CH572407A5 - - Google Patents

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CH572407A5
CH572407A5 CH195173A CH195173A CH572407A5 CH 572407 A5 CH572407 A5 CH 572407A5 CH 195173 A CH195173 A CH 195173A CH 195173 A CH195173 A CH 195173A CH 572407 A5 CH572407 A5 CH 572407A5
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CH195173A
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Weiss Edmund Friedrich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/10Registration, licensing, or like devices
    • B60R13/105Licence- or registration plates, provided with mounting means, e.g. frames, holders, retainers, brackets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/04Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of riveting
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/18Means for attaching signs, plates, panels, or boards to a supporting structure
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft eine Stempel- oder Prüfplakette, insbesondere für Kraftfahrzeug-Kettzeichenschilder, mit einem an einer Trägerplatte, insbesondere an einem Kraftfahrzeug-Kennzeichenschild. festzunietenden Platettenunterteil und einem in dieses einrastbaren, die Stirnseiten der Nietverbindungen überdeckenden Plakettenoberteil.



   Es sind Stempel- oder Prüfplaketten mit einem an einer Trägerplatte bzw. an einem Kennzeichenschild festzunietenden Plakettenunterteil und einem in dieses einrastbaren, die Stirnseiten der Nietverbindung überdeckenden Plakettenoberteil bekannt (veröffentlichte deutsche Patentanmeldung W 16 199 II/630).



   Die zum Befestigen des Plakettenunterteils verwendeten Nieten bestehen aus verhältnismässig weichem Werkstoff, und die Bohrungen sowohl des Plakettenunterteils als auch der Trägerplatte weisen einen scharfen Grat auf. Bei bekannten Plaketten der genannten Art war daher oft die Möglichkeit gegeben, durch Drehen oder durch starkes Schieben in seitliche Richtung den Niet abzuscheren oder abzudrehen und so das Plakettenunterteil von der Trägerplatte abzulösen.



  Die Leibung des verhältnismässig weichen Niets konnte hierbei durchgescheuert oder durchgeschnitten werden, ohne dass an dem Plakettenunterteil eine Beschädigung oder Verformung auftrat.



   Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, ein Abscheren einer oder mehrerer Nietverbindungen zwischen dem Plakettenunterteil der Prüfplakette und der Trägerplatte zu verhindern.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch mindestens einen Flanschansatz, welcher dazu bestimmt ist, in eine mit einer Bohrung des Plakettenunterteils fluchtende, zu dessen Nietverbindung mit der Trägerplatte dienende Bohrung der Trägerplatte gesteckt zu werden, um den Schaft eines in diese Bohrungen gesteckten Nietes zu umgreifen.



   Vorzugsweise ragt der Flanschansatz von dem Rand der Bohrung des Plakettenunterteils weg.



   Der Flanschansatz wird zweckmässig durch Stanzen eines Auges um die Bohrung im Boden des Plakettenunterteils herum gebildet. Das gestanzte Auge oder der Flanschansatz schützt die Leibung des verhältnismässig weichen Niets vor einem Abscheren durch Drehen oder Schieben an dem Plakettenunterteil.



   Ausserdem wird der überraschende Vorteil erzielt, dass zum Anbringen der Plakette an der Trägerplatte zunächst der Flanschansatz oder die Flanschansätze in die Bohrung bzw. die Bohrungen der Trägerplatte eingesteckt werden kann   bzw.    können, wonach der zugehörige Niet durchgesteckt wird.



  Zwei Vorgänge, welche sonst gleichzeitig ausgeführt werden müssen, können also beim Anbringen der erfindungsgemässen Plakette nacheinander ausgeführt werden, wodurch die Montage beträchtlich vereinfacht wird, was bei den grossen, hier in Betracht kommenden Stückzahlen von ausschlaggebender Bedeutung ist.



   Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden im folgenden unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein an einer Trägerplatte festgenietetes Plakettenunterteil,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungsform.



   Fig. 3 einen Teilschnitt durch eine nochmals andere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform und
Fig. 5 und 6 Fig. 1 entsprechende Abbildungen von Weiterbildungen nach der Erfindung.



   In Fig. 1 ist ein Plakettenunterteil 1 gezeigt, in dessen Hinterschneidung 2 ein in den Zeichnungen nicht abgebildetes Plakettenoberteil in solcher Weise einrastbar ist, dass das Plakettenoberteil die Nietverbindungen zwischen dem Plakettenunterteil und einer Trägerplatte 3 überdeckt.



   Der Boden 4 des Plakettenunterteils weist Bohrungen 5 mit gestanzten Ansätzen 6 auf, welch letztere in entsprechend bemessene Bohrungen 7 der Trägerplatte 3 hineinragen, wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist. Der in Fig. 1 unten liegende Kopf des jeweils zugehörigen Niets 8 besitzt solchen Durchmesser, dass er die Stirnfläche des jeweiligen Ansatzes 6 übergreift. Bei der in Fig. 1 rechts eingezeichneten Nietverbindung hat der oben liegende Kopf gleiche Gestalt wie der unten liegende Nietkopf, während bei der links eingezeichneten Nietverbindung der Nietkopf bündig mit dem Boden des Plakettenunterteils 1 abschliesst.



   Nachdem die Ansätze 6 durch Stanzen einstückig mit dem Boden 4 des Plakettenunterteils 1 ausgeführt sind, bestehen sie aus verhältnismässig widerstandsfähigem Werkstoff, beispielsweise aus Stahlblech, und vermögen so die weicheren, aus Kupfer oder Aluminium bestehenden Nieten 8 zu schützen
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die axiale Länge der Ansätze 6 so gewählt ist, dass diese Ansätze nach dem Einstecken in die Bohrungen 7 der Trägerplatte 3 mit deren Unterseite bündig abschliessen, ist die Axiallänge des Ansatzes 6' bei der Ausführungsform nach Fig. 2 grösser gewählt, derart, dass beim Bilden des Schliesskopfes des Niets 8' das untere Ende des Ansatzes 6' rohrnietartig umgebördelt wird.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein die Boh- rung 5" des Plakettenunterteils umgebender Ansatz 6" gezeigt, der zum leichteren Einsetzen in die zugehörige Bohrung der Trägerplatte eine Anschrägung oder Fase besitzt.



   Gemäss Fig. 4 kann die axiale Länge des Ansatzes 6"' auch geringer als die Stärke der Trägerplatte 3 sein, um nach dem Festnieten auf jeden Fall einen spielfreien Sitz des Plakettenunterteils sicherzustellen.



   Bestehen die Trägerplatten, beispielsweise Kraftfahrzeug Kennzeichenschilder, aus Aluminium, so können die Stempeloder Prüfplaketten möglicherweise dadurch gewaltsam von dem betreffenden Schild abgelöst werden, dass die Nietköpfe durch das verhältnismässig weiche Metall des Kennzeichenschildes gezogen werden. Um solchen Eingriffen vorzubeugen, kann gemäss Fig. 5 eine mit Bohrungen versehene Sicherungsplatte 9 auf der dem Plakettenunterteil abgewandten Seite zwischen die Trägerplatte 3 und die Nietköpfe gelegt sein, welche beispielsweise aus Stahlblech besteht und deren Montage dadurch bedeutend erleichtert wird, dass die Ansätze 4 hier in Axialrichtung über die Rückfläche der Trägerplatte 3 in die Bohrungen der Sicherungsplatte 9 hineinstehen.



   Die besonderen Vorteile der Erfindung werden auch dann erzielt, wenn in Abwandlung der zuletzt beschriebenen Ausführungsform die Ansätze nicht an dem Boden des Plakettenunterteils 3, sondern an der Sicherungsplatte 9' vorgesehen sind, wie in Fig. 6 bei 10 angedeutet ist. Diese Flanschansätze 10 ragen durch fluchtende Bohrungen des Plakettenunterteils 1 und der Trägerplatte 3 hindurch und erfüllen damit dieselbe Aufgabe wie die zuvor   erwähnten   Flanschansätze der anderen Ausführungsformen nach der Erfindung.



   Auch hier wird die Montage dadurch ausserordentlich ver einfacht, dass zunächst die Flanschansätze 10 der Sicherungsplatte 9' von rückwärts durch die Trägerplatte 3 geschoben werden und dann das Plakettenunterteil 1 angesetzt wird, wonach die Nieten durch die Durchbrüche des Plaketten unterteils, der Trägerplatte und der Sicherungsplatte geschoben werden und der Konstruktionsverband vernietet wird.



   PATENTANSPRUCH



   Stempel- oder Prüfplakette, insbesondere für Kraftfahr zeug-Kennzeichenschilder, mit einem an einer Trägerplatte, 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Erfindung betrifft eine Stempel- oder Prüfplakette, insbesondere für Kraftfahrzeug-Kettzeichenschilder, mit einem an einer Trägerplatte, insbesondere an einem Kraftfahrzeug-Kennzeichenschild. festzunietenden Platettenunterteil und einem in dieses einrastbaren, die Stirnseiten der Nietverbindungen überdeckenden Plakettenoberteil.
    Es sind Stempel- oder Prüfplaketten mit einem an einer Trägerplatte bzw. an einem Kennzeichenschild festzunietenden Plakettenunterteil und einem in dieses einrastbaren, die Stirnseiten der Nietverbindung überdeckenden Plakettenoberteil bekannt (veröffentlichte deutsche Patentanmeldung W 16 199 II/630).
    Die zum Befestigen des Plakettenunterteils verwendeten Nieten bestehen aus verhältnismässig weichem Werkstoff, und die Bohrungen sowohl des Plakettenunterteils als auch der Trägerplatte weisen einen scharfen Grat auf. Bei bekannten Plaketten der genannten Art war daher oft die Möglichkeit gegeben, durch Drehen oder durch starkes Schieben in seitliche Richtung den Niet abzuscheren oder abzudrehen und so das Plakettenunterteil von der Trägerplatte abzulösen.
    Die Leibung des verhältnismässig weichen Niets konnte hierbei durchgescheuert oder durchgeschnitten werden, ohne dass an dem Plakettenunterteil eine Beschädigung oder Verformung auftrat.
    Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, ein Abscheren einer oder mehrerer Nietverbindungen zwischen dem Plakettenunterteil der Prüfplakette und der Trägerplatte zu verhindern.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch mindestens einen Flanschansatz, welcher dazu bestimmt ist, in eine mit einer Bohrung des Plakettenunterteils fluchtende, zu dessen Nietverbindung mit der Trägerplatte dienende Bohrung der Trägerplatte gesteckt zu werden, um den Schaft eines in diese Bohrungen gesteckten Nietes zu umgreifen.
    Vorzugsweise ragt der Flanschansatz von dem Rand der Bohrung des Plakettenunterteils weg.
    Der Flanschansatz wird zweckmässig durch Stanzen eines Auges um die Bohrung im Boden des Plakettenunterteils herum gebildet. Das gestanzte Auge oder der Flanschansatz schützt die Leibung des verhältnismässig weichen Niets vor einem Abscheren durch Drehen oder Schieben an dem Plakettenunterteil.
    Ausserdem wird der überraschende Vorteil erzielt, dass zum Anbringen der Plakette an der Trägerplatte zunächst der Flanschansatz oder die Flanschansätze in die Bohrung bzw. die Bohrungen der Trägerplatte eingesteckt werden kann bzw. können, wonach der zugehörige Niet durchgesteckt wird.
    Zwei Vorgänge, welche sonst gleichzeitig ausgeführt werden müssen, können also beim Anbringen der erfindungsgemässen Plakette nacheinander ausgeführt werden, wodurch die Montage beträchtlich vereinfacht wird, was bei den grossen, hier in Betracht kommenden Stückzahlen von ausschlaggebender Bedeutung ist.
    Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden im folgenden unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es stellen dar: Fig. 1 einen Schnitt durch ein an einer Trägerplatte festgenietetes Plakettenunterteil, Fig. 2 einen Schnitt durch eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungsform.
    Fig. 3 einen Teilschnitt durch eine nochmals andere Ausführungsform der Erfindung, Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform und Fig. 5 und 6 Fig. 1 entsprechende Abbildungen von Weiterbildungen nach der Erfindung.
    In Fig. 1 ist ein Plakettenunterteil 1 gezeigt, in dessen Hinterschneidung 2 ein in den Zeichnungen nicht abgebildetes Plakettenoberteil in solcher Weise einrastbar ist, dass das Plakettenoberteil die Nietverbindungen zwischen dem Plakettenunterteil und einer Trägerplatte 3 überdeckt.
    Der Boden 4 des Plakettenunterteils weist Bohrungen 5 mit gestanzten Ansätzen 6 auf, welch letztere in entsprechend bemessene Bohrungen 7 der Trägerplatte 3 hineinragen, wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist. Der in Fig. 1 unten liegende Kopf des jeweils zugehörigen Niets 8 besitzt solchen Durchmesser, dass er die Stirnfläche des jeweiligen Ansatzes 6 übergreift. Bei der in Fig. 1 rechts eingezeichneten Nietverbindung hat der oben liegende Kopf gleiche Gestalt wie der unten liegende Nietkopf, während bei der links eingezeichneten Nietverbindung der Nietkopf bündig mit dem Boden des Plakettenunterteils 1 abschliesst.
    Nachdem die Ansätze 6 durch Stanzen einstückig mit dem Boden 4 des Plakettenunterteils 1 ausgeführt sind, bestehen sie aus verhältnismässig widerstandsfähigem Werkstoff, beispielsweise aus Stahlblech, und vermögen so die weicheren, aus Kupfer oder Aluminium bestehenden Nieten 8 zu schützen Während bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die axiale Länge der Ansätze 6 so gewählt ist, dass diese Ansätze nach dem Einstecken in die Bohrungen 7 der Trägerplatte 3 mit deren Unterseite bündig abschliessen, ist die Axiallänge des Ansatzes 6' bei der Ausführungsform nach Fig. 2 grösser gewählt, derart, dass beim Bilden des Schliesskopfes des Niets 8' das untere Ende des Ansatzes 6' rohrnietartig umgebördelt wird.
    Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein die Boh- rung 5" des Plakettenunterteils umgebender Ansatz 6" gezeigt, der zum leichteren Einsetzen in die zugehörige Bohrung der Trägerplatte eine Anschrägung oder Fase besitzt.
    Gemäss Fig. 4 kann die axiale Länge des Ansatzes 6"' auch geringer als die Stärke der Trägerplatte 3 sein, um nach dem Festnieten auf jeden Fall einen spielfreien Sitz des Plakettenunterteils sicherzustellen.
    Bestehen die Trägerplatten, beispielsweise Kraftfahrzeug Kennzeichenschilder, aus Aluminium, so können die Stempeloder Prüfplaketten möglicherweise dadurch gewaltsam von dem betreffenden Schild abgelöst werden, dass die Nietköpfe durch das verhältnismässig weiche Metall des Kennzeichenschildes gezogen werden. Um solchen Eingriffen vorzubeugen, kann gemäss Fig. 5 eine mit Bohrungen versehene Sicherungsplatte 9 auf der dem Plakettenunterteil abgewandten Seite zwischen die Trägerplatte 3 und die Nietköpfe gelegt sein, welche beispielsweise aus Stahlblech besteht und deren Montage dadurch bedeutend erleichtert wird, dass die Ansätze 4 hier in Axialrichtung über die Rückfläche der Trägerplatte 3 in die Bohrungen der Sicherungsplatte 9 hineinstehen.
    Die besonderen Vorteile der Erfindung werden auch dann erzielt, wenn in Abwandlung der zuletzt beschriebenen Ausführungsform die Ansätze nicht an dem Boden des Plakettenunterteils 3, sondern an der Sicherungsplatte 9' vorgesehen sind, wie in Fig. 6 bei 10 angedeutet ist. Diese Flanschansätze 10 ragen durch fluchtende Bohrungen des Plakettenunterteils 1 und der Trägerplatte 3 hindurch und erfüllen damit dieselbe Aufgabe wie die zuvor erwähnten Flanschansätze der anderen Ausführungsformen nach der Erfindung.
    Auch hier wird die Montage dadurch ausserordentlich ver einfacht, dass zunächst die Flanschansätze 10 der Sicherungsplatte 9' von rückwärts durch die Trägerplatte 3 geschoben werden und dann das Plakettenunterteil 1 angesetzt wird, wonach die Nieten durch die Durchbrüche des Plaketten unterteils, der Trägerplatte und der Sicherungsplatte geschoben werden und der Konstruktionsverband vernietet wird.
    PATENTANSPRUCH
    Stempel- oder Prüfplakette, insbesondere für Kraftfahr zeug-Kennzeichenschilder, mit einem an einer Trägerplatte, insbesondere an einem Kraftfahrzeug-Kennzeichenschild, festzunietenden Plakettenunterteil und einem in dieses einrastbaren, die Stirnseiten der Nietverbindungen überdeckenden Plakettenoberteil, gekennzeichnet durch mindestens einen Flanschansatz (6; 6'; 6"; 6"'; 10), welcher dazu bestimmt ist, in eine mit einer Bohrung (5) des Plakettenunterteils (1) fluchtende, zu dessen Nietverbindung mit der Trägerplatte (3) dienende Bohrung (7) der Trägerplatte (3) gesteckt zu werden, um den Schaft eines in diese Bohrungen (5, 7) gesteckten Nietes (8) zu umgreifen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stempel- oder Prüfplakette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschansatz (6 bzw. 6' bzw. 6" bzw. 6"') von dem Rand der Bohrung (5) des Plakettenunterteils (1) wegragt.
    2. Stempel- oder Prüfplakette nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschansatz (6 bzw. 6' bzw. 6" bzw. 6"') durch Stanzen eines Auges um die Bohrung (5 bzw. 5") im Boden des Plaketenunterteils (1) gebildet ist (Fig. 1 bis 5).
    3. Stempel- oder Prüfplakette nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschansatz (6) in Axialrichtung solche Abmessung hat, dass nach dem Einstecken in die Bohrung der Trägerplatte (3) deren Rückseite mit der Stirnfläche des Flanschansatzes bündig abschliesst (Fig. 1).
    4. Stempel- oder Prüfplakette nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschansatz (6') in Axialrichtung solche Abmessung hat, dass nach dem Einstecken in die Bohrung der Trägerplatte (3) der Flanschansatz über die Rückseite dieser Rückplatte hinaussteht, damit er beim Setzen des Niets rohrnietartig umgebördelt werden kann (Fig. 2).
    5. Stempel- oder Prüfplakette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschansatz (6") eine Anschrägung aufweist (Fig. 3).
    6. Stempel- oder Prüfplakette nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschansatz (6"') in Axialrichtung solche Abmessung hat, dass seine Stirnfläche nach dem Einstecken in die Bohrung der Trägerplatte (3) etwas hinter deren Rückseite innerhalb der Bohrung zurückliegt (Fig. 4).
    7. Stempel- oder Prüfplakette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine insbesondere aus Stahlblech bestehende Sicherungsplatte (9) vorgesehen ist, die dazu bestimmt ist, zwischen der Trägerplatte (3) und den Nietköpfen an der dem Plakettenunterteil (1) abgewandten Seite der Trägerplatte (3) angeordnet zu werden und eine oder mehrere Bohrungen aufweist, in welche je ein Flanschansatz (6) mindestens teilweise hineinragt (Fig. 5).
    8. Stempel- oder Prüfplakette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschansatz (10) von einer Sicherungsplatte (9') wegragt, die dazu bestimmt ist, zwischen der Trägerplatte (3) und den Nietköpfen an der dem Plakettenunterteil (1) abgewandten Seite der Trägerplatte (3) angeordnet zu werden (Fig. 6).
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LU (1) LU67016A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1066896A3 (de) * 1999-07-09 2002-02-06 Lucent Technologies Inc. Drehbare Verbindung für Blechteile und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1066896A3 (de) * 1999-07-09 2002-02-06 Lucent Technologies Inc. Drehbare Verbindung für Blechteile und Verfahren zu seiner Herstellung

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LU67016A1 (de) 1973-04-19

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