Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Belüftungsventil mit einem Gehäuseteil und mindestens einem beweglichen Schliesskörper mit je einem Dichtungsmittel.
Bekannte Ventile dieser Art, die in einer Rohrleitung eingebaut sind, erlauben die Strömung einer Flüssigkeit in einer vorbestimmten Richtung, belüften jedoch die Rohrleitung mit atmosphärischer Luft, wenn der Druck in der Rohrleitung unter den atmosphärischen Druck fällt.
Bekanntlich kann mindestens ein Ventil der vorerwähnten Art in einer Rohrleitung, die beispielsweise Wasser von einem Wasserverteilungsnetz oder von einem Wasservorratsbehälter zu Handwaschbecken, Badewannen, Ausgüssen, Duschen und anderen ähnlichen Einrichtungen eines mehrstöckigen Gebäudes zuführt, eingebaut sein, so dass, wenn der Flüssigkeitsdruck in der Rohrleitung aus irgendeinem Grunde, wie z. B. durch das Ausfallen des Wassernachschubes, unter den atmosphärischen Druck fällt, die Rohrleitung über das Ventil mit der Aussenatmosphäre verbunden wird, um dabei das Einsaugen oder eher das Eindrücken von verunreinigtem Wasser aus einer der vorerwähnten Einrichtungen in die Rohrleitung zu verhindern.
Dies soll erfindungsgemäss durch ein Belüftungsventil vermieden werden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Gehäuseteil eine innere Kammer und mindestens eine Belüftungsöffnung umfasst, durch welche die Kammer mit der freien Atmosphäre verbunden werden kann, wobei sich die Kammer und die Öffnungen zwischen einem Flüssigkeitseintrittskanal und einem Flüssigkeitsaustrittskanal befinden, welche Kanäle sich durch entgegengesetzte Enden des Gehäuses erstrecken und in die Kammer münden, und dass der mindestens eine im Gehäuseteil beweglich angeordnete Schliesskörper mit dem Dichtungsmittel vom in der Kammer herrschenden Flüssigkeitsdruck automatisch in eine Stellung, in welcher der Schliesskörper durch das Dichtungsmittel den Strömungsweg zu den Belüftungsöffnungen dichtend unterbricht, getrieben wird, wenn der Flüssigkeitsdruck grösser als der atmosphärische Druck ist,
und vom atmosphärischen Druck automatisch in eine andere Stellung, in welcher das Dichtungsmittel des von mindestens einem Schliesskörper den Strömungsweg zu den Belüftungsöffnungen freigibt, getrieben wird, wenn der Flüssigkeitsdruck kleiner als der atmosphärische Druck ist.
Die nachfolgende Beschreibung erörtert beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung. In der Zeichnung sind:
Fig. 1 eine Ansicht im Schnitt einer Ausführungsform eines Belüftungsventils, wobei ein Schliesskörper in seiner Dichtungsstellung gezeigt ist,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Schnittansicht, wobei der Schliesskörper in seiner Belüftungsstellung gezeigt ist,
Fig. 3 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie a-a der Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht im Schnitt einer anderen Ausführungsform des Belüftungsventils, dessen Schliesskörper in seiner Dichtungsstellung gezeigt ist, wobei der Schnitt entlang der Linie b-c-d der Fig. 6 verläuft,
Fig. 5 eine Ansicht im Schnitt des Belüftungsventils nach der Fig. 4, wobei der Schliesskörper in der Lüftungsstellung gezeigt ist,
Fig. 6 eine Ansicht im Schnitt desselben, wobei der Schnitt entlang der Linie e-e der Fig.
4 verläuft,
Fig. 7 und 8 Schnittansichten von zwei Belüftungsventilen, wobei die Schliesskörper in ihren Dichtungsstellungen gezeigt sind, die noch weitere Ausführungsformen des erfindungsgemässen Belüftungsventils sind, und
Fig. 9 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie f-f der Fig. 8.
Das in Fig. 1-3 gezeigte Belüftungsventil umfasst einen Gehäuseteil 1, einen Sockel 2 und eine Ventilhaube 3, die alle einen kreisförmigen Querschnitt haben.
Der Hals 4, der einen Aussengewindekopf 5 und eine ins Innere des Gehäuseteiles 1 mündende Bohrung 6 aufweist, ragt aus dem Gehäuseteil 1 konzentrisch heraus.
Der Sockel 2 weist eine axiale Bohrung 7 und äussere konzentrische Anschlussstutzen 8, 9 auf, die aus entgegengesetzten Endbereichen des Sockels 2 herausragen. Der Stutzen 8 ist derart in ein offenes Ende des Gehäuseteiles 1 eingeschraubt, dass die den Grundteil des Stutzens 8 umgebende Schulter 10 am Rand des offenen Endes des Gehäuseteiles 1 anliegt, so dass im Gehäuseteil 1 eine Kammer 11 entsteht. Das eine Ende der axialen Bohrung 7 des Sockels 2 mündet in die Kammer 11 und das andere ist an das Verteilungsnetz angeschlossen, wobei ein elastisch nachgiebiger, in einer Aussenumfangsnut des Stutzens 8 angeordneter O-Ring 12, durch welchen der Gehäuseteil 1 gegenüber dem Sockel 2 wasserfest abgedichtet ist, aus letzterwähnter Nut herausragt.
Das offene Ende der Ventilhaube 3 ist auf dem Gewindekopf 5 des Halses 4 so aufgeschraubt, dass ein elastisch'er Dichtungsring 13, der auf einer inneren Ringschulter 14 der Ventilhaube 3 angeordnet ist, zwischen dem Gewindekopf 5 und der Ringschulter 14 zwecks Bildung einer Flüssigkeitsdichtung zwischen dem becherförmigen Gehäuseteil 1 und der Ventilhaube 3 zusammengedrückt ist. Die Schulter 14 ist vom offenen Ende der Ventilhaube 3 um einen Abstand entfernt, der kleiner ist als die Länge des Halses 4 mit dem Kopf 5, so dass um den Hals 4 zwischen dem offenen Ende der Haube 3 und dem Rand des Gehäuseteils 1 ein ringförmiger Zwischenraum 15 entsteht.
Aus der Ventilhaube 3 ragt ein mit der Haube konzentrischer Anschlussstutzen 16 heraus, der dem Stutzen 9 des Sokkels 2 entspricht und der eine axiale Bohrung 17 aufweist, die ins Innere der Haube 3 mündet und über die Bohrung 6 und die Kammer 11 mit der Bohrung 7 des Sockels 2 in Verbindung steht.
Die Kammer 11 steht mit der freien Atmosphäre über eine ringförmig angeordnete Gruppe von Belüftungsöffnungen 18 in Verbindung. Die Öffnungen 18 sind im Randteil des Gehäuseteiles 1 um die Aussenfläche des Halses 4 konzentrisch zum Hals 4 ausgebildet. Die Öffnungen 18 sind in gleichen Abständen voneinander entfernt angeordnet und sie münden in den freien Zwischenraum 15. Sie sind dazu bestimmt, von einem Schliesskörper 20, 21 mit einer Ringscheibe 19, der in der Gehäusekammer 11 gleitbar beweglich angeordnet ist, geschlossen und freigegeben zu werden.
Der innere Umfang der Ringscheibe 19 greift in an freiliegenden Enden einer Gruppe von Rippen 20 ausgebildete Ausnehmungen ein. Die Rippen 20 erstrecken sich durch die Bohrung 6 des Halses 4 hindurch bis in die Kammer 11. Der scheibenförmige Kopfteil 21 liegt in der Bohrung der Ventilhaube 3. Die Ausnehmungen aufweisenden Kanten der Rippen 20 sind an einem Kreis angeordnet. Der Durchmesser dieses Kreises passt mit Gleitsitz in die Bohrung 6 des Halses 4 hinein. Die Länge der Rippen 20 ist grösser als die Länge der Bohrung 6 des Halses 4, so dass der zweite Schliesskörper 21 im Gehäuseteil 1 relativ zum Gehäuseteil 1 zwischen zwei Endstellungen beweglich ist. In einer (Fig.
1) dieser Endstellungen sitzt ein an einer Fläche der Ringscheibe angeordneter, elastisch nachgiebiger Dichtungsring 22 an einer Innenfläche des Kronenteils vom Gehäuseteil 1 und schliesst dabei die Öffnungen 18 dichtend ab. In der anderen Endstellung (Fig. 2) sitzt ein elastisch nachgiebiger, in einer am Aussenumfang des zweiten Schliesskörpers 21 angeordneten Nut eingreifender, aus dieser Nut jedoch herausragender, O-Ring 23 am Gewindekopf 5 vom Hals 4 des Ge häuseteiles 1 und verschliesst dabei die Bohrung 6 des Halses 4, wobei die den Dichtungsring 22 tragende Fläche der Ringscheibe 19 vom Hals 4 des Gehäuseteiles 1 entfernt ist, dabei die Öffnung 18 freigibt oder öffnet und die Kammer 11 belüftet oder mit der das Belüftungsventil umgebenden Aussenatmosphäre verbindet.
Um das Belüftungsventil zwischen den angrenzenden Enden von zwei fluchtenden Rohrleitungsabschnitten, die Wasser aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz oder aus einem Vorratsbehälter zu Handwaschbecken, Badewannen und dergleichen, in den Stockwerken eines mehrstöckigen Gebäudes leiten, einzubauen, wird der Anschlussstutzen 9 des Sockels 2 mit dem Ende des an die Wasserversorgungsquelle angeschlossenen Rohrleitungsabschnittes verbunden, wobei die Bohrung 7 des Sockels 2 als Wassereintrittsöffnung des Belüftungsventils dient, und der Anschlussstutzen 16 der Ventilhaube 3 mit dem Ende des anderen Rohrleitungsabschnittes verbunden, wobei die Bohrung 17 des Stutzens 16 als Wasseraustrittsöffnung des Belüftungsventils dient.
Wenn Wasser von der Wasser- oder Druckwasserquelle in und durch die Wassereintrittsöffnung 7 des Belüftungsventils gefördert wird, ist der Druck des Wassers in der Kammer 11 grösser als der atmosphärische Druck, wobei sich der Schliesskörper 20, 21 des Belüftungsventils in seiner in der Fig. 1 gezeigten Stellung befindet. Der Schliesskörper 20, 21 ist dabei durch den Wasserdruck in eine Stellung gedrückt, in welcher Stellung die den Dichtungsring 22 tragende Fläche der Ringscheibe 19 des Schliesskörpers die Öffnungen 18 verschliesst. Dabei kann Wasser von der Kammer 11 zwischen den Rippen 20 durch den Hals 4 und durch die Wasseraustrittsöffnung des Belüftungsventils fliessen.
Wenn jedoch der Druck in der Kammer 11, beispielsweise wegen Ausfallens der Wasserzufuhr, unter den atmosphärischen Druck sinkt, wird der Kopfteil 21 durch den atmosphärischen Druck in eine in der Fig. 2 gezeigte Stellung gedrückt, in welcher Stellung die Kammer 11 über die Öffnungen 18 und den freien Raum 15 mit der umgebenden Aussenatmosphäre verbunden ist und die Luft kann frei in und durch die Kammer 11 strömen, wobei in der zwischen dem Belüftungsventil und der Druckwasserquelle liegenden Förderleitung kein Vakuum entstehen kann.
Wenn demzufolge diese Förderleitung zur Zeit des Förderdruckabfalles mit verschmutztem oder verunreinigtem Wasser einer der belieferten Hauseinrichtungen oder -installationen in Verbindung steht, wird das Einsaugen oder besser das Eindrücken eines verunreinigten Wassers in diese Förderleitung verhindert Da ferner bei der Bewegung des Schliesskörpers in die in der Fig. 2 gezeigten Stellung ein um den Kopfteil 21 herum angeordneter O-Ring 23 am Hals 4 des Gehäuseteils 1 sitzt, wird ein Wasserrückstrom durch die Austrittsöffnung 17 des Belüftungsventils hindurch verhindert.
Das in den Fig. 4 bis 6 gezeigte Belüftungsventil weist einen rohrförmigen Gehäuseteil 24 eines über seine ganze Länge gleichbleibenden Innen- und Aussendurchmessers auf, wobei zwischen den Enden der Bohrung des Gehäuseteiles 24 eine mit dem Gehäuseteil 24 einstückige Brücke 25 angeordnet ist. Die Längsmittellinie der Brücke 25 fällt mit dem Durchmesser des Gehäuseteiles 24 zusammen. Die Brücke 25 trägt einen zentralen Topf 26, der sich in Rich- tung eines Endes der Bohrung des Gehäuseteiles 24 erstreckt und mit dem Gehäuseteil 24 konzentrisch ist. Er weist einen kleineren Durchmesser als derjenige des Gehäuseteiles 24 sowie einen mit ihm koaxial verlaufenden, gegen das Ende des Gehäuseteiles 24 offenen Innenraum 27 auf.
Die Brücke 25 umfasst ein Paar fluchtend ausgerichteter Zuleitungen 28, deren entgegengesetzte Enden einerseits in einen inneren Umfangsbereich des Innenraumes 27 und andererseits in die das Belüftungsventil umgebende Aussenatmosphäre münden.
Ein Sockel 29 und eine Ventilhaube 30 greifen in die entgegengesetzten Enden der axialen Bohrung des Gehäuseteiles 24 hinein. Die Gestalt der Sockel 29 entspricht der Gestalt der Ventilhaube 30, wobei beide koaxiale Anschlussstutzen 31 aufweisen. Jeder Stutzen 31 ist in das entsprechende Ende des Gehäuseteiles 24 so weit eingeschraubt, bis seine ringförmige Schulter 32 gegen den Rand des Gehäuseteiles 24 anliegt. Dabei wird ein elastischer, in der Umfangsnut des Stutzens 31 angeordneter O-Ring 33 gegen den Gehäuseteil 24 gepresst, um zwischen dem Gehäuseteil 24 und dem Gewindestutzen 31 eine wasserdichte Dichtung zu bilden. Ferner weisen der Sockel 29 und die Ventilhaube 30 jeweils koaxiale Anschlussstutzen 34 auf, die den Abschlussstutzen 9 und 16 des Belüftungsventils der Fig. 1-3 entsprechen.
Schliesslich weisen der Sockel 29 und die Ventilhaube 30 je eine axiale Bohrung 35 auf. Das innere Ende jeder axialen Bohrung 35 mündet über eine konzentrische stumpfkegelförmige Erweiterung 36 in den Gehäuseteil 24.
Der zwischen dem Stutzen 31 liegende Bereich der axialen Bohrung des Gehäuseteiles 24 bildet eine Kammer 37, die über dem Innenraum 27 und den Leitungen 28 mit der, das Belüftungsventil umgebenden Aussenatmosphäre, verbunden ist.
Das Belüftungsventil umfasst einen Schliesskörper, der aus einem ringförmigen Kopfteil 38 und Rippen 39 besteht.
Der Kopfteil 38 ist in der Kammer 37 zwischen dem Topf 26 und der Bohrung des Sockels 29 beweglich angeordnet.
Der Durchmesser des Kopfteiles 38 ist grösser als der Durchmesser des Innenraumes 27 des Topfes 26. Die in gleichen Abständen voneinander entfernten Rippen 39 ragen in den Innenraum 27 hinein. Die Rippen 39 sind kürzer als die Tiefe des Innenraumes 27. Die Aussenflächen der Rippen 39 sind an einem Kreis angeordnet, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser des Topfes 26 entspricht, so dass die Rippen 39 in den Innenraum 27 des Topfes 26 gleitend hineinpassen.
Ein Bodenteil der Rippen 29 ist von einem elastisch nachgiebigen O-Ring 40 umgeben. Der Aussendurchmesser des O-Ringes 40 ist grösser als derjenige des Innenraumes 27 des Topfes 26, aber kleiner als der Durchmesser des Kopfteiles 38.
Wenn das beschriebene Belüftungsventil durch den Anschlussstutzen 34 des Sockels 29 bzw. der Ventilhaube 30 mit den koaxialen Rohrabschnitten verbunden und Wasser von einer Druckwasserquelle durch die Bohrung 35 des Sokkels 29 gebildete Eintrittsöffnung des Belüftungsventils der Kammer 37 zugeführt wird, übertritt der in der Kammer herrschende Druck den atmosphärische Druck, wobei die Rippen 39 solange bis der O-Ring 40 mit dem angrenzenden Raum des Topfes 26 in Eingriff kommt, bewegt werden, so dass ein freier Durchfluss von Wasser durch die Kammer 37 und durch die Bohrung 35 der Ventilhaube 30 möglich ist.
Dieser Zustand ist in der Fig. 4 dargestellt. Wenn jedoch der Wasserdruck in der Kammer 37 unter den atmosphärischen Druck fällt, wird der Kopfteil 38 durch den atmosphärischen Druck bis in die in der Fig. 5 gezeigte Stellung in der entgegengesetzten Richtung gedrückt, wobei der Kopfteil 38 mit der inneren ringförmigen Schulter 41 der Bohrung 35 des Anschlussstutzens 34 des Sockels 29 in Berührung kommt. Da der O-Ring 40 dabei den Rand des Topfes 26 freigibt, kommt die Kammer 37 mit der Aussenatmosphäre in Verbindung. Demzufolge kann Luft durch die Leitungen 28 und den Innenraum 27 in die Kammer 37 und von der Kammer 37 zur und durch die Bohrung 35 des Stutzens 34 der Haube 30 strömen, wobei das Entstehen von Vakuum, das ohne das Belüftungsventil entstehen würde, verhindert ist.
Massnahmen können getroffen werden, um zu verhindern, dass der Kopfteil 38 mit der Schulter 41 in Berührung kommt, um den Lufteintritt zwischen dem Kopfteil 38 und der Schulter 41 in die Bohrung 35 des Stutzens 34 und in den mit dem Sockel 29 verbundenen Zufuhrrohrleitungsabschnitt zu ermöglichen.
Um eine Verstopfung oder Verminderung des lichten Durchmessers der Offnungen 28 durch ein Fremdmaterial zu verhindern, ist am Gehäuseteil 24 ein zylindrischer Mantel 42 befestigt. Der Mantel 42 hat einen inneren Durchmesser, der grösser ist als der Aussendurchmesser des Gehäuseteiles 24 und ist mit ohrförmigen Ansätzen 43 versehen. Die Ansätze 43 ragen von der Innenfläche des Mantels 42 heraus und sind am inneren Umfang des Mantels 42 in gleichen Abständen voneinander angeordnet. Der Mantel 42 ist am Gehäuseteil 24 durch Ansätze 43 so gehalten, dass sie in einer Aussenumfangsnut des Gehäuseteiles 24 befestigt sind.
Der Mantel 42 erstreckt sich so mit einem Abstand um die Mündungen der Öffnungen 28 herum.
Das in Fig. 7 gezeigte Belüftungsventil unterscheidet sich von jenem der Fig. 4-6 darin, dass, erstens, die Kanäle in den Sockel- und Haubenansätzen der Fig. 7 statt einer stumpfkegelförmigen Erweiterung 36 eine kalottenförmige Erweiterung 36a aufweisen, und dass, zweitens, statt des O-Ringes 40 ein elastisch nachgiebiger flacher Dichtungsring 40a den Fussteil der Rippen 39 umgibt. Der Dichtungsring 40a weist einen Aussendurchmesser auf, der grösser ist als jener des Kopfteiles 38. Wenn nun das beschriebene Belüftungsventil in eine Wasserzufuhrleitung eingebaut ist und der Wasserdruck in der Kammer 37 unter den atmosphärischen Druck fällt, wird der Kopfteil 38 von seiner in der Fig.
7 gezeigten Dichtungsstellung entfernt, woraufhin der Kopfteil 38 mit dem inneren Ende der Bohrung 35 in Berührung kommt, wobei eine Umfangszone des Dichtungsringes 40a, die über den Kopfteil 38 hinausragt, mit der kalottenförmigen Erweiterung 36a in Berührung kommt und deren Form annimmt. Wenn weder der kesselsteinartige Ansatz noch die Ablagerung anderer Stoffe an der von der letzterwähnten Umfangszone des Dichtungsringes 40a beaufschlagten Fläche der Erweiterung liegen, dichtet der Ring 40a die Gehäusekammer 37 von dem jeweils mit dem Sockel 29 verbundenen Förder- oder Zufuhrrohrleitungsabschnitt ab.
Wenn jedoch kesselsteinartige Ansätze undloder Fremdkörper vorhanden sind, verstreicht zunächst eine gewisse Zeit vor der Anpassung des elastisch nachgiebigen Dichtungsringes 40a an den jeweils vorhandenen kesselsteinartigen Ansatz und/oder Fremdkörper, wobei im Verlaufe oder während der so verstrichenen Zeit Luft zwischen dem Dichtungsring 40a und der damit zusammenwirkenden Fläche der Erweiterung 36a durchströmt. Zufolge des kesselsteinartigen Ansatzes an der Fläche undloder eines Fremdkörpers im Innenraum 27 oder dem O-Ring 40 dem Dichtungsring 40a, können der O-Ring 40 oder der Dichtungsring 40a am Rand des Topfes 26 hängen bleiben und das Belüftungsventil kann keine Verbindung der Kammer 37 mit der Aussenatmosphäre herbeiführen, wenn der Förderwasserdruck in der Kammer 37 unter den atmosphärischen Druck sinkt.
Zwecks Vermeidung eines solchen Versagens der Belüftung der Förderrohrleitung können statt der Schliesskörper nach den Fig. 4-7 die in den Fig. 8 und 9 dargestellten Doppelschliesskörper mit Erfolg verwendet werden.
Das in Fig. 8 und 9 gezeigte Belüftungsventil umfasst einen äusseren Schliesskörper 44 und einen inneren Schliesskörper 45. Der äussere Schliesskörper 44 hat einen ringförmigen Ansatz 46, dessen Aussendurchmesser dem Aussendurchmesser des Topfes 26 gleich ist und dessen Innendurchmesser kleiner als der Durchmesser des Innenraumes 27 des Topfes 26 ist. Der äussere Schliesskörper 44 weist drei voneinander gleich entfernte Stege 47 auf, die an ihrem vom Ansatz 46 entfernten Ende in einer einstückigen Platte 48 vereinigt sind, wobei die Stege 47 und die Platte 48 einen Käfig bilden. Die inneren Kanten der Stege 47 liegen auf einem geraden Kreiszylinder, der durch den inneren Umfangskreis des Ansatzes 46 geht, und die äusseren Kanten der Stege 47 liegen auf einem Kreiszylinder, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser des Innenraumes 27 ist.
Ein elastisch nach- giebiger Dichtungsring 49, der einen dem Ansatz 46 gleichen Aussendurchmesser aufweist, umgibt den Fussteil der Stege 47 des äusseren Schliesskörpers 44 und ist dazu bestimmt, mit dem unteren Rand des Topfes 26 in Eingriff zu kommen und den Innenraum 27 des Topfes 26 von der Bohrung 35 abzudichten.
Der innere Schliesskörper 45 umfasst einen kreisscheibenförmigen Kopfteil 50, dessen Aussendurchmesser jenem des Topfes 26 entspricht, und einen durch drei Rippen 51 gebildeten Fussteil. Die Rippen 51 sind gleich voneinander entfernt und erstrecken sich radial von der Schliesskörperachse. Die äusseren Kanten der Rippen 51 liegen an einem Zylinder, dessen Durchmesser etwas kleiner als jener des die inneren Kanten der Stege 47 enthaltenden Zylinders ist. Die Rippen 51 sind an ihrer Übergangsstelle in den Kopfteil 50 von einem elastisch nachgiebigen Dichtungsring 52 umgeben. Der Aussendurchmesser des Dichtungsringes 52 ist grösser als jener des Kopfteiles 50. Die Aussenfläche des Dichtungsringes 52 dient, wie diejenige des Dichtungsringes 40a dazu, dass sie sich auf die Fläche der Erweiterung 36a des Sockelkanals 29, die die Form einer Kalotte hat, abstützt.
Die Stege 47 des äusseren Schliesskörpers 44 erstrecken sich in den Innenraum 27 hinein und sind darin axial derart hin- und herbeweglich, dass der Dichtungsring 49 dabei mit dem Rand des Topfes 26 in Eingriff kommt. Der Fussteil der Rippen 51 des inneren Schliesskörpers 45 erstreckt sich in den durch die Stege 47 und die Platte 48 gebildeten Käfig und ist darin hin- und herbeweglich. Der Fussteil der Rippen 51 ist so ausgebildet, dass der Dichtungsring 52 mit dem ringförmigen Ansatz 46 des äusseren Schliesskörpers 44 in Eingriff kommen und ihn von der Bohrung 35 abdichten kann.
Wenn nun das in den Fig. 8 und 9 gezeigte Ventil in eine Wasserzufuhrleitung eingebaut ist und der Wasserdruck in der Kammer 37 unter den atmosphärischen Druck fällt oder sinkt, wird entweder der äussere Schliesskörper 44 aus dem Innenraum 27 des Topfes 26 getrieben oder, wenn der Dich- tungsring 49 am Rand des Topfes 26 kleben bleibt, der innere Schliesskörper 45 aus dem ersten Schliesskörper 44 getrieben.