CH543265A - Gasrechaud - Google Patents
GasrechaudInfo
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- CH543265A CH543265A CH1236471A CH1236471A CH543265A CH 543265 A CH543265 A CH 543265A CH 1236471 A CH1236471 A CH 1236471A CH 1236471 A CH1236471 A CH 1236471A CH 543265 A CH543265 A CH 543265A
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gasrechaud mit einem Gehäuse, in welchem ein Gasbrenner, ein Behälter für das flüssige Gas und wenigstens ein Brennventil mit einer Regulierschraube untergebracht sind. Die bekannten Gasrechauds besitzen einen Behälter für das flüssige Gas, welcher Behälter die gesamte Bodenfläche des Gasrechauds beansprucht. Das Brennventil ist in eine Öffnung in der Mitte dieses Behälters eingeschraubt und ragt über diesen hinaus. Darüber ist der Gasbrenner angeordnet. Durch diese Bauweise ist die Gesamthöhe eines solchen Gasrechauds relativ hoch. Zum Warmhalten von Speisen auf dem Tisch und zum Servieren von Fondue sind derartige Rechauds unpraktisch. Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Gasrechaud zu schaffen, dessen Bauhöhe klein ist und dessen Benützung auf dem Tisch bequem ist. Das erfindungsgemässe Gasrechaud ist dadurch gekennzeichnet, dass das Brennventil am Boden des Gehäuses befestigt ist, dass sich der Behälter zumindest teilweise um dieses Brennventil herum erstreckt und dass im Boden zwischen dem Brennventil und dem Behälter Öffnungen für den Durchtritt von Frischluft zum über dem Brennventil angeordneten Gasbrenner vorgesehen sind. Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Axialschnitt durch das erfindungsgemässe Gasrechaud und Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gasrechaud gemäss der Fig. 1, von dem jedoch das Gehäuse und der Gasbrenner abgenommen sind. Das in den Figuren dargestellte Gasrechaud besitzt einen Boden 1, an dessen Unterseite drei Füsse 2 befestigt und auf dessen oberer Seite radial verlaufende Verstärkungsrippen 3 sowie konzentrisch verlaufende Verstärkungsrippen 4 und 5 angeordnet sind. Am Umfang des Bodens 1 sind Befestigungswinkel 6 zum Halten des nur in der Fig. 1 sichtbaren Gehäuses 7 mittels Schrauben 8 am Boden 1 befestigt. Auf seiner oberen Seite besitzt das Gehäuse 7 eine zentrale Öffnung 9, die durch den nach innen umgebördelten Rand 10 begrenzt ist, der einen Rost 11 trägt. Dieser dient als Unterlage für eine nicht dargestellte Schüssel, deren Inhalt erwärmt bzw. warm gehalten werden soll. Im oberen Teil des Gehäuses 7 sind nicht dargestellte, am Umfang desselben gleichmässig verteilte Öffnungen für die Luftzirkulation vorgesehen. In der Mitte des Bodens 1, d. h. in der durch die konzentrisch verlaufende Verstärkungsrippe 5 gebildeten Aussparung, ist ein Brennventil 12 angeordnet, dessen Mündung nach oben gerichtet ist, so dass das ausströmende Gas in einen darüber angeordneten Gasbrenner 13 gelangen kann. In der Fig. 2 ist nur das Leitrohr 14 des Gasbrenners 13 dargestellt. Ein Behälter 15 für das flüssige Gas ist am Boden 1 mittels drei Briden 16 befestigt, die ihrerseits an vom Boden 1 abstehenden Pfeilern 17 angeschraubt sind. Der Behälter 15 weist die Form eines Ringsegmentes auf und kann beispielsweise durch Biegen eines Rohrstückes hergestellt werden. Damit dieser Behälter 15 auf dem Boden 1 aufliegt, weisen die radial verlaufenden Verstärkungsrippen 3 entsprechende Ausschnitte 18 auf. Der Behälter 15 ist konzentrisch zur Verstärkungsrippe 4 und zum Brennventil 12 angeordnet. Zwischen den konzentrisch verlaufenden Verstärkungsrippen 4 und 5 sind Öffnungen 19 im Boden 1 für den Durchtritt von Frischluft für den Gasbrenner 13 vorgesehen. Ein Ende des Behälters 15 ist mit einer Stirnwand 20 abgeschlossen, von deren oberem Bereich aus eine Verbindungsleitung 21 zum Zuführen des gasförmigen Gases zum Brennventil führt. Die andere Stirnseite des Behälters 15 ist durch eine Verschlusskappe 22 abgeschlossen. In diese ist ein nicht näher dargestelltes Füllventil 23 mit einem Füll- und einem Entlüftungskanal eingesetzt. Dieses Füllventil 23 ist auf der unteren Seite der Verschlusskappe 22 angeordnet und durch eine nicht dargestellte Aussparung im Boden 1 zugänglich. Zum Auffüllen des Behälters 15 mit flüssigem Gas wird das Gasrechaud auf den Kopf gestellt, wonach das Füllventil 23 sehr gut erreichbar ist. Dieses Füllventil 23 sorgt dafür, dass der Behälter 15 nicht vollständig mit flüssigem Gas gefüllt werden kann, so dass der Spiegel des flüssigen Gases, wenn das Rechaud auf seinen Füssen steht, immer unterhalb der Stelle liegt, an welcher die Verbindungsleitung 21 an der Stirnwand 20 angeschlossen ist. Durch den Raum zwischen der Stirnwand 20 und der Verschlusskappe 22 des Behälters 15 erstreckt sich ein Verlängerungsbolzen 24, dessen inneres Ende mit der nicht näher dargestellten Regulierschraube des Brennventils verbunden und auf dessen äusserem Ende ein Regulierknopf 25 aufgesetzt ist. Dieser Verlängerungsbolzen 24 ist in einem sich aus dem Boden 1 erstreckenden Ansatz 26 gelagert. Eine drehfest mit dem Verlängerungsbolzen 24 verbundene Rasterscheibe 27 arbeitet mit einer in einer Bohrung des Ansatzes 26 eingesetzten und unter der Wirkung einer Feder 28 stehenden Kugel 29 zusammen. Mittels eines Anschlages 30, der mit einer radial verlaufenden Verstärkungsrippe 3 zusammenwirkt, wird der Drehwinkel des Regulierknopfes 25 und damit des Verlängerungsbolzens 24 begrenzt. Das Gasrechaud weist weiter eine Zündvorrichtung zum Zünden des aus dem Gasbrenner 13 austretenden Gases auf. Diese Vorrichtung umfasst einen Halter 31 für ein piezoelektrisches Element, einen mechanischen Antrieb 32 mit einem Bedienungsknopf 33 und eine Zündelektrode 34. Diese ist über einen elektrischen Leiter 35 mit dem piezoelektrischen Element verbunden, während der andere Anschluss des piezoelektrischen Elementes über einen Leiter 36 mit einer metallischen, perforierten Haube 37 des Gasbrenners 13 verbunden ist. Wenn der Bedienungsknopf 33 gedrückt wird, so bewirkt dies, dass der mechanische Antrieb 32 einen Schlag auf das piezoelektrische Element ausführt, wodurch dieses kurzzeitig eine sehr hohe Spannung erzeugt, so dass ein Funken von der Spitze der Zündelektrode 34 auf die Haube 37 überspringt und das austretende Gas entzündet. Das erfolgreiche Zünden dieses austretenden Gases ist von der Austrittsgeschwindigkeit desselben abhängig. Es ist daher Aufgabe der Rasterscheibe 27, jene Stellung des Regulierknopfes 25 anzugeben, bei welcher die Austrittsgeschwindigkeit für den Zündvorgang optimal ist. Zwischen dem Behälter 15 und dem Brennventil 12 einerseits und dem Gasbrenner 13 anderseits ist ein Hitzeschild 38 vorgesehen, welcher über Distanzbolzen 39 mit dem Boden 1 verbunden ist. Der Gasbrenner 13 seinerseits ist an diesem Hitzeschild 38 befestigt. Dieser unterteilt das Innere des Gehäuses 7 in zwei Kammern und schützt insbesondere den Be hälter 15 vor zu grosser Erwärmung. Die untere Kammer, in welcher sich unter anderem der Behälter 15 und das Brennventil 12 befinden, wird während des Betriebes des Gasrechauds durch die vom Gasbrenner durch die Öffnungen 19 im Boden 1 angezogene Frischluft gekühlt. Bei dem vorbeschriebenen Gasrechaud befinden sich die obersten Teile des Behälters 15 und des Brennventils 12 auf wenigstens angenähert gleicher Höhe, wodurch die Gesamthöhe des gesamten Rechauds extrem niedrig gehalten werden kann. Obwohl das in den Figuren dargestellte Gasrechaud, im Grundriss betrachtet, kreisförmig ist, ist es möglich, diesen Grundriss auch quadratisch, rechteckig oder oval zu gestalten. Bei den beiden zuletzt genannten Formen können auch zwei oder mehrere Brennventile im vom entsprechend geformten Behälter umgebenen Raum untergebracht sein, wobei dann oberhalb des dazugehörigen Hitzeschildes jedem Brennventil ein Gasbrenner zugeordnet ist. Dank dem Hitzeschild 38 und der besonderen Art der Frischluftzuführung wird die untere Kammer und insbesondere der Boden 1 praktisch nicht erwärmt. Dieser Boden 1 kann daher ohne weiteres aus Kunststoff hergestellt werden, wobei die Verstärkungsrippen 3, 4 und 5, die Pfeiler 17, der Ansatz 26 und die Öffnungen 19 in einem Arbeitsgang beim Pressen des Bodens mit diesem hergestellt werden können. Auch die Herstellung des Behälters 15 stellt, wenn entsprechende Werkzeuge zur Verfügung stehen, keine besonderen Probleme. Aus diesen Gründen kann daher das vorbeschriebene Gasrechaud auf rationelle Weise hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHGasrechaud mit einem Gehäuse, in welchem ein Gasbrenner, ein Behälter für das flüssige Gas und wenigstens ein Brennventil mit einer Regulierschraube untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennventil (12) am Boden (1) des Gehäuses (7) befestigt ist, dass sich der Behälter (15) zumindest teilweise um dieses Brennventil herum erstreckt und dass im Boden zwischen dem Brennventil und dem Behälter Öffnungen (19) für den Durchtritt von Frischluft zum über dem Brennventil angeordneten Gasbrenner (13) vorgesehen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Gasrechaud nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Brennventils und die Höhe des Behälters wenigstens angenähert gleich gross sind.2. Gasrechaud nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse, im Grundriss betrachtet, und der Boden des Gehäuses kreisrund sind und dass der Behälter die Form eines Ringsegmentes aufweist, das konzentrisch zum Gehäuse angeordnet ist.3. Gasrechaud nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter ein gebogenes Rohrstück mit rundem Querschnitt ist.4. Gasrechaud nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Füllventil (23) des Behälters an einer Stirnwand desselben und dass eine Verbindungsleitung (21) zum Zuführen von Gas zum Brennventil an der anderen Stirnseite des Behälters angeschlossen ist.5. Gasrechaud nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verlängerungsbolzen (24) der Regulierschraube des Brennventils und Teile (31, 32) einer Zündvorrichtung zumindest teilweise zwischen den beiden gegenüberliegenden Stirnwänden (20, 22) des Behälters angeordnet sind.6. Gasrechaud nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Behälter (15) und dem Gasbrenner (13) ein Hitzeschild (38) vorgesehen ist und dass dieser Hitzeschild als Träger für den Gasbrenner dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1236471A CH543265A (de) | 1971-08-24 | 1971-08-24 | Gasrechaud |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH543265A true CH543265A (de) | 1973-10-31 |
Family
ID=4382330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH543265A (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2563322A1 (de) * | 1984-01-24 | 1985-10-25 | Santilli Giovanni | |
| EP0154945A3 (en) * | 1984-03-09 | 1987-01-07 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | Gas heater |
| FR2614400A1 (fr) * | 1987-04-24 | 1988-10-28 | Applic Gaz Sa | Appareil autonome de cuisson par rayonnement |
| WO1993014683A1 (de) * | 1992-02-03 | 1993-08-05 | Peter Gerster | Tisch-kochgerät |
| EP0907054A1 (de) * | 1997-10-03 | 1999-04-07 | Giovanni Santilli | Tragbares Heizgerät direkt befestigt an einem auswechselbaren oder nachfüllbaren Flüssiggasbehälter |
| WO1999052408A1 (en) * | 1998-04-15 | 1999-10-21 | International Thermal Investments Ltd. | Self-contained camp heater |
| US6478022B2 (en) | 1998-04-15 | 2002-11-12 | International Thermal Investments Ltd. | Self-contained camp heater |
-
1971
- 1971-08-24 CH CH1236471A patent/CH543265A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |