CH553989A - Brille mit auswechselbaren glaesern. - Google Patents

Brille mit auswechselbaren glaesern.

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CH553989A
CH553989A CH12573A CH12573A CH553989A CH 553989 A CH553989 A CH 553989A CH 12573 A CH12573 A CH 12573A CH 12573 A CH12573 A CH 12573A CH 553989 A CH553989 A CH 553989A
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CH
Switzerland
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recess
glasses
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spectacle
lenses
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Application number
CH12573A
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Wick Mary Irene
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    • G—PHYSICS
    • G02—OPTICS
    • G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C1/00—Assemblies of lenses with bridges or browbars
    • G02C1/04—Bridge or browbar secured to or integral with partial rims, e.g. with partially-flexible rim for holding lens

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft eine Brille mit auswechselbaren Brillengläsern.



   Brillengläser, die in einem Fassungsrand gehaltert sind, müssen gewöhnlich entlang ihres Umfanges geschliffen werden, um in die Fassung einfügbar zu sein. Das eingepasste Brillenglas wird dann mit dem Brillengestell gewöhnlich unlösbar verbunden, so dass ein einstückiger unveränderbarer Bauteil gebildet ist.



   Brillen dienen im wesentlichen dazu, Fehler des Sehvermögens zu berichtigen, oder als Modeartikel mit gefärbten Gläsern, um ein Blenden durch die Sonne zu vermeiden.



  Man begnügt sich jedoch nicht mit wenigen, zweckmässigen Ausführungen, sondern es wird eine Vielzahl von Formen von Brillen angeboten. Es kann sogar erwünscht sein, mehrere verschieden geformte Brillen entsprechend dem persönlichen Geschmack oder einer Modeempfindung gleichzeitig zu besitzen, und sie entsprechend einer Stimmung oder eines besonderen Anlasses wegen zu tragen. Dagegen muss sich jedoch mancher Brillenbesitzer, des Preises der Brillen wegen, auf nur eine Brille beschränken. Es besteht somit ein Bedürfnis nach einer Brillengarnitur mit verschiedenen Gestellen und Gläsern, welche nach Wunsch ausgetauscht werden können.



   Um diesem Bedürfnis entgegenkommen zu können, ist die erfindungsgemässe Brille dadurch gekennzeichnet, dass die Brillengläser an ihrem Rande mindestens einen Ansatz aufweisen und dass Fassungsteile des Brillengestelles Ausnehmungen aufweisen, in welche die Ansätze der Gläser einführbar sind, wobei jeder Ansatz eine Längsnut aufweist, und dass in den genannten Ausnehmungen eine federne   Hal-    tevorrichtung angeordnet ist, um den eingeführten Ansatz lösbar in der Ausnehmung festzuhalten, wobei die Haltevorrichtung eine längliche Haltefeder aufweist, welche in die Ausnehmung hineinragt und derart angeordnet ist, dass sie ausweichend zurückbewegbar ist, und dann in die Längsnut des Ansatzes einrastet, wenn dieser in die Ausnehmung eingeführt wird.



   Um Brillengläser von unterschiedlicher Grösse und Form mit demselben Gestell verwenden zu können, müssen die Gläser einen einheitlichen Ansatz aufweisen. Dementsprechend müssen Gestelle unterschiedlicher Form und mit unterschiedlich dekorativen Verzierungen zur Verwendung mit denselben Gläsern einheitliche Öffnungen aufweisen. Auf diese Weise sind eine Vielfalt von Brillengestellen und Brillengläsern untereinander austauschbar.



   Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Brille, wobei das Brillengestell im Bereich des Glasansatzes teilweise weggebrochen ist;
Fig. 2 eine Aufsicht, wobei das Brillenglas im Bereich des Brillengestells teilweise weggebrochen ist;
Fig. 3 eine Ansicht von unten;
Fig. 4 eine Ansicht von der linken Seite;
Fig. 5 eine in vergrössertem Massstab aufgezeichnete Teilansicht des Brillenglases und der Öffnung im Brillengestell;
Fig. 6 eine andere Ausführung der Öffnung im Brillengestell;
Fig. 7 eine Vorderansicht des Brillenglases;
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie 8-8 in Fig. 7;
Fig. 9 einen Schnitt durch ein Brillenglas, welches zwei Teile aufweist;
Fig. 10 eine weitere Variante des Brillenglases gemäss Fig. 9;

  ;
Fig. 11 eine in vergrössertem Massstab gezeichnete Teilansicht des Brillenglases der Fig. 7;
Fig. 12 ein weiteres Ausführungsbeispiel, und
Fig. 13 eine Ansicht von unten auf die Ausführung gemäss Fig. 11.



   Entsprechend Bezugsziffern beziehen sich auf entsprechende Teile in jeder der gezeichneten Ansichten.



   Gemäss den Fig. 1 bis 4 weist die Brille 10 ein Paar Brillengläser 12, 14 auf, welche durch ein Brillengestell 16 festgehalten sind. Das Brillengestell kann aus einem beliebigen Werkstoff sein, beispielsweise Kunststoff, und weist eine Brillenfassung 18 und ein Paar Bügel 20, 22 auf. Die Bügel 20, 22 sind an der Brillenfassung 18 mittels der Gelenke 24,26 angelenkt.



   Das Brillenglas, wie am besten aus Fig. 7 ersichtlich ist, weist den durchsichtigen Teil 28 auf, welcher aus einem beliebigen Werkstoff, wie beispielsweise Glas oder Kunststoff ist. Das Brillenglas 12 weist weiter einen Ansatz 30 auf, welcher vom Randbereich 32 des Brillenglases 28 wegragt. Der Ansatz 30 weist einander gegenüberliegende Seitenbereiche 34, 36 auf. Das Brillenglas 28 weist einen freiliegenden Randbereich 38 auf, welcher sich vom Seitenbereich 34 zum Seitenbereich 36 des Ansatzes 30 erstreckt. Der Ansatz 30 weist weiterhin Längshaltenuten 40 und Seitenhaltenuten 42, 44 auf. Der Ansatz und das Brillenglas 28 sind einstückig ausgebildet, können aber auch zwei Teile aufweisen, wie in Fig. 9 dargestellt ist, wobei ein Brillenglas 46 auf einem Ansatz 48 aufgesetzt ist, welcher aus einem beliebigen elastischen und nicht unbedingt durchsichtigen Werkstoff ist.

  Das Brillenglas 46 weist dazu einen Stummel 50 auf, welcher zwischen den elastischen Zangenbacken 52, 54 des Ansatzes 48 angeordnet ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das Brillenglas 46 mit dem Ansatz 48 entweder lösbar verbunden oder verklebt sein.



   In ähnlicher Weise zeigt Fig. 10 ein anderes Ausführungsbeispiel eines zweiteiligen Brillenglases, wobei ein Brillenglas 56 mit einem Ansatz 58 verbunden ist. Das Brillenglas 56 weist Nuten 60 auf, welche mi den Zähnen 62 des Ansatzes 58 im Eingriff sind. Falls erwünscht, kann das Brillenglas 56 mit dem Ansatz 58 lösbar verbunden sein.



   Die Brillenfassung 18 weist einen V-förmigen Steg 64 und ein Paar Stützarme 66, 68 auf, welche von den Enden des Steges 64 in entgegengesetzten Richtungen wegragen. Die Stützarme   66, 68    weisen beide eine Einrichtung auf, um den Ansatz 30 aufzunehmen, beispielsweise Öffnungen   70, 72,    in welche der Ansatz 30 hineinschiebbar ist. Weil die Öffnungen 70, 72 im wesentlichen von derselben Form sind, beschränkt sich ihre Beschreibung auf die Öffnung 70.



     Gemiiss    Fig. 5 weist die Öffnung 70 einander gegenüberliegend angeordnete Vorspannfedern 74, 76 auf, welche in ihr angeordnet und mit der Brillenfassung 18 in beliebiger Weise verbunden sind. Beispielsweise sind Ausnehmungen 78 im Endbereich der Öffnung 70 in der Brillenfassung ausgebildet und ein umgebogenes Stück 80 an beiden Enden der Federn 74, 76 ausgebildet. Die umgebogenen Stücke 80 liegen federnd an den Wänden der Ausnehmungen 78 an, um in dieser Weise die Federn festzuhalten.

 

   Die Öffnung 70 weist weiterhin in einem Loch 84, welches im Stützarm 66 angeordnet ist, einen Zapfen 82 auf.



  Der Zapfen weist einen Kopfteil 86 auf, welcher mit dem Schaft 88, welcher im Loch 84 angeordnet ist, verbunden ist.



  Das Loch 84 weist einen Endzapfen 94 auf, welcher eine Durchbohrung 90 aufweist, welche einen grösseren Durchmesser als der Kopfteil 86 aufweist. Eine sich im Loch 84 befindliche Schraubenfeder drückt den Zapfen 82 gegen die Durchbohrung 90. Bei dieser Ausführung stösst der Schaft am Endzapfen 94 an, um das Hinausragen des Kopfteils 86 durch die Durchbohrung zu begrenzen.



   Falls erwünscht, kann ein Haltezapfen 96 mit der entgegengesetzten Seite der Öffnung 70 fest verbunden sein oder  es kann eine Vorspannvorrichtung, ähnlich wie diejenige des Haltezapfens vorgesehen sein.



   Eine Öffnung 98, welche eine Variante der Öffnung 70 bildet, ist in Fig. 6 aufgezeigt. Die Öffnung 98 ist an einer Seite offen ausgebildet und weist nur eine Haltefeder 100 auf, welche mit der Brillenfassung 18 längs ihrer offenen Seite, in einer Weise wie vorher für die Federn 74, 76 in der Öffnung 70 beschrieben, verbunden ist.



   Weiter weist die Öffnung einander gegenüberliegend angeordnete Haltezapfen 82 und 86 auf.



   Das Brillenglas 12 ist lösbar mit der Brillenfassung 18 verbunden, indem der Ansatz 30 zwischen die Vorspannfedern 74, 76 in der Öffnung 70 und den Haltezapfen 82, 96 angeordnet ist. Die Längshaltenuten des Ansatzes 30 sind ausgebildet, um die Vorspannfedern 74,76 aufzunehmen, und die Seitenhaltenuten sind geformt, um die Haltezapfen 82, 96 aufzunehmen, um das Brillenglas 12 lösbar in der Öffnung 70 festzuhalten, wobei es mit dem Brillengestell nur mittels des Ansatzes 30 verbunden ist. Daher kann das Brillenglas 12 von der Öffnung 70 entfernt werden, indem nur der Teil 28 gehalten und von der Öffnung nach aussen weggezogen wird, um die Haltekraft zwischen den Federn 74, 76, Zapfen 82, 96 und Ansatz 30 zu überwinden.



   Eine weitere Ausführung der Brille ist in Fig. 12 unter der Bezugsziffer 102 aufgezeigt.



   Die Brille 102 umfasst ein Brillengestell 104, welches einen V-förmigen Steg 106 aufweist. Der Steg weist Arme 108, 110 auf, welche identische Öffnungen 70 aufweisen.



  Weiterhin umfasst die Brille 102 ein Paar Brillengläser 112, 114, welche an gegenüberliegenden Randteilen Ansätze 116, 118, aufweisen, die Nuten (nicht gezeigt) aufweisen, welche den Nuten 40 und Nuten 42,44 des vorher beschriebenen Ansatzes 30 entsprechen. Die Brille 102 weist weiterhin Bügel 120 auf. Der Bügelteil 124 weist eine Öffnung 70 auf.



  Weiter umfasst der Bügel 120 einen länglich ausgebildeten Stiel 126, welcher mittels eines Gelenkes 128 am Teil 124 angelenkt ist.



   Die Brillengläser 112, 114 sind mit den Ansätzen 116, 118 in den Öffnungen 70 im Steg 106 und in den Bügelteilen 124 lösbar verbunden.

 

   Entsprechend der zweiten Ausführung können Bügel von unterschiedlichen Formen und unterschiedlichen dekorativen Verzierungen einfach und wirtschaftlich gegeneinander vertauscht werden. Für eine ganz billige Ausführung können die Brillenfassung und die Bügel in einem Stück gegossen sein, wobei die Bügel als einstückige Verlängerungen der Brillenfassung ausgebildet sind. Im Falle, dass eine besondere Glas- und Gestell-Kombination vor allen anderen bevor zugt wird, kann das Glas unlösbar mit dem Gestell durch Anbringen von Leim im Bereich von Ansatz und Öffnung verbunden sein. Wenn erwünscht, können die Brillengestelle und -bügel in einer einfachen normierten Ausführung aus einem durchsichtigen Kunststoff bestehen, wobei eine Vielzahl unterschiedlicher dekorativer Verzierungen möglich sind. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Brille mit auswechselbaren Gläsern, dadurch gekennzeichnet, dass die Brillengläser (12, 14; 112, 114) an ihrem Rande mindestens einen Ansatz (30; 48; 58; 116, 118) aufweisen, und dass Fassungsteile (66, 68; 108, 110, 124) des Brillengestelles Ausnehmungen (70, 72; 98) aufweisen, in welche die Ansätze (30; 48; 58; 116, 118) der Gläser einführbar sind, wobei jeder Ansatz eine Längsnut (40) aufweist, und dass in den genannten Ausnehmungen eine federnde Haltevorrichtung angeordnet ist, um den eingeführten Ansatz lösbar in der Ausnehmung (70, 72; 98) festzuhalten, wobei die Haltevorrichtung eine längliche Haltefeder (74, 76; 100) aufweist, welche in die Ausnehmung hineinragt und derart angeordnet ist, dass sie ausweichend zurückbewegbar ist, und dann in die Längsnut (40) des Ansatzes einrastet, wenn dieser in die Ausnehmung eingeführt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Brille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Seitenränder (34, 36) des Ansatzes (30) eine Haltenut (42, 44) aufweist, und dass die Ausnehmung (70, 72; 98) eine weitere federnde Haltevorrichtung aufweist, um den Ansatz in einer weiteren Richtung in der Ausnehmung lösbar festzuhalten, wobei die weitere Haltevorrichtung einen Zapfen (82) aufweist, welcher durch eine Feder vorgespannt ist und in die Ausnehmung hineinragt und in solcher Weise angeordnet ist, dass er beim Einsetzen des Ansatzes zurückweicht und dann in die Haltenut (42, 44) einrastet.
    2. Brille nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen V-förmigen Steg (106) mit zwei Armen (108, 110) aufweist, in welchen Ausnehmungen (70) für die Ansätze angebracht sind.
    3. Brille nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende jedes Bügels (120) einen angelenkten Teil (124) mit einer Ausnehmung (70) aufweist, in die ein zweiter Ansatz des Glases einführbar ist.
CH12573A 1973-01-05 1973-01-05 Brille mit auswechselbaren glaesern. CH553989A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0186061A3 (de) * 1984-12-24 1988-12-07 Walter Steiner Sehhilfsgerät, insbesondere Lesehilfsgerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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