CH549107A - Short crimped fibres prodn - by false twisting thread bundle, and contacting bundle with abrasive or cutting device - Google Patents

Short crimped fibres prodn - by false twisting thread bundle, and contacting bundle with abrasive or cutting device

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CH549107A
CH549107A CH1610571A CH1610571A CH549107A CH 549107 A CH549107 A CH 549107A CH 1610571 A CH1610571 A CH 1610571A CH 1610571 A CH1610571 A CH 1610571A CH 549107 A CH549107 A CH 549107A
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thread bundle
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/0206Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting
    • D02G1/0246Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting at least some of the filaments being simultaneously broken or cut, e.g. by stretching or abrading

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Description


  
 



   Es ist bekannt,   Stapelfasergame    aus Bündeln aus endlosen Einzelfäden herzustellen, indem die kontinuierlich durchlaufenden Bündel periodisch angeschnitten oder in Reibungskontakt mit Schleifmitteln gebracht und die so gewonnenen Stapelfasern durch Drehungserteilung zu Garnen versponnen werden (französisches Patent 790 092, britisches Patent 633 115, USA-Patent 2 077 320). Auf diese Weise werden glatte Stapelfasergarne erhalten.



   Es ist ferner bekannt, endlose Fadenkabel aus synthetischem Material wie Polyamiden und Polyestern zu kräuseln und danach in Stapelfasern zu zerschneiden (DAS 1 033 841).



  Bis heute war es aber praktisch kaum möglich, gekräuselte Stapelfasern aus der Flocke zu verspinnen; es bilden sich leicht Noppen, die speziell das Verstrecken der Vorgespinste erschweren.



   Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Verfahren zur Herstellung gekräuselter Stapelfasergarne zu venneiden und die Möglichkeit zu schaffen, in kontinuierlicher Arbeitsweise aus Fadenbündeln aus thermoplastischem Material gekräuselte Stapelfasergebilde herzustellen. Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Falschdralltexturierverfahren, das sich dadurch auszeichnet, dass dem aus endlosen verstreckten Einzelfäden bestehenden Faserbündel eine Ausgangsdrehung erteilt wird, und dass das Fadenbündel während es sich noch im hochgedrehten Zustand befindet, zwecks Umwandlung in das Stapelfasergebilde, mit Schneid- bzw.



  Schleifmitteln in Kontakt gebracht wird. Eine für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignete Vorrichtung besteht aus mindestens einem Fadenförderorgan, mindestens einem Heizelement, einem Falschdrallgeber und einem Aufwickelorgan, wobei in der Falschdrallstrecke vor bzw. nach dem Heizelement zur Fixierung des Falschdralls eine Schleif- bzw. Schneideinrichtung angeordnet ist.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispieles der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens,
Fig. 2 ein Detail der Fig. 1 in vergrössertem Massstab,
Fig. 3 ein Detail einer Variante der Vorrichtung gemäss Fig. 1 im Längsschnitt.



   Das von der Lieferspule 1 abgezogene Fadenbündel 11 passiert nacheinander eine Fadenbremse 2, ein Lieferwerk 3, 3', ein Heizelement 4, eine Schleif- bzw. Schneideinrichtung 10, einen Falschdrallgeber 7, ein zweites Lieferwerk 8, 8' und gelangt schliesslich zu einer Aufwickelwelle 9, mittels welcher das Stapelfasergebilde 12 aufgewickelt wird. Die Schleif- bzw. Schneidvorrichtung 10 enthält zwei Fadenführer 5, 5', welche den Zweck haben, den vom Falschdrallgeber 7 verursachten Fadenballon zu bremsen und das Fadenbündel 11   richtungsstabil    zu halten. Zur Stapelfaserbildung dient eine rotierende Scheibe 6, deren Rand mit einem   Schleifmittelbelag,    zum Beispiel Karborund, oder mit Schneidrippen versehen sein kann.

   Die Scheibe 6 kann sowohl in Richtung als auch in Gegenrichtung zur Fadendurchlaufrichtung rotieren, wobei eine Geschwindigkeitsdifferenz zwischen der Umfangsgeschwindigkeit der rotierenden Scheibe 6 und der Durchlaufsgeschwindigkeit des Fadenbündels 11 bestehen muss. Die Umfangsgeschwindigkeit der Scheibe 6 soll vorzugsweise höher sein als die Durchlaufsgeschwindigkeit des Fadenbündels 11 und zum Beispiel etwa das 5 bis   10fach    der letzteren betragen. Die Auflagestrecke und der Auflagedruck des Fadenbündels 11 auf der Schleifscheibe 6 lassen sich durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Scheibe 6 und der Fadenführer 5, 5' einstellen. Es können auswechselbare, verschiedenartige Schleif- bzw. Schneidscheiben mit verschiedener, dem Titer des Fadenbündels bzw.



  der Einzelfäden angepasster Schleifkorn- bzw. Schneidrippengrösse verwendet werden. Die Schleif- bzw. Schneidscheibe 6 kann parallel, schräg oder quer zur Fadenlaufrichtung angeordnet sein. Die Schleif- bzw. Schneideinrichtung 10 kann auch in Fadenlaufrichtung vor dem Heizelement 4 angeordnet werden.



   Bei der Variante gemäss Fig. 3 wird anstelle einer besonderen Schleif- bzw. Schneideinrichtung ein Drehrohr 13 verwendet, an dessen die Fadenaustrittsseite bildendem Ende der Falschdrallgeber, bestehend aus einem gegabelten Kopf
14 mit einem den   Gab elsp alt    durchsetzenden Dorn 15 aus hartem Material, zum Beispiel Saphir, angebracht ist. Am die Fadeneintrittsseite bildenden Ende des Drehrohres 13 ist ein ringförmiger Wulst 16 angebracht, der mit einem Schleifmittelbelag oder Schneidrippen bzw. -kanten oder   dergleichen    versehen sein kann. Das vom Heizelement 4 kommende Fadenbündel 11 läuft unter einem Winkel über den Wulst 16 in das Drehrohr 13 und passiert sodann den Dorn 15 unter Umschlingung. desselben.



   Bei der Falschdrallung des Fadenbündels 11 werden alle Einzelfäden um einen sich um seine Achse drehenden, im Zentrum liegenden Einzelfaden gewickelt, wobei diejenigen Einzelfäden, die dicht am zentralen Einzelfaden liegen, einen kürzeren Weg zurücklegen als die äusseren Einzelfäden. Dabei entstehen bei den verschiedenen Einzelfäden Spannungsunterschiede, was dazu führt, dass die Einzelfäden laufend ihren Platz wechseln, das heisst, es gelangen die äusseren Einzelfäden ins Zentrum und die inneren an die Oberfläche.



  Es kommen somit periodisch alle Einzelfäden an die Oberfläche, wo sie von der Schleifscheibe 6 durchschnitten werden, und man erhält je nach Zahl der Einzelfäden, Fadentiter und Drehungsausmass Stapel von etwa 30-100 mm Länge.



   Um zu vermeiden, dass das Stapelfasergebilde 12 nach dem Verlassen des Falschdrallgebers 7 auseinanderfällt, wird den Fadenbündeln eine Ausgangsdrehung erteilt. Diese Ausgangsdrehung kann bei Fadenbündeln mit einem Gesamttiter von über 150 dtex etwa 100-300 Drehungen/m betragen und bei Fadenbündeln mit einem Gesamttiter von weniger als 150 dtex etwa   200400    Drehungen/m.



   Das erfindungsgemässe Verfahren eignet sich insbesondere zur Behandlung von verstreckten Fadenbündeln aus Polyamiden, Polyestern, Material auf Vinylbasis (Polyacryl nitril) oder Polyolefinen, sowie aus Celluloseacetat.



   Zwecks Vermeidung einer Verdrehung können je zwei Stapelfasergebilde gegenseitig verzwirnt werden. Ferner kann das Stapelfasergebilde nach Passieren des zweiten Lieferwerkes 8, 8' und vor der Aufwicklung unter verminderter Spannung durch ein zweites Heizelement 17 geführt werden,  (welches in Fig. 1 in gestrichelter Linie angedeutet ist), wodurch seine Elastizität vermindert wird.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht auch die Herstellung von Mischgespinsten aus gekräuselten synthetischen Stapelfasern mit natürlichen Stapelfasern wie Wolle und Baumwolle. Es ist zweckmässig, hierbei ein relativ grob titriges Fadenbündel aus synthetischem Material der Falsch drall-Texturierung und Schleif- bzw. Schneidbehandlung zu unterwerfen, und das so erhaltene Stapelfasergebilde als Vorgarn für die Mischung mit der Naturfaser zu verwenden.



   Einige Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Verfahrens, zu deren Durchführung die Vorrichtung gemäss Fig. 1 benützt wird, sind nachfolgend beschrieben.



   Beispiel 1
Ein verstrecktes Polypropylen-Fadenbündel dtex 220f40 mit einer Vordrehung von 300 T/ms wird vorübergehend auf 2000   Tlm    z hochgedreht. Im hochgedrehten Zustande wird das Fadenbündel während einer Sekunde auf   165"    C erhitzt. Die Fadenführer 5, 5' der Schleifscheibe 6 sind so angeordnet, dass das Fadenbündel auf einer Länge von  30 mm auf der entgegengesetzt zur Fadenlaufrichtung rotierenden Schleifscheibe aufliegt; die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe beträgt 500 m/min. Je zwei vorübergehend hochgedrehte Fadenbündel werden abschliessend mit 250   Tlm    Z verzwirnt. Durch leichtes Dämpfen in losem Zustande wird der Zwirn voluminös, elastisch, er erhält einen warmen, wollartigen Griff.



   Beispiel 2
Ein verstrecktes Polyester-Fadenbündel (Polyäthylenglycolterephthalat) dtex   84f15    mit einer Vordrehung von 400 T/m s wird vorübergehend auf 3000 T/m z hochgedreht.



  Fixiert wird bei   225     C während 0,8 Sekunden. Das Fadenbündel passiert bei einer   Auflagelänge    von 20 mm die Oberfläche der entgegengesetzt zur Fadenlaufrichtung rotierenden Schleifscheibe 6, deren Umfangsgeschwindigkeit 400 bis 600 m/min beträgt. Abschliessend werden je zwei vorübergehend hochgedrehte Fadenbündel zusammen auf 300 T/m Z verzwirnt.

   Aus einem solchen Zwirn hergestellte Web- oder Maschenware wird durch leichtes Dämpfen oder trockenes Erhitzen auf 130 bis   135"C    im spannungslosen Zustande voluminös, elastisch und erhält einen angenehmen, warmen Griff
Beispiel 3
Ein verstrecktes Polyamid 6.6-Fadenbündel (Poly Hexamethylenadipamid) dtex 78f23 wird gemäss Beispiel 2 behandelt, wobei die Fixiertemperatur   2200C    reduziert wird und das Fadenbündel unter einem Winkel von   45"    zur Axe der Schleifscheibe über deren Schleiffläche geführt wird.



  Aus dem anfallenden Zwirn hergestellte Textilien zeigen einen vollen, warmen Griff, sie sind elastisch und weisen eine gute Deckkraft auf.



   Beispiel 4
Ein verstrecktes Polyamid-6-Fadenbündel (Polymerisat aus   e-Caprolactam)    dtex   1 10f24    mit einer Vordrehung von 350 T/m s wird mit einer Durchlaufgeschwindigkeit von 50 m/min vorübergehend auf 2800 T/m s hochgedreht und im hochgedrehten Zustande während einer Sekunde auf   1800    C erhitzt. Das Fadenbündel passiert auf einer Länge von 20 mm die Oberfläche der in Fadenlaufrichtung rotierenden Schleifscheibe 6, deren Umfangsgeschwindigkeit 500 m/min beträgt.



  Aus dem anfallenden Stapelfasergarn hergestellte Interlock Ware wird durch leichtes Dämpfen in spannungslosem Zustande voluminös, elastisch und zeigt einen warmen, angenehmen Griff.



   Beispiel 5
Ein Fadenbündel aus   Cellulose-2t/2-Acetat    dtex 220f33 mit einer Vordrehung von 400 T/m s wird vorübergehend auf 1800 T/m s hochgedreht und im hochgedrehten Zustande während 1,5 Sekunden auf   1800    C erhitzt. Das Fadenbündel passiert auf einer Länge von 30 mm die Oberfläche der entgegen der Fadenlaufrichtung rotierenden Schleifscheibe, deren Umfangsgeschwindigkeit 250 m/min beträgt. Textilien, die das so hergestellte Stapelfasergarn enthalten, zeigen einen dezenten Glanz und einen angenehmen, warmen Griff.



   Beispiel 6
Ein verstrecktes   Polyacrylnitril-FÅadenbündel    dtex 330 mit einer Vordrehung von 200   Tlm    s wird mit einer Durchlaufsgeschwindigkeit von 40 m/min vorübergehend auf 1000 T/m z hochgedreht. Ein gleiches Fadenbündel mit einer Vordrehung von 600 T/m z wird auf 1400 T/m s hochgedreht. Im hochgedrehten Zustande werden die beiden Fadenbündel während 1,2 Sekunden auf   225     C erhitzt und je mit einer Auflage von 40 mm über die Oberfläche der sich mit 400 m/min in Fadenlaufrichtung drehenden Schleifscheibe geführt. Je ein in sbzw. z-Richtung vorübergehend hochgedrehtes Fadenbündel werden mit 200 T/m s   verzwimt.    Aus solchem Zwirn hergestellte Textilien zeigen einen ausgesprochen wollartigen Charakter.



   PATENTANSPRUCH 1
Falschdralltexturierverfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines gekräuselten Stapelfasergebildes aus einem Fadenbündel aus thermoplastischem Material, dadurch gekennzeichnet, dass dem aus endlosen verstreckten Einzelfäden bestehenden Fadenbündel eine Ausgangsdrehung erteilt wird, und dass das Fadenbündel während es sich noch im hochgedrehten Zustand befindet, zwecks Umwandlung in das Stapelfasergebilde mit Schneid- bzw. Schleifmitteln in Kontakt gebracht wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einem Fadenbündel mit einem Gesamttiter von über 150 dtex eine Ausgangsdrehung von 100-300 Drehungen/m erteilt wird.



   2. Verfahren nach Patentanspruch   1    dadurch gekennzeichnet, dass einem Fadenbündel mit einem Gesamttiter von weniger als 150 dtex eine Ausgangsdrehung von 200 bis 400 Drehungen/m erteilt wird.



   3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenbündel nach seiner Hitzefixierung im hochgedrehten Zustand in Reibungskontakt mit den Schleif- bzw. Schneidmitteln gebracht wird.



   4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenbündel vor seiner Hitzefixierung im hochgedrehten Zustand in Reibungskontakt mit den Schleifbzw. Schneidmitteln gebracht wird.



   5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das erhaltene Stapelfasergebilde einer zweiten Hitzefixierung unter verminderter Spannung unterworfen wird.



   PATENTANSPRUCH    11   
Stapelfasergebilde, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. 30 mm auf der entgegengesetzt zur Fadenlaufrichtung rotierenden Schleifscheibe aufliegt; die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe beträgt 500 m/min. Je zwei vorübergehend hochgedrehte Fadenbündel werden abschliessend mit 250 Tlm Z verzwirnt. Durch leichtes Dämpfen in losem Zustande wird der Zwirn voluminös, elastisch, er erhält einen warmen, wollartigen Griff.
    Beispiel 2 Ein verstrecktes Polyester-Fadenbündel (Polyäthylenglycolterephthalat) dtex 84f15 mit einer Vordrehung von 400 T/m s wird vorübergehend auf 3000 T/m z hochgedreht.
    Fixiert wird bei 225 C während 0,8 Sekunden. Das Fadenbündel passiert bei einer Auflagelänge von 20 mm die Oberfläche der entgegengesetzt zur Fadenlaufrichtung rotierenden Schleifscheibe 6, deren Umfangsgeschwindigkeit 400 bis 600 m/min beträgt. Abschliessend werden je zwei vorübergehend hochgedrehte Fadenbündel zusammen auf 300 T/m Z verzwirnt.
    Aus einem solchen Zwirn hergestellte Web- oder Maschenware wird durch leichtes Dämpfen oder trockenes Erhitzen auf 130 bis 135"C im spannungslosen Zustande voluminös, elastisch und erhält einen angenehmen, warmen Griff Beispiel 3 Ein verstrecktes Polyamid 6.6-Fadenbündel (Poly Hexamethylenadipamid) dtex 78f23 wird gemäss Beispiel 2 behandelt, wobei die Fixiertemperatur 2200C reduziert wird und das Fadenbündel unter einem Winkel von 45" zur Axe der Schleifscheibe über deren Schleiffläche geführt wird.
    Aus dem anfallenden Zwirn hergestellte Textilien zeigen einen vollen, warmen Griff, sie sind elastisch und weisen eine gute Deckkraft auf.
    Beispiel 4 Ein verstrecktes Polyamid-6-Fadenbündel (Polymerisat aus e-Caprolactam) dtex 1 10f24 mit einer Vordrehung von 350 T/m s wird mit einer Durchlaufgeschwindigkeit von 50 m/min vorübergehend auf 2800 T/m s hochgedreht und im hochgedrehten Zustande während einer Sekunde auf 1800 C erhitzt. Das Fadenbündel passiert auf einer Länge von 20 mm die Oberfläche der in Fadenlaufrichtung rotierenden Schleifscheibe 6, deren Umfangsgeschwindigkeit 500 m/min beträgt.
    Aus dem anfallenden Stapelfasergarn hergestellte Interlock Ware wird durch leichtes Dämpfen in spannungslosem Zustande voluminös, elastisch und zeigt einen warmen, angenehmen Griff.
    Beispiel 5 Ein Fadenbündel aus Cellulose-2t/2-Acetat dtex 220f33 mit einer Vordrehung von 400 T/m s wird vorübergehend auf 1800 T/m s hochgedreht und im hochgedrehten Zustande während 1,5 Sekunden auf 1800 C erhitzt. Das Fadenbündel passiert auf einer Länge von 30 mm die Oberfläche der entgegen der Fadenlaufrichtung rotierenden Schleifscheibe, deren Umfangsgeschwindigkeit 250 m/min beträgt. Textilien, die das so hergestellte Stapelfasergarn enthalten, zeigen einen dezenten Glanz und einen angenehmen, warmen Griff.
    Beispiel 6 Ein verstrecktes Polyacrylnitril-FÅadenbündel dtex 330 mit einer Vordrehung von 200 Tlm s wird mit einer Durchlaufsgeschwindigkeit von 40 m/min vorübergehend auf 1000 T/m z hochgedreht. Ein gleiches Fadenbündel mit einer Vordrehung von 600 T/m z wird auf 1400 T/m s hochgedreht. Im hochgedrehten Zustande werden die beiden Fadenbündel während 1,2 Sekunden auf 225 C erhitzt und je mit einer Auflage von 40 mm über die Oberfläche der sich mit 400 m/min in Fadenlaufrichtung drehenden Schleifscheibe geführt. Je ein in sbzw. z-Richtung vorübergehend hochgedrehtes Fadenbündel werden mit 200 T/m s verzwimt. Aus solchem Zwirn hergestellte Textilien zeigen einen ausgesprochen wollartigen Charakter.
    PATENTANSPRUCH 1 Falschdralltexturierverfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines gekräuselten Stapelfasergebildes aus einem Fadenbündel aus thermoplastischem Material, dadurch gekennzeichnet, dass dem aus endlosen verstreckten Einzelfäden bestehenden Fadenbündel eine Ausgangsdrehung erteilt wird, und dass das Fadenbündel während es sich noch im hochgedrehten Zustand befindet, zwecks Umwandlung in das Stapelfasergebilde mit Schneid- bzw. Schleifmitteln in Kontakt gebracht wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einem Fadenbündel mit einem Gesamttiter von über 150 dtex eine Ausgangsdrehung von 100-300 Drehungen/m erteilt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass einem Fadenbündel mit einem Gesamttiter von weniger als 150 dtex eine Ausgangsdrehung von 200 bis 400 Drehungen/m erteilt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenbündel nach seiner Hitzefixierung im hochgedrehten Zustand in Reibungskontakt mit den Schleif- bzw. Schneidmitteln gebracht wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenbündel vor seiner Hitzefixierung im hochgedrehten Zustand in Reibungskontakt mit den Schleifbzw. Schneidmitteln gebracht wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das erhaltene Stapelfasergebilde einer zweiten Hitzefixierung unter verminderter Spannung unterworfen wird.
    PATENTANSPRUCH 11 Stapelfasergebilde, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
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