CH540517A - Uhr mit einem auf dem Uhrwerk abgestützten Kunststoffzifferblatt - Google Patents

Uhr mit einem auf dem Uhrwerk abgestützten Kunststoffzifferblatt

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CH540517A
CH540517A CH1007771A CH1007771A CH540517A CH 540517 A CH540517 A CH 540517A CH 1007771 A CH1007771 A CH 1007771A CH 1007771 A CH1007771 A CH 1007771A CH 540517 A CH540517 A CH 540517A
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CH
Switzerland
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clock according
spacer
flange
dial
dependent
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Application number
CH1007771A
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English (en)
Inventor
Bloesch Walter
Original Assignee
Liss S A
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Publication date
Application filed by Liss S A filed Critical Liss S A
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/04Mounting the clockwork in the case; Shock absorbing mountings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description


  
 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Uhr mit einem auf dem Uhrwerk abgestützten Kunststoffzifferblatt, dessen Umfangsflansch den Gehäusemittelteil berührt. Kunststoffzifferblätter für Uhren weisen neben erheblichen Vorteilen auch gewisse Nachteile auf, die sich aus der geringen Festigkeit des Materials ergeben. So besteht z. B. die Gefahr, dass die gleich wie bei Metallzifferblättern dimensionierten Füsschen eines Kunststoffzifferblattes bei aussergewöhnlich starken Stössen abgeschert werden.



   Es gibt schon Kunststoffzifferblätter, wo Füsschen vermieden sind. So ist schon eine Uhr mit auf dem Uhrwerk abgestütztem Zifferblatt vorgeschlagen worden, worin der Um   fangsflansch    des Zifferblattes den Gehäusemittelteil berührt.



  Es geht dabei darum, das Werk gänzlich in einer Plastikhülle einzuschliessen, um es zu schützen. Zum gleichen Zweck des Schutzes des Uhrwerkes ist in einer anderen bekannten Uhr das Werk in einer Plastikkapsel gefasst, deren einer Teil das Kunststoffzifferblatt und einen inneren Plastik-Mittelteil bildet und dessen anderer Teil einen inneren, am inneren Mittelteil befestigten Plastikboden darstellt. Ein oberer Rand des inneren Mittelteils dient der Befestigung des Uhrglases durch Schnappverschluss.



   Bei diesen beiden bekannten Ausführungen ist die Stosssicherung - wenn überhaupt vorhanden - ungenügend.



   Es ist das Ziel der Erfindung, mittels geeigneter Aufhängung des Uhrwerkes eine Uhr mit Kunststoffzifferblatt zu schaffen, bei der auch extrem starke Stösse weder das Werk noch das Zifferblatt, noch andere Teile beschädigen können.



   Die erfindungsgemässe Uhr ist dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk mittels des Umfangsflansches des Zifferblattes und eines vom Flansch umgebenen Zifferblatteils, die beide als Stossdämpfer ausgebildet sind, und mittels eines ebenfalls als Stossdämpfer ausgebildeten Distanzstückes mit allseitigem Spiel im Gehäuse aufgehängt ist.



   Dank dieser erfinderischen Lösung wird nicht nur das oben angegebene Ziel erreicht, sondern Werk und Zifferblatt führen bei Stössen auch stets die gleichen Bewegungen aus, können sich also nicht gegenseitig verschieben.



   Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel der Uhr im Querschnitt zeigt.



   Die dargestellte Uhr weist einen Gehäusemittelteil 1 auf, in den das Glas 2 eingesetzt ist und mit welchem der Boden 3 verschraubt ist. Das Werk 4 ist nur in seinen Umrissen angedeutet. Über dem Werk liegt das Zifferblatt 5, dessen Rand zu einem Ring 6 erheblich versteift ist, welcher Ring 6 gegen die Aussenseite des Werks 4 anliegt. Axiale kurze Fortsätze 7 des Rings 6 greifen in Bohrungen 8 des Werks und orientieren so das Zifferblatt auf dem Werk. Der Ring 6 des Zifferblattes läuft in einen dünnwandigen Radialflansch 9 über, der in das obere Ende einer Ringnut 10 des Gehäusemittelteils 1 bzw. Bodens 3 greift. Der dünnwandige Ringflansch 9 ist aussen mit Ausnehmungen versehen, also gezahnt oder gekerbt und damit geschwächt, um seine Elastizität zu erhöhen.



  Die Ausnehmungen können z. B. halbkreisförmig sein, wobei zwischen diesen Ausnehmungen tragende Zähne verbleiben, deren am Grund der Nut 10 abgestützte Kopffläche in Um   fangsrichtung    erheblich kürzer sein kann als diejenige der Ausnehmungen oder Lücken zwischen den Zähnen am Rand des Flansches. Das Zifferblatt 5 und die damit aus einem Stück bestehenden Teile 6 und 9 bestehen vorzugsweise aus einem schlagfesten Polystyrol oder sonstigen geeigneten Kunststoff. Der Ring 6 und insbesondere der Radialflansch 9 bilden dank ihrer hohen elastischen Verformbarkeit einen Stossdämpfer, der radiale und axiale Schläge aufzunehmen imstande ist. Dabei wird natürlich in erster Linie der Flansch 9 bzw. seine Zähne verformt.

  Dadurch dass der verhältnismässig massive Ring 6 des Zifferblattes an der Seite des Werks satt anliegt, ist das Zifferblatt ganz besonders gegen radiale Stösse am Werk gesichert, so dass radiale Relativbewegungen zwischen Zifferblatt und Werk, die zu Beschädigungen führen können, ausgeschlossen sind. Der Gehäusemittelteil 1 weist einen mit etwas Spiel radial einwärts über das Zifferblatt ragenden Flansch 11 auf, der nicht nur den Raum seitlich des Zifferblattes verdeckt, sondern auch als axialer Anschlag für den   Zifferblattring    6 dienen kann.



   Zwischen den Flansch 9 des Zifferblattes und die gegen überliegende Wand der Nut 10 ist ein Distanzring 12 aus Kunststoff eingesetzt. Er greift mit einem Stützflansch 13  unter eine Schulter 14 im unteren Teil des Werks und ist an der Schulter mittels Schrauben 15, von welchen eine dargestellt ist, gesichert. Im Bereiche des   Stützflansches    13 liegt der Distanzring nicht am Grund der Nut 10 an. Im oberen, am Flansch 9 des Zifferblattes anliegenden Teil, ist der Distanzring ebenfalls gezahnt und damit geschwächt. Die gebildeten L-förmigen Zähne liegen unterhalb des Flansches 9 am Grund der Nut 10 an. Wie die Zeichnung klar erkennen lässt, ist das Werk 4 mit allseitigem Spiel im Gehäuse aufgehängt, wobei der Stossdämpferteil 6/9 des Zifferblattes und der Distanzring 12 zusammen der Aufhängung des Werks und der Dämpfung von Stössen dienen.

 

   Es sind andere Ausführungen möglich. Bei entsprechender Bemessung braucht weder der Flansch 9 noch der Oberteil des Distanzringes 12 gezahnt zu sein. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Uhr mit einem auf dem Uhrwerk abgestützten Kunststoffzifferblatt, dessen Umfangsflansch den Gehäusemittelteil berührt, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk (4) mittels des Umfangsflansches (9) des Zifferblattes (5) und eines vom Flansch (9) umgebenen Zifferblatteils (6), die beide als Stossdämpfer ausgebildet sind, und mittels eines ebenfalls als Stossdämpfer ausgebildeten Distanzstückes (12) mit all seitigem Spiel im Gehäuse (1, 3) aufgehängt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsflansch (9) zur Erhöhung seiner Elastizität mit Aussparungen versehen, z. B. gekerbt oder gezahnt ist.
    2. Uhr nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Stossdämpferteile (9, 6) durch das Distanzstück (12) im Gehäuse axial gesichert sind.
    3. Uhr nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (12) einen mit dem Werk (4) verbun denen Stützflansch (13) aufweist.
    4. Uhr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützflansch (13) des Distanzstücks (12) zwischen einer Schulter (14) des Werkes (4) und in das Werk (4) eingesetzten Schrauben (15) gehalten ist.
    5. Uhr nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter den Umfangsflansch (9) des Stossdämpferteils (9, 6) greifender Kragen (12a) des Distanzstückes (12) durch Ausnehmungen geschwächt, z. B. gezahnt, ist.
    6. Uhr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (12) im Bereich des am Werk (4) anliegenden Stützflansches (13) im Abstand von der Innenwandung des Gehäusemittelteils (1) gehalten ist.
    7. Uhr nach Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (12) im Bereiche seines geschwächten Kragens (12a) am Gehäusemittelteil (1) abgestützt ist.
    8. Uhr nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsflansch (9) und das Distanzstück in eine Ringnut (10) des Gehäusemittelteils (1) greifen.
    9. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am Werk (4) anliegende Partie (6) des Stossdämpferteils (9, 6) in Orientierungsbohrungen (8) des Werks (4) greifende Fortsätze (7) aufweist.
    10. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemittelteil (1) einen mit axialem Spiel radial einwärts über die Oberfläche des Zifferblattes (5) greifenden Flansch (11) aufweist.
CH1007771A 1971-07-07 1971-07-07 Uhr mit einem auf dem Uhrwerk abgestützten Kunststoffzifferblatt CH540517A (de)

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CH540517A true CH540517A (de) 1973-03-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS50138054U (de) * 1974-04-30 1975-11-13

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JPS50138054U (de) * 1974-04-30 1975-11-13

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CH1007771A4 (de) 1973-03-15

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