CH539577A - Paraffiniervorrichtung an Spulmaschine - Google Patents

Paraffiniervorrichtung an Spulmaschine

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CH539577A
CH539577A CH1024172A CH1024172A CH539577A CH 539577 A CH539577 A CH 539577A CH 1024172 A CH1024172 A CH 1024172A CH 1024172 A CH1024172 A CH 1024172A CH 539577 A CH539577 A CH 539577A
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CH1024172A
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Koller Emil
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Schweiter Ag Maschf
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Das Hauptpatent beschreibt eine     Paraffiniervorrich-          tung    an Spulmaschine, mit einem auf einer Antriebswelle  fliegend gelagerten zylindrischen Paraffinkörper, der  axial verschiebbar ist, einer der freien Stirnfläche des Pa  raffinkörpers gegenüber angeordneten Gegenfläche, über  welche das zu paraffinierende Garn verläuft, und einer  den Paraffinkörper entsprechend seiner Abnützung ge  gen die Gegenfläche verschiebenden Nachstellfeder, wo  bei zur Aufnahme der Anpresskraft der Nachstellfeder,  eine der Stirnfläche des Paraffinkörpers ausserhalb der  Fadenbahn gegenüberliegende Anschlagfläche an einem  Halter vorgesehen ist, und wobei die Gegenfläche an  einem im Halter parallel zur Antriebswelle verschiebbar  gelagerten Anpresskörper gebildet ist,

   der in Richtung  auf die Stirnfläche des Paraffinkörpers unter der Einwir  kung einer Anpressfeder steht.  



  Bei einer solchen Paraffiniervorrichtung hat sich ge  zeigt, dass der Auflageteller, auf welchem sich der Paraf  finkörper abstützt, keine ausreichende Führung be  züglich der geforderten Rundlaufgenauigkeit des Paraf  finkörpers dargestellt, nachdem der     Durchmesser    der       Aufsteckbohrung    im Paraffinkörper für eine leichte  Montage wesentlich grösser gehalten werden muss als  der Durchmesser des Aufsteckdornes.

   Die Folge davon  ist, dass der sich stetig durch seine Abnützung  verkürzende Paraffinkörper immer stärker taumelt, wo  durch die mit dem Garn in     Berührung    stehende Stirnflä  che des Paraffinkörpers wellig wird und sich dadurch ein  unkontrollierbarer und     ungleichmässiger        Paraffinauftrag     auf das Garn ergibt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Beseiti  gung dieses Nachteiles was dadurch erreicht wird, dass  die aus dem Anschlagkörper und dem Anpresskörper ge  bildete Anschlagfläche von konischer Gestalt ist und eine  Zentrierspitze für den Paraffinkörper darstellt.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform der     Paraffi-          niervorrichtung,    bei welcher der vom Anpresskörper ge  bildete Anschlagflächenteil eine Aussparung aufweist,  die den vom Anschlagkörper gebildeten Anschlagflä  chenteil teilweise umgreift, sollte sich hierbei der An  schlagflächenteil des Anschlagkörpers     ausserhalb        des     Zentrums der Gesamtanschlagfläche erstrecken.  



  Auf diese Weise lässt sich der auf dem Drehteller ab  gestützte Paraffinkörper     bezüglich    seiner Rotationsachse  präzise und unabhängig seiner Resthöhe zentrieren; der  Anlagedruck an den gegengefederten     Anschlagflächen    ist  daher dauernd konstant und ein gleichmässiger Paraffin  auftrag auf     düs        Garn        gewährleistet.     



  Erheben sich bei einer bevorzugten     Ausführungsform     ferner vom Anschlagflächenteil des Anpresskörpers im  wesentlichen radial von Zentrum nach aussen erstrecken  de Rippen, wird der auf den Faden einwirkende Kon  taktbereich dieser Anschlagfläche auf ein Minimum be  schränkt, was einen Fadenabrieb und die damit verbun  dene Verschmutzung der Fadenkontaktfläche des Paraf  finkörpers entscheidend herabsetzt, ohne hierbei die  Zentrierfähigkeit der konischen Anschlagfläche zu  beeinträchtigen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der Zeich  nung     näher    erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 einen teilweisen Schnitt durch eine     Paraffinier-          vorrichtung    und  Fig. 2 eine Ansicht gemäss der Linie II-11 in Fig. l .  



  In Fig. 1 ist mit 1 ein Gegenhalter bezeichnet, wel  cher an der nicht dargestellten Spulstelle festgeschraubt    ist. Dieser Gegenhalter 1 weist zwei     zueinander    parallele,  abgesetzte Bohrungen 2 und 3 auf, deren Achsen hori  zontal und quer zum Fadenlauf     liegen.    In der Bohrung 2  ist ein abgesetzter     Bolzen    4 axial verschiebbar angeord  net, der durch eine Feder 5 nach aussen (in Fig. 1 nach       oben)    gedrückt wird. Am inneren Ende des Bolzens 4,       das    aus der Bohrung 2 herausragt, ist ein Anschlagkör  per 6 mittels eines Stiftes 7 befestigt.

   Die axiale Ver  schiebbarkeit des Bolzens 4 ist einerseits begrenzt durch  den Anschlagkörper 6 und     andererseits    durch einen  Kopf 8 des Bolzens 4, der am Absatz 2' der Bohrung an  schlägt. In der Bohrung 3 sind zwei Hülsen 9 und 10  axial verschiebbar angeordnet, welche durch eine  Anpressfeder 11 voneinander distanziert gehalten wer  den. Die Hülse 9 weist ein abgesetztes Ende 9' auf, auf  welchem durch einen Stift 12 und eine Hülse 13 ein     An-          presskörper    14 befestigt ist, wobei z.B. zwischen diesen  Teilen ein     geringes    Spiel besteht, um eine beschränkte  Beweglichkeit des Anpresskörpers 14 zu gewährleisten.

    Die axiale Verschiebung der Hülse 9 ist so begrenzt, dass  die Stirnfläche 14' des Anpresskörpers 14 in bezug auf  die     Stirnfläche    6' des Anschlagkörpers 6, je um einen ge  ringen     Betrag    vor- oder zurückstehen kann. Die Hülse 10  stützt sich mit ihrer     äusseren        Stirnseite    gegen eine  schraubenförmig steigende Ringfläche 15 eines drehba  ren     Einstellknopfes    16 ab, welcher mittels einer Klemm  schraube 17 am Gegenhalter 1 befestigt und gesichert  werden kann. Ein Hebel 18 ist auf einem     im    Gegenhalter  1 befestigten     Zapfen    19 drehbar gelagert.

   Ein zweiter  Hebelarm 20 ist ebenfalls auf dem Zapfen 19 drehbar ge  lagert und durch eine Zugfeder 21 mit dem Hebel 18 ver  bunden, so dass der     Anschlagstift    20' des Hebelarmes 20  gegen den Anschlagansatz 18' des Hebels 18 gedrückt  wird. Der Hebelarm 20 ist durch einen Lenker 22 und  weitere (nicht gezeichnete) Übertragungsorgane mecha  nisch oder elektromagnetisch und/oder elektrisch mit der  Störungsbehebungsautomatik der Spulmaschine verbun  den.

   Diese Automatik kann während eines Entstörungs  vorganges an der betreffenden     Spulstelle,        z.B.    mittels  einer auf einer Steuerwelle angeordneten Kurvenscheibe,  auf welcher auch die Kurvenscheiben für die Betätigung  der     Störungsbehebungsorgane    sitzen, den Lenker 22 in  Pfeilrichtung verschieben. Dadurch wird der Hebel 18,  20 im     Gegenuhrzeigersinn        verschwenkt,    wodurch der  Anschlagkörper 6 entgegen der Wirkung der Feder 5  verschoben wird. Ein Überweg der     Übertragungsorgane     wird durch die     Zugfeder    21 kompensiert.  



  Am Gegenhalter 1 ist ein Support 24 nicht dargestell  te Weise befestigt. Dieser Support 24 kann vorzugsweise  aus seiner gezeigten     Arbeitslage    ausgeschwenkt werden,  um ein Auswechseln des Paraffinkörpers 38 zu gestatten.  In diesem Support 24 ist eine Antriebswelle 28     mittels          zweier    Kugellager 29 frei drehbar     gelagert    und durch be  kannte Konstruktionselemente Sicherungsringe, Distanz  hülse und Mutter in axialer Richtung gesichert. Die     An-          triebsriemenscheibe    30 ist mit der Antriebswelle 28 dreh  starr verbunden.

   Auf dem freien Ende 28' der Welle 28  ist ein     hülsenförmiger    Dorn 31 längsverschiebbar, wobei  eine Druckfeder 32 in der Bohrung des Dornes 31 sich  gegen die Stirnseite der Antriebswelle 28 abstützt. Der  Dorn 31 ist durch einen Stift 33 mit der Welle 28 dreh  verbunden; da der Stift jedoch ein Langloch 34 im Dorn  durchsetzt,     ist    derselbe auf der Welle 28 axial verschieb  bar. Die Druckfeder 32 hält den Dorn 31 in seiner     äusse-          ren    Endlage.

   Der Dorn 31 weist einen quadratischen     äus-          seren    Querschnitt auf und trägt einen Führungsteller 37,  dessen Nabe entsprechend dem     Dorn    31 eine mehrflächi-      ge Bohrung aufweist und auf diesem längsverschiebbar  ist. Auf dem Dorn 31 sitzt vor dem     Führungsteller    37  längsverschiebbar ein zylindrischer Paraffinkörper 38  mit quadratischer Bohrung, entsprechend dem Quer  schnitt des Dornes 31. Zwischen dem Führungsteller 37  und der Riemenscheibe 30 ist eine Druckfeder 39 ange  ordnet, welche den Führungsteller 37 in Richtung gegen  den     Anschlagkörper    6 und den Anschlagkörper 14  drückt.  



  Um den auf dem Führungsteller 37 abgestützten und  mit     diesem        umlaufenden        Paraffinkörper    38 einwandfrei  zu zentrieren, ist die aus dem Anschlagkörper 6 und dem  Anpresskörper 14 gebildete Anschlagfläche 6' 14' von  konischer Gestalt und bildet so eine Zentrierspitze für  den Paraffinkörper 38, wie Fig. 1 deutlich zeigt. Natür  lich weist hierbei der Paraffinkörper 38 an seiner oberen  Stirnseite eine entsprechende Vertiefung auf.  



  Aus Fig. 2 ist zu entnehmen, dass die Stirnfläche 14'  von rundem Querschnitt ist und eine grössere Flächen  ausdehnung als die     Stirnfläche    6' aufweist. Vorzugsweise  ist auch letztere von rundem Querschnitt. Hierbei weist  die grössere Stirnfläche 14' eine Aussparung 50 auf, die  den Anschlagkörper 6 teilweise umgreift. Hierbei ist der  Umfang des Anschlagkörpers 6 vergleichsweise so klein,  dass sich dieser mit einem Minimalabstand A ausserhalb  des Zentrums der Gesamtanschlagfläche 6', 14' befindet.  



  Von der Stirnfläche 14' erheben sich hier drei Rippen  114, -die sich     im:        wesentlichen    radial vom     Zentrum    nach  aussen erstrecken und die jeweils den Faden F unter der  Wirkung der Feder 11 gegen den Paraffinkörper 38  drücken.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen     Paraffiniervor-          richtung    ist folgende: in Fig. 1 ist die Normalbetriebsstel  lung oder eigentliche Arbeitsstellung der Teile darge  stellt. Die Druckfeder 39, welche eine sehr flache Cha  rakteristik aufweist, drückt mit dem Führungsteller 37  den Paraffinkörper 38 gegen den Anschlagkörper 6, so  dass dieser am Auge 1' des Gegenhalters 1 anliegt. Die  Abnutzung des Paraffinkörpers 38 wird durch die  Druckfeder 39 kompensiert, indem derselbe nachgescho  ben wird. Der Anschlagkörper 6 wird ausserdem durch  die Druckfeder 5 gegen das Auge 1' gepresst, so dass die  Lage der Stirnfläche 6' unveränderlich erhalten bleibt.

    Somit bleiben auch die Lage der Paraffin abgebenden  Stirnfläche des Paraffinkörpers 38 und folglich auch die  Lage der sich auf dieser abstützenden Stirnfläche 14'  bzw. Rippen 114 des Anpresskörpers 14 unveränderlich,  zwischen welchen beiden der zu     paraffinierende    Faden F  (Fig. 1) durchläuft. Die Anpresskraft des     Anpresskör-          pers    14 gegen den Paraffinkörper 38 wird durch die  Anpressfeder 11 erzeugt und ist einstellbar, indem durch  Drehung des Einstellknopfes 16 mit seiner schraubenför  mig steigenden Ringfläche 15 die axiale Lage der Hülse  10 und damit die Vorspannung der Anpressfeder 11 ver  ändert wird.

   Aus der unveränderlichen Lage der     Paraffi-          nierebene    ergibt sich, dass die Anpressfeder 11 stets im  selben Punkt arbeitet, d.h., dass die Anpresskraft des  Anpresskörpers 14 gegen den Paraffinkörper 38, unab  hängig von dessen Länge bzw. Abnutzungszustand, kon  stant bleibt und ermöglicht, mit kleinsten Anpresskräften  zu arbeiten. Dadurch ist ein dauernd gleichmässiger,    sparsamer Paraffinauftrag gewährleistet. Sinngemäss  muss in jeder Betriebslage bzw. in jedem Betriebszustand  die Kraft der Druckfeder 39 grösser sein als diejenige der  Anpressfeder 11.  



  Der Paraffinkörper 38 wird dann durch Beaufschla  gung der Riemenscheibe 30 angetrieben und gleichzeitig  durch die konischen Stirnflächen 6' und 14' präzise  zentriert.  



  Tritt ein     Fadenbruch    ein, so wird über nicht gezeich  nete Übertragungsorgane der Lenker 22 nach rechts (in       Pfeilrichtung)    gezogen, womit der Hebelarm 20 und  durch die Zugfeder 21 auch     der    Hebel 18 im Gegenuhr  zeigersinn verdreht werden. Dadurch drückt der Hebel  18 mit seiner Nase 18" auf den Anschlagkörper 6 und  schiebt diesen, entgegen der     Federkraft    5 samt Paraffin  körper 38 entgegen der Federkraft 39 nach unten, bis der  Kopf 8 des Bolzens 4 auf dem Absatz 2' im Gegenhalter  1 aufsteht.     Mit    dem Zurückschieben des Paraffinkörpers  38     wird,    bei Auftreffen des Anschlagkörpers 6 auf den  Dorn 31 auch dieser, entgegen der Federkraft 32 zurück  geschoben.

   Dabei folgt der Anpresskörper 14 zufolge der  Federkraft 11 so weit, bis die     abgesetzte    Hülse 9 auf dem  Absatz 3' im Gegenhalter 1 aufsteht. Es entsteht also  zwischen dem Anpresskörper 14 und dem Paraffinkör  per 38 ein Spalt S, welcher genügt, um den neu verknote  ten Faden F zwischen den Anpresskörper 14 bzw. dessen  Rippen 114 und den     Paraffinkörper    38 zu legen, wonach  der Lenker 22 und die Übertragungsorgane von der Kur  venscheibe freigegeben und alle     Teile    durch die Kraft der  Federn 5, 32 und 39     in    die ursprüngliche Lage (Betriebs  zustand) zurückgeführt werden.  



  Das Einsetzen eines neuen Paraffinkörpers 38 erfolgt  in der Weise, dass der Dorn 31 mit dem Support 24 aus  geschwenkt wird, der neue Paraffinkörper 38 auf den  Dorn 31 gesteckt und beide wieder in die     Arbeitsstellung          zurückgeschwenkt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Paraffiniervorrichtung nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Anschlagkörper (6) und dem Anpresskörper gebil dete Anschlagfläche (6', 14') von konischer Gestalt ist und eine Zentrierspitze für den Paraffinkörper (38) dar stellt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Paraffiniervorrichtung nach Patentanspruch, wo bei der vom Anpresskörper (14) gebildete Anschlagflä chenteil (14') eine Aussparung aufweist, die den vom Anschlagkörper (6) gebildeten Anschlagflächenteil (6') teilweise umgreift, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Anschlagflächenteil (6') des Anschlagkörpers (6) ausser- halb des Zentrums der Gesamtanschlagfläche (6', 14') er streckt. 2. Paraffiniervorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich vom Anschlagflächenteil (14') des Anpresskörpers (14) im we sentlichen radial vom Zentrum nach aussen erstreckende Rippen (114) erheben.
CH1024172A 1965-03-19 1972-07-07 Paraffiniervorrichtung an Spulmaschine CH539577A (de)

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IT12964/72A IT1045096B (it) 1972-07-07 1972-10-16 Dispositivo paraffinatore per spoliere normali ed automatiche atto ad assicurare una paraffinatura regolare e razionale del filato
US00307805A US3802382A (en) 1972-07-07 1972-11-20 Waxing or paraffining apparatus for yarn winders
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