CH543236A - Wurstfüllmaschine mit einer Einrichtung zum Entfernen von Luftblasen aus dem Brät und/oder zur Verhinderung des Nachfliessens von Brät - Google Patents
Wurstfüllmaschine mit einer Einrichtung zum Entfernen von Luftblasen aus dem Brät und/oder zur Verhinderung des Nachfliessens von BrätInfo
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- CH543236A CH543236A CH1494571A CH1494571A CH543236A CH 543236 A CH543236 A CH 543236A CH 1494571 A CH1494571 A CH 1494571A CH 1494571 A CH1494571 A CH 1494571A CH 543236 A CH543236 A CH 543236A
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C11/00—Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
- A22C11/02—Sausage filling or stuffing machines
- A22C11/0209—Stuffing horn assembly
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wurstfüllmaschine mit einer Einrichtung zum Entfernen von Luftblasen aus dem Brät und/oder zur Verhinderung des Nachfliessens von Brät nach Stillsetzung des Füllmechanismus. Das Auftreten von Lufteinschlüssen im Wurstbrät wirkt sich in der fertigen Wurst sehr störend aus. Man verwendet deshalb an den Wurstfüllmaschinen seit längerer Zeit spezielle Vakuumeinrichtungen zur Eliminierung der Luft aus dem Brät während des Abfüllvorganges. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich bei vielen Brätarten die Eliminierung der Luft auch bei der Verwendung von Vakuumfüllmaschinen schwierig gestaltet. Die im Brät ursprünglich fein verteilte Luft zeigt die Tendenz, sich zu grösseren Blasen zu vereinigen. Zuweilen zeigt sich die Erscheinung, dass gerade zufolge des Unterdruckes, der entsteht, wenn die Wurstmasse in das Fördersystem einer Vakuumfüllmaschine eingezogen wird, sich die vorhandene Luft zu grösseren Blasen vereinigt; diese Blasen werden bei teigigem Brät oft nicht mehr durch die Vakuumanlage aufgeschlossen. Bei Wurstfüllmaschinen tritt ferner oft die Erscheinung auf, dass nach der Stillsetzung des Füllmechanismus eine bestimmte Menge des unter Druck stehenden Brätes noch aus dem Füllrohr ausfliesst Dieser Effekt wird in der Praxis als Nachstossen bezeichnet und ist erwünscht, da Brätresten entstehen und oft auch ungenaue Portionierung damit verbunden ist. Es ist Aufgabe der Erfindung, an einer Wurstfüllmaschine eine Einrichtung zu schaffen, die das Entfernen von Luftblasen aus dem Brät ermöglichen und/oder das Nachstossen des Brätes verhindern soll. Die Einrichtung soll dabei leicht nachträglich an eine Wurstfüllmaschine anbaubar sein und sich auch auf einfache Weise demontieren und reinigen lassen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass im Füllstutzen Mittel zur Druckerhöhung im Brät und zur gleichzeitigen intensiven Durchwirbelung des Brätes vorgesehen sind, wobei diese Mittel aus einer Sperrlage, in welcher sie den Durchfluss vom Brät verhindern, durch das unter dem Druck des Füllmechanismus stehende Brät gegen eine einstellbare Kraft in eine den Durchfluss des Brätes ermöglichende Lage verschiebbar sind. Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung, die drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zeigt, näher erläutert Es zeigen: Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Einrichtung im Längsschnitt durch den Austrittsstutzen einer Wurstfüllmaschine, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Variante der ersten Ausführungsform und Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Einrichtung mit einem in einen Austrittsstutzen eingreifenden Querschieber. Die Fig. 1 und 2 zeigen Austrittsstutzen von Wurstfüllmaschinen mit einem rotierenden Füllrohr 1 zum Abdrehen der gefüllten Wurstdärme. Die Einrichtung kann jedoch in gleicher Weise an einem Austrittsstutzen mit festem Füllrohr angebracht werden. Am Austrittsstutzen 2 der Ausführungsform nach Fig. 1 ist das Füllrohr 1 in bekannter Weise mittels einer Überwurfmutter 6 auf einer Abdrehtülle 7 lösbar befestigt, die durch Keil riemen 8 zum Abdrehen des gefüllten Darmes angetrieben werden kann. Im Austrittsstutzen 2 ist eine als Ventilsitz und Ventilführung ausgebildete Absperrwand 10 angeordnet, die mit einem zylindrischen Führungsteil 10a für einen rohrförmigen Ventilschaft 11 versehen ist. Der Ventilschaft 11 weist an seinem vorderen Ende zwei Öffnungen 12 auf. Er ist ferner mit einem Ventilteller 13 verbunden, der in der Schliesslage des Ventilschaftes 11 an der Wand 10 anliegt. Am hinteren Ende des Ventilschaftes 11 ist eine Spannmutter 14 aufgeschraubt. Zwischen dieser und dem Führungsteil 10a ist mit Vorspannung eine Schraubenfeder 15 angeordnet, welche den Ventilschaft 11 in Schliessstellung hält. Die Vorspannung der Feder 15 ist durch Verdrehen der Mutter 14 einstellbar. Die vom nicht dargestellten Förderorgan angelieferte Brätmasse füllt den Raum innerhalb des Austrittsstutzens 2 und strömt dabei von hinten in den Ventilschaft 11. Dabei wird die Brätmasse unter Druck gesetzt. Sobald dieser Druck den Schliessdruck der Feder 15 übersteigt, verschiebt sich der Ventilschaft 11 gegen das Füllrohr 1. Dabei werden die Öffnungen 12 wenigstens teilweise freigegeben, so dass die Brätmasse unter starker Durchwirbelung und Durchmischung in das Füllrohr 1 eintreten und vorn aus diesem ausströmen kann. Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 nur durch die Ausbildung des Durchlassventils. Die Absperrwand 10 weist in diesem Fall einen Ventilsitz 10b für den konischen Ventilkopf 16 eines pilzförmigen Ventils auf, das mit einem Ventilschaft 17 mit Gewinde 17a verbunden ist Auf dem Gewinde 17a sitzt die Spannmutter 14. Die Brätmasse tritt in diesem Fall durch die Windungen der Feder 15 hindurch. Sie drückt den Ventilkopf 16 in Richtung gegen das Füllrohr 1, sobald ihr Druck grösser als der Druck der Schliessfeder 15 ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein mittels einer Überwurfmutter an einen Austrittsstutzen der Wurstfüllmaschine anschliessbarer Zwischenstutzen 21 vorgesehen, an den sich rechtwinklig ein Zylinder 22 anschliesst, der mit dem Zwischenstutzen verschweisst ist. Mit dem Zylinder 22 ist eine Kammer 23 verschraubt, die ihrerseits ein Anschlussgewinde für eine Druckluftleitung aufweist. Im Zylinder 22 ist verschiebbar, jedoch gegen Drehung durch einen Stift 25 gesichert, ein Kolben 26 angeordnet, der eine als Querschieber 27 ausgebildete Verlängerung aufweist. Der Querschieber 27 greift in die Bohrung des Zwischenstutzens 21 ein und schliesst dessen lichten Querschnitt in Schliesslage praktisch ab. Der Querschieber weist eine etwa 45 Grad zur Längsachse des Stutzens 21 geneigte Fläche 28 auf, die gegen das Einlassende des Stutzens 21 gerichtet ist. Im Betrieb wird regelbare Druckluft in die Kammer 23 eingeführt. Diese wirkt als Luftfeder auf den Kolben 26 und drückt diesen mit dem Querschieber 27 in die dargestellte Schliesslage. Die in Pfeilrichtung in den Zwischenstutzen eintretende Brätmasse wird vor dem Querschieber 27 gestaut, bis ein genügender Druck aufgebaut ist, um diesen gegen den Luftdruck aus der Schliesslage zu verdrängen. Die Brätmasse umströmt dann die Kante 27a und wird dabei intensiv durchgewirbelt und durchgemischt. Der Kolben 26 könnte selbstverständlich auch durch eine Schraubenfeder, deren Vorspannung einstellbar sein kann, beaufschlagt werden. Bei allen drei Ausführungsformen ist somit der Durchlass für das Brät zum Füllrohr bei Stillstand des Füllmechanismus der Maschine gesperrt. Erst wenn dieser in Betrieb gesetzt wird, kann das Brät unter der Wirkung des Förderdruckes die Ventilköpfe 13, 16 bzw. den Querschieber 27 aus der Schliesstage verschieben. Sobald jedoch der Füllmechanismus abgestellt wird und der Förderdruck nachlässt, wird der Durchlass für das Brät automatisch wieder gesperrt. Die Einrichtung verhindert somit auch das sogenannte Nachstossen des Brätes. Sie verhindert dadurch Brätverluste und ermöglicht ein genaues Proportionieren der Brätmasse. Durch Veränderung der Vorspannung der Federn 15 bzw. des Luftdruckes in der Kammer 23 lässt sich die Druckerhöhung und damit auch die Durchwirbelung des Brätes der Art und Konsistenz des zu verarbeitenden Brätes weitgehend anpassen, was notwendig ist, um die Struktur- und Bindefähigkeit des Brätes nicht negativ zu beeinflussen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHWurstfüllmaschine mit einer Einrichtung zum Entfernen von Luftblasen aus dem Brät und/oder zur Verhinderung des Nachfliessens von Brät nach Stillsetzung des Füllmechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass im Füllstutzen (2, 21) Mittel (13, 16, 27) zur Druckerhöhung im Brät und zur gleichzeitigen intensiven Durchwirbelung des Brätes vorgesehen sind, wobei diese Mittel aus einer Sperrlage, in welcher sie den Durchfluss von Brät verhindern, durch das unter dem Druck des Füllmechanismus stehende Brät gegen eine einstellbare Kraft in eine den Durchfluss des Brätes ermöglichende Lage verschiebbar sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Wurstfüllmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Füllstutzen (2) eine Absperrwand (10) mit einem unter dem Schliessdruck einer Feder (15) stehenden Durchlassventil (11,12 bzw. 16, 17) für das Brät angeordnet ist (Fig. 1 bzw. 2).2. Wurstfüllmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Füllstutzen (21) ein quer zu dessen Längsachse verschiebbarer Schieber (27) angeordnet ist, der eine in den lichten Querschnitt des Füllstutzens (21) hineinragende Schrägfläche (28) aufweist und durch Luftdruck oder Federdruck in seine Sperrlage gepresst wird.3. Wurstfüllmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlassventil einen für den Durchlass von Brät ausgebildeten, hohlen Schaft (11) mit Durchtrittsöffnungen (12) aufweist, welche Öffnungen in Sperrstellung durch Teile (lOa) der Absperrwand (10) verschlossen sind.4. Wurstfüllmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlassventil als Pilzventil mit einem konischen Ventilkopf (16) und einem Schaft (17) ausgebildet ist, wobei sich der Ventilkopf in einem Ventilsitz (lOb) der Absperrwand (10) abstützt.5. Wurstfüllmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannung der Feder (15) mittels einer auf dem Ventilschaft (11 bzw. 17) aufgeschraubten Spannmutter (14) veränderbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1494571A CH543236A (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Wurstfüllmaschine mit einer Einrichtung zum Entfernen von Luftblasen aus dem Brät und/oder zur Verhinderung des Nachfliessens von Brät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1494571A CH543236A (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Wurstfüllmaschine mit einer Einrichtung zum Entfernen von Luftblasen aus dem Brät und/oder zur Verhinderung des Nachfliessens von Brät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH543236A true CH543236A (de) | 1973-10-31 |
Family
ID=4405070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1494571A CH543236A (de) | 1971-10-13 | 1971-10-13 | Wurstfüllmaschine mit einer Einrichtung zum Entfernen von Luftblasen aus dem Brät und/oder zur Verhinderung des Nachfliessens von Brät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH543236A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2468106A1 (de) * | 2010-12-22 | 2012-06-27 | Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG | Vorrichtung und Verfahren zum Verteilen von Restluft in pastösen Massen, insbesondere zur Herstellung von Würsten |
| WO2013009748A1 (en) * | 2011-07-11 | 2013-01-17 | Marel Meat Processing Inc. | Stuffing tube mounting assembly and follower |
-
1971
- 1971-10-13 CH CH1494571A patent/CH543236A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2468106A1 (de) * | 2010-12-22 | 2012-06-27 | Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG | Vorrichtung und Verfahren zum Verteilen von Restluft in pastösen Massen, insbesondere zur Herstellung von Würsten |
| US9433222B2 (en) | 2010-12-22 | 2016-09-06 | Albert Handtmann Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg | Device and method for distributing residual air in pasty masses, in particular for the production of sausages |
| WO2013009748A1 (en) * | 2011-07-11 | 2013-01-17 | Marel Meat Processing Inc. | Stuffing tube mounting assembly and follower |
| US8777702B2 (en) | 2011-07-11 | 2014-07-15 | Marel Meat Processing Inc. | Stuffing tube mounting assembly and follower |
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