CH557252A - Schienenfahrbahn mit bremseinrichtung fuer schienenfahrzeuge. - Google Patents

Schienenfahrbahn mit bremseinrichtung fuer schienenfahrzeuge.

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CH557252A
CH557252A CH1063973A CH1063973A CH557252A CH 557252 A CH557252 A CH 557252A CH 1063973 A CH1063973 A CH 1063973A CH 1063973 A CH1063973 A CH 1063973A CH 557252 A CH557252 A CH 557252A
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CH1063973A
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Haldimann Consultants
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  
 



   In manchen Fällen ist es erforderlich, ein nicht angetriebenes, frei rollendes Schienenfahrzeug auf eine bestimmte Geschwindigkeit abzubremsen. Beispielsweise bei Güterumschlagplätzen und Lagerhäusern kommt es häufig vor, dass auf Schienen laufende Förderfahrzeuge Verwendung finden, die nicht oder nicht dauernd angetrieben sind. Man hat auch schon mit Erfolg einfache Schienenwägelchen zur Förderung von Gütern verwendet, die frei auf einer Gefällstrecke rollen.



  Das Gefälle muss dabei so bemessen sein, dass mit Sicherheit ein selbsttätiges Anrollen der Fahrzeuge gewährleistet wird, unabhängig davon, ob die Fahrzeuge schwer oder leicht bzw.



  gar nicht beladen sind. Ein solch starkes Gefälle bewirkt aber anderseits eine Beschleunigung der Fahrzeuge auf eine Geschwindigkeit, die zu hoch ist, so dass die Fahrzeuge von Zeit zu Zeit abgebremst werden müssen. Eine wesentliche Voraussetzung für die Bremseinrichtung ist dabei, dass die Bremsung, d. h. der durch die Bremseinrichtung verursachte Geschwindigkeitsverlust, unabhängig vom Ladezustand und damit vom Gewicht des Fahrzeuges ist.



   Bisher war dies nur mit ziemlich aufwendigen, teueren und störanfälligen Einrichtungen zu verwirklichen. Es ist nun das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Schienenfahrbahn mit Bremseinrichtung vorzuschlagen, die diese Nachteile nicht mehr aufweist, gleichzeitig aber auch die an sie gestellten Anforderungen ideal erfüllt.



   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass unterhalb der Lauffläche der Schienenfahrbahn mindestens ein elastisch verformbarer Bremskörper angeordnet ist, der einen oberen, durch einen Schlitz in der Lauffläche teilweise in die Fahrbahn ragenden Aufsatz besitzt und dass die Lauffläche der Schienenfahrbahn auf elastisch verformbaren Zwischengliedern abgestützt ist.



   In dieser Weise wird ein Geschwindigkeitsverlust erzielt, welcher vom Ladezustand der Fahrzeuge nahezu unabhängig ist. Ein stark beladenes Fahrzeug mit höherer Rollgeschwindigkeit verursacht eine Kompression des Zwischengliedes und damit ein Absinken des Niveaus der Lauffläche der Schienenfahrbahn, so dass ein grösseres Stück des am Bremskörper angebrachten Aufsatzes in die Fahrbahn hineinragt und eine stärkere Bremsung bewirkt.



   Auf beiliegenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, die im folgenden näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 eine Variante zum ersten Ausführungsbeispiel im Querschnitt,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel und
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie B-B in Fig. 4.



   Ein erstes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Im Prinzip handelt es sich um eine zweispurige Schienenfahrbahn für Schienenfahrzeuge, von der aber nur ein Ausschnitt der einen Spur dargestellt ist. Die Schienenfahrbahn weist eine Tragschiene 1 auf, die als hohles, allseitig geschlossenes Kastenprofil ausgebildet ist. Die nach oben stehende, schmalere Fläche 2 ist mit einem Schlitz 3 versehen. In einem gewissen Abstand oberhalb dieser Fläche 3 ist eine die Lauffläche für ein Fahrzeug bildende Schiene 4 angeordnet und stützt sich über elastische Zwischenglieder 5 auf diese Fläche 3 ab. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Zwischenglieder 5 aus einem Gummistreifen gebildet, der, ebenso wie die Schiene 4, mit einem Schlitz 6 bzw. 7 versehen ist.

  Die Schiene 4 ist beidseitig mit   Führungsfianken    8 versehen, die die Führung eines auf der Schiene 4 abrollenden Rades gewährleisten.



   Im Inneren der Schiene 1 befindet sich ein Bremskörper 9, der auf einem Trägerelement 10 befestigt ist. Auf dem Bremskörper 9 ist ein Aufsatz 11 angebracht, der im Querschnitt etwa die Form eines umgekehrten T besitzt. Sein Querbalken   lla    liegt auf dem Bremskörper 9 auf, während sich sein Längsbalken   lib    durch die Schlitze 3, 6 und 7 hindurch erstreckt.



   Der Bremskörper 9 ist aus einem elastisch verformbaren Material, das bei einer Kompression sein Volumen proportional verringert. Als geeigneten Werkstoff für den Bremskörper 9 hat sich geschäumtes Polyurethan erwiesen.



   Wie aus Fig. 1 deutlich zu sehen ist, ist der Längsbalken   1 1b    des Aufsatzes 11 im Längsschnitt keilförmig ausgebildet.



  Die Spitze des Keils ist dabei entgegen der durch einen Pfeil angedeuteten Laufrichtung des Rades 12 eines Fahrzeuges gerichtet. Die Schlitze 3, 6 und 7, durch die der Teil   11b    des Aufsatzes 11 hindurchragt, sind länger als der Bremskörper 9 bzw. der Aufsatz 11. Insbesondere in Laufrichtung des Rades 12 gesehen setzen sich diese Schlitze um einen gewissen Betrag fort, um ein Ausweichen des Aufsatzes 11 und damit des Bremskörpers 9 zu ermöglichen. Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass die in Laufrichtung des Rades 12 gesehene hintere Kante   1 Ic    des Teils   1 1b    etwas abgeschrägt ist.



   Die in Fig. 3 dargestellte Variante ist im Prinzip gleich aufgebaut, nur mit dem Unterschied, dass die Tragschiene 13 als U-förmiges Profil ausgebildet ist, das durch den Tragkörper 14 des Bremskörpers verschlossen ist. Der die Lauffläche bildende Teil 16 der Schiene besitzt keine Führungsflanken; und der Aufsatz 11 auf dem nur teilweise eingezeichneten Bremskörper 15 wurde einfachheitshalber in der Zeichnung weggelassen.



   Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Die Schiene besteht wiederum aus zwei Teilen, nämlich einem unteren Tragschienenteil 17, der durch ein im Querschnitt U-förmiges Profil gebildet ist, sowie einem oberen Laufschienenteil 18, der durch ein geschlossenes, im Querschnitt rechteckiges Kastenprofil gebildet ist.



  Die obere Schmalseite 19 der Laufschiene 18 bildet die Lauffläche für die Räder 20 eines Fahrzeuges und ist mit einem Schlitz 21 versehen. Die untere Seite 22 der Laufschiene 18 ist mit einer rechteckigen Öffnung versehen, die in der Grösse dem Querschnitt eines Bremskörpers 23 etwa entspricht. Dieser Bremskörper 23 ist mittels eines Tragkörpers 24 am Boden der Tragschiene befestigt. Ein Aufsatz 25 auf dem Bremskörper ist wie der vorher beschriebene Aufsatz 11 ausgebildet und erstreckt sich mit seinem Längsbalken 25b durch den Schlitz 21 in der Laufschiene 18.



   Die Laufschiene 18 ist innerhalb der Tragschiene 17 angeordnet und stützt sich mit ihrem Bodenteil 22 über eine Anzahl von aus elastischem Material, wie Gummi oder dergleichen, hergestellten Zwischengliedern 26 auf den Bodenteil der Tragschiene 17 ab. Die seitliche Führung der in gewissen Grenzen gegen oben und unten beweglichen Laufschiene 18 wird durch Führungselemente 27 gewährleistet, die innen an den Seitenwänden der Tragschiene 17 befestigt sind.

 

   Wie schon im Zusammenhang mit Fig. 1 und 2 beschrieben, ist auch hier der Schlitz 21 etwas länger als die Länge des Bremskörpers 23, um ein Ausweichen desselben in Laufrichtung des Rades 20 zu ermöglichen. Ebenso besitzt der Aufsatzteil 25b eine abgeschrägte, hintere Kante 28.



   Die Funktionsweise dieser Schienenfahrbahn und Bremseinrichtung ist bei beiden Ausführungsbeispielen dem Wesen nach gleich und beruht auf der Forderung nach lastunabhängiger Bremsung. Dies wird wie folgt erreicht:
Da der die Lauffläche aufweisende Schienenteil 4 bzw. 18 mit dem Tragteil 1 bzw. 17 der Schiene über elastische Zwischenglieder 5 bzw. 26 verbunden ist, ändert sich je nach   Belastung des auf der Schiene fahrenden Fahrzeuges die relative Lage des Laufschienenteiles 4 bzw. 18 zum Tragteil 1 bzw. 17. Das bewirkt, dass bei einem schwer beladenen Fahrzeug der Längsbalken   1 1b    bzw. 25b mehr über die Lauffläche vorsteht, so dass ein längerer Teil der keilartigen Oberfläche des Aufsatzes 11 bzw. 25 über die Lauffläche hinaussteht, was eine Verlängerung der Bremsstrecke und eine stärkere Verformung des Bremskörpers 9 bzw. 23 zur Folge hat.

  Beim Überfahren des Aufsatzes 11 bzw. 25 durch das Rad 12 bzw. 20 verformt sich der Bremskörper 9 bzw. 23 elastisch, nimmt also Energie auf, und weicht etwas in Laufrichtung des Fahrzeuges aus.

 

   Dies wird durch die Verlängerung der Schlitze 3, 6 und 7 bzw. des Schlitzes 21 ermöglicht. Nach erfolgtem Überfahren des Aufsatzes 11 bzw. 25 hat der Bremskörper 9 bzw. 23 das Bestreben, seine Energie plötzlich freizugeben und schnellt zurück, ohne das eben vorbeigerollte Rad zu treffen und dieses wieder zu beschleunigen. Um auch nur ein leichtes Berühren des Rades 12 bzw. 20 zu vermeiden, ist die Abschrägung   1 1c    bzw. 28 vorgesehen.



   Wenn ein leichtes oder unbeladenes Fahrzeug über die Schiene rollt, werden die elastischen Zwischenglieder 5 bzw.



  26 nur entsprechend weniger zusammengedrückt, so dass sich nur ein kleiner Teil des Aufsatzes 11 bzw. 25 über die Laufschiene hinaus erstreckt, was eine kurze Bremsstrecke und eine geringere Verformung des Bremskörpers 9 bzw.



  23 zur Folge hat. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Schienenfahrbahn mit Bremseinrichtung für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Lauffläche der Schienenfahrbahn mindestens ein elastisch verformbarer Bremskörper (9, 23) angeordnet ist, der einen oberen, durch einen Schlitz in der Lauffläche teilweise in die Fahrbahn ragenden Aufsatz (11, 25) besitzt und dass die Lauffläche der Schienenfahrbahn auf elastisch verformbaren Zwischengliedern (5, 26) abgestützt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schienenfahrbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen aus je zwei über die elastischen Zwischenglieder (5, 26) miteinander verbundenen Schienenteilen (1, 4 bzw. 17, 18) bestehen.
    2. Schienenfahrbahn nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein kastenprofilartiger Tragschienenteil (1) vorhanden ist, der auf seiner oberen, geschlitzten Fläche (2) ein bandförmiges, geschlitztes Federelement (5) trägt, welches einen mit Schlitzen (7) und mit Führungsfianken (8) versehenen Laufschienenteil (4) trägt.
    3. Schienenfahrbahn nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Tragschienenteils (1) der Bremskörper (9) aus elastischem Material angeordnet ist, der mit einem im Querschnitt T-förmigen Aufsatz (11) versehen ist, wobei sich der Längsbalken (1 lb) des Aufsatzes (11) durch einen Schlitz (3, 6 und 7) erstreckt.
    4. Schienenfahrbahn nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Querschnitt U-förmiger Tragschienenteil (17) vorgesehen ist, der einen als Kastenprofil ausgebildeten,Laufschienenteil (18) zumindest teilweise umschliesst, und dass sich die untere Fläche (22) des Teiles (18) über einzelne Federelemente (24) auf den Boden des Tragschienenteiles (17) abstützt.
    5. Schienenfahrbahn nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Tragschienenteiles (17) Bremskörper (23) befestigt sind, die sich durch Öffnungen im Boden des Laufschienenteiles (18) in diesen hinein erstrecken, und dass die Bremskörper (23) mit einem im Querschnitt T-förmigen Aufsatz (25) versehen sind, deren Längsbalken (25b) sich durch Schlitze (21) im Laufschienenteil (18) in die Lauffläche hinein erstrecken.
    6. Schienenfahrbahn nach Unteranspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die freie Kante des Längsbalkens (alb, 25b) eine schiefe Ebene bildet.
    7. Schienenfahrbahn nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (3, 6 und 7 bzw. 21) länger als der Längsbalken (alb, 25b) ist.
    8. Schienenfahrbahn nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die das obere Ende der schiefen Ebene bildende Kante mit einer Abschrägung (11c, 28) versehen ist.
    9. Schienenfahrbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremskörper (9, 23) aus geschäumtem Polyurethan besteht.
CH1063973A 1973-07-20 1973-07-20 Schienenfahrbahn mit bremseinrichtung fuer schienenfahrzeuge. CH557252A (de)

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