CH569909A5 - Flexible fluid or gas pipe - has separate armouring for internal plastics hose and has provision for leak detection - Google Patents
Flexible fluid or gas pipe - has separate armouring for internal plastics hose and has provision for leak detectionInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein flexibles Leitungsrohr zur Fortleitung von Flüssigkeiten oder Gasen, mit einem gewellten Metallrohr und einem im Innern des Metallrohres befindlichen Kunststoffschlauch. Es ist ein Fernleitungsrohr zum Transport von Flüssigkeiten oder Gasen bekannt, insbesondere eine Ölleitung mit einer Anpassungsfähigkeit an wechselnde Niveau- und Richtungslagen bei der Verlegung im Gelände, die aus einem in sich geschlossenen, im wesentlichen glattzylindrischen biegsamen Innenrohr und einer das Innenrohr umgebenden Armierung aus einem gewellten Metallrohr besteht. Der Nachteil bei diesem Leitungsrohr ist, dass bei höheren in diesem Innenrohr vorherrschenden Drücken das Innenrohr in die Wellung des äusseren Metallwellrohres eingedrückt wird. Weiter ist ein Leitungsrohr bekannt geworden, welches aus einem im wesentlichen glatten Innenrohr und einem das Innenrohr umhüllenden, an diesem anliegenden schraubenlinienförmig gewellten Aussenrohr besteht, wobei der Zwischenraum zwischen den Rohren mit einem geringen Uber- druck beaufschlagt ist. Das Innenrohr besteht bei dieser bekannten Ausführung aus Metall und ist deshalb in seinem Anwendungsbereich aus Korrosionsgründen begrenzt. Für den Transport bestimmter Medien werden aus Sicherheitsgründen Leitungen verlangt, bei denen eine Leckage angezeigt und gleichzeitig das Ausströmen des Mediums verhindert wird. Die Erfindung bezweckt ein flexibles Leitungsrohr zu schaffen, mit welchem es möglich ist, auch aggressive Medien zu übertragen. Insbesondere soll dieses Leitungsrohr auch geeignet sein, die aggressiven Flüssigkeiten oder Gase unter einem hohen Druck zu transportieren. Das erfindungsgemässe Leitungsrohr ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffschlauch mit einer gesonderten Armierung versehen ist und Mittel vorgesehen sind, welche den Raum zwischen der Armierung und dem Metallrohr an ein Leckkontrollgerät anzuschliessen gestatten. Durch die gesonderte Armierung des Kunststoffschlauches wird verhindert, dass bei einem Ansteigen des Druckes im Innern des Kunststoffschlauches dieser sich in die Wellung des Metallrohres eindrückt und damit den überwachten Raum zwischen dem Kunststoffschlauch und dem Metallwellrohr verkleinert. Nachfolgend werden anhand der schematischen Zeich nung Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Leitungsrohres beschrieben. Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel; Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispieli und Fig. 3 zeigt ein Ende des Leitungsrohres mit Anschluss armaturen. Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 besteht der Kunststoffschlauch 1 beispielsweise aus Polytetrafluor äthylen oder Fluoräthylenpropylen. Er ist mit einem oder mehreren wendelförmig aufgebrachten Metallbändern als Ar mierung 2 versehen. Diese Armierung ist mit geringer Vor spannung auf den Kunststoffschlauch aufgebracht. Die Ar mierung 2 kann auch aus einem in Rohrlängsachse ver schweissten dünnen Metallband bestehen, welches mit dem Kunststoffschlauch 1 klebend verbunden ist. Die Verklebung des dünnen Metallbandes mit dem Kunststoffschlauch ver hindert bei Biegung des Leitungsrohres ein Einknicken des Metallbandes und erhöht ganz allgemein die Druckfestigkeit. Auf der Armierung 2 liegt ein gewelltes Metallrohr 3, bei spielsweise aus Stahl, welches aus einem längseinlaufenden Metallband, welches an seinen Bandkanten verschweisst und anschliessend gewellt wird, hergestellt ist. Auf den Wellen kuppen des Metallrohres 3 ist eine Armierung 4 aufgebracht, die aus einer Vielzahl von mit grosser Schlaglänge aufge brachten Metalldrähten oder Metallbändern besteht. Die Ar mierung 4 ist von einer wendelförmig aufgebrachten Folie 5 aus Kunststoff umgeben, beispielsweise mit einer unter dem Handelsnamen Hostaphan erhältlichen Folie. Als Aussenmantel 6 dient ein Kunststoffmantel aus einem abriebfesten Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen oder Polyvinylchlorid. Das Leitungsrohr lässt sich in kontinuierlicher Weise in nahezu unbegrenzter Länge herstellen. Hierzu wird in nicht dargestellter Weise von einer Vorratstrommel der Kunststoffschlauch 1 abgewickelt und mit der Armierung 2 versehen. Dieses Zwischenprodukt wird von einem längseinlaufenden Metallband umhüllt, welches an seinen Bandkanten mittels elektrischer Lichtbogenschweissung verschweisst und anschliessend in einer an sich bekannten Welleneinrichtung gewellt wird, wobei die Wellentäler auf der Armierung 2 aufliegen. Auf das Metallrohr 3 wird dann die Armierung 4 aufgewickelt, auf die ihrerseits die Folie 5 aufgebracht wird. Der Aussenmantel 6 wird mittels des Extrusionsverfahrens aufgebracht. Der wesentliche Vorteil ist, dass der zwischen dem Metallrohr 3 und der Armierung 2 befindliche Zwischenraum 7 und der zwischen dem Metallrohr 3 und der Kunststoffolie 5 befindliche Hohlraum 8 an eine Leckkontrolleinrichtung angeschlossen werden können. Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist die Kunststoffolie 5 fortgelassen und statt dessen füllt eine Korrosionsschutzmasse 9 den Raum zwischen dem Aussenmantel 6 und dem Metallrohr 3 aus. In der Fig. 3 ist das Ende des erfindungsgemässen Leitungsrohres mit seinen Anschlussarmaturen dargestellt. Zum Anschluss des Leitungsrohres wird zunächst der Kunststoffmantel 6, die Armierung 4, das Wellrohr 3 und die Armierung 2 vom Ende her abgesetzt. Auf das abgesetzte Rohrende wird sodann ein Konusklemmring 10 aufgeschoben, dann wird auf das Metallrohr 3, nachdem die Armierung 4 etwas aufgeweitet wurde, eine mit dem Losflansch 12 versehene Gewindebuchse 11 aufgeschraubt. Die Gewindebuchse 11 wird mit dem Metallwellrohr 3 bei 13 verlötet, verschweisst oder verklebt. Dann wird der Konusklemmring 10 in Richtung auf das Leitungsrohrende getrieben, wobei die Armierung 4 zwischen dem Konusklemmring 10 und der Gewindebuchse 11 verklemmt wird. Konusklemmring 10, Armierung 4 und Gewindebuchse 11 werden dann bei 14 verlötet, verschweisst oder verklebt. Zur Abdichtung der Verbindungsstellen können Schrumpfschläuche 15 und 16 vorgesehen werden. In dem Konusklemmring 10 und/oder der Gewindebuchse 11 können Bohrungen vorgesehen sein, in die die Messabzweige 17 eingelötet werden, die die Verbindung des Kontrollraumes 7 mit dem nicht mehr dargestellten Leckkontrollgerät herstellen. In das Rohrende wird dann noch die Innenbuchse 18 eingeschoben, zwischen der und der Gewindebuchse der Kunststoffschlauch 1 eingeklemmt wird. Die mit dem Kunststoffschlauch 1 in Berüh rung stehenden Dichtflächen der Gewindebuchse 11 und der Innenbuchse 18 sind aufgerauht und verkleben mit dem Kunststoffschlauch 1.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHFlexibles Leitungsrohr zur Fortleitung von Flüssigkeiten oder Gasen, mit einem gewellten Metallrohr und einem im Innern des Metallrohrs befindlichen Kunststoffschlauch, da durch gekennzeichnet, dass der Kunststoffschlauch (1) mit einer gesonderten Armierung (2) versehen ist und Mittel vorgesehen sind, welche den Raum (7) zwischen der Armie rung (2) und dem Metallrohr (3) an ein Leckkontrollgerät anzuschliessen gestatten.UNTERANSPRÜCHE 1. Flexibles Leitungsrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung (2) aus einem in Rohrlängsachse verschweissten dünnen Metallband besteht, welches mit dem Kunststoffschlauch (1) klebend verbunden ist.2. Flexibles Leitungsrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung (2) aus einem oder mehreren wendelförmig aufgebrachten Metallbändern besteht.3. Flexibles Leitungsrohr nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Metallbänder mit Vorspannung auf den Kunststoffschlauch (1) aufgebracht sind.4. Flexibles Leitungsrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf das gewellte Metallrohr (3) eine aus Metalldrähten oder Metallbändern bestehende Armierung (4) aufgebracht ist.5. Flexibles Leitungsrohr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Aussenmantel (6) ein Kunststoffmantel vorgesehen ist.6. Flexibles Leitungsrohr nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Aussenmantel (6) und dem Metallrohr (3) eine wendelförmig aufgebrachte Folie (5) aus Kunststoff angeordnet ist.7. Flexibles Leitungsrohr nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Aussenmantel (6) und dem Metallrohr (3) eine Korrosionsschutzmasse (9) vorgesehen ist.
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