CH544422A - Einrichtung zur elektrischen Verbindung einer in ein Gestell lösbar eingesteckten, elektrischen Baugruppe mit den Kontaktfedern einer Andrückfederleiste - Google Patents
Einrichtung zur elektrischen Verbindung einer in ein Gestell lösbar eingesteckten, elektrischen Baugruppe mit den Kontaktfedern einer AndrückfederleisteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur elek trischen Verbindung einer in ein Gestell lösbar eingesteck ten, elektrischen Baugruppe, die an einer Begrenzungskante mit in einer Reihe angeordneten Kontaktelementen verse hen ist, mit einer im Gestell befindlichen stationären An- drückfederleiste, deren Kontaktfedern durch eine Andrück- vorrichtung gegen die Kontaktelemente der gesteckten Bau gruppe gedrückt werden, wobei die Andrückvorrichtung aus einer in Richtung der aufeinanderfolgenden Kontaktfedern der Andrückfederleiste durch einen Bedienungshebel ver schiebbaren, mit Keilflächen versehenen Stange besteht,
wel che Keilflächen auf die Kontaktfedern einwirken, für Fern melde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
Dem Hauptpatent 522 303 lag die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Verbinden von in ein Gestell steckba ren elektrischen Baugruppen mit stationären Andrückfederlei- sten so auszugestalten, dass deren Bedienung in Fällen, in denen die Andrückfederleiste an einer schwer zugänglichen Stelle in einem Gestell liegen, erleichtert wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Verbesserung der Stabilität und damit der Betriebssicherheit sowie die Ver besserung der Handhabung der vorgenannten Einrichtung.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zwi schen den Keilflächen der Stange und den Kontaktfedern mit den Keilflächen entsprechenden Gegenkeilflächen verse hene Druckstangen angeordnet sind, gegenüber welchen die Stange verschiebbar ist, wobei die Druckstangen mit fe dernd nachgiebigen Stegen versehen und an einem als Trä ger der Kontaktfedern und der Andrückvorrichtung dienen den Tragblech befestigt sind und an der Stange andererseits abstützenden Bedienungshebels durch Verschieben der Stange betätigbar sind.
Die mit den Kontaktfedern unmittel bar in Berührung stehenden Druckstangen sind in einer genau zu bestimmenden Stellung lagensicher arretiert und können beim Wirksamwerden des Keilantriebes in Richtung der Kontaktfedern eine Schwenkbewegung ausführen. Da durch, dass ein Widerlager für den Bedienungshebel an einem Gestellholm angeordnet ist, wird verhindert, dass der Grundkörper der Andrückfederleisten, also das Tragblech sich beim Wirksamwerden grosser Andrückkräfte verformt.
Insgesamt können durch die erfindungsgemässe Ausgestal tung der Einrichtung sehr grosse und gleichmässige Kontakt- andrückkräfte an den Kontaktfedern erreicht werden.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung er strecken sich die Stege der sich über die gesamte Reihe der Kontaktfedern ausdehnenden Druckstangen ebenfalls über die gesamte Reihe der Kontaktfedern. Auf diese Weise wird diesen Druckstangen eine grosse Stabilität längs ihrer sich in der Reihe der Kontaktfedern erstreckenden Kanten verlie hen.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten ergeben sich aus dem in der Zeichnung dargestellten und nachstehend beschriebe nen Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es bedeuten: Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Einrich tung, welche der Deutlichkeit halber zum Teil aufgeschnit ten dargestellt ist, mit einer an der Einrichtung zu kontaktie renden elektrischen Baugruppe, Fig. 2 eine Frontansicht der Einrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 und Fig. 4 Einzelheiten aus der Einrichtung nach den vorhergehenden Figuren in zwei unterschiedlichen Betä tigungsstellungen,
Fig. 5 und Fig. 6 weitere Einzelheiten der erfindungsge- mässen Einrichtung in unterschiedlichen Betätigungsstellun gen.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Andrückfederleiste bezeichnet, wel che an der vertikalen Rückseite eines nur andeutungsweise durch Gestellholme 2 angedeuteten Gestelles befestigt ist. Wie insbesondere aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, durch- zieht diese Andruckfederleiste 1 mittig ein Tragblech 3, wel ches mit den abgeknöpften oberen und unteren Enden an den Gestellholmen 2 befestigt ist.
Wie zum Teil im Bereich des aufgeschnittenen Abschnittes der Andrückfederleiste in Fig. 1 sowie ausführlich in den Fig. 5 und 6 gezeigt, ist auf das vom Betrachter aus gesehen linken Ende des Tragble- ches 3 ein Kunststoffkörper 4 z. B. durch einen Spritz- oder Giessvorgang aufgebracht, welcher Kunststoffkörper 4 sich abschnittsweise über die gesamte Höhe der Andrückfederlei- ste 1 erstreckt und zwei symmetrisch zum Tragblech 3 lie gende Reihen von Doppelkontaktfedern 5 trägt.
Diese Kon taktfedern 5 sind in dem Kunststoffkörper 4 eingebettet und setzen sich auf der anderen Seite des Kunststoffkörpers 4 als Anschlussfahnen 6 fort, welche ihrerseits durch an der Ge- stellrückseite angeordnete Kunststoffplatten 7 gehalten wer den. Aus den Fig. 5 und 6 ist weiterhin zu entnehmen, dass in symmetrischer Anordnung beidseitig des Tragbleches 3 vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Lagerteile 8 und 9 auf die Kunststoffkörper 4 aufgesetzt und durch Rohrniete 10 miteinander und mit dem Tragblech 3 verspannt sind. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind an dem Tragblech 3 ab schnittsweise zwei Paare von Kunststoffkörpern 4 sowie Lagerteilen 8 und 9 befestigt.
Aus den Fig. 5 und 6 ist weiterhin zu entnehmen, dass die Lagerteile in ihrer gesamten Länge mit federnd nachgie bigen Stegen<B>11</B> bzw. 12 einstückig versehen sind, welche Stege ihrerseits durch U-förmig profilierte und in Richtung der Kontaktfedern 5 verschwenkbare Druckstangen 13 bzw. 14 begrenzt sind. Diese Druckstangen 13 und 14 sind in den Figuren 3 und 4 deutlich in einer Schnittansicht zu erken nen. Die Figuren zeigen, dass eine über die gesamte Länge der Andrückfederleiste 1 sich erstreckende zweischichtige Stange 15 vorgesehen, ist, welche mit fensterartigen Ausspa rungen 16 (Fig. 3) sowie innerhalb der Aussparungen 16 mit Keilflächen 17 versehen ist.
Entsprechend sind die von den äusseren Begrenzungsstegen der Stange 15 eingefassten Druckstangen 13 und 14 mit Gegenkeilflächen 18 bzw. 19 versehen. Die beschriebene Andrückfederleiste 1 wird an zwei Seiten eingefasst von Abdeckblechen 20 und 21, wel che ebenfalls mit der Rohrniete 10 mit dem Tragblech 3 ver spannt werden.
Wie insbesondere die Fig. 3 und 4 zeigen, besitzt die Stange 15 eine Öffnung 22. Ferner sind an den Gestellhol- men 2 sowie auf den abgewinkelten Enden des Tragbleches 3 horizontale Schienen 24 befestigt, welche in regelmässigen Abständen mit Stützöffnungen 25 versehen sind. Die Öffnun gen 22 und die Stützöffnungen 25 bilden Stützstellen für einen in der Fig. 2 mit 26 bezeichneten und nur schematisch dargestellten Bedienungshebel, welcher zwei Zapfen auf weist, mit welchem er in jeweils eine Öffnung 22 der Stange 15 und in eine Stützöffnung 25 der Schiene 24 einsteckbar ist.
Um das Einstecken des Bedienungshebels 26 in diese Stützstellen zu erleichtern, sind beidseitig der Andrückfeder- leiste 1 am Gestell angesetzte und der Führung von nachbe schriebenen einschiebbaren elektrischen Baugruppen 27 die nende Führungsschienen 28 (Fig. 1 und 2) mit Führungsnu ten 29 für die von der Frontseite des Gestelles her einzustek- kenden Bedienungshebel 26 versehen, welche etwa V-förmig ausgestaltet sind, derart,
dass optisch leicht unterscheidbare Einsteckbahnen für den Bedienungshebel 26 in die betätigte Stellung der Andrückfederleiste 1 und in die nicht betätigte Stellung der Andrückfederleiste 1 erhalten werden.
Wie in der Fig. 2 gezeigt, besitzen die Führungsschienen 28 zu beiden Seiten Führungsnuten für in verschiedenen Höhen in das Gestell einschiebbare elektrische Baugruppen 27. Die Führungsschienen 28 können an den im Bereich der Gestellfrontseite liegenden Enden mit Bezeichnungsstreifen 32 versehen werden. Die in die Führungsschienen 28 in Pfeilrichtung (Fig. 1) und damit in das Gestell einschiebbare elektrische Bau gruppe 27 (siehe auch Fig. 5 und 6) besitzt ein Grundblech 33 mit einer Kontaktbank 34 und mit Kontaktanschlüssen oder Kontaktlamellen 35, die zu einer Leiterplatte 36 führen und dort mit den elektrischen Leiterbahnen der Leiterplatte 36 verlötet sind.
Das Grundblech 33 besitzt Fixiernasen 37, welche beim Einstecken der Baugruppe 27 in die Andrück- federleiste 1 in Ausnehmungen 38 des Tragbleches 3 eingrei fen.
Wird nun durch Drehen des Bedienungshebels 26 im Uhr zeigersinn die Stange 15 aus der Stellung gemäss Fig. 3 in die Stellung gemäss Fig. 4 nach oben verschoben, so verrie geln sich Stege 39 der Stange in den Fixiernasen 37 der Bau gruppe 27 und verriegeln somit die gesamte Baugruppe.
Gleichzeitig mit dem Betätigen des Bedienungshebels 26 ver schieben sich die Keilflächen 17 der Stange 15 auf den Ge- genkeilflächen 18 und 19 der Druckstangen 13 und 14, so dass, wie in den Fig. 3 und 4 deutlich zu sehen ist, die symme trisch angeordneten Kontaktfedern 5 gegeneinanderge- drückt werden und damit, wie anhand der Fig. 5 und 6 ver deutlicht, mit den Kontaktlamellen 35 der Baugruppe 27 mit einem definierten Kontaktdruck kontaktieren.
Zur Durchfüh rung der vorbeschriebenen Kontaktierung wird der Bedie nungshebel 26 (Fig. 2) in der gestrichelten Stellung in die be treffende Führungsschiene 28 eingeschoben und in die ausge zogen gezeichnete Stellung verschwenkt, während umge kehrt zum Lösen der Baugruppe der Bedienungshebel 26 in der ausgezogen gezeichneten Stellung eingesteckt und in die gestrichelte Stellung verschwenkt wird.
In Abänderung des vorbeschriebenen Ausführungsbeispie- les kann eine Andrückfederleiste 1 der beschriebenen Art auch zur Kontaktierung von zwei kleineren Baugruppen ver wendet werden, indem zusätzlich noch im Bereich der mittle ren Höhe der Andrückfederleiste eine Führungsschiene 28 angesetzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur elektrischen Verbindung einer in ein Ge stell lösbar eingesteckten, elektrischen Baugruppe, die an einer Begrenzungskante mit in einer Reihe angeordneten Kontaktelementen versehen ist, mit einer im Gestell befindli chen stationären Andrückfederleiste;deren Kontaktfedern durch eine Andrückvorrichtung gegen die Kontaktelemente der gesteckten Baugruppe gedrückt werden, wobei die An- drückvorrichtung aus einer in Richtung der aufeinanderfol genden Kontaktfedern der Andrückfederleiste durch einen Bedienungshebel verschiebbaren, mit Keilflächen versehe- nen Stange besteht, welche Keilflächen auf die Kontaktfe dern einwirken, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanla gen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Keilflächen (17) der Stange (15) und den Kontaktfedern (5) mit den Keil flächen (17)entsprechenden Gegenkeilflächen (18, 19) verse hene Druckstangen (13, 14) angeordnet sind, gegenüber wel chen die Stange (15) verschiebbar ist, wobei die Druckstan gen (13, 14) mit federnd nachgiebigen Stegen (11, 12) verse hen und an einem als Träger der Kontaktfedern und der An- drückvorrichtung dienenden Tragblech (3) befestigt sind und mittels des sich an einem Gestellholm (2) einerseits und an der Stange (15) andererseits abstützenden Bedienungshebels (26) durch Verschieben der Stange betätigbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Stange<B>(11,</B> 12) der sich über die gesamte Reihe der Kontaktfedern (5) ausdehnenden Druckstangen sich über die gesamte Reihe der Kontaktfedern oder über einen Abschnitt dieser Reihe erstreckt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (11, 12) an den, den Druckstangen (13, 14) entgegengesetzten Enden mit Lagerteilen (8, 9) für deren Befestigung an dem Tragblech (3) versehen sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in symmetrischer Anordnung beidseitig des Tragbleches (3) die Lagerteile (8, 9) miteinander und mit dem Tragblech durch Befestigungsmittel (Rohrniet 10) ver spannt sind. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstan gen (13, 14) die Stege (11, 12) und die Lagerteile (8, 9) einstük- kig aus Kunststoff bestehen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass zur Bildung der Stützstellen für den Bedienungshe bel (26) eine in regelmässigen Abständen mit Stützöffnungen (25) versehene und an einem Gestellholm (2) befestigte Schiene (24) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
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1971
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Also Published As
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