CH586790A5 - Corrugated flexible gap joint seal for roads - has domed reinforcing flexible band on underside joined to corrugations - Google Patents
Corrugated flexible gap joint seal for roads - has domed reinforcing flexible band on underside joined to corrugationsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elastische, in Dehnungsrichtung faltbare Dichtungseinlage für Dehnungsfugen in Verkehrsflächen, Decken oder Wänden von Bauwerken, mit den Fugenspalt überbrückenden, in Höhe der Fugenoberseite umgebogenen Faltrippen und seitlichen Anschlussteilen, die mit den Fugenspalt begrenzenden klauenartigen Randleisten formschlüssig zusammenwirken. Eine bekannte Dichtungseinlage (FR-PS 2116665) besteht aus einer Kautschukplatte, welche an Ober- und Unterseite in Fugenlängsrichtung verlaufende schmale Einschnitte aufweist, die derart gegeneinander versetzt sind, dass ein ebenes Zusammenfalten ermöglicht wird. Die Tragfähigkeit der bekannten Dichtungseinlage ist trotz der verhältnismässig dickwandigen Profilausführung ungünstig. Obwohl dadurch die bekannte Dichtungseinlage in ihrer Anwendung auf kleine Spaltbreiten begrenzt ist, benötigt sie in der Breite sehr viel Raum. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leicht faltbare. materialsparende Gestaltung für eine Dichtungseinlage zu finden. die trotzdem tragfähig ist und die mit geringem Aufwand in den Randleisten befestigt werden kann. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Faltrippen auf einem, den Fugenspalt überbrückenden, bezüglich der Faltrippen entgegengesetzt gewölbten Band, mit diesem einstückig, aufgesetzt sind, und dass die Anschlussteile in die Rand leisten einknöpfbar sind. Dieser erfindungsgemässe Querschnittsaufbau bewirkt, dass beim Schliessen der Fuge die Aufwärtsbewegung der Faltrippen kompensiert wird durch die Abwärtsbewegung des tragenden unteren Bandes, so dass stets der gewünschte, mit der abzudichtenden Oberfläche ebene Fugenverschluss gewährleistet ist. Die erfindungsgemässe Profilgebung ermöglicht einerseits das Einfalten der Dichtungseinlage mit nur geringem Widerstand; andererseits bewirkt die Spannung in dem unteren tragenden Band eine Versteifung der Dichtungseinlage gegenüber vertikalen Belastungen, die wie bei einem hängenden Tragwerk in die seitlichen Befestigungen abgetragen werden. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung der Dichtungseinlage besteht darin, dass Faltrippen und Band ein oder mehrere zusammenhängende, quer zum Fugenspalt nebeneinanderliegende auf der Spitze stehende Vierecke bilden. Solche Vierecke begünstigen das Einfalten der Profilteile jeweils gegen die vertikale Viereck-Diagonale. Im allgemeinen bilden eine oder mehrere Faltrippen. zusammen mit dem unteren Band ein unregelmässiges Viereck. Die Dichtungseinlage ist in ihrem Querschnitt bevorzugt symmetrisch ausgebildet, derart, dass die vertikale Diagonale durch das mittlere Viereck mit der vertikalen Mittelebene der Dichtungseinlage zusammenfällt. Bei dieser Ausführungsform umfasst die Dichtungseinlagejeweils eine ungeradzahlige Anzahl von Faltrippen, bevorzugt eine, drei oder fünf Faltrippen, die an ihrer Unterseite durch das genannte Band zusammengefasst sind. Das Abtragen der Kräfte in die Fugenränder erfolgt zweckmässig dadurch, dass die fugenrandseitigen Faltrippen und das Band in einen gemeinsamen Seitensteg einmünden, an welchen aussen ein seitliches Anschlussteil angesetzt ist. Ein besonders stossfreies Befahren lässt sich dann erzielen, wenn bei der erfindungsgemässen Dichtungseinlage der Seitensteg bündig mit der Fugenoberseite verläuft. Diese Massnahme setzt eine Öffnung der Klauen in den Randleisten zu der an den Fugenspalt angrenzenden Oberfläche hin voraus. Beim Befahren der Fuge, insbesondere durch Fahrzeuge mit kleinen Rädern, gelangen diese dann vom starren Randprofil zunächst auf den eingeknöpften Anschlussteil und danach auf den noch weicheren, von unten her nicht unterstützten mittleren Profilteil. Bei der Ausführungsform mit dem bündigen Verlauf des Seitenstegs mit der Fugenoberseite wird weiterhin das Einund Ausknöpfen der Dichtungseinlage in die Randleisten erleichtert, da dies von oberhalb der Fuge aus geschehen kann. Diese Ausführungsform ermöglicht es sogar, für geringe vertikale Belastungen, bei geringen Spaltbreiten, die lediglich eine einzige Faltrippe erfordern, das Band unterhalb derselben wegzulassen. Dadurch dass in diesem Fall die Faltrippe direkt in Höhe der Fahrbahnebene abgestützt ist, wird deren Einsinken in den Fugenspalt unter Last vermieden, auch ohne dass in diesem Fall die Faltrippe nach unten hin zu einem geschlossen Viereck ergänzt wird. Die erfindungsgemässe Dichtungseinlage eignet sich insbesondere für Verkehrsflächen mit Leichtverkehr, das sind beispielsweise Parkflächen, Flughafenzufahrten, Einkaufszentren usw. Durch den fahrbahnebenen Abschluss sind sie auch gefahrlos begehbar. Die erfindungsgemässe Dichtungseinlage eignet sich ferner zum Einbau in Wänden oder Decken von Bauwerken, wobei auch eine 90"-Umlenkung aus einer horizontalen Ebene in eine vertikale Ebene schwierigkeitslos verwirklicht werden kann. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung der Zeichnung zu entnehmen. Die Fig. 1 bis 5 der Zeichnung zeigen jeweils in einem Vertikalschnitt unterschiedliche Varianten von in Dehnungsfugen eingebauten D ichtungseinlagen. Die in Fig. 1 gezeigte Dichtungseinlage 1 aus Kautschuk oder einem anderen Elastomer besitzt im Bereich des Fugenspalts 2 lediglich eine einzige nach oben weisende Faltrippe 3. Der Scheitelpunkt der Faltrippe liegt stets etwa in Höhe der Oberfläche 4 der Randleisten 5. Die seitlichen Anschlussteile 6 der Dichtungseinlage sind in entsprechende, zum Fugenspalt hin offene Hinterschneidungen 7 eingeknöpft, wobei die Hinterschneidungen durch Klauen 8, 9 der Randleisten begrenzt sind. Die Randleisten selbst sind im nichtgezeichneten Fugenuntergrund mittels der Schrauben 10 verankert. Die Nuten bzw. Öffnungen 11 in der Oberseite der Randleisten zum Einführen der Schrauben 10 sind mittels gesonderterGummidichtungen 12, die seitlich in Nuten 13 in den Randleisten eingreifen, abgedichtet. An der Unterseite der Faltrippe 3 weist die Dichtungseinlage 1 das Band 14 auf. Zur Seite hin bilden Faltrippe und Band jeweils gemeinsam einen Seitensteg 15, welcher nach aussen hin jeweils in einen Anschlussteil 6 übergeht. In den folgenden Ausführungsformen gemäss den Fig. 2 bis 5 ist jeweils die Verankerung der Randleisten weggelassen. Die Randleisten 16 aus Fig. 2 weisen die bereits zur Fig. 1 beschriebenen Hinterschneidungen 7, die zur Seitenwand des Fugenspalts 2 hin offen sind, auf. In die Hinterschneidungen 7 sind die seitlichen Anschlussteile 6 der Dichtungseinlage durch blosses Einknöpfen, also ohne zusätzliche Befestigungsmittel gehalten. Auf der Oberseite des Bands 17 sind insgesamt drei Faltrippen 18, 19, 20 aufgesetzt. Die mittlere Faltrippe 19 ist bezüglich der Vertikalebene durch die Fugenspaltmitte symmetrisch ausgebildet. Die beiden seitlichen Faltrippen 18, 20 schliessen einerseits an den Seitenstegen 15, andererseits in mittlerer Höhe an der zentralen Faltrippe 19 an. Nach unten hin wird das durch die Faltrippen begrenzte Viereck jeweils durch das Band 17 vervollständigt. Wie in allen anderen Ausführungsbeispielen so ist auch bei der Dichtungseinlage lb gemäss Fig. 2jeder seitliche Anschlussteil 6 als schlauchförmiges Hohlprofil mit einem etwa dreieckigem Hohlraum 21 ausgebildet; dadurch lassen sich die Anschlussteile beim Einknöpfen leichter zusammendrücken. Die Dichtungseinlage lc gemäss Fig. 3 weist insgesamt fünf Faltrippen 22 bis 26 auf. Jede der seitlichen Faltrippen 22, 23, 25, 26 bildet zusammen mit der benachbarten Faltrippe und dem Band 27 ein ungleichseitiges Viereck: die mittlere Faltrippe 24 bildet zusammen mit dem Band 27 ein solches Viereck. Beim Zusammenfahren der Randleisten 28 falten die Vierecke gegen ihre etwa vertikale Diagonale zusammen. Während die Faltrippen die Tendenz haben, die Dichtungseinlage nach oben aufzuwölben, bewirkt das die Faltrippen unten verbindende Band 27 gerade den umgekehrten Effekt, so dass ein an der Oberfläche gesehen ebenesEinfalten erfolgt. Die Seitenstege 29 liegen bei der Dichtungseinlage gemäss Fig. 3 auf den fugeninneren Klauen 30 der Randleisten auf. Die Hinterschneidungen 31 in den Randleisten zur Aufnahme der seitlichen Anschlussteile 6 der Dichtungseinlage sind bei Fig. 3 und auch bei den folgenden Fig. 4 und 5 gegenüber den Ausführungsformen der Fig. 1 und 2 etwa um 90" verdreht. Das Einknöpfen der Anschlussteile kann hier von oben her erfolgen. Dadurch wird nicht nur das Einknöpfen erleichtert; gleichzeitig wird damit ein Einknöpfen für besonders schmale Dehnungsfugen ermöglicht. Die an der Oberfläche 32 verbleibende Breite der Randleisten wird stark reduziert, was architektonisch wünschenswert ist. Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 ähnliche Ausführungsform, ebenfalls mit nach oben offener Einknöpfnut in den Randleisten 28,jedoch nur mit drei Faltrippen 33, 34 und 35. Diese Dichtungseinlage Id eignet sich für schmälere Dehnungsfugen. Zur Überbrückung noch schmälerer Dehnungsfugen dient die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform einer Dichtungseinlage le. Diese besitzt ähnlich zur Ausführungsform gemäss Fig. 1 lediglich eine einzige Faltrippe 36, die seitlich in nach oben verlaufende Stege 37 übergeht. In ihrem oberen Bereich 38 liegen die Stege auf den Klauen 30 der Randleisten 28 auf. Die seitliche Einkerbung 39 etwa oberhalb der Mitte der Anschlussteile 6 dient der Erhöhung der Griffigkeit und erleichtert die Verformung der Dichtungseinlage beim Einknöpfen der Anschlussteile hinter die Klauen der Randleisten. Däs Band 41 unterhalb der gestrichelt eingezeichneten waagerechten Linie 40 kann wegen der kräftigen Ausbildung und der mit der Oberfläche bündigen Anordnung der seitlichen Stege 37, 38, an denen die Faltrippe 36 gewissermassen aufgehängt ist, entfallen, ohne dass dadurch die Eigenschaften der Dichtungseinlage wesentlich beeinträchtigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHElastische, in Dehnungsrichtung faltbare Dichtungseinlage für Dehnungsfugen in Verkehrsflächen, Decken oder Wänden von Bauwerken, mit den Fugenspalt überbrückenden, in Höhe der Fugenoberseite umgebogenen Faltrippen und seitlichen Anschlussteilen, die mit den Fugenspalt begrenzenden klauenartigen Randleisten formschlüssig zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltrippen auf einem den Fugenspalt überbrückenden, bezüglich der Faltrippen (z.B. 3; 18, 19, 20) entgegengesetzt gewölbten Band (14, 17, 27, 41), mit diesem einstückig, aufgesetzt sind, und dass die Anschlussteile (6) in die Randleisten (5, 16, 28) einknöpfbar sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Dichtungseinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Faltrippen und Band (14, 17, 27, 41) ein oder mehrere zusammenhängende, quer zum Fugenspalt (2) nebeneinanderliegende auf der Spitze stehende Vierecke bilden.2. Dichtungseinlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Diagonale durch das mittlere Viereck mit der vertikalen Mittelebene der Dichtungseinlage (1, Ib, lc) zusammenfällt.3. Dichtungseinlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die fugenrandseitigen Faltrippen (z.B. 33, 35) und das Band (14, 17, 27, 41) in einen gemeinsamen Seitensteg (15,29,38) einmünden, an welchem aussen ein seitliches Anschlussteil angesetzt ist.4. Dichtungseinlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitensteg (29, 38) bündig mit der Fugenoberseite (32) verläuft.
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