Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulische Bremsvorrichtung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug.
Die heutzutage in Kraftfahrzeugen verwendeten hydraulischen Bremsvorrichtungen weisen hydraulische Pumpen mit Kolben und Zylindern auf, sowie zum Speichern der Druckflüssigkeit dienende Speicherbehälter. Die aufeinander gleitenden Flächen des Kolbens und Zylinders sowie der Zwischenraum zwischen Kolben und Zylinder sind für die oft auftretenden Leckverluste verantwortlich.
Ziel der Erfindung ist es, die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden und eine Bremsvorrichtung zu schaffen, bei welcher keine Leckverluste auftreten und infolgedessen kein Speicherbehälter notwendig ist.
Dieses Ziel wird mit Hilfe der eingangs erwähnten Bremsvorrichtung erreicht. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass die Druckflüssigkeit im Innern der Vorrichtung vollständig abgeschlossen und abgedichtet ist, dass Mittel vorgesehen sind, um einen Flüssigkeitsdruck in der Vorrichtung durch einen auf einen Hauptzylinder ausgeübten mechanischen Druck zu erzeugen und eine entsprechende Verkürzung der Längenabmessung des Hauptzylinders hervorzurufen, dass ferner Mittel vorgesehen sind, um mit Hilfe des erhöhten Druckes der Druckflüssigkeit eine Vergrösserung der Längenabmessung wenigstens eines Bremszylinders hervorzurufen und den Bremsmechanismus zu betätigen, dass sowohl der Hauptzylinder wie auch der Bremszylinder die Form eines zylindrischen Faltenschlauches aufweist,
dessen Aussendurchmesser zwischen einem Minimum und einem Maximum alterniert und dessen Falten elastisch zusammendrückbar sind.
Der auf das Bremspedal ausgeübte Druck kann auf das eine Ende des Hauptzylinders mechanisch applizierbar sein.
Das andere Ende des Hauptzylinders kann auf dem Chassis des Fahrzeuges befestigt sein. Das eine Ende des Bremszylinders kann auf dem Chassis des Fahrzeuges befestigt sein, wogegen sein anderes Ende mit dem Bremsmechanismus eines Fahrzeugrades fest verbunden sein kann. Die Aussenwand des Hauptzylinders sowie die des Bremszylinders kann aus elastischem Material bestehen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht und einen partiellen Schnitt der als Bremsvorrichtung für ein Fahrzeug ausgebildeten erfindungsgemässen hydraulischen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Endansicht des gewellten Hauptzylinders,
Fig. 3 ein Verbindungsstück,
Fig. 4 ein Kupplungs- und T-Stück,
Fig. 5 eine Endansicht eines gewellten Bremszylinders,
Fig. 6 eine Endansicht einer Bremsschuhführung.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind ähnliche Bestandteile durch ähnliche Bezugsziffern bezeichnet. Die Fig. 1-5 zeigen eine hydraulische Bremsvorrichtung für ein Fahrzeug, wobei der auf das Pedal ausgeübte Druck dem äusseren schaftförmigen Ende 11 des gewellten Hauptzylinders übertragen wird. Das schaftförmige Ende I list im Lager 19 gelagert. Die Wände des gewellten Hauptzylinders sind einem Faltenschlauch ähnlich mit Falten ausgestattet, wobei die Aussenfläche des Zylinders zwischen einem bei den Querschnitten 32 auftretenden minimalen Durchmesser und einen bei den benachbarten Querschnitten 31 auftretenden maximalen Durchmesser variiert. Das feststehende Ende 35 des gewellten Hauptzylinders ist auf dem Chassis des Fahrzeuges befestigt.
Dieses Ende 35 weist eine Bohrung. 12 auf durch welche Druckflüssigkeit in den gewellten Zylinder 10 hinein oder aus diesem hinaus fliesst. Das Ende 35 kann auch eine zu Füllungszwecken dienende Gewindebohrung 36 und eine Ab scblussschraube 34 aufweisen. Druckflüssigkeit kann durch die Bohrungen der Verbindungsstücke 13, die Leitung 14 und das Kupplungsstück 15 zu den gewellten Bremszylindern 20 fliessen, deren Konstruktion der des gewellten Hauptzylinders 10 ähnlich ist. Das freie Ende 21 jedes gewellten Bremszylinders 20 ist mit den Bremsschuhführungen 22 und den Bremsführungen 23 verbunden, zum Zwecke der Betätigung der Bremstrommel oder der Scheibenbremsen in Anspräche auf die axiale Verschiebung des Zylinderendes 21.
Im Betrieb bewirkt eine Änderung des Bremspedaldruckes auf das schaftförmige Ende 11 des Hauptzylinders 10 eine Än de. ung der Längenabmessung dieses Zylinders 10, wodurch eine entsprechende Änderung des Flüssigkeitsdruckes im Zylinder und den benachbarten Leitungen bewirkt wird. Diese Druckänderung wird auf die gewellten Bremszylinder 20 übertragen, welche auf die Änderung des Flüssigkeitsdruckes mit einer entsprechenden Änderung ihrer Längenabmessungen reagieren. Die davon auftretende Kraft wird von den Bremsschuhführungen auf die bremsenden Bestandteile der Bremsvorrichtung übertragen.
Die gesamte hydraulische Vorrichtung ist abgedichtet und alle aufeinander gleitenden Flächen zwischen welchen Leckverluste auftreten könnten, eliminiert. Folglich wird bei dieser Vorrichtung kein Speicherbehälter zur Ersetzung der Verluste benötigt und die Flüssigkeit muss nur dann ausgetauscht werden, wenn ihre Lebensdauen > abgelaufen ist.
PATENTANSPRUCH
Hydraulische Bremsvorrichtung, insbesondere für ein KraftfahrzeugS dadurch gekennzeichnet, dass die Druckilüs- sigkeit im Inneren der Vorrichtung vollständig abgeschlossen und abgedichtet ist, dass Mittel vorgeshen sind um einen Flüssigkeitsdruck in der Vorrichtung durch einen auf einen Hauptzylinder ausgeübten mechanischen Druck zu erzeugen und eine entsprechende Verkürzung der Längenabmessung des Hauptzylinders hervorzurufen, dass ferner Mittel vorgesehen sind, um mit Hilfe des erhöhten Druckes der Druckflüssigkeit eine Vergrösserung der Längenabmessung wenigstens eines Bremszylinders hervorzurufen, und den Bremsmechanismus zu betätigen, dass sowohl der Hauptzylinder wie auch der Bremszylinder die Form eines zylindrischen Faltenschlauches aufweist,
dessen Aussendurchmesserzwischen einem Minimurn und einem Maximum alterniert und dessen Falten elastisch zusammendrückbar sind.
UNTERANSPRÜCHE
I. Vorrichtung nach Patentanspruch an einem Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass der auf das Bremspedal ausgeübte Druck auf das eine axiale Ende des Hauptzylinders mechanisch übertragbar ist und dass das andere Ende des Hauptzylinders auf dem Chassis des Fahrzeuges befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Bremszylinders auf dem Chassis des Fahrzeuges befestigt, wogegen sein anderes Ende mit dem Bremsmechanismus eines Fahrzeugrades fest verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand des Hauptzylinders und die des Bremszylinders aus elastischem Material bestehen.
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The present invention relates to a hydraulic braking device, in particular for a motor vehicle.
The hydraulic braking devices used nowadays in motor vehicles have hydraulic pumps with pistons and cylinders, as well as storage containers used to store the pressure fluid. The surfaces of the piston and cylinder that slide on each other and the space between the piston and cylinder are responsible for the leakage losses that often occur.
The aim of the invention is to avoid the disadvantages mentioned above and to create a braking device in which no leakage losses occur and, as a result, no storage tank is necessary.
This goal is achieved with the aid of the braking device mentioned at the beginning. This is characterized in that the pressure fluid inside the device is completely closed and sealed, that means are provided to generate a fluid pressure in the device by a mechanical pressure exerted on a master cylinder and to cause a corresponding shortening of the length dimension of the master cylinder, that Furthermore, means are provided in order to increase the length dimension of at least one brake cylinder with the help of the increased pressure of the hydraulic fluid and to actuate the brake mechanism so that both the master cylinder and the brake cylinder have the form of a cylindrical corrugated hose,
the outside diameter of which alternates between a minimum and a maximum and the folds of which are elastically compressible.
The pressure exerted on the brake pedal can be applied mechanically to one end of the master cylinder.
The other end of the master cylinder can be mounted on the chassis of the vehicle. One end of the brake cylinder can be attached to the chassis of the vehicle, while its other end can be firmly connected to the braking mechanism of a vehicle wheel. The outer wall of the master cylinder and that of the brake cylinder can be made of elastic material.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is explained below with reference to the drawing. It shows:
1 shows a perspective view and a partial section of the hydraulic device according to the invention designed as a braking device for a vehicle,
Fig. 2 is an end view of the corrugated master cylinder;
3 shows a connector,
4 shows a coupling and T-piece,
5 is an end view of a corrugated brake cylinder;
6 is an end view of a brake shoe guide.
Similar components are denoted by similar reference numbers in the various figures of the drawing. 1-5 show a hydraulic braking device for a vehicle, the pressure exerted on the pedal being transmitted to the outer shaft-shaped end 11 of the corrugated master cylinder. The shaft-shaped end I is stored in the bearing 19. The walls of the corrugated main cylinder are equipped with folds similar to a corrugated tube, the outer surface of the cylinder varying between a minimum diameter occurring at the cross sections 32 and a maximum diameter occurring at the adjacent cross sections 31. The fixed end 35 of the corrugated master cylinder is mounted on the chassis of the vehicle.
This end 35 has a bore. 12 through which hydraulic fluid flows into or out of the corrugated cylinder 10. The end 35 can also have a threaded bore 36 serving for filling purposes and a screw plug 34. Pressure fluid can flow through the bores of the connecting pieces 13, the line 14 and the coupling piece 15 to the corrugated brake cylinders 20, the construction of which is similar to that of the corrugated master cylinder 10. The free end 21 of each corrugated brake cylinder 20 is connected to the brake shoe guides 22 and the brake guides 23 for the purpose of actuating the brake drum or the disc brakes in response to the axial displacement of the cylinder end 21.
In operation, a change in the brake pedal pressure on the shaft-shaped end 11 of the master cylinder 10 causes a change. ung the length dimension of this cylinder 10, whereby a corresponding change in the fluid pressure in the cylinder and the adjacent lines is effected. This change in pressure is transmitted to the corrugated brake cylinders 20, which react to the change in the fluid pressure with a corresponding change in their length dimensions. The resulting force is transmitted from the brake shoe guides to the braking components of the braking device.
The entire hydraulic device is sealed and all surfaces sliding on one another between which leakage losses could occur are eliminated. As a result, with this device no storage container is required to replace the losses and the liquid only needs to be replaced when its service life has expired.
PATENT CLAIM
Hydraulic braking device, in particular for a motor vehicle, characterized in that the pressure fluid inside the device is completely closed and sealed, that means are provided to generate a fluid pressure in the device by means of a mechanical pressure exerted on a master cylinder, Cause length dimension of the master cylinder, that further means are provided in order to increase the length dimension of at least one brake cylinder with the help of the increased pressure of the pressure fluid, and to actuate the brake mechanism so that both the master cylinder and the brake cylinder have the form of a cylindrical corrugated hose,
the outside diameter of which alternates between a minimum and a maximum and the folds of which are elastically compressible.
SUBCLAIMS
I. Device according to claim on a vehicle, characterized in that the pressure exerted on the brake pedal is mechanically transferable to one axial end of the master cylinder and that the other end of the master cylinder is attached to the chassis of the vehicle.
2. Device according to dependent claim 1, characterized in that one end of the brake cylinder is attached to the chassis of the vehicle, while its other end is firmly connected to the braking mechanism of a vehicle wheel.
3. Device according to dependent claim 2, characterized in that the outer wall of the master cylinder and that of the brake cylinder are made of elastic material.
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