CH543272A - Stethoskop - Google Patents

Stethoskop

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CH543272A
CH543272A CH950872A CH950872A CH543272A CH 543272 A CH543272 A CH 543272A CH 950872 A CH950872 A CH 950872A CH 950872 A CH950872 A CH 950872A CH 543272 A CH543272 A CH 543272A
Authority
CH
Switzerland
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horn
stethoscope according
pipe socket
stethoscope
dependent
Prior art date
Application number
CH950872A
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English (en)
Original Assignee
Sanimed Vertrieb Ag
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Publication date
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Publication of CH543272A publication Critical patent/CH543272A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B7/00Instruments for auscultation
    • A61B7/02Stethoscopes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft ein Stethoskop zur Verstärkung von Geräuschen.



   Stethoskope bestehen im allgemeinen aus einem auch als Bruststück bezeichneten Schalltrichter, einem oder zwei Ver   bindungsschläuchen    mit den   Ohrtüllen    und einem Ohrbügel.



  Bei den Stethoskopen herkömmlicher Bauart ist der Schalltrichter meist als offene Glocke mit einer ringförmigen Auflagefläche ausgebildet. Zur guten Abdichtung zwischen dem Rand der Glocke und dem zu untersuchenden Objekt, insbesondere in der Medizin, wird dieser Rand mit einem mehr oder weniger elastischen Ring versehen, welcher an dem festen Körper des Schalltrichters angeordnet wird, z. B. durch Aufschrauben oder Aufkleben oder auch nur durch Aufklemmen bzw. Aufschieben. Der feste Körper des Schalltrichters ist mit einem Rohrstutzen versehen, der in den Verbindungsschlauch eingesteckt werden kann oder in den der Verbindungsschlauch eingeschoben wird. Ausserdem muss noch eine Membrane vorgesehen werden.



   Durch die Zahl der für die Herstellung der Schalltrichter erforderlichen Einzelteile und die Verschiedenheit der für sie verwendeten Werkstoffe sind die bisher verwendeten Stethoskope aufwendig in der Herstellung, und das Auswechseln der   Auflageringe    und der Membranen ist ausserdem umständlich.



   Die Erfindung sucht diese Nachteile durch ein Stethoskop zu beseitigen, das billig und einfach in der Herstellung und in der Handhabung ist. Dieses Stethoskop ist dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Schalltrichters aus einem gummielastischen Werkstoff gefertigt ist. Vorteilhaft ist der Schalltrichter aus nicht mehr als drei Teilen zusammengesetzt.



   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, in der Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in Axialschnitten dargestellt sind.



   Fig. 1 zeigt einen Schalltrichter mit glockenförmigem Körper.



   Die Fig. 2 und 3 zeigen einen Schalltrichter mit tellerförmig ausgebildetem Körper in zwei verschiedenen Benützungsstellungen.



   Die Fig. 4 und 5 schliesslich stellen Rohrstutzen in verschiedener Ausführung dar.



   Der Schalltrichter gemäss Fig. 1 besteht aus dem aus Gummi oder Kunststoff hergestellten glockenförmigen Trichterkörper 1, der in seiner Mitte eine Bohrung 5 aufweist, in die von oben der Rohrstutzen 2 eingeschoben ist. An seiner Innenfläche nahe dem freien Rand besitzt der Trichterkörper 1 eine Ringnut 3, die zur Aufnahme der Membrane 4 bestimmt ist.



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ist der Trichterkörper 11 tellerförmig und weist Wandstärken mit wesentlich verschiedenen Dicken auf. Damit der Rohrstutzen 2 besser im Trichterkörper 11 hält, ist ein ringförmiges Ansatzstück 9 vorgesehen, das oben in den Trichterkörper 11 eingefügt ist. Im Randwulst 6 ist, genau wie beim vorigen Beispiel, eine Ringnut 3 zur Aufnahme der Membrane 4 vorgesehen. Die Wandstärke des   Trichterkörpers    11 zwischen dessen zentralem Teil 7 und dem Randwulst 6 ist bei 8 wesentlich geringer, so dass der Schalltrichter durch Druck in Pfeilrichtung von oben aus der Normalstellung nach Fig. 2 in die Stellung gemäss Fig. 3 gedrückt werden kann.

  Dadurch bildet sich ein Innenwulst 12, der sich mit der Membrane an das zu untersuchende Objekt anlegt, wodurch eine kleinere Abhörfläche entsteht, wie dies zur Lokalisierung von Tönen erwünscht und vorteilhaft sein kann.



   Durch die Verwendung eines gummielastischen Werkstoffes für den   Schalltrichterkörper    1 bzw. 11 besteht die Möglichkeit, durch Druck auf den Trichterkörper von oben die Luft im Hohlraum 13 gleichzeitig auch in den Verbindungsschläuchen zu komprimieren, wodurch eine bessere Tonübertragung erzielt werden kann. Für den Fall aber, dass der Kompressionsdruck im Ohr unangenehm empfunden wird, kann eine seitliche Bohrung 10 im Rohrstutzen 2 vorgesehen werden, durch die der Luftausgleich wieder hergestellt werden kann. Während der Auskultation kann diese Bohrung mit einem Finger verschlossen werden.



   Um einen besseren Sitz des Rohrstutzens im Schalltrichterkörper 1 bzw. 11 zu gewährleisten, ist es möglich, den Rohrstutzen 2 entweder an seinem Ende oder in einem gewissen Abstand von diesem mit einem oder mehreren Wülsten 14 bzw. 15 zu versehen. Diese Wülste pressen sich dann von innen an die Bohrung 5 im   Schalltrichterkörper    1 oder an die Bohrung des Zwischenstückes 9 an und verankern auf diese Weise den Rohrstutzen im Trichterkörper.



   Das oben beschriebene Stethoskop ist nicht nur einfacher und billiger in seiner Herstellung, sondern erlaubt auch eine bessere und zweckmässigere Verwendung sowie eine Anpassung an verschiedene Verwendungszwecke. Die Auswechselbarkeit des Schalltrichterkörpers bzw. die Möglichkeit, diesen mühelos auf den Rohrstutzen aufzustecken, erleichtert z. B.



  die Verwendung steril verpackter Körper, was insbesondere auf Infektionsstationen in Spitälern von grossem Vorteil ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Stethoskop mit einem Schalltrichter, einem oder zwei Verbindungsschläuchen und einem Ohrbügel, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1, 11) des Schalltrichters aus einem gummielastischen Werkstoff gefertigt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stethoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1, 11) des Schalltrichters mit dem Rohrstutzen (2) auswechselbar verbunden ist.
    2. Stethoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1, 11) des Schalltrichters an seiner Innenfläche nahe dem freien Rand eine Ringnut (3) zur Aufnahme einer Membrane (4) besitzt.
    3. Stethoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Schalltrichters glockenförmig (1) oder tellerförmig (11) ausgebildet ist.
    4. Stethoskop nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Körpers (11) des Schalltrichters verschiedene Dicken aufweist.
    5. Stethoskop nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der tellerförmige Körper (11) des Schalltrichters so abgestuft ist, dass, wenn er gegen das zu untersuchende Objekt gedrückt wird, ein innerer Ringwulst (12) entsteht, der dazu bestimmt ist, sich an das zu untersuchende Objekt oder an die Membrane (4) anzulegen.
    6. Stethoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Körper (11) des Schalltrichters ein ringförmiges Ansatzstück (9) eingefügt ist, das zur Aufnahme des Rohrstutzens (2) dient.
    7. Stethoskop nach Patentanspruch oder Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Rohrstutzen (2) ein oder mehrere Wülste (14, 15) zu seiner Verankerung im Körper (1, 11) des Schalltrichters oder im ringförmigen Ansatzstück (9) vorgesehen sind.
    8. Stethoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Körper (1, 11) des Schalltrichters oder im Rohrstutzen (2) eine Bohrung (10) für den Ausgleich des Luftdruckes vorgesehen ist.
    9. Stethoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein Schalltrichter aus drei Teilen, nämlich dem Schalltrichterkörper'(1, 11), einem Rohrstutzen (2) und einer Membrane (4) besteht.
    10. Stethoskop nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den Körpern (1, 11) des Schalltrichters ein ringförmiges Ansatzstück zur Aufnahme des Rohrstutzens (2) eingefügt ist.
    11. Stethoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1, 11) des Schalltrichters aus Gummi oder Kunststoff gefertigt ist.
CH950872A 1972-06-23 1972-06-23 Stethoskop CH543272A (de)

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CH543272A true CH543272A (de) 1973-10-31

Family

ID=4352734

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0119870A3 (en) * 1983-03-24 1984-11-14 Minnesota Mining And Manufacturing Company Stethoscope with floating diaphragm
EP0434310A1 (de) * 1989-12-21 1991-06-26 Minnesota Mining And Manufacturing Company Stethoskop mit Kopfmembranvorsatz
FR2722677A1 (fr) * 1994-07-25 1996-01-26 Berrehail Mohammed Appareil d'auscultation
EP1600105A3 (de) * 2004-05-29 2006-02-01 Arno Barthelmes Doppelstethoskop

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FR2722677A1 (fr) * 1994-07-25 1996-01-26 Berrehail Mohammed Appareil d'auscultation
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