CH544213A - Aus mehreren Einzelteilen bestehender Rolladenkasten zur Verkleidung und Abdichtung des Mauerwerk-Rollraumes einer Rolladenanlage - Google Patents
Aus mehreren Einzelteilen bestehender Rolladenkasten zur Verkleidung und Abdichtung des Mauerwerk-Rollraumes einer RolladenanlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus mehreren Einzelteilen bestehenden Rolladenkasten zur Verkleidung und Abdichtung des Mauerwerk-Rollraumes einer Rolladenanlage. Rolladenkästen werden in der Regel aus Holz hergestellt und dienen zur Verkleidung des in dem Betonsturz der Tür oder des Fensters ausgesparten Hohlraumes, nachdem der Rolladen selbst dort montiert worden ist. Hierbei ist es nicht zu vermeiden, dass Kälte, Staub und Zugluft durch den Schlitz in diesen Rolladenraum gerät, so dass es wenig Zweck hat, wie üblich, die vordere nach aussen zeigende Mauerschürze zu isolieren. Wichtiger ist, dass der innere Kasten, d. h. die Verkleidung, gut und dicht isoliert. Das ist besonders bedeutsam bei grossen Rolläden, denn hier muss der Öffnungsschlitz auch zusätzlich breiter sein, weil breite Rolläden leicht etwas durchhängen. Stossen sie dann beim Hochziehen mit jeder Leiste am Fensterrahmen an, so ergibt dies ein unschönes lautes Geräusch. Durch den noch breiteren Schlitz kann aber die Zugluft noch besser in den Rollraum eindringen. Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Rolladenkasten aus einem Material zu bauen, welches sich formschlüssig am Fenster, der Decke und dem Mauerwerk anpasst und in der Isolierung besser ist als das dünne Holz. Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung ein Rolladenkasten vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass derselbe als vorgefertigter Baukastensatz aus zwei einstückigen Kunststoff-Schaumstoffteilen besteht, von welchen der Boden mit den zwei Seitenteilen den einen Teil und der vordere Deckel mit dem Dach den anderen Teil bilden, und dass auf jeden der zwei Schaumstoffteile jeweils eine Folie aus Polyvinylchlorid aufkaschiert ist. Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform können die zwei Teile mittels einer Winkelschiene und Schrauben lösbar miteinander verbunden sein. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, dass an dem Zusammenstoss von Boden und vorderem Deckel die verbindende und die Stossfuge abdeckende Winkelschiene mit dem einen glatten Schenkel an einen Kastenteil angeklebt ist, während der andere Schenkel nach einwärts zu einer Wölbung zurückgebogen ist, die zum Zwecke des lösbaren Verschlusses in eine im Boden aussen angebrachte hakenförmige Vertiefung einklinkt. Die Folie kann vorteilhaft an ihrer deckenseitigen Fläche an der Verbindungsstelle zwischen Deckel und Dach an der Zimmerdecke zusätzlich befestigt sein. Als Werkstoffe für diese Rolladenkastenteile eignen sich flexible mittelharte bis harte Schäume, z. B. auf Basis von Polystyrol, Polyurethan, Polyamid, Phenolharz, Polyäthylen und dgl. Man hat zwar auch schon versucht, PVC-Platten zum Bau von Rolladenkästen zu verwenden, jedoch werden diese mit der Zeit brüchig. Im Gegensatz hierzu sind die verwendeten mittelharten bis harten Schäume weitgehend elastisch, so dass eine bessere Dichtung erzielt werden kann. Auch gestatten die bekannten Kunststoff-Schaumstoffplatten eine Verarbeitungstechnik, die zu einer wesentlichen Vereinfachung im Rolladenkastenbau führt. Bei der erfindungsgemässen Ausführungsform sind nur noch zwei Hauptteile erforderlich, die aus entsprechend zugeschnittenen Hartschaumstoffplatten bestehen und die durch eine Werkschiene o. dgl. lösbar miteinander verbunden sind. Herstellungsmässig wird hierbei in der Weise vorgegangen, dass der eine Teil des Rolladenkastens derart aus einer Schaumstoffplatte gestanzt, gesägt oder gefräst wird, dass der Bodenteil an den beiden Schmalseiten eine der Höhe des Kastens in der Länge entsprechende Verlängerung mit einem dazwischenliegenden doppelten Gehrungsschnitt aufweist, um welchen die beiden Verlängerungen hochgeklappt werden können und in dieser Lage die Retouren bilden. Der andere Teil des Rolladenkastens kann derart aus einer Platte gestanzt, gesägt oder gefräst werden, dass der vordere Deckel an den beiden Schmalseiten eine der Tiefe des Kastens in der Länge entsprechende Verlängerung mit einem dazwischenliegenden doppelten Gehrungsschnitt aufweist, um welchen die beiden Verlängerungen hochgeklappt werden können und in dieser Lage die Retouren bilden. Es ergeben sich so zwei Möglichkei ten zur Bildung dieser als Retouren genannten Seitenflächen des Rolladenkastens, je nachdem, ob man von der Bodenplatte oder von der Deckelplatte ausgeht. Dieser Zusammenbau des Rolladenkastens nach Art einer Schachtel durch Falten und Hochbiegen der Teile, wobei wegen der verhältnismässigen Dicke der Schaumstoffplatten entsprechende Gehrungsschnitte erforderlich sind, vereinfachen den Zusammenbau der Rolla denkästen ganz erheblich und wirken noch verbilligend. Die Schaumstoffteile sind mit einer Folie aus Polyvinylchlo rid kaschiert, wobei vorteilhaft die dem Deckelteil aufka schierte Folie an allen vier Seiten einen Überstand aufweist, der die im Winkel von 90o angrenzenden Teile des Kastens überdeckt. Durch diese Massnahme werden die Stosskanten der Rolladenteile überdeckt und damit der Austritt von Zug luft wirksam verhindert. Auch wird die Gesamtsteifigkeit durch die aufkaschierte PVC-Folie erhöht sowie eine glatte Aussenfläche erzielt. In der Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfin dung veranschaulicht, und zwar zeigen: i Fig. 1 eine Draufsicht auf den Bodenteil des Rolladenka stens, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf den vorderen Deckel, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des beim erfindungsge mässen Rolladenkasten verwendeten Winkelprofils, Fig. 6 einen Querschnitt durch den fertig zusammengebau ten Rolladenkasten, Fig. 7 eine Befestigungsmöglichkeit des vorderen Deckels des erfindungsgemässen Rolladenkastens, Fig. 8 eine andere Befestigungsmöglichkeit des vorderen Deckels des erfindungsgemässen Rolladenkastens, Fig. 9 einen Teilschnitt durch den Boden und den vorderen Deckel des Rolladenkastens mit Winkelprofil. Der erfindungsgemässe Rolladenkasten'besteht aus zwei einstückigen Kunststoff-Schaumstoffteilen 1, 10. Der eine Teil 1 wird vom Boden 13 und den zwei Seitenteilen 3 (Retouren) gebildet. Der Teil 10 dagegen wird vom vorderen Deckel 5, dem Dach 14 gebildet. Auf den beiden Schaumstoffteilen 1, 10 ist jeweils eine Folie 7 aus Polyvinylchlorid aufkaschiert. Beide Teile 1, 10 sind mittels einer Winkelschiene 8 und Schrauben 9 lösbar miteinander verbunden. An dem Zusammenstoss vom Boden 13 und vorderen Deckel 5 ist eine die verbindende und die Stossfuge abdeckende Winkelschiene 8 mit dem einen glatten, Schenkel 8' an dem einen Kastenteil angeklebt, wäh rend der andere Schenkel 8" nach einwärts zu einer Wölbung zurückgebogen ist, die zum Zwecke des lösbaren Verschlusses in eine im Boden 13 aussen angebrachte hakenförmige Vertie fung 12 einklinkt. Die Folie 7 ist an ihrer deckenseitigen Flä che, und zwar an der Verbindungsstelle zwischen Deckel 5 und Dach 14 mittels einer Schraube 7' an der Zimmerdecke zusätz lich befestigt. PATENTANSPRUCH Aus mehreren Einzelteilen bestehender Rolladenkasten zur Verkleidung und Abdichtung des Mauerwerk-Rollraumes einer Rolladenanlage, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe als vorgefertigter Baukastensatz aus zwei einstückigen Kunststoff-Schaumstoffteilen (1, 10) besteht, von welchen der Boden (13) mit den zwei Seitenteilen (3) den einen Teil (1) und der vordere Deckel (5) mit dem Dach (14) den anderen **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Die Erfindung bezieht sich auf einen aus mehreren Einzelteilen bestehenden Rolladenkasten zur Verkleidung und Abdichtung des Mauerwerk-Rollraumes einer Rolladenanlage.Rolladenkästen werden in der Regel aus Holz hergestellt und dienen zur Verkleidung des in dem Betonsturz der Tür oder des Fensters ausgesparten Hohlraumes, nachdem der Rolladen selbst dort montiert worden ist. Hierbei ist es nicht zu vermeiden, dass Kälte, Staub und Zugluft durch den Schlitz in diesen Rolladenraum gerät, so dass es wenig Zweck hat, wie üblich, die vordere nach aussen zeigende Mauerschürze zu isolieren. Wichtiger ist, dass der innere Kasten, d. h. die Verkleidung, gut und dicht isoliert. Das ist besonders bedeutsam bei grossen Rolläden, denn hier muss der Öffnungsschlitz auch zusätzlich breiter sein, weil breite Rolläden leicht etwas durchhängen. Stossen sie dann beim Hochziehen mit jeder Leiste am Fensterrahmen an, so ergibt dies ein unschönes lautes Geräusch. Durch den noch breiteren Schlitz kann aber die Zugluft noch besser in den Rollraum eindringen.Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Rolladenkasten aus einem Material zu bauen, welches sich formschlüssig am Fenster, der Decke und dem Mauerwerk anpasst und in der Isolierung besser ist als das dünne Holz.Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung ein Rolladenkasten vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass derselbe als vorgefertigter Baukastensatz aus zwei einstückigen Kunststoff-Schaumstoffteilen besteht, von welchen der Boden mit den zwei Seitenteilen den einen Teil und der vordere Deckel mit dem Dach den anderen Teil bilden, und dass auf jeden der zwei Schaumstoffteile jeweils eine Folie aus Polyvinylchlorid aufkaschiert ist. Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform können die zwei Teile mittels einer Winkelschiene und Schrauben lösbar miteinander verbunden sein.In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, dass an dem Zusammenstoss von Boden und vorderem Deckel die verbindende und die Stossfuge abdeckende Winkelschiene mit dem einen glatten Schenkel an einen Kastenteil angeklebt ist, während der andere Schenkel nach einwärts zu einer Wölbung zurückgebogen ist, die zum Zwecke des lösbaren Verschlusses in eine im Boden aussen angebrachte hakenförmige Vertiefung einklinkt.Die Folie kann vorteilhaft an ihrer deckenseitigen Fläche an der Verbindungsstelle zwischen Deckel und Dach an der Zimmerdecke zusätzlich befestigt sein.Als Werkstoffe für diese Rolladenkastenteile eignen sich flexible mittelharte bis harte Schäume, z. B. auf Basis von Polystyrol, Polyurethan, Polyamid, Phenolharz, Polyäthylen und dgl. Man hat zwar auch schon versucht, PVC-Platten zum Bau von Rolladenkästen zu verwenden, jedoch werden diese mit der Zeit brüchig. Im Gegensatz hierzu sind die verwendeten mittelharten bis harten Schäume weitgehend elastisch, so dass eine bessere Dichtung erzielt werden kann. Auch gestatten die bekannten Kunststoff-Schaumstoffplatten eine Verarbeitungstechnik, die zu einer wesentlichen Vereinfachung im Rolladenkastenbau führt. Bei der erfindungsgemässen Ausführungsform sind nur noch zwei Hauptteile erforderlich, die aus entsprechend zugeschnittenen Hartschaumstoffplatten bestehen und die durch eine Werkschiene o. dgl. lösbar miteinander verbunden sind.Herstellungsmässig wird hierbei in der Weise vorgegangen, dass der eine Teil des Rolladenkastens derart aus einer Schaumstoffplatte gestanzt, gesägt oder gefräst wird, dass der Bodenteil an den beiden Schmalseiten eine der Höhe des Kastens in der Länge entsprechende Verlängerung mit einem dazwischenliegenden doppelten Gehrungsschnitt aufweist, um welchen die beiden Verlängerungen hochgeklappt werden können und in dieser Lage die Retouren bilden. Der andere Teil des Rolladenkastens kann derart aus einer Platte gestanzt, gesägt oder gefräst werden, dass der vordere Deckel an den beiden Schmalseiten eine der Tiefe des Kastens in der Länge entsprechende Verlängerung mit einem dazwischenliegenden doppelten Gehrungsschnitt aufweist, um welchen die beiden Verlängerungen hochgeklappt werden können und in dieser Lage die Retouren bilden.Es ergeben sich so zwei Möglichkei ten zur Bildung dieser als Retouren genannten Seitenflächen des Rolladenkastens, je nachdem, ob man von der Bodenplatte oder von der Deckelplatte ausgeht. Dieser Zusammenbau des Rolladenkastens nach Art einer Schachtel durch Falten und Hochbiegen der Teile, wobei wegen der verhältnismässigen Dicke der Schaumstoffplatten entsprechende Gehrungsschnitte erforderlich sind, vereinfachen den Zusammenbau der Rolla denkästen ganz erheblich und wirken noch verbilligend.Die Schaumstoffteile sind mit einer Folie aus Polyvinylchlo rid kaschiert, wobei vorteilhaft die dem Deckelteil aufka schierte Folie an allen vier Seiten einen Überstand aufweist, der die im Winkel von 90o angrenzenden Teile des Kastens überdeckt. Durch diese Massnahme werden die Stosskanten der Rolladenteile überdeckt und damit der Austritt von Zug luft wirksam verhindert. Auch wird die Gesamtsteifigkeit durch die aufkaschierte PVC-Folie erhöht sowie eine glatte Aussenfläche erzielt.In der Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfin dung veranschaulicht, und zwar zeigen: i Fig. 1 eine Draufsicht auf den Bodenteil des Rolladenka stens, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf den vorderen Deckel, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des beim erfindungsge mässen Rolladenkasten verwendeten Winkelprofils, Fig. 6 einen Querschnitt durch den fertig zusammengebau ten Rolladenkasten, Fig. 7 eine Befestigungsmöglichkeit des vorderen Deckels des erfindungsgemässen Rolladenkastens, Fig. 8 eine andere Befestigungsmöglichkeit des vorderen Deckels des erfindungsgemässen Rolladenkastens, Fig. 9 einen Teilschnitt durch den Boden und den vorderen Deckel des Rolladenkastens mit Winkelprofil.Der erfindungsgemässe Rolladenkasten'besteht aus zwei einstückigen Kunststoff-Schaumstoffteilen 1, 10. Der eine Teil 1 wird vom Boden 13 und den zwei Seitenteilen 3 (Retouren) gebildet. Der Teil 10 dagegen wird vom vorderen Deckel 5, dem Dach 14 gebildet. Auf den beiden Schaumstoffteilen 1, 10 ist jeweils eine Folie 7 aus Polyvinylchlorid aufkaschiert. Beide Teile 1, 10 sind mittels einer Winkelschiene 8 und Schrauben 9 lösbar miteinander verbunden. An dem Zusammenstoss vom Boden 13 und vorderen Deckel 5 ist eine die verbindende und die Stossfuge abdeckende Winkelschiene 8 mit dem einen glatten, Schenkel 8' an dem einen Kastenteil angeklebt, wäh rend der andere Schenkel 8" nach einwärts zu einer Wölbung zurückgebogen ist, die zum Zwecke des lösbaren Verschlusses in eine im Boden 13 aussen angebrachte hakenförmige Vertie fung 12 einklinkt.Die Folie 7 ist an ihrer deckenseitigen Flä che, und zwar an der Verbindungsstelle zwischen Deckel 5 und Dach 14 mittels einer Schraube 7' an der Zimmerdecke zusätz lich befestigt.PATENTANSPRUCHAus mehreren Einzelteilen bestehender Rolladenkasten zur Verkleidung und Abdichtung des Mauerwerk-Rollraumes einer Rolladenanlage, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe als vorgefertigter Baukastensatz aus zwei einstückigen Kunststoff-Schaumstoffteilen (1, 10) besteht, von welchen der Boden (13) mit den zwei Seitenteilen (3) den einen Teil (1) und der vordere Deckel (5) mit dem Dach (14) den anderen Teil (10) bilden, und dass auf jeden der zwei Schaumstoffteile (1, 10) jeweils eine Folie (7) aus Polyvinylchlorid aufkaschiert ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Rolladenkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Teile (1, 10) mittels einer Winkelschiene (8) und Schrauben (9) lösbar miteinander verbunden sind (Fig. 1-6).2. Rolladenkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zusammenstoss von Boden (13) und vorderem Deckel (5) die verbindende und die Stossfuge abdeckende Winkelschiene (8) mit dem einen glatten Schenkel (8') an einen Kastenteil angeklebt ist, während der andere Schenkel (8") nach einwärts zu einer Wölbung zurückgebogen ist, die zum Zwecke des lösbaren Verschlusses in eine im Boden (13) aussen angebrachte hakenförmige Vertiefung (12) einklinkt (Fig. 9).3. Rolladenkasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (7) an der Zimmerdecke zusätzlich befestigt ist (Fig. 8).
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| CH797872A CH544213A (de) | 1969-12-31 | 1969-12-31 | Aus mehreren Einzelteilen bestehender Rolladenkasten zur Verkleidung und Abdichtung des Mauerwerk-Rollraumes einer Rolladenanlage |
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| CH544213A true CH544213A (de) | 1973-12-28 |
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Family Applications (1)
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1969
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |