CH583536A5 - - Google Patents

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CH583536A5
CH583536A5 CH517076A CH517076A CH583536A5 CH 583536 A5 CH583536 A5 CH 583536A5 CH 517076 A CH517076 A CH 517076A CH 517076 A CH517076 A CH 517076A CH 583536 A5 CH583536 A5 CH 583536A5
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CH
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hair
steam
liquid
tubular body
chamber
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CH517076A
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Bristol Myers Co
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Description


  
 



   Die Erfindung betrifft einen Dampffrisierstab mit einem rohrartigen Körper, der zwischen seinem ersten Ende und seinem zweiten Ende eine Aufheizkammer und einen diese Kammer umgebenden Haarwickelabschnitt begrenzt, wobei in dem Haarwickelabschnitt   Öffnungen    vorgesehen sind, die mit der Aufheizkammer in Verbindung stehen, und wobei in der Aufheizkammer eine Heizeinrichtung zum Vedampfen der der Aufheizkammer zugeführten Flüssigkeitsmenge angeordnet ist.



   Die Verwendung von Dampf zur Haarformgebung ist bekannt und es sind schon verschiedene Vorrichtungen, wie Lockenwickler und Frisierstäbe, bekanntgeworden, die Dampf abgeben können, um die Ergebnisse beim Locken und Formgeben von Haar mit Hilfe der Wärmezufuhr zu verbessern.



   Die bekannten Vorrichtung zum Locken von Haar, wie z. B. die erwärmbaren Lockenwickler, werden in einer getrennt ausgebildeten Aufwärmeeinrichtung erwärmt und dann in das Haar eingerollt; obwohl eine verbesserte Formgebung der Frisur erreicht wird, ist doch ein grosser Zeitaufwand für das Frisieren erforderlich und es wird keine Lockenbildung erreicht, die einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit gewachsen ist. Es wurde gefunden, dass Frisiergeräte, die Dampf zusammen mit der Wärme auf die Haare einwirken lassen, zu besseren Frisierergebnissen führen, als sie bei den oben erwähnten Lockenwicklern erreicht werden können; die bekannten Vorrichtungen lassen aber keine hinreichend gesteuerte Dampfmenge auf das Haar einwirken und sind daher von den Verbrauchern für die Lockung von Haar nicht angenommen worden.



   Die bekannten Frisierstäbe konnten keine vorhaltende Lockung des Haares bewirken, da sie entweder fortlaufend während des Formgebungsvorganges Dampf auf die Haare einwirken liessen oder die Dampfmenge, die dem zu formenden Haar zugeführt wurde, nicht abmassen. Die amerikanischen Patentschriften 2 880 299 und 3 220 421 sollen hier als Beispiele für elektrisch aufgeheizte Frisierstäbe genannt werden, die zur Verbesserung der Formgebung des Haares fortlaufend Dampf ausstiessen. Obwohl der Dampf zur Erweichung des Haares beiträgt, ist gerade die nach der Dampfzufuhr erfolgende Entfernung aller Feuchtigkeit aus dem Haar der Grund dafür, dass das um den Frisierstab gewickelte Haar verfestigt wird, so dass ihm eine Lockenbildung aufgeprägt wird, deren Festigkeit grösser ist als bei allen anderen bekannten Verfahren, bei denen keine chemischen Hilfsmittel eingesetzt werden.

  Daher können die bekannten Frisiereinrichtungen, die fortlaufend Dampf ausstossen, nicht zu optimalen Ergebnissen führen. Die amerikanische Patentschrift 2 254 266 betrifft eine elektrisch beheizte Frisiereinrichtung, die nicht abgemessene Dampfmengen in das zu formende Haar hinein abgibt. Während der Entzug der gesamten Feuchtigkeit aus dem Haar durch den Frisierstab zu einer besseren Lockenbildung führt, können optimale Ergebnisse aber nur dann erreicht werden, wenn in ausreichendem Masse Feuchtigkeit dem Haar zugeführt wird, um am Anfang des Behandlungsganges in dem auf den Frisierstab aufgewickelten trockenen Haar die Lockenbildung zu erreichen.



   Um daher mit einem Dampffrisierstab sowohl hinsichtlich der Lockenbildung als auch der Beibehaltung der erzielten Form optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte Dampf innerhalb vorgegebener Grenzwerte bereitgestellt werden. Die bekannten Vorrichtungen litten gerade unter dem Nachteil, dass ungesteuerte und unvorherberechenbare   Dampfmengen    während der Lockenbildung und dem Festigen dieser Formgebung dem Haar zugeführt wurden. Da das menschliche Haar dar überhinaus ein grosses Isoliervermögen besitzt, muss der Dampf aus dem Dampffrisierstab unter beträchtlichem Druck ausgestossen werden, damit alle Haarteile mit ihm in Berührung kommen. Aus diesem Grunde werden bei den meisten der bekannten Dampffrisierstäbe die Dampfaustritts öffnungen so gelegt, dass der Dampf den Frisierstab in radialer Richtung verlässt.

  Der radiale Austritt des Dampfes weist aber den grossen Nachteil auf, dass der Dampf in Berührung mit der Haut des Benutzers tritt und daher diese verbrennen oder verbrühen kann.



   Ein anderes Problem bei den bekannten Dampffrisierstäben ist darin zu sehen, dass bei Verwendung eines schwenkbaren Clipelements zum Festklemmen des Endes eines Haarbuschels an dem Frisierstab und dem anschliessenden Wickeln des Haares über das Clipelement das Entfernen des Haares nach der Lockenbildung und dem Festigen dieser Lockenbildung erschwert wird, da das Ende des Haarbüschels nur freigegeben werden kann, indem das Clipelement von dem Frisierstab fortgeschwenkt wird. Dieses Fortschwenken stellt aber ein Hindernis für das axiale Abziehen des fertig bearbeiteten Haares dar und macht zum Abziehen des Haares von dem Frisierstab ein Abwickeln des Haares von dem Wickelabschnitt erforderlich.



   Es ist daher die Aufgabe der Vorrichtung, einen Dampffrisierstab zu schaffen, der die oben aufgeführten Nachteile nicht aufweist, bei dem also insbesondere abgemessene Flüssigkeitsmengen verdampft und die entsprechenden Dampfmengen dem um den Frisierstab gewickelten Haar zugeführt werden.



   Der erfindungsgemässe Dampffrisierstab ist dadurch gekennzeichnet, dass mit dem einen Ende des rohrartigen Körpers eine Flüssigkeitsabgabeeinrichtung verbunden ist, die einen Vorratsraum für die Bevorratung von Flüssigkeit und eine mit dem Vorratsraum und mit dem Aufheizraum in Verbindung stehende Zumesseinrichtung aufweist, um der Aufheizkammer eine vorgegebene Flüssigkeitsmenge zum Verdampfen zuzuführen, wobei die wasserhaltige Flüssigkeit in der Aufheizkammer verdampft und die vorgegebene Dampfmenge über die Öffnungen auf das um den Wickelabschnitt gewickelte Haar einwirken kann, und dass am zweiten Ende des rohrartigen Körpers ein als Handgriff dienendes Gehäuse vorgesehen ist.



   Mit diesem Dampffrisierstab können innerhalb eines sehr kurzen Zeitintervalls von angenähert 10 sec. in menschlichem Haar Locken ausgebildet und gefestigt werden, wobei diese Formgebung selbst gegenüber hoher Luftfeuchtigkeit eine verbesserte Festigkeit aufweist. Durch die Zumesseinrichtungen wird erreicht, dass der Aufheizkammer des Dampffrisierstabes abgemessene Flüssigkeitsmengen zugeführt werden. Es muss natürlich dafür Sorge getragen werden, dass die Zumesseinrichtung besonders einfach zu betätigen ist.



   Das Clipelement kann gegenüber dem Körper des Frisierstabes verschwenkbar sein, um zu Beginn eines Behandlungsganges die Spitzen eines Haarbüschels um den Frisierstab wickeln zu können und dass es in einer Richtung quer zur Längsachse des Frisierstabes bewegbar ist, um ein axiales Abziehen des geformten Haarbüschels von dem Frisierstab zu ermöglichen. Weiterhin ist vorgesehen, dass das Clipelement auf dem Frisierstab so angeordnet ist, dass es in Richtung auf den Haarwickelabschnitt vorgespannt ist, um ein Haarbüschel an dem Frisierstab zu halten. Weiterhin kann das Clipelement von dem Haarwickelabschnitt in eine dazu parallele, aber einen gewissen Abstand davon aufweisende Lage abgezogen werden, um das Abziehen des um den Frisierstab gewickelten Haares zu erleichtern.

 

   Weiterhin erfolgt das Einpressen der vorgegebenen Dampfmengen in das Haar unter Druck durch die kleinen Öffnungen in dem Haarwickelabschnitt hindurch, so dass die verdampfte Flüssigkeit in die Haare eindringen und als Erweicher wirken kann und danach durch die von dem Haarwickelabschnitt aufgebrachte Wärme innerhalb einer Zeit von 5 bis 15 sec.  



  entfernt wird, um dem Haar eine neue Formgebung zu geben.



   Die Öffnungen sind vorzugsweise so angeordnet, dass die Dampfstrahlen im wesentlichen tangential aus dem Frisierstab austreten. Dies wird dadurch erreicht, dass die Öffnungen für den Austritt der verdampften Flüssigkeit in den Seitenwandungen von Nuten angeordnet sind, die sich in axialer Richtung des Frisierstabes erstrecken.



   Der Hauptvorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass der Dampf in abgemessenen Mengen auf das um den Frisierstab gewickelte Haar einwirken kann. Die mit dem erfingemässen Frisierstab Haar einwirken kann. Die mit dem erfindungsgemässen Frisierstab erreichte Lockenbildung zeigt eine erhöhte Festigkeit, insbesondere gegenüber hoher Luftfeuchtigkeit. Die Lockenbildung kann in dem Haar innerhalb sehr kurzer Zeit erreicht werden. Das geformte Haar kann sehr leicht von dem Frisierstab gezogen werden. Die Zumesseinrichtung kann durch den Benutzer auf einfachste Weise betätigt werden. Das Haar kann auch um den Frisierstab gewickelt werden, wenn dieser warm ist. Der Vorratsraum für die zu verdampfende Flüssigkeit kann leicht aufgefüllt werden.

  Der Aufbau des Frisierstabes führt zu einer schlanken und kompakten Formgebung, wobei die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung koaxial zum Rest des Frisierstabes an einem Ende desselben angeordnet ist.



   Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Figuren in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise beschrieben werden. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des Dampffrisierstabes,
Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch den Dampffrisierstab gem. Fig. 1, wobei die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung betätigt ist,
Fig. 2a einen Schnitt längs der Linie 2a-2a der Fig. 2,
Fig. 3 einen Teillängsschnitt durch den in der Fig. 1 gezeigten Frisierstab, wobei sich ein Clipelement in einer für das leichte Abziehen des geformten Haarbüschels geeigneten Lage findet,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie   44    der Fig. 3,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer für die Vorspannung des Clipelementes in Richtung auf den Haarwickelab schnitt zu benutzten Blattfeder,
Fig.

   6 und 7 zeigen Teilschnitte durch die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 der Fig. 6,
Fig. 9 und 10 zeigen Teillängsschnitte durch die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung einer dritten Ausführungsform,
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 9 und
Fig. 12 einen Längsschnitt durch die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung einer weiteren Ausführungsform.



   Zu dem in der Fig. 1 gezeigten Dampffrisierstab 20 gehört ein rohrartiges Gehäuse 22, das aus einem oberen Gehäuseteil 24 und einem unteren Gehäuseteil 26 besteht. Die beiden Gehäuseteile sind durch Schrauben 27 miteinander verbunden, die durch zylindrische Führungen 28 im unteren Gehäuseteil geführt sind und in mit Gewindebohrungen versehenen Führungen 29 am oberen Gehäuseteil 24 eingreifen. Die Formgebung des Gehäuses ist so gewählt, dass es als Handgriff dienen kann. Ein Betätigungshebel 30 ist schwenkbar im Gehäuse derart gelagert, dass er ohne Schwierigkeiten von der das Gehäuse 22 haltenden Hand betätigt werden kann. Wie am besten aus der Fig. 4 ersichtlich ist, besitzt der Betätigungshebel zueinander parallele Seitenwände 32 und 34, die sich von einer Deckwand 36 nach unten in das Gehäuse 22 hineinerstrecken.

  Im unteren Bereich einer jeden Seitenwand 32 bzw. 34 erstreckt sich ein zylindrischer Ansatz 38 quer nach aussen. Die Deckwand 36 erstreckt sich von einer Vorderwand 40, an der mittels Schrauben 44 ein Clipelement 42 befestigt ist, zu einer Rückwand 46, in der eine gewölbte Ausnehmung 48 ausgebildet ist, und endet in einem abgesetzten Endabschnitt 50. In dem oberen Gehäuseteil 24 ist eine Öffnung 52 zur Aufnahme des Betätigungshebels 30 ausgebildet. Der abgesetzte Endabschnitt 50 kann sich zwischen einem Anschlag 54, der den maximalen Öffnungswinkel des Betätigungshebels 30 und damit des Clipelementes 42 festlegt, und einer abgesetzten Verriegelungsstufe mit den Flächen 56 und 58 bewegen, die in dem oberen Gehäuseteil 24 ausgebildet sind.



   Das obere Gehäuseteil 24 weist zwei Seitenwände 60 auf, in denen jeweils eine Ausnehmung 62 ausgebildet ist. Jede Ausnehmung 62 weist gekrümmte Endabschnitte auf, wobei die Verbindungslinie der Krümmungsmittelpunkte der beiden Endabschnitte mit der Längsachse des Dampffrisierstabes 20 einen Winkel einschliesst. In vergleichbarer Weise weist das untere Gehäuseteil 26 zwei Seitenwände 64 auf, in denen jeweils eine Ausnehmung 66 ausgebildet ist, deren gekrümmte Endabschnitte mit den gekrümmten Endabschnitten der Ausnehmungen 62 ausgefluchtet sind. Die Ausnehmungen 62 und 66 bilden zusammen Kanäle 68, die sich unter einem Winkel von der Achse des Frisierstabes forterstrecken.

  Die Kanäle 68 sind so breit, dass die zylindrischen Ansätze 38 des Betätigungshebels 30 in ihnen gleiten können, wodurch ein Verschwenken des Betätigungshebels um die Ansätze 38 und ein Verschieben auf der Achse des Frisierstabes heraus möglich ist, wenn auf die Rückwand 46 eine parallel zur Achse des Frisierstabes gerichtete Kraft aufgebracht wird, die zu einer Aufwärtsbewegung der Ansätze 38 in den Kanälen 68 führt.



   Eine S-förmig gekrümmte Plattfeder 70 (vgl. Fig. 5) ist so angeordnet, dass sie den Betätigungshebel 30 in den Fig. 1 und 3 im Gegenuhrzeigersinne beaufschlagt. Die Plattfeder 70 weist einen gekrümmten Endabschnitt 72 auf, der am abgesetzten Endabschnitt 50 des Betätigungshebels 30 verankert ist, und einen zweifach gebogenen Endabschnitt 74, der in einer im oberen Gehäuseteil ausgebildeten Öffnung 76 verankert ist. Der abgesetzte Endabschnitt 50 des Betätigungshebels 30 weist eine nach unten abhängende Lippe 78 auf, die zusammen mit einer Rippe 80 den Endabschnitt 72 der Feder 70 sicher festhält, so dass die Feder 70 nicht nur den Betätigungshebel 30 an dem Gehäuse 22 herauszudrücken sucht, sondern den Betätigungshebel 30 auch im Gehäuse 22 nach hinten drückt, um die Ansätze 38 federnd in den unteren rückwärtigen Abschnitten der Kanäle 68 zu halten.



   Am hinteren Ende des Gehäuses 22 ist eine Öffnung 82 vorgesehen, in der ein Gummistopfen 83 eingebracht ist, durch den elektrische Zuleitungen 84 und 86 in das Gehäuse eingeführt sind. Die elektrischen Zuleitungen 84 und 86 sind über eine Reihenschaltung, bestehend aus einem Heizelement 88, einem Thermostaten 90 und einer Schmelzsicherung 92, miteinander verbunden, wobei der Serienschaltung eine Neonlampe 94 parallel geschaltet ist. Das Heizelement 88 kann vorzugsweise ein Keramikkörper sein, auf dem Widerstandsdraht aufgewickelt ist. Die Neonlampe 94 ist in einer Aufnahme 96 auf der Oberseite des Gehäuseteils 24 in der Nähe des Betätigungshebels eingebracht und durch eine farbige Linse 98 abgedeckt, so dass bei Anlegen des Frisierstabes 90 an Spannung die Lampe 94 aufleuchtet und dieses Aufleuchten durch die Linse 98 hindurch beobachtet werden kann.

 

   Am vorderen Ende des Gehäuses 22 weist das untere Gehäuseteil 26 eine nach innen gewandte Lippe 100 auf, die ein äusseres rohrartiges Bauteil 102 berührt. An seinem in das Gehäuse 22 eingeführten Ende ist das äussere rohrartige Bauteil 102 mit Öffnungen versehen, durch die bestimmte der zylindrischen Führungen 28 und 29 im unteren bzw. oberen Gehäuseteil greifen können. Weiterhin ist ein inneres rohrartiges Bauteil 106 vorgesehen, das ebenfalls in seinem in das Rohr eingeführten proximalen Ende 108 mit Öffnungen versehen ist, durch die die eben erwähnten Führungen 28 und 29  ebenfalls greifen können. Das äussere rohrartige Bauteil 102 dient als Arbeitskörper des Frisierstabes und weist daher einen Wickelabschnitt 110 auf, um den das zu behandelnde Haar gewickelt wird. Der Wickelabschnitt 110 umgibt eine Aufheiz- bzw. Dampfkammer 112.

  Das innere rohrartige Bauteil 106 ragt mit seinem vom Handgriff abgewandten Ende 114 in die Dampfkammer 112 hinein und stützt dort das Heizelement 88 ab, das eine zylindrische rohrartige Formgebung aufweist. Das Heizelement 88 weist eine Bohrung 116 auf, in der der Schaft 118 eines Spitzenerwärmers 120 eingebracht ist. Der Kopf des   Spitzenerwärmers    120 ist mit dem vom Handgriff abgewandten Ende 114 des inneren rohrartigen Bauteils in geeigneter Weise hermetisch abgedichtet verbunden. Diese Verbindung kann z. B. durch Hartlöten aufgebaut werden. Der Kopf des Spitzenerwärmers 120 ist mit einer gezahnten konkaven Aufnehmung 122 versehen. Der Spitzenerwärmer 120 ist aus einem hochwärmeleitenden Material wie z. B.

  Kupfer hergestellt und der Schaft 118 steht in Wärmeaustauschberührung mit dem Heizelement 88, so dass der Kopf des Spitzenerwärmers 120 eine der Temperatur des Heizelementes 88 vergleichbare Temperatur weit über   100"    C erreicht. In das andere freie Ende der Bohrung 116 ist ein Abschnitt 123 kleinen Durchmessers eines Federclips 124 eingebracht, wobei für einen guten mechanischen Kontakt mit der Innenfläche der Bohrung gesorgt wird. Der Federclip 124 weist einen Abschnitt 126 mit grossem Durchmesser auf, an dem der Thermostat 90 und die Schmelzsicherung 92 befestigt sind. Der Thermostat 90 ist vorzugsweise ein üblicher Bimetall Schalter. Der Federclip 124 ist vorzugsweise aus einem federelastischen Material wie z. B.

  Phosphorbronze oder Berylliumkupfer hergestellt, damit ein guter Kontakt zwischen dem Heizelement, dem Thermostat 90 und der Schmelzsicherung 91 hergestellt wird, der zu einer maximalen Wärmeleitung führt. Das innere rohrartige Bauteil 106 weist gegenüber dem äusseren rohrartigen Bauteil 102 einen solchen Abstand auf, dass das äussere rohrartige Bauteil 102 mehr durch Strahlung als durch Leitung erwärmt wird, so dass das Heizelement mit den für eine Dampferzeugung erforderlichen hohen Temperaturen betrieben werden kann. Eine Abdichtung zwischen dem inneren rohrartigen Bauteil und dem äusseren rohrartigen Bauteil wird durch eine Dichtung 128 erreicht, wie es in der Fig. 1 dargestellt ist.

  Das Heizelement, die Schmelzsicherung und der Thermostat sind im inneren rohrartigen Bauteil 106 durch ein hochtemperaturfestes Silicongummi 130 gesichert, das gleichzeitig auch das zugeordnete Ende des Heizelementes abdichtet, so dass insgesamt eine wasserdichte Anordnung erreicht wird.



   Der   Haassvickelabschnitt    110 des rohrartigen Bauteils 102 ist mit einer Vielzahl von sich in Längsrichtungen erstreckenden Axialnuten 132 versehen, wobei jede der Nuten mit mehreren in Längsrichtung verteilt angeordneten Öffnungen 134 versehen ist, wie es am besten aus der Fig. 2a ablesbar ist. Die Nuten 134 weisen Seitenwände auf, in denen diese Öffnungen ausgebildet sind, so dass die durch die Öffnungen 134 austretenden Strahlen des in der Dampfkammer 112 erzeugten Dampfes mit der jeweiligen Radialrichtung einen Winkel einschliessen und fast tangential austreten, um ein Versengen der Kopfhaut des Benutzers zu vermeiden. Die Nuten 132 ermöglichen eine Dampfverteilung, selbst wenn das Haar eng um den Haarwickelabschnitt 110 herumgewickelt ist.

  Das äussere rohrartige Bauteil 102 ist vorzugsweise aus rostfreiem Stahl oder einem anderen metallischen Material hergestellt, das gegen Korrosion geschützt ist. Die   Aussenfläche    wird vorzugsweise mit einem die Reibung herabsetzenden Material überzogen. Hierfür eignet sich vorzugsweise Polytetrafluoräthylen.



   Das längliche Clipelement 42 erstreckt sich längs des äusseren rohrartigen Bauteils 102 und weist einen gekrümmten Querschnitt auf, so dass es sich dicht an die Oberfläche des rohrartigen Bauteils 102 anlegen kann. Das Clipelement 42 ist in seinem mittigen Abschnitt mit einem länglichen Schlitz 136 versehen, so dass der austretende Dampf auch weitere aufgewickelte   Haarschichten    erreichen kann, wie es weiter unten diskutiert wird. Das Clipelement 42 ist vorzugsweise mit einem die Reibung herabsetzenden Werkstoff, wie z. B. Poly   tetrafluoräthylen,    überzogen. Um die Befestigung mittels der Schrauben 44 am Betätigungshebel 30 zu verbessern, ist das Clipelement 42 mit einer Abstufung 138 versehen. Normalerweise wird das Clipelement 42 gegen den Haarwickelabschnitt 110 des äusseren rohrartigen Bauteils 102 gedrückt.

  Durch das Niederdrücken des Betätigungshebels kann das Clipelement 42 von dem Haarwickelabschnitt 110 fortgeschwenkt werden, während es gleichzeitig von dem Haarwickelabschnitt 110 in einer Richtung quer zur Längsachse des Frisierstabes fortbewegt werden kann, indem die Ansätze 38 des Betätigungshebels in den Kanälen 68 gleitend verschoben werden.



   An dem vom Gehäuse 22 abgewandten Ende 142 des äusseren rohrartigen Bauteils 102 ist eine Flüssigkeitsabgabeeinrichtung 140 vorgesehen. Dazu gehört eine Hülse 144, die an ihrem einen Ende 146 mit sich in Längsrichtung erstreckenden und an einer Schulter endenden Rippen versehen ist.



  Das Ende 146 der Hülse 144 wird in das freie Ende des äusseren rohrartigen Bauteils 102 hineingepresst, bis das vom Gehäuse 122 abgewandte Ende 142 des rohrartigen Bauteils auf der Schulter 148 aufsitzt. Dann gewährleistet der Eingriff   zwischen    den auf dem Ende 146 ausgebildeten Rippen und der Innenflächen des äusseren rohrartigen Bauteils einen sicheren Presssitz. Die innere Bohrung der Hülse 144 ist abgestuft, so dass ein Abschnitt 150 kleineren Durchmessers sich über den grösseren Teil der Hülse erstreckt, während ein Abschnitt 152 grösseren Durchmessers im Bereich des Endes 146 vorgesehen ist. Eine Vorratsraum-Verschlusskappe 154 ist mit einer mit einem Innengewinde versehenen Schürze 156 versehen, die sich von einem Oberteil 158 forterstreckt.

  Auf der Aussenfläche der Schürze 156 ist ein Keil 160 vorgesehen, der in eine Nut 162 auf der Innenfläche des Abschnittes 152 mit grossem Durchmesser der Hülse 144 eingreifen kann. Die Vorratsraum-Verschlusskappe 154 ist mit einer mittigen Öffnung 164 durch das Oberteil 158 hindurch versehen, die mit einer kreisförmigen Ausnehmung 166 in dem Oberteil 158 in Verbindung steht.



   Ein Vorratsraum-Bauteil 168 weist einen Endabschnitt 170 auf, der sich aus der Hülse 144 herauserstreckt, und weist im übrigen einen äusseren Durchmesser auf, der ein Einschieben unter Gleiteingriff in die Hülse 144 ermöglicht. Das Vorratsraum-Bauteil 168 weist einen Füllabschnitt 172 mit einem Aussengewinde auf, auf das die Vorratsraum-Verschlusskappe 154 aufgeschraubt werden kann. Ein Dichtring 174 wird zwischen Füllabschnitt 172 und Verschlusskappe 154 eingebracht, damit der Vorratsraum abgedichtet werden kann.



   Ein Docht 176 aus einem gegenüber höheren Temperaturen beständigen Dochtfilz erstreckt sich mit einem Schaft 178 in den Innenraum des Vorratsraumbauteils 168 hinein. Der Schaft trägt an seinem freien Ende eine Beschwerung 179, die hinreichend schwer ist, damit sich das Ende des Schaftes 178 unter dem Einfluss der Schwerkraft verbiegt, so dass eine Berührung des Dochtes mit der Flüssigkeit in dem Vorratsraum stets sichergestellt ist. Der Schaft 178 erstreckt sich durch die Öffnung 164 der Verschlusskappe 154 hindurch und geht in einen sich ausserhalb des Vorratsraumes befindlichen Kopf 180 über. Der Kopf 180 ist mit einer konischen Oberfläche versehen, die der Formgebung der gezahnten konkaven Ausnehmung 122 in den Kopf des Spitzenerwärmers 120 angepasst ist. 

  Eine Druckfeder 182 ist im vorgespannten Zustand in dem vom Handgriff abgewandten Endabschnitt des äusseren rohrartigen Bauteils 102 eingebracht und stützt sich einerseits auf den von den Nuten 132 in dem   äusseren rohrartigen Bauteil 102 gebildeten Schultern und anderseits auf der Verschlusskappe 154 ab, um die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung 140 von der Heizeinrichtung fortzudrücken.



   Bei Verwendung des Dampffrisierstabes wird der im Vorratsraumbauteil 168 ausgebildete Hohlraum mit einer für die Verdampfung geeigneten Flüssigkeit gefüllt, indem die Verschlusskappe 154 von dem Vorratsraumbauteil 168 abgeschraubt wird. Das Bauteil 168 kann dann axial aus der Hülse 144 herausgezogen und danach mit der zu verdampfenden Flüssigkeit aufgefüllt werden. Danach wird das Bauteil 168 wieder in die Hülse 144 eingeschoben und mit der Verschlusskappe 154 verschraubt, bis durch Beaufschlagung des Dichtringes 174 eine hinreichende Abdichtung erzielt wird.



   Bei Gebrauch wird der Dampffrisierstab 20 vorzugsweise zunächst auf eine gewünschte Temperatur aufgeheizt, vorzugsweise auf eine Temperatur zwischen 60 und   140 C.    Die Temperatur des Heizelementes 88 wird in üblicher Weise durch den Thermostaten 90 geregelt, wobei die Schmelzsicherung 92 einen Schutz gegen Schädigung des Haares gewährleistet, wenn ein oberer Temperaturgrenzwert von dem Heizelement erreicht wird, z. B. bei fehlerhaftem Arbeiten des Thermostaten oder bei Ausfall desselben. Die Neonlampe 94 leuchtet auf, um der Benutzungsperson anzuzeigen, dass der Dampffrisierstab aufgeheizt wird. Es ist auch möglich, dass die Neonlampe mit dem Thermostat 90 oder einer geeigneten Zeitsteuereinrichtung zusammengeschaltet wird, so dass sie nur dann aufleuchtet, wenn der Dampffrisierstab 20 die gewünschte Temperatur erreicht hat.

  Wenn der Dampffrisierstab die gewünschte Temperatur erreicht hat, wird eine Haarlocke um den Haarwickelabschnitt 110 des äusseren rohrartigen Bauteils 102 gewickelt, wobei die Haarspitzen der Locke auf dem Haarwickelabschnitt 110 festgelegt werden können, indem durch Niederdrücken des Betätigungshebels zunächst das Clipelement 42 von dem Haarwickelabschnitt fortgeschwenkt, danach die Büschelspitzen unter das Clipelement gelegt werden und danach der Betätigungshebel freigegeben wird, so dass das Haar durch die Vorspannung der Feder 70 gegen die   Aussenfläche    des Haarwickelabschnitts gedrückt wird. In dieser Lage wird der Betätigungshebel und damit das Clipelement durch den Eingriff des abgesetzten Abschnittes 50 mit der Fläche 58 gehalten. Danach wird die ganze Locke um den Dampffrisierstab über das Clipelement 42 gewickelt, indem der Frisierstab gedreht wird.

  Es ist klar, dass bereits während des Aufwickelns des Haares auf den bereits aufgeheizten Frisierstab der Feuchtigkeitsgehalt des Haares verringert wird.



  Nachdem die Locke zur Gänze auf den Haarwickelabschnitt 110 aufgewickelt worden ist, wird das Vorratsraumbauteil 168 entgegen der Wirkung der Druckfeder 182 axial nach innen bewegt, bis der Kopf 180 des Dochtes 176 die konkave gezahnte Ausnehmung 122 des Spitzenwärmers 120 berührt.



  Durch die Berührung des Kopfes 180 mit der Ausnehmung 122 wird die in dem Kopf befindliche Flüssigkeit 180 verdampft, so dass in der Dampfkammer 112 eine abgemessene Dampfmenge erzeugt wird, ohne dass in die Dampfkammer auch auf andere Weise Flüssigkeit eingeführt wird. Die gezahnte konkave Formgebung des Kopfes des Spitzenwärmers 120 bietet eine vergrösserte Berührfläche mit dem Docht 176, so dass es zu einer schnelleren Erzeugung des Dampfes kommt.



  Darüber hinaus verhindert die Vezahnung eine thermische Isolation durch das Ansammeln von Calzium oder anderen Verunreinigungen in der zu verdampfenden Flüssigkeit. Die Beschwerung 179 an dem Ende des Dochtes 176 folgt der Schwerkraft und damit auch der Flüssigkeit in dem Vorratsraum unabhängig von der Lage, in der der Dampffrisierstab gehalten wird. Der Docht nimmt die Flüssigkeit auf und beschickt den Kopf 180 mit der Flüssigkeit infolge der Kapillarwirkung, so dass nach Verdampfung der Flüssigkeit in dem Kopf 180 zur Abgabe einer vorgegebenen abgemessenen Dampfmenge für die Bearbeitung des Haares und nach der Freigabe des Vorratsraumbauteiles 168, was zu einem Entfernen des Dochtes von dem Spitzenwärmer 120 durch die Feder 182 führt, der Kopf erneut mit Strömungsmittel beschickt wird.



   Die Dampfkammer 112 wird einerseits durch die Vorratsraumverschlusskappe 154 und am anderen Ende durch die Dichtung 128 begrenzt, d. h. zu ihr gehört der schmale Ringraum zwischen dem inneren rohrartigen Bauteil 106 und dem äusseren rohrartigen Bauteil 102. Dem entsprechend tritt der in der Dampfkammer 112 erzeugte Dampf aus dem Dampffrisierstab durch die im wesentlichen tangential ausgerichteten Öffnungen 134 in den Seitenwänden der Axialnuten 132 aus.



  Die verdampfte Flüssigkeit durchsetzt und erweicht das um den Dampffrisierstab gewickelte Haar und tritt durch den Schlitz 136 in dem Clipelement 42 in die Haarschichten ein, die über das Clipelement gewickelt sind.



   Innerhalb eines Zeitintervalls von 5 bis 15 sec., normalerweise 10 sec., verdampft die von dem rohrartigen Bauteil 102 abgegebene Wärme die dem Haar zugeführte Feuchtigkeit, um dem Haar eine Locke aufzuprägen . Danach wickelt der Benutzer die geformte Haarlocke um eine halbe Wicklung ab und beaufschlagt die Rückwand 46 des Betätigungshebels 30 mit einer Kraft, was durch die Ausnehmung 48 erleichtert wird;

   die Kraft lässt die Ansätze 38 des Betätigungshebels 30 sich in den Kanälen 68, welche gegenüber der Achse des rohrartigen Gehäuses geneigt sind, nach oben bewegen, so dass das Clipelement 42 sich quer zur Längsachse des rohrartigen Bauteils 102 in eine Lage bewegt, in der sich das Clipelement parallel zum Haarwickelabschnitt 110 erstreckt und von diesem einen Abstand von ungefähr 1,6 mm (1/16") aufweist (vgl.   Fig. 3).    Der abgesetzte Endabschnitt 50 des Betätigungshebels 30 bewegt sich dann in Eingriff mit der Fläche 56 des oberen Gehäuseteils 24, so dass Betätigungshebel und Clipelement in einer festen Lage gehalten werden.



  In dieser Lage kann die geformte Haarlocke leicht in axialer Richtung von dem Frisierstab abgezogen werden, ohne dass dieses Abziehen durch das Clipelement 42 behindert wird.



  Die Hülse 144 verjüngt sich vorzugsweise zu ihrem freien Ende hin, um das axiale Abziehen des behandelten Haares zu erleichtern.



   In den Fig. 6, 7 und 8 ist eine andere Ausführungsform der Flüssigkeitsabgabeeinrichtung dargestellt. Die dort gezeigte Flüssigkeitsabgabeeinrichtung 200 weist ein Zufuhrbauteil 202 auf, dessen eines Ende 204 einen solchen Durchmesser aufweist, der einen Pressitz mit dem vom Handgriff abgewandten Ende 142 des äusseren rohrartigen Bauteils 102 ermöglicht. Das Zufuhrbauteil 202 weist einen zylindrischen Nippel 206 auf, der in eine Öffnung eines Vorratsgehäuses 208 eingeschoben werden kann, wobei eine Abdichtung durch einen O-Ring 210 erzielt wird, der in eine Nut in der Oberfläche des zylindrischen Nippels 206 eingebracht ist. In dem Vorratsgehäuse 208 ist ein dünner elastischer Beutel 212 eingebracht, der mit der zu verdampfenden Flüssigkeit gefüllt ist. 

  In dem von dem Zufuhrabschnitt 202 abgewandten geschlossenen Ende des Vorratsgehäuses 208 sind mehrere Belüftungsöffnungen 214 ausgebildet, so dass die   Aussenfläche    des Beutels 212 vom atmosphärischen Druck beaufschlagt wird. Das Vorratsgehäuse ist in seinem Inneren mit einer ringförmigen Schulter 216 versehen. In dem Abschnitt grösseren Durchmessers des Vorratsgehäuses 208 gleitet ein kreisförmiger Kolben 218, wobei zwischen der Innenwandung des Vorratsgehäuses 208 und der Mantelfläche des Kolbens ein Dichteingriff durch einen in eine Nut in der Mantelfläche eingebrachten O-Ring 220 erzielt wird. Der Kolben 218 drückt einen Randflansch des Beutels 212 gegen die Schulter 216.

  Ein Kernstück 222 ist mittig in einer Öffnung  im Kolben 218 angeordnet und weist in seiner Umfangsfläche 4 gleichabständige Nuten 224 auf, die eine Verbindung zwischen dem Innenraum des Beuteis 212 und einer Kammer 226 ermöglichen, die von dem Kolben 218 und der freien Stirnfläche des zylindrischen Nippels 206 begrenzt wird.



  Das Kernstück 222 weist einen Querkanal 228 auf, der eine Verbindung zwischen der Kammer 226 und einem Axialkanal 230 ermöglicht, welcher Kanal mit der Dampfkammer 112 in dem rohrartigen Bauteil 102 des Dampffrisierstabes über ein Schnabelventil 232 und einen Kanal 234 in dem Zufuhrbauteil 202 in Verbindung steht. Zwischen den Kolben 218 und dem freien Ende des Nippels 206 ist eine Druckfeder 236 in zusammengepresstem Zustand eingebracht, um den Kolben 218 normalerweise von dem Nippel 206 fortzudrücken, so dass die Kammer 226 ein vorgegebenes Volumen einnimmt.



   Um den Vorratsraum in der Flüssigkeitsabgabeeinrichtung 200 zu füllen, wird das den dünnen elastischen Vorratsbeutel 212 enthaltende Vorratsgehäuse 208 aus dem Dampffrisierstab durch Abziehen des Vorratsgehäuses 208 von dem Nippel 206 entfernt. Danach wird der Beutel 212 bis zum Rand mit der zu verdampfenden Flüssigkeit gefüllt und der Kolben 218 und das Kernstück werden in das Innere des Vorratsgehäuses 208 hineingepresst, so dass die durch das Einbringen des Kolbens und des Kernstückes verdrängte Flüssigkeit den elastischen Vorratsbeutel 212 aufweitet und die Kammern und Kanäle der Flüssigkeitsabgabeeinrichtung   aufgefüllt.    Der O-Ring 220 auf dem Kolben 218 baut einen Eingriff mit der Bohrung des Vorratsgehäuses 203 auf, der das Vorratsgehäuse 208 auf dem Nippel 206 und damit am Körper des Dampffrisierstabes hält.



   Nachdem Haar um den Dampffrisierstab herumgewickelt worden ist, wird die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung 200 in der Weise betätigt, dass das Vorratsgehäuse 208 in Richtung auf den Körper des Dampffrisierstabes gedrückt wird, um die Feder 236 zusammenzudrücken und damit Flüssigkeit durch die Kanäle 228 und 230, den Kolben 118 und das Kernstück 222 hinauszudrücken, wie es in der Fig. 7 dargestellt ist. Der Kolben 218 und das Kernstück 222 bilden eine Pumpe zur Abgabe einer vorgebenen Flüssigkeitsmenge. Der Druck der sich im Kanal 230 befindlichen Flüssigkeit führt zu einem Öffnen des federnd nachgiebigen, geschlossenen Schnabelventils 232 und damit zu einer Zufuhr einer vorgegebenen Flüssigkeitsmenge in die Dampfkammer 112 zur Verdampfung in derselben und zur Zufuhr zum Haar durch die Öffnungen in dem rohrartigen Körper des Dampffrisierstabes.

  Wenn das Vorratsgehäuse 208 entlastet wird, führt die Druckfeder 236 den Kolben 218 in seine in der Fig. 6 gezeigte Ruhelage zurück und die elastische Kraft des Vorratsbeutels 212 zusammen mit dem einwirkenden atmosphärischen Druck zwingt Flüssigkeit aus dem Vorratsraum durch die Kanäle 224 in die Kammer 226 und die Kanäle 228 und 230 hinein. Die Kraft des elastischen Vorratsbeutels 212 zusammen mit dem atmosphärischen Druck, der über die Belüftungsöffnungen 214 einwirkt, reicht aber nicht zu einem Öffnen des elastischen Schnabelventils 232 aus.



   Eine weitere Ausführungsform der Flüssigkeitsabgabeeinrichtung, die bei einem Dampffrisierstab Anwendung finden kann, ist in den Fig. 9, 10 und 11 gezeigt. Die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung 300 weist ein Zufuhrbauteil 302 auf, das in Presssitz in das äussere rohrartige Bauteil 102 des Dampffrisierstabes gemäss Fig. 1 eingebracht werden kann, so dass das von dem Gehäuse 22 abgewandte Ende 142 auf einer ringförmigen Schulter 304 längs des Umfanges des Zufuhrbauteils 302 aufsitzt. Das Zufuhrbauteil 302 weist einen Abschnitt 306 kleineren Durchmessers auf, in dem eine mittige zylindrische Kammer 308 ausgebildet ist. Eine Hülse 310 umgibt ein Vorratsraumbauteil 312. Die Hülse 310 ist an einer Schulter 314 des Zufuhrbauteils 302 befestigt, die der Schulter 304 gegenüberliegt. Desgleichen ist die Hülse mit dem Vorratsraumbauteil 312 verbunden.

  Das freie Ende des Vorratsraumbauteils ist mit einem Innengewinde versehen, in das eine Verschlusskappe 316 mit Aussengewinde einschraubbar ist.



  Die Verschlusskappe ist auf ihrer Mantelfläche abgestuft und liegt mit der Stufenschulter auf der Ringfläche der Hülse 310 auf. In der Verschlusskappe 316 ist eine Ausnehmung 318 ausgebildet, die einen Kopf 320 einer Kolbenstange 322 aufnimmt. An ihrem anderen Ende trägt die Kolbenstange 322 einen Kolben 324, der innerhalb der Kammer 308 verschiebbar ist. Ein Kolben 326 ist auf der Kolbenstange 322 axial verschieblich gelagert und wird von der Verschlusskappe 316 durch eine Druckfeder 328   fortgedrängt,    die zwischen Kappe und Kolben eingebracht ist. In dem Zufuhrbauteil 302 sind eine mittige Axialbohrung 330, die mit der Kammer 308 in Verbindung steht, und zwei Zweigleitungen 332 und 334 ausgebildet, die eine Verbindung der Kammer 308 mit der Dampfkammer 112 des Dampffrisierstabes ermöglichen.

  Die Verbindung zwischen den Leitungen 330 und 332, 334 wird durch einen Ventilkörper 336 gesteuert, der federnd gegen seinen Ventilsitz 338 durch eine Schraubenfeder 340 gedrückt wird. Die Schraubenfeder 340 wird im zusammengedrückten Zustand zwischen dem Ventilkörper 336 und einer in das Zufuhrbauteil 302 eingeschraubten Stellschraube 342 unter Vorspannung gehalten, wobei mit Hilfe der Stellschraube die Spannung, mit der der Ventilkörper gegen den Ventilsitz gedrückt wird, eingestellt werden kann.



   Um den Vorratsraum der Flüssigkeitsabgabeeinrichtung 300 zu füllen, wird die Verschlusskappe 316 von dem Vorratsraumbauteil 312 abgeschraubt und der Vorratsraum wird mit der zu verdampfenden Flüssigkeit gefüllt. Danach wird der Kolben in den Vorratsraum eingesetzt und die Verschlusskappe wird auf das Vorratsraumbauteil 312 aufgeschraubt; es ist ersichtlich, dass der Kolben 326 eine bewegliche Wand zur Begrenzung des Vorratsraumes bildet, um die in diesem befindliche Flüssigkeit unter Druck zu halten.



   Nachdem das Haar in der oben beschriebenen Weise um den Dapffrisierstab herumgewickelt worden ist, drückt der Benutzer nur den Kopf 320 in die Ausnehmung der Verschlusskappe 316 hinein (vgl. Fig. 10), um den Kolben 324 in der Kammer 308 zu verschieben und damit eine zu verdampfende vorgegebene Flüssigkeitsmenge durch die Leitung 330 auszupressen. Der Kolben 324 bildet zusammen mit dem Zufuhrbauteil 302 eine Pumpe für die Abgabe einer abgemessenen Flüssigkeitsmenge. Die für das Niederdrücken des Kolbens aufgebrachte Kraft überwindet die Vorspannung der Feder 340 und führt zu einem Abheben des Ventilkörpers 336 von dem Ventilsitz 338, so dass die zuzuführende Flüssigkeitsmenge durch die Zweigleitungen 332 und 334 in die Dampfkammer 112 des Dampffrisierstabes gemäss Fig. 1 eintreten kann, um dort verdampft zu werden. 

  In der Fig. 10 ist der Ventilkörper 336 in seiner abgehobenen Stellung gezeigt.



   Bei Freigabe der Kolbenstange 322 bewegt die Rückstellkraft der Feder 321, die zwischen dem Kopf 320 und dem Boden der Ausnehmung 318 um die Kolbenstange 322 herum angeordnet ist, die Kolbenstange 322 in ihre Ruhestellung zurück und die Federkraft der Feder 328 führt zu einem Auffüllen der Kammer 308 mit Flüssigkeit für den nächsten Behandlungsgang. Es ist klar, dass der Druck der Feder 328 nicht ausreichen sollte, um die von der Feder 340 aufgebrachte Kraft zu überwinden, da sonst der Ventilkörper 336 abheben würde.



   Eine weitere Ausführungsform der Flüssigkeitsabgabeeinrichtung, die bei einem Dampffrisierstab verwendet werden kann, ist in der Fig. 12 dargestellt. Diese Flüssigkeitsabgabeeinrichtung 400 weist einen Zufuhrbauteil 402 auf, der mit einem Endabschnitt 404 im Presssitz in dem vom Gehäuse 22  abgewandten Ende des äusseren rohrartigen Bauteils 102 des Dampffrisierstabes sitzt. Das Zufuhrbauteil 402 besitzt einen Nippel 405, in dem ein mittiger Kapillarkanal 406 für die Abfuhr von Flüssigkeit aus einem Vorratsraum erfolgen kann, welcher von einer hohlen Verschlusskappe 408 bestimmt wird. Die Verschlusskappe 408 ist mit einem Innengewinde versehen, so dass die Kappe auf einem Aussengewindeabschnitt des Nippels 406 aufschraubbar ist. Der Vorratsraum wird durch die Bodenfläche der Kappe 408 und die freie Stirnfläche des Nippels 405 und durch die innere Mantelfläche der Kappe 408 begrenzt.

  Auf der   Aussenfläche    der Kappe 408 ist eine Indexmarkierung vorgesehen, um die Abgabe einer vorgegebenen und in dem Dampffrisierstab zu verdampfenden
Flüssigkeitsmenge zu erleichtern.



   Um den Vorratsraum zu füllen, braucht nur die Verschlusskappe 408 vom Nippel 405 abgeschraubt und mit der zu verdampfenden Flüssigkeit gefüllt zu werden. Danach wird die Verschlusskappe 408 wieder auf den Nippel 405 so lange aufgeschraubt, bis keine Luft mehr in dem Vorratsraum verbleibt. Es ist klar, dass infolge des Kapillarquerschnitts des Kanals 406 in dem Zufuhrbauteil 402 ohne Drehen der Verschlusskappe keine Flüssigkeit aus dem Vorratsraum der Heizkammer zugeführt wird.



   Nachdem das Haar in der oben beschriebenen Weise um den Haarwickelabschnitt des Frisierstabes herumgewickelt worden ist, dreht der Benutzer die Verschlusskappe 408 unter Berücksichtigung der Lage der Indexmarke einmal, so dass durch die Drehung das Volumen des Vorratsraumes in Abhängigkeit von der Steigung des Gewindes in der Kappe und auf dem Nippel um einen vorgegebenen Betrag abnimmt.



  Durch die Abnahme des Vorratsraumvolumens wird Flüssigkeit in vorgegebener Menge durch den Kapillarkanal 406 zur Verdampfung und damit zum Aufbringen auf das um den Frisierstab gewickelte Haar in die Dampfkammer gepresst.



   Aus dem vorstehenden wird deutlich, dass durch die Anbringung der Flüssigkeitsabgabeeinrichtungen an einem Ende des rohrartigen Körpers des Frisierstabes und die koaxiale Ausfluchtung damit die Betätigung des Zumessmechanismus für die Abgabe einer vorgegebenen zu verdampfenden Flüssigkeitsmenge zum Haar wesentlich erleichtert wird, ohne dass das axiale Abziehen des behandelten Haares erschwert oder unmöglich gemacht wird. Weiterhin ermöglicht die beschriebene Lagerung des länglichen Clipelementes 42, welche eine Schwenkbewegung und eine Parallelbewegung relativ zu dem rohrartigen Körper zulässt, eine einwandfreie Benutzung des Clipelementes für das Festklemmen der Haarlocke vor dem Aufwickeln derselben, ohne dass das Entfernen des Haares nach der Behandlung behindert würde. 

  Jede der oben beschriebenen Ausführungsformen der Flüssigkeitsabgabeeinrichtung kannn mit dem rohrartigen Körper, dem Gehäuse und der Clipbetätigungshebel-Anordnung benutzt werden, die in der Fig. 1 beschrieben worden ist, da alle die beschriebenen Flüssigkeitsabgabeeinrichtungen ohne Schwierigkeiten an dem von dem Gehäuse abgewandten Ende des rohrartigen äusseren Bauteils 102 befestigt werden können und darüber hinaus nicht quer zum rohrartigen Körper vorstehen, so dass das Abziehen des Haares in axialer Richtung nicht behindert wird. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Dampffrisierstab mit einem rohrartigen Körper (102), der zwischen seinem ersten Ende (142) und seinem zweiten Ende (104) eine Aufheizkammer (112) und einen diese Kammer umgebenden Haarwickelabschnitt (110) begrenzt, wobei in dem Haarwickelabschnitt Öffnungen (134) vorgesehen sind, die mit der Aufheizkammer in Verbindung stehen, und wobei in der Aufheizkammer eine Heizeinrichtung (88) zum Verdampfen der der Aufheizkammer zugeführten Flüssigkeitsmenge angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem einen Ende (142) des rohrartigen Körpers (102) eine Flüssigkeitsabgabeeinrichtung (140; 200; 300; 400) verbunden ist, die einen Vorratsraum (168; 212; 312; 408) für die Bevorratung von Flüssigkeit und eine mit dem Vorratsraum und mit dem Aufheizraum in Verbindung stehende Zumesseinrichtung (180; 222; 232; 330; 336;
    406) aufweist, um der Aufheizkammer eine vorgegebene Flüssigkeitsmenge zum Verdampfen zuzuführen, wobei die wasserhaltige Flüssigkeit in der Aufheizkammer verdampf und die vorgegebene Dampfmenge über die Öffnungen (134) auf das um den Wickelabschnitt (110) gewickelte Haar einwirken kann, und dass am zweiten Ende (104) des rohrartigen Körpers (102) ein als Handgriff dienendes Gehäuse (22) vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. D ampffrisierstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung (140; 200; 300; 400) an dem ersten Ende (142) des rohrartigen Körpers (102) unter koaxialer Ausfluchtung mit der Längsachse desselben befestigt ist.
    2. Dampffrisierstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des zweiten Endes (104) des rohrartigen Körpers (102) in dem Gehäuse (22) ein Betätigungshebel (30) schwenkbar gelagert ist und dass mit dem Betätigungshebel ein längliches Clipelement (42), das sich längs des Haarwickelabschnittes (110) des rohrartigen Körpers (102) erstreckt, befestigt ist, derart, dass das Clipelement (42) zusammen mit dem Betätigungshebel verschwenkbar ist, damit das Clipelement von dem Haarwickelabschnitt entfernbar ist, um zu Beginn eines Behandlungsganges das Aufwickeln eines Haarbüschels auf den Haarwickelabschnitt zu ermöglichen, und damit das Clipelement auf den Haarwickelabschnitt zu bewegt werden kann, um das auf den Haarwickelabschnitt (110) aufgewickelte Haar zu halten.
    3. Dampffrisierstab nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er Betätigungsmittel (30, 38) zur Fortbewegung des Clipelementes (42) von dem Haarwickelabschnitt (110) in Querrichtung zur Längsachse des rohrartigen Körpers enthält.
    4. Dampffrisierstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (22) sich unter einem Winkel zur Längsachse des rohrartigen Körpers (102) erstreckende Kanäle (68) ausgebildet sind und dass der Betätigungshebel (30) mit sich von ihm fort erstreckenden und in die Kanäle (68) eingreifenden Ansätzen (38) versehen ist, derart, dass der Betätigungshebel (30) um die Ansätze (38) verschwenkbar und unter Gleiteingriff der Ansätze (38) in den Kanälen (68) relativ zu dem Gehäuse verschiebbar ist, um das Clipelement (42) ohne Verschwenken desselben von dem Haarwickelabschnitt (110) fortzubewegen, so dass das auf den Frisierstab aufgewickelte Haar in axialer Richtung von demselben abziehbar ist.
    5. Dampffrisierstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorspannelement (70) mit dem Betätigungshebel (30) und dem Gehäuse (22) in Eingriff steht, um das Clipelement (42) auf den Wickelabschnitt (110) des rohrartigen Körpers (102) zu zu beaufschlagen und um die sich von dem Betätigungshebel (30) fort erstreckenden Ansätze (38) von dem ersten Ende (142) des Körpers (102) fortzudrücken.
    6. Dampffrisierstab nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff Drähte für das Zuführen des elektrischen Stromes zu der Heizeinrichtung (88) aufweist.
    7. Dampffrisierstab nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrartige Körper (102) in dem Haarwickelabschnitt (110) mit mehreren sich in Längsrichtung erstreckenden Nuten (132) versehen ist und dass die Öffnungen (134) derart in den Nuten ange ordnet sind, dass der Dampf in einer von der radialen Richtung abweichenden Richtung aus den Öffnungen austritt.
    8. Dampffrisierstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung (400) ein Zufuhrbauteil (402) mit einem Kapillarkanal (406) aufweist, welches Zufuhrbauteil mit dem ersten Ende (142) des rohrartigen Körpers (102) verbunden ist und einen Gewindeabschnitt (405) aufweist, und dass der Vorratsraum durch eine Verschlusskappe (408) begrenzt wird, die mit einem Innengewinde versehen und auf den Gewindeabschnitt (405) des Zufuhrbauteils (402) aufschraubbar ist,
    wobei die Verschlusskappe innen hohl ist und zusammen mit der Stirufläche des Zufuhrbauteils (402) den Vorratsraum für die Bevorratung von Flüssigkeit begrenzt und durch die Drehung der Verschlusskappe relativ zu dem Zufuhrbauteil eine abgemessene Flüssigkeitsmenge in die Aufheizkammer durch den Kapillarkanal (406) bei jeder vollständigen Umdrehung der Verschlusskappe (408) abgegeben werden kann.
    9. Dampffrisierstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsabgabeeinrichtung (200; 300) eine Pumpe aufweist, zu der eine mit Flüssigkeit aus dem Vorratsraum (212; 312) füllbare Ausstosskammer (226; 308), ein in der Ausstosskammer zum Ausstossen der Flüssigkeit bewegbar angeordneter Kolben (206; 324) und ein zwischen der Ausstosskammer und der Aufheizkammer (112) angeordnetes Ventil (232; 336; 338) gehören, welches Ventil den Strömungsmittelfluss zwischen der Ausstosskammer und der Aufheizkammer steuert.
    10. Dampffrisierstab nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (232; 336) federnd in Schliessrichtung beaufschlagt ist und dass die Pumpe eine Einrichtung zum Bewegen des Kolbens (206; 324) relativ zur Ausstosskammer zum Ausstossen der Flüssigkeit durch das Ventil hindurch aufweist, welche Einrichtung die federnde Vorspannung überwinden muss.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991011937A1 (fr) * 1990-02-13 1991-08-22 Sofac S.A. Fer a friser

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