Die Erfindung betrifft einen Lamellenheizkörper mit einem blockförmigen Lamellen-Rohrsystem, das von wenigstens zwei von den Rohren durchsetzten Trägerelementen gehalten und mit einer zumindest einen Kanal für die erwärmte Luft bildenden Verkleidung umgeben ist.
Lamellenheizkörper dieser Art sind allgemein bekannt. Sie weisen gegenüber den herkömmlichen für Zentralheizungsanlagen verwendeten Radiatoren vor allem den Vorteil auf, dass sie eine sehr geringe Wärmeträgheit besitzen, d.h., sehr schnell aufheizbar sind und aufgrund der durch die Verkleidung erreichten Kaminwirkung die stets angestrebte Luftumwälzung begünstigt wird. Ausserdem besitzen diese Lamellenheizkörper durch die vorhandene Verkleidung ein ansprechendes, in Wohn- und Bürobauten besonders geschätztes Aussehen.
Bei den bekannten Lamellenheizkörpern besteht allgemein das Problem, die während der Aufheiz- und Abkühlvorgänge durch die stets vorhandenen Wärmedehnungen bewirkten Geräusche, insbesondere Knackgeräusche, zu verringern. Diesem Problem kommt ganz erhebliche Bedeutung zu, da derartige Geräusche gerade während der Nacht äusserst störend sein können. Eine einwandfreie Lösung dieses Problems stösst vor allem auch deshalb auf Schwierigkeiten, weil die Fertigungskosten möglichst gering gehalten werden müssen und aus diesem Grunde aufwendige Lösungen von vornherein ausscheiden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Lamellenheizkörper der eingangs angeführten Art zu schaffen, der im Betrieb praktisch völlig geräuschfrei ist, in äusserst wirtschaftlicher Weise unter Verwendung eines Minimums an verschiedenen Teilen gefertigt und ohne wesentlichen fertigungstechnischen Mehraufwand in unterschiedlichen Grössen bzw. Längen hergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Trägerelemente identisch ausgebildet sind und dass für jedes gerade durch das Lamellenpaket verlaufende Rohr wenigstens eine feste Einspannstelle und eine lose Durchtrittsstelle an den Trägerelementen vorgesehen sind.
Die erfindungsgemässen Massnahmen haben zur Folge, dass nur noch identische Trägerelemente gefertigt werden müssen und trotzdem das blockförmige Lamellen-Rohrsystem sicher und vor allem im Betrieb völlig geräuschfrei gehaltert werden kann, da die Heizrohre weder in der Aufheizphase noch in der Abkühlphase in ihren Dehn- und Kontraktionsbewegungen behindert werden.
Vorzugsweise ist jeweils zwischen zwei Einspannstellen eine Rohrkrümmung vorgesehen, die insbesondere 1800 beträgt. Diese Ausführungsform findet vor allem Anwendung bei Heizkörpern mit einem zwischen zwei Trägerelementen angeordneten Lamellen-Rohrblock, wobei sich die Rohrkrümmungen an den Aussenseiten der Trägerelemente befinden und aufgrund dieser Krümmungen ein besonders günstiger und wirksamer Längenausgleich der Rohrabschnitte ermöglicht wird.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Einspannstellen in Axialrichtung des jeweiligen Rohrabschnittes beweglich. Dies ist vor allem bei Heizkörpern mit relativ grossen Abmessungen von Bedeutung, welche mehr als zwei der identischen Trägerelemente benötigen.
Vorzugsweise sind die Trägerelemente plattenförmig ausgebildet, und die als Einspannstellen dienenden Rohrdurchtrittsöffnungen sind in hängenden Laschen vorgesehen. Damit wird in konstruktiv besonders einfacher und sich im Hinblick auf die Fertigungskosten besonders günstig auswirkender Weise eine völlig elastische und trotzdem sichere Aufhängung des Lamellen-Rohrpaketes auch bei Heizkörpern mit mehreren aufeinanderfolgenden Trägerelementen sichergestellt.
Zweckmässigerweise ist der Durchmesser der nicht als Einspannstellen ausgebildeten Rohrdurchtrittsöffnungen der Trägerelemente grösser als der Rohraussendurchmesser.
Weiterhin ist vorteilhaft, wenn jedes Trägerelement zwei abgewinkelte identische Seitenteile aufweist und im Querschnitt U-förmig ist. Auf diese Weise werden stabile Trägerelemente erhalten, die noch eine Reihe zusätzlicher Funkelemente erhalten, die noch eine Reihe zusätzlicher Funktionen übernehmen können.
Zu diesem Zweck sind an den Seitenteilen in gleicher Höhe Ausnehmungen zur Aufnahme von Befestigungsorganen und Anlageflächen, insbesondere für die Verkleidung, bildende Ausprägungen vorgesehen. Wesentlich ist dabei, dass all diese Ausnehmungen und Ausprägungen beidseitig vorhanden sind, so dass die Trägerelemente ihre Funktionen auch jeweils nach Drehung um 180 um ihre Längsachse, bzw. bei spiegelbildlicher Anordnung erfüllen können.
Eine vorteilhafte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Ausprägungen stegförmig ausgebildet sind und die Anlageflächen im wesentlichen parallel zu den Seitenteilflächen verlaufen, und dass die stegförmigen Ausprägungen zur Halterung von Spannfedern dienen.
Vorzugsweise sind die Spann federn unter den Stegen hindurchgeführt und besitzen über die Anlagefläche vorstehende freie Enden, während sie am anderen Ende haarnadelförmig ausgebildet und auf den jeweils neben der Ausprägung liegenden äusseren Seitenteilschenklel aufschiebbar sind. Der stegseitige Teil der haarnadelförmigen Spannfeder liegt dabei an der Ausprägung an und ist als Klemmteil ausgebildet.
Diese spezielle Spannfederkonstruktion gewährleistet einerseits ein einfaches Auswechseln der Spannfedern, so dass diese jeweils nur dort angebracht werden müssen, wo sie tatsächlich im jeweiligen Anwendungsfalle benötigt werden, und führt andererseits zu einem sicheren und festen Sitz der auf einen Seitenteilschenkel geschobenen Spannfeder. Des weiteren ist zu beachten, dass durch diese Spannfederkonstruktion eine Doppelnutzung der Ausprägungen erreicht wird, da diese einerseits als Spannfederhalterung und andererseits als Anlageflächen verwendet werden.
Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das bodenseitige Ende der Trägerelemente mit Haltegliedern zur Befestigung und Blockierung der Verkleidung in Form von Steck-Schlitz-Verbindungen versehen.
Vorzugsweise bestehen dabei die Halteglieder aus Laschen, die im wesentlichen parallel zur entsprechenden Seitenteilfläche verlaufen und von den nach oben gebogenen Enden eines rechtwinklig abgebogenen Endbereichs der Trägerelemente gebildet sind, wobei die Breite der Laschen zumindest etwas geringer als die Länge von in der Verkleidungsunterseite vorgesehenen Schlitzen ist.
Im Bereich der Laschen sind im Trägerelement zweckmässigerweise Ausnehmungen vorgesehen, wobei die Laschen im wesentlichen in einer Ebene mit den Seitenteilflächen liegen und seitliche Ausnehmungen aufweisen, in die die Verkleidung einschiebbar ist. Aufgrund dieser Ausgestaltung ist ein schnelles, einfaches und sicheres Befestigen der Verkleidung möglich, da zu diesem Zweck lediglich die nach oben stehenden Laschen in Schlitze in der Verkelidungsunterseite geschoben und dann die Verkleidung seitlich in die Ausnehmungen gerückt werden muss. Zweckmässigerweise wird die Verkleidung dann noch nach dem Einrücken in die Ausnehmungen mittels Federn blockiert, die in die Schlitze in der Verkleidungsunterseite steckbar sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass eine auf die Oberseite der Verkleidung aufsetzbare kastenförmige Luftumlenkhaube vorgesehen ist, deren Austrittsöffnungen vorzugsweise an der Vorderfläche angeordnet sind.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine an einer ausserhalb eines äusseren Trägerelementes liegenden Rohrkrümmung fixierbare Konsole für einen Wärmemengen messer vorgesehen, die massiv ausgebildet und mit einer dem Rohrdurchmesser und der Rohrkrümmung angepassten Ausnehmung versehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, nachträglich ohne wesentlichen Aufwand einen Wärmemengenmesser anzubringen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines Lamellenheizkörpers gemäss der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Detaildarstellung eines Trägerelementes für den Lamellen-Rohrblock,
Fig. 3 eine weitere Detaildarstellung eines Trägerelements mit einer Rohrdurchführung,
Fig. 4 eine Detaildarstellung einer an den Trägerelementen vorgesehenen Spannvorrichtung,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Heizkörpers nach Fig. 1 mit aufgesetzter Verkleidung,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer auf die Verkleidung aufsetzbaren Luftumlenkhaube und die
Fig. 7 und 8 perspektivische Darstellungen zweier Ausführungsformen von Konsolen für Wärmemengenmesser.
Nach Fig. 1 besteht der Lamellenheizkörper im wesentlichen aus einem blockförmigen Lamellen-Rohrsystem 1, das zwischen zwei dieses Lamellen-Rohrsystems tragenden seitlichen Trägerelementen 2 angeordnet ist. Eine Verkleidung 15, wie sie beispielsweise in Fig. 5 gezeigt ist, umgibt nach erfolgter Montage die gesamte Anordnung und legt zusammen mit den seitlichen Trägerelementen einen Schacht fest, der im Betrieb als Kamin wirkt.
Der Lamellenblock 1 wird von Rohren 8 durchsetzt, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hintereinander geschaltet sind und über eine Wasserzuführleitung 33 mit Warm wasser gespeist werden. Die Wasserzuführleitung 33 geht unterhalb des seitlich in den Heizkörper führenden Anschlussrohres in einen Entlüftungsstutzen 32 über, dessen Durchmesser grösser als der der Wasserzuführleitung 33 ist. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass im Bereich des Über- gangs in den Entlüftungsstutzen eine besonders gute Abscheidung der von dem Wasser mitgeführten Luft erzielt wird, die sich im oberen Teil des Entlüftungsstutzens 32 sammeln und ein Luftpolster bilden kann. Damit wird sichergestellt, dass stets eine einwandfreie Entlüftung gegeben ist und damit eventuelle Korrosionsschäden ausgeschaltet und Leistungseinbussen vermieden werden.
Der Block 1 ist mit den Trägerelementen 2 über die vorzugsweise aus Kupfer bestehenden Rohre 8 verbunden, und zwar dergestalt, dass im Betrieb auftretende Wärmedehnungen zu keinen Verpannungen und damit auch zu keinerlei Knack- oder Knistergeräuschen führen können. Zu diesem Zweck ist für jedes gerade durch das Lamellenpaket 1 verlaufende Rohr 8 wenigstens eine feste Einspannstelle 3 und eine lose Durchtrittsstelle 6 an den Trägerelementen 2 vorgesehen. Eine derartige feste Einspannstelle ist in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 3 bezeichnet. In der Praxis wird eine solche feste Einspannstelle dadurch erreicht, dass das Rohr 8 durch eine etwa seinem Aussendurchmesser entsprechende Öffnung gesteckt und anschliessend aufgeweitet und damit mit dem Trägerelement 2 fest verbunden wird.
Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, sind die nicht als Einspannstellen dienenden Rohrdurchtrittsöffnungen 6 in den Trägerelementen 2 so gewählt, dass ihr Durchmesser grösser als der Aussendurchmesser des Rohres 8 ist.
Auf diese Weise wird eine Aufhängung des Blockes 1 erreicht, bei der zwischen zwei Einspannstellen 3 jeweils eine Rohrkrümmung 4 vorhanden ist, die einen geräuschfreien Dehnungsausgleich ermöglicht.
Die Trägerelemente 2 sind identisch ausgebildet und aus im wesentlichen rechteckigen Blechen gefertigt, wobei jedes Trägerelement zwei abgewinkelte identische Seitenteile 7 aufweist und im Querschnitt U-förmig ist. Die Seitenteile 7 sind wiederum spiegelsymmetrisch identisch ausgebildet und weisen Ausnehmungen 31 zur Aufnahme von Befestigungsorganen, Schlitze zur Durchführung von Schrauben und dergleichen auf, um ein einfaches Anbringen des Heizkörpers an einer Wand zu ermöglichen. Ausserdem sind an jedem Seitenteil 7 wenigstens zwei Ausprägungen 10 vorgesehen, die stegförmig ausgebildet und aus dem Seitenteilmaterial nach aussen gedrückt sind. Die so erhaltenen Stege bilden Anlageflächen 9, die im wesentlichen parallel zur Seitenteilfläche verlaufen.
Die Anlageflächen 9 liegen entweder an der Wand, an der der Heizkörper befestigt wird, an, oder sie dienen der Verkleidung 15 als Anlage.
Um einen einwandfreien Sitz der Verkleidung 15 zu erzielen, werden an den Seitenteilen Spannfedern vorgesehen.
Derartige Spannfedern können entweder fest oder auswechselbar angebracht werden, wobei ein auswechselbares Anbringen von Spannfedern vorteilhaft ist, da dann nur die im jeweiligen Montagefall effektiv erforderlichen Spannfedern eingesetzt werden müssen.
Zu diesem Zweck sind Spannfedern 11 vorgesehen, die wie im einzelnen der Fig. 4 zu entnehmen ist - mit den Ausprägungen 10 zusammenwirken. Die Spannfedern 11 sind an ihrem Klemmteil haarnadelförmig ausgebildet und können mit diesem Klemmteil über den jeweils neben der Ausprägung 10 liegenden äusseren Seitenteilschenkel 13 geschoben werden. Das freie Ende 12 einer jeden Spannfeder ist so gekrümmt, dass es über die Anlagefläche 9 vorsteht und damit gegen die Verkleidung drückt.
Den Fig. 1 und 5 ist zu entnehmen, dass das bodenseitige Ende der Trägerelemente 2 abgewinkelt ist und die seitlichen Enden dieses abgewinkelten Bereiches Halteglieder 14 bilden, die aus Laschen 16 bestehen, welche nach oben in Richtung der Seitenteile 7 gebogen sind und im wesentlichen parallel zu diesen verlaufen. In den Seitenteilen 7 sind im Bereich dieser Laschen 16 Ausnehmnungen 19 vorgesehen, so dass die Laschen praktisch in einer Ebene mit den Seitenteilen angeordnet werden können. Die Laschen 16 weisen in Höhe der Knickstelle seitliche nicht näher bezeichnete Ausnehmungen auf, in die - wie noch erläutert werden wird - die Verkleidung 15 eingeschoben werden kann.
Schliesslich sind im unteren Bereich der Trägerelemente 2 noch Bohrungen 34 vorgesehen, die es ermöglichen, im Bedarfsfalle Fussteile anzuschrauben, wenn der Heizkörper nicht an einer Wand, sondern am Boden befestigt werden soll.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines Trägerelements 2, bei dem die Einspannstellen 3 als lediglich relativ feste Einspannstellen ausgebildet sind und eine axiale Bewegung des eingespannten Rohres zulassen. Zu diesem Zweck sind die festen Einspannstellen 3 in hängenden Laschen 5 angeordnet, die einfach durch entsrechende Stanzungen erhalten werden. Es ist offensichtlich, dass bei einer derartigen Ausgestaltung praktisch eine vollkommene elastische und trotzdem sichere Halterung des Blockes 1 erzielt wird.
Vorteilhaft ist diese Ausführungsform vor allem bei Heizkörpern mit grösseren Längsabmessungen, welche mehr als zwei Trägerelemente benötigen, da durch diese voll elastische Aufhängung praktisch auch bei sehr langen Heizkörpern ausschliesslich identische Trägerelemente verwendet werden können und trotzdem das Auftreten von durch Wärmedehnungen bedingten Geräuschen sicher ausgeschlossen wird.
Fig. 5 zeigt einen Heizkörper mit aufgesetzter Verkleidung 15. Diese Verkleidung 15 besitzt vorzugsweise an ihrer Oberseite 22 Luftaustrittsöffnungen, die hier nicht dar gestellt sind. An ihrer Rückseite ist ein Wandungsteil 21 nach unten gezogen, und dieses Wandungsteil 21 übergreift die Trägerelemente 2, wenn die Verkleidung aufgesetzt ist.
An ihrem unteren Ende ist die Verkleidung 15 rechtwinklig nach innen gebogen, so dass eine Verkleidungsunterseite 17 erhalten wird, in der Schlitze 18 vorgesehen sind, in welche die Laschen 16 eingreifen können. Vorzugsweise sind jeweils zwei nebeneinanderliegende Schlitze 18 angebracht, um die gleiche Verkleidung auch dann verwenden zu können, wenn der Heizkörper anschlussbedingt spiegelbildlich befestigt werden muss und deshalb die einen gewissen Raum beanspruchenden Anschlussleitungen auf die andere Seite gelangen.
Das Anbringen der Verkleidung 15 auf dem Heizkörper erfolgt ganz einfach dadurch, dass nach dem Einschieben der Laschen 16 in die entsprechenden Schlitze 18 die Verkleidung unter Ausübrung eines leichten Druckes gegen die Spannfeder über die Trägerelemente 2 geschoben und dann nach unten gedrückt wird, so dass das Wandungsteil 21 die Trägerelemente 2 übergreift und die Oberseite 22 auf den Trägerelementen aufliegt. Anschliessend muss die Veiklei- dung lediglich seitlich etwas verrückt werden, so dass die Verkleidungsunterseite 17 in die in den Laschen 16 vorgesehenen Einkerbungen gelangt. Um die Verkleidung 15 in dieser Lage endgültig zu fixieren, werden zweckmässigerweise in die Schlitze 18 noch Federelemente 20 gesteckt, die ein seitliches Verrücken der Verkleidung verhindern und einfach entfernbar sind.
Die Breite dieser Federelemente 20 wird zweckmässigerweise so gewählt, dass sie den verbleibenden Schlitzraum ausfüllen. Dadurch können relativ schwach dimensionierte und somit einfach zu handhabende Federelemente verwendet werden, die trotzdem jedes seitliche Verrücken der Verkleidung verhindern.
Wenn der Heizkörper frei aufgestellt werden soll, kann eine in der Zeichnung nicht dargestellte separate Rückwand Verwendung finden, die im Prinzip in entsprechender Weise wie die Gesamtverkleidung an den auch an der Rückseite vorhandenen Haltegliedern 14 befestigbar ist.
Fig. 6 zeigt eine Luftumlenkhaube 23, die auf die Oberseite 22 der Verkleidung 15 aufsetzbar und mittels Stützleisten wie 35 sowie eventuell weiterer Befestigungsmittel fixierbar ist. Die Luftumlenkhaube bestizt an ihrer Vorderfläche Luftaustrittsöffnungen 24. Durch eine derartige Luftumlenkhaube kann die über Heizkörpern häufig zu beobachtende Verschmutzung der Wand wirksam verhindert werden.
Die Fig. 7 und 8 zeigen Konsolen 26 zur Befestigung von Wärmemengenmessern. Eine derartige Konsole 26 wird an einer Rohrkrümmung 4 an der Aussenseite eines Trägerelementes 2 befestigt und besitzt zu diesem Zweck eine Ausnehmung 27. Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 entspricht die Tiefe der Ausnehmung 27 etwa dem Rohraussendurchmesser und die Fläche, in die die Ausnehmung 27 eingearbeitet ist, dient als ebene Auflagefläche für den Wärmemengenmesser. Da bei dieser Ausgestaltung zwischen dem in der Ausnehmung 27 liegenden Rohr und dem Wärmemengenmesser eine Linienberührung und somit ein direkter Kontakt besteht, ist der Wärmeübergang zwischen Rohr und Wärmemengenmesser besonders gut, obwohl eine Lösbarkeit gegeben ist.
Zur Befestigung des Wärmemengenmessers an der Konsole 26 sind Bohrungen 36 vorgesehen, wobei die Verschraubung des Wärmemengenmessers mit der Konsole derart erfolgt, dass ohne Lösung der Plombierung des Wärmemengenmessers die Fixierung der aus Konsole und Wärmemengenmesser bestehenden Anordnung am Rohr nicht beeinflusst werden kann.
Die Konsolenausführung nach Fig. 8 besteht aus zwei iden tischen Teilen 29, 30, wobei in jedem Teil eine Ausnehmung
27 vorgesehen ist, die sich zu einer Rohr-Klemmaufnahme er gänzen. Die beiden Teile sind mittels einer Schraube 37 mit einander verbindbar und bilden zusammen eine ebene Auflagefläche 28 für den Wärmemengenmesser. In dieser ebenen Auflagefläche 28 sind wiederum Bohrungen 36 zur Befestigung des Wärmemengenmessers vorgesehen. Es ist offensichtlich, dass nach Verschraubung des Wärmemengenmessers mit den beiden Teilen 29, 30 die gegenseitige Verbindung dieser beiden Teile über die Schraube 37 praktisch nicht mehr beeinflusst werden kann, so dass die Plombierung des Wärmemengenmessers ausreichend ist.
The invention relates to a lamellar heating element with a block-shaped lamellar pipe system which is held by at least two support elements penetrated by the pipes and surrounded by a cladding which forms at least one channel for the heated air.
Lamella radiators of this type are well known. Compared to the conventional radiators used for central heating systems, they have the main advantage that they have very low thermal inertia, i.e. they can be heated up very quickly and, due to the chimney effect achieved by the cladding, the air circulation that is always sought is favored. In addition, these lamellar radiators have an attractive appearance due to the existing cladding, which is particularly valued in residential and office buildings.
In the case of the known lamellar heaters, there is generally the problem of reducing the noises, in particular cracking noises, caused during the heating and cooling processes by the constant thermal expansion. This problem is very important, since such noises can be extremely annoying, especially during the night. A perfect solution to this problem also encounters difficulties because the production costs must be kept as low as possible and for this reason complex solutions are ruled out from the outset.
The object of the invention is to create a lamellar heater of the type mentioned, which is practically completely noise-free in operation, manufactured in an extremely economical manner using a minimum of different parts and can be manufactured in different sizes or lengths without significant additional manufacturing effort.
According to the invention, this object is achieved in that the carrier elements are of identical design and that at least one fixed clamping point and a loose passage point are provided on the carrier elements for each tube running straight through the lamella pack.
The measures according to the invention have the consequence that only identical carrier elements have to be manufactured and nevertheless the block-shaped lamellar pipe system can be held safely and, above all, completely noise-free during operation, since the heating pipes neither in the heating phase nor in the cooling phase in their expansion and Contraction movements are hindered.
Preferably, a pipe bend is provided between two clamping points, which is in particular 1800. This embodiment is mainly used in radiators with a lamellar pipe block arranged between two support elements, the pipe bends being on the outside of the support elements and, due to these bends, a particularly favorable and effective length compensation of the pipe sections is made possible.
According to a further advantageous embodiment of the invention, the clamping points are movable in the axial direction of the respective pipe section. This is particularly important for radiators with relatively large dimensions that require more than two of the identical support elements.
The carrier elements are preferably designed in the shape of a plate, and the pipe openings serving as clamping points are provided in hanging brackets. In this way, a completely elastic and nevertheless secure suspension of the lamellar tube package is ensured in a structurally particularly simple manner and which has a particularly favorable effect in terms of production costs, even in the case of radiators with several consecutive carrier elements.
Appropriately, the diameter of the pipe passage openings of the carrier elements, which are not designed as clamping points, is greater than the outer pipe diameter.
It is also advantageous if each carrier element has two angled identical side parts and is U-shaped in cross section. In this way, stable support elements are obtained which also receive a number of additional radio elements that can still take on a number of additional functions.
For this purpose, recesses are provided at the same height on the side parts for receiving fastening elements and contact surfaces, in particular for the cladding, forming forms. It is essential that all these recesses and forms are present on both sides, so that the carrier elements can also fulfill their functions after each rotation by 180 around their longitudinal axis, or with a mirror-image arrangement.
An advantageous embodiment is characterized in that the embossments are web-shaped and the contact surfaces run essentially parallel to the side part surfaces, and that the web-shaped embossments are used to hold tension springs.
Preferably, the tension springs are passed under the webs and have free ends protruding over the contact surface, while they are hairpin-shaped at the other end and can be pushed onto the outer side part limbs located next to the expression. The web-side part of the hairpin-shaped tension spring rests against the embossing and is designed as a clamping part.
This special tension spring construction ensures, on the one hand, that the tension springs can be easily exchanged, so that they only have to be attached where they are actually needed in the respective application, and on the other hand, it leads to a secure and tight fit of the tension spring pushed onto a side part leg. Furthermore, it should be noted that this tension spring construction achieves a double use of the features, since they are used on the one hand as a tension spring holder and on the other hand as contact surfaces.
According to a further advantageous embodiment of the invention, the bottom end of the carrier elements is provided with holding members for fastening and blocking the cladding in the form of plug-in slot connections.
Preferably, the holding members consist of tabs which run essentially parallel to the corresponding side part surface and are formed by the upwardly bent ends of an end region of the support elements bent at right angles, the width of the tabs being at least slightly less than the length of the slots provided in the underside of the panel .
In the region of the tabs, recesses are expediently provided in the carrier element, the tabs lying essentially in one plane with the side part surfaces and having lateral recesses into which the cladding can be inserted. Due to this configuration, the cladding can be fastened quickly, easily and securely, since for this purpose only the upstanding tabs have to be pushed into slots in the underside of the cladding and then the cladding has to be pushed into the recesses laterally. Expediently, the cladding is then still blocked after it has been moved into the recesses by means of springs which can be inserted into the slots in the underside of the cladding.
Another advantageous embodiment of the invention is characterized in that a box-shaped air deflection hood that can be placed on the top of the cladding is provided, the outlet openings of which are preferably arranged on the front surface.
According to a further embodiment of the invention, a bracket for a heat quantity meter which can be fixed to a pipe bend outside an outer support element is provided, which is solid and provided with a recess adapted to the pipe diameter and the pipe bend. In this way it is possible to attach a calorimeter at a later date without significant effort.
Further details of the invention are explained below using an exemplary embodiment with reference to the drawing; in this show:
1 is a perspective view of an embodiment of a lamellar heater according to the invention,
2 shows a schematic detailed illustration of a carrier element for the lamellar tube block,
3 shows a further detailed illustration of a carrier element with a pipe lead-through,
4 shows a detailed representation of a clamping device provided on the carrier elements,
FIG. 5 is a perspective view of the radiator according to FIG. 1 with the cladding attached,
6 shows a perspective illustration of an air deflector hood that can be placed on the cladding and the
7 and 8 are perspective views of two embodiments of consoles for heat meters.
According to FIG. 1, the lamellar heater consists essentially of a block-shaped lamellar pipe system 1 which is arranged between two lateral support elements 2 carrying this lamellar pipe system. A cladding 15, as shown for example in FIG. 5, surrounds the entire arrangement after assembly and, together with the lateral support elements, defines a shaft that acts as a chimney during operation.
The lamellar block 1 is penetrated by pipes 8, which are connected in series in the illustrated embodiment and are fed via a water supply line 33 with hot water. The water supply line 33 merges below the connection pipe leading laterally into the radiator into a venting connection 32, the diameter of which is greater than that of the water supply line 33. This configuration ensures that in the area of the transition to the venting nozzle, a particularly good separation of the air carried along by the water is achieved, which air can collect in the upper part of the venting nozzle 32 and form an air cushion. This ensures that proper ventilation is always provided, eliminating any corrosion damage and avoiding loss of performance.
The block 1 is connected to the carrier elements 2 via the tubes 8, which are preferably made of copper, in such a way that thermal expansions occurring during operation cannot lead to any tension and thus no cracking or crackling noises. For this purpose, at least one fixed clamping point 3 and one loose passage point 6 are provided on the carrier elements 2 for each tube 8 running straight through the lamella pack 1. Such a fixed clamping point is denoted by the reference number 3 in FIG. 1. In practice, such a fixed clamping point is achieved by inserting the tube 8 through an opening approximately corresponding to its outer diameter and then widening it and thus firmly connecting it to the carrier element 2.
As can be seen from FIG. 3, the pipe passage openings 6 in the carrier elements 2, which are not used as clamping points, are selected such that their diameter is greater than the outer diameter of the pipe 8.
In this way, a suspension of the block 1 is achieved in which a pipe bend 4 is present between two clamping points 3, which allows a noise-free expansion compensation.
The carrier elements 2 are of identical design and are made from essentially rectangular metal sheets, each carrier element having two angled identical side parts 7 and being U-shaped in cross section. The side parts 7 are again designed to be mirror-symmetrical and identical and have recesses 31 for receiving fastening elements, slots for the passage of screws and the like, in order to enable the heater to be easily attached to a wall. In addition, on each side part 7 at least two impressions 10 are provided, which are web-shaped and are pressed outward from the side part material. The webs obtained in this way form contact surfaces 9 which run essentially parallel to the side part surface.
The contact surfaces 9 either rest against the wall to which the radiator is attached, or they serve as a system for the cladding 15.
In order to achieve a perfect fit of the cladding 15, tension springs are provided on the side parts.
Such tension springs can be attached either permanently or interchangeably, with an interchangeable attachment of tension springs being advantageous since only the tension springs effectively required in the respective assembly case then have to be used.
For this purpose, tension springs 11 are provided which, as can be seen in detail in FIG. 4, interact with the expressions 10. The tension springs 11 are designed in the shape of hairpins on their clamping part and can be pushed with this clamping part over the outer side part limbs 13 lying next to the expression 10. The free end 12 of each tension spring is curved so that it protrudes over the contact surface 9 and thus presses against the cladding.
1 and 5 it can be seen that the bottom end of the support elements 2 is angled and the lateral ends of this angled area form retaining members 14 which consist of tabs 16 which are bent upwards in the direction of the side parts 7 and are essentially parallel run to these. Recesses 19 are provided in the side parts 7 in the area of these tabs 16 so that the tabs can be arranged practically in one plane with the side parts. At the level of the kink, the tabs 16 have lateral recesses, which are not designated in detail, into which - as will be explained below - the cladding 15 can be pushed.
Finally, bores 34 are also provided in the lower area of the carrier elements 2, which make it possible to screw on foot parts if the heating element is not to be attached to a wall but to the floor.
Fig. 2 shows an embodiment of a carrier element 2, in which the clamping points 3 are designed as only relatively fixed clamping points and allow an axial movement of the clamped pipe. For this purpose, the fixed clamping points 3 are arranged in hanging tabs 5, which are easily obtained by appropriate punching. It is obvious that with such a configuration practically a completely elastic and nevertheless secure holding of the block 1 is achieved.
This embodiment is particularly advantageous for radiators with larger longitudinal dimensions that require more than two support elements, since this fully elastic suspension means that only identical support elements can be used, even with very long radiators, and the occurrence of noises caused by thermal expansion is reliably excluded.
Fig. 5 shows a radiator with a cladding 15 attached. This cladding 15 preferably has 22 air outlet openings on its upper side, which are not provided here. On its rear side, a wall part 21 is pulled down, and this wall part 21 overlaps the carrier elements 2 when the cladding is put on.
At its lower end, the lining 15 is bent inwards at right angles, so that a lining underside 17 is obtained in which slots 18 are provided, into which the tabs 16 can engage. Preferably, two adjacent slots 18 are provided so that the same cladding can also be used when the radiator has to be attached in a mirror-inverted manner due to the connection and therefore the connection lines, which take up a certain space, reach the other side.
The cladding 15 is attached to the radiator quite simply by sliding the cladding over the support elements 2 after the tabs 16 have been pushed into the corresponding slots 18, applying slight pressure against the tension spring and then pressing it downwards so that the Wall part 21 engages over the carrier elements 2 and the top side 22 rests on the carrier elements. The cladding then only has to be shifted somewhat laterally so that the underside 17 of the cladding reaches the notches provided in the tabs 16. In order to finally fix the cladding 15 in this position, spring elements 20 are expediently inserted into the slots 18, which prevent the cladding from shifting sideways and can be easily removed.
The width of these spring elements 20 is expediently chosen so that they fill the remaining slot space. As a result, relatively weakly dimensioned and thus easy to handle spring elements can be used, which nevertheless prevent any lateral displacement of the cladding.
If the radiator is to be set up freely, a separate rear wall (not shown in the drawing) can be used, which in principle can be fastened to the retaining members 14 also present on the rear in a manner corresponding to the overall covering.
6 shows an air deflection hood 23 which can be placed on the upper side 22 of the cladding 15 and fixed by means of support strips such as 35 and possibly other fastening means. The air deflector hood has air outlet openings 24 on its front surface. Such an air deflector hood can effectively prevent the soiling of the wall, which is frequently observed above radiators.
7 and 8 show brackets 26 for attaching heat meters. Such a bracket 26 is attached to a pipe bend 4 on the outside of a support element 2 and has a recess 27 for this purpose. In the embodiment according to FIG. 7, the depth of the recess 27 corresponds approximately to the pipe outer diameter and the area into which the recess 27 is located is incorporated, serves as a flat support surface for the heat meter. Since in this embodiment there is a line contact and thus a direct contact between the tube lying in the recess 27 and the heat meter, the heat transfer between the tube and the heat meter is particularly good, although it can be released.
Bores 36 are provided for fastening the heat meter to the console 26, the screw connection of the heat meter to the console in such a way that without loosening the sealing of the heat meter, the fixation of the bracket and heat meter arrangement on the pipe cannot be influenced.
The console design of Fig. 8 consists of two identical tables parts 29, 30, with a recess in each part
27 is provided, which he supplement to a pipe clamp mount. The two parts can be connected to one another by means of a screw 37 and together form a flat support surface 28 for the heat meter. In this flat support surface 28, bores 36 for fastening the heat meter are again provided. It is evident that after the heat meter has been screwed to the two parts 29, 30, the mutual connection of these two parts via the screw 37 can practically no longer be influenced, so that the sealing of the heat meter is sufficient.