CH570403A5 - 4-H s-Triazolo (4,3-a) (1,4) benzodiazepins - CNS inhibitors psychosed-atives, and anticonvulsants - Google Patents

4-H s-Triazolo (4,3-a) (1,4) benzodiazepins - CNS inhibitors psychosed-atives, and anticonvulsants

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CH570403A5
CH570403A5 CH1170272A CH1170272A CH570403A5 CH 570403 A5 CH570403 A5 CH 570403A5 CH 1170272 A CH1170272 A CH 1170272A CH 1170272 A CH1170272 A CH 1170272A CH 570403 A5 CH570403 A5 CH 570403A5
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Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Diazepinderivaten.



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Diazepinderivate entsprechen der allgemeinen Formel I,
EMI1.1     
 in welcher   Rl    Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, A eine Alkylengruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,   R2    eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Mono- oder Diarylmethoxygruppe, eine Dialkylamino-, N Alkyl-aralkylamino- oder Diarylalkylaminogruppe, worin Alkylgruppen 1 bis 6 und Aralkylgruppen 7 bis 9 Kohlenstoffatome enthalten, einen Polymethyleniminorest mit 5 bis 7 Ringgliedern oder einen Morpholinorest, welche Reste durch niedere Alkylgruppen substituiert sein können un'einschliesslich diesen höchstens 10 Kohlenstoffatome aufweisen, oder R2-A zusammen eine Dialkoxymethylgruppe, deren Alkoxyreste 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen,

   oder eine Alkylendioxymethylgruppe mit insgesamt 3 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und die Ringe B und C durch Halogen bis Atomnummer 35, Trifluormethyl-, Alkyl- oder Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen substituiert sein können.



   Ebenfalls zum Gegenstand der Erfindung gehört die Überführung der Verbindungen der allgemeinen Formel I in ihre Additionssalze mit anorganischen und organischen Säuren.



   In den Verbindungen der allgemeinen Formel   list      Rl    als Alkylgruppe z. B. die Methyl- oder Propylgruppe. Unter einer Alkylengruppe A wird ein beliebiger zweiwertiger, gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 3   Kohlenstoffato-    men, wie die Methylen-, Äthylen-, 1-Methyläthyliden-,   Äthy-    len-, Propylen- oder Trimethylengruppe verstanden; von besonderer Bedeutung ist unter diesen Gruppen die Methylengruppe.



   R2 ist als Alkoxygruppe z. B. die Propoxy-, Isopropoxy-, Butoxy-, Isobutoxy-, Pentyloxy-, Isopentyloxy-, Hexyloxyoder Isohexyloxygruppe, vorzugsweise jedoch die Methoxyoder Äthoxygruppe, als Monoarylmethoxygruppe z. B. die Benzyloxy-,   o-,    m- oder p-Chlor-benzyloxy-,   o-,    m- oder p Methyl-benzyloxy-,   o-,    m- oder p-Methoxybenzyloxy- oder   3 .4.5-Tnmethoxy-benzyloxygruppe,    und als Diarylmethoxygruppe insbesondere die Diphenylmethoxygruppe.



   Die Alkylgruppen der Dialkylamino- und N-Alkyl-aralkylaminogruppen R2 sind beispielsweise Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, Pentyl-, Isopentyl- oder Hexylgruppen und vorzugsweise Methyl- oder Äthylgruppen, und Aralkylgruppen in Diarylalkylamino- oder N-Alkyl-aralkylaminogruppen R2 z. B. Phenäthyl-, a-.   o-,    m- oder p-Methylbenzyl-, 3-Phenylpropyl-, a-Methylphenäthyl- und insbesondere Benzylgruppen. Als Polymethyleniminorest ist R2 ein 1-Pyrrolidinyl-, Piperidino- oder Hexahydro-1H-azepin-1-yl-rest. Diese Reste können ebenso wie der Morpholinorest durch Äthyl-, Propyloder insbesondere Methylgruppen ein- oder mehrfach substituiert sein, sofern die maximale Zahl von 10 Kohlenstoffatomen nicht überschritten wird.



   Als Dialkoxymethylgruppe ist R2-A z. B. die Dimethoxymethyl- oder Diäthoxymethylgruppe,
Halogenatome als Substituenten der Ringe B und C sind Fluor-, Chlor- oder Bromatome, während als Alkylgruppen bzw. Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen z. B.



  Methyl-,   Athyl-,    Propyl-,   Isopropyl-    Butyl-, Isobutyl-, Tert.butyl-, Pentyl-, Isopentyl-, 2,2-Dimethyl-propyl-, Hexyl- oder Isohexylgruppen bzw. Methoxy-. Athoxy-, Propoxy- Isopropoxy-, Butoxy-, Isobutoxy-,   Pentyloxy-    Isopentyloxy-,   2,2-    Dimethylpropoxy-, Hexyloxy- oder Isohexyloxygruppen in Betracht kommen. Ein Substituent des Ringes B befindet sich insbesondere in 8-Stellung und ist vorzugsweise Fluor, Brom die Trifluormethylgruppe und vor allem Chlor. Der Ring C ist vorzugsweise unsubstituiert oder durch Fluor. Chlor oder Brom in beliebiger Stellung, insbesondere jedoch durch Fluor oder Chlor in o-Stellung substituiert.



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel I, ihre 5-Oxide und ihre Additionssalze mit anorganischen und organischen Säuren besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften.



  Sie wirken zentraldämpfend, z. B. antikonvulsiv und antiaggressiv, ferner hemmen sie somatische Reflexe. Die antikonvulsive Wirksamkeit lässt sich z. B. im Pentetrazolkrampf-Test an der Maus mit Dosen ab ca. 0,05   mg;kg    per os. im psychomotorischen Elektroschock-Test und im Strychninkrampf-Test an der Maus feststellen. Die antiaggressive Wirksamkeit ist aus der Hemmung der Kampfreaktion der Maus nach oraler Verabreichung ersichtlich, während die allgemeine Dämpfung des Zentralnervensystems z. B. aus der narkosepotenzierenden Wirkung und aus dem  test de la traction  nach oraler Verabreichung an der Maus sowie aus Beobachtungstests hervorgeht.



  Die genannten und weitere Wirkungsqualitäten, welche durch ausgewählte Standardversuche [vgl. W. Theobald und H. A.



  Kunz, Arzneimittelforsch. 13, 122 (1963) sowie W. Theobald et al., Arzneimittelforsch. 17,   561(1967)]    erfasst werden können. charakterisieren die Verbindungen der allgemeinen Formel I und ihre 5-Oxide sowie die pharmazeutisch annehmbaren Additionssalze der Verbindungen der allgemeinen Formel I mit anorganischen und organischen Säuren als Wirkstoffe für Psychosedativa (Tranquilizers) und   Anflkonvulsiva.   



  die z. B. zur Behandlung von Spannungs- und Erregungszuständen sowie zur Behandlung der Epilepsie anwendbar sind.



   Eine Gruppe von Verbindungen der allgemeinen Formel I mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften sind solche, die Wasserstoff als Ri, eine niedere Alkoxygruppe als R2 und eine Methylen- oder Äthylengruppe als A enthalten, wie das 1-(Methoxymethyl)-, das   1-(Äthoxymethyl)-    und das 1-(2-Äthoxyäthyl)   6-phenyl-8-chlor-4H-s-triazolo[4,3-a][ 1,4]-benzo-    diazepin sowie solche mit einer Benzyloxygruppe R2 und einer Äthylengruppe A, wie das 1-(2-Benzyloxy   äthyl)-6-phenyl-8-chlor-4H-s-triazolo[4,3-a][1,4]-    benzodiazepin. In solchen Verbindungen ist vorzugsweise der Ring B in 8-Stellung durch Chlor substituiert und der Ring C unsubstituiert oder in o-Stellung durch Fluor oder Chlor substituiert.



   Von besonderer pharmakologischer Bedeutung sind auch Verbindungen, die sich von den Verbindungen der allgemeinen Formel I dadurch unterscheiden, dass sie anstelle des Restes R2 eine Hydroxylgruppe tragen, während die Bedeutungen von   Rl    und A sowie die Substituenten der Ringe B und C mit denjenigen der Verbindungen der allgemeinen Formel I übereinstimmen. In solchen Hydroxy-analogen ist A vorzugsweise die Methylengruppe und R1 Wasserstoff. Ring B  ist vorzugsweise in 8-Stellung durch Fluor, Brom oder die Trifluormethylgruppe und vor allem durch Chlor substituiert. Ring C ist vorzugsweise unsubstituiert oder durch Fluor, Chlor, Brom oder die Trifluormethylgruppe in beliebiger Stellung, insbesondere jedoch durch Fluor oder Chlor in   stellung    substituiert.

  Wichtige Vertreter von diesem Verbindungstypus sind das 6-Phenyl-8-chlor-4H-triazolo   [4,3-a][1,4]-benzodiazepin-1-methanol,    das 6-(o-Fluorphenyl)-8 -chlor-4H-triazolo[4,3-a][1 ,4]-benzo   diazepin- 1-methanol    und das 6-(o-Chlorphenyl)-8   chlor-4H-triazolo[4,3 -a][1 ,4]-benzodiazepin-1 -    methanol. Solche Hydroxy-analogen lassen sich durch Spaltung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, in denen R2 eine Monoarylmethoxy- oder Diarylmethoxygruppe, vorzugsweise eine leicht spaltbare Gruppe wie die Benzyloxy-, p Methoxybenzyloxy- oder Diphenylmethoxygruppe ist, mit Hilfe einer Halogenwasserstoffsäure, wie Chlorwasserstoff oder insbesondere Bromwasserstoffsäure herstellen.

  Deshalb sind Verbindungen der allgemeinen Formel I mit einer Monoarylmethoxy- oder Diarylmethoxygruppe R2, vor allem solche mit den obengenannten bevorzugten Bedeutungen und Substitutionsmerkmalen von A und   R1    bzw. der Ringe B und C auch wichtig als Zwischenprodukte für die Herstellung von entsprechenden, pharmakologisch hochwirksamen Verbindungen mit einer Hydroxylgruppe anstelle von R2.



   Im weiteren besitzen diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel I besonders wertvolle pharmakologische Eigenschaften, welche als disubstituierte Aminogruppe R2 die Dimethylamino- oder Diäthylaminogruppe zusammen mit einer Methylengruppe A, einem Wasserstoffatom als   Rl    und den vorstehend genannten Substitutionsmerkmalen für die Ringe B und C aufweisen, während entsprechende Verbindungen mit einer N-Methyl-benzylaminogruppe, N-Äthylamino-benzylaminogruppe oder Dibenzylaminogruppe R2   vq    allem als Zwischenprodukte zur Herstellung von Verbindungen mit einer Methylamino-, Äthylamino- oder Aminogruppe R2 von Interesse sind.

  Schliesslich sind Verbindungen der allgemeinen Formel I von besonderer Bedeutung, in denen R2A zusammen die Dimethoxymethylgruppe und insbesondere die Diäthoxymethylgruppe darstellen, während   R1    Wasserstoff bedeutet und die Ringe B und C die weiter oben genannten, bevorzugten Substitutionsmerkmale aufweisen.



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren stellt man die Verbindungen der allgemeinen Formel I und ihre Additionssalze mit anorganischen und organischen Säuren her, indem man eine Verbindung der allgemeinen Formel II.
EMI2.1     




  in welcher X ein Halogenatom bedeutet,   Rl,    R2 und A die unter der Formel I definierte Bedeutung haben und die Ringe B und C, wie dort angegeben, substituiert sein können, mit Ammoniak oder Hexamethylentetramin umsetzt und die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I als freie Base oder als Additionssalz mit einer anorganischen oder organischen Säure isoliert.



   Die Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel   II, in welchen X ein Halogenatom, insbesondere ein Chlor-,    Brom- oder Jodatom bedeutet, mit Ammoniak oder Hexamethylentetramin erfolgt im Temperaturbereich zwischen ca -30 und   +2000.    Umsetzungen mit Ammoniak werden vorzugsweise bei Raumtemperatur oder mässig erhöhten Temperaturen d. h. zwischen 20 und 100oC bzw. Siedetemperatur des Reaktionsmediums, falls diese tiefer liegen, oder gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss durchgeführt. Das Ammoniak wird als solches in flüssiger Form oder als konzentrierte wässrige Lösung, vorzugsweise im Überschuss eingesetzt.

  Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise in Dioxan oder Tetrahydrofuran, in einem niederen Alkanol wie Methanol, Äthanol oder Butanol, in Dimethylformamid oder bei Verwendung von flüssigem Ammoniak auch in einem niederen Halogenalkan, wie Methylenchlorid, Chloroform oder Dichloräthan, in einem Kohlenwasserstoff wie Benzol oder Toluol, oder in einem Phenol, wie Phenol, in einem Kresol oder Kresolgemisch durchgeführt.



  Umsetzungen mit Hexamethylentetramin, das ebenfalls vorzugsweise im Überschuss eingesetzt wird, können in dem gleichen organischen Lösungsmittel, insbesondere bei Temperaturen zwischen ca. 40-1200C und nötigenfalls im geschlossenen Gefäss, durchgeführt werden.



   Die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II sind ihrerseits neue Verbindungen, die man ausgehend von den 2-Aminobenzophenonen der allgemeinen Formel III,
EMI2.2     
 in welcher die Ringe B und C, wie unter der Formel I angegeben, substituiert sein können, in einer mehrstufigen Reaktionsfolge herstellen kann. Von den 2-Amino-benzophenonen ist eine grössere Anzahl in der Literatur beschrieben, vgl. z. B.



  F. F. Chattaway, J. Chem. Soc. 85, 344 (1904), L. H. Sternbach et al., J. Org. Chem. 26, (1961) und   27,3781-3788(1962).   



   Gewünschtenfalls wird das Chlor- oder Bromatom X der Verbindungen der allgemeinen Formel II durch Jod ersetzt, beispielsweise durch Umsetzung der betreffenden Verbindung mit Natrium- oder Kaliumjodid in einem organischen Lösungsmittel wie Methanol, Äthanol oder Aceton. Die Einführung des Jodatoms kann aber auch in situ unmittelbar vor der weiteren Umsetzung der Verbindung der allgemeinen Formel II mit Ammoniak oder Hexamethylentetramin erfolgen.

 

   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel I werden gewünschtenfalls in üblicher Weise in ihre Additionssalze mit anorganischen und organischen Säuren übergeführt. Beispielsweise verwendet man zur Salzbildung die Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Perchlorsäure, Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure oder Citronensäure, vorzugsweise in Anwesenheit eines Lösungsmittels, wie z. B. von Aceton, Methanol, Äthanol, Äther oder deren Gemischen.



   Die bereits erwähnte Spaltung von erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen der allgemeinen Formel I, deren Rest R2 eine Monoarylmethoxy- oder Diarylmethoxygruppe, z. B.



  eine Benzyloxy-, p-Methoxybenzyloxy- oder Diphenylmeth  oxygruppe ist, mit Hilfe von Halogenwasserstoffsäure, wie Chlorwasserstoff, Jodwasserstoff oder insbesondere Bromwas    < erstoff    erfolgt bei Temperaturen zwischen ca 10 und   1500C,    vorzugsweise in einem Lösungsmittel wie z. B. einer niederen Alkansäure, insbesondere Essigsäure.



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel I und ihre phar   tnazeutisch    annehmbaren Säureadditionssalze werden vorzugs   weise    peroral oder rektal verabreicht, doch können wässrige Lösungen von pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalzen auch parenteral angewendet werden. Die täglichen Dosen bewegen sich zwischen 0,01 und 2 mg/kg für Warmblüter. Geeignete Doseneinheitsformen, wie Dragees, Tabletten oder Suppositorien, enthalten vorzugsweise 0,5-25 mg eines erfindungsgemässen Wirkstoffes, d. h. einer Verbindung der allgemeinen Formel I oder eines ihrer pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalze. Die genannten Doseneinheitsformen wie auch Ampullen mit wässrigen Lösungen von pharmazeutisch annehmbaren Salzen können in üblicher Weise hergestellt werden.



   Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I näher, sollen jedoch den Umfang der Erfindung in keiner Weise beschränken. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. Als Petrol äther wird stets solcher vom Siedebereich 40 bis   65    verwendet.



   Beispiel I
Ein Gemisch von 0,452 g (0,001 Mol) 2-[5-(Benzyl   oxymethyl)-3-(chlormethyl-s-triazol-4-ylj-5-chlor-    benzophenon in 6 ml Methylenchlorid und 2 ml flüssigem Ammoniak wird 3 Stunden auf   50o    erhitzt. Das Reaktionsgemisch dampft man ein, fügt Wasser zu und extrahiert mit Methylenchlorid. Die organische Phase wird abgetrennt, mit gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Die Kristallisation des Rückstandes aus Äthylacetat-Petroläther ergibt das   1 -(Benzyl-oxymethyl)-8-chlor-6-phenyl- 4H-s-triazolo[4,3-a][1,4]benzodiazepin    vom Smp.   163-165   
Beispiel 2    0.452    g (0,001 Mol) 2-[3-Benzyloxymethyl)-5 (chlormethyl)-5 -triazol-4-yl]-5 -chlorbenzophenon wurden in einem Gemisch von 10 ml Dioxan und 1 ml konz.



     wässrigem    Ammoniak gelöst und 15 Stunden auf 90oC erhitzt.



  Dann dampft man das Reaktionsgemisch im Vakuum ein. Zum Rückstand gibt man Wasser und extrahiert mit Methylenchlorid. Die organische Phase wäscht man mit Wasser und gesättigter Natriumchloridlösung, trocknet sie über Natriumsulfat und dampft sie im Vakuum zur Trockne ein. Der Rückstand wird aus Athylacetat-Petroläther kristallisiert, wobei   1 -(Benzyloxymethyl)-6-phenyl-6-chlor- 4H-s-triazolo[4,3-a][1,4]benzodiazepin    vom Smp.   163-165    behalten wird.



   Beispiel 3    0542    g (0,001 Mol) 2-[3-Benzyloxymethyl)-5 (chlormethyl)-5-triazol-4-yl]-5-chlorbenzophenon und   0,320    g (0,0023 Mol) Hexamethylentetramin werden in 20 ml Äthanol gelöst und die Lösung 12 Stunden unter Rückfluss gekocht. Dann wird die Lösung bei   40    im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird zwischen Wasser und Äthylacetat verteilt, die Äthylacetat-Schicht abgetrennt, mit gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Die Kristallisation aus Äthylacetat Petroläther ergibt das   1 -(Benzyloxymethyl)-6-phenyl-8 -chlor-      4H-s-triazolo[4,3 -a] [1 ,4jbenzodiazepin    vom   Smp. 163-165.   



   Beispiel 4
Analog Beispiel 1 erhält man ausgehend von 0,482 g (0,001 Mol) 2-[3-[(p-Methoxy   benzyloxy)-methyl]-5-(chlormethyl)-s-triazol-4-yl]-    5-chlor-benzophenon das   1-[(p-Methoxybenzyloxy)-      methyl]-6-phenyl-8-chlor-4H-s-triazolo[4,3-a][1,4]-    benzodiazepin vom Smp.   157-159o;    ausgehend von 0,376 g (0,001 Mol) 2-[3-(Methoxymethyl)5   -(chlormethyl)-s-triazol-4-yl]-5-chlor-    benzophenon das   1-(Methoxymethyl)-6-phenyl-8-      chlor-4H-s-triazolo[4,3-a][1,4]benzodiazepin    vom Smp.   185-191o;

  ;    ausgehend von 0,390 g (0,001 Mol) 2-[3-(Äthoxymethyl)-5   (chlormethyl)-s-triazol-4-yl]-5    -chlorbenzophenon das 1-(Äthoxymethyl)-6-phenyl   8-chlor-4H-s-triazolo[4,3-aj[ 1 ,4jbenzodiazepin    vom Smp.   161-165 ;    und ausgehend von 0,404 g (0,001 Mol) 2-[3-(2-Äthoxyäthyl)   5-(chlormethyl)-s-triazol-4-yl]-5-chlor-    benzophenon das   1-(2-Äthoxyäthyl)-6-phenyl-8-chlor-      4H-s-triazolo[4,3-a][ 1 ,4jbenzodiazepin    vom Smp. 128-132.



   Die Schmelzpunktangaben betreffen durch Umkristallisation aus Äthylacetat-Petroläther erhaltene Reinsubstanzen.

 

   Beispiel 5
Analog Beispiel 1 erhält man ausgehend von 0,500 g (0,001 Mol) 2-[3-[(p   Methoxybenzyloxy)-methyl]-5-(chlormethyl)-s-triazol-      4-yl]-5 -chlor-2'-fluorbenzophenon    das   1 -[(p-Methoxy-    benzyloxy)-methyl]-6-(o-fluorphenyl)-8-chlor-4H   s-triazolo[4,3-a][1,4]benzodiazepin    vom Smp.   163,5-1650    (aus Äthylacetat-Petroläther); und ausgehend von 0,517 g (0,001 Mol) 2-[3-[(p   Methoxybenzyloxy)-methyl]-5-chlormethyl)-s-triazol-    4-yl]-5,2'-dichlorbenzophenon das   1 -[(p-Methoxy-    benzyloxy)-methyl]-6-(o-chlorphenyl)-8-chlor-4H-s   triazolo[4,3-a][1,4]benzodiazepin    vom Smp. 200)2030 (aus Äthylacetat). 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von Diazepinderivaten der allgemeinen Formel I, EMI3.1 in welcher R, Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, A eine Alkylengruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, R2 eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, eine Mono- oder Diarylmethoxygruppe, eine Dialkylamino-, N Alkyl-aralkylamino- oder Diaralkylaminogruppe, worin Alkylgruppen 1 bis 6 und Aralkylgruppen 7 bis 9 Kohlenstoffatome enthalten, einen Polymethyleniminorest mit 5 bis 7 Ringgliedern oder einen Morpholinorest, welche Reste durch niedere Alkylgruppen substituiert sein können und einschliesslich diesen höchstens 10 Kohlenstoffatome aufweisen, oder R2-A zusammen eine Dialkoxymethylgruppe, deren Alkoxyreste 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen,
    oder eine Alkylendioxymethylgruppe mit insgesamt 3 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und die Ringe B und C durch Halogen bis Atomnummer 35, Trifluormethyl-, Alkyl- oder Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen substituiert sein können, und ihren Additionssalzen mit anorganischen und organischen Säuren, dadruch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II, EMI4.1 in welcher X ein Halogenatom bedeutet, Ri, R2 und A die unter der Formel I definierte Bedeutung haben und die Ringe B und C, wie dort angegeben, substituiert sein können, mit Ammoniak oder Hexamethylentetramin umsetzt und die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I als freie Base oder als Additionssalz mit einer anorganischen oder organischen Säure isoliert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl, A und X die im Patentanspruch angegebene Bedeutung haben, R2 eine Monoarylmethoxy- oder Diarylmethoxygruppe bedeutet, und die Ringe B und C, wie im Patentanspruch angegeben, substituiert sein können.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl, A und X die im Patentanspruch angegebene Bedeutung haben, R2 eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen bedeutet, und die Ringe B und C, wie im Patentanspruch angegeben, substituiert sein können.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher R1, A und X die im Patentanspruch angegebene Bedeutung haben, R2 eine Dialkylamino-, N-Alkylaralkylamino- oder Diaralkylaminogruppe, worin Alkylgruppen 1-6 und Aralkylgruppen 7-9 Kohlenstoffatome enthalten, einen Polymethyleniminorest mit 5 bis 7 Ringgliedern oder einen Morpholinorest, welche Reste durch niedere Alkylgruppen substituiert sein können und einschliesslich diesen höchstens 10 Kohlenstoffatome aufweisen, bedeutet, und die Ringe B und C, wie im Patentanspruch angegeben, substituiert sein können.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl und X die im Patentanspruch angegebene Bedeutung haben und R2-A zusammen eine Dialkoxymethylgruppe deren Alkoxyreste 1-4 Kohlenstoffatome aufweisen, oder eine Alkylendioxymethylgruppe mit insgesamt 3-6 Kohlenstoffatomen bedeuten, und die Ringe B und C, wie im Patentanspruch angegeben, substituiert sein können.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl Wasserstoff, A die Methylengruppe, X Chlor, Brom oder Jod und R2 eine Monoarylmethoxy- oder Diarylmethoxygruppe bedeutet, Ring B in 8-Stellung durch Chlor, Fluor, Brom oder die Trifluormethylgruppe substituiert und Ring C unsubstituiert oder durch Fluor, Chlor, Brom oder die Trifluormethylgruppe substituiert ist.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl Wasserstoff, A die Methylengruppe, X Chlor, Brom oder Jod und R2 die Benzyloxy-, p-Methoxybenzyloxy- oder Diphenylmethoxygruppe bedeutet, Ring B in 8-Stellung durch Chlor substituiert und Ring C unsubstituiert oder in o-Stellung durch Fluor oder Chlor substituiert ist.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl Wasserstoff, A die Methylengruppe, X Chlor, Brom oder Jod, R2 eine Monoarylmethoxy- oder Diarylmethoxygruppe oder die Methoxy- oder Äthoxygruppe bedeutet, Ring B in 8 Stellung durch Chlor substituiert und Ring C unsubstituiert oder in o-Stellung durch Fluor oder Chlor substituiert ist.
    8. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl Wasserstoff, A die Methylengruppe, X Chlor, Brom oder Jod, R2 die Dimethylamino-, Diäthylamino-, N-Methylbenzylamino-, N-Äthylbenzylamino- oder Dibenzylaminogruppe bedeutet, Ring B in 8-Stellung durch Chlor, Fluor, Brom oder die Trifluormethylgruppe substituiert und Ring C unsubstituiert oder durch Fluor, Chlor, Brom oder die Trifluormethylgruppe substituiert ist.
    9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl Wasserstoff, A die Methylengruppe, X Chlor, Brom oder Jod und R2 die Dimethylamino-, Diäthylamino-, N-Methylbenzylamino-, N-Äthylbenzylamino- oder Dibenzylaminogruppe bedeutet, Ring B in 8-Stellung durch Chlor substituiert und Ring C unsubstituiert oder in o-Stellung durch Fluor oder Chlor substituiert ist.
    10. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl Wasserstoff, X Chlor, Brom oder Jod und R2-A zusammen die Dimethoxymethyl- oder Diäthoxymethylgruppe bedeuten, Ring B in 8-Stellung durch Chlor, Fluor, Brom oder die Trifluormethylgruppe substituiert und Ring C unsubstituiert oder durch Fluor, Chlor, Brom oder die Trifluormethylgruppe substituiert ist.
    11. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel II verwendet, in welcher Rl Wasserstoff, X Chlor, Brom oder Jod und R2-A zusammen die Dimethoxymethyl- oder Diäthoxymethylgruppe bedeuten, Ring B in 8-Stellung durch Chlor substituiert und Ring C unsubstituiert oder in o-Stellung durch Fluor oder Chlor substituiert ist.
    12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1 -(Benzyloxymethyl)-6-phenyl- 8-chlor-4H-s-triazolo[4,3-aj[ 1 ,4jbenzodiazepin herstellt.
    13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1-[(p-Methoxybenzyloxy) methyl]-6-phenyl-8-chlor-4H-s-triazolo[4,3-aj[ 1 ,4j- benzodiazepin herstellt.
    14. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1-(Methoxymethyl)-6-phenyl- 8-chlor-4H-s-triazolo-[4,3-a][1,4]benzodiazepin herstellt.
    15. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1 -(Äthoxymethyl)-6-phenyl- 8-chlor-4H-s-triazolo[4,3-a][ 1 ,4]benzodiazepin herstellt.
    16. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1 -(2-Äthoxyäthyl)-6-phenyl- 8-chlor-4H-s-triazolo[4,3-a][l,4jbenzodiazepin herstellt.
    17. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1-[(p-Methoxybenzyloxy)-meth- yl]-6-(o-fluorophenyl)-8-chlor-4H-s-triazolo[4,3 -a] [1,4]benzodiazepin herstellt.
    18. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1-[(p-Methoxy-benzyloxy) methylj-6-(o-chlorphenyl)-8-chlor-4H-s-triazolo [4,3-a1[1,4]benzodiazepin herstellt.
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