CH547293A - Verfahren zur herstellung von 1,4-benzodiazepin - 2 onen. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 1,4-benzodiazepin - 2 onen.

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CH547293A
CH547293A CH547293DA CH547293A CH 547293 A CH547293 A CH 547293A CH 547293D A CH547293D A CH 547293DA CH 547293 A CH547293 A CH 547293A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D243/00Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D243/06Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms having the nitrogen atoms in positions 1 and 4
    • C07D243/10Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms having the nitrogen atoms in positions 1 and 4 condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D243/141,4-Benzodiazepines; Hydrogenated 1,4-benzodiazepines
    • C07D243/161,4-Benzodiazepines; Hydrogenated 1,4-benzodiazepines substituted in position 5 by aryl radicals
    • C07D243/181,4-Benzodiazepines; Hydrogenated 1,4-benzodiazepines substituted in position 5 by aryl radicals substituted in position 2 by nitrogen, oxygen or sulfur atoms
    • C07D243/24Oxygen atoms
    • C07D243/30Preparation including building-up the benzodiazepine skeleton from compounds already containing hetero rings

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von 1,4-Benzodiazepin-2-onen der allgemeinen Formel
EMI1.1     
 worin X Wasserstoff, Halogen, eine Nitrogruppe oder eine Methoxygruppe und Y Wasserstoff oder Halogen bedeutet.



   Das erfindungsgemässe Verfahren beruht auf der Spaltung des Imidazolidonringes in einer Verbindung der allgemeinen Formel
EMI1.2     
   worin    X und Y die gleiche Bedeutung wie in Formel I naben, unter gleichzeitiger Cyclisierung in einem Lösungsmittel mit Hilfe einer Säure. Experimente haben gezeigt, dass die besten Ergebnisse erzielt werden, wenn als Lösungsmittel niedere aliphatische Alkohole, am besten Äthanol oder Propanol und als Säure Halogenwasserstoffsäuren, am besten Chlorwasserstoff gelöst bis zur Sättigung in Äthanol bei 20   "C,    verwendet werden.



   Die Spaltung des Imidazolidonringes und die gleichzeitige Cyclisierung erfolgen im allgemeinen bei der Siedetemperatur des Lösungsmittels, können aber auch bei 35 bis 40   "C    stattfinden, wenn mit Magensaft nach B.P. gearbeitet wird.



   Verbindungen der allgemeinen Formel I können bereits auf verschiedene Weisen hergestellt werden, z. B. ausgehend von Derivaten des 2-Aminobenzophenons, die mit Glycinäthyl ester kondensiert werden, oder über 2-Chloracetamidoderivate des Benzophenons durch Kondensation mit Ammoniak oder Urotropin, über Iminoderivate des 2-Aminobenzophenons, wie auch über eine grosse Reihe von Methoden, die obgenannte Reaktionen verwenden.



   Alle genannten Methoden gehen von verschiedenen Derivaten des Benzophenons aus, die sehr oft keine Handelswaren sind.



   Im Gegensatz hierzu sind aber Verbindungen der allgemeinen Formel   Il    leicht zugänglich; sie sind meistens im Handel erhältlich oder können z. B. nach den Verfahren von Hoff   mann-La    Roche, Schweizer Patent Nr. 449 029 und Nr.



  465 621 hergestellt werden. In diesen Patenten ist sogar erwähnt, dass die Verbindung der allgemeinen Formel II in der X = Cl und Y = H sind, muskelrelaxierende Wirkung hat. Während unserer Experimente haben wir gefunden, dass diese Verbindung in vitro (in welchen die Bedingungen im Magen simuliert wurden) in eine Verbindung der allgemeinen Formel I übergeht, mit X = Cl und Y = H. Verbindungen der allgemeinen Formel I sind in ihrer Wirkung als Tranquillizer, Muskelrelaxanten usw. bekannt.



   Es ist unsere Meinung, dass die Verbindung mit der allgemeinen Formel II nicht auf die Muskelrelaxation wirkt, wohl aber die Verbindung   1,    die im Magen entsteht. Noch nicht beendete in vivo Experimente bestätigen unsere Annahme.



   Beispiel I
10 g   342'-Benzoyl-4'-chlorphenylS4-imidazolidon-hydrochlo-    rid oder -Base wird in 100 ml einer gesättigten Lösung von Chlorwasserstoff in Äthanol gelöst, 10 Stunden auf dem Wasserbad unter Rückfluss erwärmt, wobei der Überschuss an Chlorwasserstoff entweicht. Der Überschuss an Äthanol wird in vacuo abdestilliert (bis 40 ml) und der Rückstand mit Natriumhydroxyd neutralisiert. 40 ml Wasser dazugeben und mit 3 x 500 ml Benzol extrahiert. Die vereinigten Benzolextrakte werden über Natriumsulfat getrocknet, das Benzol in vacuo abdestilliert und der Rückstand abgekühlt. Die abgeschiedenen Kristalle werden mit Äther gewaschen und 7-Chlor-5-phenyl-2-oxo-1,2-dihydro-1,4-benzodiazepin, Schmelzpunkt 188-189   "C,    erhalten.



  Beispiel II
10 g   342'A3'-Fluorbenzoyl)w4'-chlorphenylS4-imidazolidon    wird in 100 ml einer gesättigten Lösung von Chlorwasserstoff in Propanol gelöst. Auf dieselbe Art wie in Beispiel 1 wird   7-Chlor-543'-fluorphenyl)-2-oxo-1,2-dihydro-1,4-benzodia-    zepin, Schmelzpunkt 199-200   "C,    gewonnen.

 

  Beispiel III
2 g   342'-BenzoylW-chlorphenylS4-imidazolidon    wird in 50 ml Magensaft (hergestellt nach B.P. Methode) gelöst, in den künstlichen Magen gebracht und 36 Stunden auf 37   "C    gehalten. Das Wasser wird in vacuo abdestilliert und der Rest wie in Beispiel I beschrieben behandelt um 7-Chlor-5-phenyl-2-oxo1,2-dihydro-1,4-benzodiazepin, Schmelzpunkt 186-188   "C,    zu bekommen.



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel
EMI1.3     
 worin X Wasserstoff, Halogen, eine Nitrogruppe oder eine Methoxygruppe und 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von 1,4-Benzodiazepin-2-onen der allgemeinen Formel EMI1.1 worin X Wasserstoff, Halogen, eine Nitrogruppe oder eine Methoxygruppe und Y Wasserstoff oder Halogen bedeutet.
    Das erfindungsgemässe Verfahren beruht auf der Spaltung des Imidazolidonringes in einer Verbindung der allgemeinen Formel EMI1.2 worin X und Y die gleiche Bedeutung wie in Formel I naben, unter gleichzeitiger Cyclisierung in einem Lösungsmittel mit Hilfe einer Säure. Experimente haben gezeigt, dass die besten Ergebnisse erzielt werden, wenn als Lösungsmittel niedere aliphatische Alkohole, am besten Äthanol oder Propanol und als Säure Halogenwasserstoffsäuren, am besten Chlorwasserstoff gelöst bis zur Sättigung in Äthanol bei 20 "C, verwendet werden.
    Die Spaltung des Imidazolidonringes und die gleichzeitige Cyclisierung erfolgen im allgemeinen bei der Siedetemperatur des Lösungsmittels, können aber auch bei 35 bis 40 "C stattfinden, wenn mit Magensaft nach B.P. gearbeitet wird.
    Verbindungen der allgemeinen Formel I können bereits auf verschiedene Weisen hergestellt werden, z. B. ausgehend von Derivaten des 2-Aminobenzophenons, die mit Glycinäthyl ester kondensiert werden, oder über 2-Chloracetamidoderivate des Benzophenons durch Kondensation mit Ammoniak oder Urotropin, über Iminoderivate des 2-Aminobenzophenons, wie auch über eine grosse Reihe von Methoden, die obgenannte Reaktionen verwenden.
    Alle genannten Methoden gehen von verschiedenen Derivaten des Benzophenons aus, die sehr oft keine Handelswaren sind.
    Im Gegensatz hierzu sind aber Verbindungen der allgemeinen Formel Il leicht zugänglich; sie sind meistens im Handel erhältlich oder können z. B. nach den Verfahren von Hoff mann-La Roche, Schweizer Patent Nr. 449 029 und Nr.
    465 621 hergestellt werden. In diesen Patenten ist sogar erwähnt, dass die Verbindung der allgemeinen Formel II in der X = Cl und Y = H sind, muskelrelaxierende Wirkung hat. Während unserer Experimente haben wir gefunden, dass diese Verbindung in vitro (in welchen die Bedingungen im Magen simuliert wurden) in eine Verbindung der allgemeinen Formel I übergeht, mit X = Cl und Y = H. Verbindungen der allgemeinen Formel I sind in ihrer Wirkung als Tranquillizer, Muskelrelaxanten usw. bekannt.
    Es ist unsere Meinung, dass die Verbindung mit der allgemeinen Formel II nicht auf die Muskelrelaxation wirkt, wohl aber die Verbindung 1, die im Magen entsteht. Noch nicht beendete in vivo Experimente bestätigen unsere Annahme.
    Beispiel I 10 g 342'-Benzoyl-4'-chlorphenylS4-imidazolidon-hydrochlo- rid oder -Base wird in 100 ml einer gesättigten Lösung von Chlorwasserstoff in Äthanol gelöst, 10 Stunden auf dem Wasserbad unter Rückfluss erwärmt, wobei der Überschuss an Chlorwasserstoff entweicht. Der Überschuss an Äthanol wird in vacuo abdestilliert (bis 40 ml) und der Rückstand mit Natriumhydroxyd neutralisiert. 40 ml Wasser dazugeben und mit 3 x 500 ml Benzol extrahiert. Die vereinigten Benzolextrakte werden über Natriumsulfat getrocknet, das Benzol in vacuo abdestilliert und der Rückstand abgekühlt. Die abgeschiedenen Kristalle werden mit Äther gewaschen und 7-Chlor-5-phenyl-2-oxo-1,2-dihydro-1,4-benzodiazepin, Schmelzpunkt 188-189 "C, erhalten.
    Beispiel II 10 g 342'A3'-Fluorbenzoyl)w4'-chlorphenylS4-imidazolidon wird in 100 ml einer gesättigten Lösung von Chlorwasserstoff in Propanol gelöst. Auf dieselbe Art wie in Beispiel 1 wird 7-Chlor-543'-fluorphenyl)-2-oxo-1,2-dihydro-1,4-benzodia- zepin, Schmelzpunkt 199-200 "C, gewonnen.
    Beispiel III 2 g 342'-BenzoylW-chlorphenylS4-imidazolidon wird in 50 ml Magensaft (hergestellt nach B.P. Methode) gelöst, in den künstlichen Magen gebracht und 36 Stunden auf 37 "C gehalten. Das Wasser wird in vacuo abdestilliert und der Rest wie in Beispiel I beschrieben behandelt um 7-Chlor-5-phenyl-2-oxo1,2-dihydro-1,4-benzodiazepin, Schmelzpunkt 186-188 "C, zu bekommen.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel EMI1.3 worin X Wasserstoff, Halogen, eine Nitrogruppe oder eine Methoxygruppe und Y Wasserstoff oder Halogen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Imidazolidonderivat der allgemeinen Formel EMI2.1 worin X und Y die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben, in einem Lösungsmittel mit Säure behandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel niedere aliphatische Alkohole verwendet werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Säure eine Halogenwasserstoffsäure verwendet wird.
    PATENTANSPRUCH 11 Verbindung der allgemeinen Formel I, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1.
CH547293D 1971-01-28 1971-01-28 Verfahren zur herstellung von 1,4-benzodiazepin - 2 onen. CH547293A (de)

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