Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Frage- und Antwort I,ernspiel, bei dem zu Fragen Auswahl-Antworten gegeben werden, mit einem Antworten-Kontrollgerät, das ein Codeorgan und einen Träger für eine Mehrzahl von unterschiedlich gekennzeichneten Einstell-Einrichtungen aufweist, wobei das mit wenigstens einer Codespur versehene Codeorgan und der Träger gegeneinander in verschiedene Positionen bringbar sind und die zur Beantwortung einer der Anzahl der Einstell Einrichtungen entsprechenden Anzahl von Fragen pro Einstellposition des Codeorgans zum Träger in wenigstens zwei Stellungen verstellbaren Einstell-Einrichtungen mit bestimmten Codespurstellen in Korrespondenz bringbar sind, sowie mit Mitteln zur Kontrolle der richtigen Einstellungen der Einstell-Einrichtungen.
Entsprechend den Ausführungsbeispielen nach dem Hauptpatent wirken die Einstell-Einrichtungen mit wenigstens einer Codespur des Codeorgans mittels angeformten Vorsprüngen und Ausnehmungen mechanisch derart zusammen, dass bei falscher Einstellung mindestens einer Einstell-Einrichtung eine Kontrollbewegung des Codeorgans relativ zum Träger der Einstell-Einrichtungen verhindert wird, während bei richtiger Einstellung der Einstell-Einrichtungen eine Kontrollbewegung zwischen Codeorgan und Träger der Einstell-Einrichtungen möglich ist.
Vorliegende Erfindung besteht in einer weiteren Ausgestaltung des Antworten-Kontrollgeräts.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet dass das Codeorgan und der Träger für die Einstell-Einrichtungen in einer zweiten, zur Richtung der Kontrollbewegung verschiedenen Richtung derart zueinander bewegbar gelagert sind, dass die Codespur-Anformungen von den Anformungen der Einstell-Einrichtungen getrennt werden können, zu dem Zweck, das Codeorgan gegenüber dem Träger für die Einstell-Einrichtungen in eine beliebige andere Position zu bringen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Antworten-Kontrollgerät, bei dem eine drehbar gelagerte Codescheibe auf einer drehbar gelagerten Tragscheibe angeordnet ist,
Fig. 2 eine Draufsicht des Kontrollgeräts nach Fig. 1,
Fig. 3 die Codespur des Kontrollgeräts nach den Fig. 1 und 2 mit gestrichelt eingezeichneten Zapfen der Einstell Einrichtungen,
Fig. 4 im Teilschnitt ein Kontrollgerät, bei dem die Einstell-Einrichtungen auf einer drehbaren Scheibe angeordnet sind.
Fig. 5 in teilgeschnittener Darstellung ein Kontrollgerät, bei dem das Codeorgan als Band ausgebildet ist,
Fig. 6 in schematischer Darstellung ein Kontrollgerät mit einem Doppelband und
Fig. 7 ein Kontrollgerät, bei dem die Codespur einer drehungsschlüssig bzw. unverstellbar, jedoch auswechselbar im Gehäuse gelagerten Platte angeformt ist.
Das Antworten-Kontrollgerät nach den Fig. 1 und 2 besteht im wesentlichen aus dem Gehäuseboden 1, dem Gehäusedeckel 2. der Tragscheibe 3, dem kreisringförmigen Codeorgan 4, den als Schieber ausgebildeten Einstell-Einrichtungen 5 und der gleichzeitig als Druck- und Torsionsfeder wirkenden schraubengangsförmigen Feder 6. Die Tragscheibe 3 und das Codeorgan 4 werden mittels der Feder 6 nach oben gedrängt, so dass in Normalstellung dieser beiden Organe die Zapfen 5a der Schieber 5 in die ebenfalls aus Zapfen 4a gebildete Codespur 4b eingreifen. Zu ihrer manuellen Bedienung bzw. Einstellung durchragen die Tragscheibe 3 und das Codeorgan 4 mit ihnen angeformten konzentrischen Bereichen 3a, 4c eine entsprechend plazierte Bohrung des Gehäusedeckels 2.
In der gezeichneten Grundstellung ist die Tragscheibe 3 drehungsschlüssig mit dem Codeorgan 4 verbunden, in dem Zapfen 3b in Bohrungen 4d eingreifen. Mit am Umfang der Tragscheibe 3 angeordneten Zähnen 3c wirkt ein selbstfedernder Rasthebel 1 a zusammen, der dem Gehäuseboden 1 angeformt ist. Ein mit 3c' bezeichneter Zahn ist etwas länger ausgebildet und schlägt in einer nachher noch erwähnten Endstellung der Tragscheibe 3 gegen einen dem Gehäusedeckel 2 angeformten Anschlag 2a an. Die Tragscheibe 3 besitzt ausserdem noch einige verteilt angeordnete federnde Lamellen 3d, von denen in jeder Figur nur eine sichtbar ist.
Diese Lamellen sind je mit einem nach unten weisenden Zapfen 3e versehen. Auf dem äusseren Umfangsbereich der Tragscheibe 3 ist eine im Uhrzeigersinn fortlaufende Zahlenreihe 7 angeordnet. Jeweils eine dieser Zahlen ist durch ein Fenster 2b des Gehäusedeckels 2 sichtbar. Eine weitere Zahlenreihe 8 befindet sich auf der Stirnseite des Bereichs 4c des Codeorgans und ein mit dieser Zahlenreihe zusammenwirkender Pfeil 9 auf der Stirnfläche des Bereichs 3a der Tragscheibe 3.
Das Kontrollgerät arbeitet wie folgt:
Es soll angenommen werden, dass vorher eine Serie von Fragengruppen vollständig bearbeitet wurde und das Kontrollgerät daher bis in seine Endstellung abgelaufen ist. Zur Einstellung des Kontrollgeräts auf eine neue Serie von Fragengruppen wird die Tragscheibe 3 gegen den Druck der Feder 6 nach unten gedrückt. Da diese Axialbewegung von dem Codeorgan 4 infolge dessen Eigengewichts mitausgeführt wird, ist nun der Kontakt zwischen den Zapfen 5a der Schieber 5 und der Codespur 4b aufgehoben. Gleichzeitig tritt während der genannten Axialbewegung der Rasthebel la in eine Zahnlücke ein und verhindert dadurch ein Drehen der Tragscheibe 3 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die genannte Tragscheibe 3 wird nun im Uhrzeigersinn gegen die Torsionswirkung der Feder 6 so weit gedreht, bis der Zahn 3c' gegen den Anschlag 2a zur Anlage kommt.
In dieser Tragscheibenstellung (Ausgangs-Drehstellung) befindet sich die Zahl 1 der Zahlenreihe 7 im Fenster 2b des Gehäusedeckels 2. Da in unterer Position der Tragscheibe 3 die Zapfen 3b der federnden Lamellen 3d auf den Boden 1 auftreffen, werden die Lamellen (und durch diese das Codeorgan 4) um die Länge der genannten Zapfen 3e nach oben gedrängt. Infolgedessen treten die Zapfen 3b der Tragscheibe 3 aus den Löchern 4d des Codeorgans 4 heraus, wodurch die Drehungsschlüssigkeit zwischen dem Codeorgan 4 und der Tragscheibe 3 aufgehoben ist. Nun wird das Codeorgan 4 durch Handhabung an seinem zugänglichen Bereich 4c so weit verdreht, bis die ge wünscht Serie durch Einstellen der entsprechenden Zahl der Zahlenreihe 8 auf den Pfeil 9 gewählt ist.
Daraufhin lässt man die Tragscheibe 3 wieder los, so dass diese und das Codeorgan 4 durch die Feder 6 erneut nach oben gedrängt werden, wodurch einerseits die Zapfen 5a der Schieber 5 in die Codespur 4b und zur Erzielung erneuter Drehungsschlüs.
sigkeit zwischen dem Codeorgan 4 und der Tragscheibe 3 die Zapfen 3b in die Löcher 4d eingreifen. Ausserdem ist in dieser Tragscheiben-Stellung das Zusammenwirken des Rasthebels la mit den Zähnen 3c wieder aufgehoben.
Es wird nun angenommen. dass in Fig. 3 die Scheibe 4' in vereinfachter Darstellung das Codeorgan 4 nach den Fig. 1 und 2 darstellt. Es wird weiterhin vorausgesetzt, dass sich die genannte Codescheibe 4' in der gleichen Serien- und Fragengruppen-Einstellung befindet wie die Codescheibe 4, nämlich Serie 31, Gruppe 1. Die die Codespur bildenden Zapfen 4a verteilen sich insgesamt auf sechzig jeweils einen gegenseitigen Abstand von 60 aufweisende Radien. Auf jedem dieser Radien sind in wechselnder Anordnung jeweils zwei Zapfen 4a angeordnet. entsprechend drei Einstellungsmöglichkeiten für jeden Schieber 5. Die Zapfen der Schieber sind mit 5a bezeichnet und fortlaufend von 1 bis 20 nummeriert.
Es ist weiterhin festzustellen, dass entsprechend der Anordnung der Zapfen 5a die Schieber verschiedene Abstände voneinander aufweisen, wobei der kleinste gegenseitige Abstand das zweifache des Winkels von 6" beträgt. Durch diese Konstruktionsmassnahme wird verhindert, dass der Benutzer des Kontrollgeräts nach einem Schaltschritt des Codeorgans 4 die für die Schieber 5 zu wählenden Positionen aufgrund vorhergehender Positionen erraten kann.
Die nachfolgende Fragengruppe ist nun auf die Codespur nach Fig. 3 sowie auf die Serien- und Fragengruppen-Einstellung des Codeorgans 4' abgestimmt (Serie 31, Gruppe 1).
Serie 31, Gruppe I Wie heisst die Hauptstadt von:
I II III
1. Belgien Antwerpen Brüssel Lüttich
2. Dänemark Kopenhagen Oslo Stockholm
3. Deutschland Berlin München Bonn (BRD)
4. Deutschland Berlin Dresden Leipzig (DDR)
5. Finnland Helsinki Oslo Stockholm
6. Frankreich Strassburg Marseille Paris
7. Grossbritanien Birmingham London Liverpool
8. Griechenland Saloniki Istanbul Athen
9. Island Hekla Reykjavik Glasgow 10. Irland Glasgow Londonderry Dublin 11. Italien Rom Mailand Neapel 12. Liechtenstein Vaduz Lichtenstein Innsbruck 13. Luxemburg Reims Saarbrücken Luxemburg 14. Niederlande Den Haag Amsterdam Rotterdam 15. Norwegen Stockholm Bergen Oslo 16. österreich Salzburg Wien Graz 17. Portugal Porto Madrid Lissabon 18. Schweden Malmö Kiruna Stockholm 19. Schweiz Zürich Bern Genf 20.
Spanien Barcelona Sevilla Madrid
Entsprechend der Anzahl der vorhandenen Schieber enthält die Fragengruppe insgesamt 20 Fragen. Jeder Frage sind drei in senkrechten Spalten untergebrachte Antworten zugeordnet, von denen die richtige Antwort zu bestimmen ist.
Jede senkrechte Spalte ist mit einem Zeichen versehen (I-III).
Gleiche Zeichen befinden sich neben den Schiebern 5. Die richtige Antwort zur Frage 1 befindet sich in der mittleren Spalte, d.h. dass der mit 1 bezeichnete Schieber in seine mittlere Position zu verschieben ist. Die richtige Antwort zur Frage 2 ist in der ersten Spalte niedergeschrieben, so dass der Schieber 2 in seine innere Stellung zu bringen ist. Sind alle zwanzig Fragen richtig beantwortet, und die zwanzig Schieber korrespondierend verschoben worden, so haben sämtliche Zapfen 5a um einen Schaltschritt Durchgang durch die Codespur, d.h. das Codeorgan 4 bzw. 4' führt - durch die Torsionsfeder 6 gedrängt - einen Schaltschritt entgegen dem Uhrzeigersinn aus. Nach Durchführung dieses Schaltschrittes schlagen die Zapfen 5a gegen die nächsten Zapfen 4a der Codespur an.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass bei falscher Einstellung nur eines Schiebers der Schaltschritt nicht zustandekommt, so dass zunächst der Fehler gesucht werden muss.
Im unteren rechten Eckbereich des Gehäuses 1, 2 ist eine schalenförmige Glocke 8 vorgesehen, auf die der Endbereich 9a eines Schlaghebels 9, der durch die Zähne 3c bei jedem Schaltschritt eine Funktionsbewegung erfährt, betätigt wird.
Jeder Schaltschritt verursacht somit ein akustisches Signal.
Es wäre ebenso gut möglich, mittels eines in ähnlicher Weise betätigbaren elektrischen Schalters ein Glühlämpchen aufleuchten zu lassen. Nach durchgeführtem Schaltschritt ist das Kontrollgerät für die Bearbeitung der Fragengruppe 2 betriebsbereit. Sind alle Fragengruppen der Serie 31 durchgearbeitet, d.h. hat das Kontrollgerät soviele Schaltschritte durchgeführt, wie die Serie 31 Fragengruppen enthält, so wird es wieder aufgezogen und daraufhin eine neue Serie eingestellt, und zwar in gleicher Weise, wie dieses vorher in bezug auf die Serie 31 beschrieben wurde.
Die Anzahl der Fragengruppen kann von Serie zu Serie variieren, wobei eine Serie - bedingt durch den Anschlag 2a, 3c' - maximal sechzig Fragengruppen enthalten darf. Es ist eine Eigenart der vorliegenden Konstruktion, dass jeweils eine bestimmte Fragengruppe einer Serie mit einer anderen Fragengruppe einer anderen Serie korrespondieren muss. So korrespondiert bei dem beschriebenen Kontrollgerät beispielsweise die Fragengruppe 1 der Serie 31 mit der Fragengruppe 2 der Serie 32. Diese Zwangsläufigkeit könnte bei den dargestellten Serienkontrollmitteln 8, 9 unter Umständen erkannt werden. Das wiederum könnte zur Folge haben, dass bei Schwierigkeiten mit einer Fragengruppe einer bestimmten Serie die korrespondierende Fragengruppe einer anderen Serie zu Hilfe genommen wird, um die Schieber 5 richtig zu plazieren.
Diese Möglichkeit für den Benutzer, sich aus einer unlösbar erscheinenden Situation frei zu schaffen, kann als ein positives Merkmal des Kontrollgeräts angesehen werden. Andererseits gibt es einfache Möglichkeiten, die genannten Zwangsläufigkeiten zwischen verschiedenen Fragengruppen verschiedener Serien unerkennbar zu machen. So ist es beispielsweise möglich, den Zahlenkranz 8 für die Serienwahl an der Stelle 3f der Tragscheibe 3 versteckt anzuordnen. In Korrespondenz hiermit wäre anstelle des Pfeiles 9 auf der Stirnfläche des Bereiches 4c des Tragorgans 4 ein kleines Fenster anzuordnen. Zur Wahl der Serie wäre dieses Fenster auf die der Serie entsprechende Zahl einzustellen, so dass während dem ganzen schrittweisen Ablauf des Kontrollgeräts stets nur diese Zahl sichtbar ist.
Weiterhin könnte durch kleine senkrechte Wandungen beidseitig unterhalb dem genannten Fenster der Blick zu benachbarten Zahlen verhindert werden.
Auch könnte der mit dem Zahlenkranz 2a versehene Bereich 3f der Tragscheibe 3 etagenförmig höher gezogen werden, so dass der Abstand zwischen dem Fenster und den Zahlen geringer würde. Selbstverständlich ist es darüber hinaus noch möglich, die Zahlen des Zahlenkranzes 8 nicht in fortlaufender sondern beliebiger Reihenfolge wie beispielsweise, 1, 5, 3, 6, 2 usw. anzubringen.
Bei der Tragscheibe 3 nach Fig. 2 sind sämtliche durch die Zähne 3c gebildeten Zahnlücken nach oben offen, so dass die beiden Organe 3, 4 bei jeder Fragengruppen-Stellung zwecks erneutem Aufzug oder Serienverstellung nach unten gedrückt werden können. Soll dementgegen erreicht werden, dass das Aufziehen des Kontrollgeräts und die Serienverstellung nur nach konsequenter Bearbeitung einer vollständigen Serie vorgenommen werden können, so ist nur die Zahnlücke nach oben offen auszubilden, die sich bei abgelaufener Vorrichtung oberhalb des Endes des Rasthebels 1 a befindet.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die Codescheibe 14 drehbar im aus der Bodenplatte 11 und dem Seitenteil 12 bestehenden Gehäuse gelagert und besitzt den zentrischen Bedienungsteil 14a. Die Feder 16 ist wie beim ersten Ausfüh rungsbeispiel gelagert und wirkt wie dort als Torsions- und als Druckfeder. Die wiederum als Schieber mit drei möglichen Positionen ausgebildeten Einstell-Enrichtungen 15 sind in einer zweiten Scheibe 13 angeordnet, die koaxial zur Codescheibe 14 angeordnet ist.
In Arbeitsstellung des Kontrollgeräts werden beide Scheiben 13, 14 durch die Feder 16 nach oben gedrängt. Dadurch greifen einmal die Zapfen 15a in die Codespur 14b ein und ausserdem ist eine an der Stelle 12c vorgesehene Verzahnung wirksam, die die Scheibe 13 unverdrehbar gegen den Gehäuseteil 12 festlegt. Der Rasthebel 1 la wirkt in gleicher Weise wie der Rasthebel 1 a nach dem ersten Ausführungsbeispiel mit einem nicht sichtbaren äusseren Zahnkranz der Codescheibe 14 zusammen, während federnde Lamellen 14d ebenfalls die gleiche Wirkung aufweisen wie die federnden Lamellen 1 3d nach den Fig. 1 und 2. Zur Kontrolle der Fragengruppe sind im Gehäuseteil 12 ein Fenster 12b und auf dem äusseren Umfangsbereich der Codescheibe 14 eine entsprechende Zahlenreihe 17 vorgesehen.
Die Mittel zur Einstellung der Serie bestehen aus einer an der Stelle 14f der Codescheibe 14 vorgesehenen Zahlen reihe und aus einem in der Scheibe 13 vorgesehenen Kontrollfenster 13g. Im übrigen soll angenommen werden, dass nicht sichtbare Anschlagmittel - wie die beim ersten Ausführungsbeispiel mit 2a, 3c' bezeichneten - vorgesehen sind. Zum Aufziehen des Kontrollgeräts und zur Einstellung der Serie wird so vorgegangen, wie dieses anhand des ersten Ausführungsbeispieles beschrieben wurde, d.h. die Codescheibe 14 wird nach unten gedrückt und im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag aufgezogen. Anschliessend wird ebenfalls bei nach unten gedrückter Codescheibe 14 die Scheibe 13 so weit gedreht, bis im Fenster 1 3g die Zahl der gewünschten Serie erscheint.
Daraufhin lässt man die beiden Scheiben 13, 14 wieder in ihre obere Lage zurückkehren, worauf das Kontrollgerät zur Bearbeitung einer Serie betriebsbereit ist. Alles andere geschieht wie vorher beschrieben.
Durch dieses Ausführungsbeispiel ist ein erster Beweis erbracht, dass das Kontrollgerät in verschiedener Weise für eine Serieneinstellung ausgebildet werden kann, unter der Voraussetzung, dass mindestens drei relativ zueinander verstellbare Organe vorhanden sind.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 5 und 6 handelt es sich um Kontrollgeräte, bei denen das Codeorgan als Band ausgebildet ist. In Fig. 5 ist das Codeband mit 41 bezeichnet. Es lagert auf zwei drehbaren Trommeln 42, 43, wobei zwischen der Trommel 43 und dem Codeband 41 Drehungsschlüssigkeit besteht. Die Trommel 43 befindet sich wiederum drehungsschlüssig auf dem axial verschiebbar im Gehäuse 45 gelagerten Schaft 44, dessen eines Ende mit einem Drehknopf 44a versehen ist. Das Gehäuse ist durch einen Deckel 46 abgeschlossen, dem eine Seitenwandung 46a angeformt ist, die bei abgesenktem Deckel den Drehknopf 44a unter Verschluss hält. Ausserdem befindet sich auf dem Schaft 44 eine Zahlenscheibe 47, die mit einer Zahlenreihe 48 und mit einem Zahnkranz 47a versehen ist. Zwischen der Zahlenscheibe 47 und dem Gehäuse 45 wirkt eine Spiralfeder 48.
Im Betriebszustand des Kontrollgeräts ist die Zahlenscheibe an der Stelle 49 durch eine weitere Verzahnung mit der Trommel 43 drehungsschlüssig gekuppelt. Ein weiterhin noch vorhandener Rasthebel 50 ist so schwenkbar am Gehäuse 45 angebracht und wird derart durch den Deckel gesteuert, dass er nur bei hochgeschwenktem Deckel in die Verzahnung 47a eingreift. Schieberartige Einstell-Einrichtungen 51 lagern querverschiebbar in Schlitzen 46b des Deckels 46. Die beiden vorhandenen Codespuren werden von Vorsprüngen 41a gebildet.
Die Handhabung des Kontrollgeräts ist folgende:
Ist das Kontrollgerät abgelaufen, so wird der Deckel 46 nach oben geschwenkt. Dadurch wird erstens der Kontakt zwischen den Schiebern 51 und den Codespuren aufgehoben, zweitens der Drehknopf 44a zu seiner Bedienung freigegeben und drittens greift der Rasthebel 50 in die Verzahnung 47a ein. Nun wird mittels des Drehknopfes 44a der Schaft 44 nach vorne gezogen. Dadurch wird die Drehungsschlüssigkeit zwischen der Zahlenscheibe 47 und der Trommel 43 aufgehoben.
Nun wird mittels einer Hand die Zahlenscheibe 47 entgegen der Wirkung der Spiralfeder 48 bis zu einem nicht dargestellten Anschlag gedreht. In dieser Zahlenscheibenposition befindet sich die Zahl 1 der Zahlenreihe 48 hinter dem im Gehäuse 45 vorhandenen Kontrollfenster 45a. Am selbstständigen Zurückdrehen wird die Zahlenscheibe 47 durch den Rasthebel 50 gehindert. Anschliessend wird das Codeband 41 durch Drehen des Knopfes 44a so weit bewegt, bis dass der Pfeil 52 mit der gewünschten Serienzahl der Zahlenreihe 48 übereinstimmt. Wird nun der Schaft 44 mittels des Knopfes 44a wieder nach hinten geschoben, erstellt sich erneut die Drehungsschlüssigkeit zwischen der Zahlenscheibe 47 und der Trommel 43 an der Stelle 49.
Daraufhin wird der Deckel 46 wieder nach unten in seine das Gehäuse 45 verschliessende Position verschwenkt, wodurch einerseits der Rasthebel 50 ausser Eingriff gebracht wird und ausserdem die Zapfen der Schieber 51 wieder mit den beiden Codespuren in Kontakt treten. Nun wird Fragengruppe nach Fragengruppe der eingestellten Serie durch entsprechendes Einstellen der Schieber 51 bearbeitet, wodurch das Kontrollgerät Schritt für Schritt in seine Ursprungslage zurückkehrt.
Wie soeben beschrieben, besitzt auch dieses Kontrollgerät wiederum drei gegeneinander verdreh- bzw. verstellbare Organe, von denen das eine vom Gehäuse 45 mit dem Fenster 45a, das andere von der Zahlenscheibe 47 und das dritte von den mit dem Codeband 41 drehungsschlüssigen Teilen 41, 42, 43, 44 mit dem Pfeil 52 gebildet wird. Ein gewisser Nachteil dieses Kontrollgeräts besteht darin, dass der jeweils für eine Fragengruppe ausnutzbare Längsbereich des Codebandes 41 durch den Umfangsbereich der Trommel 43 begrenzt ist. Um diesen Nachteil zu beseitigen ist es möglich, neben einem Codespuren aufweisenden Band 60 entsprechend Fig. 6 ein Kontrollband 61 anzuordnen. Das nur schematisch dargestellte, die Schieber 64 tragende Gehäuse 63 besitzt eine Einstellmarke 65 zur Kontrolle der Fragengruppe.
Eine Kontroll Zahlenreihe ist auf dem Kontrollband 61 angeordnet, während das Codeband 60 mit einem zweiten Pfeil 66 zum Einstellen der gewünschten Serie versehen ist. Die drei gegeneinander verdreh- bzw. verstellbaren Organe bestehen somit aus dem Gehäuse 63, dem Codeband 60 und dem Kontrollband 61.
Während das Codeband 60 und das Kontrollband 61 zur Wahl der Serie relativ zueinander verstellbar sind, wird die Schrittbewegung des Codebandes 60 synchron vom Kontrollband 61 mitausgeführt. Zur Bedienung bzw. Einstellung des Kontrollgeräts erforderliche Mittel wie Kupplungsmittel, Antriebsfeder, Rastmittel, Drehknopf usw. können beispielsweise ähnlich gestaltet sein wie die anhand des Kontrollgeräts nach Fig. 9 dargestellten. Ausserdem ist die Erfindung nicht an eine bestimmte Konstruktion solcher Mittel gebunden.
Zudem lassen sich auch viele der anhand mit Scheiben ausgerüsteten Kontrollgeräte beschriebenen Konstruktionsmerkmale auf mit bandförmigem Codeorgan versehene Kontrollgeräte übertragen.
Mit dem Kontrollgerät nach Fig. 7 wird der Beweis erbracht, dass die Codespur auch einem Organ angeformt sein kann, welches drehungsschlüssig bzw. unverstellbar im Gehäuse festgelegt ist. Eine Bodenplatte 71 des Gehäuses ist schwenkbar am Gehäuserahmen 72 befestigt. Die Schieber 75 sind radial verstellbar auf der kreisringförmigen Platte 73 angeordnet, die ihrerseits um die Lagerachse A verstellbar im Gehäuserahmen 72 lagert. Eine zentrisch angeordnete Scheibe 76 durchragt mit einem Schaft 76a eine zentrische Bohrung der Platte 73. Die die Codespur 74a tragende Platte 74 beispielsweise quadratischer Ausbildung - ist von unten in das Gehäuse eingesetzt und wird durch federnde Lamellen 71a nach oben gedrängt, so dass die Zapfen der Schieber 75 in die Codespur 74a eingreifen.
Zwischen der Scheibe 76 und der kreisringförmigen Platte 73 besteht Drehungsschlüssigkeit infolge von Zapfen 76b, die in Löcher 73a eingreifen.
Im Schaft 76a lagert eine Zahlenscheibe 77, in deren angeformten, nach unten weisenden Hohlschaft 77a ein zentrischer Zapfen 74b der Codeplatte 74 drehungsschlüssig eingreift. Zwischen dem Schaft 77a und der Seitenwand des Schafts 76a wirkt die Spiralfeder 78.
Die Zahlenreihe für die Fragenkontrolle befindet sich auf der Zahlenscheibe 77 und ist durch das Fenster 76c kontrollierbar. Dagegen befindet sich die Zahlenreihe für die Serieneinstellung an der Stelle 76d auf der zentrisch angeordneten Scheibe 76 und ist durch das Fenster 73b kontrollierbar.
Zum Aufziehen des Kontrollgeräts und Verstellen der Serie wird auf den Schaft 76 gedrückt, wodurch sich die Organe 76, 77, 78 und 73 gemeinsam gegen die Wirkung der federnden Lamellen 71a nach unten bewegen. Dadurch sind die Zapfen 76b ausser Eingriff. Nun wird die zentrale Scheibe 76 gedreht, bis der an ihrem Umfang angeordnete Vorsprung 76e gegen den Anschlag 74c der Codeplatte 74 anschlägt, wobei die Zahl 1 unter dem Fenster 76c erscheint. Nun wird die kreisringförmige Scheibe 73 soweit gedreht, bis die Zahl der einzustellenden Serie unter dem Fenster 73b erscheint.
Dann lässt man die Organe 76, 77, 78 und 74 wieder in ihre obere Grundstellung zurückkehren, wodurch die Zapfen der Schieber 75 wieder in die Codespur 74a und die Zapfen 76b wieder in die Löcher 73b eingreifen. Daraufhin werden die Schaltschritte (jeweils nach richtiger Positionierung aller Schieber 75) im Drehungsschluss von dem Kreisring 73 und der zentralen Scheibe 76 ausgeführt. Eine mögliche Anordnung von Rastmitteln zur Verhinderung einer manuellen Verstellung der zentralen Scheibe 76 entgegen der Aufzugsrichtung wurde nicht in die Fig. aufgenommen, da solche bereits mehrfach beschrieben wurden.
Bei geöffnetem Gehäuseboden 71 kann die Codeplatte 74 ohne weiteres gegen eine andere (mit verschiedener Codespur) ausgewechselt werden. Anhand von Fig. 7 kann man sich zudem vorstellen, dass die Codeplatte 74 gleichzeitig als Gehäuseboden ausgebildet werden könnte, der zum Aufziehen des Kontrollgeräts und zur Serieneinstellung abgenommen oder abgeschwenkt werden müsste.