Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Aminosäure enthaltenden Mischung, welche die für die Ernährung erforderlichen Stickstoffverbindungen zur Verfügung stellt und als diätetisches Nahrungsmittel oder als Zusatzstoff für Nahrungsmittel verwendbar ist.
Bei bisher bekannten Aminosäure enthaltenden Mischungen trat das Problem auf, dass sie bei der Verabreichung zum Entstehen von Durchfällen führten. Ferner weisen bisher bekannte Aminosäure enthaltende Mischungen einen unangenehmen Geschmack auf und es wurden bisher relativ grosse Mengen an geschmacksgebenden Mitteln benötigt, um bisher bekannte, Aminosäure enthaltende diätetische Mittel in geschmacklicher Hinsicht annehmbar zu machen. Derartig grosse Mengen an geschmacksgebenden Materialien können jedoch das Entstehen von Durchfall bei Verabreichung derartiger Mittel noch verstärken.
Aminosäure enthaltende diätetische Nahrungsmittel sind nützlich, um den Ernährungserfordernissen von Patienten vor bzw. nach Operationen nachzukommen und sie sind besonders für solche Verbraucher gedacht, deren normaler Verdauungsablauf nicht zufriedenstellend ist.
Mischungen, die Aminosäuren enthalten, wurden bisher parenteral, rectal und oral verabreicht und sie erfüllten ihre wesentliche Anforderung, indem sie stickstoffhaltige Nährstoffe, die beim Abbau im Organismus nur zu geringen Rückständen führten, lieferten, während sie in gleicher Weise zu einer verminderten Aktivität des Verdauungsapparates führten. Ein Nachteil derartiger bisher bekannter diätetisch wirksamer Mischungen bestand darin, dass sie wie bereits erwähnt bei der Verabreichung zu Durchfall führten. Der Ausruck Durchfall bzw. Diarrhoe wird hier für alle Unstimmigkeiten im Magendarmtrakt gebraucht, die dazu führen, dass zu hohe Mengen an Wasser und Elektrolyten in den Fäkalien anwesend sind, was dazu führt, dass dadurch die Fäkalien weich und im Extremfall flüssig sind.
Die Bildung derartiger abnormaler Fäkalien ist im allgemeinen von heftigen peristaltischen Bewegungen des Dickdarmes (Kolon) und Krämpfen begleitet. Da diejenigen Personen, die derartige Mischungen verabreicht erhalten im allgemeinen ziemlich geschwächt sind, führt das Auftreten des Durchfalles zu einer sehr starken Verminderung der Wirksamkeit des gesamten Ernährungssystemes des Organismus.
Ein weiterer Nachteil bei der oralen Verabreichung derartiger bisher bekannter Mischungen ist derjenige, dass Aminosäuregemische, die nicht mit Geschmacksstoffen versehen sind, einen ausgesprochen unangenehmen Geschmack besitzen, und dass es deshalb notwendig war, relativ grosse Mengen an geschmacksgebenden Materialien zuzusetzen, beispielsweise Öle von Früchten und Beeren. Man nimmt an, dass die grossen Mengen an diesen geschmacksgebenden Ölen an und für sich einen wesentlichen Faktor bei der Entstehung des Durchfalls bei denjenigen Personen, die die Präparate nehmen, darstellen und dass diese Öle daher die Probleme bezüglich Diarrhoe bei derartigen Aminosäure enthaltenden diätetischen Mitteln noch wesentlich drastischer gestalten.
Ausserdem ist die Notwendigkeit der Verwendung grosser Mengen an geschmacksgebenden Materialien auch deshalb nachteilig, weil diese Materialien teuer sind und zu einer wesentlichen Erhöhung der Kosten des so erhaltenen diätetischen Nahrungsmittels führen. Des weiteren neigen einige Personen, an die derartige diätetische Nahrungsmittel verabreicht wurden, nach einer gewissen Verabreichungszeit zu Erscheinungen, die unter dem Sammelbegriff Reisekrankheiten zusammengefasst werden (Nausea).
Ziel der vorliegenden Erfindung war es, ein Verfahren zur Herstellung einer Aminosäure enthaltenden Mischung zu entwickeln, wobei diese Mischung die für die Ernährung erforderlichen Stickstoffverbindungen zur Verfügung stellen soll und als diätetisches Nahrungsmittel oder als Zusatzstoff für Nahrungsmittel verwendbar sein soll. Ferner soll die herzustellende Mischung die Nachteile bisher bekannter derartiger Mischungen nicht aufweisen, d. h. sie soll bei der Verabreichung zu keinem Durchfall führen und es soll ferner möglich sein, diese Mischungen durch Verwendung wesentlich geringerer Mengen an geschmacksgebenden Mitteln, als dies bei bisher bekannten derartigen Mischungen der Fall war, schmackhaft zu machen, damit sie zur oralen Verabreichung geeignet sind.
Überraschenderweise wurde gefunden, dass man die angestrebten Ziele dadurch erreichen kann, indem man eine Mischung herstellt, die neben der Aminosäurekomponente als weitere Komponente eine bestimmte Minimalmenge eines kalorienliefernden, von Aminosäure freien Materials enthält.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung einer Aminosäure enthaltenden Mischung, die als diätetisches Nahrungsmittel oder als Zusatzstoff für Nahrungsmittel verwendbar ist, wobei die Mischung, die für die Ernährung erforderlichen Stickstoffverbindungen zur Verfügung stellt. Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung einer derartigen Mischung ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Komponente, die mindestens eine Aminosäure enthält, mit einer von Aminosäuren freien Komponente eines kalorienliefernden Materials vermischt. wobei man mindestens so viel des von Aminosäure freien Kalorien liefernden Materials zugibt, dass das Verhältnis des Gesamtwertes an Kalorien der Mischung zu demjenigen Wert, der von den Aminosäuren stammt, mindestens 8,5 beträgt.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens wird das von Aminosäuren freie Kalorien liefernde Material in einer solchen Menge zugesetzt, dass das Verhältnis des gesamten Kalorienwertes der Mischung zu demjenigen, der von Aminosäuren stammt, mindestens 10,5 beträgt.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Aminosäure enthaltende Mischung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie mindestens eine Aminosäure und ausserdem mindestens ein kalorienlieferndes Material, das frei von Aminosäuren ist, enthält, wobei das kalorienliefernde Material in solchen Mengen enthalten ist, dass das Verhältnis des gesamten Kalorienwertes der Mischung zu dem Kalorienwert, der von den Aminosäuren stammt, mindestens 8,5 beträgt.
Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Mischungen können, wie bereits erwähnt wurde, als diätetische Nahrungsmittel verwendet werden, wobei sie im wesentlichen frei von Rückständen sind und dem Organismus stickstoffhaltige, für die Ernährung wesentliche Verbindungen zuführen. Sie sind geeignet, um den Ernährungserfordernissen von Patienten, vor Operationen und nach Operationen nachzukommen und können mit Vorteil an solche Patienten verabreicht werden, deren Verdauungsablauf nicht zufriedenstellend ist, beispielsweise an Patienten mit katabolischen Krankheitszuständen, wie zum Beispiel Zwölffingerdarmfisteln oder Geschwüren, Shortgut Syndrom, Pancreatitis, ulcerativer Kolitis sowie ähnlichen Erscheinungen.
Die Mischungen, die wenig Rückstände liefern, können leicht vom Körper aufgenommen und im oberen Zwölffingerdarm sowie im oberen Jejunum assimiliert werden, wodurch nur sehr geringe Verdauungsaktivität der Gedärme erforderlich ist und eine verminderte Häufigkeit der Stuhlentleerung auftritt, wobei die Menge an Stuhlmaterialien auf im wesentlichen endogene Mengen vermindert wird.
Beim erfindungsgemässen Verfahren verwendet man als Komponente, die Kalorien liefert, jedoch keine Aminosäuren enthält, vorzugsweise Materialien, die Kohlenhydrate und/oder Fette als Hauptbestandteil enthalten.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens stellt man eine wohlschmeckende Aminosäure enthaltende Mischung her, die als diätetisches Nahrungsmittel zur oralen Verabreichung geeignet ist, wobei man als weitere Komponenten der Mischung geringe Mengen an Pektin zusetzt und ausserem geschmacksgebende Materialien. Dabei ist es möglich, die Menge an geschmacksgebenden Materialien wesentlich geringer zu halten als dies bei bisher bekannten Aminosäure enthaltenden Mischungen der Fall war.
Man kann als geschmacksgebende Materialien beispielsweise Öle von Früchten und Beeren oder synthetische geschmacksgebende Stoffe, die die Geschmackseigenschaften von Früchten und Beeren nachahmen, verwenden. Die Menge an zuzusetzendem geschmacksgebendem Material kann dabei überraschend gering gehalten werden, im Vergleich zu denjenigen Geschmacksstoffmengen, die in bisher bekannten derartigen Mischungen enthalten waren. Diese geringe Menge ist wirksam, um den Geschmack der Aminosäuren merklich zu überdecken, weil das in diesen bevorzugt hergestellten Mischungen enthaltene Pektin diese Geschmacksüberdeckung des geschmacksgebenden Materials sehr wesentlich verstärkt.
Deshalb sind die Probleme, die bei bisher verwendeten diätetischen Nahrungsmitteln, die einen hohen Gehalt an geschmacksgebenden Mitteln aufwiesen, behoben, wobei zu den bisher bekannten Problemen derartiger Mittel eine abführende Wirkung der geschmacksgebenden Öle und hohe Kosten der fertigen Produkte gehörten. Die geringen Mengen an Pektin, die in den erfindungsgemässen Mischungen enthalten sein können, sind solche Mengen, die unter denjenigen liegen, bei denen der schleimige Geschmack des Pektins auftritt. Vorzugsweise ist das Pektin in einer Menge von etwa 0,01 bis etwa 0,4 g Pektin pro Gramm Aminosäure anwesend und insbesondere liegt die Pektinmenge im Bereich von 0,05 bis etwa 0,25 g Pektin pro Gramm der in der Mischung enthaltenen Aminosäuren.
Die erfindungsgemässen diätetischen Nahrungsmittel besitzen auch einen Nährwert bezüglich anderer diätetischer Nährstofferfordernisse als solchen Nährstoffen, die dem Organismus Stickstoff liefern. Beispielsweise kann derjenige Teil des Kalorien liefernden Materials, der frei von Aminosäuren ist, eine zu Nährzwecken ausreichende Menge an Fett enthalten. Ein Anteil an Mineralstoffen oder an Vitaminen kann auch den Mitteln zugegeben werden, damit die so erhaltenen diätetischen Nahrungsmittel auch diesen Anforderungen Genüge leisten.
Der in den erfindungsgemässen Mischungen enthaltene Aminosäureanteil kann aus einer einzigen oder mehreren reinen Aminosäuren bestehen, wobei diese Aminosäure oder diese Mischung an Aminosäuren entweder in der links dre henden Form vorliegen kann oder eine Mischung aus der links drehenden Form und der rechts drehenden Form darstellen kann. Die gesamte Menge oder ein Teil des Anteils der Aminosäuren kann in Form der freien Base oder in Form der Alkylester, der Hydrochloride, der Hydrate oder Mischun gen derartiger Aminosäurederivate vorliegen, wobei alle diese Derivate als weisse, kristalline Pulver erhältlich sind.
Vorzugsweise stellt der in den erfindungsgemässen diäte tischen Mitteln enthaltene Aminosäureanteil die gesamte
Menge an erforderlichen Stickstoff enthaltenden Nährstoffen, die der Organismus benötigt, zur Verfügung und dement sprechend enthält der Aminosäureanteil vorzugsweise das für die Ernährung erforderliche Äquivalent mindestens der acht sogenannten essentiellen Aminosäuren. Diese acht essen tiellen Aminosäuren sollen in solchen Mengen enthalten sein, dass sie den Tagesbedarf des Menschen decken, wie er von
Rose et al. im Journal of Biological Chemistry 217, 997 (1955) angegeben ist.
Dieser in der genannten Literatur stelle angegebene Bedarf an essentiellen Aminosäuren ist in der folgenden Tabelle I wiedergegeben:
Tabelle I Aminosäure minimaler Tagesbedarf in Gramm pro Tag 1-Valin 0,80 1-Leucin 1,10 1-Isoleucin 0,70 1-Threonin 0,50 1-Methionin 1,10 1-Phenylalanin 1,10 1-Tryptophan 0,25 1-Lysin 0,80
Zusätzlich zu diesen acht essentiellen Aminosäuren können noch andere Aminosäuren enthalten sein, und in manchen Fällen sind derartige andere Aminosäuren notwendig, um eine bezüglich der stickstoffhaltigen Nährstoffe vollständige Ausgeglichenheit der Mischung, je nach dem Alter und dem Gesundheitszustand des Konsumenten, zu gewährleisten.
Dabei müssen Faktoren wie Schwangerschaft, Stillperiode oder Unterernährung bzw. schlechte Ernährung in Betracht gezogen werden. Derartige zusätzliche Aminosäuren, die in der Folge als nicht essentielle Aminosäuren bezeichnet werden, sind beispielsweise Tyrosin, Alanin, Asparaginsäure, Glutamin, Prolin, Serin, Arginin, Histidin und Cystein, die entweder in einer der beiden oder in beiden optisch aktiven Formen vorliegen können sowie auch ferner die rechts drehenden Formen der oben angeführten links drehenden essentiellen Aminosäuren. Das Verhältnis der Menge an nicht essentiellen Aminosäuren zu essentiellen Aminosäuren kann im Bereich von etwa 0,0 bis etwa 1,5 liegen und vorzugsweise liegt es im Bereich von etwa 0,6 bis 1,5.
Wie bereits erwähnt wurde, ist es notwendig, eine minimale Menge an Kalorien liefernden Materialien, die keine Aminosäuren sind, in die Mischung einzuverleiben, um die Probleme bezüglich der Entstehung von Durchfall bei der Verabreichung von derartigen Aminosäure enthaltenden diätetischen Nahrungsmitteln, die bisher immer auftraten, zu beseitigen. Derartige Kalorien liefernden Materialien sollen zweckmässigerweise in Mengen enthalten sein, die ausreichend sind, um ein Verhältnis des gesamten Kalorienwertes der Mischung zu demjenigen, der von den Aminosäuren herrührt, von mindestens 8,5 zu gewährleisten, und vorzugsweise soll dieses Verhältnis des Kalorienwertes mindestens etwa 10,5 betragen.
Diejenigen Kalorien liefernden Materialien, die keine Aminosäuren sind, können Kohlenhydrate und Fette enthalten, obwohl auch geringe Mengen an Kalorien von den geschmacksgebenden Mitteln herrühren können, die zugesetzt werden. In der Folge werden jedoch unter der Bezeichnung Kalorien lieferndes Material, das keine Aminosäuren enthält, nicht solche Materialien verstanden, die der Mischung zugesetzt werden und die selbst nur eine ganz geringe Menge an Kalorien liefern, wie zum Beispiel Pektin, Mineralsalze und Vitamine.
Vorzugsweise besteht der grösste Anteil desjenigen Kalorien liefernden Materials, das von Aminosäuren frei ist, aus Kohlehydraten. Derartige Kohlehydrate können Stärke oder Zucker sein, wie zum Beispiel Triose, Dextrose, Maltose oder höhere Zucker. Eine bevorzugte Kombination an Zuckerbestandteilen ist eine Mischung von Zuckern, die bei der Hydrolyse von Stärke, beispielsweise Getreidestärke (Ceralienstärke), Tapiokastärke oder Reisstärke entsteht.
Bei einer derartigen Hydrolyse wird die Stärke, beispielsweise durch Einwirkung von Säuren oder durch enzymatische Behandlung in eine Mischung aus Monosacchariden, Disacchariden, Trisacchariden und höheren Zuckern ver wandelt wobei eine derartige Mischung unter dem Handelsnamen FRO-DEX von der American Maize Products Company erhältlich ist.
In der nachfolgenden Tabelle II werden die Gehalte an den einzelnen Zuckern, die in dem Produkt FRO-DEX 36 aufgefunden worden sind, angegeben. Dieses Produkt ist eine säurebehandelte Getreidestärke, insbesondere Maisstärke, die ein Dextrose-Äquivalent von 36 besitzt.
Tabelle II Zucker Gewichtsprozent Monosaccharide 14,1 Disaccharide 11,7 Trisaccharide 10,2 Tetrasaccharide und höhere Zucker 64,0
Zumindest ein Anteil des von Aminosäuren freien Kalorien liefernden Materials kann in Form von Fett zur Verfügung gestellt werden, was zu dem zusätzlichen Vorteil führt, dass die für Ernährung benötigten Fettbestandteile durch dieses diätetische Präparat ebenfalls zur Verfügung gestellt werden können. Diejenigen Personen, die die diätetischen Nahrungsmittel verwenden, sind normalerweise in einem Gesundheitszustand, in dem die normalen Funktionen herabgesetzt sind und aus diesem Grund soll die Menge an Fett, die durch die Diät dem Organismus zugeführt wird, geringer sein, als die Fettaufnahme, die bei einem Individuum mit voller Aktivität üblich ist.
Das Fett kann in verschiedenen Formen enthalten sein.
Natürliche Fettkomponenten, wie zum Beispiel Safloröl, Sojabohnenöl, Leinsamenöl, Olivenöl, Maisöl, Baumwollsamenöl und Kokosnussöl können verwendet werden. Anderseits kann das Fett auch in chemisch definierter Form enthalten sein, beispielsweise in Form eines Glycerinesters einer Fettsäure, beispielsweise ein Triester aus Glycerin und einer Fettsäure mit mittlerer Kettenlänge, beispielsweise 6 bis 12 Kohlenstoffatomen pro Fettsäurekette sein, oder der Alkylester einer Fettsäure, beispielsweise der Äthylester der Linolsäure (Äthyl-linoleat).
Geschmacksgebende Materialien, beispielsweise die Öle von Früchten oder Beeren können zugesetzt werden, und diese Materialien stellen einen ganz kleinen Anteil derjenigen Kalorien dar, die von anderen Materialien stammen als den Aminosäuren. Trotzdem ist, gemäss einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung, die Menge an geschmacksgebendem Mittel, die notwendig ist, drastisch gegenüber derjenigen vermindert, die bisher erforderlich war, um Mischungen, die Aminosäuren enthalten, einen guten Geschmack zu verleihen.
Wie bereits vorhin beschrieben, hat es sich nunmehr herausgestellt, dass durch die Zugabe geringer Mengen an Pektin aus bisher noch nicht vollständig geklärten Gründen diejenige Menge an geschmacksgebendem Material stark vermindert werden kann, die erforderlich ist, um den unangenehmen Geschmack der Aminosäuren zu überdecken. Beispielsweise benötigt eine Mischung, die etwa 0,1 g Pektin pro Gramm des Gesamtgehaltes an Aminosäuren enthält, nur etwa 1/4 derjenigen Menge an geschmackgebenden Materialien, um ein organoleptisch annehmbares Produkt zu erzielen, im Vergleich zu denjenigen Mengen an geschmacksgebenden Mitteln, die dann zur Erreichung des gleichen Effektes nötig sind, wenn die Mischung kein Pektin enthält.
Obwohl die optimale Menge an Pektin, die einem speziellen diätetischen Nahrungsmittel zugesetzt wird, von dem Aminosäureprofil der jeweiligen Mischung abhängt, sowie ferner von dem verwendeten geschmacksgebenden Mittel und von der Geschmacksrichtung, die der Verwender dieser Zusammensetzung bevorzugt, ist dennoch die minimale Menge, die als Verstärkungsmittel für die Geschmacksverbesserung erforderlich ist, etwa 0,01 g Pektin pro Gramm an Aminosäuren. Vorzugsweise soll die Menge an Pektin jedoch nicht über 0,4 g Pektin pro Gramm Aminosäuren liegen, denn es hat sich gezeigt, dass bei über diesem Wert liegenden Mengen die erhaltene Mischung für eine wesentliche Anzahl an Testpersonen einen schleimigen Geschmack aufweist. Besonders bevorzugt sind Pektinmengen, die im Bereich von etwa 0,05 bis etwa 0,25 g Pektin pro Gramm der Aminosäuren liegen.
Pektin ist ein schwach gefärbtes, geruchloses Kohlehydrat, das aus dem verdünnten Säureextrakt der inneren Teile der Schalen und Häute von Zitrus-Früchten und Äpfeln erhalten wird, und chemisch enthält das Pektin teilweise methoxylierte Polygalacturonsäure.
Als zusätzliche Bestandteile können in den erfindungsgemässen Mischungen Vitamine und Mineralstoffe enthalten sein, damit das fertige Produkt vom Nährstandpunkt gesehen, eine vollständige Versorgung des Organismus gewährleistet.
Der Vitaminbestandteil kann Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin A, Vitamin D, Vitamin Bt2, Vitamin C, dle-Toco- pherol, p-Amino-benzoesäure oder deren Salze, Pantothensäure oder deren Salze, Cholin oder dessen Salze, Folsäure, Inosit, Niacinamid, Riboflavin, Pyridoxin und Thiamin enthalten, um den üblichen Tagesbedarf eines Menschen zu decken.
Zu den mineralischen Bestandteilen gehören solche essentiellen mineralischen Bestandteile wie zum Beispiel Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan, Kupfer, Zink, Eisen und Jod.
Es hat sich herausgestellt, dass offensichtlich ein Synergismus zwischen den folgenden Faktoren besteht:
Niederer Gehalt an Geschmackstoffen,
Vorhandensein einer ausreichenden Menge an Kalorien lieferndem Material, das frei von Aminosäuren ist,
Vorhandensein einer geringen Menge an Pektin.
Es hat sich herausgestellt, dass die Anwesenheit jedes einzelnen dieser Faktoren notwendig ist, um gleichzeitig zu erreichen, dass die Probleme bezüglich des Auftretens von Durchfall, die bei bisher bekannten Aminosäure enthaltenden Zusammensetzungen unvermeidbar waren, zu beseitigen und ausserdem eine Aminosäure enthaltende Mischung zu erhalten, die wohlschmeckend ist.
Beispielsweise ist eine Michung, die eine relativ geringe Menge an geschmacksgebenden Materialien und eine ausreichende Menge an Kalorien liefernden Materialien enthält, die keine Aminosäuren sind, nicht abführen. Eine derartige Zusammensetzung ist jedoch vollkommen unannehmbar zur oralen Verabreichung, da der geringe Gehalt an Geschmackstoffen nicht ausreichend ist, um den unangenehmen Geschmack der Aminosäuren zu überdecken. Durch die Zugabe des dritten Faktors, nämlich einer geringen Menge an Pektin, erhält man eine Zusammensetzung, die sowohl angenehm schmeckt als auch keinen Durchfall verursacht. Wenn jedoch statt Pektin eine zusätzliche Menge an geschmacksgebendem Material verwendet wird, um somit die Mischung wohlschmeckend zu erhalten, dann erhält man eine Zusammensetzung, die Durchfall hervorruft.
In gleicher Weise sind Zusammensetzungen, die sowohl geringe Mengen an geschmacksgebenden Materialien als auch Pektin, jedoch keine ausreichenden Mengen an Kalorien liefernden Materialien, die frei von Aminosäuren sind, enthalten, zwar wohlschmeckend, sie führen jedoch zum Auftreten von Durchfällen. Durch eine Erhöhung der Menge derjenigen Kalorien liefernden Materialien, die keine Aminosäuren sind, auf diejenigen Anteile, die vorhin beschrieben wurden, können diese Zusammensetzungen so abgewandelt werden, dass sie sowohl gutschmeckend als auch nicht abführend sind.
Die physiologische Erklärung für diesen oben beschriebenen offensichtlichen Synergismus kann noch nicht gegeben werden. Man könnte beispielsweise annehmen, dass die geschmacksgebenden Materialien, die bisher in grossen Mengen benötigt wurden, um den unangenehmen Geschmack der Aminosäuren zu maskieren, einen wesentlichen Faktor bei dem Hervorrufen des Durchfalls bei bisher bekannten Mischungen darstellten. Diese Materialien liegen im allgemeinen in Form von geschmacksgebenden Ölen vor, und sie können in gleicher Weise als Schmiermittel wirken, wie dies mineralische Öle tun und aus diesem Grund zumindest einen Anteil an den Durchfall hervorrufenden Eigenschaften der bisher bekannten Mischungen haben.
Ausserdem können die geschmacksgebenden Komponenten als irritierende Materialien in dem Magen-Darmsystem wirken und durch eine Irritierung der Wände des unteren Verdauungstraktes können sie die peristaltischen Reaktionseigenschaften, die bei Durchfall auftreten, noch verstärken. Wenn man diese obigen Annahmen trifft, dann findet man darin jedoch keinen Grund und keine Erklärung für das vollkommen überraschende Resultat, dass eine diätetische Zusammensetzung, die geringe Mengen an Pektin enthält, schon bei der Zugabe nur eines Bruchteils derjenigen geschmacksgebenden Materialien, die bisher notwendig waren, wohlschmeckend erhalten werden kann.
Um die Wirksamkeit der Zugabe von Pektin bezüglich der benötigten Menge an geschmacksgebendem Material zu veranschaulichen, werden in der Folge Beispiele gegeben:
Beispiel 1
Es wurde eine diätetische Mischung hergestellt, die einen Aminosäureanteil, einen Kohlehydratanteil, einen Fettanteil, einen mineralischen Anteil und einen Vitaminanteil besass.
Die Zusammensetzung jedes dieser Anteile wird in der Folge tabellarisch wiedergegeben:
Aminosäure anteil Aminosäure Gewichtsteile 1-Isoleucin 3,69 1-Leucin 4,79 1-LysinHCl 4,56 1-Phenylalanin 2,69 dl-Methionin 2,73 1-Threonin 2,36 1-Tryptophan 0,64 1-Valin 3,46 1 -Tyrosin-äthylester HCl 2,55 1 -Arginin HCl 4,43 l-Histidin HCIH,O 1,13 1-Alanin 0,58 1-Asparaginsäure 1,96 Glutamin 5,03 1Prolin 0,99 1-Serin 1,24 Gesamtmenge an Aminosäuren 42,83
Fettkomponente Bestandteil Gewichtsteile Safloröl 1,60 Sorbinsäure 0,04 Gesamtmenge 1,64
Kohlehydratkomponente Bestandteil Gewichtsteile Dextrose 153
mit Säure hydrolisierte Stärke 217 Gesamtmenge an Kohlehydraten 370
Vitamine Bestandteil Gewichtsteile Vitamin A 0,0227 Vitamin D2 0,0023 Vitamin B12 0,0006 Ascorbinsäure USP 0,1400 dl < s-Tocopherol-acetat 0,1100 p-Amino-benzoesäure, als Kaliumsalz 0,3904 d-Biotin 0,0002 Calcium-pantothenat 0,0115 Cholinbitartrat 0,4468 Folsäure 0,0001 Inosit NF 0,1282 Niacinamid USP 0,0187 Riboflavin USP 0,0018 Pyridoxin HCI 0,0026 Thiamin-mononitrat USP 0,0014 Gesamtgehalt an Vitaminen 1,2773
Mineralische Bestandteile Bestandteil Gewichtsteile Einbasisches Natriumdiphosphat 5,4533 Wasserfreies Kaliumchlorid 3,1240 Calciumacetat H2O 0,0219 Calciumgluconat 13,3000 Magnesiumgluconat 3,2400 Mangangluconat 3H2O 0,0255 Kupfer-II-gluconat als Pulver 0,0139 Zinksulfat H2O 0,0010 Wasserfreies Kaliumjodid 0,0002 Sorbinsäure
0,2244 Eisen-II-ammonsulfat 6H2O 0,6820 Gesamtmenge an Mineralien 26,0862
Die angegebenen Komponenten, nämlich die Aminosäuren, die Fette, die Kohlehydrate, die Vitamine sowie die mineralischen Bestandteile wurden in den angeführten Gesamtmengen miteinander vermischt. In der Mischung war das Verhältnis an nichtessentiellen Aminosäuren zu essentiellen Aminosäuren ausgedrückt in Gramm pro Gramm 0,67.
Das Verhältnis der Gesamtkalorien der wie in der Folge beschrieben aromatisierten Mischung zu denjenigen Kalorien, die von Aminosäuren herrührten, ausgedrückt in Kalorien pro Kalorien betrug 10,9.
Die oben angegebene Mischung wurde in Leitungswasser in einem Anteil von 0,263 g der Mischung pro Milliliter Wasser dispergiert und diese Dispersion wurde mit unterschiedlichen Anteilen eines Aprikosengeschmackes aromatisiert. Das verwendete Öl mit Aprikosengeschmack hatte die in der Folge angegebene Zusammensetzung:
Geschmacksgebende Mischung Bestandteil Gewichtsteile Öl mit Aprikosengeschmack 8,0 Maleinsäure 4,0 Farbstoffe FD & C Red 2 0,0024 FD & C Yellow 5 0,0400
Eine Gruppe von Personen, die den Geschmack testeten, stellte fest, dass eine Konzentration von 1,8 g des vorhin angeführten Aromastoffes mit Aprikosengeschmack pro 100 g der trockenen Zusammensetzung benötigt wurden, um den unangenehmen Geschmack der Aminosäuren zu überdecken und um die Zusammensetzung organoleptisch annehmbar zu gestalten.
Beispiel 2
Eine diätetische Mischung wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben. hergestellt, wobei der Gehalt dieser Mischung an Aminosäuren, Kohlehydraten, Fetten, Vitaminen und mineralischen Bestandteilen identisch mit demjenigen der Mischung gemäss Beispiel 1 war. Es wurden 5 Gew.-Teile Pektin zugesetzt und die so erhaltene endgültige Mischung wies ein Verhältnis von 0,117 g Pektin pro Gramm Aminosäuren auf. Die das Pektin enthaltende Mischung wurde dann im Leitungswasser dispergiert, und zwar in einem Anteil von 0,263 g der Zusammensetzung, berechnet auf den pektinfreien Anteil derselben, pro Milliliter Wasser. Dann wurde diese Dispersion mit verschiedenen Anteilen des Aromastoffes mit Aprikosengeschmack, der im Beispiel 1 angeführt ist, in Mischung mit einer geschmacksgebenden Komponente der unten angeführten Zusammensetzung aromatisiert.
Geschmacksgebende Komponente Bestandteil Gewichtsteile Öl mit Aprikosengeschmack 2,4 Maleinsäure 3,2 Farbstoff FD & C Red 2 0,0024 FD & C Yellow 5 0,0400
Eine Gruppe von Personen, die den Geschmack der Zusammensetzung testeten, stellte fest, dass nur 0,54 g des Aromatisierungsmittels mit Aprikosengeschmack pro 100 g der trockenen Zusammensetzung (berechnet als pektinfreie Trockenzusammensetzung) benötigt wurden, um diejenige Mischung. die das Pektin enthielt, organoleptisch annehmbar zu machen.
Die Beispiele 1 und 2 zeigen, dass durch die Zugabe geringer Mengen an Pektin erreicht werden kann, dass die Menge an geschmacksgebendem Mittel, die benötigt wird, um die Mischung wohlschmeckend zu gestalten, von 1,8 g geschmacksgebendem Öl pro 100 g der kein Pektin enthaltenden Zusammensetzung auf 0,54 g pro 100 g der Pektin enthaltenden Zusammensetzung gesenkt werden konnte, d. h. dass eine Verminderung auf 30% des höheren Wertes möglich war.
Um den Zusammenhang zwischen der Geschmacksverbesserung in den erfindungsgemässen Mischungen und des Vermeidens der Entstehung von Durchfall zu geben, werden die folgenden Beispiele angeführt:
Beispiel 3
Eine diätetische Mischung, die im wesentlichen mit der in Beispiel 1 angeführten Mischung identisch war, wurde hergestellt und diese Mischung wurde in Leitungswasser in einem Mengenverhältnis von 0,33 g der Mischung pro Milliliter Wasser dispergiert.
Anschliessend wurde diese Dispersion bis zum Auftreten des Geschmackes mit verschiedenen Anteilen an Orangenöl und Mandarinenöl aromatisiert, wobei man zur Aromatisierung eine geschmacksgebende Mischung der unten angeführten Zusammensetzung verwendet:
Geschmacksgebende Zusammensetzung Bestandteil Gewichtsteile Orangenöl 9,000 Mandarinenöl 6.000 Zitronensäure 9,000 Farbstoff FD & C Yellow 6 0,036
Eine Gruppe von Versuchspersonen, die den Geschmack prüften, stellte fest, dass eine Konzentration von 3,4 g des angeführten Aromatisierungsmittels pro 100 g der trockenen diätetischen Zusammensetzung benötigt wurde, um den unangenehmen Geschmack der Aminosäuren zu maskieren und um die dispergierte Mischung organoleptisch annehmbar zu gestalten.
Um die Eigenschaft bezüglich der Hervorrufung von Durchfall zu überprüfen, wurde die mit dem Geschmacksstoff versehene dispergierte Mischung 6 männlichen und 6 weiblichen ausgereiften Ratten verfüttert, wobei die Tiere einzeln untergebrachte Abkömmlinge von Sprague Dawley Ratten waren. Jedem Tier wurden 100 ml der im Wasser dispergierten Zusammensetzung um 8.30 Uhr, 16.30 Uhr und 23.30 Uhr verfüttert, wobei den Tieren ausser dieser Nahrung kein Futter oder Wasser gegeben wurde. Zu den oben angeführten Zeitpunkten wurden die von jeder der einzel gehaltenen Ratten nicht verzehrten Anteile der Lösung verworfen und die Gefässe zur Aufnahme der Lösung wurden gereinigt und anschliessend neu gefüllt. Die Konsistenz des Stuhles der Tiere wurde beobachtet. Die oben beschriebene Arbeitsweise wurde während zwei Wochen fortgesetzt.
Durchfall, der durch ein deutliches Weicherwerden der Stühle der Testtiere erkenntlich war, konnte bei 11 der 12 Testtiere festgestellt werden.
Beispiel 4
Eine mit Geschmacksstoff versehene dispergierte diätetische Mischung wurde in der gleichen Weise, wie diejenige des Beispiels 3 hergestellt, jedoch mit den folgenden Ausnahmen: a) Die Menge an geschmacksgebender Komponente wurde wesentlich reduziert, und zwar auf etwa 289 derjenigen Menge, die in Beispiel 3 verwendet wurde, nämlich auf 0,952 g der geschmacksgebenden Mischung pro 100 g des trockenen diätetischen Nahrungsmittels.
b) Zur Aufrechterhaltung des Verhältnisses an gesamten Kalorien zu denjenigen Kalorien, die von den Aminosäuren zur Verfügung gestellt werden, wurde der Kohlehydratanteil der in Beispiel 3 angeführten diätetischen Zusammensetzung modifiziert, und zwar, wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich ist:
Kohlehydratkomponente Bestandteil Gewichtsteile Dextrose 163 Mittels Säure hydrolisierte Stärke 217 Gesamtmenge 380
Das Fütterungsverfahren wurde wie in Beispiel 3 beschrieben durchgeführt, wobei eine neue Gruppe aus 6 männlichen Ratten und 6 weiblichen Ratten verwendet wurde, die Abkömmlinge der Sprague Dawley Ratten waren. Ausserdem wurde die diätetische Zusammensetzung organoleptisch von einer Gruppe von Versuchspersonen getestet.
Es trat kein Weichwerden der Stühle irgendwelcher Ratten auf, die mit dieser weniger stark gewürzten diätetischen Zusammensetzung gefüttert wurden. Die Gruppe an Testpersonen beurteilte jedoch dieses Präparat als wegen seines schlechten Geschmackes vollkommen unannehmbar.
Beispiel 5
Eine mit Geschmackstoff versehene dispergierte diätetische Mischung wurde in der gleichen Weise hergestellt wie diejenige des Beispiels 4, jedoch mit der Ausnahme, dass zu der diätetischen Mischung dieses Beispiels 5 Gew.-Teile Pektin zugegeben wurden. Dies ergab ein Verhältnis von 0,117 g Pektin pro Gramm Aminosäuren, die in der Mischung enthalten sind.
Die mit dem Geschmackstoff versehene dispergierte diätetische Zusammensetzung wurde an 10 männliche und 10 weibliche Ratten verfüttert, und zwar in Einzelkäfigen gehaltene ausgereifte Tiere, die Abkömmlinge der Sprague Dawley Ratten sind. Wie in den vorhergehenden Beispielen wurde jedem Tier 100 ml der in Wasser dispergierten diätetischen Zusammensetzung um 8.30 Uhr bzw. 16,30 Uhr bzw.
23.30 Uhr zur Verfügung gestellt, wobei ausser dieser wässrigen Dispersion an die Tiere weder Futter noch Wasser abgegeben wurde. Wieder wurde zu den oben angegebenen Zeitpunkten der von jedem der Tiere nicht aufgenommene Anteil an wässriger Dispersion verworfen und das Aufnahmegefäss wurde gereinigt und erneut gefüllt. Die Konsistenz des Stuhles der Tiere wurde geprüft. Das oben beschriebene Fütterungsverfahren wurde kontinuierlich während 8 Wochen durchgeführt.
Während des gesamten 8 Wochen dauernden Versuches zeigte keine der Ratten irgendein Weichwerden des Stuhles.
Zusätzlich zu dem oben beschriebenen Fütterungsversuch, der mit Ratten durchgeführt wurde, wurde die dispergierte diätetische Mischung dieses Beispiels einer Gruppe von Testpersonen bezüglich der organoleptischen Beurteilung unterbreitet. Die Testpersonen beurteilten diese Zusammensetzung als sehr angenehm schmeckend.
Die Beispiele 3, 4 und 5 veranschaulichen das Verhältnis zwischen dem Zusatz an Pektin und sowohl der organoleptischen Eigenschaften als auch der Eigenschaften bezüglich der Verhinderung des Entstehens von Durchfall bei diesen diätetischen Nahrungsmitteln. Die Zusammensetzung des Beispiels 3, die eine grosse Menge an geschmacksgebenden Materialien und kein Pektin enthielt, wurde als organoleptisch annehmbar beurteilt, sie rief jedoch bei den Testtieren Durchfall hervor. Die Zusammensetzung des Beispiels 4, die geringe Mengen an geschmacksgebendem Material und kein Pektin enthielt, wurde als organoleptisch unannehmbar beurteilt, sie rief jedoch keinen Durchfall hervor. Die Zusammensetzung des Beispiels 5, die geringe Mengen an geschmacksgebenden Materialien und ausserdem Pektin enthielt, wurde als organoleptisch annehmbar beurteilt und sie rief ausserdem keinen Durchfall hervor.
Es sei hervorgehoben, dass die oben angeführten Beispiele sämtliche diätetische Nahrungsmittel betreffen, in denen das Verhältnis an Gesamtmenge an Kalorien zu derjenigen Menge an Kalorien, die von den Aminosäuren herrühren, bei einem relativ hohen Wert konstant gehalten wurde, nämlich bei 10,8 Kalorien pro Kalorie. Um die Wichtigkeit dieses Wertes zu veranschaulichen, werden die folgenden Beispiele angegeben:
Beispiel 6
Es wurde eine diätetische Zusammensetzung hergestellt, die einen Kohlehydratanteil, einen Fettanteil, einen mineralischen Anteil und einen Vitaminanteil enthielt, wobei diese Anteile im wesentlichen identisch mit den entsprechenden Anteilen des Beispiels 1 waren. Diese Zusammensetzung enthielt ausserdem den in der nachfolgenden Tabelle angeführten Aminosäureanteil.
Aminosäureanteil Aminosäurebestandteil Gewichtsteile 1-Lysin 3,58 1-Leucin 3,83 1-Isoleucin 2,42 1-Valin 2,67 1-Phenylalanin 2,75 1-Arginin HCl 5,70 Histidin HCl H2O 1,58 1 Alanin 2,58 1 -Asparaginsäure 5,50 1-Threonin 2,42 1 Prolin 3,42 Glycin 4,20 1-Serin 1,77 1 -Tyrosin-äthylester HCI 4,10 Glutamin 9,07 1-Methionin 1,75 1-Tryptophan 0,75 Gesamtgehalt an Aminosäuren 58,09
Diese Mischung hatte die folgenden charakteristischen Eigenschaften:
:
Das Verhältnis an nichtessentiellen Aminosäuren zu essentiellen Aminosäuren ausgedrückt in Gramm pro Gramm betrug 1,5.
Das Verhältnis an dem Gesamtwert der Kalorien der Zusammensetzung zu denjenigen Kalorien, die von den Aminosäuren herrührten, ausgedrückt in Kalorien pro Kalorien betrug 8,0. Dabei bezog sich der Gesamtgehalt an Kalorien auf die wie nachfolgend beschrieben mit dem Geschmacksstoff versehene Zusammensetzung.
Diese Zusammensetzung wurde in Leitungswasser dispergiert, und zwar in einem Verhältnis von 0,33 g der Zusammensetzung pro Milliliter Leitungswasser. Dann wurde sie bis zum Auftreten des Geschmackes mit verschiedenen Anteilen an Orangenöl und Mandarinenöl versetzt. Als Geschmackstoff wurde eine Mischung verwendet, die die in der Folge angegebene Zusammensetzung besass:
Geschmacksgebende Mischung Bestandteil Gewichtsteile Orangenöl 9,00 Mandarinenöl 6,00 Zitronensäure 9,00 Farbstoff ( FD & C Yellow 6 ) 0,036
Die Gruppe an Personen, die den Geschmack prüfte, stellte fest, dass eine Konzentration von 3,28 g an geschmacksgebender Mischung pro 100 g der trockenen Zusammensetzung benötigt wurden, um den unangenehmen Geschmack der Aminosäuren zu überdecken und um dadurch die dispergierte Zusammensetzung organoleptisch annehmbar zu machen.
Eine Gruppe von 6 männlichen und 6 weiblichen Ratten, die identisch mit denjenigen Ratten war, die in den vorher angeführten Beispielen verwendet wurden, wurde mit der mit Geschmackstoff versehenen diätetischen Zusammensetzung gefüttert, und zwar während eines Zeitraumes von zwei Wochen unter denjenigen Bedingungen und Arbeitsvorschriften, die in den vorhergehenden Beispielen angeführt sind.
Bei 9 von den 12 Tieren wurde Durchfall festgestellt.
Beispiel 7
Eine mit Geschmackstoff versehene dispergierte diätetische Zusammensetzung wurde in der gleichen Weise hergestellt, wie diejenige des Beispiels 6, dabei wurden jedoch die folgenden Ausnahmen gemacht: a) Es wurden 5 Gew.-Teile Pektin zu der diätetischen Zusammensetzung zugesetzt, wodurch ein Verhältnis von 0.086 g Pektin pro Gramm Aminosäure in der Mischung vorlag.
b) Die Menge an geschmacksgebender Mischung wurde auf 0.939 g Geschmackstoffmischung pro 100 g der dispergierten diätetischen Mischung vermindert. Dies war diejenige Menge, von der die Testpersonen feststellten, dass sie ausreichend war. um den Geschmack der Aminosäuren in der Pektin enthaltenden Zusammensetzung zu überdecken.
c) Um das Verhältnis von Kalorien, die nicht von Aminosäuren stammen zu der Gesamtzahl der Kalorien auf demselben Niveau wie in Beispiel 6 zu halten, wurde der Kohlehydratbestandteil des Beispiels 6 wie in der Folge angeführt, modifiziert:
Kohlehydratkomponente Bestandteil Gewichtsteile Dextrose 163 Mit Säure hydrolisierte Stärke 217 Gesamtgehalt 380
Diese mit dem Geschmackstoff versehene dispergierte Mischung wurde an eine weitere Gruppe von 6 männlichen und 6 weiblichen Ratten, die von Sprague Dawley Ratten abstammten, verfüttert, wobei die in den vorhergehenden Beispielen beschriebenen Arbeitsweisen eingehalten wurden und der Fütterungsversuch während 2 Wochen ausgeführt wurde.
Trotz des geringen Gehaltes an geschmacksgebender Komponente und des Zusatzes an Pektin wurde bei 7 der 12 Tiere Durchfall festgestellt.
Beispiel 8
Eine mit Geschmackstoff versehene diätetische Zusammensetzung, die ähnlich derjenigen des Beispiels 7 war, wurde hergestellt, mit Ausnahme dessen, dass der Anteil an Aminosäuren sowohl vermindert als auch modifiziert wurde, und dass der in Kombination damit verwendete Anteil an Kohlehydraten so gewählt wurde, dass man eine Zusammensetzung erhielt. die ein relativ höheres Verhältnis von Kalorien der Gesamtzusammensetzung zu solchen Kalorien, die auf Aminosäuren zurückzuführen sind, aufwies als diejenige Mischung der beiden vorher angeführten Beispiele.
Die Zusammensetzung des Aminosäurebestandteiles dieser diätetischen Zusammensetzung sowie des Kohlehydratbestandteils sind in der Folge angeführt:
Aminosäurekomponente Bestandteil Gewichtsteile 1 -Isoleucin 1,60 1 -Leucin 2,53 1-Lysin-monohydrochlorid 2,37 1-Methionin 1,64 1Phenylalanin 1,82 l-Threonin 1,60 1-Tryptophan 0,50 1-Valin 1,76 1 Alanin 1,70 1-Arginin-monohydrochlorid 3,96 1-Asparaginsäure 3,63 1 Glutamin 5,99 Glycin 2,78 1 -Histidin -monohydrochloridmonohydrat 1,04 1Prolin 2,27 1Serin f,17 1 -Tyrosin-äthylester-hydrochlorid 2,71 Gesamtgehalt an Aminosäuren
39,07
Kohlehydratkomponente Bestandteil Gewichtsteile Dextrose 163 Mit Säure hydrolisierte Stärke 217 Gesamtgehalt an Kohlehydraten 380
Die erhaltene Zusammensetzung hatte dann die folgenden wesentlichen Eigenschaften:
Das Verhältnis an nichtessentiellen Aminosäuren zu essentiellen Aminosäuren, ausgedrückt in Gramm pro Gramm betrug 1,5.
Das Verhältnis an Gesamtmenge an Kalorien zu denjenigen Kalorien, die von Aminosäuren herrührten, ausgedrückt in Kalorien pro Kalorien betrug 11,5, bezogen auf die mit Geschmackstoff versehene Mischung.
Zu dieser Zusammensetzung wurden 5,0 Gew.-Teile Pektin zugegeben, wodurch man ein Verhältnis von 0,128 g Pektin pro Gramm Aminosäure erhielt. Die Zusammensetzung wurde dann in Leitungswasser in einem Anteil von 0,33 g der Zusammensetzung pro Milliliter Wasser dispergiert und diese Dispersion wurde mit 0,939 g Geschmackstoffmischung pro 100 g der diätetischen Zusammensetzung aromatisiert. Dabei wurde die gleiche Geschmackstoffmischung verwendet wie sie in den Beispielen 6 und 7 beschrieben ist.
Diese mit dem Geschmackstoff versehene dispergierte Zusammensetzung wurde an eine Gruppe von 6 männlichen und 6 weiblichen Ratten, die von Sprague Dawley Ratten abstammten, verfüttert, wobei die Arbeitsweisen eingehalten wurden, die in den vorhergehenden Beispielen beschrieben sind. Der Verfütterungsversuch dauerte 2 Wochen.
Durchfall wurde nur bei einem einzigen der 12 Tiere festgestellt.
Die Beispiele 6, 7 und 8 zeigen, dass ein Zusammenwirken zwischen einem geringen Gehalt an geschmacksgebender Komponente und dem Verhältnis an Kalorien, die nicht von Aminosäuren stammen, zum Gesamtgehalt an Kalorien der Zusammensetzung besteht, und zwar bezüglich der Verhinderung bzw. Verminderung des Auftretens von Durchfall bei den Testtieren. Die Zusammensetzung des Beispiels 6, die kein Pektin enthielt und die ein relativ geringes Verhältnis an Gesamtmenge der Kalorien der Zusammensetzung zu denjenigen Kalorien, die von den Aminosäuren stammen, aufwies, benötigte in charakteristischer Weise eine relativ grosse Menge an Geschmackstoff, um diese Mischung annehmbar zu gestalten und daher rief das so erhaltene Produkt dann Durchfall hervor.
Die Zusammensetzung des Beispiels 7 enthielt Pektin und aus diesem Grund benötigte diese, einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung entsprechende Zusammensetzung wesentlich weniger Geschmackstoff, aber überraschenderweise führte auch die so erhaltene Mischung zu Durchfällen. Die Mischung des Beispiels 8, die genauso wie diejenige des Beispiels 7 sowohl Pektin enthält als auch einen relativ geringen Anteil an geschmacksgebender Mischung aufwies, wurde so abgewandelt, dass das Verhältnis der Gesamtmenge an Kalorien der Mischung zu denjenigen Kalorien, die von den Aminosäuren stammten, erhöht wurde. Durch diese Erhöhung des Mengenverhältnisses konnte das Auftreten von Durchfall erfindungsgemäss unter Kontrolle gebracht werden.
PATENTANSPRUCH 1
Verfahren zur Herstellung einer Aminosäure enthaltenden Mischung, die als diätetisches Nahrungsmittel oder als Zusatzstoff für Nahrungsmittel verwendbar ist, wobei die Mischung die für die Ernährung erforderlichen Stickstoffverbindungen zur Verfügung stellt, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Komponente, die mindestens eine Aminosäure enthält, mit einer von Aminosäuren freien Komponente eines Kalorien liefernden Materials vermischt, wobei man mindestens so viel des von Aminosäure freien Kalorien liefernden Materials zugibt, dass das Verhältnis des Gesamtwertes an Kalorien der Mischung zu demjenigen Wert, der von den Aminosäuren stammt, mindestens 8,5 beträgt.
UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das von Aminosäuren freie Kalorien liefernde Material in einer solchen Menge zusetzt, dass das Verhältnis des gesamten Kalorienwertes der Mischung zu demjenigen, das von Aminosäuren stammt, mindestens 10,5 beträgt.
2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der Mischung eine Aminosäure enthaltende Komponente verwendet wird, die eine Mischung essentieller Aminosäuren enthält.
3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Aminosäure enthaltende Komponente neben den essentiellen Aminosäuren gegebenenfalls nichtessentielle Aminosäuren enthält, wobei in dieser Komponente 0 bis 1,5 g an nichtessentiellen Aminosäuren pro Gramm an essentiellen Aminosäuren enthalten sind.
4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aminosäurekomponente verwendet welche die folgenden Aminosäuren Valin, Leucin, Isoleucin Threonin, Methionin, Phenylalanin, Tryptophan, Lysin, Tyrosin, Alanin, Asparagensäure, Glutamin, Prolin, Serin, Arginin, Histidin und Cystein enthält.
5. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete von Aminosäuren freie Komponente des kalorienliefernden Materials Kohlehydrate enthält.
6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in der von Aminosäure freien Komponente enthaltenen Kohlehydrate ein Stärkehydrolysat enthalten.
7. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete von Aminosäuren freie Komponente des kalorienliefernden Materials Fette enthält.
8. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unter ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Herstellung der Mischung ausserdem Vitamine zusetzt.
9. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Herstellung der Mischung ausserdem mineralische Bestandteile zusetzt.
10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Herstellung der Mischung ausserdem geringe Mengen an Pektin zusetzt und eine von Aminosäuren freie Komponente des kalorienliefernden Materials verwendet, die Geschmackstoffe enthält.
11. Verfahren nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass man das Pektin in einer solchen Menge zusetzt, dass man eine endgültige Mischung erhält, in der das Pektin in einer Menge von 0,025 bis 0,25 g Pektin pro Gramm der in der Mischung enthaltenen Aminosäuren anwesend ist.
12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man das Pektin in einer solchen Menge zusetzt, dass man eine endgültige Mischung erhält, in der das Pektin in einer Menge von 0,05 bis 0,15 g Pektin pro Gramm der in der Mischung anwesenden Aminosäuren enthalten ist.
13. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung herstellt, die
1. essentielle Aminosäuren und gegebenenfalls nichtessentielle Aminosäuren enthält, wobei in.der Mischung pro Gramm an essentiellen Aminosäuren 0 bis 1,5 g an nichtessentiellen Aminosäuren vorliegen, sowie
2. Pektin in einer Menge von etwa 0,025 bis etwa 0,25 g Pektin pro Gramm der in der Mischung enthaltenen Aminosäure enthält und
3. ausserdem einen Gehalt an einem von Aminosäuren freien Kalorien liefernden Material aufweist, das Kohlehydrate, Fette und geschmacksgebende Materialien enthält, wobei das von Aminosäuren freie Kalorien liefernde Material in einer solchen Menge vorliegt, dass das Verhältnis des gesamten Kalorienwertes der Mischung zu demjenigen, der von Aminosäuren stammt, mindestens 8,5 Kaloriep pro Kalorie beträgt.
14. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung herstellt, die wohlschmekkend ist und einen Gehalt an Pektin und geschmacksgebenden Mitteln aufweist, wobei der Gehalt dieser wohlschmekkenden Mischung an geschmacksgebenden Mitteln im Vergleich zu einer entsprechenden, jedoch kein Pektin enthaltenden ähnlich schmeckenden Mischung wesentlich geringer ist.
15. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung herstellt, die wohlschmeckend ist und ausserdem einen Geschmackstoff und Pektin enthält, indem man zunächst eine Mischung aus der Aminosäure enthaltenden Komponente und der von Aminosäuren freien Komponente eines kalorien liefernden Materials herstellt und der Mischung dann eine geringe Menge Pektin zusetzt und anschliessend so viel geschmacksgebendes Mittel zufügt, dass die erhaltene gesamte Mischung gerade wohlschmeckend wird.
PATENTANSPRUCH II
Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellte Aminosäure enthaltende Mischung, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Aminosäure und ausserdem mindestens ein kalorienlieferndes Material, das frei von Aminosäuren ist, enthält, wobei das kalorienliefernde Material in solchen Mengen enthalten ist, dass das Verhältnis des
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