CH569596A5 - File support frame for desk drawer - has four walls clipped together with spring tongues and matching slots - Google Patents
File support frame for desk drawer - has four walls clipped together with spring tongues and matching slotsInfo
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- B42F15/007—Support structures for suspended files
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Description
Die Erfindung betrifft einen Rahmen für Schreibtischschubladen zur Aufnahme einer Hängeregistratur, welcher aus einzelnen Wandungsteilen zusammensteckbar ist. Derartige vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Rahmen zur Aufnahme einer Hängeregistratur sind bereits bekannt und haben sich in der Praxis bewährt. Vorteilhaft ist hierbei insbesondere, dass derartige Rahmen vor dem Zusammensetzen platzsparend gelagert bzw. verschickt werden können. Beim Zusammenstecken der Einzelteile rasten diese unlösbar zusammen, wodurch ohne zusätzliche Klebestellen od. dgl. ein formbeständiger Rahmen gebildet werden soll. Hierfür ist bisher eine aufwendige und vor allen Dingen eine stabile Ausführung von Verbindungsstegen mit deren Einrastelementen erforderlich, welche entsprechend dick und damit platzraubend ausgebildet sein müssen. Auch ist bei einem irrtümlichen Zusammenstecken oder beim Beschädigen einzelner Teile ein Auswechseln derselben nicht möglich, ohne deren Einrastverbindung zu zerstören. Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen aus einzelnen Wandungsteilen zusammensteckbaren Rahmen zu schaffen, welcher mit platzsparenden und zuverlässig stabilen sowie ggf. nachträglich lösbaren, dennoch aber einfach herstell- und zusammensteckbaren Einrastverbindungen versehen ist. Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, dass zum Zusammenstecken an den zu verbindenden Schmalseiten benachbarter Wandungsteile einerseits federnde Zungen mit einer Einrastnase und andererseits jeweils darauf abgestimmte Einrastschlitze zur Aufnahme dieser federnden Zungen vorgesehen sind. In besonders zweckmässiger Weise kann der Einrastschlitz als seitliche Öffnung der die Wandung etwas überragenden Führung auf der dieser Wandung zugewandten Seite ausgebildet sein und die Wandung kann diese Öffnung unmittelbar begrenzen, wobei die Einrastnase in Funktionsstellung diese öffnung verschliessen und den von der Wandung gebildeten Rand übergreifen kann. Derartige Einrastverbindungen sind platzsparend an den Wandungsteilen anbringbar und auf einfache Weise durch Eindrücken der jeweiligen Einrastnase leicht lösbar. Da die Einrastelemente über einen grossen Bereich ihrer zugeordneten Wandungen wirksam sein können, sind sie besonders stabil gegen Knicken und Abscheren ausbildbar, wodurch ein sehr formbeständiger Rahmen gebildet werden kann. Um einerseits mit möglichst wenigen unterschiedlichen Wandungsteilen auskommen zu können und andererseits eine besonders stabile Einrastverbindung zu erhalten, können jeweils zwei einander gegenüberliegende Wandungsteile einerseits beidseitig an ihren Stirnseiten Zungen und die dazu in Funktionsstellung rechtwinklig verlaufenden beiden anderen Wandungsteile andererseits beidseitig darauf abgestimmte Einrastschlitze aufweisen. Zweckmässigerweise können die federnden Zungen und die diese aufnehmenden Einrastschlitze mit den sie aufweist senden Wandungsteilen jeweils einstückig verbunden sein. Die Wandungsteile können folglich mit ihren Zungen und Einrastschlitzen einstückig aus Kunststoff hergestellt sein. Die die Einrastschlitze aufweisenden Wandungsteile können jeweils mit ihnen einen rechten Winkel bildende Ansätze aufweisen, mit denen die anderen Wandungsteile in Funktionsstellung jeweils fluchten können und diese Ansätze können eine Führung für die Zungen der anderen Wandungsteile besitzen. Dabei können am Ende der Führung für die Zungen etwa im Eckbereich zwischen der den Einrastschlitz aufweisenden Wandung und ihrem Ansatz der Einrastschlitz od. dgl. angeordnet sein. Um eine besonders gute Aussteifung insbesondere im Bereich der Ansätze von Zungen und Einrastschlitzen zu erhalten, können die an den beidseitigen Ansätzen befindlichen Führungen für die Zungen der anzusetzenden Wandungsteile auf der Aussenseite der die Einrastschlitze aufweisenden Wandungsteile durch Rippen od. dgl. verbunden sein. Auch können die die Zungen aufweisenden Wandungsteile Versteifungsrippen besitzen und die Zungen können an den so versteiften Bereich angesetzt sein. Dabei können die Zungen zwischen Verlängerungen der Versteifungsrippen liegen, und diese Verlängerungen können als obere und untere Führungen ausgebildet sein. Eine weitgehend zuverlässige Einrastverbindung erhält man, wenn die am freien Ende der federnden Zunge vorgesehene Einrastnase entgegen der Einsteckrichtung allmählich an Dicke zunimmt und dann einen steilen Abfall gegen die Zunge hin aufweist, wobei diese Einrastnase auf der Seite der Zunge angeordnet ist, welche die dem Inneren des Rahmens zugewandte Seite des zugehörenden Wandungsteiles fortsetzt. Dies ermöglicht eine räumlich günstige und gleichzeitige geschützte Anordnung der Zungen im eingesteckten Zustand. Ggf. können zumindest im Bereich der Stirnseiten von Wandungsteilen einerseits und der Stirnseiten der daran jeweils anschliessenden Ansätze an den anderen Wandungsteilen andererseits etwa U-förmige Führungsschienen od. dgl. insbesondere aus Metall für den Angriff der Hängeregistratur vorgesehen sein, welche die oberen Schmalseiten der Ansätze und der damit fluchtenden Wandungsteile umgreifen. Diese Führungsschienen können auf die oberen Schmalseiten der Ansätze und der damit fluchtenden Wandungsteile aufgeklemmt sein. Die Führungsschienen begünstigen nicht nur ein gleitendes Verschieben der Registratur, sie tragen gleichzeitig zur Stabilisierung der ineinandergesteckten Wandungsteile bei. Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen zusammengesetzten Rahmen für eine Hängeregistratur in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 einen Querschnitt einer Wandung mit einem Einrastschlitz und eine Ansicht eines rechtwinklig damit verbundenen Ansatzes, Fig. 3 eine Teilansicht einer weiteren Wandung mit einer Zunge, Fig. 4 einen Teil einer Wandung gemäss Fig. 2 in einem horizontalen Schnitt, Fig. 5 die Wandung gemäss Fig. 3 in einer Draufsicht sowie Fig. 6 die beiden Wandungen gemäss Fig. 4 und 5 im zusammengesteckten Zustand. Fig. 1 zeigt einen im ganzen mit 1 bezeichneten Rahmen zur Aufnahme einer Hängeregistratur. Dieser besteht vorzugsweise aus Kunststoff und wird mit seinen Füssen 2 in eine Schreibtischschublade gestellt. Der Rahmen 1 besteht im AUsführungsbeispiel aus jeweils zwei gegenüberliegenden gleichen Wandungsteilen 3 bzw. 4. Die Wandungsteile 3 und 4 sind im Bereich ihrer zu verbindenden Schmalseiten zusammensteckbar. Hierfür sind in den Wandungsteilen 4 beidseitig an ihren Stirnseiten 5 Zungen 6 angebracht. Die in Funktionsstellung hierzu rechtwinklig verlaufenden beiden anderen Wandungsteile 3 weisen beidseitig im Bereich ihrer Stirnseiten 7 auf diese Zungen 6 abgestimmte Einrastschlitze 8 sowie noch zu beschreibende Ansätze 12 auf (vgl. Fig. 4 bis 6). Die Zunge 6 besitzt an ihrem freien Ende eine in Funktionsstellung sich in vertikaler Richtung erstreckende Einrastnase 9. Diese nimmt entgegen der Einsteckrichtung an Dicke allmählich zu und besitzt an ihrer dicksten Stelle einen steilen Abfall 10, der mit der Zunge 6 selbst einen rechten oder spitzeren Winkel bildet. Die Einrastnase 9 ist auf derjenigen Seite der Zunge 6 angeordnet, welche die dem Inneren des Rahmens 1 zugewandte Seite des zugehörigen Wandungsteiles 4 fortsetzt. Dadurch kann die Einrastnase 9 in Montagestellung als mit einer darauf abgestimmten hinteren vertikalen Begrenzungsrippe od. dgl. Nase 11 des Einrastschlitzes 8 fluchtende Abdeckung dienen und ist hiervon aus zugänglich und eindrückbar, wodurch die Wandungsteile 3 und 4 in diesem Bereich voneinander lösbar sind. Die Zungen 6 sind gemäss dem Doppelpfeil Pf 1 in Fig. 5 federnd ausgebildet. Dadurch kann deren Einrastnase 9 leicht in den Einrastschlitz 8 lösbar einschnappen und bildet auf diese Weise eine gute Verbindung der Zunge 6 im Einrastschlitz 8. Die Zunge 6 bzw. der Einrastschlitz 8 sind mit ihren zugeordneten Wandungsteilen einstückig hergestellt, wodurch diese Wandungsteile 3; 4 in zusammengefügtem Zustand an ihren Stirnseiten 7 und 5 abstützend fest miteinander verbunden sind. Die Einrastschlitze 8 sind am Ende von in Ansätzen 12 der Wandungsteile 3 verlaufenden Führungen 11 angebracht. Diese Ansätze 12 bilden einen rechten Winkel mit den Wandungsteilen 3 und verlaufen somit in Richtung der die Zungen 6 aufweisenden Wandungsteile 4. Ein Wandungsteil 4 und jeweils ein hierzu beidseitig angeordneter Ansatz 12 der beiden Wandungsteile 3 bilden somit jeweils eine gegenüberliegende Wandung des Rahmens 1. Während die beiden anderen sich gegenüberliegenden Wandungen von den Wandungsteilen 3 ohne deren einstückig mit diesen verbundenen Ansätzen 12 gebildet sind. Der Einrastschlitz 8 ist als seitliche öffnung am etwas überstehenden Ende der Führung 11 auf der der Aussenseite der Wandung zugewandten Seite ausgebildet und dient in vorbeschriebener Weise zur Aufnahme der Einrastnase 9, welche den Einrastschlitz 8 in eingerastetem Zustand verschliesst und mit ihrem steilen Abfall 10 das Wandungsteil 3 übergreift. Die Führung 11 zur Aufnahme einer ganzen Zunge 6 ist gebildet aus Teilstücken von den Rahmen 1 aussen umlaufenden Rippen 15, dem Wandungsteil 3 selbst sowie einer Abdeckung 16. Sowohl die Abdeckung 16 als auch die Rippen 15 sind einstückig mit dem entsprechenden Wandungsteil 3 verbunden. Die Abdeckung 16 steht nicht über die Rippen 15 über, so dass die daraus gebildete Führung 11 die Abmessungen des Rahmens 1 praktisch nicht vergrössert. Die Zungen 6 sind an ihren beiden Endbereichen aus versetzt angeordneten Verlängerungen 17 der Rippen 15 gebildet. Weiter weisen die Zungen 6 zusätzliche Versteifungen 18 sowie die Nachgiebigkeit der Einrastnase 9 begünstigende Schlitze 19 auf. Ein zusammengesteckter Rahmen 1 gemäss Fig. 1 weist an den aus den Wandungsteilen 4 und den damit fluchtenden Ansätzen 12 des Wandungsteiles 3 gebildeten oberen Schmalseite 20 eine U-förmige Führungsschiene 21 auf. Diese ist in der oberen Schmalseite 20 aufgeklemmt und überragt die Stirnseiten 5 und 7 von Wandungsteil 4 und den Ansätzen 12. Die U-förmige Führungsschiene 21 besteht vorzugsweise aus Metall und dient als Angriff für die Hängeregistratur. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, ein Verschwenken des Wandungsteiles 4 bei Belastung zu vermeiden. Der Rahmen 1 ist mit seiner Einrastverbindung 9/8 und deren Führungsteile 6/11 so stabil ausgebildet, dass er auch bei Belastung nach Belieben mit einem Griffpaar 23 oder 24 transportiert werden kann. Als Griffpaar dienen in Ausführungsbeispiel handgerechte längliche oeffnungen, deren jeweiliger oberer Rand im Bereich der umlaufenden Rippen 15 verdickt ausgebildet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHRahmen für Schreibtischschubladen zur Aufnahme einer Hängeregistratur, welcher aus einzelnen Wandungsteilen zusammensteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zusammenstecken an den zu verbindenden Schmalseiten (5; 7) benachbarter Wandungsteile (3; 4) einerseits federnde Zungen (6) mit einer Einrastnase (9) und andererseits jeweils darauf abgestimmte Einrastschlitze (8) zur Aufnahme dieser federnden Zungen vorgesehen sind.UNTERANSPROCHE 1. Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei einander gegenüberliegende Wandungsteile (4) einerseits beidseitig an ihren Stirnseiten (5) Zungen und die dazu in Funktionsstellung rechtwinkelig verlaufenden beiden anderen Wandungsteile (3) andererseits beidseitig darauf abgestimmte Einrastschlitze (8) aufweisen.2. Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Zungen (6) und die diese aufnehmenden Einrastschlitze (8) mit den sie aufweisenden Wandungsteilen (4; 3) jeweils einstückig verbunden sind.3. Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Einrastschlitze aufweisenden Wandungsteile (3) jeweils mit ihnen einen rechten Winkel bildende Ansätze (12) aufweisen, mit denen die anderen Wandungsteile (4) in Funktionsstellung jeweils fluchten, und dass diese Ansätze eine Führung (11) für die Zungen (6) der anderen Wandungsteile (4) besitzen.4. Rahmen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Führung (11) für die Zunge (6) etwa im Eckbereich zwischen der den Einrastschlitz (8) aufweisenden Wandung (3) und ihrem Ansatz (12) der Einrastschlitz angeordnet ist.5. Rahmen nach Unteranspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einrastschlitz (8) als seitliche öffnung der die Wandung etwas überragenden Führung (11) auf der dieser Wandung zugewandten Seite ausgebildet ist und die Wandung diese öffnung unmittelbar begrenzt, wobei die Einrastnase (9) in Funktionsstellung diese Öffnung verschliesst und den von der Wandung gebildeten Rand übergreift.6. Rahmen nach Unteranspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die an den beidseitigen Ansätzen (12) befindlichen Führungen (11) für die Zungen (6) der anzusetzenden Wandungsteile (4) auf der Aussenseite der die Einrastschlitze (8) aufweisenden Wandungsteile durch Rippen (15) verbunden sind.7. Rahmen nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zungen (6) aufweisenden Wandungsteile (4) Versteifungsrippen (15) besitzen und dass die Zungen an den so versteiften Bereich angesetzt sind.8. Rahmen nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (6) zwischen Verlängerungen (17) der Versteifungsrippen liegen, und dass diese Verlängerungen als obere und untere Führungen ausgebildet sind.9. Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am freien Ende der federnden Zunge (6) vorgesehene Einrastnase (9) entgegen der Einsteckrichtung an Dicke allmählich zunimmt und dann einen steilen Abfall (10) gegen die Zunge hin aufweist, wobei diese Einrastnase auf der Seite der Zunge angeordnet ist, welche die dem Inneren des Rahmens (1) zugewandte Seite des zugehörigen Wandungsteiles (4) fortsetzt.10. Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass zumindest im Bereich der Stirnseiten (5) von Wandungsteilen (4) einerseits und der Stirnseiten (7) der daran jeweils anschliessenden Ansätze (12) an den anderen Wandungsteilen (3) andererseits U-förmige Führungsschienen (21), insbesondere aus Metall, für den Angriff der Hängeregistratur vorgesehen sind, welche die oberen Schmalseiten (20) der Ansätze (12) und der damit fluchtenden Wandungsteile (4) umgreifen.11. Rahmen nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (21) auf die oberen Schmalseiten (20) der Ansätze (12) und der damit fluchtenden Wandungsteile (4) aufgeklemmt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (2)
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-
1974
- 1974-03-25 CH CH415074A patent/CH569596A5/de not_active IP Right Cessation
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