',5'-di-tert. -butvl-4'-hydro-    xybenzylester mit einem Schmelzpunkt von   100-1020    C erhalten.



   [a] 2D0 = + 2110 (K = 1, Äthanol) b) In 100 ml Dichloräthan wurde 5,51 g Benzylpenicil   lin-3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxybenzylester    aufgelöst und nach Zugabe von 4 ml Pyridin wurde das Gemisch auf   0     C   bis - C abgekühlt. Dann wurde 2,5 g Phosphorpenta-    chlorid zu der Lösung zugefügt und das Gemisch wurde 1,5 Stunden bei der gleichen Temperatur gerührt.



   Nach Zugabe von 2,8 g Calciumcarbonat zu dem Reak   tionsgemisch wurde unter Kühlen auf - 200 C bis 300 C    40 ml Methanol zugegeben und nach fünfstündigem Rühren des Gemisches wurde der Ansatz 48 Stunden bei der gleichen Temperatur stehen gelassen. Unter Kühlen der so ge   bildeten Suspension auf C 300 0 bis 400 C wurde 1 ml    Pyridin zugegeben und dann 50 ml einer Dichloräthanlösung von 4,4 g   D(-)-4-Phenyl-2,5-oxazolidindion    tropfenweise zu der Suspension unter Rühren im Verlaufe von 2 Stunden zugefügt. Das Gemisch wurde weitere 5 Stunden bei - 300 C bis - 400 C gerührt und danach 16 Stunden bei   -      15      C    bis - 200 C stehen gelassen.



   Das Reaktionsgemisch wurde unter Zugabe des Filterhilfsmittels Perlit (Hersteller: Toko Perlite K. K.) filtriert.



  Das Filtrat wurde mit einer Waschflüssigkeit, durch Waschen des Perlits mit 20 ml Dichloräthan erhalten, kombiniert und das Gemisch wurde auf   0     C abgekühlt und mit 100 ml Wasser gemischt. Nach Einstellen des pH auf 5 mit 100/oiger wässeriger Ammoniaklösung und Rühren des Gemisches bei   0     C während 50 Minuten wurde die dabei gebildete organische Lösungsmittelschicht abgetrennt.



   Das organische Lösungsmittel wurde nacheinander mit 100 ml 0,1 N Chlorwasserstoffsäure und 100 ml   lo/oiger    wässeriger Natriumbicarbonatlösung unter Kühlen gewaschen und noch zweimal mit 50 ml Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Nachdem das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert war, wurde 7,9 g eines leicht braunen öligen Materials erhalten. Das Produkt wurde in 50 ml Petroläther aufgelöst und nach Abfiltrieren eines kleinen Anteils an ungelösten Bestandteilen wurde 100 ml Petroläther zu dem Filtrat zugefügt und das Gemisch wurde einige Stunden im Kühlschrank aufbewahrt.



  Der so erhaltene Niederschlag wurde durch   Filtration    abgetrennt und mit einer kleinen Menge Petroläther gewaschen.



  Es wurde hierdurch 3,64 g (Ausbeute 64,3    /0)      6[D-(-)-a-      Aminophenolacetamido]penicillansäure-3',5'-di-tert.-butyl-    4'-hydroxybenzylester mit einem Schmelzpunkt von 155 bis 1590 C (unter Zersetzung) erhalten.



   Beispiel 4
In 4 ml Dichloräthan wurde 1 g   6-[D()-a-Aminophe-      nylacetamido]-penicillinsäure-3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxy-    benzylester-Hydrochlorid aufgelöst und unter Eiskühlung wurde 2 ml Dichloräthan mit einem Gehalt an 0,33 g Cyclohexylamin tropfenweise zu der Lösung unter Rühren zugegeben. Nach einstündigem Rühren bei   0     C wurde 4 ml Wasser zu der Lösung zugegeben und nach Einstellen des pH auf 2 mit verdünnter Chlorwasserstoffsäure wurde die gebildete wässerige Schicht abgetrennt und mit Wasser gemischt, um auf ein Gesamtvolumen von 5 ml aufzufüllen.



   Wenn die Lösung der Hochspannungsfilterpapierelektrophorese unterworfen wurde, wurde nur ein Fleck nachgewiesen und zwar in der Stellung, die dem Ampicillin entspricht. Auch die Ergebnisse der quantitativen Analyse mittels Plattentests unter Verwendung von Bakterium subtilis haben bestätigt, dass die Lösung 106 mg/ml Ampicillin enthält. Die Gesamtausbeute betrug 530 mg (Ausbeute 92   o/o).   



   Beispiel 5
In 10 g Dichloräthan wurde 10 g   6-[D(-)-a-Aminophe      nylacetamido] -penicillansäure.3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxy-    benzylester-Hydrochlorid aufgelöst und 20 ml Dichloräthan mit einem Gehalt an 2,5 g Diäthylamin wurde tropfenweise unter Rühren und unter Eiskühlung zugegeben. Nach dem Rühren des Gemisches für eine Stunde bei   0     C wurde 40 ml Wasser zugefügt und nach Einstellen des pH auf 2 wurde die gebildete wässerige Schicht abgetrennt und mit Wasser auf ein Gesamtvolumen von 50 ml aufgefüllt.

 

   Wenn die Lösung der Hochspannungsfilterpapierelektrophorese unterworfen wurde, wurde nur ein Fleck nachgewiesen und zwar an der Stelle, die dem Ampicillin entspricht. Die Ergebnisse der quantitativen Analyse der Lösung mittels Plattenteste unter Verwendung von Bakterium subtilis besättigten, dass die Lösung 110 mg/ml Ampicillin enthielt. Die   Gesamtmenge betrug 5,5 g (Ausbeute 95   o/o).   



   Der pH der wässerigen Lösung wurde auf 4,8 mit verdünnter wässeriger Ammoniaklösung eingestellt und die Lösung in einem Kühlschrank aufbewahrt, wobei Kristalle abgeschieden wurden. Diese wurden durch Filtration abgetrennt, mit einer kleinen Menge kaltem Wasser gewaschen und getrocknet. Es wurden weisse nadelförmige Kristalle (Trihydrat) mit einem Schmelzpunkt von   201-2030    C (unter Zersetzung) erhalten.



   [a]   2D    =   +    2560 (K = 1, Wasser)
Beispiel 6
In 40 ml Dimethylformamid wurde 2,0 g   6-D(-)-a-    Aminophenylacetamido]   -penicillansäure-3',5'-di-tert.-butyl-4"    hydroxybenzylester und nach Kühlen der Lösung auf   0     C wurde 0,94 g Natriumthiophenolat zu der Lösung zugefügt.



  Nach genügendem Durchschütteln wurde das Gemisch 20 Stunden bei   0     C stehen gelassen.



   Wenn die Reaktionslösung der Hochspannungsfilterpapierelektrophorese unterworfen wurde, wurde mittels Ninhydrinreaktion nur ein positiver Fleck an der Stellung nachgewiesen, die dem Ampicillin entsprach. Durch die Ergebnisse der quantitativen Analysen mittels Plattenteste unter Verwendung von Bakterium subtilis wurde bestätigt, dass die Lösung 1,14 g Ampicillin enthielt (Ausbeute 92,7    /0).   



   Das Reaktionsgemisch wurde zu 400 ml einer Mischung aus Petroläther und Äther (Volumenverhältnis 1:1) gegeben.

 

  Die gebildeten Ausfällungen wurden durch Filtration abgetrennt und mit Methylisobutylketon und Äther gewaschen.



  Es wurde 1,05 g gelbes Pulver erhalten. Das Produkt wurde in 5 ml Wasser gelöst, mit 10 ml Methylisobutylketon gewaschen und der pH der wässerigen Schicht wurde auf 5,0 mittels 1 N Chlorwasserstoffsäure eingestellt. Dann wurde die wässerige Schicht 20 Stunden bei   0     C stehen gelassen. Es wurden farblose nadelförmige Kristalle abgeschieden. Diese wurden durch Filtration abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Es wurde 1,03 g Ampicillin mit einem Schmelzpunkt von   201-2030    C (unter Zersetzung) erhalten. Die Ausbeute betrug 85   O/o.   



   [a] 20   = - 2820    (K = 1, Wasser) 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Ampicillin, dadurch gekennzeichnet, dass der 3,5-di-tert.-Butyl-4-hydroxybenzylester eines natürlichen Penicillins mit einem Phosphorhalid oder Phosphoroxyhalid in einem inerten Lösungsmittel unter Kühlen in Gegenwart eines tertiären Amins umgesetzt wird, die erhaltene Iminohalidverbindung mit einem niederen Alkohol unter Kühlen umgesetzt wird, die erhaltene Imidoätherverbindung mit D(-)-Phenyl-glycylchlorid-hydrochlorid oder D (-)-4-Phenyl-2,5-oxazolidindion umgesetzt wird und nach Solvolyse der erhaltene 6-[D(-)-a-Aminophenylacetamido] penicillansäure-3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxybenzylester mit einem schwach basischen Material umgesetzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Phosphorhalid Phosphorpentachlorid eingesetzt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als schwach basisches Material ein primäres Amin eingesetzt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als schwach basisches Material ein sekundäres Amin eingesetzt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als schwach basisches Material ein Alkalithiophenolat eingesetzt wird.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als primäres Amin ethylamin, Propylamin, Isopropylamin, Butylamin, tert.-Butylamin, Cyclohexylamin oder 4-Methylcyclohexylamin eingesetzt wird.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als sekundäres Amin Diäthylamin, Dibutylamin, Diisopropylamin, Dicyclohexylamin oder Bis(4-methylcyclohexyl)amin eingesetzt wird.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkalithiophenolat Natrium- oder Kaliumthiophenolat eingesetzt wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der vorhergehenden Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung von 6-[D(-)-a-Aminophenylacetami- do]-penicillansäure-3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxybenzylester unter wasserfreien Bedingungen durchgeführt wird.
CH1025170A 1969-07-12 1970-07-07 Neues Verfahren zur Herstellung von Ampicillin CH539074A (de)

Applications Claiming Priority (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5561869 1969-07-12
JP6386869 1969-08-14
JP9495569 1969-11-27
JP1065770 1970-02-09
JP1815870 1970-03-03
JP2215370 1970-03-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH539074A true CH539074A (de) 1973-07-15

Family

ID=27548282

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1025170A CH539074A (de) 1969-07-12 1970-07-07 Neues Verfahren zur Herstellung von Ampicillin

Country Status (6)

Country Link
CH (1) CH539074A (de)
DE (1) DE2033493A1 (de)
DK (1) DK133987B (de)
FI (1) FI52983C (de)
FR (1) FR2059507A1 (de)
SE (1) SE379201B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS538717B1 (de) * 1971-06-15 1978-03-31

Also Published As

Publication number Publication date
SE379201B (de) 1975-09-29
FI52983C (de) 1978-01-10
FR2059507A1 (en) 1971-06-04
DK133987C (de) 1977-01-31
FI52983B (de) 1977-09-30
DK133987B (da) 1976-08-23
DE2033493A1 (de) 1971-01-28
FR2059507B1 (de) 1974-08-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2110388B2 (de) Verfahren zur Herstellung van 2-Methylen- und 2-Methyl- A3 - cephalosporinverbindungen und deren Sulfoxiden
DE2331078C2 (de) 3-Substituierte 7&amp;beta;-Amino-cepham-4-carbonsäureverbindungen
DE2158855A1 (de) Heterocyclisch substituierte Ureidocephalosporine
DE1670113B2 (de) Ester der 6-aminopenicillansaeure und verfahren zu ihrer herstellung
DE2312041A1 (de) Penicilline, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende pharmazeutische mittel
DD151446A5 (de) Verfahren zur herstellung von phenylglycylchlorid-hydrochloriden
DE2826546A1 (de) Imidazoldicarbonsaeure-derivate
DE2809594A1 (de) Neue penicillinderivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese enthaltende arzneimittel
AT328085B (de) Verfahren zur herstellung neuer penicilline
DE2333256A1 (de) Halogenpenam- und halogencephamderivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
CH539074A (de) Neues Verfahren zur Herstellung von Ampicillin
DE2938065C2 (de)
DE2559913C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Cephalosporinderivaten
CH620444A5 (en) Process for the preparation of bicyclic unsaturated thiaaza compounds
DE3743111A1 (de) Dierythromycin- und dicholinsalze von (3s(z))-2-(((1-(2-amino-4-thiazolyl)-2-((2,2-dimethyl-4-oxo-1-(sulfooxy)-3-azetidinyl)-amino)-2-oxoaethyliden)-amino)-oxy)-essigsaeure
EP0267427B1 (de) Neues Verfahren zur Herstellung von Cephalosporinderivaten
AT303961B (de) Verfahren zur Herstellung von α-Aminobenzylpenicillin
DE2841706C2 (de) N,N-Dimethylacetamid-Addukt der 7-[D(-)-&amp;alpha;-(4-Äthyl-2,3-dioxo-1-piperazincarboxamido)-&amp;alpha;-(4-hydroxyphenyl)-acetamido]-3-[5-(1-methyl-1,2,3,4-tetrazolyl)-thiomethyl]-&amp;Delta;&amp;uarr;3&amp;uarr;-cephem--4-carbonsäure, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung
DE2620959C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 7-(D-2-Amino-3-phenylacetmido)-3-methyl-3-cephem-4-carbonsäure
CH593924A5 (en) Cephalosporin carbamates - from alcohols and isocyanates
DE69410539T2 (de) 2-Bromo- und 2-Nitroxy-Derivate von 3-Bromo- und 3,3-Dibromo-4-oxo-azetidinen, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung
DE2066157C2 (de) Acylureidopenicilline
DE2106500C3 (de) deren Salze und Verfahren zu deren Herstellung
DE2029195A1 (de) Neues Verfahren zur Herstellung von Ampicillin
DE3405446C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased