CH551137A - Fungizid wirksames mittel auf der basis eines 1,1-di(bzw. mono)-alkyl-3-arylsubstituierten guanidins zur bekaempfung von mehltaupilzen und grauschimmel an pflanzen. - Google Patents

Fungizid wirksames mittel auf der basis eines 1,1-di(bzw. mono)-alkyl-3-arylsubstituierten guanidins zur bekaempfung von mehltaupilzen und grauschimmel an pflanzen.

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CH551137A
CH551137A CH874871A CH874871A CH551137A CH 551137 A CH551137 A CH 551137A CH 874871 A CH874871 A CH 874871A CH 874871 A CH874871 A CH 874871A CH 551137 A CH551137 A CH 551137A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C279/00Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C279/18Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of guanidine groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings

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Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein fungizid wirksames Mittel auf der Basis eines   1,1 -Di-(bzw.    Mono)-alkyl-3arylsubstituierten Guanidins zur Bekämpfung von Mehltaupilzen (Erysiphaceae) und Grauschimmel (Botrytis) der Pflanzen.



   Es ist bekannt, dass zur Bekämpfung von Mehltaupilzen anorganische Schwefelpräparate weitgehend verwendet werden. Die Schwefelpräparate, die über eine hohe Wirksamkeit gegenüber Mehltaupilzen verfügen, haben jedoch auch negative Eigenschaften. Diese Präparate können die Pflanzen beschädigen, sind nicht genügend wirksam bei einer Lufttemperatur unter   20"C    und haben eine schwache ausrottende Wirkung.



   Das  Karathan    (2,4 -Dinitro-6 -sek-oktylphenylkrotonat    der Firma  Rohm und Haas , USA) hat eine weitgehende Verwendung bei der Bekämpfung von Mehltaupilzen in der Landwirtschaft gefunden. Bei Verwendung von  Karathan  in Konzentrationen   0,025-0,05 %    des Wirkstoffes werden jedoch Brandwunden der   Pflanzenblätter    beobachtet.



   Zur Bekämpfung von Mehltaupilzen erwies sich als sehr wirksam das  Morestan  (6-Methylchinoxalin-2,3 -dithiolkarbonat der Firma  Bayer , BRD) (F. Grewe, H. Kaspers.   Pflanzenschutz-Nachr.     Bayer , Bd. 18, Seite 1-23, 1965). Es muss jedoch betont werden, dass das  Morestan  eine geringe Wirksamkeit gegenüber Erregern anderer Krankheiten und insbesondere gegen den Grauschimmel an Pilzen   aufweiset.   



   Die Verwendung des Präparats  Euparen  [N,N-Di   methyl-N'-phenyl-(N'-fluordichlormethyl)-thiosulfamid    der Firma    Bayer .    BRD] zur Bekämpfung von Krankheiten, erregt durch die Pilze Botrytis sp. (Pflanzenschutz-Nachr.



   Bayer , Bd.   21,    S.   147,257,    1968 ist bekannt. M. Bonnet (J. Hortic. Sci-, Bd. 44, S. 81, 1969) berichtet über die hemmende Wirkung des Präparats  Euparen  bezüglich Sphaerotheca achemillae. Bekannt ist auch die Verwendung von  Captan    (N-Trichlormethylmercapto4-Cycklohexan-    1,2-dicarboxymid der Firma  Stauffer , BRD und der Firma  Cal-Chem. , USA und des Difolatans (N-1,1,2,2-Tetrachloräthylmercapto4-cyklohexan-1 ,2-dicarboxymid der Firma  Cal. Chem , USA) zur Bekämpfung von pilzlichen Pflanzenschädlingen Botrytis sp. (F. Stellwaag-Kintler. Weinberg und Keller, Bd. 16, S. 109, 1969; G. Etter. Meded.



  Rijksfac. landbouwwetensch. Gent, Br. 31,   S. 837,    1966).



   Die Präparate  Euparen ,  Captan  und  Difolatan  besitzen jedoch keine bzw. eine schwache Aktivität bezüglich auf die Mehltaupilze.



   Bekannt sind Fungizide auf der Basis von N-Arylguanidinderivaten, die eine hohe bakterizide, herbizide, insektizide und fungizide Aktivität besitzen, der Formel
EMI1.1     
 wo Ar ein mono- bzw. polyzyklischer aromatischer Rest ist, der verschiedene Substituenten enthält, und R, R', R2 gleiche bzw. verschiedene niedrige aliphatische Reste sind, wobei einer von ihnen eine niedrige Alkoxygruppe sein kann (französische Patentschrift Nr. 1 541 647). Die erwähnten Verbindungen werden jedoch mit Hilfe komplizierterer und teuerer Verfahren hergestellt, als die von uns nachstehend vorgeschlagenen.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein fungizid wirksames Mittel auf der Basis eines 1,1-Di- (bzw. Mono-)   -alkyl-3 -arylsubstituierten    Guanidins in Form der freien Base bzw. eines Salzes, bestimmt zur Bekämpfung von Mehltaupilzen und Grauschimmel an Pflanzen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es als aktive Komponente eine oder mehrere Verbindungen der Formel a) und b) enthält:
EMI1.2     
 a) worin R = H;   CH3; C2Hs;    n-C3H7; i-C3H7; R1 =   CH3; C2Hs; n-C3H7;    i-C3H7; n-C4H9;   i-C4Hs;      tert.-C4Ho;      C5H1-;    X, y, Z =   H; Cl; Br; CH3; CH30; NO2;

  CF3 bedeuten;    b) worin R, R1, X, y, und Z dasselbe wie oben und B = ein Äquivalent einer der folgenden   Säurereste-Cl',      CH3S04',      (CH3)2NC(S)S',    S406" und   C6H2(NO2)30'    bedeuten.



   Die erwähnten Verbindungen sind weisse kristalline
Stoffe mit Ausnahme der Nitroderivate, die von hellgelb bis rot gefärbt sind.



   Von den genannten Verbindungen sind am wirksamsten gegen Mehltaupilze, die Gurken befallen, folgende Stoffe: Dimethyldithiocarbamate des   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlor-    phenylguanidins und des   1,1 -Dimethyl-3 -m-trifluormethyl-    phenylguanidins sowie auch das Tetrathionat des 1,1-Dimethyl-3 -m-chlorphenylguanidins; 1,1 -Dimethyl-3 -mchlorphenylguanidin;   1,1 -Dimethyl-3 -p-bromphenylguanidin;    1,1 -D imethyl-3   -m-trifluormethylphenylguanidin;    1 -methyl    1 -äthyl-3 -m-chlorphenylguanidin; 1 -Methyl-1 -äthyl-3 -3,4- dichlorphenylguanidin;

   1 -Methyl-1 -propyl-3 -m-chlorphenyl-    guanidin,   1 -Methyl-1 -butyl-3 -m-chlorphenylguanidin;    1   Methyl-1 -butyl-3 -3,4 -dichlorphenylguanidin.    Diese Stoffe waren wirksam in einer Konzentration von   0,0250,1 %    nach  dem Wirkstoff bekämpften Krankheitsentwicklung bis zu 80-100%.



   Bezüglich des Grauschimmels erwiesen sich am wirksam   sten folgende Stoffe: -Methyl-3 -phenylguanidin; 1 -tert. -    butyl-3 -phenylguanidin; 1 -Amyl-3 -phenylguanidin; 1,1 -D i   methyl-3 -m-chlorphenylguanidin;    Dimethyldithiokarbamat des 1,1 -Dimethyl-3 -m-chlorphenylguanidins; 1,1 -Dimethyl3-m-nitrophenylguanidin;   l,l-Dimethyl-3 -3-chlor-4-nitro-    phenylguanidin; Methylsulfat des   1,1 -Dimethyl-3 -phenyl-    guanidins;   1,1 -Dipropyl-3 -p-bromphenylguanidin;      1 -Methyl-    1 -Propyl-3 -m-trifluormethylphenylguanidin. Die Präparate bekämpften die Krankheit bis zu 75-96 %, in Konzentrationen von   0,25 %    des Wirkstoffs.



   Die im erfindungsgemässen Mittel enthaltenen Verbindungen können durch Behandlung mit aliphatischen Aminen entsprechender Arylthioharnstoffe z. B. in Form von Isothiouronsalzen, gewonnen werden.



   Die erwähnten Verbindungen können auch durch   Konden-    sation gewonnen werden: a) entweder der Monoarylcyanamide mit Hydrochloride der aliphatischen Amine; b) oder durch Kondensation der Dialkylcyanamide mit Hydrochloriden der aromatischen Amine. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform zur Herstellung der erfindungsgemässen Mittel beruht z. B. darauf, dass das Stadium der Herstellung der aromatischen Aminhydrochloride mit dem Stadium der Kondensation vereinigt wird, was das ganze technologische Schema des Prozesses bedeutend zu vereinfachen gestattet.



   Die   1 -Monoalkyl-3 -arylsubstituierten    Guanidine können auch durch Desulfurierung der   1 -Alkyl-3 -arylsubstituierten    Thioharnstoffe und Behandlung der gewonnenen Carbidiimide mit Ammoniak hergestellt werden.



   Nach der letzteren Methode werden die   1,1 -arylsub-    stituierten Guanidine gewöhnlich in Form freier Basen gewonnen.



   Zur Gewinnung von freien Basen der Verbindungen, die nach anderen Verfahren erhalten werden können, ist insbesondere das Auslaugen erforderlich. Um Salze zu gewinnen, die sich z. B. vom Hydrochlorid und Methylsulfat unterscheiden, sollte man die Reaktion der doppelten Zerlegung zwischen dem 1,1 -arylsubstituierten Guanidinhydrochlorid und dem wasserlöslichen Salz der entsprechenden Säure anwenden.



   Das erfindungsgemässe fungizid wirksame Mittel gestattet sowohl die Mehltaupilze als auch den Grauschimmel an Pflanzen wirksam zu bekämpfen, was vor allem die Zahl der Behandlungen mit Präparaten zu verringern erlaubt, welche zur Bekämpfung eines jeden Erregers einzeln verwendet werden und gestattet auch den Aufwand an Präparaten zur Bekämpfung der erwähnten Krankheitserreger zu verringern.



  Ein grosser Vorzug der neuen Fungizide ist die Tatsache, dass sie auf einfache Weise aus einem zugänglichen Rohstoff gewonnen werden können, wodurch die hier vorgeschlagenen Verbindungen relativ billig sein können. All dies wirkt sich günstig auf die Aufwände an Geldmitteln für wirksame Be kämpfung der erwähnten Erreger aus.



   Um die vorliegende Erfindung zu veranschaulichen, ist nachstehend ein Beispiel zur Herstellung von   1,1 -diäthyl-3 -    phenylguanidin und Prüfungsbeispiele der vorgeschlagenen Fungizide angeführt.



   Beispiel 1
Herstellung von   1,1-Diäthyl-3 -phenylguanidin   
In den Reaktionskolben werden 81,4 g (0,874 Mol) Anilin, 90,0 g (0,919 Mol) Diäthylcyanamid und 170 g Toluol eingeführt. Das Gemisch wird bis 90-95       C erwärmt und unter Rühren werden im Laufe von zwei Stunden 33,5 g (0,919 Mol) Chlorwasserstoff eingeleitet. Das Reaktionsgemisch wird vier Stunden bei schwachem Sieden und Rühren zum Abklingen der Reaktion gehalten. Die Siedetemperatur des Reaktionsgemisches ist zu Beginn der Reaktion gleich 118        C und am Ende   113-115      C.

  Dann wird die Reaktionsmasse auf   98-100 C    abgekühlt und es werden 200 ml Wasser zur Auflösung des sich bildenden 1,1-Diäthyl-3-phenylguanidinhydrochloride zugegeben; man kühlt weiter bis auf   20-25 "    C ab und stellt den pH-Wert des Wassermediums auf   7,58,0    durch Zugabe einer wässerigen Ätznatronlösung ein.



  Die Reaktionsmasse lässt man stehen und trennt die wässerige Schicht, die das   1,1 -Diäthyl-3 -phenylguanidinhydroxyd    enthält, ab.



   Die wässerige Schicht wird in den Reaktionskolben eingeführt und beim Rühren und Abkühlen wird eine 20 %ige wässerige Ätznatronlösung (36 g NaOH, 0,9 Mol) zugegeben. Die sich bildende freie 1,1-Diäthyl-3-phenylguanidinbase kristallisiert bei der Impfung aus.



   Es wurden 127,0 g des Stoffes mit einem Schmp. 56 bis   -58"    C erhalten.



   Der Gehalt an Wirkstoff betrug bei Titrierung mit 0,2n   Salzsäurelösung98,8    Die   Ausbeute war gleich 75,1 %.    Analog können auch die anderen   1,1 -Dialkyl-3 -arylguanidine    hergestellt werden.



   Beispiel 2
Die Wirksamkeit der Präparate wurde im Treibhaus bei der Bekämpfung von Mehltaupilzen, die Gurken befallen (Erysiphe cichoracearum D. C. f-cucurbitacearum Pot, und Sphaerotheca fuligines Foll. f. cucurbitacearum Pot.) geprüft. Pflanzen mit voll ausgebildeten Blättern wurden mit Suspensionen der Präparate bespritzt; nach ihrer Trocknung wurden die Blätter mit der Pilzkonidiensuspension mit einer Infektionsbelastung 200 000 Konidien in einem cm3 inokuliert. Als Vergleichssubstanz diente das 25   neige     Karathan .



  Der Versuch wurde dreimal wiederholt.



   Die Prüfungsergebnisse der Verbindungen, verwendet in Form   50 %iger    benetzbarer Pulver gegen die Mehltaupilze an Gurken, sind in Tabellen 1-8 angeführt und werden am am Ende der Beschreibung gezeigt. Die in den Tabellen angeführten Konzentrationen sind diejenigen des Wirkstoffes.



   Wie aus Tabelle 1 und 2 zu ersehen ist, zeigten die 1,1   Dimethyl-3 -arylsubstituierten    Guanidine eine hohe Aktivität gegenüber den Mehltaupilzen an Gurken. Die höchste Wirksamkeit wurde beim   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlorphenyl-    guanidin;   1,1 -Dimethyl-3 -p-chlorphenylguanidin;    1,1 -D i   methyl-3 -3,4 -dichlorphenylguanidin; 1,1 -Dimethyl-3 -p-    bromphenylguanidin und beim 1,1-Dimethyl-3-m-trifluormethylphenylguanidin beobachtet. Die Aktivität dieser Verbindungen war gleich oder ähnlich derjenigen des  Karatans 
Die Untersuchung von   1,1 -Dimethyl-3 -arylsubstituierten    Guanidinsalzen zeigte, dass sie alle eine hohe Aktivität gegen Mehltaupilze an Gurken besitzen (Tabelle 3).

  Das Dimethyldithiokarbamat und das   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlorphenyl-    guanidinpikrat wie auch das Dimethyldithiokarbamat des des   1,1 -Dimethyl-3 -m-trifluormethylphenylguanidins    zeigte eine Wirksamkeit, die gleich oder ähnlich derjenigen des  Kratens  war.

 

   Die 1,1 -D iäthyl-3 -arylsubstituierten Verbindungen des Guanidins zeigten eine hohe Wirksamkeit gegen Mehltaupilze an Gurken, in Konzentrationen von   0,05-0,2 %,    waren jedoch schwächer als das  Karathan  (Tabelle 4).



   Die   1,1 -Dipropyl-3 -arylsubstituierten    Verbindungen des Guanidins zeigten eine hohe Aktivität bei der Bekämpfung von Mehltaupilzen an Gurken. Von den Präparaten dieser Gruppe hatte das   1,1 -Dipropyl-3-m-trifluormethylphenyl-    guanidin fast die gleiche Wirksamkeit wie das  Karathan  (Tabelle 5).



   Die   1 -Methyl-1 -alkyl-3 -arylsubstituierten    Verbindungen des Guanidins waren stark aktiv gegen Mehltaupilze an   Gurken (Tabelle 6 und 7). Von ihnen waren das   1 -Methyl-      1-äthyl -3 -m-chlorphenylguan?din;    das   1 -Methyl-1 -äthyl-3 -    3,4-dichlorphenylguanidin;   1 -Methyl-1 -propyl-3 -m-chlor-    phenylguanidin;   1 -Methyl-1 -propyl-3 -m-trifluormethyl-    phenylguanidin und das   1 -Methyl-1 -butyl-3 -m-chlorphenyl-    guanidin der Wirksamkeit nach gleich bzw. nahe zum  Karathan .



   Die   1 -Alkyl-3 -arylguanidine    zeigten eine hohe Aktivität gegen Mehltau nur in Konzentrationen von 0,1 und 0,2 % (Tabelle 8). In Konzentrationen von 0,05 und 0,025 waren sie jedoch ungenügend wirksam.



   Beispiel 3
Eine der aktivsten Verbindungen - das 1,1 -Dimethyl3-m-chlorphenylguanidin wurde bei der Bekämpfung von Mehltaupilzen an Äpfeln (Sorte Jonathan) in Form eines   50 %igen    benetzbaren Pulvers untersucht. Das Präparat wurde in einer Konzentration von 0,15% des Wirkstoffes und 90%iger Schwefel als Vergleichssubstanz in einer Konzentration von   0.45%    des Wirkstoffes geprüft. Während einer Saison wurden sechs Bespritzungen durchgeführt. Die Versuchsergebnisse sind in Tabelle 9 angeführt. (S.

  Beilage am Ende des Textes.)
Wie aus Tabelle 9 zu ersehen ist, zeigte das 1,1-Di   methyl-3-m-chlorphenylguanidin    bei der Bekämpfung des Mehltaupilzes an Äpfeln eine Wirksamkeit, die dem benetzbaren Schwefel gleichkommt, wobei das erwähnte Präparat in einer dreifach geringeren Konzentration verwendet wurde als der Schwefel.



   Beispiel 4
Die Wirksamkeit der Präparate bei der Bekämpfung von Botrytis fabae in Treibhäusern wurde an Bohnen der Sorte  Russkije Tschornyje  untersucht. Für die Versuche wurden Pflanzen genommen, die 7-8 Paar gutentwickelter Blätter hatten. Die Präparate und das  Captan  als Vergleichssubstanz wurden in 0,25 %iger Konzentration des Wirkstoffes geprüft. Die Pflanzen wurden zu Beginn mit einer Suspension des Präparates bespritzt. Nach dem Austrocknen der Suspension aus dem Präparat wurden die Pflanzen mit einer Suspension von Sporen Botrytis fabae, gewonnen aus einer reinen auf Haferager gezüchteten Pilzkultur, inokuliert. Die Registration der aufgetretenen Erkrankung wurde am dritten Tage nach folgender Methode durchgeführt: Es wurden die Nekrosen auf jedem Blatt auf einer Kreisfläche mit einem Durchmesser von 1,5 cm gezählt.

  Danach wurde der Prozentsatz der Krankheitsbekämpfung nach der Abbot-Formel berechnet. Die Versuchsergebnisse sind in Tabellen 10-16 angeführt.



   Die Prüfung der 1,1 -Dimethyl-3 -arylsubstituierten Verbindung des Guanidins zeigte, dass sie eine hohe Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Botrytis fabae der Bohnen besitzen (Tabelle 10). Von den Präparaten dieser Gruppe bekämpften das   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlorphenylguanidin;    das 1,1 -Dimethyl-3 -m-nitrophenylguanidin; 1,1 -Dimethyl3-p-nitrophenylguanidin;   1,1 -Dimethyl-3 -3 -chlor4 -nitro -    phenylguanidin;   1,1 -Dimethyl-3 4 -chlor-3 -nitrophenyl-    guanidin und das   1,1 -Dimethyl-3 -3 -nitro4 -methyl-phenyl-    guanidin die Krankheit'ebenso gut wie das  Captan .



   Wie aus den Ergebnissen der Tabelle 11 ersichtlich ist, wurde eine hohe Wirksamkeit bei dem Dimethyldithiocarbamat des   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlorphenylguanidins    beim Schutz der Bohnen von Botrytis fabae beobachtet. Dieses Präparat war der Aktivität nach dem  Captan  gleich. Das Das Methylsulfat des   1,1-Dimethyl-3-phenylguanidins    war schwächer als das  Captan  (Tabelle 12).



   Aus den Ergebnissen der Tabelle 13 ist zu ersehen, dass das   1,1 -Dipropyl-3 -phenylguanidin;      1,1 -D ipropyl-3 -p-    chlorphenylguanidin und das   1,1 -Dipropyl-3 -p-bromphenyl-    guanidin eine hohe Aktivität gegen Botrytis fabae an Bohnen besitzen, jedoch weniger wirksam als das  Captan  sind.



   Das   1 -Methyl-1 -äthyl -3 -p-chlorphenylguanidin;    das   1 -Methyl-1 -äthyl-3 -p-bromphenylguanidin    und das   1-Methyl-      1 -propyl-3 -m-trifluormethylphenylguanidin    zeigten eine Wirksamkeit nahe zum  Captan  (Tabelle 14 und 15).



   Die 1 -Alkyl-3 -phenylguanidine zeigten bei Prüfungen gegen Botrytis fabae an Bohnen eine Wirksamkeit, die dem  Captan  gleich war (Tabelle 16).



   Tabelle 1 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1 2 3 4 1. 1,1-Dimethyl-3-phenylguanidin 0,025 70,0
0,05 73,0
0,1 82,0
0,2 90,0 2. Methylsulfat des 1,1-dimethyl-3-phenyl- 0,025 50,0 guanidin 0,05 68,0
0,1 70,0
0,2 80,0 3.   1,1 -D imethyl-3 -o-chlorphenylguanidin    0,025 79,0
0,05 93,0
0,1 97,0
0,2 100,0 4.   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlorphenylguanidin    0,025 87,0
0,05 96,0
0,1 99,0
0,2 100,0  
Tabelle 1 (Fortsetzung) Nr.

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 5.   1,1 -Dimethyl-3 -p-chlorphenylguanidin    0,025 93,0
0,05 97,0
0,1 100,0
0,2 100,0 6.   1,1 -Dimethyl-3 -2,5 -dichlorphenylguanidin    0,025 59,0
0,05 74,0
0,1 83,0
0,2 100,0 7.   1,1 -Dimethyl-3 -3,4 -dichlorphenylguanidin    0,025 88,0
0,05 94,0
0,1 100,0
0,2 100,0 8.   1,1 -Dimethyl-3 -2,4,5 -trichlorphenylguanidin    0,025 55,0
0,05 77,0
0,1 97,0
0,2 100,0 9.   1,1 -Dimethyl-3 -p-bromphenylguanidin    0,025 79,0
0,05 93,0
0,1 99,0
0,2 100,0 10.   1,1 -Dimethyl-3 -m-trifluormethylphenyl-    0,025 88,0 guanidin 0,05 97,0
0,1 100,0
0,2 100,0
11.  Karathan  0,025 97,0
0,05 100,0 Krankheitsentwicklung in der   Probe - 71 %   
Tabelle 2 Nr. 

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1 2 3 4 1.   1,1 -Dimethyl-3 -m-methylphenylguanidin    0,025 66,0
0,05 85,0
0,1 100,0
0,2 100,0 2.   1,1 -Dimethyl-3 -p-methylphenylguanidin    0,025 67,0
0,05 79,0
0,1 93,0
0,2 98,0 3.   1,1 -Dimethyl-3 -p-methoxyphenylguanidin    0,025 64,0
0,05 77,0
0,1 95,0
0,2 99,0 4.   1,1 -Dimethyl-3 -m-nitrophenylguanidin    0,025 73,0
0,05 83,0
0,1 94,0
0,2 100,0  
Tabelle 2 (Fortsetzung) Nr.

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 5.   1,1 -Dimethyl-3 -p-nitrophenylguanidin    0,025 57,0
0,05 80,0
0,1 94,0
0,2 96,0 6.   1,1 -Dimethyl-3 -2 -nitro 4 -methylphenyl-    0,025 58,0 guanidin 0,05 66,0
0,1 83,0
0,2 89,0 7.   1,1 -Dimethyl-3 -3 -nitro4 -methylphenyl-    0,025 49,0 guanidin 0,05 74,0
0,1 87,0
0,2 94,0 8.   1,1 -Dimethyl-3 -3 -chlor4 -nitrophenyl-    0,025 56,0 guanidin 0,05 72,0
0,1 87,0
0,2 93,0 9.   1,1 -Dimethyl-3 4-chlor-3 -nitrophenyl-    0,025 55,0 guanidin 0,05 78,0
0,1 100,0
0,2 100,0 10.  Karathan  0,025 87,0  (Vergleichssubstanz) 0,05 96,0 Krankheitsentwicklung in der Probe   - 75 %   
Tabelle 3 Nr.

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1 2 3 4 1.   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlor-phenylguanidin    0,025 85,0
0,05 97,0
0,1 98,0
0,2 100,0 2. Dimethyldithiokarbamat des 1,1-Dimethyl- 0,025 89,0    3 -m -chlorphenylguanidins    0,05 96,0
0,1 98,0
0,2 100,0 3.   1,1 -Dimethyl-3 -mchlorphenylguanidin-    0,025 83,0 tetrathionat 0,05 94,0
0,1 98,0
0,2 100,0 4.   1,1 -Dimethyl-3-m-chlorphenylguanidinpikrat    0,025 58,0
0,05 72,0
0,1 89,0
0,2 99,0 5. Dimethyldithiokarbamat des   1,1 -Dimethyl-    0,025 94,0    3 -m-trifluormethylphenylguanidins    0,05 98,0
0,1 100,0
0,2 100,0 6.  Karathan  (Vergleichssubstanz) 0,025 95,0
0,05 98,0 Krankheitsentwicklung in der Probe   -87%     
Tabelle 4 Nr.

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1 2 3 4 1.   1,1 -Diäthyl-3 -phenylguanidin    0,025 59,0
0,05 63,0
0,1 75,0
0,2 84,0 2.   1,1 -Diäthyl-3 -m-chlorphenylguanidin-    0,025 66,0 hydrochlorid 0,05 89,0
0,1 97,0
0,2 99,0 3.   1,1 -Diäthyl-3 -2,5 -dichlorphenylguanidin    0,025 72,0
0,05 78,0
0,1 88,0
0,2 97,0 4.   1,1 -Diäthyl-3 -2,5 -dichlorphenylguanidin-    0,025 68,0 hydrochlorid 0,05 80,0
0,1 91,0
0,2 96,0 5.   1,1 -Diäthyl-3 -3,4 -dichlorphenylguanidin-    0,025 69,0 hydrochlorid 0,05 86,0
0,1 95,0
0,2 100,0 6.   1,1 -Diäthyl-3 -2,4,5 -trichlorphenylguanidin    -0,025 57,0
0,05 69,0
0,1 97,0
0,2 100,0 7.   1,1 -Diäthyl-3 -p-bromphenylguanidin    0,025 57,0
0,05 80,0
0,1 88,0
0,2 98,0 8.   1,1 -Diäthyl-3 

   -m-trifluormethylphenyl-    0,025 76,0 guanidinhydrochlorid 0,05 88,0
0,1 94,0
0,2 99,0 9. 1,1-Diäthyl-3-p-nitrophenylguanidin 0,025 53,0
0,05 65,0
0,1 93,0
0,2 100,0 10.   1,1 -Diäthyl-3 -3 -chlor4 -nitrophenylguanidin    0,025 48,0
0,05 70,0
0,1 75,0
0,2 84,0 11.  Karathan  (Vergleichssubstanz) 0,025 92,0
0,05 97,0 Krankheitsentwicklung in der Probe   -75%     
Tabelle 5 Nr.

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1 2 3 4 1.   1,1 -Dipropyl-3 -phenylguanidin    0,025 56,0
0,05 69,0
0,1 80,0
0,2 96,0 2.   1,1 -Dipropyl-3 -m-chlorphenylguanidin    0,025 63,0
0,05 80,0
0,1 85,0
0,2 87,0 3.   1,1 -Dipropyl-3 -p-chlorphenylguanidin    0,025 63,0
0,05 82,0
0,1   88,0   
0,2 90,0 4.   1,1 -Dipropyl-3 -3,4 -dichlorphenylguanidin    0,025 66,0
0,05 83,0
0,1 96,9
0,2 97,5 5.   1,1 -Dipropyl-3 -2,5 -dichlorphenylguanidin    0,025 59,0
0,05 63,0
0,1 85,0
0,2 91,0 6.   1,1 -Dipropyl-3 -p-bromphenylguanidin    0,025 55,0
0,05 74,0
0,1 82,0
0,2 93,0 7.   1,1 -Dipropyl-3 -m-trifluormethylphenyl-    0,025 87,0 guanidin 0,05 93,0
0,1 100,0
0,2 100,0 8.

    Karathan  (Vergleichssubstanz) 0,025 96,0
0,05 100,0 Krankheitsentwicklung in der Probe -   87 %   
Tabelle 6 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1 2 3 4 1.   1 -Methyl-1 -äthyl-3 -m-chlorphenylguanidin    0,025 86,0
0,05 97,0
0,1 100,0
0,2 100,0 2.   1 -Methyl-1-äthyl-3-p-chlorphenylguanidin    0,025 78,0
0,05 91,0
0,1 100,0
0,2 100,0 3.   1 -Methyl-1 -äthyl-3 -2,5 -dichlorphenylguanidin    0,025 68,0
0,05 84,0
0,1 100,0
0,2 100,0  
Tabelle 6 (Fortsetzung) Nr.

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 4. 1-Methyl-1-äthyl-3-3,4-dichlorphenyl- 0,05 92,0 guanidin 0,05 97,0
0,1 100,0
0,2 100,0 5. 1-Methyl-1-äthyl-2,4,5-trichlorphenyl- 0,025 79,0 guanidin 0,05 85,0
0,1 89,0
0,2 ' 96,0 6.   1 -methyl-1 -äthyl -3 -p-bromphenyl-    0,025 68,0 guanidin 0,05 77,0
0,1 94,0
0,2 100,0 7.   1 -Methyl-1 -äthyl-3 -m-trifluormethylphenyl-    0,025 73,0 guanidin 0,05 84,0
0,1 92,0
0,2 97,0 8.   1 -Methyl-1 -äthyl-3 -p-methylphenyl-    0,025 57,0 guanidin 0,05 66,0
0,1 94,0
0,2 100,0 9.   1 -Methyl-1 -äthyl-3 -p-nitrophenylguanidin    0,025 50,0
0,05 67,0
0,1 85,0
0,2 93,0 10.  Karathan  (Vergleichssubstanz) 0,025 96,0
0,05 100,0 Krankheitsentwicklung in der Probe   %   
Tabelle 7 Nr.

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1 2 3 4 1. 1-Methyl-1-propyl-3-m-chlorphenyl- 0,025 86,0    guanidm    0,05 92,0
0,1 98,0
0,2 100,0 2.   1 -Methyl-1 -propyl-3 -m-trifluormethyl-    0,025 82,0 phenylguanidin 0,05 91,0
0,1 98,0
0,2 100,0 3.   1 -Methyl-1 -isopropyl-3 -m-chlorphenyl-    0,025 57,0 guanidin 0,05 70,0
0,1 87,0
0,2 92,0 4.   1 -Methyl-1 -butyl-3 -m-chlorphenyl-    0,025 85,0 guanidin 0,05 93,0
0,1 98,0
0,2 100,0  
Tabelle 7 (Fortsetzung) Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 5.   1 -Methyl-1 -butyl-3 -p-nitrophenyl-    0,025 45,0 guanidin 0,05 59,0
0,1 82,0
0,2 90,0 6.  Karathan  (Vergleichssubstanz) 0,025 93,0
0,05 98,0 Krankheitsentwicklung in der Probe   - 87 %   
Tabelle 8 Nr.

  Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1 2 3 4 1. 1-Methyl-3-phenylguanidin 0,025 44,0
0,05 52,0
0,1 80,0
0,2 93,0 2. 1-Äthyl-3-phenylguanidin 0,025 45,0
0,05 53,0
0,1 78,0
0,2 88,0 3.   1 -Isopropyl-3 -phenyl-guanidin    0,025 34,0
0,05 59,0
0,1 79,0
0,2 81,0   4. 

   1-Isobutyl-3-phenyl-guanidin    0,025 43,0
0,05 47,0
0,1 75,0
0,2 84,0 5.   1-sek-Butyl-3-phenylguanidin    0,025 49,0
0,05 59,0
0,1 77,0
0,2 82,0 6.   1-tert-Butyl-3-phenylguanidin    0,025 47,0
0,05 56,0
0,1 83,0
0,2 94,0 7.   1 -Amyl-3 -phenylguanidin    0,025 33,0
0,05 65,0
0,1 86,0
0,2 94,0 8.   1-Äthyl-3-m-Chlorphenylguanidin-    0,025 67,0 hydrochlorid 0,05 78,0
0,1 92,0
0,2 93,0 9.    Karathan     (Vergleichssubstanz) 0,025 93,0
0,05 98,0 Krankheitsentwicklung in der Probe -   75 %     
Tabelle 9 Nr. Präparate Konzentra- Beschädi- Krankheits tion, % gung der entwicklung,
Triebe, % %
1.   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlorphenylguanidin    0,15 8,0 4,0 2. benetzbarer Schwefel (Vergleichssubstanz) 0,45 10,0 5,0 3.

  Probe - 16,0 13,0
Tabelle 10 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1.   1,1 -Dimethyl-3 -m-chlorphenylguanidin    0,25 95,0 2.   1,1-Dimethyl-3'-3,4-dichlorphenylguanidm    0,25 72,0 3.   1,1 -Dimethyl-3 -m-nitrophenylguanidin    0,25 94,0 4. 1,1 -Dimethyl-3 -p-nitrophenylguanidin 0,25 94,0 5.   l,l-Dimethyl-3 -3 -chlor4-nitrophenylguanidin    0,25 92,0 6.   1,1 -Dimethyl-3 4-chlor-3 -nitrophenyl-    0,25 96,0 guanidin 7.   1,1 -Dimethyl-3 -3 -nitro4 -methyl-    0,25 89,0 guanidin 8.   1,1 -Dimethyl-3 -p-methoxyphenylguanidin    0,25 79,0 9.   1,1 -Diisoprophyl-3 -phenylguanidin    0,25 83,0 10.  Captan  (Vergleichssubstanz 0,25 97,0 Mittlere Anzahl von Nekrosen in der Probe - 37.



   Tabelle 11 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1.   D imethyldithiokarbamat    des   1,1 -Dimethyl-   
3 -m-chlorphenylguanidin 0,25 89,0 2.  Captan  (Vergleichssubstanz) 0,25 91,0 Anzahl von Nekrosen in der Probe - 69.



   Tabelle 12 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1. Methylsulfat des   1,1 -Dimethyl-3 -phenyl-    guanidins 0,25 64,0 2.  Captan  (Vergleichssubstanz) 0,25 77,0 Anzahl von Nekrosen in der Probe - 153.



   Tabelle 13 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1.   1,1 -Dipropyl-3 -phenylguanidin    0,25 75,0 2.   1,1 -Dipropyl-3 -chlorphenylguanidin    0,25 75,0 3.   1,1 -Dipropyl-3 -p-bromphenylguanidin    0,25 82,0 4.  Captan  (Vergleichssubstanz) 0,25 92,0 Anzahl von Nekrosen in der   Probe -100.     

 

   Tabelle 14 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1.   1-Methyl-1-äthyl-3-p-chlorphenyl-    0,25 83,0 guanidin 2. 1 -Methyl-1 -äthyl-3 -p-bromphenylguanidin 0,25 81,0 3.  Captan  (Vergleichssubstanz) 0,25 97,0 Anzahl von Nekrosen in der Probe -40.



   Tabelle 15 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1. 1-Methyl-1-propyl-3-m-trifluormethyl- 0,25 65,0 guanidin 2.  Captan    (Vergleichssubstaulz)    0,25 75,0 Anzahl von Nekrosen in der Probe - 72.



   Tabelle 16 Nr. Präparate Konzentra- Krankheits tion, % bekämpfung, % 1. 1-Methyl-3-phenylguanidin 0,25 96,0 2.   1-tert-Butyl-3-phenylguanidin    0,25 95,0 3. 1-Amyl-3-phenylguanidin 0,25 88,0 4.  Captan  (Vergleichssubstanz) 0,25 97,0 Anzahl der Nekrosen in der Probe -39. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Fungizid wirksames Mittel auf der Basis eines 1,1-Di- (bzw. Mono)-alkyl-3 -arylsubstituierten Guanidins in Form der freien Base bzw. eines Salzes, bestimmt zur Bekämpfung von Mehltaupilzen und Grauschimmel an Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, dass es als aktive Komponente eine oder mehrere Verbindungen der Formeln a) und b) enthält: EMI11.1 a) worin R = H; CH3; C2Hs; n-C3H7; i3H7; R1 = CH3;C2H5;n-C3H7;i-C3H7;n-C4H9; i-C4H9; sek.-C,H9: tert.-C4Ho; C5H11-; X, y,Z = H;Cl;Br; CH3;CH3O;NO2;CF3 bedeuten;
    worin R, R1, X, y, und Z dasselbe wie oben und B = ein Äquivalent einer der folgenden Säurereste - C1', CH3SO4 ', (CH3)2NC(S)S', S406" und C6H2(NO2)30' bedeuten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff folgende Verbindungen enthält: 1,1 Dimethyl-3 -m-chlorphenylguanidin; 1,1 -Dimethyl-3 -p- bromphenylguanidin; 1,1 -Dimethyl-3 -m-trifluormethylphenylguanidin; 1,1-Dimethyl-3 -m-nitrophenylguanidin; 1,1 -Dimethyl-3 - (3 -chlor-4-nitrophenyl)-guanidin.
    2. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff folgende Verbindungen enthält: 1 Methyl-1 -äthyl-3 -m-chlorphenylguanidin; 1 -Methyl-1 -äthyl 3 -(3 ,4-dichlorphenyl)-guanidin; 1 -Methyl-1 -propyl-3 -m- chlorphenylguanidin; 1 -Methyl-1 -butyl-3 -m -chlorphenyl- guanidin; 1 -Methyl-1 -propyl-3 -m-trifluormethylphenyl- guanidin.
    3. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff Dimethyldithiokarbamat des 1,1-Di methyl-3 -m-chlorphenylguanidins und des 1,1 -Dimethyl-3 - m-trifluormethylphenylguanidins wie auch das 1,1-Dimethyl3 -m-chlorphenylguanidintetrathionat enthält.
    4. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Verbindungen in Form von 20 bis 80gew. %igem benetzbarem Pulver vorliegen.
    5. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Verbindungen in Form von 2 bis 20gew. %igen Stäubemitteln vorliegen.
    6. Mittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Verbindungen in Form von 20 bis 80gew. %igen Emulsionskonzentraten vorliegen.
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