CH544483A - Häckselvorrichtung - Google Patents
HäckselvorrichtungInfo
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Classifications
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- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C13/13—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel
-
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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-
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Description
Landwirtschaftliche Produkte, wie Stroh, Heu, Mais, Späne und Müllereiprodukte, müssen häufig zerkleinert bzw. gehäckselt werden, um sie für ihre Weiterverwendung, insbesondere als Futtermittel, brauchbar zu machen. Bisher werden im allgemeinen hiefür Häcksler verwendet, bei denen das Häckselgut entweder durch gegenläufige Messer oder durch eine sogenannte Hammermühle bzw. Hammertrommel zerkleinert wird, wobei gegebenenfalls auch eine Vorschneidung vorgesehen sein kann. Das auf solche Weise bzw. mit solchen Häckslern hergestellte Häcksel weist jedoch sehr ungleichmässige Längen auf, was für die Weiterverwendung nachteilig ist. Ausserdem ist die Dosierung bei der Beschikkung, insbesondere von Hammermühlen, schwierig, und diese Schwierigkeit ist mit ein Grund für die Ungleichmässigkeit der Produktion. Um diesen Nachteil zu mildern, ist man überall dort, wo die Gleichmässigkeit des Häcksels von besonderer Bedeutung ist, dazu übergegangen, das Häckselgut zuerst einem Messerhäcksler und dann einer Hammermühle zuzuführen, wodurch tatsächlich ein gleichmässigeres Häcksel erzielt wird. In diesem Fall wird aber das Häckselgut in zwei getrennten Maschinen und Arbeitsgängen bearbeitet, was eine wesentliche Verteuerung zur Folge hat und darüber hinaus die Arbeitsintensität in unerwünschter Weite vergrössert. Dazu kommt, dass das Häckselgut der oder den verwendeten Maschinen durch eine separate Fördereinrichtung zugeführt und nach erfolgter Häckselung wieder abtransportiert werden muss. Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Häckselvorrichtung zu schaffen, welche einerseits erlaubt, das Häckselgut in einem einzigen Arbeitsgang sehr gleichmässig zu zerkleinern und anderseits auch das Transportproblem löst. Diese Häckselvorrichtung ist gekennzeichnet durch die Kombination eines Messerschneidwerkes mit einer Hammermühle. Zweckmässig ist das Messerschneidwerk mit gegenläufigen Messern ausgestattet. Ausserdem kann an der Ausgangsseite ein Abgangssieb vorgesehen sein, dessen Maschenweite und Lochgrösse die Grösse des Häcksels bestimmen. Schliesslich können die Arme der Hammermühle als Ventilatorflügel bzw. Kompressorflügel ausgebildet sein, so dass einerseits das Häcksel- gut angesaugt und anderseits das fertige Häcksel über eine direkt angeschlossene Förderleitung an den Lagerort befördert werden kann. Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, in der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. Fig. 1 ist eine Stirnansicht der Vorrichtung, von der Messerschneidwerkseite her gesehen, und Fig. 2 stellt perspektivisch die Vorrichtung in auseinandergezogenem Zustand dar. In diesen Figuren ist 1 das Gehäuse, 2 das gegenläufige Messerschneidwerk und 3 die Hammermühle. Das Gehäuse besteht dabei aus dem eigentlichen Gehäusekasten 4, der an seiner Vorderfront eine Öffnung 5 zur Aufnahme des Messerschneidwerkes 2 und oben eine Austrittsöffnung 6 aufweist, die an eine Förderleitung angeschlossen werden kann. Im Inneren des Gehäusekastens 4 ist die Trommel der Hammermühle angeordnet, die aus dem Abgangssieb 7 und der Wan dung 8 besteht, wobei das Abgangssieb 7 vor der Ausgangs öffnung 6 liegt. Das Messerschneidwerk besteht aus den beiden Rotoren 9 und 10, die jeder vier Messer tragen und durch die Hohlwelle 11 einerseits und die in dieser angeordnete Welle 12 in gegenläufige Bewegung versetzt werden. Die Hohlwelle 11 ist mit der konischen Hohlwelle 13 einstückig ausgebildet oder fest verbunden und alle drei Wellen 11, 12 und 13 werden von einem nicht dargestellten Motor über das Getriebe 14, welches über die Zapfwelle 15 mit dem Motor in Verbindung steht, angetrieben. Auf der Hohlwelle 13 ist das Hammerwerk 3 aufgekeilt, das aus den vier Tragarmen 16 und an deren Enden angelenkten Schlaghämmern 17 besteht. Damit die Hammermühle 3 als Ventilator bzw. Kompressor wirken kann, sind ihre Tragarme 16 mit Flügelflächen 18 versehen, mittels welchen einerseits durch die Öffnung 5 Luft und mit ihr das Häckselgut angesaugt wird und anderseits die Luft mit dem Häcksel durch das Abgangssieb 7 und die Austrittsöffnung 6 ausgestossen wird. Die Kombination des Messerschneidwerkes 2 mit der Hammermühle 3 sichert eine überaus gleichmässige Zerkleinerung des Häckselgutes in einem einzigen Arbeitsgang. Dadurch, dass die Tragarme 16 der Hammermühle 3 mit den Flügelflächen 18 versehen sind, wird eine Saugwirkung erzeugt, die das Häckselgut automatisch in das Messerschneidwerk 2 hineinzieht. Infolgedessen wird die Beschickung mit Häckselgut erleichtert und gleichmässig durchgeführt, was ebenfalls zur Gleichmässigkeit der Zerkleinerung beiträgt. Das Abgangssieb 7, das zweckmässig auswechselbar ist, wobei die einzelnen auswechselbaren Siebe verschiedene Lochgrössen aufweisen, ermöglicht, die Häckselgösse zu variieren. Die Kompressorwirkung der Hammermühle 3 schliesslich, die die in der Hammertrommel enthaltene Luft komprimiert, sorgt für den automatischen Ausstoss und den Weitertransport des Häcksels. Abgesehen von der Qualitätsverbesserung des in der neuen Vorrichtung verarbeiteten Häckselgutes, ist diese Vorrichtung auch arbeitssparend und ermöglicht dadurch eine verbilligte Produktion. PATENTANSPRUCH Häckselvorrichtung, gekennzeichnet durch die Kombination eines Messerschneidwerkes (2) mit einer Hammermühle (3). UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messerschneidwerk (2) gegenläufige Messer aufweist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (7, 8) der Hammermühle (3) an der Ausgangsseite als Abgangssieb (7) ausgebildet ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgangssieb (7) auswechselbar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor mit den Tragarmen (16) der Hammermühle (3) und einer der beiden Rotoren (9) des Messerschneidwerks (2) auf einer gemeinsamen Welle (11, 13) sitzen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (16) der Hammermühle (3) mit als Ventilatorflügel bzw. Kompressorflügel wirkenden Flügelflächen (18) versehen sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Austrittsöffnung (6) Mittel zum Anschluss einer Förderleitung aufweist. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Landwirtschaftliche Produkte, wie Stroh, Heu, Mais, Späne und Müllereiprodukte, müssen häufig zerkleinert bzw. gehäckselt werden, um sie für ihre Weiterverwendung, insbesondere als Futtermittel, brauchbar zu machen.Bisher werden im allgemeinen hiefür Häcksler verwendet, bei denen das Häckselgut entweder durch gegenläufige Messer oder durch eine sogenannte Hammermühle bzw. Hammertrommel zerkleinert wird, wobei gegebenenfalls auch eine Vorschneidung vorgesehen sein kann. Das auf solche Weise bzw.mit solchen Häckslern hergestellte Häcksel weist jedoch sehr ungleichmässige Längen auf, was für die Weiterverwendung nachteilig ist. Ausserdem ist die Dosierung bei der Beschikkung, insbesondere von Hammermühlen, schwierig, und diese Schwierigkeit ist mit ein Grund für die Ungleichmässigkeit der Produktion. Um diesen Nachteil zu mildern, ist man überall dort, wo die Gleichmässigkeit des Häcksels von besonderer Bedeutung ist, dazu übergegangen, das Häckselgut zuerst einem Messerhäcksler und dann einer Hammermühle zuzuführen, wodurch tatsächlich ein gleichmässigeres Häcksel erzielt wird. In diesem Fall wird aber das Häckselgut in zwei getrennten Maschinen und Arbeitsgängen bearbeitet, was eine wesentliche Verteuerung zur Folge hat und darüber hinaus die Arbeitsintensität in unerwünschter Weite vergrössert.Dazu kommt, dass das Häckselgut der oder den verwendeten Maschinen durch eine separate Fördereinrichtung zugeführt und nach erfolgter Häckselung wieder abtransportiert werden muss.Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Häckselvorrichtung zu schaffen, welche einerseits erlaubt, das Häckselgut in einem einzigen Arbeitsgang sehr gleichmässig zu zerkleinern und anderseits auch das Transportproblem löst. Diese Häckselvorrichtung ist gekennzeichnet durch die Kombination eines Messerschneidwerkes mit einer Hammermühle. Zweckmässig ist das Messerschneidwerk mit gegenläufigen Messern ausgestattet. Ausserdem kann an der Ausgangsseite ein Abgangssieb vorgesehen sein, dessen Maschenweite und Lochgrösse die Grösse des Häcksels bestimmen. Schliesslich können die Arme der Hammermühle als Ventilatorflügel bzw. Kompressorflügel ausgebildet sein, so dass einerseits das Häcksel- gut angesaugt und anderseits das fertige Häcksel über eine direkt angeschlossene Förderleitung an den Lagerort befördert werden kann.Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, in der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist.Fig. 1 ist eine Stirnansicht der Vorrichtung, von der Messerschneidwerkseite her gesehen, und Fig. 2 stellt perspektivisch die Vorrichtung in auseinandergezogenem Zustand dar.In diesen Figuren ist 1 das Gehäuse, 2 das gegenläufige Messerschneidwerk und 3 die Hammermühle. Das Gehäuse besteht dabei aus dem eigentlichen Gehäusekasten 4, der an seiner Vorderfront eine Öffnung 5 zur Aufnahme des Messerschneidwerkes 2 und oben eine Austrittsöffnung 6 aufweist, die an eine Förderleitung angeschlossen werden kann. Im Inneren des Gehäusekastens 4 ist die Trommel der Hammermühle angeordnet, die aus dem Abgangssieb 7 und der Wan dung 8 besteht, wobei das Abgangssieb 7 vor der Ausgangs öffnung 6 liegt.Das Messerschneidwerk besteht aus den beiden Rotoren 9 und 10, die jeder vier Messer tragen und durch die Hohlwelle 11 einerseits und die in dieser angeordnete Welle 12 in gegenläufige Bewegung versetzt werden. Die Hohlwelle 11 ist mit der konischen Hohlwelle 13 einstückig ausgebildet oder fest verbunden und alle drei Wellen 11, 12 und 13 werden von einem nicht dargestellten Motor über das Getriebe 14, welches über die Zapfwelle 15 mit dem Motor in Verbindung steht, angetrieben. Auf der Hohlwelle 13 ist das Hammerwerk 3 aufgekeilt, das aus den vier Tragarmen 16 und an deren Enden angelenkten Schlaghämmern 17 besteht.Damit die Hammermühle 3 als Ventilator bzw. Kompressor wirken kann, sind ihre Tragarme 16 mit Flügelflächen 18 versehen, mittels welchen einerseits durch die Öffnung 5 Luft und mit ihr das Häckselgut angesaugt wird und anderseits die Luft mit dem Häcksel durch das Abgangssieb 7 und die Austrittsöffnung 6 ausgestossen wird.Die Kombination des Messerschneidwerkes 2 mit der Hammermühle 3 sichert eine überaus gleichmässige Zerkleinerung des Häckselgutes in einem einzigen Arbeitsgang. Dadurch, dass die Tragarme 16 der Hammermühle 3 mit den Flügelflächen 18 versehen sind, wird eine Saugwirkung erzeugt, die das Häckselgut automatisch in das Messerschneidwerk 2 hineinzieht. Infolgedessen wird die Beschickung mit Häckselgut erleichtert und gleichmässig durchgeführt, was ebenfalls zur Gleichmässigkeit der Zerkleinerung beiträgt. Das Abgangssieb 7, das zweckmässig auswechselbar ist, wobei die einzelnen auswechselbaren Siebe verschiedene Lochgrössen aufweisen, ermöglicht, die Häckselgösse zu variieren. Die Kompressorwirkung der Hammermühle 3 schliesslich, die die in der Hammertrommel enthaltene Luft komprimiert, sorgt für den automatischen Ausstoss und den Weitertransport des Häcksels.Abgesehen von der Qualitätsverbesserung des in der neuen Vorrichtung verarbeiteten Häckselgutes, ist diese Vorrichtung auch arbeitssparend und ermöglicht dadurch eine verbilligte Produktion.PATENTANSPRUCHHäckselvorrichtung, gekennzeichnet durch die Kombination eines Messerschneidwerkes (2) mit einer Hammermühle (3).UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messerschneidwerk (2) gegenläufige Messer aufweist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (7, 8) der Hammermühle (3) an der Ausgangsseite als Abgangssieb (7) ausgebildet ist.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgangssieb (7) auswechselbar ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor mit den Tragarmen (16) der Hammermühle (3) und einer der beiden Rotoren (9) des Messerschneidwerks (2) auf einer gemeinsamen Welle (11, 13) sitzen.5. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (16) der Hammermühle (3) mit als Ventilatorflügel bzw. Kompressorflügel wirkenden Flügelflächen (18) versehen sind.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Austrittsöffnung (6) Mittel zum Anschluss einer Förderleitung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1487672A CH544483A (de) | 1972-10-11 | 1972-10-11 | Häckselvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH1487672A CH544483A (de) | 1972-10-11 | 1972-10-11 | Häckselvorrichtung |
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| CH544483A true CH544483A (de) | 1974-01-15 |
Family
ID=4404485
Family Applications (1)
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| CH1487672A CH544483A (de) | 1972-10-11 | 1972-10-11 | Häckselvorrichtung |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH544483A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984003235A1 (en) * | 1983-02-22 | 1984-08-30 | Kurt Gisiger | Chipper and method particularly for producing wood chips |
-
1972
- 1972-10-11 CH CH1487672A patent/CH544483A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984003235A1 (en) * | 1983-02-22 | 1984-08-30 | Kurt Gisiger | Chipper and method particularly for producing wood chips |
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