CH547203A - Verfahren und vorrichtung fuer die herstellung von schlauchbeuteln. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung fuer die herstellung von schlauchbeuteln.

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CH547203A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/10Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
    • B65B9/13Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being supplied in a flattened state

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Beuteln mit einer durch eine Schliesswulst verschlossenen Entnahmeöffnung aus einem aus einer schweissbaren Folie hergestellten Schlauch mit einer parallel zur   Schlauchlängsachse    verlaufenden Faltstelle und zu beiden Seiten der Faltstelle an der Schlauchinnenseite angeformten Schliesswulsthälften, die zu einer Schliesswulst vereinigt werden und nach dem Aufschneiden der Faltstelle den Schlauch zusammenhalten.



   Auf Schlauchbeutelmaschinen werden in bekannter Weise aus flachen Folienbahnen Beutel geformt, bei Bedarf gleichzeitig gefüllt und verschlossen. Zur Formung eines Beutels wird die flach ausgebreitete Folienbahn über eine Formschulter und ein Formrohr gezogen und anschliessend in Längsrichtung verschweisst, so dass ein Schlauch entsteht. Mit Hilfe von querliegenden Schweisswerkzeugen werden die Beutel durch in bestimmtem Abstand ausgeführte Querschweissungen hergestellt und anschliessend oder im gleichen Arbeitsgang abgetrennt. Soll der Beutel gefüllt werden, so wird durch ein vom Schlauch umschlossenes Formrohr das Füllgut eingefüllt und anschliessend die Einfüllöffnung durch eine Schweissnaht verschlossen. Diese Schlauchbeutel sind als Einwegpackungen gedacht, da sie nach ihrer Öffnung nur behelfsmässig wieder verschliessbar sind.



   Will man Schlauchbeutel herstellen, die beliebig geöffnet und wieder verschlossen werden können, so kann man die einleitend beschriebenen Folien verwenden, die an ihren Seitenkanten als SchliesswOlste ausgebildete Verdickungen mit eingearbeiteten Vertiefungen haben.   Ineinandergedrückt    ergeben sie einen Druckverschluss, der ähnlich dem bekannten Reissverschluss geöffnet und verschlossen werden kann. Ein solcher Verschluss ist   mr    viele Güter, insbesondere für Kleinteile, sehr vorteilhaft. Folien mit   Schliesswülsten    werden wie angegeben in Schlauchform hergestellt, wobei die beiden Schliesswulsthälften dicht nebeneinander im Schlauch angeordnet sind.



   Bevor der Schlauch zwischen den Schliesswulsthälften aufge schlitzt wird, werden diese ineinandergedrückt.



   Die mit einer Schliesswulst zu verschliessenden Folien werden in Schlauchform, d.h. mit ineinandergedrückten
Schliesswulsthälften, angeliefert. Dies geschieht aus zwei
Gründen, einmal weil bei längerer Lagerung die Schliess wulsthälften   zerdrückt    werden und nicht mehr   verschliessbar    sind und zum anderen, weil es bei Verwendung bekannter
Schlauchbeutelmaschinen nicht möglich ist, die Folie, nach dem sie über Formrohr und Formschulter einer Schlauch beutelmaschine gezogen ist, durch Zusammendrücken der
Schliesswulsthälften zu einem Schlauch zu formen. Für die
Herstellung von   Schlauchbeuteln    hat man deshalb den ange lieferten Schlauch an der der Schliesswulst   gegenAberliegen-    den Seite aufgeschlitzt und ihn, nachdem er über das Form rohr gezogen worden ist, wieder zugeschweisst.

  Abgesehen davon, dass dieses Verfahren aufwendig ist, erhält man Beutel mit einem erheblichen Nachteil. Diese zusätzliche Schweiss naht befindet sich nämlich am Boden des Beutels, wodurch dessen Tragfähigkeit stark vermindert wird.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen, nach dem mit Schliesswülsten verschlossene
Schlauchbeutel hergestellt werden können, deren Böden aus einer zusammenhängenden Folie bestehen.



   Diese Aufgabe wird   erfindungsgemäss    dadurch gelöst, dass der Schlauch durch Trennen des Schliesswulstes geöffnet, zu einer ebenen Folie ausgebreitet, in dieser Form über ein
Form rohr   undXoder    die Formschulter einer Schlauchbeutel maschine so gezogen wird, dass die Ränder der Folie flach ge geneinander   geführt    werden, dass die Schliesswulsthälften ge schlossen und die einzelnen Beutel durch senkrecht zur Ent nahmeöffnung liegende Schweissnähte geschlossen und von einander getrennt werden. Mit dem vorgeschlagenen Verfahren ist es möglich, Schlauchbeutel mit erhöhter Festigkeit herzustellen.



   Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung geschieht das Öffnen des auf einer Trommel aufgewickelten Schlauches durch Trennen der Schliesswulsthälften, das Ausbreiten des geöffneten Schlauches zu einer flachen Folie und das Ziehen dieser Folie über ein Form rohr und/oder eine Formschulter in einem Arbeitsgang. Das Anliefern und Lagern des Folienschlauches mit zusammengedrückten Schliesswulsthälften hat sich deshalb als unbedingt notwendig erwiesen, da sonst bei längeren Lagerzeiten durch das Gewicht des zu einer Rolle aufgewickelten Schlauches oder durch erhöhten Druck, die Schliesswulsthälften derart bleibend verformt würden, dass ein späteres Zusammendrücken der Schliesswulsthälften kaum oder überhaupt nicht mehr möglich ist.

  Mit dem vorliegenden Verfahren werden mehrere Arbeitsgänge, wie Abwickeln, Trennen der Schliesswulsthälften, erneutes Aufwickeln und Herstellen des Beutels zu einem Arbeitsgang zusammengefasst, wodurch die Herstellung der Schlauchbeutel erheblich verbilligt wird.



   Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist er   findungsgemäss    gekennzeichnet durch eine die Folie aufnehmende Vorratsrolle, mehrere Richt- und Umlenkrollen, ein Formrohr, zwei die Schliesswulsthälften ineinander drückende Schliesseinrichtungen, Folientransportvorrichtungen und mindestens ein den Folienschlauch querschweissendes Schweissgerät. Vorzugsweise bestehen die Schliesseinrichtungen aus zwei gegeneinander arbeitende Druckrollen, die gleichzeitig als Transportrollen dienen können. In der Nähe der Querschweisswerkzeuge sind zweckmässig Spreizvorrichtungen angeordnet, die den Folienschlauch in Querrichtung spreizen und so einwandfreie Schweissungen ermöglichen.



   Eine bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchmhrung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine zur Aufnahme der Schlauchtrommel einen vertikalen Zapfen und zwischen diesem und der Form schulter bzw. dem Formrohr eine Trennvorrichtung für die Schliesswulst des Schlauches hat.



     Erfahrungsgemäss    macht das Verarbeiten von Schlauch folien, bei denen der Abstand der Schliesswulsthälften zuein ander starken Schwankungen unterworfen ist, erhebliche
Schwierigkeiten. Nach eine Ausführungsform der Erfindung werden diese Schwierigkeiten durch eine die Schliesswulsthälften in jeweils gleichem Abstand zu einer senkrecht zur
Folie liegenden Ebene haltenden Führungseinrichtung behoben. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung aus zwei federnd gelagerten, an den Schliesswulsthälften angrei fenden Führungsrollen besteht, die derart miteinander ver bunden sind, dass sie bezüglich der genannten Ebene zwangsweise jeweils den gleichen Abstand einnehmen.

 

   Eine Verbesserung des Schliessens der Schliesswulsthälften kann auch bei grösseren Schwankungen in ihrem Abstand dann erreicht werden, wenn die die Schliesswulsthälften in    einanderdrückenden    Schliesseinrichtungen aus einer aus mehreren nebeneinanderliegenden Ringen gebildeten Druckrolle besteht.



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist zusätzlich vor den Andruckrollen eine Führung für die Folie angebracht, die vorzugsweise senkrecht zur Folie verschiebbar gelagert ist.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, in dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer   Sch'auchbeutelmaschine,   
Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine, teilweise im
Schnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Maschine,
Fig. 4 eine Rückansicht der Maschine,  
Fig. 5 eine vergrösserte Darstellung der in Fig. 4 gezeigten Führungseinrichtung,
Fig. 6 eine vergrösserte Darstellung der Vorderansicht der Maschine,
Fig. 7 einen fertiggestellten Schlauchbeutel in Ansicht und
Fig. 8 eine Seitenansicht des Schlauchbeutels nach Fig. 7.



   Am als Rahmen ausgebildeten Gestell 1 der Schlauchbeutelmaschine ist über einen Träger 2 ein Formrohr 3 befestigt, das eine Formschulter 4 trägt. Über die Formschulter und das Formrohr ist eine Folie 5 gezogen, die von einer Transportrolle 6 und einem Transportrollenpaar 7 angetrieben wird.



   Die Folie 5 läuft von einer Vorratsrolle 8 ab, die auf einem parallel zum Maschinenbett ausgerichteten drehbaren Tisch 9 aufliegt. Der Tisch 9 ist mit einer Welle 10 verbunden, die in einem Lager 11 drehbar gelagert ist. Auf der Vorratsrolle 8 sind die beiden Schliesswulsthälften 12, 13 zusammengedrückt, d.h. die Folie ist als Schlauch aufgewickelt, um zu verhindern, dass die Schliesswulsthälften bei der Lagerung oder beim Transport verformt werden können. Die Trennung der beiden Schliesswulsthälften 12, 13 besorgt ein Zapfen 14, der an einem Ständer 15 befestigt ist. Mit Hilfe von jeweils zwei paarweise angeordneten Umlenkrollen 16, 17, die an beiden Enden der Folie hinter die Schliesswulsthälften 12, 13 greifen, wird die Folie nach zwei Seiten um je   90     gewendet und so zu einer ebenen Bahn ausgebreitet.

  Eine Führungseinrichtung 18 ist den Umlenkrollen nachgeschaltet und hat die Aufgabe, die beiden Schliesswulsthälften bezüglich der durch die Rollen 7 festgelegten Schliessebene zwangsweise in jeweils gleichem Abstand zu halten.



   Die Führungseinrichtung 18 hat zwei an den Innenkanten der Schliesswulsthälften 12, 13 anliegende Führungsräder 19, 20, die an Naben 21, 22 befestigt sind. Diese Naben sind auf Hülsen 23, 24 verschiebbar befestigt, um den Abstand der Führungsrollen an unterschiedliche Folienbreiten anpassen zu können. Die Hülsen 23, 24 sind ihrerseits verschiebbar auf einer Achse 25 angeordnet und werden durch eine zwischen ihnen angeordnete Feder 26 auseinandergehalten. An den Hülsen 23, 24 sind Laschen 27, 28 befestigt, an denen Hebel 29, 30 angelenkt sind. Die beiden Hebel 29, 30 greifen im gleichen Abstand zum Drehpunkt an einer drehbar gelagerten Platte 31 an. Die Wirkungsweise der Führungseinrichtung ist folgende. Die jeweils in einem bestimmten Abstand zur Schliessebene fest auf den Hülsen angeordneten Führungsrollen 19, 20 greifen je an einer Innenkante einer Schliesswulsthälfte 12, 13 an.

  Die Feder 26 sorgt dafür, dass die Führungsrollen mit einem gewissen Druck an den Kanten der Schliesswulsthälften anliegen und die Folienbahn straff ausgebreitet ist. Ändert sich der Abstand der Schliesswulsthälften zueinander, so wird der Abstand der Führungsrollen 19, 20 automatisch mit geändert. Bei einer Verringerung des Abstandes werden die Führungsrollen entgegen der Kraft der Feder 26 zueinander hin verschoben, während bei einer Vergrösserung des Abstandes die Feder 26 das Nachführen der Führungsrollen bewirkt. Da die Führungsrollen fest mit den Hebeln 29, 30 verbunden sind, die ihrerseits über die Platte 31 miteinander gekoppelt sind, ist es gewährleistet, dass die beiden Führungsrollen und damit auch die Schliesswulsthälften jeweils den gleichen Abstand zur Schliessebene einnehmen.



   Von der Führungseinrichtung 18 aus läuft die Folie über die Formschulter 4 und das Formrohr 3. Das Transportrollenpaar 7 dient gleichzeitig als Schliesseinrichtung und drückt die beiden parallel zueinander geführten Schliesswulsthälften ineinander. Der hierdurch gebildete Schlauch wird mit Hilfe von Querschweisswerkzeugen 32 in bestimmten Abständen quer abgeschweisst. Die gebildeten Beutel werden entweder im gleichen Arbeitsgang oder in einem nachfolgenden voneinander getrennt. Um faltenfreie Schweissnähte zu erhalten, sind in der Nähe der Schweisswerkzeuge Spreizvorrichtungen 33 vorgesehen, die den Schlauch an zwei Enden greifen und diesen in Richtung der Schweissnaht spreizen. Durch das Fül1rohr 3 kann bei Bedarf in den nur an seiner Unterseite quergeschweissten Beutel Füllgut eingefüllt werden.

  Nach dem Einfüllen wird dann die Einfüllöffnung durch eine Schweissnaht verschlossen, die gleichzeitig wieder den Abschluss für den nächsten Beutel bilden kann.



   In Fig. 6 ist die Schliesseinrichtung für das Zusammendrücken der Schliesswulsthälften 12, 13 im vergrösserten Massstab gezeigt. Um eine weitere Verbesserung der Führung der beiden Schliesswulsthälften zu erhalten, bestehen die beiden Transport- und Schliessrollen 7 aus je einer aus mehreren nebeneinander liegenden Ringen gebildeten Druckrolle. Die zwischen den einzelnen Ringen ausgebildeten Nuten bilden eine zusätzliche Führung für die beiden Schliesswulsthälften.



  Für eine weitere Verbesserung der Führung der beiden Schliesswulsthälften ist unmittelbar vor den Druckrollen 7 ein Führungskeil 34 vorgesehen, der auf einer senkrecht zu den Schliesswulsthälften angeordneten Achse 35 drehbar gelagert und verschiebbar ist. Der Führungskeil reicht mit seiner Spitze zwischen die Führungsrollen 7 und hat an seinen Seitenflächen Nuten, in denen die beiden Schliesswulsthälften geführt sind.

 

   Die Drehbarkeit des Führungskeiles gestattet es, einen etwaigen ungleichen Lauf der beiden Schliesswulsthälften auszugleichen. Die Verschiebbarkeit des Führungskeiles auf der Achse 35 dient dazu, mögliche Abstandsänderungen der Schliesswulsthälften zueinander auszugleichen.



   In Fig. 7 und 8 ist der fertige Beutel 36 gezeigt. Das im Beutel 36 befindliche Gut kann über die mit der Schliesswulst 12, 13 verschlossenen Entnahmeöffnung herausgenommen werden. Der Beutel hat lediglich an seinen beiden Seiten 37, 38 eine Schweissnaht, während Seiten und Boden aus einer durchgehenden Folie bestehen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Verfahren zur Herstellung von Beuteln mit einer durch eine Schliesswulst verschlossenen Entnahmeöffnung aus einem aus einer schweissbaren Folie hergestellten Schlauch mit einer parallel zur Schlauchlängsachse verlaufenden Faltstelle und zu beiden Seiten der Faltstelle an der Schlauchinnenseite angeformten Schliesswulsthälften, die zu einer Schliesswulst vereinigt werden und nach dem Aufschneiden der Faltstelle den Schlauch zusammenhalten, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch durch Trennen des Schliesswulstes geöffnet, zu einer ebenen Folie ausgebreitet, in dieser Form über ein Formrohr und/oder die Formschulter einer Schlauchbeutelmaschine so gezogen wird, dass die Ränder der Folie flach gegeneinander geführt werden,
    dass die Schliesswulsthälften geschlossen und die einzelnen Beutel durch senkrecht zur Entnahmeöffnung liegende Schweissnähte geschlossen und voneinander getrennt werden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine die Folie (5) aufnehmende Vorratsrolle (8), mehrere Richt- und Umlenkrollen (16), ein Formrohr (3), zwei die Schliesswulsthälften (12, 13) ineinanderdrückende Schliesseinrichtungen (7), Folientransportvorrichtungen (6, 7) und mindestens ein den Folienschlauch quer schweissendes Schweissgerät (32).
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen des auf einer Trommel aufgewickelten Schlauches durch Trennen der Schliesswulsthälften und das Ausbreiten des geöffneten Schlauches zu einer flachen Folie und das Ziehen dieser Folie über ein Formrohr und/oder eine Formschulter in einem Arbeitsgang geschieht.
    2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein durch die Formschulter geführtes Formrohr Füllgut in den an seiner Unterseite quer geschweissten Beutel eingeführt und anschliessend der Beutel an seiner oberen Seite abgeschweisst und abgetrennt wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Umlenkrollen (16) und Formrohr (3) eine Formschulter (4) angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschulter (4) das Formrohr (3) aufnimmt.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine zu Aufnahme der Schlauchtrommel (8) einen vertikalen Zapfen (15) und zwischen diesem und der Formschulter (4) bzw. des Formrohres (3) eine Trennvorrichtung (14) ftir die Schliesswulst (12, 13) des Schlauches hat.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch eine die SchliesswulsthHlften (12, 13) in jeweils gleichem Abstand zu einer senkrecht zur Folie liegenden Ebene haltenden Führungseinrichtung (18).
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (18) aus zwei federnd gelagerten, an den Wulsth lften (12, 13) angreifenden Führungsrollen (19, 20) besteht, die derart miteinander verbunden sind, dass sie bezüglich der genannten Ebene zwangsweise je weils den gleichen Abstand einnehmen.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schliesswulsthälften (12, 13) ineinanderdrückenden Schliesseinrichtungen (7) aus einer aus mehreren nebeneinander liegenden Ringen gebildeten Druckrolle bestehen.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliesseinrichtungen (7) aus zwei endlosen gegeneinander laufenden Bändern bestehen.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliesseinrichtungen aus zwei gegeneinander arbeitenden Druckrollen (7) bestehen.
    II. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrollen (11) gleichzeitig als Transportrollen dienen.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch zusätzliche Werkzeuge zum Längsschweissen der Folien.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Querschweisswerkzeuge (32) Spreizvorrichtungen (33) angeordnet sind, die den Folienschlauch in Querrichtung spreizen.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Führung (34) der Folie vor den Andruckrollen (7).
    15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (34) senkrecht zur Folie verschiebbar gelagert ist.
CH547203D 1973-03-08 1973-03-08 Verfahren und vorrichtung fuer die herstellung von schlauchbeuteln. CH547203A (de)

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CH338273 1973-03-08

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