CH547868A - Verfahren zur verhuetung der innenkorrosion in heizoeltanks. - Google Patents

Verfahren zur verhuetung der innenkorrosion in heizoeltanks.

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CH547868A
CH547868A CH1740271A CH1740271A CH547868A CH 547868 A CH547868 A CH 547868A CH 1740271 A CH1740271 A CH 1740271A CH 1740271 A CH1740271 A CH 1740271A CH 547868 A CH547868 A CH 547868A
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhütung der Innenkorrosion in Heizöltanks, durch Unschädlichmachen der im Heizöl enthaltenen, die Korrosion begünstigenden Fremdstoffe, insbesondere von schwefelhaltigem Kondensat.



   Heizöl als solches enthält besonders aggressive Bestandteile. Zudem bildet sich in jedem Heizöltank - infolge häufiger Temperaturschwankungen - Schwitzwasser, welches sich mit den im Heizöl enthaltenen Fremdstoffen, insbesondere mit den schwefelhaltigen Bestandteilen, verbindet und sich auf dem Tank- oder Behälterboden absetzt und zu Lochfrass führt. Die Wandungen, sowie die Bodenflächen der Heizöltanks, sind dadurch laufend   korridierenden    Einflüssen ausgesetzt.



   Zum Schutz von Korrosionen sind bereits eine Anzahl Zusatzmittel bekannt geworden, die dem Tankinhalt als Inhibitoren zugesetzt werden, um einen Angriff auf das Metall zu verhindern.



   Bekannt ist beispielsweise die Möglichkeit, die durch H2Sund H20-haltige, meist leicht saure Lösungen auftretenden Korrosionen durch Zugabe von 02-gesättigtem Ammoniak zu unterbinden. Der Effekt soll dabei darin bestehen, dass H2S zu Polysulfid oxydiert wird, welches sich auf dem Tank- bzw.



  Behälterboden absetzt und eine Schutzschicht bildet.



   Die Anwendung dieser korrosionsverhindernden Materialien bzw. Chemikalien hat aber den Nachteil, dass die Auswahl der Inhibitoren äusserste Sorgfalt erfordert, da sich diese gegebenenfalls in ausgesprochen gefährliche Verbindungen umwandeln können, die in den geschlossenen Heizöltanks nicht immer rechtzeitig erkannt werden. So können unter Umständen die passivierenden und deckschichtbildenden Zusätze eine gefährliche Lokalkorrosion, den Lochfrass, auslösen.



   Weiterhin ist ein Verfahren zur Verhinderung von Korrosionen bekannt geworden, nach welchem die Innenwandungen der entweder dauernd oder zeitweise mit Chlorionen enthaltendem Wasser in Berührung kommenden Behälter mit einer wässerigen Lösung von Alkalinitrit oder Calciumnitrit, Alkaliacetat und einem Alkanolamin besprüht werden.



   Dieses Verfahren ist zwar in einem gewissen Masse befriedigend; es hat sich aber gezeigt, dass ein noch besserer und nachhaltiger Schutz gegen Korrosion, insbesondere für Heiz öltanks erzielt werden kann durch Anwendung des im folgenden beschriebenen ausgewählten Inhibitorengemisches.



   Es wurde gefunden, dass ausgezeichnete und zufriedenstellende Ergebnisse hinsichtlich des korrosionshindernden Effektes mit dem erfindungsgemässen Verfahren erzielt werden können, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass dem Heizöl als Inhibitor eine wässerige Lösung zugegeben wird, welche Natriumhydroxyd, Monoäthanolamin und Natriumnitrit enthält. Aus dem inhibitorhaltigen Heizöl scheidet sich dabei eine Schutzschicht aus Polysulfid ab.



   Die erforderliche Menge der wässerigen Lösung bestimmt sich nach den jeweiligen Tankabmessungen, wobei die Formen der Tanks eine Rolle spielen. Bei einem flachen Tank, d.h. bei einem solchen mit ebener Bodenfläche, reicht eine Schichthöhe von cirka 2 cm aus, während beispielsweise bei einem Tank mit rundem Querschnitt, am tiefsten Punkt gemessen, die Höhe 3 bis 4 cm betragen sollte.



   Das Einfüllen der Natriumhydroxyd, Monoäthanolamin und Natriumnitrit enthaltenden wässerigen Lösungen erfolgt im allgemeinen einmalig und die Lösung kann sehr lange Zeit im Tank verbleiben. Die Lebensdauer der Lösung reicht erfahrungsgemäss mehr als 10 Jahre. Obwohl die Lösung so lange wirksam bleibt, kann man sie erforderlichenfalls jederzeit mit einfachsten Mitteln aus dem Tank absaugen.



   Das spezifische Gewicht der wässerigen Lösung beträgt im allgemeinen cirka   1,15%    und sie fällt somit, ohne dass sie eine Verbindung mit dem Heizöl eingeht, sofort auf den Tankboden, wobei das Natriumnitrit als Passivator der Bodenfläche wirksam wird und einen filmartigen Überzug bildet.



   Der Schwefelgehalt in einem handelsüblichen Heizöl ist rohöl- und verarbeitungstechnisch bedingten Schwankungen unterworfen; er beträgt im allgemeinen gemäss DIN 51 603 maximal 0,8 Gewichtsprozent.



   Der im Heizöl vorhandene Schwefel sucht bekanntlich immer eine Verbindung mit dem im Tank befindlichen Kondensat. Die sich damit gebildete schwefelige Säure sammelt sich vorzugsweise an den tiefsten Punkten des Tankbodens und kann dort üblicherweise das Material ungehindert angreifen und zu Lochfrass führen.



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren setzt sich die spezifisch leichtere wässerige Lösung auf dem Tankboden ab und ermöglicht eine Verhinderung der Beschädigungen, insbesondere solcher durch Lochfrass, indem die entstandene schwefelige Säure durch die wässerige Lösung absorbiert bzw. neutralisiert wird.



   Sich über längere Zeit erstreckende Untersuchungen haben ergeben, dass keine Gefahr der Verunreinigung des mit der wässerigen Lösung des Inhibitorengemisches in Berührung gebrachten Heizöls besteht.



   Ausserdem haben die Untersuchungen keine ungünstige Wirkung auf die Heizeigenschaften des im Tank lagernden Heizöls gezeigt.



   Das vorliegende Verfahren bietet gegenüber den bekannten Verfahren eine Reihe wesentlicher Vorteile. So ist vor allen Dingen der Inhibitor relativ billig und annähernd ungefährlich.



   Es wurde gefunden, dass insbesondere ausgezeichnete Ergebnisse inbezug auf den korrosionshindernden Effekt einerseits und andererseits auf die Lebensdauer der aktiven Lösung erhalten werden können mit einem Gemisch, das nicht mehr als 83 Gewichtsprozent Wasser enthält. Eine bevorzugte wässerige Lösung enthält 12 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd, 4 Gewichtsprozent Monoäthanolamin und 2,5 Gewichtsprozent Natriumnitrit.



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zur Verhütung der   Innenkorrosion    in Heizöltanks durch Unschädlichmachen der im Heizöl enthaltenen, die Korrosion begünstigenden Fremdstoffe, insbesondere von schwefelhaltigem Kondensat, dadurch gekennzeichnet, dass dem Heizöl als Inhibitor eine wässerige Lösung zugegeben wird, welche Natriumhydroxyd, Monoäthanolamin und Natriumnitrit enthält.

 

   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Lösung nicht mehr als 83 Gewichtsprozent Wasser enthält.



   2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Lösung 12 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd, 4 Gewichtsprozent Monoäthanolamin und 2,5 Gewichtsprozent Natriumnitrit enthält.



   PATENTANSPRUCH    11   
Mittel zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine wässerige Lösung, enthaltend Natriumhydroxyd, Monoäthanolamin und Natriumnitrit.



   UNTERANSPRUCH



   3. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Lösung 12 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd, 4 Gewichtsprozent Monoäthanolamin und 2,5 Gewichtsprozent Natriumnitrit enthält.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhütung der Innenkorrosion in Heizöltanks, durch Unschädlichmachen der im Heizöl enthaltenen, die Korrosion begünstigenden Fremdstoffe, insbesondere von schwefelhaltigem Kondensat.
    Heizöl als solches enthält besonders aggressive Bestandteile. Zudem bildet sich in jedem Heizöltank - infolge häufiger Temperaturschwankungen - Schwitzwasser, welches sich mit den im Heizöl enthaltenen Fremdstoffen, insbesondere mit den schwefelhaltigen Bestandteilen, verbindet und sich auf dem Tank- oder Behälterboden absetzt und zu Lochfrass führt. Die Wandungen, sowie die Bodenflächen der Heizöltanks, sind dadurch laufend korridierenden Einflüssen ausgesetzt.
    Zum Schutz von Korrosionen sind bereits eine Anzahl Zusatzmittel bekannt geworden, die dem Tankinhalt als Inhibitoren zugesetzt werden, um einen Angriff auf das Metall zu verhindern.
    Bekannt ist beispielsweise die Möglichkeit, die durch H2Sund H20-haltige, meist leicht saure Lösungen auftretenden Korrosionen durch Zugabe von 02-gesättigtem Ammoniak zu unterbinden. Der Effekt soll dabei darin bestehen, dass H2S zu Polysulfid oxydiert wird, welches sich auf dem Tank- bzw.
    Behälterboden absetzt und eine Schutzschicht bildet.
    Die Anwendung dieser korrosionsverhindernden Materialien bzw. Chemikalien hat aber den Nachteil, dass die Auswahl der Inhibitoren äusserste Sorgfalt erfordert, da sich diese gegebenenfalls in ausgesprochen gefährliche Verbindungen umwandeln können, die in den geschlossenen Heizöltanks nicht immer rechtzeitig erkannt werden. So können unter Umständen die passivierenden und deckschichtbildenden Zusätze eine gefährliche Lokalkorrosion, den Lochfrass, auslösen.
    Weiterhin ist ein Verfahren zur Verhinderung von Korrosionen bekannt geworden, nach welchem die Innenwandungen der entweder dauernd oder zeitweise mit Chlorionen enthaltendem Wasser in Berührung kommenden Behälter mit einer wässerigen Lösung von Alkalinitrit oder Calciumnitrit, Alkaliacetat und einem Alkanolamin besprüht werden.
    Dieses Verfahren ist zwar in einem gewissen Masse befriedigend; es hat sich aber gezeigt, dass ein noch besserer und nachhaltiger Schutz gegen Korrosion, insbesondere für Heiz öltanks erzielt werden kann durch Anwendung des im folgenden beschriebenen ausgewählten Inhibitorengemisches.
    Es wurde gefunden, dass ausgezeichnete und zufriedenstellende Ergebnisse hinsichtlich des korrosionshindernden Effektes mit dem erfindungsgemässen Verfahren erzielt werden können, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass dem Heizöl als Inhibitor eine wässerige Lösung zugegeben wird, welche Natriumhydroxyd, Monoäthanolamin und Natriumnitrit enthält. Aus dem inhibitorhaltigen Heizöl scheidet sich dabei eine Schutzschicht aus Polysulfid ab.
    Die erforderliche Menge der wässerigen Lösung bestimmt sich nach den jeweiligen Tankabmessungen, wobei die Formen der Tanks eine Rolle spielen. Bei einem flachen Tank, d.h. bei einem solchen mit ebener Bodenfläche, reicht eine Schichthöhe von cirka 2 cm aus, während beispielsweise bei einem Tank mit rundem Querschnitt, am tiefsten Punkt gemessen, die Höhe 3 bis 4 cm betragen sollte.
    Das Einfüllen der Natriumhydroxyd, Monoäthanolamin und Natriumnitrit enthaltenden wässerigen Lösungen erfolgt im allgemeinen einmalig und die Lösung kann sehr lange Zeit im Tank verbleiben. Die Lebensdauer der Lösung reicht erfahrungsgemäss mehr als 10 Jahre. Obwohl die Lösung so lange wirksam bleibt, kann man sie erforderlichenfalls jederzeit mit einfachsten Mitteln aus dem Tank absaugen.
    Das spezifische Gewicht der wässerigen Lösung beträgt im allgemeinen cirka 1,15% und sie fällt somit, ohne dass sie eine Verbindung mit dem Heizöl eingeht, sofort auf den Tankboden, wobei das Natriumnitrit als Passivator der Bodenfläche wirksam wird und einen filmartigen Überzug bildet.
    Der Schwefelgehalt in einem handelsüblichen Heizöl ist rohöl- und verarbeitungstechnisch bedingten Schwankungen unterworfen; er beträgt im allgemeinen gemäss DIN 51 603 maximal 0,8 Gewichtsprozent.
    Der im Heizöl vorhandene Schwefel sucht bekanntlich immer eine Verbindung mit dem im Tank befindlichen Kondensat. Die sich damit gebildete schwefelige Säure sammelt sich vorzugsweise an den tiefsten Punkten des Tankbodens und kann dort üblicherweise das Material ungehindert angreifen und zu Lochfrass führen.
    Bei dem erfindungsgemässen Verfahren setzt sich die spezifisch leichtere wässerige Lösung auf dem Tankboden ab und ermöglicht eine Verhinderung der Beschädigungen, insbesondere solcher durch Lochfrass, indem die entstandene schwefelige Säure durch die wässerige Lösung absorbiert bzw. neutralisiert wird.
    Sich über längere Zeit erstreckende Untersuchungen haben ergeben, dass keine Gefahr der Verunreinigung des mit der wässerigen Lösung des Inhibitorengemisches in Berührung gebrachten Heizöls besteht.
    Ausserdem haben die Untersuchungen keine ungünstige Wirkung auf die Heizeigenschaften des im Tank lagernden Heizöls gezeigt.
    Das vorliegende Verfahren bietet gegenüber den bekannten Verfahren eine Reihe wesentlicher Vorteile. So ist vor allen Dingen der Inhibitor relativ billig und annähernd ungefährlich.
    Es wurde gefunden, dass insbesondere ausgezeichnete Ergebnisse inbezug auf den korrosionshindernden Effekt einerseits und andererseits auf die Lebensdauer der aktiven Lösung erhalten werden können mit einem Gemisch, das nicht mehr als 83 Gewichtsprozent Wasser enthält. Eine bevorzugte wässerige Lösung enthält 12 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd, 4 Gewichtsprozent Monoäthanolamin und 2,5 Gewichtsprozent Natriumnitrit.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Verhütung der Innenkorrosion in Heizöltanks durch Unschädlichmachen der im Heizöl enthaltenen, die Korrosion begünstigenden Fremdstoffe, insbesondere von schwefelhaltigem Kondensat, dadurch gekennzeichnet, dass dem Heizöl als Inhibitor eine wässerige Lösung zugegeben wird, welche Natriumhydroxyd, Monoäthanolamin und Natriumnitrit enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Lösung nicht mehr als 83 Gewichtsprozent Wasser enthält.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Lösung 12 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd, 4 Gewichtsprozent Monoäthanolamin und 2,5 Gewichtsprozent Natriumnitrit enthält.
    PATENTANSPRUCH 11 Mittel zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine wässerige Lösung, enthaltend Natriumhydroxyd, Monoäthanolamin und Natriumnitrit.
    UNTERANSPRUCH
    3. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerige Lösung 12 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd, 4 Gewichtsprozent Monoäthanolamin und 2,5 Gewichtsprozent Natriumnitrit enthält.
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