CH543263A - Federkernmatratze - Google Patents
FederkernmatratzeInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Federkernmatratze mit einem Federkerneinsatz, der durch Auflagen beidseitig abgedeckt ist, wobei die Federn von Auflage zu Auflage rei chen und durch Verbindungselemente, z. B. Schraubenfedern, miteinander verbunden sind, so dass bei Belastung einer Feder auch benachbarte Federn zum Tragen herangezogen werden, und die Matratze auf beiden Seiten benützbar ist sowie auf beiden Seiten einen verschiedenen Weichheitsgrad besitzt. Der Grad der Weichheit einer Matratze wird neben der Steifheit der Feder durch die Verbindungselemente beeinflusst. Je nachdem, wie stark bei Belastung einer Feder durch die Verbindungselemente auch die benachbarten Federn zum Tragen mit herangezogen werden, wird die Matratze als weicher oder härter empfunden. Da die Ansprüche der Benützer an die Weichheit der Matratzen verschieden sind, wurden schon Federkemmatratzen hergestellt, deren Weichheitsgrad stufenlos veränderbar ist, wobei die Änderung des Weichheitsgrades durch die Veränderung der Vorspannung eines über den Federn liegenden Trägers erreicht wird. Der konstruktive Aufwand hierfür ist verhältnismässig hoch, so dass diese Matratzen nur eine beschränkte Verbreitung gefunden haben. Anderseits ist schon eine, als sogenannte Wendeverbundmatratze bezeichnete Matratze bekannt geworden, die auf einer Seite einen Federkern auf der anderen Seite eine Schaumgummimatratze aufweist. Der Schaumgummi liegt dabei in einer Art Wanne, auf deren anderer Seite sich die Federn abstützen. Durch diese Massnahme werden zwar auf den beiden Seiten der Matratze verschiedene Federungseigenschaften erzielt, jedoch ist auch hier der Aufwand noch immer verhältnismässig hoch, und überdies werden von einem Teil der Benützer Matratzen aus Schaumgummi abgelehnt. Bei einer anderen bekannten Matratze wird ein verschiedener Härtegrad auf ihren beiden Seiten durch eine verschiedene Ausbildung der die Federn verbindenden Elemente erreicht. Dies setzt voraus, dass für Matratzen mit verschiedenen Härtegraden auf beiden Seiten der Matratze eigene Federkerneinsätze hergestellt werden müssen. Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Federkernmatratze der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der auf ihren beiden Seiten vorhandene verschiedene Weichheitsgrad auf einfachere Art erzielbar ist. Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass auf einer Seite der Matratze zusätzlich zu den Verbindungselementen versteifende Einlagen angeordnet sind. Bei einer erfindungsgemässen Matratze kann der Kern einer normalen Matratze verwendet werden, und es braucht auf einer Seite dieses Kernes lediglich eine versteifende Einlage angebracht zu werden. Besonders einfach lassen sich die versteifenden Einlagen als Bänder, Schnüre oder Stäbe ausbilden. Zur Erzielung eines festen Zusammenhaltens solcher Einlagen können diese netzartig ausgebildet sein. Das Material der Bänder oder Schnüre ist dabei vielfach variierbar. So können z. B. Stahlbänder, aber auch Kunststoffschnüre verwendet werden. Auch eine Kombination verschiedener Materialien ist möglich, z. B. in einem Netzwerk, das aus querliegenden Metallstäben besteht, deren Abstände durch mit diesen verbundene Schnüre aufrechterhalten werden. Zur Erzielung einer grösseren Härte können die versteifenden Einlagen auch plattenförmig ausgebildet sein. Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigt Fig. 1 einen Teil der erfindungsgemässen Matratze in Aufsicht, Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Matratze nach Fig. 1 dar. Gemäss der Zeichnung besitzt die Matratze zwei Rahmen 1 und 2, wobei zwischen den durch die Rahmen bestimmten Ebenen Bonellfedern 3 angeordnet sind. Die Federn 3 jeder Reihe stossen dabei oben und unten aneinander und sind durch quer zu den Reihen verlaufende Schraubenfedern 4 sowohl oben als auch unten miteinander verbunden. Zwischen den einzelnen Federreihen ist ein Abstand eingehalten. Dieser an sich bekannte Federkerneinsatz ist durch Auflage einer Polstermatte 5 und einer Watteschicht 6 sowie durch Umhüllung mit einem Stoff 7 zu einer fertigen Matratze ergänzt. Zur Erzielung eines verschiedenen Weichheitsgrades auf beiden Seiten 8 und 9 der Matratze werden nun auf einer Seite der Matratze, im gezeichneten Beispiel der Oberseite 8, zwischen den Federn 3 und der Polstermatte 5 Metallbänder 10 eingelegt (Fig. 1). Bei einer Belastung einer oder mehrerer Federn 3 werden durch diese Metallbänder 10 auch ansonsten nicht direkt belastete Federn zum Tragen mit herangezogen. Die Matratze wird daher auf der mit den Bändern 10 versehenen Seite 8 härter als auf der Seite 9 sein. Statt der Bänder 10 sind, wie oben bereits ausgeführt, auch andere Auflagen möglich. So ist in Fig. 1 strichliert ein aus Drähten 11 und Schnüren 12 bestehendes Netzwerk angedeutet, das statt der Bänder 10, aber auch zusätzlich zu diesen Bändern verwendet werden kann. PATENTANSPRUCH Federkernmatratze mit einem Federkerneinsatz, der durch Auflagen beidseitig abgedeckt ist, wobei die Federn von Auflage zu Auflage reichen und durch Verbindungselemente miteinander verbunden sind, so dass bei Belastung einer Feder auch benachbarte Federn zum Tragen herangezogen werden, und die Matratze auf beiden Seiten benützbar ist sowie auf beiden Seiten einen verschiedenen Weichheitsgrad besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite der Matratze zusätzlich zu den Verbindungselementen (4) versteifende Einlagen (10; 11, 12) angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Federkernmatratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die versteifenden Einlagen als Bänder (10), Schnüre (12) oder Stäbe ausgebildet sind. 2. Federkemmatratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die versteifenden Einlagen (11, 12) netzartig ausgebildet sind. 3. Federkernmatratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die versteifenden Einlagen plattenförmig ausgebildet sind. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Die Erfindung bezieht sich auf eine Federkernmatratze mit einem Federkerneinsatz, der durch Auflagen beidseitig abgedeckt ist, wobei die Federn von Auflage zu Auflage rei chen und durch Verbindungselemente, z. B. Schraubenfedern, miteinander verbunden sind, so dass bei Belastung einer Feder auch benachbarte Federn zum Tragen herangezogen werden, und die Matratze auf beiden Seiten benützbar ist sowie auf beiden Seiten einen verschiedenen Weichheitsgrad besitzt.Der Grad der Weichheit einer Matratze wird neben der Steifheit der Feder durch die Verbindungselemente beeinflusst. Je nachdem, wie stark bei Belastung einer Feder durch die Verbindungselemente auch die benachbarten Federn zum Tragen mit herangezogen werden, wird die Matratze als weicher oder härter empfunden. Da die Ansprüche der Benützer an die Weichheit der Matratzen verschieden sind, wurden schon Federkemmatratzen hergestellt, deren Weichheitsgrad stufenlos veränderbar ist, wobei die Änderung des Weichheitsgrades durch die Veränderung der Vorspannung eines über den Federn liegenden Trägers erreicht wird. Der konstruktive Aufwand hierfür ist verhältnismässig hoch, so dass diese Matratzen nur eine beschränkte Verbreitung gefunden haben.Anderseits ist schon eine, als sogenannte Wendeverbundmatratze bezeichnete Matratze bekannt geworden, die auf einer Seite einen Federkern auf der anderen Seite eine Schaumgummimatratze aufweist. Der Schaumgummi liegt dabei in einer Art Wanne, auf deren anderer Seite sich die Federn abstützen. Durch diese Massnahme werden zwar auf den beiden Seiten der Matratze verschiedene Federungseigenschaften erzielt, jedoch ist auch hier der Aufwand noch immer verhältnismässig hoch, und überdies werden von einem Teil der Benützer Matratzen aus Schaumgummi abgelehnt.Bei einer anderen bekannten Matratze wird ein verschiedener Härtegrad auf ihren beiden Seiten durch eine verschiedene Ausbildung der die Federn verbindenden Elemente erreicht. Dies setzt voraus, dass für Matratzen mit verschiedenen Härtegraden auf beiden Seiten der Matratze eigene Federkerneinsätze hergestellt werden müssen.Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Federkernmatratze der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der auf ihren beiden Seiten vorhandene verschiedene Weichheitsgrad auf einfachere Art erzielbar ist. Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass auf einer Seite der Matratze zusätzlich zu den Verbindungselementen versteifende Einlagen angeordnet sind.Bei einer erfindungsgemässen Matratze kann der Kern einer normalen Matratze verwendet werden, und es braucht auf einer Seite dieses Kernes lediglich eine versteifende Einlage angebracht zu werden.Besonders einfach lassen sich die versteifenden Einlagen als Bänder, Schnüre oder Stäbe ausbilden. Zur Erzielung eines festen Zusammenhaltens solcher Einlagen können diese netzartig ausgebildet sein. Das Material der Bänder oder Schnüre ist dabei vielfach variierbar. So können z. B. Stahlbänder, aber auch Kunststoffschnüre verwendet werden. Auch eine Kombination verschiedener Materialien ist möglich, z. B.in einem Netzwerk, das aus querliegenden Metallstäben besteht, deren Abstände durch mit diesen verbundene Schnüre aufrechterhalten werden. Zur Erzielung einer grösseren Härte können die versteifenden Einlagen auch plattenförmig ausgebildet sein.Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.Dabei zeigt Fig. 1 einen Teil der erfindungsgemässen Matratze in Aufsicht, Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Matratze nach Fig. 1 dar.Gemäss der Zeichnung besitzt die Matratze zwei Rahmen 1 und 2, wobei zwischen den durch die Rahmen bestimmten Ebenen Bonellfedern 3 angeordnet sind. Die Federn 3 jeder Reihe stossen dabei oben und unten aneinander und sind durch quer zu den Reihen verlaufende Schraubenfedern 4 sowohl oben als auch unten miteinander verbunden. Zwischen den einzelnen Federreihen ist ein Abstand eingehalten. Dieser an sich bekannte Federkerneinsatz ist durch Auflage einer Polstermatte 5 und einer Watteschicht 6 sowie durch Umhüllung mit einem Stoff 7 zu einer fertigen Matratze ergänzt.Zur Erzielung eines verschiedenen Weichheitsgrades auf beiden Seiten 8 und 9 der Matratze werden nun auf einer Seite der Matratze, im gezeichneten Beispiel der Oberseite 8, zwischen den Federn 3 und der Polstermatte 5 Metallbänder 10 eingelegt (Fig. 1).Bei einer Belastung einer oder mehrerer Federn 3 werden durch diese Metallbänder 10 auch ansonsten nicht direkt belastete Federn zum Tragen mit herangezogen. Die Matratze wird daher auf der mit den Bändern 10 versehenen Seite 8 härter als auf der Seite 9 sein.Statt der Bänder 10 sind, wie oben bereits ausgeführt, auch andere Auflagen möglich. So ist in Fig. 1 strichliert ein aus Drähten 11 und Schnüren 12 bestehendes Netzwerk angedeutet, das statt der Bänder 10, aber auch zusätzlich zu diesen Bändern verwendet werden kann.PATENTANSPRUCHFederkernmatratze mit einem Federkerneinsatz, der durch Auflagen beidseitig abgedeckt ist, wobei die Federn von Auflage zu Auflage reichen und durch Verbindungselemente miteinander verbunden sind, so dass bei Belastung einer Feder auch benachbarte Federn zum Tragen herangezogen werden, und die Matratze auf beiden Seiten benützbar ist sowie auf beiden Seiten einen verschiedenen Weichheitsgrad besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite der Matratze zusätzlich zu den Verbindungselementen (4) versteifende Einlagen (10; 11, 12) angeordnet sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Federkernmatratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die versteifenden Einlagen als Bänder (10), Schnüre (12) oder Stäbe ausgebildet sind.2. Federkemmatratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die versteifenden Einlagen (11, 12) netzartig ausgebildet sind.3. Federkernmatratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die versteifenden Einlagen plattenförmig ausgebildet sind.
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| CH486272A CH543263A (de) | 1969-01-09 | 1972-04-01 | Federkernmatratze |
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Applications Claiming Priority (3)
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| AT16369A AT305524B (de) | 1969-01-09 | 1969-01-09 | Federkernmatratze |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH543263A true CH543263A (de) | 1973-10-31 |
Family
ID=43383420
Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3143883A1 (de) * | 1981-11-05 | 1983-05-11 | Alvi Alfred Viehhofer Gmbh & C | "matratze" |
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1969
- 1969-01-09 AT AT16369A patent/AT305524B/de not_active IP Right Cessation
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1972
- 1972-04-01 CH CH486272A patent/CH543263A/de not_active IP Right Cessation
- 1972-04-05 DE DE2216311A patent/DE2216311A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2216311A1 (de) | 1973-10-18 |
| AT305524B (de) | 1973-02-26 |
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