CH545846A - Clarifying agent for mechanical dish wash- - ing - Google Patents

Clarifying agent for mechanical dish wash- - ing

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CH545846A
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Description


  
 



   Das Hauptpatent 506 615 betrifft ein schaumarmes Klarspülmittel für das maschinelle Spülen von Geschirr, das
A) ein Addukt von nicht mehr als 5 Mol Äthylenoxid an ungesättigte aliphatische Alkohole mit 8-20 C-Atomen, und
B) ein unverzweigte Alkylreste mit 8-20 C-Atomen enthaltendes anionaktives Netzmittel aus der Gruppe der Alkylsulfate,   Alkyläthersulfate,    Alkylsulfonate und Sulfobernsteinsäureester, enthält, wobei der Anteil der Komponente B im Gemisch 0,1-12 Gewichtsprozent beträgt.



   Die Mittel besitzen ein ausgezeichnetes Netzvermögen gegenüber harten Oberflächen und eignen sich als schaumarme Klarspülmittel, besonders für Glas- und Porzellangeschirre, Bestecks und dergleichen. Sie besitzen den weiteren Vorzug, dass sie in ausreichendem Masse biologisch abbaubar sind, so dass eine Verunreinigung der Gewässer vermieden und die Forderung nach Unschädlichkeit gegenüber Fischen und sonstigen Wasserorganismen erfüllt wird.



   Die weitere Bearbeitung des Gegenstandes des Hauptpatentes hat nun ergeben, dass man zu ganz ähnlich wirksamen schaumarmen und biologisch abbaubaren Klarspülmitteln gelangt, wenn man die anionaktiven Netzmittel der Gruppe B des Hauptpatentes durch bestimmte biologisch abbaubare nichtionogene Netzmittel aus der Gruppe der Äthylenoxidaddukte an unverzweigte Alkylreste mit 8-20 C Atomen enthaltende aliphatische Alkohole und/oder Carbonsäurealkanolamide ersetzt.



   Gegenstand der Erfindung ist somit ein Klarspülmittel, das als Komponente A) ein Addukt von nicht mehr als 5 Mol Äthylenoxid und ungesättigten aliphatischen Alkoholen mit   8-20    C-Atomen, und als Komponente B) ein Addukt von 7-15 Mol Äthylenoxid und unverzweigte Alkylreste mit 8-20 C-Atomen enthaltenden aliphatischen Alkoholen, beispielsweise   Carbonsäurealkanolamide,    enthält.



   Wie im Falle des Hauptpatentes besitzt auch das erfindungsgemässe Mittel den Vorteil, dass es bereits in geringen Anwendungskonzentrationen ein ausgezeichnetes Netzvermögen gegenüber harten Oberflächen, wie z. B. Gläsern, Porzellanoberflächen, Bestecks und dergleichen besitzt. Man erreicht bereits mit Konzentrationen von unter 100 mg/l einen einwandfreien Ablauf der Klarspülflotte vom Geschirr. Insbesondere zeichnen sich Edelmetalle und dunkel gefärbte Porzellanoberflächen nach dem Klarspülen durch fleckenlosen Glanz aus. Eine störende Schaumbildung tritt bei den genannten Konzentrationen nicht ein.



   Die beschriebenen nichtionogenen Netzmittel der Komponente B sind ebenfalls verhältnismässig gut biologisch abbaubar. Die beschriebene Kombination führt somit nicht zu einer Verunreinigung der Gewässer und ist gegenüber Fischen und sonstigen Wasserorganismen unschädlich.



   Im erfindungsgemässen Mittel entsprechen die Äthylenoxidaddukte der Komponente A dem Hauptpatent.



   Die als Ersatz der Komponente B des Hauptpatentes angegebenen nichtionogenen Netzmittel können ebenfalls in bekannter Weise dadurch erhalten werden, dass man an aliphatische Alkohole oder Carbonsäurealkanolamide, die unverzweigte Alkylreste mit 8-20 C-Atomen enthalten, 7-15 Mol Äthylenoxid anlagert. Die Reaktion wird vorzugsweise in Gegenwart alkalischer Katalysatoren sowie unter Anwendung von Druck und erhöhter Temperatur durchgeführt. Als Ausgangsverbindungen können vor allem Fettalkohole und Fettsäurealkanolamide sowie deren Gemische, die sich von natürlich vorkommenden tierischen und pflanzlichen Fetten und Ölen ableiten, verwendet werden.



   Beispiele für geeignete Addukte der genannten Art sind: das Anlagerungsprodukt von 8 Mol Äthylenoxid an Dodecylalkohol, das Anlagerungsprodukt von 10-12 Mol   Äffiy    lenoxid an ein Kokosfettalkoholgemisch der Kettenlängen   C12-C18,    das Anlagerungsprodukt von 12-14 Mol   Athy-    lenoxid an ein Talgalkoholgemisch der Kettenlängen   C16    bis   Crs,    das Anlagerungsprodukt von 10 Mol Äthylenoxid an Oleylalkohol, das Anlagerungsprodukt von 8 Mol   äthylen    oxid an ein Kokosfettsäuremonoäthanolamid der Kettenlängen   C12-C14,    das Anlagerungsprodukt von   10-12    Mol Äthylenoxid an ein Kokosfettsäurediäthanolamidgemisch der Kettenlängen   Ci-Ci8.   



   Besonders geeignet sind die Addukte von nicht mehr als 12 Mol Äthylenoxid an die genannten Fettalkohole oder Fettsäurealkanolamide, da mit steigender Länge der   itthy-    lenoxidkette die biologische Abbaubarkeit zurückgeht.



   Die Anwendungskonzentrationen des erfindungsgemässen Mittels im Klarspülbad betragen beispielsweise 10-500 mg/l, vorzugsweise 20-100 mg/l, wobei die Menge des nichtionogenen Netzmittels der Komponente B   0,1-12,    vorzugsweise   4-8    Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge der Tenside, beträgt. Die Anwendungsmenge im Klarspülbad richtet sich im gewissen Umfange nach Art und Reinheit des verwendeten Wassers sowie nach der Art des zu spülenden Geschirrs. Insbesondere erfordern salzreiche Wässer bzw.



  Kunststoffgeschirre etwas höhere Mengen an Klarspülmittel.



   Die Anwendung erfolgt vorzugsweise in Form wässriger oder wässrig alkoholischer Konzentrate mit einem Wirkstoffgehalt von 5-75 Gewichtsprozent. Soweit das erfindungsgemässe Mittel selbst flüssig oder pastenförmig ist, kann es auch in lösungsmittelfreier Form eingesetzt werden. Die Konzentrate werden   zweclünässig    mit Hilfe automatischer Dosiergeräte, wie sie für derartige Zwecke gebräuchlich sind, der   Klarspülfiotte    zugesetzt.



   Sofern mit hartem Wasser gespült wird, können den Konzentraten bzw. der   Klarspülfiotte    zur Vermeidung von Kalkverkrustungen und Kalkschleiern auf dem gespülten Geschirr weiterhin niedere organische Carbonsäuren mit 2-6 Kohlenstoffatomen zugesetzt werden. Bevorzugt werden Säuren, die physiologisch unbedenklich sind und die gegenüber den Härtebildnern des Wassers komplexbildende Eigenschaften besitzen, wie beispielsweise Weinsäure, Milchsäure oder Glykolsäure. Vorzugsweise wird Zitronensäure verwendet.



  In der   Klarspülfiotte    können je nach Wasserhärte etwa 10 bis 750 mg/l Säure mitverwendet werden.



   Beispiel 1
In einer Haushaltsgeschirrspülmaschine wurde normal verschmutztes Geschirr mit einer 600 C heissen alkalischen Reinigerlösung gespült und anschliessend durch 1 bis 2 Zwischenspülgänge mit reinem Wasser von der anhaftenden alkalischen Flotte befreit. Die Reinigungslösung enthielt 2 gll eines alkalischen Reinigergemisches, bestehend aus 80   Gew.-O/o    Natriumtripolyphosphat, 10   Gew.-O/o    Natriumsilikat, 9 Gew.   O/o    Soda und 1   Gew.-o/0    Kaliumdichlorisocyanurat.



   Im darauffolgenden Klarspülgang wurde eine Klarspülflotte mit einer Temperatur von   60-700    C verwendet, die 92 mg/l eines Adduktes von   45   Mol   Äthylenoxid    an ein technisches ungesättigtes aus tierischen Fetten gewonnenes Fettalkoholgemisch mit 16-18 C-Atomen und einem Gehalt von etwa   50-55    Gewichtsprozent an ungesättigten Alkoholen, 8 mg/l eines Adduktes von 10 Mol Äthylenoxid an ein technisches ungesättigtes Kokosfettalkoholgemisch mit 12 bis 18 C-Atomen und 140 mg/l Zitronensäure enthielt. Das verwendete Wasser besass eine Härte von 160 dH. 

  Die Zugabe des Klarspülers zur   Klarspülfiotte    erfolgte mit Hilfe eines automatischen Dosiergerätes in Form einer wässrig alkoholischen Lösung mit einem Gehalt von 20 Gewichtsprozent an nichtionogenen Tensiden und 28 Gewichtsprozent Zitronensäure.  



   Nach dem Ablauf der Reinigungs- und Klarspülgänge wurde ein einwandfreier Klartrockeneffekt erzielt.



   Beispiel 2
Es wurde ein Spülprogramm wie in Beispiel 1, aber unter Verwendung von enthärtetem Wasser durchgeführt. Die   Klarspülfiotte    enthielt 92 mg/l eines Adduktes von 5 Mol Äthylenoxid an ein technisches ungesättigtes aus Baumwollsaat öl gewonnenes Fettalkoholgemisch mit 12-18 C-Atomen, das einen Anteil von etwa 55   o/o    an ungesättigten Fettalkoholen aufwies, und 8 mg/l des Adduktes von 12 Mol Athylenoxid an ein technisches ungesättigtes Kokosfettalkoholgemisch mit 12-18 C-Atomen.



   Der Klartrockeneffekt, insbesondere auch auf Edelstahlbestecks und dunkel gefärbten Porzellanglasuren, war einwandfrei.



   Beispiel 3
Es wurde ein Spülprogramm wie in Beispiel 1, einmal unter Verwendung von enthärtetem Wasser   Und    einmal unter Verwendung von Wasser von 160 dH durchgeführt. Die Klarspülflotte enthielt 46 mg/l eines Adduktes von 3,5 Mol Äthylenoxid an ein technisches ungesättigtes Fettalkoholgemisch mit 12-18 C-Atomen und einer Jodzahl von 50-55, 4 mg/l eines Adduktes von 8,5 Mol Äthylenoxid an ein gesättigtes Fettalkoholgemisch mit 12-18 C-Atomen und 70 mg/l Zitronensäure.

 

   Der Klartrockeneffekt war in beiden Fällen einwandfrei.



   Beispiel 4
Es wurde ein Spülprogramm wie in Beispiel 1 unter Verwendung von Wasser von 160 dH durchgeführt. Die Klar   spülfiotte    enthielt 92 mg/l eines Adduktes von 4,5 Mol   Äthy    lenoxid an ein Spermölalkoholgemisch der Kettenlängen   C16    bis   C18,    8 mg/l eines Adduktes von 8 Mol Äthylenoxid an ein Kokosfettsäuremonoäthanolamidgemisch der Kettenlängen   Cu-C14    und 140 mg/l Zitronensäure.



   Nach Ablauf des Spülprogrammes wurde ein einwandfreieer Klartrockeneffekt festgestellt. Eine störende Schaumbildung trat nicht auf. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Schaumarmes Klarspülmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als Komponente A) ein Addukt von nicht mehr als 5 Mol Äthylenoxid und ungesättigten aliphatischen Alkoholen mit 8-20 C-Atomen, und als Komponente B) ein Addukt von 7-15 Mol Äthylenoxid und unverzweigte Alkylreste mit 8-20 C-Atomen enthaltenden aliphatischen Alkoholen enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mittel gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente B) ein Addukt von 8-12 Mol Athylenoxid und einem Fettalkoholgemisch, das sich von natürlich vorkommenden, tierischen oder pflanzlichen Fetten oder Ölen mit 12-18 C-Atomen ableitet, ist.
    2. Mittel gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente B) ein Addukt von 8-12 Mol Äthylen oxid und Fettsäuremono- oder Diäthanolamiden, die sich von natürlich vorkommenden, tierischen oder pflanzlichen Fetten oder Ölen ableiten, ist.
CH545846D 1968-03-14 1969-03-10 Clarifying agent for mechanical dish wash- - ing CH545846A (en)

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FR2432043A1 (fr) * 1978-07-25 1980-02-22 Naneix Jacques Procede pour remedier au defaut de moussage des boissons gazeuses contenues dans un verre et compositions chimiques s'y rapportant
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