CH549144A - Verschlussvorrichtung. - Google Patents

Verschlussvorrichtung.

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CH549144A
CH549144A CH787672A CH787672A CH549144A CH 549144 A CH549144 A CH 549144A CH 787672 A CH787672 A CH 787672A CH 787672 A CH787672 A CH 787672A CH 549144 A CH549144 A CH 549144A
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CH
Switzerland
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closing piece
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CH787672A
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English (en)
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Frank Gmbh Wilh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5217Tilt-lock devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung für ein mit einem Schwenk-Kippflügel versehenes Abschlussorgan, wie Fenster oder Tür, aus einem Kantengetriebe mit Stulpschiene, dahinter längsverschiebbar angeordneter Stellstange und einem auf der Stulpschiene angeordneten Gehäuse zur Aufnahme eines Antriebselementes, über welches die Stellstange in drei Stellungen bringbar ist und die Stellstange mindestens ein Verriegelungsglied trägt, das durch einen Längsschlitz der Stulpschiene ragt und aus einem Schliesstück, wobei der am kippachsseitigen Ende der Stulpschine angeordnete Längsschlitz eine Erweiterung aufweist, in deren Bereich das Verriegelungsglied in der Kipp- bzw. Kippbereitschaftsstellung sich befindet und eine Kippwandung des Schliesstückes hintergreift.



   Bei einer bekannten Ausführungsform einer derartigen Verschlussvorrichtung ist das am kippachsseitigen Ende der Stellstange angeordnete Verriegelungsglied als flache Zunge ausgebildet, die mit einem Hals versehen ist, der durch den Längsschlitz der Stulpschiene und durch eine Ausnehmung der Stellstange gesteckt ist. Zwischen flacher Zunge und Vorderseite der Stulpschiene, ebenso zwischen dem freien Ende des Halses und der Rückseite der Stellstange befindet sich jeweils ein Distanzplättchen. Das freie Ende des Halses ist vernietet, so dass dadurch das Verriegelungsglied auf dem Kantengetriebe mit Spiel, aber unlösbar befestigt ist. Die Ausnehmung in der Stellstange ist in der Ebene der Breitseite der Stellstange breiter gehalten, als der Stärke des Halses entspricht, um das Verriegelungsglied in dieser Ebene schwenkbar auszugestalten.

  Damit die Verschwenkbarkeit des Verriegelungsgliedes durch das auf der Rückseite der Stellstange angeordnete Distanzplättchen nicht behindert wird, ist dieses Distanzplättchen in Verstellrichtung des Verriegelungsgliedes gewölbt ausgebildet, und zwar derart, dass die konvexe Seite des Distanzplättchens auf der Rückseite der Stellstange aufliegt.



   Infolge der beweglichen Lagerung des Verriegelungsgliedes ist die Erzielung eines satten und sicheren Verschlusses mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, da beim Einlaufen der beweglich gelagerten Verriegelungszunge hinter die Schliesswandung des Schliesstückes die Verriegelungszunge ausweicht und einen gewissen Bereich um die Stellstange kippt. In verriegeltem Zustand der Verriegelungszunge ist diese infolge ihrer begrenzten Schwenkbarkeit nicht parallel zur Fensterebene angeordnet, so dass sich bei den handelsüblichen Schliesstükken nur eine Linienanlage der Verriegelungszunge an der Schliesswandung des Schliesstückes ergibt.

  Um eine Flächenanlage zu erhalten, muss die Schliesswandung des Schliesstükkes entsprechend der Endschwenkstellungsmöglichkeit der Verriegelungszunge angeordnet sein, also derart geneigt zur Fensterebene, dass die der Stulpschiene zugewandte Kante der Schliesswandung näher der dem Rauminnern zugewandten Fenstervorderseite zugewandt ist, wie diejenige Kante der Schliesswandung, die auf der Grundplatte des Schliesstückes angeordnet ist.



   Da der Verschwenkbereich der Verriegelungszunge im Bereich der Erweiterung des Längsschlitzes der Stulpschiene grösser ist, muss die Neigung der dieser Stellung der Verriegelungszunge entsprechenden Kippwandung des Schliesstückes ebenfalls eine grössere Neigung aufweisen, so dass die Schliesswandung und die Kippwandung des Schliesstückes unterschiedlich geneigt sein müssen. Es ist deshalb sehr schwierig, das Schliesstück so einzubauen, dass einmal eine Flächenberührung und gleichzeitig ein satter Verschluss erreicht werden bei beweglich gelagerter Verriegelungszunge des Kantengetriebes.



   Diese vorbekannte Ausführungsform weist ferner oberhalb der Verriegelungszunge einen Bundbolzen auf, dessen Schaft mit der Stellstange vernietet ist und dessen Bund auf der Vorderseite der Stulpschiene aufliegt. Der Schaft des Bundbolzens ist mit zwei parallelen Flächen versehen, deren Abstand entsprechend der Breite des Längsschlitzes ausgebildet ist. Dieser zusätzliche Bundbolzen bewirkt eine exakte Führung der Stellstange bei deren Verstellung, wobei der Bundbolzen nicht in den Bereich der Erweiterung des Längsschlitzes gelangen kann.



   Zwischen der am kippachsseitigen Ende des Längsschlitzes angeordneten Erweiterung und dem kippachsseitigen Ende der Stulpschiene befindet sich eine als Auflauf dienende flache Nase.



   Bei gleicher Tiefe des Schliesstückes, senkrecht zur Fensterebene gemessen. ist es zur Erzielung einer möglichst grossen Kippöffnungsweite des Flügels erforderlich, das am feststehenden Rahmen befestigte Schliesstück möglichst nahe dem unteren horizontalen Schenkel des Rahmens anzuordnen. Dies bedingt wiederum bei einem im Falz angeordneten Kantengetriebe, dass zwischen Längsschlitz der Stulpschiene und deren kippachsseitigem Ende keine Befestigungsbohrung mehr in der Stulpschiene angeordnet werden kann. Um dieses Ende des Kantengetriebes, das insbesondere in der Kippstellung des Flügels starken Beanspruchungen unterworfen ist, gegenüber dem Flügel fixieren können, wird deshalb ein zusätzlicher Befestigungswinkel benötigt. der mit dem horizontalen Falz des Flügels verschraubt wird und die Nase des Kantengetriebes umfasst.



   Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nunmehr darin, eine Verschlussvorrichtung derart zu verbessern, dass obige Nachteile in Wegfall kommen und insbesondere eine wirtschaftliche Herstellung der   Verschlussvorrichtunggegeben    ist bei erhöhter Funktionssicherheit.



   Diese Zwecke werden nach der Erfindung erreicht durch eine Verschlussvorrichtung der eingangs erwähnten Ausgestaltung, die dadurch gekennzeichnet ist. dass das Verriegelungsglied unmittelbar mit der Stellstange starr verbunden und dass die Stellstange mindestens im Bereich der Erweiterung parallel zur Breitseite der Stulpschiene beweglich gelagert ist.



   Weitere Einzelheiten sind den Zeichnungen zu entnehmen, die in schematischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung als Beispiel zeigen.



   Fig. 1 stellt im Teilschnitt eine Seitenansicht der Verschlussvorrichtung und
Fig. 2a eine Ansicht von der Vorderseite der Stulpschiene des Kantengetriebes und
Fig. 2b eine Ansicht von der Vorderseite des Schliesstückes in Richtung des Pfeiles IIb der Fig. 1 dar.



   Die Verschlussvorrichtung besteht aus dem Kantengetriebe
1 und dem Schliesstück 2 und dient bei einem Schwenk-Kippflügel gleichzeitig als Schliess- Kipp- und Auflaufvorrichtung.



   Das Kantengetriebe 1 ist im wesentlichen in an sich bekannter Weise aus einer flachen Stulpschiene 3, dahinter angeordneter flacher Stellstange 4 und aus dem mit der Stulpschiene 3 befestigten Gehäuse 5 aufgebaut. das ein Antriebsritzel 6 beherbergt. Über das Antriebsritzel 6 ist die Stellstange 4 in Längsrichtung der Stulpschiene 3 verstellbar.

 

   Zur Befestigung des Kantengetriebes 1 im Falz eines Flügels weist die Stulpschiene 3 Befestigungsbohrungen 7 auf. Den im
Bereich der Stellstange 4 angeordneten Befestigungsbohrungen 7 sind korrespondierende Langlöcher 8 in der Stellstange
4 zugeordnet.



   Nahe des kippachsseitigen Endes 9 der Stellstange 4 trägt diese ein Verriegelungsglied, das als flache Verriegelungszunge
10 ausgebildet ist, die einen Hals 11 aufweist, der sich durch einen Längsschlitz 12 der Stulpschiene 3 erstreckt. Das freie
Ende des Halses 11 ist mit der Stellstange 4 starr und der
Vorderseite der Stulpschiene 3 befindet sich ein Distanzplätt chen 13.  



   Der Längsschlitz 12 besteht aus einem schmalen Schlitz 14, dessen Stirnflächen zueinander parallel und parallel zur Verstellrichtung der Stellstange 4 und somit der Verriegelungszunge 10 angeordnet sind. Der schmale Schlitz 14 geht in eine Erweiterung 15 über, deren Querschnitt in der Ebene der Stulpschienenbreitseite nach einer Übergangszone sich kontinuierlich verbreitert in Richtung auf das kippachsseitige Ende 16 der Stulpschiene 3. Der Querschnitt der Erweiterung 15 ist somit im wesentlichen trapezförmig ausgestaltet.



   Oberhalb des Längsschlitzes 12 ist eine flache Nase 17 angeordnet, die sich über die gesamte Breitseite der Stulpschiene 3 erstreckt.



   Das im feststehenden Rahmen einzulassende Schliesstück 2 ist symmetrisch zu seiner Längsachse ausgebildet, so dass es, ebenso wie das Kantengetriebe 1, links- und rechtsverwendbar ist.



   Am kippachsseitigen Ende trägt das Schliesstück 2 die Kippwandungen 19, die sich zu der anschliessenden, wandungsfreien Zone 20 hin verjüngen. Diese Neigung der Kippwandungen 19 ist derart bemessen, dass die Verriegelungszunge 10 in der Kippendstellung des Flügels über ihre gesamte Fläche an einer der Kippwandungen 19 anliegt.



   Die Schliesswandungen 21 weisen eine Einlaufschräge 22 auf und sind über einen Steg 23 miteinander verbunden.



   Die senkrecht zur Grundplatte 18 des Schliesstückes 2 angeordnete Stirnfläche 24 der Schliesswandungen 21 und des Steges 23 ist gewölbt ausgebildet und bildet eine Auflauffläche für die Nase 17 der Stulpschiene 3 des Kantengetriebes 1. Um eine Verstellmöglichkeit der Lage des Schliesstückes 2 senkrecht zur Fensterebene zu erhalten, ist eine der Befestigungsbohrungen 25 des Schliesstückes 2 als Langloch ausgebildet.



   In den Zeichnungen befindet sich die Verriegelungszunge 10 in der schwenkbereiten Stellung, d. h., dass bei an dem feststehenden Rahmen anliegenden Flügel die Verriegelungszunge 10 sich im Bereich der wandungsfreien Zone 20 des Schliesstückes 2 befindet und die Nase 17 auf der Stirnfläche 24 aufliegt. Da die Länge der wandungsfreien Zone 20 grösser ist als die Abmessung der Verriegelungszunge 10 in ihrer Verstellrichtung, kann das Schwenken des Flügels unter Austreten der Verriegelungszunge 10 aus dem Schliesstück 2 unbehindert durch das Schliesstück 2 erfolgen.



   Zur Erzielung der Schliesstellung wird die Verriegelungszunge 10 über das Antriebsritzel 6 und die Stellstange 4 im Bereich des schmalen Schlitzes 14 nach oben in Richtung auf die Nase 17 zu bewegt. Dabei läuft die Verriegelungszunge 10 zuerst an der Einlaufschräge 22 des Schliesstückes 2 an und wird hinter die Schliesswandung 21 gelenkt. Der Flügel ist nunmehr verriegelt.



   Zur Einstellung der Kippbereitschaftsstellung ist die Verriegelungszunge 10 nach unten zu bewegen. Sie gelangt dabei in den Bereich der Erweiterung 15 des Längsschlitzes 12 und hinter die Kippwandung 19 des Schliesstückes 2.



   Da im Bereich dieser Erweiterung 15 die Verriegelungszunge 10 nicht mehr von dem engen Schlitz 14 seitlich geführt wird, und zudem das Langloch 8 der Stellstange 4 etwas breiter gehalten ist, als der Durchmesser der durch die Befestigungsbohrung 7 der Stulpschiene 4 zu steckenden Befestigungsschraube, ist die Möglichkeit geschaffen, die Verriegelungszunge 10 mit dem kippachsseitigen Ende 9 der Stellstange 4 in zur Stulpschienenbreite parallelen Ebene in Richtung auf die Stirnfläche 26 der Erweiterung 15 zu bewegen.



   Beim Kippen des Flügels bewegt sich das im Falz des Flügels angeordnete Kantengetriebe 1 vom feststehenden Rahmen in einer Winkelbewegung weg. Dieser Weg wird im Bereich der Verriegelungszunge 10 dadurch ausgeglichen, dass die hinter der Kippwandung 19 angeordnete Verriegelungszunge 10 sich von ihrer Stellung in der Mitte der Breite der Erweiterung 15 soweit in horizontaler Ebene bewegt, bis die Verriegelungszunge 10 an einer der geneigten Stirnflächen 26 der Erweiterung 15 zur Anlage gelangt. Dabei entsprechen die Neigungen der Kippwandung 19 und der Stirnfläche 26, wenn sie aneinander anliegen, der grössten Kippöffnungsweite des Flügels.



   Die Verlegung der Nase 17 oberhalb des Längsschlitzes 12 schafft die Möglichkeit, die Kippwandung 19 an dem unteren Ende des Schliesstückes 2 anzubringen, wodurch bei gleicher Kippöffnungsweite des Flügels der Weg des Verriegelungszapfens 10 beim Kippen des Flügels kleiner ist. Gleichzeitig wird Platz für eine Befestigungsbohrung 7 geschaffen, so dass das freie, kippachsseitige Ende 16 der Stulpschiene 3 am Flügel befestigbar ist unter Wegfall des bisher erforderlichen zusätzlichen Befestigungswinkels.



   Durch die Erstreckung der Nase 17 über die ganze Breite der Stulpschiene 3 wird gewährleistet, dass auch bei der vergrösserten Kippöffnungsweite des Flügels die Nase 17 auf der als Auflauffläche dienenden Stirnfläche 24 des Schliesstückes 2 noch aufliegt.



   Selbstverständlich kann das Kantengetriebe 1 noch mit weiteren Verriegelungsgliedern versehen werden, die jedoch nur die Aufgabe haben, eine Verriegelung und Entriegelung zu schaffen. Auch können die Verriegelungsglieder als kreiszylindrische Zapfen ausgebildet sein.



   Infolge der starren Verbindung des Verriegelungsgliedes mit der Stellstange verbleibt das Verriegelungsglied auch beim Hinterschliessen hinter eine Wandung des Schliesstückes senkrecht zur Breitseite der Stellstange und damit auch der Stulpschiene angeordnet, so dass ein sicherer und strammer Verschluss mit Flächenanlage des Verriegelungsgliedes am rahmenseitigen Schliesstück gewährleistet ist. Es können dadurch die üblichen Schliesstücke verwendet werden, bei denen die Schliess- und Kippwandungen parallel zur Fensterebene angeordnet sind.



   Das Verriegelungsglied und damit auch die Stellstange des Kantengetriebes ist u.a. durch den Längsschlitz der Stulpschiene in seinem nicht erweiterten Teil geführt. Gelangt das Verriegelungsglied in die Erweiterung des Längsschlitzes, ergibt sich beim Kippen des Flügels eine Kraftkomponente auf das Verriegelungsglied, unter deren Einfluss das Verriegelungsglied innerhalb der Erweiterung ausweichen kann, bis das Verriegelungsglied an einer Stirnfläche der Erweiterung zur Anlage gelangt. Dieses Ausweichen des Verriegelungsgliedes in der Kippstellung wird dadurch ermöglicht, dass die Stellstange mindestens im Bereich der Erweiterung parallel zur Breitseite der Stulpschiene beweglich gelagert ist.



   Durch die Kombination der starren Befestigung des Verriegelungsgliedes unmittelbar auf der Stellstange und der parallel zur Stulpschienenbreite beweglichen Stellstange, wenn das Verriegelungsglied sich im Bereich der Erweiterung befindet, wird eine wesentlich vereinfachte Verschlussvorrichtung geschaffen, bei welcher bei verbesserter Funktion gegenüber der vorbekannten Verschlussvorrichtung Bauteile in Wegfall gelangen, wie der von einem Drehteil gebildete Bundbolzen zur Führung der Stellstange und das auf der Rückseite der Stellstange angeordnete, gewölbt ausgebildete Distanzplättchen. Die Befestigung des Verriegelungsgliedes auf der Stellstange wird noch dadurch vereinfacht, dass das Verriegelungsglied fest mit der Stellstange vernietet ist und nicht mehr beweglich senkrecht zur Flügelebene, wodurch ein sicherer Verschluss erzielt wird.

 

   Bei gleicher Tiefe des Schliesstückes senkrecht zur Fensterebene und demselben Abstand des Schliesstückes vom horizontalen Schenkel des feststehenden Rahmens erlaubt die neuerungsgemässe Verschlussvorrichtung eine wesentlich vergrösserte Kippöffnungsweite des Flügels infolge der Beweglichkeit der Stellstange im Bereich des Verriegelungsgliedes parallel  zur Stulpschienenbreitseite im Bereich der Erweiterung des Längsschlitzes.



   Die Erweiterung des Längsschlitzes hat hierbei also die Aufgabe, eine Verschiebung der Verriegelungszunge parallel zur Breitseite der Stulpschiene zu erlauben, wobei die Stellstange mitgenommen wird, während bei der vorbekannten Verschlussvorrichtung die Stellstange gegen eine solche Verschiebung über einen zusätzlichen Bundbolzen fixiert ist und die Erweiterung den Zweck besitzt, die Schwenkbewegungsmöglichkeit des Verriegelungsgliedes um die Stellstange zu vergrössern.



   Verbreitert sich die Erweiterung des Längsschlitzes in Richtung auf das kippachsseitige Ende der Stulpschiene kontinuierlich, so enspricht das Mass dieser Verbreiterung dabei insbesondere der grössten Kippöffnungsweite des Flügels, so dass bei einem flachen Hals des Verriegelungsgliedes dieser Hals in Kippendstellung des Flügels über seine gesamte Fläche an der Stirnfläche der Erweiterung des Längsschlitzes der Stulpschiene anliegt.



   Bei einer Verschlussvorrichtung, bei welcher die Stulpschiene des Kantengetriebes in der Nähe des mit der Erweiterung versehenen Längsschlitzes mit einer Nase ausgerüstet ist, die mit einer Auflauffläche des Schliesstückes in der Verschluss- und Kippstellung des Flügels zusammenarbeitet, ist es besonders günstig, die Nase nahe dem von dem kippachsseitigen Ende der Stulpschiene weiter entfernten Ende des Längsschlitzes anzuordnen. Dies ergibt den Vorteil, dass zwischen der Erweiterung des Längsschlitzes und dem kippachsseitigen Ende der Stulpschiene noch Platz für eine Befestigungsbohrung geschaffen wird. 

  Von besonderem Vorteil ist dabei noch, dass bei gleicher Höhenlage des Schliesstückes am feststehenden Rahmen die Kippwandung des Schliesstückes wesentlich tiefer gelegt werden kann, so dass auch aus diesem Grunde sich nochmals eine Vergrösserung der Kippöffnungsweite des Flügels ergibt.



   Um bei einer oberhalb des Längsschlitzes angeordneten Nase zu vermeiden, dass infolge der vergrösserten Kippöffnungsweite des Flügels diese Nase die Auflauffläche des Schliesstückes verlassen kann, ist es zweckmässig, die Nase derart auszugestalten, dass sie sich über die gesamte Breitseite der Stulpschiene erstreckt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verschlussvorrichtung für ein mit einem Schwenk-Kippflügel versehenes Abschlussorgan, wie Fenster oder Tür, aus einem Kantengetriebe mit Stulpschiene, dahinter längsverschiebbar angeordneter Stellstange und einem auf der Stulpschiene angeordneten Gehäuse zur Aufnahme eines Antriebselementes, über welches die Stellstange in drei Stellungen bringbar ist und die Stellstange mindestens ein Verriegelungsglied trägt, das durch einen Längsschlitz der Stulpschiene ragt, und aus einem Schliesstück, wobei der am kippachsseitigen Ende der Stulpschiene angeordnete Längsschlitz eine Erweiterung aufweist, in deren Bereich das Verriegelungsglied in der Kipp- bzw.
    Kippbereitschaftsstellung sich befindet und eine Kippwandung des Schliesstückes hintergreift, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsglied unmittelbar mit der Stellstange (4) starr verbunden und dass die Stellstange (4) mindestens im Bereich der Erweiterung (15) parallel zur Breitseite der Stulpschiene (3) beweglich gelagert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verschlussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung (15) des Längsschlitzes (12) in Richtung auf das kippachsseitige Ende (16) der Stulpschiene (3) sich kontinuierlich erweiternd ausgestaltet ist.
    2. Verschlussvorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, wobei die Stulpschiene in der Nähe des mit einer Erweiterung versehenen Längsschlitzes mit einer Nase ausgerüstet ist, die zur Zusammenarbeit mit einer Auflauffläche des Schliesstückes bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (17) nahe dem von dem kippachsseitigen Ende (16) der Stulpschiene (3) weiter entfernten Ende des Längsschlitzes (12) angeordnet ist.
    3. Verschlussvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (17) über die gesamte Breite der Stulpschiene (3) sich erstreckt.
    4. Verschlussvorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, wobei die Erweiterung in der Stulpschiene am kippachsseitigen Ende des Längsschlitzes angeordnet ist und das Schliesstück mit Wandungen für das Verriegelungsglied in der Kippstellung und der Schliesstellung und mit einer Auflauffläche versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich am kippachsseitigen Ende des Schliesstückes (2) die Kippwandung (19) für das Verriegelungsglied in der Kippstellung befindet, die sich in ihrer Stärke in der Ebene senkrecht zur Fensterebene zu ihrem freien Ende hin verjüngt, dass sich daran eine wandungsreie Zone (20) anschliesst, deren Länge grösser ist als die Abrnessung des Verriegelungsgliedes in seiner Verstellrichtung, und anschliessend die Schliesswandung (21) für das Verriegelungsglied in der Schliesstellung angeordnet ist,
    und dass die senkrecht zur Grundplatte (18) angeordnete Stirnfläche (24) der Schliesswandung (21) als Auflauffläche für die Nase (17) der Stulpschiene (3) ausgebildet ist.
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