CH547860A - Kupolofen mit gichtverschluss. - Google Patents
Kupolofen mit gichtverschluss.Info
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- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/18—Bell-and-hopper arrangements
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des im Patentanspruch des Hauptpatentes beschriebenen Kupolofens mit einer über der Gicht angeordneten Begichtungsöffnung, die einen Gichtverschluss aufweist und mit einem Begichtungskübel versehen ist, der auf den Rand der Begichtungsöffnung aufsetzbar ist, wobei mindestens ein Gichtverschlusskörper von der Kupolofeninnenseite her an die Begichtungsöffnung anlegbar ist. Dieser Kupolofen ist dadurch gekennzeichnet, dass jedem Gichtverschlusskörper ein einarmiger Tragarm zugeordnet ist und die über dem bei Betrieb die Schmelzsäule aufnehmenden Schacht des Kupolofens liegende Gicht sich keglig auf einen solchen Durchmesser erweitert, dass die Sperrigkeit des Chargiergutes nur noch nach der lichten Öffnung des Kupolofenschachtes festlegbar ist. Die Erfindung besteht darin, dass die Gicht aus einem sich verengenden, kegelförmigen Füllraum besteht, an welchen sich ein annähernd zylindrischer oberer Schacht anschliesst, dessen Querschnitt maximal gleich dem Querschnitt des unteren Schachtes und die Gichtgasabsaugung in einem Ringraum zwischen dem oberen Schacht und unteren Schacht angeordnet ist. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. In der Zeichnung ist mit 1 die Schmelzsäule, mit 2 der untere Schacht des Kupolofens und mit 3 ein oberer Schacht bezeichnet. Die Gicht 4 besteht aus einem konischen Teil 5, an welchen sich der zylindrische, obere Schacht 3 anschliesst. Der Gichtverschluss besteht aus einem Gichtverschlusskörper 6, welcher von der Kupolofeninnenseite her an die Begichtungs öffnung 7 angelegt werden kann. Der obere Schacht 3 ist von einem Ringraum 8 umgeben, aus welchem die Gichtgasabsaugung 9 die entstehenden Gichtgase über die Leitung 10 wegführt. Ein Thermoelement 11 dient der Überwachung der Temperatur der Gichtgase beim Leerschmelzen des Kupolofens. Ein Kranz von Düsen 12 befindet sich im unteren Teil des Ringraumes 8. Mit 13 ist ein Füllstandsanzeiger bekannter Bauart bezeichnet, welcher eine Überwachung der Höhe der Schmelzsäule 1 ermöglicht. 14 bedeutet ein vom Thermoelement 11 gesteuertes Ventil, welches zwecks Kühlung der Gichtgase beim Leerschmelzen des Kupolofens die Wasser menge steuert, die aus den Düsen 12 austritt. Die Arbeitsweise des Kupolofens mit Gichtverschluss ge mäss dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist folgende: Nach dem Anfahren des Kupolofens wird mittels Begichtungskübel 15 über die Begichtungsöffnung 7 solange Koks und Gattierung zugesetzt, bis die Schmelzsäule 1 auch den oberen Schacht 3 angefüllt hat. Der Rauminhalt des oberen Schachtes 3 ist so gross bemessen, dass mehr als eine Charge des Begichtungskübels 15 darin Platz findet. Die entstehenden Gichtgase können, da die Gicht 4 durch den Gichtverschluss 6 abgeschlossen ist, nur durch die Gichtabsaugung 9 über den Ringraum 8 in die Leitung 10 entweichen. Zweckmässigerweise ist zwischen der Gicht 4 und der Gichtabsaugung 9 eine Verbindungsleitung 16 angeordnet. Da der Druck im oberen Teil der Gichtgasabsaugung 9 etwas geringer ist als der Druck in der Gicht 4, findet eine dauernde Durchspülung der Gicht 4 mit Gichtgas statt. Erhöht sich die Temperatur des Gichtgases beim Leerschmelzen des Kupolofens über ein vorgegebenes zulässiges Mass, so öffnet das Ventil 14. Die über die Wasserleitung 17, die Ventile 14 und die angeschlossenen Düsen 12 austretende Wassermenge bewirkt eine Abkühlung der austretenden Gichtgase auf eine vorgegebene Temperatur und verhindert damit Schäden, die durch zu hohe Gichtgastemperaturen entstehen können. PATENTANSPRUCH Kupolofen mit Gichtverschluss nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Gicht (4) aus einem sich verengenden, kegelförmigen Füllraum (5) besteht, an welchen sich ein annähernd zylindrischer oberer Schacht (3) anschliesst, dessen Querschnitt maximal gleich dem Querschnitt des unteren Schachtes (2) ist und die Gichtgasabsaugung (9) im Ringraum (8) zwischen dem oberen Schacht (3) und dem unteren Schacht (2) angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kupolofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauminhalt des oberen Schachtes (3) so gross bemessen ist, dass mehr als eine Charge des Begichtungskübels (15) darin Platz findet. 2. Kupolofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Austrittstelle (9) der Gichtgasabsaugung ein ein Ventil (14) steuerndes Thermoelement (11) angeordnet ist, mittels welchem die zur Kühlung der Gichtgase beim Leerschmelzen des Kupolofens benötigte, während des Kühlvorgangs aus den Düsen (12) austretende Wassermenge steuerbar ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des im Patentanspruch des Hauptpatentes beschriebenen Kupolofens mit einer über der Gicht angeordneten Begichtungsöffnung, die einen Gichtverschluss aufweist und mit einem Begichtungskübel versehen ist, der auf den Rand der Begichtungsöffnung aufsetzbar ist, wobei mindestens ein Gichtverschlusskörper von der Kupolofeninnenseite her an die Begichtungsöffnung anlegbar ist. Dieser Kupolofen ist dadurch gekennzeichnet, dass jedem Gichtverschlusskörper ein einarmiger Tragarm zugeordnet ist und die über dem bei Betrieb die Schmelzsäule aufnehmenden Schacht des Kupolofens liegende Gicht sich keglig auf einen solchen Durchmesser erweitert, dass die Sperrigkeit des Chargiergutes nur noch nach der lichten Öffnung des Kupolofenschachtes festlegbar ist.Die Erfindung besteht darin, dass die Gicht aus einem sich verengenden, kegelförmigen Füllraum besteht, an welchen sich ein annähernd zylindrischer oberer Schacht anschliesst, dessen Querschnitt maximal gleich dem Querschnitt des unteren Schachtes und die Gichtgasabsaugung in einem Ringraum zwischen dem oberen Schacht und unteren Schacht angeordnet ist.Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.In der Zeichnung ist mit 1 die Schmelzsäule, mit 2 der untere Schacht des Kupolofens und mit 3 ein oberer Schacht bezeichnet. Die Gicht 4 besteht aus einem konischen Teil 5, an welchen sich der zylindrische, obere Schacht 3 anschliesst. Der Gichtverschluss besteht aus einem Gichtverschlusskörper 6, welcher von der Kupolofeninnenseite her an die Begichtungs öffnung 7 angelegt werden kann. Der obere Schacht 3 ist von einem Ringraum 8 umgeben, aus welchem die Gichtgasabsaugung 9 die entstehenden Gichtgase über die Leitung 10 wegführt. Ein Thermoelement 11 dient der Überwachung der Temperatur der Gichtgase beim Leerschmelzen des Kupolofens. Ein Kranz von Düsen 12 befindet sich im unteren Teil des Ringraumes 8.Mit 13 ist ein Füllstandsanzeiger bekannter Bauart bezeichnet, welcher eine Überwachung der Höhe der Schmelzsäule 1 ermöglicht. 14 bedeutet ein vom Thermoelement 11 gesteuertes Ventil, welches zwecks Kühlung der Gichtgase beim Leerschmelzen des Kupolofens die Wasser menge steuert, die aus den Düsen 12 austritt.Die Arbeitsweise des Kupolofens mit Gichtverschluss ge mäss dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist folgende: Nach dem Anfahren des Kupolofens wird mittels Begichtungskübel 15 über die Begichtungsöffnung 7 solange Koks und Gattierung zugesetzt, bis die Schmelzsäule 1 auch den oberen Schacht 3 angefüllt hat. Der Rauminhalt des oberen Schachtes 3 ist so gross bemessen, dass mehr als eine Charge des Begichtungskübels 15 darin Platz findet. Die entstehenden Gichtgase können, da die Gicht 4 durch den Gichtverschluss 6 abgeschlossen ist, nur durch die Gichtabsaugung 9 über den Ringraum 8 in die Leitung 10 entweichen.Zweckmässigerweise ist zwischen der Gicht 4 und der Gichtabsaugung 9 eine Verbindungsleitung 16 angeordnet. Da der Druck im oberen Teil der Gichtgasabsaugung 9 etwas geringer ist als der Druck in der Gicht 4, findet eine dauernde Durchspülung der Gicht 4 mit Gichtgas statt.Erhöht sich die Temperatur des Gichtgases beim Leerschmelzen des Kupolofens über ein vorgegebenes zulässiges Mass, so öffnet das Ventil 14. Die über die Wasserleitung 17, die Ventile 14 und die angeschlossenen Düsen 12 austretende Wassermenge bewirkt eine Abkühlung der austretenden Gichtgase auf eine vorgegebene Temperatur und verhindert damit Schäden, die durch zu hohe Gichtgastemperaturen entstehen können.PATENTANSPRUCHKupolofen mit Gichtverschluss nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Gicht (4) aus einem sich verengenden, kegelförmigen Füllraum (5) besteht, an welchen sich ein annähernd zylindrischer oberer Schacht (3) anschliesst, dessen Querschnitt maximal gleich dem Querschnitt des unteren Schachtes (2) ist und die Gichtgasabsaugung (9) im Ringraum (8) zwischen dem oberen Schacht (3) und dem unteren Schacht (2) angeordnet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Kupolofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauminhalt des oberen Schachtes (3) so gross bemessen ist, dass mehr als eine Charge des Begichtungskübels (15) darin Platz findet.2. Kupolofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Austrittstelle (9) der Gichtgasabsaugung ein ein Ventil (14) steuerndes Thermoelement (11) angeordnet ist, mittels welchem die zur Kühlung der Gichtgase beim Leerschmelzen des Kupolofens benötigte, während des Kühlvorgangs aus den Düsen (12) austretende Wassermenge steuerbar ist.
Priority Applications (12)
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| AT1087771A AT317452B (de) | 1970-12-31 | 1971-12-17 | Kupolofen mit Gichtverschluß |
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|---|---|
| CH (1) | CH547860A (de) |
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1971
- 1971-11-11 CH CH1641971A patent/CH547860A/de unknown
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