CH539857A - Schaltungsanordnung zur Distanzmessung in einem Radargerät - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Distanzmessung in einem Radargerät

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Publication number
CH539857A
CH539857A CH269172A CH269172A CH539857A CH 539857 A CH539857 A CH 539857A CH 269172 A CH269172 A CH 269172A CH 269172 A CH269172 A CH 269172A CH 539857 A CH539857 A CH 539857A
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CH
Switzerland
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distance
measuring device
distance measuring
radar device
discriminator
Prior art date
Application number
CH269172A
Other languages
English (en)
Inventor
Pacozzi Pierino
Original Assignee
Siemens Ag Albis
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Filing date
Publication date
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Priority to LU67065A priority patent/LU67065A1/xx
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/66Radar-tracking systems; Analogous systems
    • G01S13/70Radar-tracking systems; Analogous systems for range tracking only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)
  • Optical Radar Systems And Details Thereof (AREA)

Description


  Das Hauptpatent betrifft eine Schaltungsanordnung zur  Distanzmessung in einem Radargerät, bei der ein     Distanzdis-          kriminator    vorhanden ist, der durch ein Distanzfenster den  Ziel-Echoimpuls ausblendet, bei der dieser     Distanzdiskrimina-          tor    wahlweise mit einer ersten, zu einer Grobmessung dienen  den und schnell reagierenden oder mit einer zweiten, mit  einem Rechner verbundenen und zur Feinmessung dienenden  Distanzmesseinrichtung zusammengeschaltet ist und mit der  jeweils angeschalteten Distanzmesseinrichtung eine Folge  schaltung bildet, die das Distanzfenster dem Zielecho nach  führt.  



  Die Schaltungsanordnung gemäss dem Hauptpatent ist  dadurch gekennzeichnet, dass jede Distanzmesseinrichtung  einen Impuls abgibt, dessen zeitliche Lage dem in der betref  fenden Distanzmesseinrichtung gespeicherten Distanzwert  entspricht, und der auf einem Sichtgerät durch eine separate  Leuchtmarke markiert ist, dass ein Impulsdiskriminator vor  handen ist, der aus den beiden Impulssignalen eine der gegen  seitigen Abweichung proportionale Fehlerspannung abgibt,  welche den in der zweiten bzw. ersten Distanzmesseinrichtung  gespeicherten Wert dem Distanzwert der Folgeschaltung nach  führt, dass ferner wenigstens an einem Eingang des     Impulsdis-          kriminators    ein einstellbares Verzögerungsglied einschaltbar  ist.

   um mit dessen Hilfe anhand der Sichtgerätleuchtmarke  während der Zielverfolgung durch die zweite     Distanzmessein-          richtung    die erste Distanzmesseinrichtung auf ein weiteres Ziel  einstellen zu können, und dass Mittel zur wahlweisen Einschal  tung der Verfolgung des Zieles durch die erste bzw. zweite  Distanzmesseinrichtung vorgesehen sind, welche Mittel die  Einschaltung der zweiten Distanzmesseinrichtung selbttätig  auslösen, sobald die Impulsdiskriminator-Fehlerspannung  einen Grenzwert unterschreitet.  



  Zur Einweisung der Distanzmesseinrichtung eines Radarge  rätes auf einen von einem Einweiseradargerät ermittelten  Distanzwert wurden bisher in den beiden Geräten zur Distanz  proportionale Spannungen erzeugt und als Soll- und Istwert  einer Nachlaufschaltung zugeführt, welche die     Distanzmessein-          richtung    auf die Distanz des Einweiseradargerätes brachte.  Sowohl aus der Erzeugung der proportionalen Spannungen als  auch aus dem Nachlaufvorgang an sich resultieren Fehler,  so dass die Distanzübermittelung von einem Radargerät zum  anderen nur ungenau erfolgen konnte.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der  Schaffung einer Schaltungsanordnung, die eine genaue  Distanzübertragung gewährleistet.  



  Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung dient zur  Distanzmessung in einem Radargerät, wobei diesem Gerät  eine Einweise-Radareinrichtung zugeordnet ist, und ist  dadurch gekennzeichnet, dass zur Einweisung der ersten,  schnell reagierenden Distanzmesseinrichtung der mittels eines       Umschalters    an die zweite, mit dem Rechner verbundene  Distanzmesseinrichtung anschaltbare Eingang des Impulsdis  kriminators über einen weiteren Umschalter wahlweise an die  Einweise-Radareinrichtung anschaltbar ist, die einen Ein  weise-Impuls abgibt, dessen zeitliche Lage dem einzuweisen  den Distanzwert entspricht, und die durch einen Einweisebe  fehl den weiteren Umschalter sowie einen Kontakt zur Unter  brechung der Impulsdiskriminatorausgangsspannung betätigt.  



  Die neue Schaltungsanordnung hat den Vorteil, dass die  Übertragung der Distanzwerte von der Einweise-Radarein  richtung unabhängig von absoluten Distanzfehlern erfolgt.  



  Anhand der Zeichnung wird im folgenden ein Ausführungs  beispiel einer erfindungsgemässen Schaltungsanordnung näher  erläutert.  



  Die Figur zeigt dabei ein Blockschaltbild einer     erfindungs-          gemässen    Schaltungsanordnung.  



  Im Blockschaltbild ist ein Distanzdiskriminator 1 vorhan  den. Dieser Distanzdiskriminator I blendet das an der    Klemme Z zugeführte Zielecho durch ein     Distanzfenster    aus.  Er ist wahlweise mit einer ersten, schnell reagierenden bzw.  mit einer zweiten, mit einem Rechner verbundenen     Distanz-          messeinrichtung    2 bzw. 3 zusammenschaltbar. Er bildet auf  diese Weise jeweils eine Folgeschaltung, die das Distanzfenster  dem Zielecho nachführt. Zur wahlweisen Zusammenschaltung  des Distanzdiskriminators 1 mit der ersten bzw. der zweiten  Distanzmesseinrichtung 2 bzw. 3 ist dessen Eingang über einen  Umschalter 9c mit einem Ausgang der ersten bzw. zweiten  Distanzmesseinrichtung 2 bzw. 3 zusammenschaltbar.

   Der  Ausgang des Distanzdiskriminators 1 ist über einen Umschal  ter 9b mit dem Eingang der ersten bzw. zweiten     Distanzmess-          einrichtung    2 bzw. 3 zusammenschaltbar. Die zweite     Distanz-          messeinrichtung    3 ist mittels einer mechanischen Welle 11 mit  einem Rechner 5 verbunden. Der Ausgang der ersten     Distanz-          messeinrichtung    2 ist mit dem einen Eingang eines     Impulsdis-          kriminators    4 verbunden.

   Der Ausgang der zweiten     Distanz-          messeinrichtung    3 ist über einen Umschalter 12 und die     Ruh-          seite    eines Umschaltkontaktes 15a eines Relais 15 mit dem  anderen Eingang des Impulsdiskriminators 4 verbunden. Ein  zweiter Ausgang der zweiten Distanzmesseinrichtung 3 ist  über ein veränderbares Verzögerungsglied 6, den Umschalter  12 und den Umschaltkontakt 15a ebenfalls mit dem anderen  Eingang des Impulsdiskriminators 4 verbunden. Die Ausgänge  der beiden Distanzmesseinrichtungen 2, 3 stehen zwecks Dar  stellung je einer separaten Leuchtmarke mit dem Anzeigeteil  10 in Verbindung.

   Der Ausgang A4 des Impulsdiskriminators  4 ist einerseits über einen Umschalter 9a mit dem Eingang der  ersten bzw. zweiten Distanzmesseinrichtung 2 bzw. 3 verbun  den, andererseits steht er über einen Trennverstärker 16 und  einen weiteren Ruhekontakt 15b des Relais 15 mit einem  Schwellenschalter 8 in Verbindung. Dieser Schwellenschalter 8  betätigt die Umschalter 9a, b, c. Er ist so ausgeführt, dass er  bei der Unterschreitung der Ausgangsspannung U4 des  lmpulsdiskriminators 4 unter den Wert einer Referenzspan  nung US den Distanzdiskriminator 1 mittels der Umschalter  9a, b, c mit der zweiten Distanzmesseinrichtung 3 selbsttätig  zusammenschaltet.

   Bei der Überschreitung der Spannung U4  über den Schwellenwert US schaltet er den     Distanzdiskrimina-          tor    1 selbständig mit der ersten Distanzmesseinrichtung  zusammen, in dem über einen Handschalter 14 eine Spannung  <B>US</B> +U an den Eingang derselben gelegt wird. Zur Einweisung  der ersten Distanzmesseinrichtung 2 durch ein Einweiseradar  gerät 13 ist der mittels des Umschalters 12 an die zweite  Distanzmesseinrichtung 3 ausschaltbare Eingang A3 des  Impulsdiskriminators 4 über die Arbeitsseite des Umschalt  kontaktes 15a des Relais 15 mit dem Einweiseradargerät 13  verbunden. Das Einweiseradargerät gibt einen Einweiseimpuls  U13 ab, dessen zeitliche Lage dem einzuweisenden Distanz  wert entspricht.

   Das Einweiseradargerät 13 steht zur Über  mittlung eines Einweisebefehls UE mit einer monostabilen  Kippschaltung 17 in Verbindung. Der Ausgang derselben führt  zu einem Relais, das die Kontakte 15a und 15b betätigt. Die  Schaltungsanordnung funktioniert nun folgendermassen:  Sobald das Einweiseradargerät 13 ein Ziel erfasst hat, gibt  dieses einen Einweisebefehl ab. Dieser Einweisebefehl erfolgt  durch Abgabe einer Spannung     UE,    welche die monostabile  Kippschaltung 17 in die Arbeitslage kippt, so dass das Relais  15 aufzieht. Durch die Betätigung des entsprechenden Kon  taktes 15a werden die     Einweiseimpulse    U13 an den     Impulsdis-          kriminator    4 durchgeschaltet.

   Durch die Öffnung des Kontak  tes 15b wird die Zuführung der Fehlerspannung U4 des       Impulsdiskriminators    5 an den Schwellenschalter 8 unterbro  chen. Auf diese Weise wird erreicht, dass wegen der Unter  schreitung der Schwellenspannung US der     Distanzdiskrimina-          tor    1 mit der zweiten Distanzmesseinrichtung 3 zusammenge  schaltet wird. Am einen Eingang A2 des     Impulsdiskriminators         4 sind nun die Ausgangsimpulse der ersten     Distanzmessein-          richtung    2 und am andern Eingang A3 sind die Einweiseim  pulse U13 vorhanden.

   Durch Vergleich in der im Hauptpatent  angegebenen Weise wird eine Fehlerspannung U4 gebildet, die  so lange vorhanden ist bis die Lage der beiden Impulse über  einstimmt. Diese Fehlerspannung U4 verschiebt den in der  ersten Distanzmesseinrichtung 2 gespeicherten Distanzwert  auf den einzuweisenden Wert.  



  Die Rückstellzeit der monostabilen Kippschaltung 17 ist so  bemessen, dass sich während dieser Zeit der Einweisevorgang  abspielen kann. Nach dem Ablauf der Rückstellzeit kippt die  monostabile Kippschaltung 17 in die Ruhelage zurück,  wodurch das Relais 15 abfällt. In diesem Moment ist der  Distanzdiskriminator 1 mit der zweiten     Distanzmesseinrich-          tung    3 zusammengeschaltet und der Impulsdiskriminator 4  vergleicht die Distanzwerte der ersten und zweiten     Distanz-          messeinrichtungen,    welche nicht übereinstimmen.

   Aus dem  Vergleich resultiert eine grosse Fehlerspannung U4, welche  den Schwellenschalter 8 veranlasst die Kontakte 9a, b, c umzu  schalten, so dass die schnell reagierende     Distanzmesseinrich-          tung    2 mit dem Distanzdiskriminator 1 zusammengeschaltet  wird. Die erste Distanzmesseinrichtung 2 gibt entsprechend  dem vom Einweiseradargerät 13 eingewiesenen und gespei  cherten Distanzwert einen Distanzfenstermitteimpuls ab, so  dass in dem vom Distanzdiskriminator 1 erzeugten Distanzfen  ster das Zielecho erscheint, welches am Eingang Z eingegeben  wird. Die Zielerfassung erfolgt nun in gleicher Weise, wie dies    bereits im Hauptpatent beschrieben ist.  



  Während der Zielverfolgung durch die schnell reagierende  Distanzmesseinrichtung 2 wird die zweite mit dem Rechner 5  verbundene Distanzmesseinrichtung 3 durch den     Impulsdiskri-          minator    4 nachgeführt. Sobald die Fehlerspannung U4 den  Schaltschwellenwert US unterschreitet, d. h. sobald die  Distanzdifferenz zwischen der ersten und zweiten     Distanz-          messeinrichtung    kleiner ist als die halbe Distanzfensterscheibe,  so spricht der Schwellenschalter 8 an und schaltet die zweite  Distanzmesseinrichtung 3 mit dem Distanzdiskriminator 1  zusammen, welche dann die Zielverfolgung übernimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, wobei dem Radargerät eine Einweise-Radareinrich tung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einwei sung der ersten, schnell reagierenden Distanzmesseinrichtung (2) der mittels eines Umschalters (12) an die zweite, mit dem Rechner (5) verbundene Distanzmesseinrichtung (3) anschalt bare Eingang (A3) des Impulsdiskriminators (4) über einen weiteren Umschalter (15a) wahlweise an die Einweise-Radar einrichtung anschaltbar ist, die einen Einweise-Impuls (U13) abgibt, dessen zeitliche Lage dem einzuweisenden Distanzwert entspricht, und die durch einen Einweisebefehl (UE) den weiteren Umschalter (15a) sowie einen Kontakt (15b) zur Unterbrechung der Impulsdiskriminatorausgangsspannung (U4) betätigt.
CH269172A 1972-02-25 1972-02-25 Schaltungsanordnung zur Distanzmessung in einem Radargerät CH539857A (de)

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CH269172A CH539857A (de) 1972-02-25 1972-02-25 Schaltungsanordnung zur Distanzmessung in einem Radargerät
DE2216431A DE2216431C3 (de) 1972-02-25 1972-04-05 Radar-Distanzmeßanordnung mit dem Zielecho nachgeführtem Distanzfenster
AT1096672A ATA1096672A (de) 1972-02-25 1972-12-21 Schaltungsanordnung zur distanzmessung in einem radargerat
GB147173A GB1409851A (en) 1972-02-25 1973-01-11 Circuit arrangement for range measurement in a radar equipment
ES410831A ES410831A2 (es) 1972-02-25 1973-01-20 Disposicion de circuito para la medicion de distancia en un aparato de radar.
NL7301727.A NL164134C (nl) 1972-02-25 1973-02-07 Verbetering van een afstandsmeetschakelinrichting voor een radarinstallatie.
LU67065A LU67065A1 (de) 1972-02-25 1973-02-20
IT20754/73A IT1046691B (it) 1972-02-25 1973-02-23 Disposizione circuitale per la misura di distanza in un apparecchio radar
JP48023033A JPS48101093A (de) 1972-02-25 1973-02-26
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