Die Erfindung betrifft eine Vorhangauflhängeeinrichtung mit einer L.aufnuten aufweisenden Vorhangschiene, die ausgebildet ist zum Zusammenwirken mit einer Vorrichtung zum Einftihren und Herausnehmen von Aufhängern für einen Vorhang in die Laufnuten. mit einer Ausnehmung in der Vor hangsehiene, die durch eine schwenkbare Schleuse verschliessbar ist. wobei die Schleuse in geschlossenem Zustand mit der V orhangschiene fluchtet und die Fortsetzung der Laufnuten in im wesentlichen gleicher Gestalt aufweist.
Eine derartige Einrichtung ist durch die deutsche Auslegeschrift 1 729 970 bekanntgeworden. Diese bekannte Einrichtung weist eine nach innen verschwenkbare Klappe auf, die den Zugriff von aussen zu den Laufnuten freigibt. Bei dieser bekannten Einrichtung muss also die Laufnut tiefer als die Höhe des Roll- oder Gleitkörpers der Aufhänger gemacht werden, da ja die Laufnut auch den nach innen verschwenkten Schleusenteil aufnehmen muss. Dies gibt also verhältnismässig hohe Vorhangschienen, die also gesondert konstruiert und gefertigt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es. eine Einrichtung der eingangs genannten Art anzugeben. die die oben genannten Nachteile vermeidet und die dieselbe Höhe wie die normalen Vorhangschienen aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst. dass die Ausnehmung in der Vorhangschiene recht eckig für die mit einem Rahmen versehene Schleuse ausgebildet ist und Schleuse und Rahmen satt aufnimmt, dass die Schleuse um einen an ihrem einen Ende gelegenen Schwenk achsenbereich so schwenkbar ist. dass der am anderen Ende gelegene Querschnitt der Laufnuten sich zugänglich unter der Unterseite der Vorhangschiene befindet, dass ein die nach abwärts gerichtete Schwenkbewegung begrenzender Anschlag vorgesehen ist und dass eine federbelastete Verriegelungsnase vorgesehen ist. die die Schleuse im hochgeschwenkten Zustand formschlüssig hält und die auch von unten her betä Fig ar und ausser Formschluss bringbar ist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels hervor. In der Zeichnung sind Fig. 1-6 eine für das Verständnis der erfindungsgemässen Einrichtung er forderliche Darstellung einer Vorhangschiene mit angesetzter Stange ftir ein Fenster und die Fig. 7-11 stellen das Ausfüh rungsbeispiel nach der Erfindung dar.
Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht eines Fensters, einer darüber angebrachten Vorhangschiene, einer angesetzten Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Aufhängern in die Laulnuten. sowie eines fertig aufgehängten und eines an der Vornehtung befindlichen Vorhangflügels,
Fig. 2 einen vergrösserten Längsschnitt des Details A in Fig. 1.
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 die Modellsicht des oberen Bereichs der Vorrichtung.
Fig. 5 die Untersicht von Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 4,
Fig. 7 die Untersicht der geschlossenen Schleuse,
Fig. S einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7, jedoch in geöffnetem Zustand.
Fig. 10 die Ansicht gemäss dem Pfeil 1(3 in Fig. 8 bei abgenommener Rückenplatte,
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 10.
Gemäss Fig. 1 ist in einer Mauer 11 ein Fenster 12 vorgesehen. über dem eine Innenläufer-Vorhangschiene 13 befestigt ist. Vom Vorhang ist der linke Flügel 14 schon aufgehängt. nährend der rechte Flügel 16 durch den Stab 17 der Vorrichtung gerade aufgehängt werden soll. An der Oberkante des Flügels 16 sind Vorhangträger befestigt, die Rollen oder Gleiter sein können. Der Stab 17 besitzt einen geraden Teil 18 und einen gebogenen Teil 19. Der gerade Teil 18 umfasst eine Innenläufer-Vorhangschiene 21, die eine Laufnut 22 exakt vom gleichen Typ wie die Vorhangschiene 13 aufweist.
Dementsprechend ist ein Laufnutenschlitz 23 vorhanden, der durch Laufnutenwangen 24, 26 begrenzt wird. Die Vorhangschiene 21 erstreckt sich über die ganze Länge des geraden Teils 18. Rechts und links von der Laufnut 22 sind im Querschnitt viereckige Holzstäbe 27, 28 vorgesehen, die kunststoffummantelt sind. Solche Vorhangschienen sind als Zweistoffschienen bekannt und können entweder als Aufputzschienen oder als Unterputzschienen verwendet werden.
An ihren Stirnseiten weist die Vorhangschiene 21 Klemmleistenpaare 29, 31 auf, die bei Vorhangschienen ebenfalls üblich sind. Im unteren Bereich der Vorhangschiene 21, evtl.
dort, wo üblicherweise die Hand der Bedienungsperson angreift, sind Blendstreifen 32, 33 aus federndem Kunststoff eingerastet, die balliges Profil haben und somit diesen Bereich der Vorhangschiene 21 griffgünstiger gestalten. Unten sind die Blendenstreifen 32, 33 auf Gehrung geschnitten und ein gleicher Blendenstreifen 34 liegt quer über die untere Stirnseite der Vorhangschiene 21 und verschliesst zugleich die Laufnut 22 nach unten. Die Vorhangschiene 21 ist rund 1,10 m lang und 4 cm breit. Man kann sie daher aus sonst nicht verwendbaren Vorhangschienen-Abfällen herstellen, indem man diese einfach auf Länge sägt. Ausserdem ist diese Länge im Hinblick auf die vorkommende Kapazität ausreichend und dabei trotzdem ausserordentlich handlich.
Da sie nichts anderes als eine Vorhangschiene ist, bedeutet dies für jede Bedienungsperson, auch wenn sie noch so uneingeweiht ist und wenn die Stange u. a. Geräten herumsteht, dass dies eine Vorrichtung für Vorhangschienen ist.
Der gebogene Teil 19 erstreckt sich über etwa 70 , ist kreisabschnittförmig und sein Kastenprofil 41 fluchtet mit seiner Laufnut 42 exakt mit der Laufnut 22 des geraden Teils 18 an der Übergangsstelle 43. Parallel zum Kastenprofil 41 ist einstückig ein sich ebenfalls über etwa 70 erstreckendes, kreisabschnittförmiges Kastenprofil 116 angeformt, wobei die Wand 117 beiden Kastenprofilen gemeinsam ist. In diesem Bereich sind einstückig am gebogenen Teil 19 rechts und links zwei ebene Ansatzstücke 44, 46 vorgesehen, die das obere Stirnende der Vorhangschiene 21 übergreifen.
Von den Ansatzstücken 44, 46 gehen rechtwinklig abgebogene Platten ab, die erheblich schmäler sind als der zwischen den Klemmleistenpaaren 29, 31 vorhandene Raum und in den Holstäbe 27, 28 mittels Schrauben lösbar befestigt sind.
Ähnlich den Klemmleistenpaaren 29, 31 weist auch der gebogene Teil 19 an den Kastenprofilen 41, 116 Versteifungsrippen 51 auf, die etwa so dick sind wie eine senkrechte Wand der Kastenprofile 41, 116. Eine weitere Versteifungsrippe 52 erstreckt sich vom oberen Bereich 53 über die ganze Länge des Kastenprofils 41 und übergreift mit einem kurzen Stück 54 passend die Vorhangschiene 21. Die Versteifungsrippe 52 ist knapp schmäler als ein Laufnutenschlitz 56 der Innenläufer-Vorhangschiene 13 und hat dementsprechend eine Breite von etwa 4 mm. Die Versteifungsrippe 52 ist jedoch keinesfalls höher als eine Laufnut 57 der Vorhangschiene 13 und ist einstückig mit dem gebogenen Teil 19 gespritzt. Etwa 2 cm überragt die Versteifungsrippe 52 den Bereich 53 in Form eines Hakens 58, dessen Spitze 59 nach unten weist.
Auf dem Kastenprofil 116 ist eine zweite Versteifungsrippe 118 vorgesehen, die ebenfalls mit einem kurzen Stück 119 die Vorhangschiene 21 übergreift. Bis zur tangentialen Stirnfläche 121 verläuft diese Versteifungsrippe 118 wie auch die Versteifungsrippe 52 kreisbogenförmig. Gemäss Fig. 4 an der Versteifungsrippe 118 oben und an der Versteifungsrippe 52 unten sind zwei Anschläge 62, 61 vorge sehen, die sich grossflächig von unten gegen die Laufnutenwangen 63, 64 der Vorhangschiene 13 anlegen können. Der Bereich 53 hat ganz an seinem Ende rechts und links von der Versteifungsrippe 52 Anschrägungen 66, 67, die mit der Oberseite der Anschläge 61, 62 und der Stirnfläche 121 fluchten und im Betrieb horizontal liegen. Die Anschrägung 67 ist wesentlich breiter als die Anschrägung 66.
Am dem Bereich 53 entgegengesetzten Ende geht die Versteifungsrippe 52 in eine gemäss Fig. 2 schräg nach rechts oben weisende Leiste 112 über, die sich wie die Versteifungsrippe 52 in der Mittenebene befindet und rechteckigen Querschnitt hat. An ihrem freien Ende geht die Leiste 112 in ein auf dem Kopf stehendes T-Profil über, dessen waagrechter Balken 113 symmetrisch zur Leiste 112 angeordnet ist und wesentlich breiter als der Laufnutenschlitz 23 ist. Die Ausrichtung ist so getroffen, dass die Oberseite des Balkens 113, die Oberseite der Anschläge 61, 62, die Stirnfläche 121 und die Anschrägungen 66, 67 fluchtend in einer Ebene liegen. Diese Ebene erstreckt sich im Betrieb horizontal. Der senkrechte Balken 114 des T geht mittig vom Balken 113 senkrecht nach oben und ist schmäler als der Laufnutenschlitz 23.
Im Betrieb dient er zusammen mit dem Balken 113 als zusätzliche Positionierungshilfe für den Stab 17. Er vermindert zusätzlich die Hebelwirkung des Stabs 17 auf die Schleuse 79.
Wegen der Details wird im übrigen ausdrücklich auf die massstäbliche Zeichnung der Fig. 2-6 verwiesen.
Unten vom Bereich 53 aus erstrecken sich bis über die Stirnseite 68 hinaus drei Zungen 69, 71, 122, deren Oberseite 72, 73, 123 etwa tangential zum Verlauf des gebogenen Teils 19 ist und die um soviel mit einer Stufe 74, 76, 124 nach unten versetzt ist, als die Laufnutenwangen 77, 78, 126, 127 des gebogenen Teils 19 bzw. die Laufnutenwangen 63, 64 der Vorhangschiene 13 dick sind. Ferner ist gemäss Fig. 2 der effektive Abstand zwischen der bogenförmigen Einziehung 59 der Versteifungsrippe 52 und den Oberseiten 72, 73 genau so gross, dass dazwischen eine Schleuse 79 ihrer Dicke nach passt. Wie man aus Fig. 2 weiter ersieht, gehen die Laufnutenwangen 78 stosslos in die Laufnutenwangen 64 der Schleuse 79 über. Für das Abnehmen der Vorhänge sind am äusseren inneren Ende der Zungen 69, 71, 122 trichterförmige Anschrägungen 81, 82, 128, 129 vorgesehen.
Zur besseren Versteifung kann auch noch ein einstückiges Winkelstück 85 zwischen dem Kastenprofil 41 und dem Ansatzstück 44 vorgesehen sein, wie dies Fig. 4 zeigt. Wie man aus den Zeichnungen sieht, endet das Kastenprofil 116 genau mit dem Kastenprofil 41 und fängt auch genau mit diesem an.
Es ragt seitlich nicht über die Seitenbegrenzung des geraden Teils 18 hinaus, was in Fig. 3 am deutlichsten wird. Jedoch findet das Kastenprofil 116 keine Fortsetzung im geraden Teil 18. Wenn man allerdings für den geraden Teil 18 eine zweiläufige Innenläufer-Vorhangschiene 21 vorsieht, dann könnte im zweiten Lauf dieser Vorhangschiene das Kastenprofil 116 seine Fortsetzung finden. Beim Ausführungsbeispiel jedenfalls endet das Kastenprofil 116 stumpf vor dem Holzstab 27.
Vom Tragkörper 83 eines an sich bekannten Führungswagens sind die beiden Aufhängeösen abgeschnitten worden, so dass nur Stummel 84 in den Laufnutenschlitz 23 ragen.
Der Tragkörper 83 ragt mit dem Stummel 84 soweit gemäss Fig. 2 nach links, dass davorliegende Aufhängekörper an der Doppelrolle 86 nicht scheuern. In die mittig angeordnete und nach unten herausragende einstückige Öse 87 ist ein üblicher Schleuderstab 88 mit einem Pilzkopf 89 eingehängt. Der Schleuderstab 88 ist so lang, wie die üblichen Schleuderstäbe, so dass sich sein Griff 91 auch in der obersten Lage in griffgünstiger Höhe befindet.
Im Zuge der Vorhangschiene 13 liegt in exakter Weiterführung eine rechteckige Ausnehmung 92, in der ein Rahmen 93 samt Schleuse 79 liegt. Die Ausnehmung 92 schwächt die äusseren Holzstäbe 96 nicht oder nur wenig. Der Rahmen 93 ist mit der Vorhangschiene 13 durch Klebstoff verbunden.
Ein dünner, rundumlaufender Rand 94 untergreift die Vorhangschiene 13 und dient als Positionierungshilfe. Im Rahmen 93 finden die Laufnuten der Vorhangschiene 13 ihre genaue Fortsetzung. Zur Befestigung sind zwei Schraubenlöcher 97, 98 im Rahmen 93 vorgesehen, und zwar dort, wo der mittlere Holzstab 96 unterbrochen ist. Im Rahmen 93 ist eine rechteckige Ausnehmung 99 vorgesehen. An den längeren Seitenflächen der Ausnehmung 99 sind von oben offene Gleitsitzschalen 101 vorgesehen und ihr Boden fällt gemäss Fig. 8 und 9 von links nach rechts. Sie sind länger, als ein kreiszylindrischer Zapfen 102 dick ist. Um diese Zapfen 102 kann man die Schleuse 79 nach unten herausklappen.
In der Schleuse 79 ist in Fortsetzung des mittleren Holzstabs 96 eine sich nach links erstreckende Kammer 106 vorgesehen, in der eine Wendelfeder 107 vorgesehen ist, die eine Klinke 108 nach aussen in Schliessstellung drängt. Einstückig mit der Klinke verbunden ist ein Knopf 109, der von der Unterseite der Schleuse 79 einen Abstand hat, der grösser ist, als der Bereich 53 bei den Anschrägungen 66, 67 dick ist.
Der Knopf 109 durchquert die Schleuse 79 mit einem Schaft in einem Längsschlitz 110.
Auf der Oberseite des Rahmens 93 gemäss Fig. 10 rechts sind aussen zwei flache rechteckige Ausnehmungen 131, 132 vorgesehen. Sie liegen beiderseits der Ausnehmung 133, in die die Klinke 108 greift. Die Ausnehmung 133 ist jedoch abgesehen von der Bodenstärke des Rahmens - so hoch wie der Rahmen selbst.
Die Decke 134 reicht nicht über die ganze Schleuse 79.
Vielmehr endet sie bei der quer verlaufenden Stufe 136.
Nach der Stufe 136 setzen sich gemäss Fig. 10 die Seitenwände 137, 138 der Schleuse 79 sowie die Zwischenwände 139, 141, 142 weiter fort.
Einstückig mit der Klinke 108 verbunden sind gemäss Fig. 10 oben und unten zwei dünne Platten 143 und 144, von denen die Platte 143 länger als die Platte 144 ist. Sie sind etwas dünner oder höchstens gleich dick wie die Decke 134 und lassen sich mit der Klinke 108 nach links und rechts verschieben. Ganz aussen sind die Platten 143, 144 in Führungsrinnen 146, 147 der Seitenwände 137, 138 geführt. Ausserdem kann die Platte 134 auf der Oberseite der Zwischenwand 139 und die Platte 144 auf der Oberseite der Zwischenwand 141, 142 gleiten. An der Platte 143 ist ein nach rechts vorspringender Vorsprung 148 und an der Platte 144 ein Vorsprung 149 vorgesehen, die beide so lang und so dick sind, dass sie in die Ausnehmungen 131, 132 passen, wenn die Schleuse 79 geschlossen ist.
Würde man die Klinke 108 allein dazu verwenden, die Schleuse 79 im geschlossenen Zustand zu halten, so könnte sie verkanten, wenn schwere Vorhangteile in der Schleuse 79 hängen. Eine zusätzliche Führung erhalten die Platten 143, 144 samt Vorsprüngen 148, 149 durch einen Deckel 151, der bis über die äusseren Holzstäbe 96 reicht und den Rahmen 93 samt Schleuse 79 abdeckt. Für den Deckel 151 hat die Vorhangschiene 13 in diesem Bereich eine flache, die Holzstäbe 96 nicht.schwä- chende rechteckige Ausnehmung 152. Indem man den Deckel 151 mit derVorhangschiene 13 und dem Rahmen 93 verklebt, erhält man eine zusätzliche Versteifung und einen Schutz gegen von oben hereinfallende Teilchen.
Im geöffneten Zustand der Schleuse 79 gemäss Fig. 9 sind die Zapfen 102 in die tiefste Stelle der Gleitsitzschalen 101 gerutscht. Wie man sieht, schliesst dadurch unten die Schleuse 79 spaltlos am Rahmen 93 an. Die Schleuse 79 kippt deshalb nicht ganz aus dem Rahmen 93 nach unten heraus, weil nunmehr die Vorsprünge 148, 149 auf Stufen 153 des Rahmens 93 aufliegen, die der Oberseite der Laufnutenwangen 154, 156 entsprechen. Auch an der Klinke 108 ist oben ein Vorsprung 157 vorgesehen, der wie die Vorsprünge 148, 149 aufliegt.
Wenn man einen Vorhang aufhängen will, dann setzt man den Stab 17 der Vorrichtung mit seiner Versteifungsrippe 52 in die gemäss Fig. 7 mittlere oder untere Laufnut 57 rechts vom Knopf 109 ein und schiebt den Stab nach links. Dadurch gelangt entweder die Anschrägung 67 oder aber eine die Fortsetzung der Anschrägung 66 bildende Nase 158 in Öffnungsrichtung an den Schaft des Knopfes 109, wodurch die Schleuse 79 entriegelt wird. Sieht man auch an der Seite der Anschrägung 67 eine Nase 158 vor, dann kann man die Versteifungsrippe 52 auch in die oberste Laufnut 57 gemäss Fig. 7 einsetzen.
Die Schleuse 79 hat jetzt die in Fig. 9 gezeichnete Lage.
Ihre Läufe werden von unten zugänglich. Man reiht nun die Aufhängekörper des Flügels 16 in der langen Laufnut 22 auf, soweit sie nicht zum Überzug gehören. Die zum Überzug gehörigen Aufhängekörper des Flügels 16 reiht man in der kurzen Laufnut des Kastenprofils 116 auf. Dann setzt man die Versteifungsrippe 52 in die obere Laufnut 57 ein und schiebt den Stab 17 so weit, bis er an die Schleuse 79 anschliesst.
Wenn man nun den Schleuderstab 88 nach oben schiebt, dann treten zuerst die zum Überzug des Flügels 16 gehörigen Aufhängekörper in die mittlere Laufnut 57 ein und gleich danach tritt der Rest der Aufhängekörper in die obere Laufnut 57 ein. Man kann also mit einem einzigen Arbeitsgang die richtigen Teile des Flügels 16 in die zugehörigen Laufnuten 57 bringen und muss nicht erst später die zum Überzug gehörigen Aufhängekörper entweder von Hand einführen oder sie erneut in den Stab 17 geben (was gar nicht denkbar ist) oder aber auf den Überzug verzichten.
Die Schleuse 79 wird nun geschlossen, indem man von unten mit dem Stab 17 undefiniert gegen sie drückt. Dann zieht man den Flügel 16 in seine Soll-Lage zurück, so dass er symmetrisch zum Flügel 14 hängt. Am Ende der oberen Laufnut 57 rastet dann der der Mauer 11 am nächsten liegende Aufhängekörper in eine Klammer ein. Bei diesem Vorgang kann der Haken 58 hilfreich sein.
Zweckmässigerweise hat man den Flügel 14 schon vorher eingeführt gehabt. Hierzu ist es lediglich notwendig, die Aufhängekörper des Flügels 16 in der Laufnut 22 einzureihen und sie in die obere Laufnut 57 einzuführen. Die Laufnut des Kastenprofils 116 bleibt dabei unbenutzt.
Die Vorrichtung hat auch den Vorteil, dass man mit dem Schleuderstab 88 den Flügel 14 oder auch den Flügel 16 beliebig weit durchstossen kann, da ja der Schleuderstab 88 sich wie ein üblicher Schleuderstab innerhalb der Vorhangschiene 13 bewegen kann.
Die genannte Vorrichtung ist so einfach, dass sie selbst ein Laie innerhalb kurzer Zeit funktionstüchtig zusammenbauen kann. Er benötigt dazu keinerlei Spezialwerkzeuge. Mit Ausnahme des gebogenen Teils 19 kann er sich jederzeit Ersatzteile verschaffen, da ja diese zu anderen Zwecken auf Vorrat gehalten werden. Man könnte sogar statt des Tragkörpers 83 den auch sonst bei Vorhängen vorhandenen Führungswagen benutzen und dort lediglich den ebenfalls auch sonst vorhandenen Schleuderstab 88 einhängen. In vielen Fällen würde es also ausreichen, lediglich den geraden Teil 18 und den gebogenen Teil 19 zu liefern.