CH543783A - Münzbetätigte Parkuhr für mehrere Tarife - Google Patents

Münzbetätigte Parkuhr für mehrere Tarife

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CH543783A
CH543783A CH855372A CH855372A CH543783A CH 543783 A CH543783 A CH 543783A CH 855372 A CH855372 A CH 855372A CH 855372 A CH855372 A CH 855372A CH 543783 A CH543783 A CH 543783A
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CH
Switzerland
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coin
lever
pointer
sensing
parking meter
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Application number
CH855372A
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English (en)
Inventor
Kaiser Bernhard
Original Assignee
Kienzle Apparate Gmbh
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/30Parking meters
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/24Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for parking meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


  Die Erfindung bezieht sich auf eine münzbetätigte Parkuhr,  wie sie normalerweise an Strassenrändern oder in Parkhäusern  aufgestellt werden, und mit deren Hilfe nach einem Münzein  wurf ein Zeiger in eine ablaufbereite Stellung gebracht  wird, aus der heraus er in eine Ruhestellung zurücklauft. Nach  dem der Zeiger die Ruhestellung erreicht hat, wird ein Park  verbots- bzw. ein Überschreitungsschild zur Anzeige gebracht.

    Da derartige Parkuhren insbesondere dann, wenn sie an  Strassenrändern aufgestellt werden, den schwierigsten und  unterschiedlichsten Witterungsbedingungen ausgesetzt sind  und da beim Aufstellen solcher Parkuhren nicht immer       Stromversorgungsmöglichkeiten    zur Verfügung stehen,  sind     derartige    Parkuhren im allgemeinen mechanischer Art,       d.h.    sie sind im allgemeinen mit einem mechanischen Uhrwerk  ausgerüstet, und auch die     Abfühlung    der Münzen entsprechend  ihrem     Wert    und die Einstellung des Zeigers entsprechend  diesem Wert erfolgt auf mechanischem Wege.  



  Durch die bekannte Parkraumnot, insbesondere zu  Spitzenzeiten des Verkehrs, ist schon verschiedentlich der  Wunsch geäussert worden, die Parkuhren zu diesen Spitzenzei  ten des Verkehrs nach einem anderen Tarif arbeiten zu lassen  als zu weniger frequentierten Tageszeiten. Mit anderen  Worten: Es ist der Vorschlag gemacht worden, dem Benutzer  der Parkflächen während der Spitzenzeiten des Verkehrs eine  höhere Parkgebühr aufzuerlegen als zu andern Tages- bzw.  Nachtzeiten.  



  Bekannt ist eine Einrichtung, bei der von einer Hauptuhr  eine Anzahl von Nebenuhren angetrieben werden. Diese  Nebenuhren dienen dazu, in den einzelnen Parkboxen in einem  Parkhaus aufgestellt zu werden und eine Schranke für das  Öffnen und Schliessen der Parkboxen zu betätigen. Bei dieser  Einrichtung sind die Schranken, die die Parkboxen     verschlies-          sen,    dann geöffnet, wenn kein Fahrzeug in der Parkbox steht.  Fährt ein Fahrzeug ein, dann wird die Schranke automatisch  geschlossen. Der Fahrzeugbesitzer muss dann bei der Rückkehr  zu seinem Fahrzeug Münzen in die Parkuhr einwerfen, um  diese auf Null zu stellen, so dass die Schranke geöffnet werden  kann.

   Diese     Parkhausanlage    umfasst auch eine Einrichtung,  mittels der von der Hauptuhr während der Nachtzeit die  Nebenuhren mit einer niedrigeren elektrischen Impulsfrequenz  angetrieben werden als dies während der Tageszeit der Fall ist.  D. h. also bei dieser     Parkhausanlage    muss der Benutzer für  Parken während der Nacht einen niedrigeren Tarif zahlen als  für das Parken während des Tages. Die fragliche Einrichtung  eignet sich aber eigentlich nur für die Aufstellung in  Parkhäusern und nicht für die Aufstellung an Strassenrändern,  da sie das Vorhandensein einer elektrischen     Stromversorgungs-          anlage    und die Führung mehrerer Kabel von der Hauptuhr zu  sämtlichen Nebenuhren erforderlich macht.

   Diese Bedingun  gen liegen bei am Strassenrand aufgestellten Parkuhren in aller  Regel nicht vor, bzw. sie wären mit derartigen Kosten  verbunden, dass sich eine solche Lösung der Probleme von  selbst verbietet.  



  Andererseits sind aber auch schon Parkuhren bekannt, die  für die Abendstunden beispielsweise (Theaterbesuche usw.) auf  eine andere Parkzeit umstellbar sind. Bei dieser Parkuhr kann  während des Tages nur eine einzige Münze eingeworfen  werden, die dann die Uhr nur für einen ganz bestimmten  Zeitraum in Gang setzt. Mittels eines durch einen Bediensteten  zu betätigenden Schalthebels kann die Uhr aber auf  sogenanntes  Theaterparken  umgestellt werden.

   In diesem  Falle wird der Münzeinwurf     kanal    vergrössert, so dass der  Benutzer mehrere Münzen einwerfen kann, und diese Münzen  werden von der Parkuhr nacheinander verarbeitet,     d.h.    der  Benutzer bekommt dann statt der einmaligen kurzen Parkzeit  von beispielsweise einer halben Stunde, dreimal eine Stunde  zur     Verfügung    gestellt, indem die in die Parkuhr eingeworfenen  Münzen gespeichert werden und nacheinander verarbeitet    werden.

   Die fragliche Einrichtung ist aber davon abhängig, dass  von irgendeinem Bediensteten der Kommune eine Umschal  tung der Uhren auf das sogenannte  Theaterparken  erfolgt,  was sich     selbsverständlich    wegen des hohen Personalaufwandes  in den     miesten    Fällen nicht durchführen lässt.  



  Demgegenüber hat es sich die Erfindung zur Aufgabe  gemacht, eine normale, im wesentlichen mechanisch arbeitende  Parkuhr, durch eine Zusatzeinrichtung so auszugestalten, dass  sie sich selbsttätig während des Tages unter Umständen  mehrmals von einem niedrigeren Normaltarif auf einen  höheren Tarif oder umgekehrt schaltet.

   Die Erfindung geht  dabei aus von einer münzbetätigten Parkuhr, bei der durch       Einwurf    einer oder mehrerer Münzen gleichen oder  verschiedenen Wertes ein Uhrwerk in Gang gesetzt und ein  Zeitzeiger in eine der oder den eingeworfenen Münzen  entsprechende ablaufbreite Stellung vor einer     Anzeigeskala     geführt wird, aus der heraus dieser Zeiger in die Ruhestellung  zurückläuft, und dabei an einer Skala die jeweils noch  verbleibende     Restparkzeit    anzeigt und ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das Uhrwerk ein Schaltaggregat mit relativ dazu  einstellbaren Schaltnocken ständig antreibt, welche     Schaltnok-          ken    durch     Fühlmittel    abgefühlt werden,

   die ihrerseits  mechanisch oder elektromagnetisch Begrenzungsmittel für das       Zeigereinstellwerk    zur Begrenzung des Zeigerausschlages in  der      Hochtarifperiode     betätigen, welche Begrenzungsmittel  und Schaltnocken in der     Normaltarifperiode    unwirksam sind.  



  Die Zeichnungen zeigen nun zwei Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes verwirklicht an einer im wesentlichen  mechanischen Parkuhr, Dabei zeigt:       Fig.    1 den     Münzabfühlmechanismus    der normalen Parkuhr,       Fig.    2, 3, 4 die wesentlichsten Teile des     Zeigereinstellwer-          kes,    soweit sie zum Verständnis der Erfindung erforderlich  sind.  



       Fig.    5 eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  bei der dem Benutzer während der     Normaltarifzeit    für die  gleiche Münze eine grössere Parkzeit zur Verfügung gestellt  wird als während der      Höhertarifzeit .     



       Fig.    6 eine etwas abgewandelte Ausführungsform der  Anordnung gemäss     Fig.    5  Die normale Funktion des     Münzabfühl-    und     Zeigereinstell-          mechanismus    sei zunächst an Hand der Figuren 1 bis 4  erläutert, da dies erforderlich ist, um die speziellen Ausfüh  rungsformen gemäss den     Fig.    5 bis 6 zu verstehen. Die Parkuhr,  an der die Verwirklichung der Erfindung gezeigt ist, besitzt ein       Münztransportrad    1, welches aus einem Zahnrad 2 und einer  darunter gleichachsig und mit einem gewissen Abstand dazu  angeordneten Scheibe 3 besteht.

   Das Zahnrad 2 wird über ein  Zahnrad 4, welches auf einer Welle 5     gelagert    ist, von einem       Federantriebswerk    angetrieben. Zwischen dem Zahnrad 2 des       Münztransportrades    1 und der Scheibe 3 sind drei Münztrans  portsegmente 6, 7 und 8 angeordnet. Das     Münztransportrad    1  wird normalerweise     arretiert    durch einen Hebel 9, der auf  einem Stift 10 gelagert ist und durch eine Feder 11 im       Uhrzeigersinne    beeinflusst wird.

   Der Hebel 9 besitzt ein       abgekröpftes    Teil 12, mittels dem er sich an einer Nase 13,  einer vorspringenden Kante 14 der     Münztransportsegmente   <B>6,7</B>  und 8     verrastet.    An seinem einen Ende besitzt der Hebel 9 eine       Abkröpfung    15, mittels der der     Abfühlhebel    9 mit einer Münze  16 zusammenwirkt.

   D. h. sobald eine Münze 16 in den Münz  einwurfschlitz eingeführt wird, wird der Hebel 9 entgegen der  Kraft der Feder 11 im     Gegenuhrzeigersinne        verschwenkt,    so  dass seine     Abkröpfung    12 von dem Vorsprung 13 der Kante 14  abrutscht, so dass damit das     Münztransportrad    1 freigegeben  wird, um unter dem Einfluss des Federwerkes, angetrieben  durch das Zahnrad 4,

   eine Teildrehung auszuführen bis der       Abfühlhebel    9 sich an dem Vorsprung 13 des nächsten       Transportsegmentes    7 wieder     verrastet.    Bei jedem Einwurf  einer Münze führt also die     Münztransportscheibe    1 eine      Umdrehung um     120 aus.    Für drei Münzen macht also das       Münztransportsegment    eine volle Umdrehung.  



  Auf einem ortsfesten Bolzen 17 ist ein     Fühlhebel    18  angeordnet. Der     Abfühlhebel    18 ist an seinem linken Ende mit  einem Zahnsegment 20 versehen, welches mittels seiner  Zahnung mit einem kleinen     Ritzel    21 in Eingriff steht, welches  auf einer Welle 22 gelagert ist. Das     Ritzel    21 ist mit einer  Scheibe 23 verbunden, die einen kreisförmigen Schlitz 24 sind       Münzabfühlnockenelemente    25, 26 und 27 mittels Schrauben  28 befestigt. Eine Feder 29 ist an der Scheibe 23 in der Nähe  des     Ritzels    21 befestigt und andererseits an einer Platine.

   Die  Feder 29 hat die Aufgabe, das     Ritzel    21 an einer Scheibe 23  normalerweise im     Uhrzeigersinne    zu beeinflussen, und zwar  besitzt die Scheibe 23 hierfür eine Nase 30, mit einem  Vorsprung 31, mit dem die Scheibe 23 in der Ruhelage durch  einen Stift 32 an einem     Fühlhebel    33, der später noch zu  beschreiben sein wird, anliegt. Der     Fühlhebel    18 mit dem  Zahnsegment 20 besitzt einen Stift 34, der auf der Scheibe 3  des     Münztransportrades    1 aufliegt.

   Die Münzen 16 werden bei  der Drehung des     Münztransportrades    1, welches drehbar auf  der Achse 35 gelagert ist, durch ein festangeordnetes  Führungsteil 36 geführt, so dass sie mit ihrem Durchmesser  über den Umfang der Scheibe 3 hinausragen. Eine solche  Stellung einer Münze 16 ist in der     Fig.    2 gezeigt. Beim  Transport der Münze 16 wird also der Hebel 18 dadurch       verschwenkt,    dass dieser Hebel über einen Stift 34 mit der  Münze 16 zusammenarbeitet und dabei den Münzdurchmesser  abfühlt. Entsprechend dem Münzdurchmesser wird über das  Zahnsegment 20 auch das     Ritzel    21 und damit die Scheibe 23  verdreht.

   Die     Nockenelemente    25, 26 und 27 drehen sich mit  der Scheibe 23, und je nach dem, welchen Durchmesser die  Münze 16 hat, kommt einer der     Nockenelemente    25, 26 oder  27 in eine solche Position, dass sie von einer Fangklaue 37 an  einen     Müzfanghebel    38 gefangen werden kann. Die Klaue 37  arbeitet dabei mit den Schrauben 28, die eine entsprechende  Verlängerung haben, zusammen.  



  Der Fanghebel 38 ist ortsfest auf einem Stift 39 gelagert und  besitzt ausser der Fangklaue 37 zwei Arme 40 und 41, mittels  derer er eine Kurvenscheibe 42 abfühlt. Die Kurvenscheibe 42  ist auf einer Welle 43 gelagert. Diese Welle 43 wird über ein  Zahnrad 44,     Fig.    1, von dem Zahnrad 2 des     Münztransportra-          des    1 angetrieben. Die Untersetzung ist dabei so gewählt, dass  das Zahnrad 44 bei jedem Münzeinwurf,     d.h.    also bei jeder  Drehung des     Münztransportrades    um     120 eine    volle  Umdrehung um 360 'macht.

   Bei jedem Münzeinwurf wird  daher auch die Kurvenscheibe 42 einmal um     360 gedreht,     derart, dass dabei die abgewinkelten Enden der beiden  Hebelarme 40 und 41 nacheinander mit der Kurvenscheibe 42  zusammenwirken und einerseits die     Verrastung    der Fangklaue  37 des Fanghebels 38 an einer der Schrauben 28 der       Nockenelemente    25 und 26 und 27 bewirkt, andererseits aber  wiederum auch der Fanghebel 38 aus der in     Fig.    2 gezeigten  Fangstellung im     Gegenuhrzeigersinn        zurückschwenkt    in die  unwirksame Stellung, so dass dann die Scheibe 23 durch die  Feder 29 in die in     Fig.    1 gezeigte Ruhestellung zurückkehren  kann.  



  Bei jedem     Münzeinwurf    wird also zunächst das Münztrans  portrad 1 dadurch freigegeben, dass der Hebel 9 entgegen dem       Uhrzeigersinne        verschwenkt    wird. Dadurch wird die Münze 16  durch das     Münztransportsegment    6 erfasst, weil das       Münztranportrad    1 nunmehr durch das Zahnrad 4 vom  Federwerk her im     Gegenuhrzeigersinn    angetrieben wird. Die  Münze wird dabei weiterbefördert und wird durch das  feststehende Teil 36 in ihrer Lage in bezug auf den Durchmes  ser der Scheibe 3 des     Münztransportrades    1 fixiert.

   Da sie über  den Durchmesser der Scheibe 3 hinausragt,     verschwenkt    sie  über den Stift 34 das Zahnsegment 20 und damit auch das       Ritzel    21. Die Scheibe 23 wird entgegen dem     Uhrzeigersinne       gedreht, so dass eines der     Nockenelemente    25, 26 oder 27 in  die     Verrastungslage    relativ zum Fanghebel 38 mit der  Fangklaue 37 gebracht wird. Welches der     Nockenelemente    25,  26 und 27 in die     Abfühllage    gebracht wird, hängt     ausschliess-          lich    vom Durchmesser der Münze ab.

   Die     Nockenelemente    25,  26 und 27 werden also auf der Scheibe 23 so eingestellt, dass  die Verstellung der Scheibe 23 dem Solldurchmesser der echten  Münze entspricht. Sobald die Münze abgefühlt ist, wird das  entsprechende     Nockenelemente    25, 26 oder 27 durch den  Fanghebel 38, welcher seinerseits durch die Steuerkurve 42 in  die Fangposition gebracht wird, arretiert, so dass die Scheibe 23  jedenfalls vorübergehend nicht dem Zug der Feder 29 in die  Nullage folgen kann.  



  Sobald nun die Arretierung der Scheibe 23 an einem der       Nockenelemente    25, 26 und 27 erfolgt ist, ist der     Münzabfühl-          vorgang    angeschlossen, und es kann nun der     Zeigereinstellvor-          gang    beginnen. Dieser     Zeigereinstellvorgang    wird gesteuert  durch den bereits erwähnten     Fühlhebel    33, der auf einem  ortsfesten Zapfen 45 gelagert ist und dessen Stift 32       Abkröpfungen    der     Nockenelemente    25, 26 und 27 abfühlt.

   Die       Nockenelemente    25, 26 und 27 sind mit ihren     Abkröfpungen    so  auf der Scheibe 23 befestigt, dass die radiale Lage der       Ankröpfungen    in bezug auf den Drehpunkt Punkt 22 der  Scheibe 23 ein Mass für die Zeit sind, welche durch die  betreffende Münze dem Benutzer der Parkuhr als Parkzeit zur  Verfügung gestellt werden soll.

   Der     Abfühlhebel    33 wird zu  diesem     Abfühlvorgang    gesteuert durch eine     Kruvenscheibe    46       (Fig.    1), die zusammen mit der Kurvenscheibe 42 auf der Welle  43 befestigt ist und ebenso wie die Kurvenscheibe 42 durch das  Zahnrad 44 für jeden Münzeinwurf- und     Abfühlvorgang     einmal um     360 gedreht    wird. Der     Abfühlhebel    33 besitzt  hierfür einen Stift 47, der auf dem Umfang der Kurvenscheibe  46 gleitet.

   Die Kurvenscheibe 46 dreht sich im     Uhrzeigersinne,     so dass während der ersten Hälfte der Umdrehung der  Kurvenscheibe 46, während der der Radius der Kurvenscheibe  46 annähernd gleichbleibend ist, eine Bewegung des     Fühlhebels     33 nicht stattfindet.

   Erst wenn der Hebel 33 mit seinem Stift 47  am abfallenden Teil 46' der     Kruvenscheibe    46 angelangt ist und  nachdem der Fanghebel 38 eines der     Nockenelemente    25, 26,  27 gefangen hat, wird der Hebel 33 um seinen Drehpunkt 45 im       Gegenuhrzeigersinne        verschwenkt,    bis der Stift 32 auf die       Abkröpfung    des gefangenen     Nockenelementes    25, 26 oder 27  auftrifft. Durch diese Bewegung des     Abfühlhebels    33 wird nun  die eigentliche Zeigereinstellung bewirkt. Wie dies geschieht,  ergibt sich insbesondere aus den     Fig.    3 und 4.

   Der     Abfühlhebel     33 besitzt einen Arm 48 mit einem Zahnsegment 49. Das  Zahnsegment 49 steht in Eingriff mit einem Zahnrad 50,  welches drehbar auf einer Welle 51 gelagert ist. Der       Abfühlhebel    33 treibt also bei seiner Bewegung gesteuert durch  die Kurve 46 über das Zahnsegment 49 das Zahnrad 50 an. Mit  dem Zahnrad 50 ist ein Hebelarm 52 fest verbunden, der an  einem Stift 53 eine Klinke 54 trägt, die mit einem     abgekröpften     Ende in ein Zahnsegment 55 eingreift. Das Zahnsegment 55  trägt den Zeiger 56.

   Die     Abfühlbewegung    des     Fühlhebels    33  wird damit über dessen Zahnsegment 49 auf das Zahnrad 50  von dort auf den Hebel 52 über eine Klinke 54 auf das  Zahnsegment 55 und damit auf den Zeiger 56 übertragen. Der  Zeiger wird dadurch je nach der radialen Lage der     abgekröpf-          ten    Enden der     Nockenelemente    25, 26, 27 um ein grösseres  oder kleineres Mass aus der Nullage in die Einstellage       verschwenkt.    Über in den     Fig.    1 bis 4 nicht dargestellte Teile  wird nun der Zeiger angetrieben von dem Federwerk und  gesteuert durch einen Gangregler in die Ruhelage zurückge  führt, bis er auf der Skalenscheibe 57 Null anzeigt.  



  An Hand der     Fig.    5 sei nun ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung beschrieben, bei der ein ständig zeitabhängig  angetriebenes Schaltaggregat 200 mit Schaltnocken über       Fühlmittel    Begrenzungsmittel betätigt, die im Falle des höheren      Tarifs den     Zeigereinstellmechanismus    derart beeinflussen, dass  anstelle des     beim    Normaltarif durch eine Münze bestimmten  Wertes zur Verfügung gestellten Parkzeitraumes von  beispielsweise 60 Min. beim höheren Tarif nur beispielsweise  30 Min. zur Verfügung gestellt werden bei Einwurf der gleichen  Münze.

   Das Schaltaggregat 200 besteht aus dem     Zahnrad    67  und einer     Nockenscheibe    100, welche Erhöhungen 101, die  dem     Normaltarif    entsprechen, und Vertiefungen 102, die dem  höheren     Tarif    entsprechen, besitzt. Diese Scheibe wird mittels  einer weiteren Scheibe 103 und eines     Ringschlitzes    105 sowie  einer Schraube 105' auf dem Zahnrad 67 befestigt. Die       Vertiefungen    102 können entsprechend den gewünschten       Höhertarifzeiten    natürlich in einer anderen Anordnung  vorgesehen sein, als dies in der     Fig.    5 gezeigt ist.

   Auf jeden Fall       lässt    sich die     Nockenscheibe    100 auf dem Zahnrad 67  verstellen, so dass die     Nockenscheibe    100 entsprechend der  Tageszeit einstellbar ist. Das Zahnrad 67 wird vom     Federan-          triebswerk    leer gesteuert durch einen Gangregler so  angetrieben, dass es in 24 Stunden eine Umdrehung macht.  Anstelle der     Nockenscheibe    100, 101, 102 können auch einzeln  einstellbare     Nockenelemente    auf einer     Nockenscheibe     vorgesehen werden.  Das Schaltaggregat 200 arbeitet im Falle der     Fig.    5  mit einem     Fühlhebel    104 zusammen.

   Dieser Hebel ist auf  einem Stift 105 gelagert und besitzt an seinem linken Ende die       Fühlnase    106 und an seinem rechten Ende einen abgewinkelten  Lappen 107. Der Hebel 104 besitzt in diesem Falle gleichzeitig       Fühlmittel    in     Form    der     Fühlnase    106 und     Begrenzungsmittel     für das     Zeigereinstellwerk    in Form des Lappens 107. Durch  eine Feder 108 wird er in Anlage mit der     Nockenscheibe    100  gehalten.

   An dem     Fühlhebel    33 ist in diesem Falle ein Stössel  109     angelenkt,    der andererseits mittels eines Langschlitzes auf  einem ortsfesten     Bolzen    110 geführt ist. Das rechte Ende des  Stössels 109 liegt unterhalb des Lappens 107 des Hebels 104,  wenn dieser in der     Normaltarifstellung    ist.  



  Befindet sich der Hebel 104 in der     Höhertarifstellung,    die in  der     Fig.    5 gezeigt     ist,    dann ist der     Lappen    107 dieses Hebels  104 in der Bahn des Stössels 109 des     Fühlhebels    33. Wenn nun  während des Einstellvorganges für den Zeiger 56 der     Fühlhebel     33 um seinen Schwenkpunkt 45     verschwenkt    wird, bewegt sich  der Stössel 109 mit und stösst bereits nach einem kurzen Weg  an den abgewinkelten Lappen 107 des Hebels 104 an. Es wird  daher nur eine verhältnismässig     geringe    Bewegung des       Fühlhebels    33 über das Zahnsegment 49 auf den Zeiger 56  übertragen.  



  Wird dagegen der Hebel 104 um seinen Drehpunkt 105       verschwenkt,    indem die     Nockenscheibe    100 sich weitergedreht  hat, so dass die Nase 106 nunmehr auf einer der Erhöhungen  101 aufliegt, dann wird der Lappen 107 des Hebels 104 aus der  Bahn des Stössels 109 weggeschwenkt. In diesem Falle kann  der     Fühlhebel    33 bei seiner     Münzabfühlbewegung    den  doppelten Weg machen, bis er an dem     Nockenelement    25 der       Scheibe    23 anstösst.

   Der Zeiger wird also in diesem Falle über  das Zahnsegment 49 um einen sehr viel weiteren Weg       mitgenommen,        d.h.    es wird ein     grösserer    Zeigerausschlag  bewirkt, als wenn der höhere Tarif in Kraft ist.  



  Die     Fig.    6 zeigt nun eine gegenüber der     Fig.    5 abgewandelte       Ausführungsform,    wobei davon ausgegangen wird, dass die  Parkuhr, in der diese Einrichtung verwirklicht ist, entweder mit  einer Batterie und anstelle des     Federkraftspeichers    mit einem  drehzahlgeregelten Gleichstrommotor oder dergleichen       ausgerüstet    ist oder dass eine Fremdversorgung mit Strom  beispielsweise in einem Parkhaus oder dergleichen möglich ist.  Anstelle des Hebels 104 gemäss     Fig.    5 ist hier als     Fühlmittel    ein  Mikroschalter 110 und ein weiterer Mikroschalter 111  vorgesehen, die ausser dem Magneten 112 im Stromkreis einer  Batterie 113 liegen.

   Die beiden Mikroschalter 110 und 111  liegen in Reihe zueinander. Der Schalter 110 ist in der in     Fig.    6'    gezeigten Stellung geschlossen. Es handelt sich um einen  höheren Tarif. Der Schalter 111 ist auch in der höheren  Tarifstellung normalerweise offen. Nur in dem Augenblick, in  dem das hier verwendete     Nockenelement    25 seine Einstellposi  tion erhalten hat, wirkt ein Stift 114 an der Scheibe 23 auf den  Schalter 111 ein und     schliesst    diesen. In diesem Augenblick  wird dann also der Magnet 112 erregt.

   Er zieht seinen  Tauchanker 115 an, so dass dessen äusserste Ende 116 aus dem       Magnetspulenkörper    112 heraussteht und damit als  Begrenzungsmittel für den Stössel 109 wirkt, der den Ausschlag  des     Fühlhebels    33 beschränkt, so dass lediglich eine kürzere  Zeit an der Parkuhr eingestellt wird. Um wieviel kürzer diese  Zeit gegenüber der     Normalparkzeit    sein soll, lässt sich durch  Verstellen der Schraube 117 am Stössel 109 noch zusätzlich  regulieren.  



  In der     Normaltarifstellung,        d.h.    also, wenn der Mikroschal  ter 110 durch den Nocken 101 umgeschaltet worden ist,     d.h.     also, wenn der Schalter 110 geöffnet ist, bleibt der Magnet  stromlos, auch wenn der Schalter 111 durch den Stift 114 ge  schlossen wird, so     dass    der Anker 116 sich nicht im Arbeitsweg  des Stössels 109 befindet. In dieser Position bildet also das       Nockenelement    25 wie üblich das Anschlagglied für den       Fühlhebel    33 bei der Zeiteinstellung.

   Da der Weg, den der Stift  32 in der     Normaltarifstellung    bis zum Anschlag an der       Abkröpfung    des     Nockenelementes    25 zurückzulegen hat, etwa  der doppelte ist wie der Weg, den der Stössel 109 bis zum  Anschlag am Anker 116 zurückzulegen hat, wird also in der       Normaltarifstellung    etwa der doppelte     Zeigerausschalg    für die  gleiche Münze bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Münzbetätigte Parkuhr, bei der durch Einwurf einer oder mehrerer Münzen gleichen oder verschiedenen Wertes ein Uhrwerk in Gang gesetzt und ein Zeitzeiger in eine der oder den eingeworfenen Münzen entpsrechende ablaufbereite Stellung von einer Anzeigeskala geführt wird, aus der haraus dieser Zeiger in die Ruhestellung zurückläuft und dabei an einer Skala die jeweils noch verbleibende Restparkzeit anzeigt, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrwerk ein Schaltaggregat (200, 67, 100) mit relativ dazu einstellbaren Schaltnocken (101, 102, 106) ständig antreibt, welche Schaltnocken (101, 102) durch Fühlmittel (104,
    106, 110) abgefühlt werden, die ihrerseits mechanisch oder elektromagnetisch Begrenzungsmit tel (107, 116) für das Zeigereinstellwerk (33, 50, 52, 55, 56) ' zur Begrenzung des Zeigerausschlages in der Hochtarifperiode betätigen, welche Begrenzungsmittel (107, 116) und Schaltnocken (101, 102) in der Normaltarifperiode unwirksam sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Münzbetätigte Parkuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsmittel (107, 116) mit einem Fühlhebel (33, 109, 117) zusammenwirken, dessen Ausschlag den Zeigereinstellweg bestimmt. 2.
    Münzbetätigte Parkuhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsmittel (107) und die Fühlmittel (104, 106) für die Schaltnocken (101, 102) als ein Hebel ausgebildet sind, der mit seinem einen Ende (106) die Schaltnocken (101, 102) abfühlt, während sein anderes Ende abgekröpft ist, wobei diese Abkröpfung (107) die Begrenzungsmittel darstellt. 3. Münzbetätigte Parkuhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühlmittel . (110) für die Schaltnocken (101, 102) als Schalter ausgebildet sind, welcher einen Elektromagneten (112) ein- bzw.
    ausschaltet, dessen Anker (116) die Begrenzungsmittel darstellt.
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