CH544501A - Vorrichtung zum Erzeugen von Glimmrauch durch Erhitzen zerkleinerten Holzes, insbesondere zum Räuchern von Nahrungsmitteln - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen von Glimmrauch durch Erhitzen zerkleinerten Holzes, insbesondere zum Räuchern von Nahrungsmitteln

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CH544501A
CH544501A CH1494471A CH1494471A CH544501A CH 544501 A CH544501 A CH 544501A CH 1494471 A CH1494471 A CH 1494471A CH 1494471 A CH1494471 A CH 1494471A CH 544501 A CH544501 A CH 544501A
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CH
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sawdust
plate
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CH1494471A
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Mauch Robert
Geisel Wiland
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Mauch Elro Werk
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • A23B4/052Smoke generators ; Smoking apparatus
    • A23B4/0523Smoke generators using wood-pyrolysis or wood-friction
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Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine   Vorrichtung    zum Erzeugen von Glimmrauch durch Erhitzen zerkleinerten Holzes, mit einem Vorratsbehälter für das Holz, einem mit dem Vorratsbehälter über ein senkrecht angeordnetes Rohrelement verbundenen Gehäuse. welchem das zerkleinerte Holz aus dem Vorratsbehälter zugeführt wird, mit Heizmit   teln zur Erhitzung des zugeführten E Holzes sowie Mitteln zum    Zuführen von Luft zum glimmenden Holz und einem Auslass für den erzeugten Rauch.



   Zur Erzeugung von Rauch, der insbesondere zum Räuchern von Nahrungsmitteln verwendet werden kann, ist unter anderem das Glimmverfahren bekannt, bei welchem eine Menge Sägemehl mittels entflammter Hobelspäne oder eines elektrisch beheizten Glühstabes gezündet. wobei dem gezündeten Sägemehl zur Aufrechterhaltung des Glimmvorganges dauernd Luft zugeführt wird, beispielsweise indem man die Luft über das Sägemehl streichen lässt oder sie mittels eines Rostes durch das   Sägemehl    hindurchtreten lässt.



   Bekannte Vorrichtungen der genannten Art zur Ausführung eines solchen Glimmverfahrens weisen den Nachteil auf, dass zur Zufuhr des Sägemehls aufwendige Fördervorrichtungen nötig sind, die Durchführung des Glimmvorganges komplizierte konstruktive Aufbauten erfordert und die Steuerung des Glimmvorganges, insbesondere auch die Anpassung der Vorrichtung an die jeweils erforderliche erzeugte Rauchmenge, schwierig ist.



   Die Erfindung bezweckt, die angeführten Nachteile zu   verrneiden.    Erfindungsgemäss ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse eine mit dem Auslass für den Rauch versehene obere Kammer und eine von dieser durch eine Zwischenwand getrennte untere Kammer aufweist, in welcher zwei parallele Platten in einem Abstand voneinander angeordnet sind, wobei die obere der beiden Platten eine Öffnung aufweist, die zusammen mit einer entsprechenden Öffnung in der Zwischenwand einen Durchgang für das Rohrelement bildet, das sich durch die obere Kammer und in einem Abstand von den Rändern der   Öffnung    gen in den zwischen den Platten befindlichen Raum erstreckt, dass eine sich durch den Vorratsbehälter und das Rohrelement erstreckende senkrechte, angetriebene Welle angeordnet ist,

   an deren unterem Ende im Raum zwischen den Platten eine spiralförmig verlaufende Schaufel angebracht ist, um durch das Rohrelement fallendes Holz bei drehender Welle zum Aussenrand der unteren Platte zu schieben, dass zur Erhitzung des auf der unteren Platte befindlichen Holzes im Raum zwischen den Platten mindestens ein Heizelement angeordnet ist und dass zum Zuführen von Luft in diesen Raum in einer Gehäusewand eine Luftklappe vorgesehen ist.



   Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung wird nachstehend anhand der Zeichnung, welche die Vorrichtung zur Erzeugung von Glimmrauch in einem senkrechten Schnitt darstellt, beschrieben.



   Gemäss der Fig. 1 weist die vorliegende Raucherzeugungsvorrichtung einen Einfüll- und Vorratstrog 1 für zerkleinertes Holz, z. B. Holzspäne oder Sägemehl auf, der in seinem oberen Teil einen nicht dargestellten, aufklappbaren oder abnehmbaren Deckel zum Einfüllen des zerkleinerten Holzes aufweisen kann. Der Vorratstrog 1 ist unten trichterförmig ausgebildet und setzt sich in seinem unteren, verjüngten Ende in einem rohrförmigen Ansatz 2 fort. Am unteren Ende des Rohransatzes 2 ist ein rohrförmiges Verlängerungsstück 3 angebracht, das in Längsrichtung verschiebbar ist und mittels Schrauborganen 4 in der eingestellten Lage fixierbar ist, so dass die gesamte Länge des rohrförmigen Ansatzes des Vorratstroges 1 innerhalb bestimmter Grenzen eingestellt werden kann.

   Der Vorratstrog   list    durch Stützen 5 auf einen unteren Gehäuseteil 6 der Raucherzeugungsvorrichtung abgestützt. der verschiedene nachfolgend beschriebene Kammern und Einrichtungen aufweist.



   Durch den Vorratstrog 1, den Rohransatz 2 und die Rohrverlängerung 3 ist eine zentrale Welle 7 geführt, die in der oberen Deckwand des Vorratstroges 1 sowie innerhalb des Vorratstroges drehbar gelagert, aber gegen axiale Verschiebungen gesichert ist. Ein nicht dargestellter Antrieb, der beispielsweise einen Elektromotor enthält. ist vorgesehen, um die Welle 7 in Drehbewegung zu versetzen. Vorzugsweise ist der Antrieb so ausgebildet, dass die Welle 7 mit verschiedenen Drehzahlen angetrieben werden kann, wozu ein Getnebemotor oder Antriebsrädersätze mit unterschiedlichen Durchmessern vorgesehen werden können. Mit dem im Vorratstrog 1 befindlichen Teil der Welle 7 ist eine Rührvorrichtung 8 verbunden, welche das im Vorratstrog 1 befindliche zerkleinerte Holz auflockert und eine gleichmässige Zufuhr des Holzes zum Rohransatz 2 ermöglicht.



   Der untere, quaderförmige und auf einem Sockel 11 stehende Gehäuseteil 6 ist durch eine waagrechte Zwischenwand 12 im wesentlichen in zwei Kammem aufgeteilt. nämlich eine obere Kammer 13 und eine untere Kammer 14. Die beiden Kammern 13 und 14 stehen über einen kreisförmigen Ausschnitt 15 in der Zwischenwand 12 miteinander in Verbindung, sind im übrigen aber voneinander luftdicht getrennt.



  Im Ausschnitt 15 liegt zentral auch das Rohrelement 2, 3, dessen unteres Ende sich bis an eine Stelle unterhalb der Zwischenwand 12 erstreckt. Die Vorderseite des Gehäuseteils 6 weist zwei Türen 16 und 17 auf, welche die obere und die untere Kammer 13 bzw. 14 zugänglich machen oder verschliessen. Die obere Türe 16 ist als Klapptüre ausgebildet und   notmalerweise    verschlossen. Die untere Türe 17 ist seitlich angeschlagen und kann durch einen Griffverschluss 20 verriegelt werden. In ihrem oberen Teil weist die untere Türe 17 eine Klappe 17' auf, zu deren Betätigung ein Stellmotor 18 vorgesehen ist, der die Klappe 17' über ein nicht dargestelltes Gestänge öffnet oder schliesst.



   Die hintere Gehäusewand weist im Bereich der oberen Kammer 13 eine rechteckige Öffnung 21 auf, an welche sich ein mit der Gehäusewand verbundener Rauchabzugskanal 22 anschliesst. Der Rauchabzugskanal führt zu einer nicht dargestellten Räucherkammer, in welcher durch den mittels der vorliegenden Vorrichtung erzeugten Rauch zu behandelnde Nahrungsmittel untergebracht sind. Die Räucherkammer steht unter einem Druck, der niedriger als der Umgebungsdruck ist. so dass auch im Abzugskanal 22 ein Unterdruck herrscht.



   Unterhalb der waagrechten Zwischenwand 12 sind zwei parallele, kreisförmige Platten 31 und 32 angeordnet. von welchen die Platte 31 direkt an der Unterseite der Zwischenwand 12 liegt und die andere Platte   32    in einem Abstand von der Platte 31 auf Streben 33 angebracht ist. die ihrerseits an Trägern 34 lösbar befestigt sind und längs der Träger 34 senkrecht verschoben werden können, um den Abstand der beiden Platten 31 und 32 einzustellen. Die obere Platte 31 weist eine zur Öffnung 15 der Zwischenwand 12 konzentrische Öffnung 35 angenähert gleichen Durchmessers auf. Die untere Platte 32 ist mit einer Bohrung zur Aufnahme der Welle 7 versehen. Das über die untere Plattenseite vorstehende Wellenende ist durch eine Haube 36 abgedeckt.



   Im Raum zwischen den beiden Platten 31 und 32 ist eine weitere, ringförmige Platte 31' angeordnet, welche an der Rohrverlängerung 3 angebracht ist. Der Aussendurchmesser der Zwischenplatte 31' ist   grösser    als der Durchmesser der Öffnung 35 der oberen Platte 31, jedoch kleiner als der Aussendurchmesser der oberen Platte 31. Zwischen der Zwischenplatte 31' und der unteren Platte 32 ist ein ringförmiges, elektrisch heizbares Heizelement 39 angebracht. Das   Heizelement 39 kann auch mit einem anderen Mittel heizbar sein, z. B. mit Gas.



   Mit der Welle 7 ist eine spiralförmig gebogene Schaufel 37 fest verbunden. wobei diese Schaufel im Raum zwischen der Zwischenplatte 31' und der unteren Platte 32 liegt und einen maximalen radialen Abstand von der Achse der Welle 7 hat, der angenähert dem Radius der Öffnungen 15 und   35    entspricht.



   Im Gehäuseteil 6 ist schliesslich ein auf dem Boden des Gehäuseteils stehender Auffangbehälter 45 für das durch die nachfolgend beschriebenen Vorgänge abgebaute Holz untergebracht.



   Zur Inbetriebnahme der dargestellten Vorrichtung wird der Vorratsbehälter 1 mit zerkleinertem Holz, beispielsweise Sägemehl, gefüllt. Hierauf wird die   Antriebsvorrichtung    der Welle 7 in Gang gesetzt, so dass durch die sich drehende Rührvorrichtung 8 das Sägemehl aufgelockert wird und es durch den Rohransatz 2 nach unten auf die untere Platte 32 fallen kann. Am unteren Ende der Rohrverlängerung staut sich das herabfallende Sägemeh! auf der Platte 32 an, so dass im Betriebszustand der Rohransatz 2 und die Rohrverlängerung 3 dauernd mit Sägemehl   gewillt    sind. Durch die sich mit der Welle 7 drehende Schaufel 37 wird fortlaufend eine Menge Sägemehl zwischen den Platten 31' und 32 aus dem zentralen Bereich der Welle 7 nach aussen gedrängt.

   Die pro Zeiteinheit nach aussen gedrängte Menge hängt dabei davon ab, wie hoch der Spaltbereich zwischen dem unteren Rand der Rohrverlängerung 3 und der unteren Platte 32 ist. Durch Einstellen der Höhenlage der Rohrverlängerung 3 mittels der Schrauborgane 4 lässt sich demnach die pro Zeiteinheit geförderte Menge Sägemehl wählen.



   Zur Einleitung des Glimmvorganges in dem nun zwischen den Platten 31' und 32 befindlichen Sägemehl wird das ringförmige Heizelement 39 mit elektrischem Strom gespeist, so dass es das in seinem Bereich befindliche Sägemehl zündet.



  Um den Glimmvorgang aufrechtzuerhalten, wird nun der glimmenden Zone des Sägemehls Luft zugeführt. Hierzu wird durch den Stellmotor 18 die in der unteren Türe 17 befindliche Klappe 17' geöffnet. Von dort gelangt Frischluft auf die über die Umfangsseite des zwischen den Platten 31' und 32 befindlichen Raums zum glimmenden Sägemehl. Da im Abzugskanal 22 Unterdruck herrscht, wird einerseits die zugeführte Luft seitlich in die zwischen den Platten 31' und 32 befindliche Sägemehlschicht hineingezogen und anderseits der beim Glimmvorgang erzeugte Rauch durch den zwischen der Zwischenplatte 31' und der oberen Platte 31 befindlichen Spaltraum sowie die Öffnungen 35, 15 und 21 in den Abzugskanal 22 gezogen.

   Bei rotierender Welle 7 wird dauernd frisches Sägemehl aus dem Vorratstrog 1 über das Rohr 2, 3 und die sich drehende Schaufel 37 nachgeschoben, so dass sich der Glimmvorgang kontinuierlich in frischem Sägemehl fortsetzen kann und das abgebaute Sägemehl über den Aussenrand der unteren Platte 32 geschoben wird und in den Auffangbehälter 45 fällt. Die Zwischenplatte 31' verhindert dabei einen direkten Rauchabzug und damit einen unerwünschten Brand des glimmenden Sägemehls.



   Zur Leerung des Auffangbehälters 45 und zur Reinigung der unteren Kammer 14 kann in einfacher Weise die untere Türe 17 geöffnet werden.



   Durch Öffnen der Türen 16 und 17 ist es auch möglich, ohne weiteres Zugang zur Rohrverlängerung 3 und zur unteren Platte 32 zu erzielen. um die Höhenlage der Rohrverlängerung 3 bzw. den gegenseitigen Abstand der Platten 31, 32 einzustellen. Die pro Zeiteinheit erzeugte Rauchmenge kann bei der vorliegenden Vorrichtung dadurch in einfacher Weise eingestellt werden, dass zur Änderung der Menge des geförderten Sägemehls die Rohrverlängerung 3 in der Höhe verstellt wird und der gegenseitige Abstand der Platten 31', 32 durch Einstellen der in der Höhe verschiebbaren unteren
Platte 32 verändert wird, die Drehzahl der Welle 7 entsprechend geändert wird sowie die Stellung der Klappe 17' in der unteren Türe 17 verändert wird.



   Die vorliegende Vorrichtung weist einen einfachen Aufbau auf, durch welchen betnebliche Schwierigkeiten, wie beispielsweise Zusammenballungen von Sägemehl, weitgehend vermieden sind. Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Vorrichtung liegt darin, dass infolge der kontinuierlichen Zuführung frischen Sägemehls durch die sich drehende Schaufel 37 ein Erhitzen des glimmenden Sägemehls auf eine hohe Temperatur, bei welcher schädliche Teerprodukte entstehen. weitgehend ausgeschlossen ist und das durch den Glimmvorgang abgebaute Sägemehl sofort und laufend aus der heissen Glimmzone entfernt wird.



   Die beschriebene Vorrichtung eignet sich besonders gut für einen automatischen Betrieb, bei welchem in   Abhängig-    keit von einem Steuersignal die Vorrichtung in Betneb gesetzt wird und innert kürzester Zeit Rauch abgibt, und auf ein weiteres Steuersignal hin die Vorrichtung ausgeschaltet wird und die Raucherzeugung augenblicklich aufhört. Solche Steuersignale werden mit Vorteil von der an die vorliegende Vorrichtung angeschlossenen Räucherkammer abgegeben.



  Der automatische Betrieb wickelt sich dann wie folgt ab, wo bei vorausgesetzt ist, dass der Vorratstrog 1 gefüllt ist (z. B.



  mit dem Bedarf an Sägemehl für eine Woche):
Wenn die angeschlossene Räucherkammer mittels einer entsprechenden Steuereinrichtung auf die Betriebsart  Räuchern  stellt, gibt sie ein erstes Signal ab, welches über weitere Schaltglieder wie Relais, Schütze, den Antriebsmotor für die Welle 7 und den elektrischen Strom für das Heizelement 39 einschaltet, so dass Sägemehl aus dem Vorratstrog 1 gefördert und geheizt wird. Nach einer zeitlichen Verzögerung, die einer Vorheizzeit von etwa 3 Minuten entspncht und die durch ein mechanisches oder elektnsches Verzögerungsorgan bewirkt werden kann, wird automatisch der Stellmotor 18 zum Öffnen der Klappe 17' betätigt, so dass nun sofort Rauch erzeugt und von der Räucherkammer angesaugt wird.



  Am Ende der eingestellten Räucherzeit gibt die Räucherkammer ein weiteres Signal ab, welches den Antnebsmotor der Welle 7, das Heizelement 39, ausschaltet und den Stellmotor
18 zum Schliessen der Klappen 17' betätigt, so dass die Raucherzeugung sofort zum Stillstand kommt.



   Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform der Raucherzeugungsvorrichtung kann ein vorderer Wandabschluss der unteren Kammer 14 vorgesehen sein, der zum einen Teil aus der Vorderwand des als Schubkasten ausgebildeten Auffangbehälters für das abgebaute Sägemehl und zum anderen Teil aus einer zwischen dem oberen Rand des Auffangbehälters und der oberen Türe 16 angeordneten Luftklappe besteht.



  Dadurch wird es unnötig, die untere Türe 17 vorzusehen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zum Erzeugen von Glimmrauch durch Erhitzen zerkleinerten Holzes, mit einem Vorratsbehälter für das Holz, einem mit dem Vorratsbehälter über ein senkrecht angeordnetes Rohrelement verbundenen Gehäuse. welchem das zerkleinerte Holz aus dem Vorratsbehälter zugeführt wird, mit Heizmitteln zur Erhitzung des zugeführten Holzes sowie Mitteln zum Zuführen von Luft zum glimmenden Holz und einem Auslass für den erzeugten Rauch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (6) eine mit dem Auslass (21) für den Rauch versehene obere Kammer (13) und eine von dieser durch eine Zwischenwand (12) getrennte untere Kammer (14) aufweist, in welcher zwei parallele Platten (31, 32) in einem Abstand voneinander angeordnet sind, wobei die obere (31) der beiden Platten eine Öffnung (35) aufweist, die zusammen mit einer entsprechenden Öffnung (15) in der Zwischenwand (12)
    einen Durchgang für das Rohrelement (2, 3) bildet, das sich durch die obere Kammer (13) und in einem Abstand von den Rändern der Öffnungen (15, 35) in den zwischen den Platten (31, 32) befindlichen Raum erstreckt, dass eine sich durch den Vorratsbehälter (1) und das Rohrelement (2, 3) erstreckende senkrechte, angetriebene Welle (7) angeordnet ist, an deren unterem Ende im Raum zwischen den Platten (31, 32) eine spiralförmig verlaufende Schaufel (37) angebracht ist, um durch das Rohrelement (2, 3) fallendes Holz bei drehender Welle zum Aussenrand der unteren Platte (32) zu schieben, dass zur Erhitzung des auf der unteren Platte (32) befindlichen Holzes im Raum zwischen den Platten (31, 32) mindestens ein Heizelement (39) angeordnet ist und dass zum Zuführen von Luft in diesen Raum in einer Gehäusewand (17) eine Luftklappe (17') vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrelement (2, 3) zweiteilig ausgebildet ist, wobei der eine Teil (3) verschiebbar auf dem andern Teil (2) angeordnet ist, um die Länge des Rohrelements (2, 3) einstellen zu können.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Platte (32) in der Längsrichtung der Welle (7) verschiebbar angeordnet ist, um den gegenseitigen Abstand der Platten (31, 32) einstellen zu können.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der oberen (31) und unteren Platte (32) und in einem Abstand von diesen eine dritte Platte (31') angeordnet ist, deren Durchmesser kleiner als derjenige der oberen und der unteren Platte, jedoch grösser als derjenige der Öffnung (35) in der oberen Platte (31) ist.
    4. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Platte (31') am verschiebbaren Teil (3) des Rohrelements (2, 3) befestigt ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftklappe (17') sich angenähert über den Höhenbereich der oberen und der unteren Platte (31, 32) erstreckt und dass Mittel (18) zur Betätigung der Klappe, z. B. ein Stellmotor, vorgesehen sind.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiges Heizelement (39) zwischen der dritten und der unteren Platte (31', 32) angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorratsbehälter (1) eine mit der Welle (7) verbundene Rührvorrichtung (8) für das zerkleinerte Holz angeordnet ist.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der unteren Kammer (14) ein Auffangbehälter (45) für das von der unteren Platte (32) über deren Rand durch die Schaufel (37) gestossene, abgebaute Holz untergebracht ist.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Veränderung der Drehzahl der angetriebenen Welle (7) und/oder der Menge der durch die Klappe (17') zugeführten Luft vorgesehen sind.
CH1494471A 1971-10-13 1971-10-13 Vorrichtung zum Erzeugen von Glimmrauch durch Erhitzen zerkleinerten Holzes, insbesondere zum Räuchern von Nahrungsmitteln CH544501A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3319382A1 (de) * 1983-05-28 1984-11-29 Vemag Verdener Maschinen- und Apparatebau GmbH, 2810 Verden Glimmraucherzeuger
EP1438897A1 (de) * 2003-01-20 2004-07-21 Fu Chiu Anlage zur gefilterten Kaltraücherung mit Kokosnussschalen
CN116473717A (zh) * 2023-04-04 2023-07-25 山东铭发智能装备有限公司 一种消防用火灾烟雾模拟实验设备

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